Avocado - vegetarische Rezepte

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Avocado vegetarische Rezepte

Urlaub in Toronto, Niagara Falls, Detroit und Ohio

13. November 2017 Totally Veg! 

Urlaub in Toronto, Niagara Falls, Detroit und OhioVor zehn Jahren haben mein Mann M und ich in Ohio studiert und dort sehr gute Freunde kennengelernt. Wir sind seitdem in Kontakt und haben uns auch 2013 wiedergesehen. Da das nun schon wieder vier Jahre her ist, wurde es Zeit für einen Besuch und so sind M und ich im September nach Nordamerika aufgebrochen, mit einem Abstecher nach Kanada. Es war ein toller Urlaub und wir hatten Glück mit dem Wetter - es war richtig heiß, wir hatten viele Tage weit über 30 Grad, und für uns war das vor dem Herbst und Winter eine gute Gelegenheit, Sonne zu tanken. Gestartet sind wir in Toronto, eine unserer liebsten Städte überhaupt (gleichauf mit London!). Toronto hat das "Großstadt-Feeling", aber ist trotzdem überschaubar, sicher und ist von wunderbarer Natur und dem riesigen Lake Ontario umgeben.   Toronto Financial District Street Art in Toronto Wir haben in einem sehr gemütlichen Bed & Breakfast übernachtet, das ich euch nur ans Herz legen kann. Pauline und Jeff vom Elliott House Bed & Breakfast sind wunderbare Gastgeber und man hat nach einem langen Tag in Toronto das Gefühl als würde man nach Hause kommen. Ich habe Pauline vorab geschrieben, dass M und ich vegan leben, und sie hat für uns Sojamilch, Hummus und vegane Muffins zum Frühstück gekauft, an einem Morgen hat sie uns sogar vegane Waffeln gemacht. Da wir mit dem Auto unterwegs waren, haben wir den Parkplatz genutzt, der zwar extra zu bezahlen ist, aber dessen Erlös an ein Tierheim geht, was uns natürlich besonders freut. Das Bed & Breakfast von außen Vegane Waffeln mit Banane und natürlich Ahornsirup Unser erster Weg in Toronto ging zu Doomie's, einem veganen Junk-Food-Restaurant - anders kann man es nicht bezeichnen. Hier sucht man Clean Eating oder Salate vergeblich, stattdessen gibt es Burger, Frittiertes und allerlei Kalorienbomben. Es war göttlich! M hat den den Fried Chicken Burger bestellt, ich den normalen Chicken Burger, und obwohl beides ausgezeichnet war, waren die Pommes dort nicht von dieser Welt und ich träume noch heute von ihnen. Als Dessert teilten wir uns einen riesigen, warmen Chocolate Chip Cookie, der in einer heißen Pfanne mit Vanilleeis serviert wird. Rückblickend war es ein Fehler, so viel zu essen, da uns beiden dann leicht unwohl war, aber ich würde den gleichen Fehler wohl wieder machen. Chicken Burger Fried Chicken Burger Chocolate Chip Cookie mit Eis Auch ein Highlight in Toronto war sicher das ebenfalls rein vegane Restaurant Fresh, wo es viele frische Salate, Wraps und Suppen gibt. Wir waren dort gleich zwei Mal essen und es war unser liebstes Restaurant in Toronto. M hat sich in den Buffalo Chicken Wrap verliebt, ich fand den Thai Salat mit Erdnussauce und Tofu super.  Buffalo Chicken Wrap Salat mit Tofu und Erdnussauce In Toronto selbst kann ich euch die tolle Aussicht vom CN Tower nur empfehlen, gleich daneben befindet sich die stylishe Steamwhistle Brewery, wo man in schönster Kulisse ein veganes Bier und eine eingelegte Gurke genießen kann.  Steamwhistle Brewery Außerdem lohnt sich ein Ausflug in den Distillery District, in dem man in schöner Atmosphäre bummeln und essen kann. Wir haben in einem kleinen Bistro indische Wraps und Kichererbsen-Salat gegessen. Kichererbsen-Salat Wrap mit Kartoffeln und Chutney gefüllt Ein absolutes Highlight ist auch ein Abstecher auf die Toronto Islands, den vor Toronto gelagerten Inseln. Man hat nicht nur einen fantastischen Ausblick auf Toronto, sondern auch einen wunderschön angelegten Park, der zu langen Spaziergängen einlädt. Weiter ging es zu den Niagara Fällen. Auf dem Weg dorthin hielten wir in St. Catharines, einem Ort etwa 20 Minuten vor den Wasserfällen, für ein Mittagessen an. Dort kehrten wir in das vegane Restaurant Rise Above ein. Wir bestellten Mac and Cheese mit Kale Caesar's Salad und ein Tempeh Bacon Sandwich. Alles ganz ausgezeichnet! Im Anschluss ging es für ein Dessert über die Straße in den veganen Donut-Laden Beechwood Doughnuts, wo man die Qual der Wahl hat. Der Bananen-Kokos-Donut ist einer der besten Donuts, die ich je gegessen habe! Wenn ihr die Niagara Fälle mit dem Auto besucht, kann ich euch einen kurzen Abstecher nach St. Catharines nur empfehlen, da die Gegend direkt rund um die Wasserfälle leider sehr touristisch und wenig vegan-freundlich ist. Die Wasserfälle selbst sind aber wunderschön und absolut beeindruckend! Kale Caesar's Salad Mac and Cheese Tempeh Sandwich mit hausgemachten Pommes Donuts! Schoko, Banane-Kokos, Peanutbutter & Jelly und Snickerdoodle Die Horseshoe Falls mit meterhoher Gischt Die Fälle bei Nacht - auch sehr beeindruckend! Unsere Tour führte uns dann weiter nach Cedar Point, ein großer Vergnügungspark direkt am Lake Erie gelegen. Der Ort bezeichnet sich auch selbst als "Roller Coaster Capital of the World" und das mit gutem Grund. Während andere Vergnügungspark wie Disney eher viel Wert auf das Theming legen, stehen in Cedar Point die schnellen, riesigen Achterbahnen im Vordergrund. Wer auf Nervenkitzel steht, für den zahlt sich der Besuch jedenfalls aus! Und auch als Veganer muss man nicht verhungern, es gibt ein (überschaubares) veganes Angebot im Park. Wir sind bei Melt eingekehrt, die mit veganem Burger und Käsesandwich aufwarten, vorab gab es noch frittierten Tofu. Sehr deftig, aber gut! Obwohl bereits die Halloween-Feierlichkeiten in Cedar Point im vollen Gange waren, war es unglaublich warm und so haben wir den Sommer wirklich verlängern können. Frittierter Tofu mit Dip Veggie Burger Sandwich Grilled Cheese mit Zwiebel Danach ging es Richtung "zweite Heimat", nach Bowling Green, Ohio, wo wir 2007 studiert haben. Für M und ich ist es jedes Mal wie Heimkommen, wir haben dort sehr prägende und schöne Erinnerung gesammelt. In Bowling Green nahmen uns Freunde in Empfang und es war ein sehr herzliches und fröhliches Wiedersehen. Kennt ihr das Gefühl, wenn man jemanden nach langer Zeit trifft und es sich aber so anfühlt, als wäre man nie getrennt gewesen? Wir haben viel Zeit mit unseren Freunden verbracht (wir haben zwei verschiedene Familien besucht), und wir haben es sehr genoßen, mit ihnen zu plaudern, zu lachen, Filme anzusehen und einfach den Alltag zu teilen. Für uns ist es eine große Bereicherung, mit ihnen befreundet zu sein, auch wenn wir uns alle wünschen, uns öfter zu sehen. Unsere Freunde leben übrigens nicht vegan, aber sind sehr interessiert und hilfsbereit, und so haben wir immer ausgezeichnet gespeist. Hier haben wir früher gewohnt! An einem Abend waren wir in einem extrem schnuckeligen Örtchen essen (es sieht orginal aus wie den Gilmore Girls entsprungen). In einem Diner haben unsere Freunde einen veganen Bohnen-Burger für uns ausfindig gemacht, der zwar seltsam aussieht, aber sehr gut geschmeckt hat. Und wie in den USA so üblich waren die Portionen riesig. Grand Rapids Veganer Bohnen-Burger mit Pommes und Salat Ein Mittagessen haben wir in einem Restaurant verbracht, das nur Bowls serviert, die man sich selbst zusammenstellt, mit sehr vielen veganen Optionen. Die Erdnussauce war eine Wucht und der Tofu so lecker! Man sieht, dass die vegane Lebensweise am Vormarsch ist, wenn man auch in kleinen Städten so tolle Angebote findet. Wenn ihr je in der Gegend nahe der großen Seen in Michigan und Ohio seid, kann ich euch einen Besuch direkt an die Great Lakes nur wärmstens ans Herz legen. Die großen Seen sind das, was das Wort sagt: Groß. Man fühlt sich, als würde man am Meer stehen und jeder See bei uns kann dagegen wirklich einpacken. Wir haben eine Schiffahrt auf die beliebte Insel Put-In-Bay unternommen, die süße Souvenirshops, Restaurants und Bars und wunderschöne Natur bietet. Das Wetter war grandios, wir hatten eine Jause eingepackt und sind mit unseren Freunden mit einem Golfmobil über die Insel gedüst. Abends sind wir dann verschwitzt, müde, aber sehr glücklich noch bei Taco Bell eingekehrt, wo man übrigens sehr einfach veganes Fastfood bekommt! Rückblickend war das wohl mein liebster Tag unserer Reise und ich bin sehr dankbar für die schöne Erinnerung an diesen heißen Spätsommertag. Restaurants und Shops auf Put-In-Bay mit den allgegenwärtigen Golfmobilen  Natur auf Put-In-Bay Ein Strand voll mit Muscheln auf Put-In-Bay Unser Picknick: Tofurkey-Sandwich mit Gurkerl und Senf, dazu Maischips, Mandeln und frische Zwetschken. Taco Bell: Unsere liebste Wahl ist der Seven Layer Burrito mit Bohnen statt Beef und ohne Käse oder Sour Cream. Dazu bestellen wir gerne Kartoffeln und Reis. Ein anderes Highlight, das wir mit Freunden verbracht haben, ist ein Besuch auf einer Fruit Farm. Dort gibt es neben frischen Äpfel und riesigen Kürbissen auch liebevoll gestaltete Dekoration zu bestaunen - ich war im Herbst-Himmel, es war herrlich kitschig! Dazu gibt es einen entzückenden Markt, wo man allerlei selbstgemachte Produkte erwerben kann, und das Angebot, auch selbst Äpfel zu pflücken. Man bekommt einen großen Sack, den man bis zum Anschlag mit selbstgepflückten Äpfeln füllen kann. Normalerweise ist das nur am Wochenende möglich, und wir waren an einem Montag dort - als die nette Besitzerin allerdings hörte, das unsere Freunde extra mit Besuchern aus Österreich da waren, machte sie für uns eine Ausnahme. Und so haben wir in der schönen, goldenen Septembersonne Äpfel von den Bäumen geholt, ganz alleine auf dem Feld. Ich habe eine neue Lieblingssorte: Jonathan! Die waren riesig, knackig und süß-säuerlich und am besten schmecken sie frisch vom Baum und noch warm von der Sonne. Auf dem Weg von Ohio nach Detroit blieben wir noch eine Nacht in Ann Arbor, einem schönen College-Städtchen in Michigan, das wirklich sehr vegan-freundlich ist. Hier haben wir in The Lunchroom gegessen. M hat ein Tempeh Sandwich bestellt, ich hatte Mac and Cheese und als Abschluss gab es noch hausgemachtes Eis (Mint-Chocolate Chip und Erdbeer). Ann Arbor war nett, aber leider hatten wir etwas Pech und landeten in einem muffigen, abgewohnten Motel, in dem unser Zimmer streng nach Putzmittel roch. Irgendwie gehört das aber scheinbar zu unserem Urlaub dazu, da wir in jedem Urlaub mit einem Hotel Pech haben. Heute lachen wir aber natürlich schon darüber! Die Innenstadt in Ann Arbor Am Campus der riesigen University of Michigan Mac and Cheese Tempeh Bacon Sandwich mit Chips und Gurkerl Eis zum Dessert: Erdbeer und Mint Chocolate Chip Abschließend waren wir noch in Detroit und sind dort in einem sehr netten Bed & Breakfast geblieben. Auch hier war ein Frühstück dabei, und nach einem E-Mail gab es hier auch reichlich veganes Essen für uns: Kokos-Joghurt, vegane Muffins, verschiedene Sorten Pflanzenmilch, Hummus, Avocado, frische Früchte und sogar Clif-Bars. Wir haben das Frühstück hier sehr genossen! Detroit sieht man zwar noch an, das es eine zeitlang nicht besonders floriert hat, aber es ist doch wieder am Aufstieg. In vielen Gebäuden sind kleine Coffee Shops oder Restaurants angesiedelt. Zu Abend haben wir bei PJ's Lagerhouse gegessen, einem Pub mit guter veganer Auswahl. Das Pub ist schon unter Zeiten der Prohibition in Betrieb gewesen und ist zwar etwas abgewohnt, dafür sehr charmant und mit herzlicher Bedienung. Ich habe das Banh Mi bestellt, ein vietnamesisches Sandwich mit Tofu, M hatte den Burrito. Beides war ausgezeichnet, mein Favorit war aber sicher das Banh Mi. Nahe Detroit liegt das Henry Ford Museum, das ich auch sehr empfehlen kann. Es geht hier zwar in erster Linie um Autos, aber damit auch um einen großen Teil amerikanischer Geschichte. Es sind tolle alte Fahrezeuge und Leuchtreklamen ausgestellt, man kann die Autos der US Präsidenten bewundern, in einem orginalen Diner aus den 1950ern Kaffee trinken, oder im Bus von Rosa Parks auf ihrem Platz sitzen. The Inn on  Ferry Street Frühstück im Bed & Breakfast  Downtown Detroit Downtown Detroit Tofu Banh Mi Burrito mit Bohnen, Gemüse und Queso Henry Ford Museum Henry Ford Museum: Der historische Bus, in dem Rosa Parks ihren Platz nicht für Weiße geräumt hat Henry Ford Museum Picknick nach dem Museum: Eine Auswahl von Whole Foods und Trader Joe'

One Pot Mexikanische Pasta mit PepUpLife {Sponsored}

9. November 2017 Totally Veg! 

One Pot Mexikanische Pasta mit PepUpLife {Sponsored}Habt ihr schon die Produkte von PepUpLife entdeckt? PepUpLife stellt pflanzenbasierte, vollwertige Lebensmittel her und bietet Sprossen zum Selberziehen, Bohnennudeln und Produkte auf Algenbasis. Eine österreichische Firma, die den Markt mit ihren gesunden, leckeren und veganen Produkten bereichert, toll! PepUpLife hat sich mit mir zusammengetan, um euch ein paar der Produkte vorzustellen und euch Gusto auf mehr zu machen - und zu gewinnen gibt es auch etwas! Hier seht ihr eine Auswahl an Bohnennudeln und den Sprossen von PepUpLife. Ich bin ein großer Fan von Sprossen, da sie Salaten, Wraps und Sandwiches geschmacklich einen gewissen Kick geben, sie so hübsch aussehen und die Mini-Pflanzen sehr gesund sind. Am allerliebsten ziehe ich meine Sprossen selbst! Es ist einfach sehr befriedigend, die Sprossen beim Wachsen zu beobachten und festzustellen, dass sie jeden Tag ein wenig größer geworden sind. Außerdem wohne ich in einer Wohnung ohne Garten und habe sonst kaum Gelegenheit, irgendetwas anzubauen. Schon als Kind habe ich in leeren Verpackungen Kresse gezüchtet und war jedes Mal entzückt, wenn ich die ersten grünen Spitzen entdeckt habe. PepUpLife macht es einem sehr einfach, Sprossen zu ziehen, und erspart einem auch die Suche nach passenden Containern dafür. Im Siebbecher füllt man einfach Wasser ein und los geht das fröhliche Wachsen. Ich stelle mir das toll vor im Büro, so hat man einerseits eine gesunde Zugabe zum Mittagessen und andererseits den Spaß, seine eigenen Sprossen zu züchten (vielleicht sollte man den Sprossen aber nicht übermäßig beim Wachsen zusehen, das könnte im Büro den Chef stören). Ich habe hier für euch den Sprossenbeutel kurz vor der Ernte fotografiert. Der Sprossenbeutel sieht im ersten Moment aus wie ein Teebeutel, in dem die Samen der Sprossen schlummern. Ihr erweckt sie zum Leben, in dem ihr den Beutel zunächst einweicht, und dann für etwa zwei bis drei Tage auf einem Teller keimen lässt, dabei spült man sie jeden Tag einfach etwas ab und versorgt sie so mit Wasser. Es ist wirklich nicht aufwändig und es ist so spannend, wie jeden Tag die Sprossen größer werden, am Schluss ist der Beutel praktisch kurz vorm Bersten! Ich habe sie dann auf einem Brot gegessen, in diesem Fall waren es Radieschen-Sprossen, die angenehm scharf sind. Sehr lecker auf einem Avocado-Sandwich! Dann gab es für mich noch eine Premiere mit PepUpLife: Ich habe zum ersten Mal Bohnennudeln probiert! Ich liebe ja Kohlenhdydrate in jeder Form und darum ist der Low-Carb- und glutenfreie Trend an mir auch spurlos vorübergegangen. Pasta habe ich bisher in der klassischen Form aus Hartweizengrieß gegessen (dafür in der Vollkorn-Variante). Aber warum nicht mal was Neues probieren? Besonders angesprochen haben mich die Nudeln aus roten Linsen, vor allem wegen der hübschen Farbe. Diese Penne bestehen aus roten Linsen und etwas Reismehl, was sie also nicht nur komplett glutenfrei macht, sondern auch ihren Eiweiß-Gehalt ordentlich nach oben kurbelt. Das macht sie gerade für Sportler und alle, die gerne etwas mehr gesundes pflanzliches Eiweiß in ihre Ernährung einbauen wollen, besonders interessant. Geschmacklich sind sie nicht sehr unterschiedlich zu regulärer Pasta, die Konsistenz ist ein wenig anders, aber das auch kein Grund, der mich davon abhalten würde, sie zu essen. Ich finde Bohnennudeln eine schöne Abwechslung zu Pasta aus Weizen! Aber kommen wir jetzt dazu, was ich mit den Bohnennudeln angestellt habe, oder? Ich bemühe mich sehr, unter der Woche gesund zu kochen - vollwertig, mit viel Gemüse und wenig Fett. Unter der Woche muss es abends vor allem schnell gehen, weil ich nach einem langen Tag im Büro wirklich keine Lust habe, auch noch stundenlang am Herd zu stehen. Dafür perfekt ist diese One Pot Mexikanische Pasta, die ich mit Penne aus roten Linsen von PepUpLife zubereitet habe. Man schnippelt ein paar Zutaten, wirft wortwörtlich alles in einen Topf und in wenigen Minuten ist das gesunde, köstliche Abendessen fertig! Und sogar der Abwasch beschränkt sich auf ein Minimum. Perfekt! Außerdem eignet sich das Essen auch super für Gelegenheiten, wenn glutenfreie Freunde mitessen. Möchtet ihr gerne die leckeren Produkte von  PepUpLife probieren? Für einen glücklichen Gewinner stellt PepUpLife ein schönes Paket mit Sprossen und Bohnennudeln zusammen! Hinterlasst mir unter diesem Artikel dazu einfach einen Kommentar bis zum 16.11., warum ihr das Paket gerne gewinnen möchtet, der Gewinner wird dann am Tag darauf hier per Zufall gekürt und verkündet! Falls ihr bei Google kein Konto habt, bitte schreibt einen Namen oder ein Pseudonym dazu, das ich euch dann eindeutig zuordnen kann (z.B. euren Vornamen und euren Wohnort). Das Gewinnspiel ist offen für Teilnehmer aus Deutschland und Österreich. Viel Glück!   One Pot Mexikanische Pasta mit Bohnennudeln (für 3 - 4 Portionen) 250 Gramm Red Lentil Penne 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt 1 Paprika, in Stücken  2 Zehen Knoblauch, gepresst 150 Gramm Mais 1 Dose Kidney-Bohnen, abgeleert und die Bohnen abgewaschen 1 Dose Tomaten in Stücken 1 1/­­2 EL gemahlener Cumin 2 TL Oregano 1/­­2 EL Chili-Pulver (optional) 1 veganer Bouillon-Würfel 400 - 500 ml Wasser Salz Edel-Hefeflocken Frischer Koriander Los geht's: Alle Zutaten (bis auf Hefeflocken und frischen Koriander) in einen Topf geben und mit 400 ml Wasser übergießen und zum Kochen bringen. Ohne Deckel etwa 8 - 10 Minuten köcheln lassen, dabei häufig umrühren, so lange, bis die Pasta weich ist (ihr könnt noch etwas Wasser hinzugeben, falls die Nudeln noch etwas Flüssigkeit brauchen). Sind die Nudeln durch, den Topf von der Herdplatte nehmen und etwa 3 - 5 Minuten stehen lassen, damit sich die Sauce setzt. In der Zwischenzeit den Koriander waschen und schneiden. Jede Portion mit etwas Edel-Hefeflocken bestreuen und mit Koriander servieren! Disclaimer: Gesponserter Artikel, danke an PepUpLife für die Zusammenarbeit. Meine Meinung ist trotzdem die meine! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 9. - 15. Oktober 2017

16. Oktober 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 9. - 15. Oktober 2017 Montag Es gibt endlich Kürbis! M ist kein besonderer Freund der orangen Zeitgenossen, darum koche ich nicht zu oft Kürbis. Kürbis-Suppe isst er aber gerne! Dienstag Die Halloween-Deko wurde ausgepackt.  Unsere eh schon kleine Wohnung teilen wir nun mit grinsenden Kürbissen, Plastik-Spinnen und kleinen Grabsteinen. Ich liebe Halloween und bin darum sehr glücklich, die Dekoration endlich aus den Kisten befreit zu haben. Da schmeckt auch mein Haferbrei mit Sojajoghurt, Banane und Zimt gleich nochmal so gut!   Mittwoch Eines der einfachsten Abendessen sind Kartoffeln, und wir lieben das heiß. Dafür schäle und schneide ich die Kartoffeln, koche sie weich und schiebe sie dann noch für etwa 20 Minuten in den Ofen, bis sie rote Bäckchen bekommen haben. Dazu gibt es Ketchup, BBQ-Sauce und manchmal einen selbstgemachten Dip, wie hier eine Cocktail-Sauce auf Basis von Sojajoghurt. Donnerstag Die große Modekette Gucci hat verkündet, das sie ihn Zukunft auf Pelz verzichten wollen. Ich finde es super, dass Pelz nun hoffentlich endlich zu etwas wird, was einfach nicht mehr modisch ist. Bisher war es ja ein Kavaliersdelikt, Pelz zu tragen. Jeder weiß, dass es ein grauenhaftes Produkt ist, aber das machte das Anziehen für manche umso aufregender, wie der Rebell mit der Kippe im Mundwinkel - leider geil, was soll man machen, wenn es an den Models so gut aussieht. Wenn sich nun große Modehäuser dagegen aussprechen, ist auch die letzte Verklärtheit hoffentlich bald dahin, und Pelz soll in Zukunft in einem Atemzug mit Glockenhosen und Plateauschuhen genannt werden, als modischer Fehltritt, der er nunmal ist. Freitag Ich habe es endlich mal wieder geschafft, in den asiatischen Supermarkt zu gehen. Ich habe Sriracha-Sauce und Sukiyaki-Sauce mitgenommen, meine beiden liebsten scharfen Saucen. Und dann noch Ramen-Suppe. Ich kaufe praktisch keine Fertiggerichte, aber gelegentlich habe ich Gusto auf eine Ramen-Suppe (ich habe als mein Mann und ich in den USA gelebt haben, sehr viel Ramen gegessen, daher ist es für uns auch eine schöne Erinnerung). Und nein, das ist kein #healthyfood oder #cleaneating. Aber gelegentlich esse ich eben gerne meine Ramen, punkt. Wenn ihr meine Leidenschaft teilt: Beide abgebildeten Sorten sind vegan, die von Soon hat sogar die Vegan-Blume auf der Packung (aber Achtung, die Suppe ist wirklich scharf). Samstag Ich habe mal wieder den Stiftskeller St. Florian besucht. Die machen dort ein umwerfendes veganes Schnitzerl, dazu cremigen Kartoffelsalat mit Mayo. Ich habe dieses Mal die ganze Portion geschafft und bin deswegen sehr stolz auf mich, denn die Portionen sind sehr groß! Samstag Nach der Schlemmerei vom Vortag habe ich mit Frau Mama eine Laufrunde eingelegt. Danach gab es Gewürz-Reis mit gefüllten Auberginen, ausnahmsweise mal nicht von mir gekocht, sondern vom Herrn Papa. Meine Eltern leben vegetarisch und großteils vegan, und da lade ich mich natürlich besonders gerne zum Mittagessen ein! Sonntag Auch wenn ich es am Blog schon gefühlte 1000 x erwähnt habe: Ich liebe den Herbst! Besonders, wenn die Sonne scheint, es draußen warm ist und die Blätter so wunderbar bunt sind! Und am Abend ist es dann kühl und man kann Eintöpfe und Suppen kochen und die gemütlich auf der Couch genießen. Bei uns gab es nach einem langen Spaziergang am Abend dann Chili con Carne (mit Sojagranulat anstatt Fleisch) mit Naturreis und Joghurtsauce, dazu frisches Brot mit Hummus und Avocado. Ein toller Abschluss der Woche! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

mexikanische Tacos mit Fajita Gemüse

14. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Was sind deine ersten Assoziationen mit Museen? Verstaubte, langweilige Ausstellungen und Exponate, die sich in irgendeiner Form mit der Vergangenheit beschäftigen? Dass es abwechslungsreich, bunt und vor allem auch um die Zukunft gehen kann, zeigt aktuell das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Bis Ende Oktober kommen alle Food-Begeisterten (und alle anderen natürlich auch) in den Genuss der Ausstellung Food Revolution 5.0. Diese beschäftigt sich mit einer der wichtigsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung in Hinblick auf steigende Bevölkerungszahlen und schwindenden Ressourcen aus. Innerhalb der Ausstellung werfen Wissenschaftler, Architekten und  Gestalter einen kritischen Blick auf die globale Lebensmittelindustrie und entwickeln Visionen für dringend benötigte Veränderungen. Die mexikanischen Tacos mit Fajita Gemüse und Guacamole sind Teil der Kampagne #myfoodrevolution. Das Rezept, mehr zur Ausstellung und alle Infos dazu verrate ich dir in diesem Beitrag. Food Revolution 5.0 Das in vielen Bereichen der (großindustriellen) Lebensmittelproduktion gewaltige Herausforderungen auf uns warten, ist wohl unstrittig. Immer mehr Menschen leben auf dem Planeten und der Verzehr von verarbeiteten Produkten steigt rapide. Dabei ändern sich die vorhandenen Ressourcen aber nicht maßgeblich. Wie schaffen wir es also auch in Zukunft satt zu werden und immer mehr Menschen zu ernähren, gleichzeitig unseren Planeten (den einen, den wir haben) nachhaltig zu erhalten und mit unseren Ressourcen verantwortungsbewusst umzugehen. Paul Gong, the cow of tomorrow, 2015, (C) Paul Gong Dieser Frage geht die Ausstellung Food Revolution 5.0 auf ganz spezielle Art und Weise auf den Grund. Eine Vielzahl von Künstlern, Architekten, Visionären und Wissenschaftlern haben in die nahe und ferne Zukunft geblickt und verschiedenste Szenarien entworfen, die Antworten auf diese Frage aufzeigen sollen. Dabei werden in der Ausstellung so unterschiedliche Themenschwerpunkte wie (Massen-)Tierhaltung, Agrar- und Ökosysteme, unsere veränderte Wahrnehmung und unser Verhalten zum und beim Essen thematisiert. Darüber hinaus gibt es ganz konkrete Fragestellungen, die einen Bezug zur Stadt Hamburg behandeln wie zum Beispiel „Wie innovativ is(s)t Hamburg? Initiativen für eine Ernährungswende in der Stadt“. Die Food Revolution 5.0 ist eine überaus informative, bunte, interaktive und auch für Familien mit Kindern hervorragend geeignete Ausstellung. Falls du es bisher nicht geschafft hast, dort vorbeizuschauen wird es Zeit. Noch bis Ende Oktober hast du täglich von Dienstag bis Sonntag die Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen. Es gibt wohl wenige Themen, die jeden Menschen an jedem einzelnen Tag so sehr beschäftigen wie das Essen. Chloé Rutzerveld, ,,Edible Growth 2014, by Chloé Rutzerveld, (C) Chloé Rutzerveld #myfoodrevolution Was könnte zu einer Ausstellung zum Thema Food besser passen als Food? Eben! In diesem Zuge hat das Museum für Kunst und Gewerbe die Aktion #myfoodrevolution ins Leben gerufen. Passend zur Erntezeit im Herbst sind alle Food-Revoluzzer, Stadtgärtner, Balkonbäuerinnen, Kleingarten-Imker, Begleitgrün-Bepflanzerinnen aufgerufen ihre Ernte bei Facebook, Twitter oder Instagram zu präsentieren und mit dem Hashtag #myfoodrevolution zu versehen. Insgesamt vier BloggerInnen (einer davon bin ich) haben sich aus den so eingereichten Beiträgen jeweils 5 saisonale Zutaten ausgewählt und ein Rezept damit kreiert. Alle Rezepte und Infos zur Aktion findest du auf der Food Revolution 5.0 Website. Etwas zum Gewinnen gibt es natürlich auch noch. Es lohnt sich also flott vorbeizuschauen. Für mein Rezept habe ich mir folgende Zutaten ausgewählt: Tomaten von Verena, Mais von Lucy, Zucchini von Eva & Philpp, frische Chilis von Miwored und Pilze von A Cat in a Pan. Gerade im Herbst und bei der riesigen Auswahl an frischem Gemüse sind die Möglichkeiten ja quasi unbegrenzt. Die Entscheidung mexikanische Tacos mit einer Fajita-Gemüse Füllung zuzubereiten, liegt zum Einen an meiner großen Liebe zur mexikanischen Küche und zum Anderen daran, dass es dazu im Blog quasi noch keine Rezepte gibt. Dazu sind Tacos so herrlich vielfältig und abwechslungsreich. So kannst du die Füllung deinen persönlichen Vorlieben und saisonal verfügbarem Gemüse anpassen. Du magst keine Guacamole? Dann verwende einfach eine (Tomaten-)Salsa. Statt Koriander kannst du Petersilie verwenden. Grüner Reis, gerösteter Kürbis, eingelegtes Gemüse, alles passt und schmeckt vor allem in diesen kleinen Maisfladen. Genug erzählt! Jetzt zum Rezept. mexikanische Tacos mit Fajita Gemüse Rezept drucken Ergibt: 2 Personen Zutaten - Fajita-Gemüse - 1 kleine Zucchini - 1/­­2 rote Paprika - 1/­­2 gelbe Paprika - 3/­­4 rote Zwiebel - Fajita-Gewürzmischung (Zwiebel, Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, Salz, Knoblauch, Pfeffer) - Guacamole - 1 Avocado - 1/­­4 rote Zwiebel - 2-3 Cocktailtomaten - Salz, Pfeffer - frische Limette - Teigfladen - Maismehl (original mexikanisches Maismehl) - Olivenöl - Salz - zum Belegen - frischer Koriander oder glatte Petersilie - scharfe Tabasco-Soße - Mais - fein geschnittene Jalapeno-Streifen Zubereitung 1 Für das Fajita-Gemüse: Zwiebeln abziehen und in dünne Stifte zuschneiden. Die Champignons, Paprika und Zucchini waschen und ebenfalls in dünne Stifte zuschneiden. Je nach Größe der Paprika und Champigons diese noch mal halbiereren. 2 In einer Pfanne Öl heiß werden lassen und das Gemüse scharf anrösten, bis es von allen Seiten gut Farbe angenommen hat. Mit der Fajita-Gewürzmischung abschmecken und zur Seite stellen. 3 Für die Guacamole: 1/­­4 rote Zwiebel sehr fein hacken. 2-3 Cocktailtomaten abwaschen und in kleine Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch einer Avocado in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und mit der Zwiebel und Tomate vermischen. Mit Salz, Pfeffer und frischer Limette abschmecken. Wenn du magst, kannst du auch ein wenig Chili oder eine andere Schärfe hinzugeben. 4 Für die Taco-Fladen: Die oben im Rezepte genannten Mengen beziehen sich auf die Zubereitung mit Maismehl aus Mexiko (das kannst du z.B. hier bestellen). Mit einem anderen Maismehl varriert die Menge an Flüssigkeit gegebenenfalls. Das Mehl zunächst mit 100 ml lauwarmen Wasser, 1 El Olivenöl und 1/­­2 Tl Salz ganz grob vermischen und für 10 Minuten abgedeckt stehen lassen. 5 Anschließend noch mal 100 ml Wasser hinzugeben und zu einem homogenen Teig vermischen. Aus dem Teig 10 gleichgroße Teigkugeln formen. Zum Formen bzw. Ausrollen der Fladen kannst du ein Nudelholz verwenden. Noch einfacher geht es mit einer Taco-Presse. Damit werden die Fladen gleichmäßig dick und rund. Die Investition lohnt sich in jedem Fall! 6 Die Teigfladen in einer Pfanne (ohne Öl) erhitzen. Nach ca. 3-4 Minuten einmal wenden und von der anderen Seite leicht anbräunen. 7 Zum belegen der Tacos Guacamole auf dem Fladen veteilen, Fajit-Gemüse, Mais, frisch gehackten Koriander oder Petersilie sowie eine scharfe Tabasco-Soße darauf geben. Die Tacos werden in der Hand zu einer Mulde geformt und direkt verzehrt. Notes Ergibt mit der Teigmenge aus dem Rezept 10 Tacos und reicht für 2 Personen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post mexikanische Tacos mit Fajita Gemüse appeared first on The Vegetarian Diaries.

Zero Waste Serie Teil 2: Haarseife, No-Poo und DIY-Shampoo

5. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Zero Waste Serie Teil 2: Haarseife, No-Poo und DIY-ShampooHeute kommt der 2. Teil meiner Zero Waste Serie. Yeah!!! Vielleicht habt ihr den ersten Teil verpasst? Darin habe ich schon einiges zu den Themen Zero Waste und Minimalismus erzählt & gezeigt, wie sich ganz leicht Spülmittel selbst herstellen lässt. Diesen Monat geht es weiter - und ich mache dieses Mal einen Sprung in das Badezimmer. In diesem Artikel geht es rund um die Haarpflege mit Haarseife, No Poo und einem Shampoo zum selber machen. Schließlich gibt es noch etwas Anderes außer Putzen, oder  Heute möchten ich euch ein paar tolle Tipps geben, wie ihr eure Haare wunderbar reinigen und pflegen könnt - und das fast komplett plastikfrei. Vorab habe ich noch zwei Buchtipps, die fest in mein (stark minimalisiertes Bücherregal) eingezogen sind. Und zwar die beiden Bücher von Nadine Schubert - klar, sie klingen gleich und die Thematik hat sich natürlich auch nicht verändert. Aber ich finde, beide Bücher bieten ausreichend, verschiedene Rezepte und auf jeden Fall jede Menge Inspiration, den eigenen Haushalt neu zu gestalten. Buchtipps: Nadine Schubert Besser leben ohne Plastik & Noch besser leben ohne Plastik Beide Bücher kosten ca. 13 Euro und sind bei oekom oder amazon erhältlich. Ich blättere gerne in beiden Büchern und überlege, welches Produkt in meiner Küche oder in meinem Badezimmer demnächst ersetzt werden kann. Zero Waste und Minimalismus sehe ich als Prozess - also: ein Schritt nach dem anderen. Schließlich bin ich ja auch nicht vegan auf die Welt gekommen Die Autorin Nadine Schubert ist natürlich auch im Internet vertreten - vielleicht habt ihr ja Lust ihre Seite zu besuchen? Jetzt aber zum Thema: Haare waschen! Ich weiß nicht, mit welcher Art Haare ihr so gesegnet seid - aber ihr könnt euch sicher sein: Meine Haare möchtet ihr nicht haben. Sie sind feiner als Schnittlauch und im nassen Zustand verknoten sie sich auf wundersame Weise. Jede noch so grandiose Friseurleistung ist innerhalb von 30 Minuten in sich zusammengefallen - und ach ja, sie wachsen im absoluten Schneckentempo. Dementsprechend habe ich über die Jahre hinweg gefühlt tausend verschiedene Shampoos, Spülungen, Kuren, Bürsten und Friseure im wahrsten Sinne des Wortes verheizt. Natürlich auch jede Menge Geld, Nerven und: Plastik! Seit ca. zwei Monaten teste ich mich nun durch verschiedene Shampoo Alternativen und möchte euch heute meine Favoriten vorstellen. 1. No-Poo What ?! No-Poo abgekürzt für No-(Sham)poo ist quasi eine Art Trend, der aus den USA zu uns herübergeschwappt ist. Die Haare werden selten bis gar nicht gewaschen und anstelle von normalen Shampoos wird nur Lavaerde, Natron oder Seifenkraut verwendet. Oder eben gar nichts: Just Water! Ich habe es versucht - und mein Ding war es nicht so richtig. Mir fehlte einfach das reinigende und schäumende Gefühl! Aber probiert es doch einmal aus - es gibt schließlich sehr viele Fans des No-Poo-Trends. Gebt euren Haaren etwas Geduld - und euch auch! 2. Haarseife oder festes Shampoo Ein festes Shampoo oder eine Haarseife sind quasi stark komprimierte Shampooversionen in Seifenform ... soweit mein Definitionsversuch. Beides ist leicht anzuwenden: Einfach in der Hand aufschäumen lassen und den Schaum in das nasse Haar einmassieren. Es gibt natürlich nicht so viel Schaum, wie bei herkömmlichem Shampoo - aber immerhin ein wenig. Es gibt zwei große Vorteile der Seifenprodukte: Sie halten sehr lange und kommen meistens mit wenig  Verpackung aus. Ich habe diese beiden ausprobiert und war damit sehr zufrieden. Festes Shampoo mit Schokolade von Lamazuna Dieses feste Schokoladenshampoo liebe ich alleine wegen dem leckeren Duft. Eigentlich möchte man das Teil quasi aufessen und nicht in die Haare schäumen Neben dem Duft, sorgt der Kakao außerdem für einen milden Schaum. Die Haare werden nicht nur sauber, sondern glänzen sehr schön und fetten nicht so schnell nach. Ich wasche meine Haare in sieben Tagen nur maximal zweimal. Die Seife ist natürlich vegan und ist in einer kleinen Pappschachtel verpackt. Preis: ca. 13 Euro Erhältlich im Onlineshop von Lamazuna, im Avocadostore oder bei Amazon. Feste Haarseife und schnelle Pflege von Marion Garz Eine Freundin von mir hat mich auf die Haarpflegeprodukte von Marion Garz gebracht. Hinter Marion Garz stehen wunderbare und selbst entwickelte Naturkosmetikprodukte für die Haarpflege, ein Friseursalon in Berlin-Mitte und ein Onlineshop. Das gesamte Konzept ist auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit ausgelegt - und: Es gibt die Shampoos, Pflege- und Stylingprodukte in nachfüllbaren Behältern! Es sind nicht alle Produkte vegan - aber doch einige. Bei Fragen hilft euch Frau Garz auch sehr gerne weiter. Ich durfte das weiße Shampoo und die schnelle Pflege ausgiebig testen - und bin mit beiden Produkten sehr glücklich. Das Shampoo enthält u. a. Kokosöl, Meersalz und Weizenprotein - verzichtet auf ätherische Öle und ist auch für Allergiker geeignet. Der cremige Schaum pflegt das Haar - aber auch gleichzeitig den Körper. Das Shampoo ist sehr ergiebig und lässt sich in der Dose prima mitnehmen. Preis: 15,- Euro (Das Refill kostet 13,- Euro) Nach einem Pflegeprodukt habe ich lange gesucht. Meistens gibt es nur Haarseifen als Shampoo und eine Art Spülung hat bisher noch keiner erfunden. Die schnelle Pflege von Marion Garz ist ein Leave-inn-Produkt: Einfach etwas anfeuchten, in den Händen verreiben und in die Haarspitzen verteilen. Fertig! Meine Haare wurden weich und kämmbar ohne zu fetten. Preis: 23,- Euro (Das Refill kostet 22,- Euro) Alle Produkte von Marion Garz sind in hochwertiger Manufakturqualität und sehr ergiebig. Ihr benötigt nur ganz wenig von den Haarprodukten - und produziert fast keinen Müll. Die schönen Metalldosen kann man ewig verwenden - auch für andere Dinge! 3. DIY Roggenmehl-Shampoo Die Idee, die Haare mit Roggenmehl zu waschen habe natürlich nicht ich erfunden - sondern längst andere Schlauköpfe Wichtig ist nur Roggenmehl zu verwenden und kein anderes Mehl. Auch wenn das Ganze etwas crazy klingt: Die Schale des Roggen ist  reich an natürlichen Pflegestoffen, Mineralstoffen und Aminosäuren, die das Haar pflegen und aufbauen. Ich kaufe gerne das Roggenmehl von Alnatura. Es ist sehr preiswert, in einer Papierverpackung erhältlich und ihr bekommt es in jeder dm-Drogerie. Preis: ca. 1,50 Euro + Wasser aus der Leitung! Jetzt zum Rezept! Zutaten: - 230 ml lauwarmes Wasser für kurzes Haar (300 ml lauwarmes Wasser für langes Haar) - 4 EL Roggenmehl für kurzes Haare (5 EL Roggenmehl  für langes Haar) Anwendung: - Das Mehl mit dem Wasser in eine Schüssel geben und ausgiebig mit einem Schneebesen verrühren, bis sie eine glatte Konsistenz entsteht. - Das frische Roggenshampoo nun in das feuchte Haar einmassieren. Am besten ihr arbeitet vom Haaransatz bis in die Spitzen. - Ca. fünf Minuten einwirken lassen und anschließend die Haare gründlich ausspülen. Dieses Rezept habe ich von smarticular.net, deren Buch Fünf Zutaten ersetzen eine Drogerie ich bereits im ersten Artikel erwähnt habe. Tipp: Gebt euren Haaren wirklich etwas Zeit. Ich möchte es gerne noch einmal betonen - denn es ist eine Umstellung. Auch wenn ihr vorher das tollste, vegane Shampoo von XY verwendet habt - ein festes Shampoo oder eine Haarseife ist etwas anderes. Die Haare werden euch komisch vorkommen - vielleicht auch etwas seifig. Aber das gibt sich mit der Zeit. Versprochen!   P. S.: So sieht derzeit meine Körper- und Haarpflege aus - schön übersichtlich, oder?   Der Beitrag Zero Waste Serie Teil 2: Haarseife, No-Poo und DIY-Shampoo erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes Essen

6. September 2017 Eat this! 

Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes EssenBraucht man überhaupt eine Ausrede dafür, sich spontan mitten im August drei Tage in die Berge zu verabschieden? Nur um Brot zu backen, neue Freunde kennenzulernen und zusammen zu kochen und zu essen? Eigentlich nicht. Und trotzdem legten wir uns eine für unser verflixt pflichtbewusstes Gewissen parat. Hey, es gab dieses Jahr keinen Urlaub, wir dürfen das. Und so folgten wir der Einladung von Carolina und Carina von Kitchen Story ins wunderschöne Salzburger Land und einige Höhenmeter nach oben auf die beinahe schon irrwitzig schön gelegene Kalchkendlalm, Roswitha Hubers ,,Schule am Berg. Wir wussten gleich: Hier kommt man an und entspannt. Die Atmosphäre macht das mit einem. Und das, obwohl wir auch ein gewisses Programm vor uns hatten, denn auf eine Schule geht man nicht, um nichts zu tun. Also ... zumindest nicht mehr in unserem Alter. Und wir freuten uns auf den Stundenplan, wie noch nie. Denn zu der Gelegenheit, selbst Brot im Holzofen zu backen kommt man nicht alle Tage. Den ersten Abend verbrachten wir allerdings zusammen in der Küche, am Esstisch und am Lagerfeuer unter einem Sternenhimmel, der an positivem Kitsch kaum zu übertreffen war. Ein Potluck in den Bergen ist schon etwas ganz besonderes. Ein Potluck mit Flammkuchen belegt mit frisch geerntetem Gemüse von den Mädels von Kitchen Story, Schwammerlgulasch von Melina von About That Food, wunderbarem gerösteten Gemüse von Verena von Hand und Honig, frischem Kartoffelsalat von Eva von Individualisten und Marillenknödeln von Doris Heinrich ist mehr als das. Es war uns eine Ehre, unseren Buchweizensalat mit euch zu teilen, Mädels. Es war so lecker, dass wir allesamt vergaßen, unser Festmahl in Bildern festzuhalten. Zu unser aller Verteidigung ist aber auch zu sagen, dass es bereits stockdunkel war, als wir zusammen am Tisch saßen. Der lange Abend am Lagerfeuer hielt uns nicht davon ab, uns auf den eigentlich Backtag zu freuen. Die wirklich unglaublich herzliche und auch verdammt lustige Roswitha führte uns mit einer Leichtigkeit und Energie in das Thema Sauerteig ein, dass man sich nach wenigen Minuten fragt, warum man eigentlich nicht jeden Tag Brot backt. Ihr beinahe schon unverschämt leckeres Brot besteht aus biologischem Roggenmehl, welches sie wortwörtlich von einem der Nachbarhöfe bezieht, ihrem eigenen Sauerteig, wenigen Gewürzen, viel Wasser und noch mehr Erfahrung und Wissen und wir sind sehr froh, dass wir ein wenig vom Sauerteig und von den letzten beiden Zutaten mitnehmen durften. Wir halten sie in Ehren, versprochen. Es ist nur völlig logisch, dass auch Lutz Geißler als vermutlich bekanntester Brot-Blogger überhaupt auf der Schule am Berg Workshops gibt. Er durfte sogar einen neuen Ofen bauen, der noch dieses Jahr eingeweiht werden soll. Wir hoffen, wir dürfen aus diesem dann auch einmal frisch gebackenes Brot probieren. Darüber, dass das alles schon wieder vorbei sein sollte, konnte uns am dritten Tag nur die Wanderung durch den beeindruckenden Rauriser Urwald hinweghelfen. Die riesige Farne, aromatische Waldheidelbeeren, um sich satt zu essen und der wunderschön bemooste Waldboden in der Erinnerung liesen unsere Rückreise fast wie im Flug vergehen. Oder es war die ungewohnte Höhenluft - als Städter weiß man das ja nie. Vielen lieben Dank für die Einladung, Carolina und Carina. Es war wirklich wunderschön. Auf dass dieses Mountain Kitchen Meetup nur das erste von vielen war. Merken Merken Merken Merken Der Beitrag Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes Essen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Fattoush - orientalischer Salat mit geröstetem Brot - Misosuppe mit Rettich, Wakame & Lotuswurzel - eat this Mett! - 5 Wege, wie du dein Essen im Büro aufpeppen kannst

Vegane Poke Bowl

17. August 2017 Eat this! 

Vegane Poke BowlWir lieben Bowls. Weißt du ja schon lange. Und natürlich können wir da die aktuell super hippe Poke Bowl nicht auslassen! Poke? Was ist denn bitte schön Poke? Das Rezept dafür stammt ursprünglich aus Hawaii und das Wort Poke bedeutet so viel wie „kleinschneiden“ oder „in Stücke schneiden“. Mit dem Kleinschneiden ist vor allem roher Fisch, genauer gesagt Thunfisch, gemeint. Serviert wird das Ganze traditionell zusammen mit Frühlingszwiebeln, Sojasauce, Sesam und oft auch mit verschiedenen Algen. Roher Fisch ist natürlich nichts für uns, aber wie bei Sushi hält uns nichts davon ab die schnieke Inspiration für eine vegane Variante zu nutzen. ? Und wenn veganer Lachs aus Karotten möglich ist und oberlecker schmeckt, warum dann nicht einfach Fake-Thunfisch aus Wassermelone zubereiten? Der Trick ist, wie bei vielen leckeren Sachen, die richtige Würze beziehungsweise Marinade. Eine Wassermelone, frisch aufgeschnitten, schmeckt sehr gut, hat aber mit Thunfisch, bis auf die Farbe, rein gar nichts gemeinsam. Wie immer geht es uns nicht darum, einen Geschmack genau nachzuahmen und wir behaupten auch nicht, dass der vegane Poke genauso wie echter Thunfisch schmeckt. Kann ja auch gar nicht funktionieren. Aber was wir definitiv sagen können ist, DASS das Ergebnis schmeckt. Und wie ? Und mal ehrlich, der Look ist schon recht überzeugend, oder? Wir haben bei der Zubereitung verschiedene Methoden ausprobiert und die Melone beim ersten Mal eingefroren und wieder aufgetaut, um überschüssiges Wasser aus der Melone zu bekommen. Beim zweiten Mal haben wir die Melone im Ofen gebacken (ja, gebacken!) und anschließend ebenfalls mariniert. Beide Methoden schmecken superlecker, aber die Ofenvariante ist für uns ganz klar der Sieger.?? Das Melonenfleisch wird beim Backen schön zart, verändert die Konsistenz und wird rohem Poke-Thunfisch tatsächlich um einiges ähnlicher als man sich vorstellt. Trotz der Zeit im Ofen behält das Fruchtfleisch einen schönen Biss und lässt sich perfekt marinieren. Für den richtig herzhaften Geschmack sorgen Sojasauce, Sesam, Essig, ein Hauch Flüssigrauch und feines schwarzes Hawaii-Salz von unseren Freunden von salted. Ein bisschen Hawaii darf es nämlich schon sein, hehe. ?? Die Salzkristalle für das Black Lava-Salz aus dem Pazifik werden mit Mineralienextrakt vermengt und mit Aktivkohle versetzt. Dadurch wird das Salz schwarz und kommt auf unserem Fake-Thunfisch natürlich besonders gut zur Geltung. Dazu noch ein bisschen frisches Gemüse, leckerer Reis und Salat und fertig ist die fischfreundliche Sommer-Hipster-Poke-Bowl. ? Aloha! ? Vegane Poke Bowl Vegane Poke Bowl mit leckerem Wassermelonen-Thunfisch, Sushireis, Avocado, frischem Gemüse und Hawaiisalz. Für den veganen Wassermelonen-Tuna - 500 g Wassermelone (geschält) - 4 EL Erdnussöl - 1 1/­­2 TL Salz - 4 EL Apfelessig - 1/­­2 Blatt Nori Außerdem - 150 g Sushireis - 2 Karotten - 2 Avocado - 1 Handvoll Erbsen (frisch) - 8 Blätter Chinakohl - 8 Blätter grüner Salat - 1 Handvoll Minigurken (oder ein paar Gurkenscheiben) - 4 TL Sesam - 4 EL Traubenkernöl - 4 EL Apfelessig - 1/­­4 TL Hawaii-Salz - Backofen auf 200 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. - Melone in 3 cm große Würfel schneiden. Mit Öl und Salz in einer feuerfesten Form vermischen und 30 Minuten im Ofen backen. - Essig unterrühren, gut vermengen und weitere 30 Minuten im Ofen garen. Ab und zu umrühren. - Melone aus dem Ofen nehmen, vollständig abkühlen lassen und fein geschnittenes Nori unterheben. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. -  Sushireis wie hier beschrieben zubereiten. -  Karotten mit dem Spiralschneider in Spiralen schneiden oder alternativ fein raspeln. - Avocado in feine Scheiben schneiden. Erbsen 5 Minuten dämpfen, anschließend halbieren. -  Alles in einer Bowl anrichten und mit etwas Öl, Essig und Hawaiisalz abschmecken. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit salted. entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Vegane Poke Bowl erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Good Life Bowl mit glasiertem Tempeh & Erdnussdressing - Good Life Bibimbap-Bowl - Quinoa-Detox-Bowl mit Spinat-Hummus - Good Life Bowl mit Broccolini, pinkem Quinoa & crunchy Sesam-Tofu

Kochen mit dem besten Freund

16. Juli 2017 Claudi goes vegan 

Kochen mit dem besten FreundHallo ihr Lieben, ich kann echt schlecht für mich allein kochen. Irgendwie schaffe ich es nicht Singleportionen zu bauen, siehe hier: Keine Ahnung ob ich es jemals schaffen werde EINE Portion zu kochen? Perfekt für meinen Kühlschrank ist auf jeden Fall die #Kokosmilch (darf die noch Milch heißen?!) von #allos. Ich habe große Hoffnung, dass die länger hält als ihre Kumpels in Blech. ?? und wo wir bei eine Portion kochen und kleine Mengen sind - es gibt eine neue #Podcast Folge von #friedefreudesüßkartoffel : #ernährungundyoga in der #Partnerschaft. ? #claudigoesvegan #wholefoodsplantbased #vollwertigpflanzlich #vegan #vegansofinstagram #vegansofig #veganwerdenwaslosdigga #healthy #healthyvegan #claudistyle #ernährung #nährstoffe #ernährungsberatung #ernährungsberaterin #nutrionist #nutrition #healthyeating #instafood #healthyfood Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am 3. Jul 2017 um 4:37 Uhr Umso mehr feiere ich es, wenn ich mit Freunden kochen darf. Und zwar nicht so Potluck und jede(r) bringt was mit. Sondern echt gemeinsam in der Küche stehen. Vorher am besten nur Zutaten abstecken und dann geht's los. Inspiration pur und voneinander lernen! Hab ich mit meiner Lieblings-Gastrosophin Martina Wastl leider erst einmal geschafft. :-( Dafür kürzlich mit meinem besten Freund Mathias Leidgschwendner (der auch als Grafiker, Fotograf, Designer und Künstler an meiner Seite steht) gleich an zwei Abenden! YEAH! :-) Hier sind wir zwei: Und das is das was wir fabriziert haben... Hauptspeise 1: - Rucolasalat mit meinem Lieblingsdressing (Senf und Hafercuisine) - Paprika aus dem Ofen - Tomaten und Avocado roh - Schwammerl mit Tamari aus dem Ofen - Fenchel mit Orangensaft und weißem Balsamico aus dem Ofen - Süßkartoffelcurry aus dem Topf Nachspeise 1: - Kuchen von Ümis Cafe - Zweierlei Cheezecake von Happy Cheeze mit Blaubeeren - Mein Wohlfühlgetränk Hauptspeise 2: - Gemüse auf Teig :-)  ---> 300g Dinkelvollkornmehl mit 1 Packung Trockenhefe, Salz und warmen Wasser mischen. Auf Backpapier geben und gut 20 Minuten in den Umluft-Herd bei 175 Grad. Wenden. Nochmal rein. Warten bis die andere Seite hart ist. Belegen mit: - Passierten Tomaten - Oliven - Ananas - Zucchini - Tomaten - Feto Aus dem Herd nehmen (nach insg. ca. 45 Minuten) und Rucola drauf packen. Es war ein laaaanger Abend und so gab es später noch ein Eis-Sandwich. - Cookie aus Haferflocken (Rezept von Julia Lechner) mit Lein-Ei (Rezept von Sebastian Copien) und Dattelsirup. - In der Mitte Bananen aus dem Mixer mit Reishi Latte und Vanille. Ja dann mal viel Spaß beim Nachkochen/­­ Nachbauen ;-) Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Meine Blogs und mein Podcast sind werbefrei - ich verdiene damit kein Geld. Falls du mich, meine Gedanken, meinen Weg und meine Arbeit unterstützen willst, freue ich mich über Geschenk in Form einer Kostenbeteiligung. Ganz einfach geht das über https:/­­/­­www.paypal.me/­­claudiarenner. Das Betreiben der Blogs und des Podcasts kostet ca. 25 EUR/­­ Monat. Vielen Dank von Herzen dafür.

Veganer Familienausflug nach Hamburg

2. Juli 2017 Totally Veg! 

Veganer Familienausflug nach HamburgMeine Mama hat letztes Jahr einen runden Geburtstag gefeiert. Und schon wie bei M's und meinem Papa gab es statt Geschenke, die eh keiner braucht, eine gemeinsame Reise. Dieses Mal sollte es nach Hamburg gehen - M und ich haben uns letztes Jahr ein wenig in die Hansestadt und den besonderen Flair verliebt und vermuteten, dass es meiner Mama dort auch gut gefallen würde. Wir haben richtig vermutet, soviel sei schon verraten.   Begonnen hat die Reise mit einem kleinen Schrecken: Jemand hat meinen Koffer vom Förderband am Flughafen entführt. Mein Gesicht wurde immer länger, als mein Koffer nach endlosen Minuten nirgendwo zu sehen war, und nur ein anderer, ähnlicher Koffer einsam seine Kreise am Förderband zog. Schließlich war klar: Da hat jemand die Koffer verwechselt und ist mit meinem aus dem Flughafen marschiert. Einen Besuch bei Lost & Found und der Versicherung, dass mein Koffer sicher wieder zu mir zurückkehrt ("der wird schon merken, dass das nicht seiner ist!"), blieb mir nichts anderes übrig, als ohne Gepäck Richtung Hotel zu fahren. Hunger hatten wir auch schon und so konnte mich nur ein Besuch bei Loving Hut aufheitern. Letztes Jahr hatten wir dort Pech, da leider geschlossen war, heuer war ich sehr froh, dort endlich essen zu können. Das Essen war gut (auch wenn es nicht der beste Loving Hut war, bei dem ich jemals war), der Service freundlich und das Restaurant ist in einer netten Seitenstraße gelegen. Ich bestellte veganes Fleisch mit Gemüse und Erdnussauce. Das "Fleisch" war sehr lecker und zart, nur die Erdnussauce hätte mehr nach Erdnüssen schmecken können. M bestellte gebratene Nudeln und war damit ganz zufrieden, aber hätte sich etwas intensiveren Geschmack gewünscht. Die Sommerrollen hingegen waren ausgezeichnet. Als Dessert teilten wir uns mit meinen Eltern den Bananensplit und die Schokoladentorte, beides war herrlich! Und während des Desserts läutete schließlich auch mein Handy, dass mein Koffer wieder zurück am Flughafen war. Der "Entführer" des Koffers, dem die Sache wahnsinnig unangenehm war, ließ es sich auch nicht nehmen, mir meinen Koffer persönlich zum Hotel zu bringen - Ende gut, alles gut. Am nächsten Morgen unternahmen wir eine Hafenrundfahrt, die mich als Alpenländlerin, aufgewachsen fernab von jedem Hafen, sehr fasziniert - eine ganz eigene Welt! Da störte auch der Regen nicht. Danach ging es weiter zu Peter Pane auf vegane Burger. Dieser Burgerladen bietet vier verschiedene vegane und auch mehrere vegetarische Burger an. Die Burger sind wirklich, wirklich gut und ich esse besonders die Sauce dort sehr gerne (die Mayo zu den Pommes ist von Haus aus vegan!). Da es draußen gerade schüttete, ließen wir uns Zeit mit dem Essen und brachen dann bei Sonnenschein auf, um über die Sternschanze zu bummeln. Obwohl wir vom Burger noch sehr voll waren, etwas Eis hat doch immer Platz und die veganen Sorten bei der Eisbande zwinkerten mir zu. Ich entschied mich für Snickers und Vanille, M für Mousse au Chocolate und Snickers. Obwohl wir ja mittlerweile mit veganem Eis sehr verwöhnt sind, fand ich das Eis wirklich köstlich und sehr cremig. Besonders die Sorte Snickers hat es uns angetan! Abends kehrten wir nach einem langen Stadtbummel nochmal ins Loving Hut ein, um die vegane Pho zu kosten. Pho ist eine traditionelle vietnamesische Suppe mit Gemüse und Nudeln. Die Suppe im Loving Hut war zwar gut, aber ich fand sie für Pho etwas zu fad und bevorzuge mein eigenes Rezept.  Tags darauf ging es in das Miniatur Wunderland, der weltgrößten Modelleisenbahn. Es gibt dort so viel zu entdecken und ich bewundere die Detailliebe, mit der diese Welt gebaut wird. Allerdings empfiehlt es sich, wirklich bald hinzugehen, denn es wird später am Tag unglaublich voll. Wir sind schließlich geflüchtet, um das Musical "Der König der Löwen" anzusehen. Ich habe es zum zweiten Mal gesehen und finde es einfach großartig. Ich bin mit dem Disney-Film aufgewachsen und darum hat die Geschichte um Simba einen besonderen Platz in meinem Herzen.  Abends ging es schließlich noch in das Café Miller, einer gemütlichen Kneipe in St. Pauli. Dort aßen wir vegane Sandwiches und Kartoffelsuppe und einen der besten veganen Käsekuchen - es war der perfekte Abschluss des Tages! An unserem letzten Tag stiegen wir noch auf die Sankt Michaelis Kirche - dem "Michel"- hinauf, von dort hat man einen tollen Ausblick über die Stadt und man vergisst fast die gefühlten tausenden Stufen, die man gerade überwunden hat. Danach ging es auch schon zurück zum Flughafen, und der ist in Hamburg recht veganfreundlich, man findet vor der Sicherheitskontrolle zahreiche vegane Snacks und nach der Sicherheitskontrolle habe ich auch noch veganes Sushi erspäht. M und ich entschieden uns dann aber für eine recht ungewöhnliches Sandwich - Kartoffelbrötchen, Avocado, Sprossen und Apfelmus. Hört sich ein wenig seltsam an, war aber sehr gut! So ging ein schöner Familienausflug zu Ende und meinen Eltern hat es sehr gut gefallen - das war ja die Hauptsache. Ich finde Hamburg toll und werde sicher nicht das letzte Mal dortgewesen sein. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Super-knusprige, gebackene Patatas Bravas mit Mojo Verde

14. Juni 2017 Eat this! 

Super-knusprige, gebackene Patatas Bravas mit Mojo VerdeWir sind richtig dicke in ? mit Spanien! Was gibt es auch am (meist) schönen Wetter, an der manchmal kargen, manchmal intensiv grünen, aber immer schönen Landschaft und an leckerstem Essen nicht zu lieben? Im Ernst. Von der unglaublichen Entspannung einer richtig groß angelegten Tapas-Sause in einem Restaurant am Strand irgendwo in Andalusien mit einem bis drölf Gläsern trockenem Rotwein können wir wirklich lange zehren. Doch wenn die Urlaubsplanung für das laufende Jahr Spanien einfach nicht berücksichtigt, müssen wir uns die Tapas-Bar eben in die eigenen vier Wände holen. Und unser kurzer Abstecher nach Mallorca im Mai hat uns - wenn überhaupt - erst noch mehr angefixt. Wir brauchen mehr Tapas in unserem Leben! Scharf gebratene oder gegrillte Pimientos, Champignons mit soviel Knoblauch, dass dich Dracula bis ans Ende deiner Tage nicht mal mit der Grillzange anfassen würde und natürlich knusprige Kartoffelwürfel mit Mojo. Scheiß‘ auf Sehenswürdigkeiten, die kann ich mir auch in Google Earth angucken. Ich futter‘ mich durch Barcelona ? Was für uns den perfekten Tapas-Geschmack ausmacht ist - natürlich neben der irgendwie immer währenden Urlaubsluft, die man natürlich zuhause nicht ganz so perfekt hinbekommt - immer das feurige, leicht rauchige Aroma. In Spanien wird immer auf volle Pulle oder gar nicht gekocht - könnte man meinen. Und das wiederum kriegt man auch in den eigenen vier Wänden hin! Die klassischen Patatas Bravas werden frittiert und - sind wir ehrlich - in diesem Hinblick nicht besser als Pommes. Gute Pommes, aber eben Pommes. Im Urlaub gönnen wir uns das natürlich. Zuhause? Muss nicht sein. Deshalb haben wir lange getüftelt, wie man die Dinger auch ohne Fritteuse hinbekommt. Irgendwann hieß es dann: Heureka - wir haben es gefunden! Neben dem Trick, die Stärke von den Kartoffeln abzuwaschen (mehr dazu im Rezept) lautet der Trick einfach: Reismehl! Das bindet die überschüssige Feuchtigkeit, die Kartoffeln im Ofen sonst häufig schlabberig macht und sorgt so für einen richtig tollen Crunch! Für das rauchige Aroma sorgt dann noch unsere Geheimwaffe im Gewürzschränkchen: Das geräucherte, spanische Paprikapulver. Je nachdem, wie du drauf bist, nimmst du das scharfe oder das edelsüße. Dazu gibt’s bei uns eine fix gemachte, leckere grüne Mojo als Dip. Wirklich easy und schnell. Du kannst gar nicht so schnell gucken, wie die auf dem Tisch steht. Wer braucht da noch gekaufte Saucen? Also, mach heute nach Feierabend nochmal einen kleinen Abstecher bei dem Kartoffeldealer deines Vertrauens vorbei und nimm ein paar Kilo mit. Für’s nächste Wochenende oder - je nachdem, wo du wohnst - für den morgigen Feiertag. Denn unsere Patatas Bravas machen sich auch als Grillbeilage sowas von gut! Oder was meinst du? Klingen die gegrillten Kräuterseitlinge oder unsere vegane Chorizo aus unserem Grillbuch Vegan grillen kann jeder mit knusprigen Kartoffeln und frischer Mojo nicht nach dir? Super-knusprige, gebackene Patatas Bravas mit Mojo Verde Super-knusprige Patatas Bravas mit frischer, knoblauchiger Mojo Verde. Unsere spanischen Röstkartoffeln sind ein Stückchen gesünder, weil sie gebacken werden. Knusprig sind sie trotzdem - durch einen kleinen Trick! Für die Kartoffeln - 1 kg Kartoffeln (festkochend) - 3 EL Olivenöl - 3 EL Reismehl - 2 TL Knoblauchpulver - 2 TL geräuchertes Paprikapulver (scharf) - 2 TL Salz Für die Sauce - 2 Knoblauchzehen - 100 ml Olivenöl - 50 ml Weißweinessig - 1/­­2 Bund Petersilie - 1/­­2 Bund Koriander - 1 TL Salz - 1/­­2 TL Kumin (gemahlen) Für die Kartoffeln -  Kartoffeln gut waschen und in 3 cm große Würfel schneiden. -  Kartoffelwürfel mit reichlich kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten stehen lassen. So wird die überschüssige Stärke abgewaschen, was die Kartoffeln knuspriger werden lässt. -  Backofen auf 240 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. -  Kartoffeln abgießen und gut abtrocknen. Mit Olivenöl, Reismehl, Knoblauchpulver, geräuchertem Paprikapulver und Salz vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. -  30 Minuten backen, nach 15 Minuten wenden. Für die Sauce -  Für die Sauce alle Zutaten im Mixer oder Highspeed-Blender glatt pürieren Unsere Patatas Bravas sind nicht nur die perfekte Grillbeilage - du kannst sie sogar auf dem Grill zubereiten! ? Die geschnittenen Kartoffeln einfach mit ein bisschen Olivenöl in eine gusseiserne Pfanne, eine Edelstahlgrillschale oder auf eine Grillplatte geben und im Kugelgrill über indirekter und mit geschlossenem Deckel 20-30 Minuten backen. Es versteht sich von selbst, dass du ab und zu nachschauen solltest - die Patatas sollen dir ja nicht wegkokeln! ? Tipps dazu, wie du mit Pfannen auf dem Grill umgehst und was du sonst noch damit machen kannst, findest du auch in unserem Buch Vegan grillen kann jeder. Der Beitrag Super-knusprige, gebackene Patatas Bravas mit Mojo Verde erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Leckere & gesunde Süßkartoffel-Pommes aus dem Ofen - Gebackene Barbecue-Blumenkohl-Bites mit frischer Avocado-Salsa - Super saftiger Seitan-Burger mit knusprigen Thymian-Ofen-Fries

Süßkartoffelcurry mit Reis und frischem Gemüse – Meal Prep mit der MaxiCook-Serie

6. Juni 2017 The Vegetarian Diaries 

Meal Prep, also das Vorbereiten von Speisen, ist einer der Trends der letzten Monate. Gründe dafür gibt es viele: keine Lust mittags immer das Gleiche zu essen, ein gesteigertes Bewusstsein und Interesse an einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, Kostengründe oder einfach die Lust und der Spaß am Kochen. All diese Punkte lassen sich ganz hervorragend unter einen Hut bringen, wenn du dein Mittagessen zu Hause vorbereitest und dann im Laufe der Woche mit ins Büro nimmst (oder dir natürlich auch unterwegs schmecken lässt). Ein paar Basics zum Thema Meal Prep, tolle Küchenhelfer, die dich bei der Zubereitung unterstützen und ein ganz fantastisches Gericht zeige ich dir in diesem Beitrag. Was heißt Meal Prep eigentlich? Meal Prep wird als Abkürzung für Meal Preparation verwendet und meint auf gut Deutsch eigentlich nichts Anderes als Vorkochen bzw. das Vorbereiten von Speisen. Lebensmittel, wie Gemüse und andere Frischwaren, werden nach dem Kauf zeitnah zubereitet und anschließend vorgegart im Kühlschrank gelagert. Im Lauf der Woche können die vorbereiteten Mahlzeiten im Büro, beim Sport oder auch zu Hause gegebenenfalls noch mal erhitzt und gegessen werden. Je nach Gerichten werden zusätzlich frische Zutaten, wie Avocado, Tomaten oder auch ein Dressing hinzugegeben. Der Großteil der Arbeit ist dann aber schon erledigt. Planen ist alles Damit das Meal Prep gut funktioniert brauchst du nicht viel mehr machen, als ein paar Minuten Planung zu investieren und dir über ein paar Dinge klar zu werden: - Welche (frischen) Lebensmittel habe ich noch zu Hause, die aufgebracht werden müssen? - Welches Gericht möchte ich kochen und eignet sich dieses Gericht, um es einige Tage kühl aufzubewahren und wieder zu erwärmen? - Wie oft möchte ich das Gericht in den kommenden Tagen essen und welche Produkte und Mengen muss ich dafür einkaufen? - Wann habe ich Zeit das Gericht vorzubereiten? - Habe ich die entsprechenden Aufbewahrungsmöglichkeiten zu Hause (Dosen, Platz im Kühlschrank oder Gefrierfach)? Welche Gerichte und Lebensmittel eignen sich zum Meal Prep? Im Prinzip kannst du so ziemlich alle Gerichte vorbereiten und ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Ob sie dann noch so gut schmecken, aussehen und vor allem auch vom Bissgefühl Freude bereiten ist eine andere Frage. Deswegen lohnt es sich nicht nur passende Gerichte auszuwählen, sondern die einzelnen Zutaten in der „richtigen Reihenfolge“ aufzubewahren. Zutaten, die viel Feuchtigkeit enthalten oder dazu neigen Wasser abzugeben kommen nach unten. Frische Zutaten wie Obst und Gemüse ganz nach oben. So vermeidest du, dass das Gericht nach ein paar Tagen Lagerung durchgematscht ist. Neben der Konsistenz und dem Geschmack lohnt es sich beim regelmäßigen Vorbereiten deiner Gerichte,sich ebenfalls ein paar Gedanken zur Zubereitung der verwendeten Lebensmittel zu machen. Idealerweise soll das Essen ja nicht nur gut vorzubereiten, sondern auch schmecken und gesund sein. Ein wichtiger Aspekt kann dabei zum Beispiel das schonende Garen von Gemüse sein. So bleiben wichtige Inhaltsstoffe im Gemüse enthalten, ohne dass du den Brokkoli, die Möhren oder auch die Paprika roh verzehren musst. Die MaxiCook Serie von Russell Hobbs Die neue MaxiCook Serie von Russell Hobbs bestehend aus einem Dampfgarer, Schongarer und Teppan-Yaki Tischgrill unterstützt dich genau an dieser Stelle. Nicht nur lassen sich mit den drei Geräten der Serie verschiedenste Zutaten und Gerichte, sondern auch größere Mengen bequem und einfach vorbereiten. Darüber hinaus helfen dir die Geräte bei einer kalorienbewussten und schonenden Zubereitung der Speisen. Dampfgarer Gerade bei Gemüse, das einige Tage später verzehrt werden soll, solltest du auf eine entsprechende Zubereitung beziehungsweise Garmethode achten. Einige Gemüsesorten lassen sich problemlos roh verzehren. Bei Gemüse wie zum Beispiel Brokkoli, Blumenkohl oder Ähnliches lohnt sich aber das Vorbereiten. Damit das Gemüse möglichst viele (gesunde und wertvolle) Inhaltsstoffe behält, lohnt sich das Garen mit Wasserdampf. Der  MaxiCook  Dampfgarer fasst in insgesamt drei Dampfgarbehältern mehr als 10 Liter und verfügt über eine Reisschale, in der du parallel auch Reis garen kannst. So lassen sich gleichzeitig eine Vielzahl von Gemüsesorten (oder natürlich auch Fisch- und Fleisch) garen. Während des Garprozesses kannst du Kräuter oder Gewürze hinzugeben, um die enthaltenen Lebensmittel zusätzlich zu aromatisieren. Das Wasser für den Dampfgarer wird über eine externe Öffnung hinzugeben, sodass du auch während des Betriebs gegebenenfalls Wasser nachgießen kannst. Eine entsprechende Wasserstandsanzeige findest du auf der Vorderseite. Das gesammelte Kondenswasser wird in einer Abtropfschale gesammelt und kann nach dem Garvorgang geleert werden. Schongarer Ein Schongarer erhitzt die Speisen auf Temperaturen unter dem Siedepunkt und gart so schonend in der Regel über einen längeren Zeitraum. Entsprechend werden diese Produkte häufig auch als Slow Cooker bezeichnet. Beim MaxiCook Schongarer lassen sich drei Temperaturstufen bis maximal 90°C auswählen, sowie die gewünschte Garzeit und gegebenenfalls ein verzögerter Startzeitpunkt einstellen. Das Fassungsvermögen beträgt 6 Liter, sodass sich auch große Mengen problemlos auf einen Schlag zubereiten lassen. Teppan-Yaki Tischgrill Möchtest du größere Mengen an Lebensmittel anbraten, dabei aber nicht im Öl ertrinken eignet sich dafür der MaxiCook Teppan-Yaki Tischgrill. Durch die leicht abgewinkelten Grillplatten fließt überschüssiges Öl und Fett in zwei der Fettauffangschalen und kann separat geleert werden. Die Temperatur der Grillplatten kann variabel eingestellt werden und so an das entsprechende Grillgut angepasst werden. Das Thermostat inklusive Kabel kann abgenommen werden, sodass du den Grill auch als Servierplatte einsetzten kannst. Und was koche ich jetzt als Meal Prep? Als Inspiration und guten Ausgangspunkt für ein einfaches & leckeres Meal Prep findest du hier ein Rezept für Reis mit einem Süßkartoffelcurry und knackigem Gemüse. Typisch für viele Meal Prep Gerichte ist, dass du verschiedene Komponenten deines Essens zubereitest und getrennt lagerst. Statt des Langkornreis, könntest du hier genauso gut Wildreis, Quinoa, Couscous oder Nudeln zubereiten. Keine Lust auf ein Süßkartoffelcurry? Kein Problem: Bereite ein Spinat-Curry, ein Linsen Dal, ein thailändisches Curry, eine Bolognese.. zu. Du magst keinen Brokkoli? Verwende einfach Blumenkohl, Spargel, Spinat oder dein persönliches Lieblingsgemüse. Du merkst schon, die Kombinationsmöglichkeiten sind quasi endlos. Mit Sicherheit findest auch du deine Lieblingsvariante und vielleicht schmeckt dir das folgende Rezept genauso gut wie mir! Süßkartoffelcurry mit Reis und frischem Gemüse Rezept drucken Ergibt: 4 Portionen Zutaten - 250 g Langkornreis - Süßkartoffelcurry - 1 Zwiebel - 1 Knoblauchzehe - 1 Süßkartoffel - 3 Kartoffeln - 1 Dose Kichererbsen (vorgekocht oder eingeweicht) - 1 Dose gehackte Tomaten oder passierte Tomaten - Salz, Pfeffer, Currygewürz - Gemüse - Brokkoli - Paprika - Tomaten - Möhren Zubereitung 1 Für das Süßkartoffelcurry: Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Die Kartoffeln schälen und in kleine, mundgerechte Stücke teilen. Kichererbsen gründlich spülen und anschließend abtropfen lassen. Etwas Öl in den MaxiCook Schongarer geben und auf die hohe Gartemperatur (höchste Stufe) stellen. Die Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und für 5 Minuten leicht anschwitzen. Anschließend alle übrigen Zutaten hinzugeben, Deckel schließen und für etwa 45 Minuten garen lassen. Das Curry ist fertig, wenn die Kartoffeln und Kichererbsen gut durch sind. Je nachdem wie groß oder klein du die Kartoffeln würfelst, kann es gegebenenfalls etwas länger dauern. Abschließend noch mal mit Salz, Pfeffer und einem Curry-Gewürz (ich benutze gerne das Good old mild von Herbaria) würzen. 2 In der Zwischenzeit das übrige Gemüse (bei mir: Brokkoli, Paprika, Tomaten und Möhren) gegebenenfalls schälen und reinigen. In mundgerechte Größe zuschneiden und anschließend im MaxiCook Dampfgarer garen. Ich habe dabei die Karotten ganz unten platziert und darüber die Paprika und den Brokkoli. Je nach dem, welches du Gemüse verwendest, solltest du die Reihenfolge ändern. Zutaten, die länger benötigen und heißer erhitzt werden sollen, kommen nach ganz unten. 3 Den Reis nach Packungsanweisung abkochen, abgießen und zur Seite stellen. Je nachdem welche Gemüsesorten du zubereiten möchtest, kannst du den Reis auch im Dampfgarer zubereiten oder mit dem Curry in den Schongarer geben. 4 Alle Zutaten sofort servieren oder alternativ als Meal Prep in geeignete Aufbewahrungsbehälter packen. Die Gerichte halten sich gut verschlossen und im Kühlschrank gelagert ohne Probleme einige Tage lang. Notes Ergibt mit der obigen Menge etwa 4 Portionen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Russell Hobbs entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Summervibes Salat

31. Mai 2017 Veganpassion 

Summervibes Salat Bei diesen unmenschlichen Temperaturen schreit mein Körper nach Salat! Bunt und frisch muss er sein, mit gaaaanz viel Abwechslung und feinen Sachen drin *griiiins!*. Weil er einfach unglaublich gute Sommerlaune macht, habe ich ihn "summervibes" getauft. Ich bin gespannt wie dir die Kombination aus Spargel, Rukola, Erdbeeren, Avocado und Wassermelone gefällt. Von den guten Sachen kann ich einfach nicht genug bekommen ;-) Ich freue mich auf eure verrückten Kreationen von Muntermacher- Sommersalaten. Genießt den sonnigen Tag und viel Spaß beim Ausprobieren! Ergibt 2 Portionen. Zubereitungszeit: 10 Minuten Zutaten: 300 g grüner Spargel 125 g Rukola Salat 250 g Erdbeeren 1/­­2 kleine Gartengurke 1 Avocado 6 Radieschen 1/­­2 Wassermelone (2x 1cm dicke Scheiben) Zitronensaft Balsamico Essig Olivenöl Salz Hanfsamen/­­Kürbiskerne Den Spargel am unteren Drittel schälen und halbieren. In einer Pfanne in leichtem Salzwasser 7-8 Minuten garen. Wenn das Wasser verdampft ist, etwas Spargel darin schwenken. Salzen und beiseite stellen. Den Salat waschen, die Gurke und Radieschen in feine Scheiben schneiden. Die Erdbeeren halbieren und aus der Melone Viertel-Scheiben schneiden, dann mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Avocado würfeln. Auf einem Teller den Rukola mit dem Obst und Gemüse anrichten. Den Spargel dazu legen. Etwas Balsamico-Essig und Olivenöl darüber träufeln und mit Salz und ein paar Hanfsamen bestreuen. Genieße den Sommer!Veganpassion-Blog abonnieren

Meine vegane Woche - 22. - 28. Mai 2017

29. Mai 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 22. - 28. Mai 2017 Montag Kartoffeln gehen immer! Ich hatte Lust auf pure Kartoffeln (na gut, mit etwas Senf und Tzatziki dazu). Am liebsten esse ich sie aus dem Ofen, ganz ohne Öl zubereitet - dafür die Kartoffeln roh in Stücke schneiden, weich kochen, mit Oregano bestreuen und dann auf Backpapier etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen. Dienstag Dienstag ist Yoga-Tag, und vor Yoga gibt es immer eine große Portion Oatmeal (auch als Porridge, auch als Haferbrei bekannt). Dieses Mal gekocht mit feinblättrigen Haferflocken, Sojamilch und Zimt, dazu gab es Beeren und etwas Soja-Joghurt.  Mittwoch Manchmal bin ich nicht besonders einfallsreich, was mein Mittagessen für's Büro angeht. Wenn mir gar nichts anderes einfällt, mische ich Reis mit Gemüse und Bohnen und gebe ein Dressing darüber (hier aus Reisessig, Sojasauce und Sweet-Chili-Sauce) - fertig! Und ganz ehrlich: Es mag zwar einfallslos sein, aber es schmeckt trotzdem ausgezeichnet! Donnerstag Einer der schönen, zahlreichen Feiertage im Frühjahr! Herrlich. Nach einer morgendlichen Laufrunde gab es ein gemütliches Frühstück bestehend aus Brot, Aufstrichen, Avocado, Melone, Tofu-Feta und Oatmeal mit Beeren. Schön! Freitag Ich habe bei einem Bummel in Linz eine tolle Entdeckung gemacht: Eine kleines Schokoladengeschäft, das eine ganze Reihe an veganen Schokoladen, Riegeln und sogar Pralinen führt! Die Dame dort war sehr freundlich und hat mir geduldig alle Sorten vegane Naschereien aufgezählt, bis ich mich schließlich nach langem Hin und Her für Himbeer, Kaffee-Kardamom- und Macadamia-Nougat-Pralinen entschieden habe, die ich vor dem Geschäft mit meinen Eltern verspeist habe. Da ich ein netter Mensch bin, habe ich auf dem Absatz kehrt gemacht und zur Belustigung der Verkäuferin mehr Pralinen und Nougat für meinen M gekauft.  Samstag    Eine morgendliche Laufrunde mit der Frau Mama, davor eine Stärkung aus Haferflocken und Obst - schön! Ich bin recht neu im Lauf-Fieber und ich bin selbst noch ganz überrascht, dass ich diese Zeile überhaupt schreibe, war ich doch jahrelang ein extremer Lauf-Muffel. Irgendwie ist der Knopf aber doch aufgegangen und nun jogge ich (langsam und nicht besonders weit) durch die Gegend. Gibt es unter euch auch Läufer oder solche, die es werden wollen? Sonntag Wenn man  an einem Sonntag-Abend weiß, dass noch zwei Burger im Kühlschrank darauf warten, sich in ein Brötchen zu legen und den Weg in meinen Magen zu finden - das macht mich glücklich. Serviert wurden die Burger mit Tortellini-Salat, eine Abwandlung meines Nudelsalats. Lecker! So endet die Woche perfekt. Bonus  Meine Oma hatte vor einiger Zeit Geburtstag und wir waren zu diesem Anlass im Stiftskeller St. Florian, das sich langsam, aber sicher zu einem meiner Lieblingsrestaurants mausert. Ich bestellte das Schnitzel mit Kartoffelsalat (der unglaublich üppig und leider sehr geil ist), als Dessert gab es Panna Cotta, Cappucino mit Sojamilch und ein paar Bissen von M's veganen Topfenknödel mit Rhabarber-Kompott. Alles war fabelhaft, toll gewürzt, riesige Portionen und nächstes Mal ziehe ich die Stretch-Pants an, wenn ich in den Stiftskeller gehe.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Chia, nein danke! - 5 Gründe, warum ich nichts von Superfoods halte

21. Mai 2017 Feines Gemüse 

Chia, nein danke! - 5 Gründe, warum ich nichts von Superfoods halte Irgendwann waren sie da: Chia, Aç ai- und Goji-Beeren, Kakaonibs, Weizengras, Moringa, Quinoa, Spirulina, Chlorella und wie sie alle heißen - Superfoods.  Das Versprechen, das mitschwingt (mal konkret genannt, mal angedeutet): Superfoods sind einfach genial, halten uns jung, gesund, schön, fit, schlank, entgiften - hach, was auch immer das Herz begehrt: Irgendein Kraut, mit dem man seine morgendliche Frühstücksbowl möglichst instagramable pimpen kann, ist dafür (oder dagegen?) gewachsen. Ihr kriegt schon bei den ersten Zeilen ein bisschen Puls? Ich auch.  Denn ich verstehe den anhaltenden Hype um diese Produkte nicht.  Dass man in gewisser Weise neugierig auf exotische Lebensmittel ist, finde ich gut, das finde ich auch wichtig. Doch das überpositive Bild von Superfoods halte ich für so überzogen, dass ich mittlerweile gar nichts mehr aus dieser Kategorie kaufe. Und ich kritisiere nicht nur den Hype, das ist nicht nur eine ,,Ich mag nicht, was alle mögen-Ablehnung, ich habe gute Gründe.  1) Gut für die Gesundheit? Maybe - maybe not.  Gesundheit, Vitalität, gesteigertes Wohlbefinden, das sind die Attribute, mit denen Superfoods um Käuferschaft werben.  Doch ist bisher gar nicht erwiesen, dass Superfoods positive(re) Effekte auf die menschliche Gesundheit haben als ,,Standardlebensmittel - und ich spreche von ,,echter Forschung, nicht von subjektiven Blogbeiträgen und Anekdötchen, schon gar nicht von pseudo-seriösen Texten auf Anbieterseiten. Fakt ist:  Es fehlen (noch) wissenschaftliche Beweise für die präventive oder gar heilende Wirkung von Superfoods.  Ein Test an Zellkulturen zählt für mich nicht, denn denkt dran:   Der Mensch ist kein Reagenzglas. 2) Super Nährwerte? Geht. Was erwarten wir von Superfoods? Na, dass die Vitalstoffzusammensetzung besser ist als bei ,,normalen Lebensmitteln, dass auf kleinste Konsummenge der bestmögliche Effekt für den Körper erzielt wird. Allerdings gibt es da zwei kleine Problemchen: Erstens:  Die Nährwertangaben der ,,neuen Exoten unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. (Ob da wohl das Verkaufsinteresse eine Rolle spielt? - Mehr Vitamine, mehr Absatz. Zweitens: Die Bioverfügbarkeit von Vitaminen, Mineralstoffen usw. ist begrenzt. Was der menschliche Körper nicht verwerten kann, wird (im besten Fall) ungenutzt rausgeschmissen. Bioverfügbarkeit ist ein sehr komplexes und auch individuelles Thema. Denn dabei geht es nicht nur darum, wie stark verarbeitet das Ausgangsprodukt ist, sondern auch darum wie alt oder gesund (oder, oder, oder) der Empfänger ist - will sagen:  Natürlich kann man sich ein hochdosiertes Anti-Freie-Radikale-Pülverchen aus Aç ai den Smoothie mixen, aber ob der Körper damit mehr anfangen kann als mit einer Hand voll heimischer Heidelbeeren sei mal dahingestellt...  Übrigens: Ein paar interessante Vergleiche findet ihr u. a. bei Fit for Fun. 3) Schadstoffbelastung? Aber hallo! Wie oft waren Superfoods in den vergangenen Jahren in den Negativ-Schlagzeilen? Ziemlich häufig, nicht wahr - sogar Bio-Ware wurde teilweise als ,,nicht verkehrsfähig eingestuft.  Das soll (und darf!) selbstverständlich nicht auf alle Lebensmittel - ob Bio oder nicht - übertragen werden. Mich persönlich haben die Ergebnisse aber nachhaltig irritiert. Die liebe Hannah hat  auf ihrem Blog einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben, der die komplexe Sachlage auf den Punkt bringt.  4) Money Money Money Everything comes at a price, klar - nur liegt der bei Superfoods stets in exorbitanten Höhen. Muss ich ins Detail gehen? 100 Gramm Acai-Beerenpulver für 15 EUR, 180 Moringakapseln 20 EUR, 1 kg Chiasamen 10 Euro - wohingegen Leinsamen (die nährwerttechnisch Chiasamen häufig sogar überlegen zu sein scheinen) gerade einmal 2-3 Euro im Kilo kosten. Ich möchte an dieser Stelle betonen: Ich gebe gerne Geld für Lebensmittel aus, ich bin nicht geizig und lasse sicher monatlich auch ein ordentliches Sümmchen im Bio-Supermarkt. Aber davon kaufe ich eben echte Lebensmittel, Gemüse, Obst, Eier, Nüsse - keinen Erste-Welt-Quatsch.  5) Wie war das nochmal mit der Nachhaltigkeit? Was viele ü-ber-haupt nicht zu stören scheint: Die Importstrecken, die manche Superfoods überwinden müssen, um den Weg zu uns zu finden. Komisch, dass (fast) alle Superfoods tausende von Kilometern zurücklegen, um hier teuer verkauft zu werden. Die Gojibeere wächst nicht im Schrebergarten und von Macaknolle  hat eure Oma auch noch nie gehört.  Quinoa kaufe ich aber nicht nur aufgrund der komplizierten Anreise nicht mehr, sondern es kommt  eine erweiterte Komponente hinzu: Schon vor Jahren machten diverse Medien (z. B. hier) darauf aufmerksam, dass die ärmsten Schichten der südamerikanischen Bevölkerung - aus deren Gefilden das Pseudo-Getreide stammt - sich ihr Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können, weil die internationale Gier sowohl Nachfrage als auch Preis so stark haben ansteigen lassen. Und nicht nur das: Selbst die Quinoa-Bauern verzichten mittlerweile auf ihr eigenes Erzeugnis, weil es finanziell lukrativer ist, Quinoa zu verkaufen als selbst zu essen. Und wozu greifen sie alternativ? Nach Pasta, einem billigen Industrieprodukt mit quasi null Nährwerten. Finde nur ich das völlig absurd? Tja, so sieht es aus mit den 5 Gründen, warum ich von den sogenannten Superfoods nichts halte (mit Ausnahmen natürlich - ich bin, wie ihr wisst, weder heilig noch radikal). Dabei habe ich die Sachlage stark verkürzt wiedergegeben. Ich hätte zu jedem Punkt noch viel, viel mehr schreiben können.  Was ist denn eure Meinung zu Superfoods? Kauft und konsumiert ihr sie gerne? Oder seid ihr auch eher skeptisch? Ich freue mich (wirklich) sehr über euren Kommentar, da mich das Thema sehr umtreibt.  Weitere Lesetipps: Die Wahrheit über Superfood - Springlane.de Superfoods - Das Steckt hinter Goji, Chia und Co. - WDR.de Superfood - Kritik an Chia-Samen, Quinoa, Amaranth & Co. - WELT Wie super sind Superfoods? - UGB The Truth about Superfoods - The Guardian Ich bin weder Ärztin noch Ökotrophologin. Ich kann in diesem Blogpost nur meine Meinung und mein Wissen, das ich mir über die vergangenen Jahre angelesen habe, weitergeben. Wie ich bereits oben geschrieben habe, stehen Langzeitstudien aus und es ist möglich, dass der eine oder andere Punkt nicht medizinisch-korrekt erläutert wurde.  Vielleicht ist dieser Post in einigen Monaten oder Jahren überholt, aber aktuell weist für mich nichts darauf hin.  Dass manche "Superfoods" interessante Eigenschaften haben und sicher auch gut schmecken, ist mir völlig klar. Meiner Meinung nach sollten wir allerdings nicht jedes Marketinggewäsch so hinnehmen. Wir haben schließlich eine Verantwortung, nicht nur gegenüber der Umwelt, auch gegenüber unseres Verstandes . 

Tandoori Fladenbrote

10. Oktober 2017 Veganpassion 

Tandoori Fladenbrote Einmal herbstlich lecker zum Mitnehmen bitte! Diese Fladenbrote lassen sich supergut für die Arbeit oder die Schule einpacken und das Herz dann pünktlich zur Mittagspause höher schlagen. Mit Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma, sowie einer kleinen Prise Schärfe wird aus Teigtaschen gleichmal ein pappiges Mittagessen. Ich habe sie alle auf einmal verschlungen, wer etwas mehr Anstand hat, packt vielleicht gleich eins für die Freundin mit ein ;-) Ergibt 4 Fladenbrote (ca. 2 Mittagsportionen). Zubereitungszeit: 15 Minuten Zutaten: 1 Dose Kichererbsen 1 EL Erdmandelmus (Keimling) 1 EL Olivenöl 2 EL Wasser Salz, Pfeffer Räuchersalz scharfes Paprikapulver Kreuzkümmel (Cumin) Koriandersamen Kurkuma, gemahlen 4 Fladenbrote (Vollkorn) 250 g Humus oder Tomatenaufstrich 100 g Pflücksalat oder Feldsalat 1 Avocado 150 g Tempeh (Koriander-Knoblauch) Die Kichererbsen abschütten und kurz abwaschen, dann trocken tupfen. In einer Tasse das Erdmandelmus mit Olivenöl etwas Wasser und den Gewürzen zu einer Würzpaste mischen. Die Kichererbsen mit der Würzpaste mischen und in der Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten goldbraun rösten. Die Teigtaschen halbieren und in der Mitte aufschneiden. Das machen wir lieber vorher, damit wir uns in der Eile nachher nicht die Pfoten verbrennen... Die Fladenbrote kurz in der Pfanne rösten (optional), dann mit Aufstrich oder Hummus bestreichen. Den Salat, dann die in Scheiben geschnittene Avocado und die Tempeh-Sticks in die Taschen legen. Mit den gebratenen Kichererbsen auffüllen - et voil?: fertig ist der Snack, den man am liebsten gleich verputzt. ich sage "Guten Appetit!" und einen wunderschönen Tag euch!Veganpassion-Blog abonnieren

Wärmende Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu & Tabasco

19. September 2017 Eat this! 

Wärmende Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu & TabascoOkay, bevor wir uns intensiv über unsere Burrito Bowl mit Kürbis, den Bowltrend im Allgemeinen und darüber unterhalten, was wir gerade so Freitagabend machen, nehme ich dich mit auf eine kleine Exkursion durch die frühen Jahre meiner Biographie. Wir schreiben ein Jahr um etwa 1998 herum, ich sitze eines Sommerabends auf der Couch und gucke mir irgendwas in der damals noch etwas überschaubareren Welt der privaten Fernsehsender an. Wie man das mit 14 eben so tut. Was schon in den 90ern so war wie heute: Nervige Werbepausen mit unerträglichen Clips - für Gebissreiniger oder anderen Krempel. Seufzend stelle ich mich auf unerträglich lange 5 Minuten schlechter Werbeclips ein. Aber halt, irgendwas ist bei dem Werbeblock anders. Den Typen, der da nachts auf der Veranda in feuchtwarmem Klima vor seiner Holzhütte sitzt und jedes Stück Pizza, dass er abbeißt vorher mit einer halben Flasche einer mir unbekannten, rötlichen Flüssigkeit tränkt, kenne ich noch nicht. Der sitzt offensichtlich in den Südstaaten der USA, denke ich mir (nein, denke ich nicht. Ich war mies in Erdkunde) und bin nicht verblüfft, als sich der Moskito, der sich schon mit seinem Surren bemerkbar gemacht hat, auf den Oberschenkel des Typen setzt und genüsslich zubeißt. Oh ja, Stechmücken. Die machen auch mir den Sommer zur Qual, wieviele gibt es davon wohl gerade im sumpfigen Louisiana? ,,Grinst der deshalb so? Weil er die Viecher gewöhnt ist? frage ich mich und plötzlich ... Boom explodiert der Plagegeist und mir ist klar, was los ist. TABASCO(R) ist los. Literweise Chilisauce auf der Pizza bringen Moskitos zum explodieren. ,,Oh yeah, das brauche ich auch rufe ich mückengeplagt, ergänze sofort fünf Flaschen der scharfen Sauce auf die Einkaufsliste, diskutiere mit meiner Ma darüber, streiche vier davon wieder und damit ist eine lebenslange Liebesbeziehung zu allem, was mit Chilis zu tun hat besiegelt. Der Werbeclip ist heute Kult und Hot Sauces sind nicht mehr aus unserem Kühlschrank wegzudenken. Und das Original von Avery Island in Louisiana, das aus nur drei Zutaten besteht - nämlich Chilis, Salz und Branntweinessig - und damit schon immer vegan war, hat noch immer einen Ehrenplatz. Diese Leidenschaft geht so weit, dass regelmäßig ein großer Teil der Jahresernte sämtlicher Chilivariationen vom Balkon klein geschnitten in Behälter wandert und über Monate hinweg fermentieren darf. Gerade haben wir eine Ladung Jalape?os und eine mit roten Habaneros und Knoblauch im Schrank stehen und wir können es kaum erwarten, bis wir sie im November nach einem Jahr Reifezeit zu Sauce verarbeiten können. Das eine Jahr kann nicht mit den drei Jahren nach dem Originalrezept der McIllhennys mithalten. Aber in Louisiana werden die Chilis auch in Eichenfässern gelagert und dafür habe ich leider keinen Platz im Keller. Und ich bin einfach zu ungeduldig. Ein einziges Jahr sind schon die Härte. Du siehst also, wir sind so ein bisschen chili-fanatisch unterwegs. Deshalb war es uns eine Ehre, vor ein paar Wochen den ,,International Corporate Chef von TABASCO(R), Gary Evans, über die vegane Küche, den Bowltrend und natürlich über die Sauce selbst auszuhorchen. TABASCO(R) Sauce is aged in oak wood barrels for a minimum of three years. The slow maturation process which goes faster in the hot summer months and slower in the cooler winter months adds more flavor and provides a touch of oak mature flavor to the sauce. New (non-aged) pepper mash is very bright. Its raw and green in flavor. The ageing fermentation process gives it the delicious earthy tones and provides the unique character of the sauce. This flavor character is only achieved because of this three-year ageing process. Since TABASCO Sauce has that wonderful umami flavor, it compliments any vegetable and fruit dish. Use TABASCO Sauce in a light vinaigrette with olive oil lemon juice and some fresh herbs and youll really notice a difference. It has a brightening affect on the flavors and will just taste punchier. Try swapping out the salt for TABASCO Sauce in a recipe. Its a great, low sodium way to season foods. Just start slowly and build the flavor, but dont be afraid to be adding multiple dashes - particularly if youre cooking the food.  What some people dont know is that when home cooks or professional chefs use TABASCO Sauce in cooking the heat of the aged pepper sauce actually dissipates and mellows leaving a richness that enhances the flavors of the dish, never masking them. Gary Evans Das klingt nicht nur nach einem ,,perfect match für unsere Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu und Tabasco, das ist es auch und so verwenden wir gleich drei der hierzulande bekannten fünf Sorten für unser Rezept: Das Original, die rauchige Chipotle Sauce und die mildere, frische Green Sauce aus Jalape?os. Wir lieben diese Kombi und gerade jetzt zum Jahreszeitenwechsel gibt es für uns fast nichts besseres, als den Freitag Abend mit einer dampfenden Schüssel voller Spätsommer- und Herbstgemüse und viel wärmender Chiliaromen zu verbringen. Also … ándale, ándale ... heute bringen wir mit unserer Burrito Bowl mit Kürbis und TABASCO(R) ein bisschen Schärfe in den Herbst. Wärmende Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu & Tabasco Leckere, wärmende Herbst-Burrito-Bowl mit Kürbisspalten und Mais aus dem Ofen, krossem, scharfen Räuchertofu, Limetten-Koriander-Reis und Joghurtdressing. Für den Limetten-Koriander-Reis - 200 g Basmati-Reis - 1/­­4 TL Salz - 1 Limette - 1 Bund Koriander Für die Pintobohnen - 300 g Pintobohnen (gekocht) - 1 Zwiebel - 2 Knoblauchzehen - 1 Tomate (oder 2 EL Tomatenmark) - 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen) - 1 EL Olivenöl - 1 1/­­2 TL Tabasco Chipotle Für das Kürbis-Mais-Ofengemüse - 400 g Hokkaidokürbis - 1 Maiskolben - 3 EL Olivenöl - 1 TL Oregano - 2 TL Tabasco Chipotle Für den Räuchertofu - 200 g Räuchertofu - 1 EL Olivenöl - 1/­­4 TL Knoblauchpulver - 1 TL Tabasco Original Für das Joghurtdressing - 4 EL Sojajoghurt - 1/­­4 TL Tabasco Green - 1 Prise Salz Außerdem - 1 Avocado - 1 Jalape?o - frischer Koriander Für den Limetten-Koriander-Reis -  Den Reis nach unserem How To kochen. - Limettenzesten reiben, anschließend Limette auspressen. Koriander fein hacken. - Zesten, Saft und Koriander unter den Reis heben. Für die Bohnen -  Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomate würfeln. - Öl in einen heißen Topf geben und Zwiebeln, Knoblauch und Kumin bei niedriger Hitze 5 Minuten anbraten. Ab und zu umrühren. - Tomatenwürfel hinzufügen und weitere 3 Minuten schmoren. - Pintobohnen und 100 ml Bohnenwasser hinzufügen und aufkochen. - Mit Tabasco Chipotle würzen und 15 Minuten bei niedriger Hitze einkochen lassen. Ab und zu umrühren. Für das Ofengemüse -  Backofen auf 200 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. - Kürbis in 3 cm dicke Spalten schneiden, Maiskolben vierteln. Kürbis und Mais in einer Schüssel mit Olivenöl, Oregano und Tabasco vermengen. - Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 30 Minuten im Backofen rösten. Für den Tofu - Tofu würfeln und mit den restlichen Zutaten vermengen. - In einer heißen Pfanne 15 Minuten von allen Seiten bei mittlerer Hitze kross braten. Bowl anrichten - Sojajoghurt mit Tabasco und Salz abschmecken. -  Reis, Bohnen, Kürbisspalten, Mais und Tofu in einer Bowl anrichten und mit Avocadospalten, Jalape?oringen und frischem Koriander toppen. Wenn du keine Pintobohnen findest, kannst du auch schwarze Bohnen oder Kidneybohnen verwenden.   Merken Merken Der Beitrag Wärmende Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu & Tabasco erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Vegane Burrito Bowl - Good Life Bowl mit Ofengemüse & Kurkumadressing - Good Life Bibimbap-Bowl - Fusilli mit Kürbis-Spinat-Ragout

Richtig entsaften - die Juice Bar für Zuhause

31. August 2017 Eat this! 

Richtig entsaften - die Juice Bar für ZuhauseDas frisch gepresster Saft geschmacklich und inhaltlich die Flaschen aus dem Supermarkt um Längen schlägt, ist ja nicht gerade ein gut gehütetes Geheimnis. Und trotzdem ist unsere Küche nicht unbedingt als Saftladen bekannt. Wir haben schlichtweg nur sehr beschränkten Platz auf unseren Arbeitsflächen, das Reinigen war bei den meisten bisher getesteten Entsaftern ziemlich mühsam und dann dauert es natürlich auch um ein vielfaches länger, frisches Obst und Gemüse erstmal vorzubereiten und dann zu entsaften. Kühlschrank auf - Flasche raus - Saft ins Glas. Oh, wie komfortabel. Und wenn es doch frischer sein soll, wird eben alles in den Blender geworfen und zum Smoothie püriert ... ... bis man Smoothies irgendwie „über“ hat oder der pürierte Apfel irgendwie doch mehr an Babybrei als an ein erfrischendes, eisgekühltes Getränk erinnert. Wir haben also mal wieder richtig Lust auf’s Entsaften bekommen und wie es der praktische Zufall so will, haben uns unsere Freunde von Pansasonic den MJ-L500 dafür zur Verfügung gestellt. Welcher Entsafter ist der richtige? Es gibt wie immer für (fast) alles und jeden das richtige Gerät. Hast du zum Beispiel einen großen Schrebergarten mit Apfelbäumen und möchtest jede Menge Apfelsaft herstellen, der lange haltbar ist? Dann bist du sicherlich mit einem Dampfentsafter an der richtigen Adresse. Die meisten werden sich jedoch, so wie auch wir, für die frisch gepressten Säfte zwischendurch interessieren. Beim Herstellen von frisch gepressten Säften in kleineren Mengen, welche nicht so lange haltbar sind, gibt es Zentrifugalentsafter und sogenannte Slow Juicer im Angebot. Die Zentrifuge produziert den Saft mit einer hohen Umdrehungszahl, so dass beim Entsaften durch die Hitze, die zwangsläufig entsteht, deutlich Nährstoffe verloren gehen. Slow Juicer zermahlen das Obst und Gemüse langsam, ohne das Hitze entsteht. Das Kaltentsaften ist also die schonendste Art frische, gesunde Säfte herzustellen. Welches Obst und Gemüse eignet sich am besten zum Entsaften? Das Wichtigste bei der Saftherstellung, neben der Saftpresse, ist natürlich die Qualität und die richtige Verwendung von Obst und Gemüse. Das man aus einer Banane jetzt nicht sooo viel Saft herausbekommt, ist ja irgendwie klar, oder? ? Hier bieten sich gerade die Obst- und Gemüsesorten als Basis für Saft an, die besonders viel Flüssigkeit und Volumen produzieren und nicht zu süß sind. Zum Beispiel: - Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Limetten, Grapefruits) - Äpfel - Gurken - Karotten - Stangensellerie etc. Aber Achtung: Um den maximalen Gesundheitsvorteil aus dem Saft zu kitzeln, ist es von Vorteil, nicht nur pappsüße Obstsorten zu pressen. Klar, das schmeckt erst mal gefälliger, aber die guten Enzyme, Vitamine und Nährstoffe werden durch den hohen Fruchtzuckeranteil dann leider ganz schön in den Schatten gestellt. Probiere deshalb einfach einen Teil der süßen Obstzutaten durch leckeres Grünzeug wie Babyspinat, Salat, Grünkohl, frische Kräuter wie Petersilie und gesunde Verfeinerungen wie zum Beispiel Ingwer und Minze zu ersetzen. Ein Mischungsverhältnis von etwa 80 % Gemüse und 20 % Obst ist ein guter Anhaltspunkt. Einen weniger süßen Geschmack kann man sich ganz einfach antrainieren und nach einiger Zeit zieht man die dezenteren oder auch herberen Geschmacksrichtungen den süßen eindeutig vor. Versprochen! ?? Vorbereitung Je nach Größe der Entsafteröffnung gilt es nun das Obst und Gemüse etwas zu trimmen und vorzubereiten. Zitrusfrüchte werden geschält - wer mutig ist und in super Bioqualität einkauft, kann auch mal die ein oder andere Schale für’s extra zitrusfruchtige Aroma dranlassen. Schmeckt spannend! Kerngehäuse von Äpfeln, Birnen etc. können entfernt oder mitverarbeitet werden - wie du es lieber magst. Alles bio oder was? Gerade beim Entsaften geht es ja darum, die geballte Ladung guter Inhaltsstoffe aus dem jeweiligen Obst und Gemüse zu bekommen. Auf Pestizide & Co. kann ich also in meinem frisch gepressten Saft gerne verzichten. Wenn du nicht ausschließlich auf Bio-Zutaten zurückgreifen magst oder kannst, achte zumindest bei bestimmtem Obst und Gemüse darauf, es in Bio-Qualität zu kaufen. Gerade die beliebtesten Sorten wie Gurken, Tomaten, Äpfel und Erdbeeren sind leider die absoluten Spitzenreiter, was die Pestizidbelastung angeht ?. Eine gute Übersicht besonders belasteter konventioneller Lebensmittel findest du beispielsweise auf dieser Liste der amerikanischen Non-Profit-Organisation Environmental Working Group. Suche dir für deine großen Obst- und Gemüseeinkäufe am besten einen Bioladen deines Vertrauens und achte vor allem auf regionale und saisonale Angebote. Auch der Wochenmarkt ist dafür bestens geeignet und mit der Zeit findest du heraus, wann und wo die besten Bio-Äpfel und -Rüben findest. wie lange ist frisch gepresster saft haltbar? Am besten ist es natürlich, du trinkst den frischen Saft sofort, denn dann sind noch alle Nährstoffe erhalten. Sobald Sauerstoff an den Saft kommt, oxidiert er und verliert nach und nach an Power. Besonders schnell passiert das mit chlorophyllhaltigen, also grünen Säften. Aber wie es der stressige Alltag nun mal so will, kommt man vielleicht nicht jeden Tag dazu den Juicer anzuwerfen. In diesem Fall kannst du deinen Saft in gut verschlossenen, sauberen Glasflaschen bis zu 3 Tagen im Kühlschrank aufheben. Er ist dann zwar leider nicht mehr ganz so vitaminreich, aber immer noch lecker! Ist entsaften teuer? Zugegeben, guter, hochwertiger Saft ist leider auch zu Hause nicht günstig herzustellen. Und die Mengen an Bio-Obst und Gemüse, die in ein Glas frisch gepressten Saft fließen, sind natürlich nicht zu unterschätzen. Allerdings sehe ich tagtäglich wie die Leute in hippe Saftläden rennen, um sich dort konventionelle Säfte für 6EUR pro (Plasitk-)Becher aufwärts zu kaufen. Im Vergleich dazu kommt der hochwertige Bio-Raw-Juice aus der heimischen Saftbar gar nicht so schlecht weg ?. Saft vs. Smoothie Es gibt bestimmtes Obst und Gemüse, wie beispielsweise Äpfel, Karotten oder auch rote Bete, die man nur in sehr kleinen Mengen in einen Smoothie geben kann, damit am Ende nicht der schon erwähnte „Babybrei“ entsteht. Beim Entsaften hingegen landen nur die Nährstoffe im Glas, die Pflanzenfasern, die so manchen Smoothie zum Brei werden lassen, werden beim Saftpressen als sogenannter Trester vom Saft getrennt. Die Nährstoffdichte, die du mit einem kleinem Glas frisch gepressten Saft zu dir nimmst, ist gegenüber der gleichen Menge püriertem Smoothie somit unangefochten. Klar, beim Smoothie gibt es dafür keine „Abfälle“, es wird gleich alles verwertet und deutlich schneller geht es insgesamt auch. Allerdings lassen sich die Trester, die nach dem Entsaften übrigen bleiben, noch in so manches Rezept mogeln, wie zum Beispiel in Kuchen, Brot, Gemüsebratlinge oder auch ins morgendliche Müsli. Wenn nicht gerade Berge anfallen, ist das Verwerten kein Problem. Ein ausführlicheres Review zum Panasonic MJ-L500 findest du demnächst auch auf dem Blog. Der Beitrag Richtig entsaften - die Juice Bar für Zuhause erschien als erstes auf Eat this!. 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Veganer Burger - Jackfruit als gesunder Fleischersatz!

19. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Burger - Jackfruit als gesunder Fleischersatz!Ihr habt richtig gelesen: Veganer Burger aus einer Frucht! Jackfruit ist als reife gelbe Frucht bekannt für sein süßes Aroma zwischen Mango, Ananas, Banane... hier trifft es bei jedem seinen eigenen Geschmacksnerv. Bei diesem Rezept verwenden wir allerdings die unreife Frucht. Diese ist dann grünlich, schmeckt ein wenig salzig und nussig! Die Jackfruit gehört zu der Familie der Maulbeergewächse und stammt ursprünglich aus dem Süden Indiens. Sie wird inzwischen auch in vielen Teilen Südostasiens und Brasiliens angebaut. Dort wird die Jackfruit im reifen Zustand einfach so gegessen oder in Süßspeisen verarbeitet. Im unreifen Zustand gerne in Hauptgerichten verwendet. Im Asiamarkt könnt Ihr die Green Jackfruit kaufen oder bei JACKYF. Sie ist dort meistens in Dosen für 2-3 Euro erhältlich. Direkt aus der Dose lassen sich die Konsistenz und der Geschmack mit Artischockenherzen vergleichen!   Jackfruit hat die Eigenschaft, Aromen gut aufzunehmen, beim Kochen zerfallen die Fasern und kommt so dem originalen Pulled Pork sehr nahe. Und das ohne Tierleid! Wichtig ist es, dass ihr die Jackfruit in Salzlake, nicht in Sirup verwendet.         Der vegane Burger enthält den Fleischersatz Jackfruit und ist nicht nur unheimlich lecker, sondern auch sehr einfach zuzubereiten: Zuerst die kleinen Stücke aus der Dose auseinanderrupfen (dabei die runden Kerne entfernen) und mit einer selbstgemachten Barbecue Sauce marinieren. Ein Teelöffel Liquid Smoke, also Flüssigrauch, verleiht dem ganzen einen tollen rauchigen Geschmack. Während die Jackfruit in der Pfanne köchelt, habt ihr genügend Zeit, um die restlichen Zutaten für den Belag vorzubereiten. Beim Belag entscheidet ihr euch einfach nach eurem Geschmack. Spinat, Rotkraut und Avocado passen besonders gut dazu. Nach gerade mal 25 Minuten ist Euer veganer Burger fertig, um verspeist zu werden! Lasst eure Geschmacksnerven tanzen!   Veganer Burger mit Pulled Pork aus Jackfruit Zutaten: Für das Pulled Pork: Jackfruit (1 Dose= enthält meist 565 g /­­ Abtropfgewicht 280g) 1 EL Öl 1 kleine Zwiebel 1/­­2 Dose passierte Tomaten 1 EL Tomatenmark 1/­­2 Orange (Saft) 1/­­2 Limette (Saft) 2 EL brauner Zucker 1 TL Liquid Smoke 1 TL geräuchertes Paprikapulver Salz und Pfeffer (nach Geschmack)   Für den Belag: Brötchen Spinat Avocado Rotkohl   Zubereitung: Die Jackfruit-Stücke unter fließendem Wasser abspülen und in kleine Stücke zerrupfen, dabei die Kerne entfernen und anschließend trocken tupfen. Das Öl in eine heiße Pfanne geben, die klein gewürfelte Zwiebel und die Jackfruit bei hoher Hitze drei Minuten anbraten. Währenddessen die restlichen Zutaten für die vegane Barbecue Sauce gut vermengen und anschließend mit in die Pfanne geben. Auf einer kleinen Flamme zehn Minuten köcheln lassen. Die Zutaten für den Belag vorbereiten: Spinat waschen, Rotkohl und Avocado in dünne Scheiben schneiden. Nun den Burger mit einem beliebigen Brötchen schichten: Erst Spinat, dann das Pulled Jackfruit, Rotkohl und die Avocado. Und fertig ist euer alternativer Veganer Burger! Der Beitrag Veganer Burger – Jackfruit als gesunder Fleischersatz! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Was du schon immer über Salz wissen wolltest

13. Juli 2017 Eat this! 

Was du schon immer über Salz wissen wolltestGewürze sind - zusammen mit frischen Kräutern - wirklich essentiell in unserer Küche. Ohne kämen wir definitiv nicht aus. Deshalb widmen wir unserer Würzschublade jetzt eine ganze Serie. In der #Spiceworld gibt’s ab sofort immer mal wieder Tipps und Tricks zu unseren liebsten Gewürzen. Wir starten mit dem wichtigsten Gewürz, welches eigentlich gar keines ist: Salz! Lass uns eines gleich von vornherein klarstellen: Nein, Salz ist nicht per se ungesund. Auch wenn dir das haufenweise pseudowissenschaftliche Ernährungsberaterseiten einreden möchten. Wie bei vielem kommt es auf die Dosierung an. Auch zu wenig Salz ist gelinde gesagt ganz schön mies für deine Gesundheit. Der Körper besteht zum Teil aus Salz und verliert pro Tag einige Gramm davon. Je nachdem, ob du Sport getrieben und geschwitzt hast oder den ganzen Sonntag gemütlich gecoucht, eben mehr oder weniger. Dieser Verlust muss mindestens ausgeglichen werden, sonst wird das zukünftig nix mehr mit dem Sport - es wird auch nix mehr mit dem gemütlichen couchen. Der Stoffwechsel benötigt ungefähr 1-2 Gramm pro Tag, um überhaupt zu funktionieren. Es stimmt aber selbstverständlich auch, dass der Salzgehalt heutzutage vor allem in Fertigprodukten viel zu hoch ist und du - je nach Ernährung - quasi dauerhaft aller-aller-mindestens am oberen Rande der verschiedensten empfohlenen Tageshöchstmengen an Salz entlang schrammst. Vor allem an dem der WHO, die einen sehr mageren und mittlerweile sogar umstrittenen Cut bei bereits 5 g pro Tag ansetzt. Tatsächlich nehmen Frauen im Schnitt (!) 8,4 g, Männer sogar 10 g pro Tag zu sich. Das klingt nicht nur nach ,,viel zu viel, das ist es auch. Schaut man sich unvoreingenommen die aktuellen Empfehlungen verschiedener Wissenschaftler an, liegt man als gesunder Mensch mit dem von der DGE empfohlenen Richtwert von 6 g Salz pro Tag nicht ganz schlecht. Je nach Anstrengung und Konstitution liegt der Idealwert allerdings auch darüber. Schweißtreibender Job oder Profisportler? Gönn dir. Mehr. Nicht zu viel! Nur eben mehr als 6 g. Diese Angabe beinhaltet aber eben auch Salz, welches nicht aus dem Salzstreuer über das Radieschenbrot rieselt. Die erwähnten Fertigprodukte, Brot und Brötchen, Aufstriche, aber auch Eingelegtes und natürlich vor allem Wurst und Käse enthalten Salz. Als Veganer ist man also fein raus? Nicht unbedingt, denn die veganen Fertigprodukte - vegane Burgerpatties, ,,Fertigsteaks, Sojawürstchen und so weiter - stehen ebenfalls in der Kritik, zu viel Salz zu enthalten. Beziehungsweise Natrium. Und im Grunde geht es in der Diskussion um Natrium, aus dem Salz zum allergrößten Teil besteht und auf dessen Dosierung man achten sollte. Irgendwie fies von diesem Natrium. Gleichzeitig essentiell und ungesund. Danke. Backstabber! ? Sagen wir zusammengefasst einfach: Salz in Maßen ist gut. Und die Salzaufnahme durch Fertigprodukte zu minimieren auch. Lasst uns das gesparte Natrium lieber durch gute, leckere Salze ersetzen. The faces of salt Stein-, Siede- und Meersalz. Damit wars das eigentlich auch schon mit den verschiedenen Salzarten. Zumindest im Groben. Zu den Feinheiten kommen wir noch. Steinsalz ist - man kann es ahnen - einfach aus unterirdischen Salzstöcken abgebautes Salz. Da dieses aber nicht selten schlicht zu verunreinigt ist, um es direkt zu verwenden, wird in die geschlagenen Stollen Wasser eingeleitet, welches das Salz löst. Anschließend wird die Suppe dann so lange erhitzt, bis das Wasser verdampft ist und nur noch das Salz übrig bleibt. Das nennt man dann Siedesalz. Ähnlich wird auch Meersalz gewonnen. Meerwasser wird in Becken geleitet, Sonne und Wind tun ihr Übriges. Okay, abschöpfen muss man natürlich noch. Easy, oder? Im Ernst: Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Salzfarmer stecken viel Planung und Handarbeit in ihre Arbeit, was auch erklärt, warum Meersalz, allen voran das bekannte Flor de Sal, so teuer ist. Für Salz-Connaisseure Oma Henriette fand sich vielleicht noch extra-fancy (auch wenn sie das nie so gesagt hätte, logisch!), als sie opulent Meersalz bei Tisch reichte und das auch jeden wissen ließ - ob man nun wollte oder nicht. Sie folgte damit alten Traditionen. Schon im Mittelalter wurde der Salztopf immer vor denjenigen gestellt, der das meiste Ansehen genoss. Und jetzt überlege mal, wie oft du schon am Tisch nach dem Salz fragen musstest ? Nix gegen die Oma, aber 2017 wäre nicht 2017, wenn Foodies sich nicht auf Spezialsalze stürzen würden, wie auf den Kolumbien/­­Äthiopien-Mix aus direkt gehandeltem, fair produziertem Arabica-Kaffee. Und logo - wir machen mit! Nicht, weil wir so unglaublich ,,extra sind, sondern weil es wirklich einen Unterschied macht, ob du dir Flor de Sal oder große, knackige und dennoch unheimlich feine Flusssalzkristalle bei Tisch über dein schon zitiertes Radieschenbrot rieseln lässt. Das Brot toastest du leicht, schmierst ein klein wenig vegane Butter darauf, die Radieschen werden ganz fein geschnitten und mit etwas frisch gehacktem Kerbel bestreut und dann nennst du das Ding einfach ,,Tartine au Radis, bist damit Gourmet und darfst dir das feine Salz jetzt mal definitiv übers Vesper streuen. Im Ernst: Salz schmeckt vorerst mal salzig. Die Sorten unterscheiden sich aber auch in Geschmacksnuancen und vor allem natürlich in der Optik und dem Mundgefühl. Wie du weißt, haben wir immer großen Spaß daran, auch einfache Gerichte mit Kleinigkeiten aufzumöbeln. Ein paar Olivenölperlen aufs vegane Karottenlachsbrötchen ist eben doch was anderes, als sich lieblos ein paar Möhren aufs Brot zu werfen. Aber auch verschiedene Salzsorten stehen bei uns hoch im Kurs. Spätestens, seitdem wir salted. als neuen Salzdealer haben, die uns mit wirklich tollen Salzen versorgen. Welten tun sich auf. Welten! Unsere absoluten Salz-Favoriten stellen wir dir natürlich auch vor. Flor de Sal Nadines Liebling. Fein und leicht und irgendwie mild im Geschmack. Besteht aus der sogenannten Salzblume, der obersten, zartesten Schicht, die bei der Meersalzgewinnung entsteht. So ein bisschen die Königin unter den Salzen. Murray River Mein persönlicher Favorit. Große, schöne Flocken, die man direkt über sein Essen rieseln lassen kann. Kommt aus Australien und ist ein bisschen rauer, als Flor de Sal. Hat ein bisschen was von Crocodile Dundee und passt deshalb super zu mir. Hat eine leicht zartrosa Färbung, die es durch die im Murray River natürlich vorkommenden Algen bekommt. Alpen Gold Schickes Bergsalz aus Österreich. Das sind große Kristalle und schindet richtig Eindruck bei deinen Freunden, wenn du es mitsamt Mörser auf den Tisch stellst. Black Lava Tiefschwarzes Dekorsalz von der Insel Monokai. Wird aus dem Pazifik gewonnen, mit Mineralienextrakten vermischt und mit Aktivkohle versetzt. Steht auf Hawaii traditionell für die vulkanischen Ursprünge der Inseln. Sieht als Topping richtig stark aus und das Auge isst schließlich mit. Kala Namak Logo, wo kämen wir denn hin, wenn wir Kala Namak nicht erwähnen würden. Kristalliner Eigeschmack und essentiell für die vegane Küche. Wir lieben Kala Namak zu Tofu, zu Avocadotoasts oder in Dips - in der indischen Küche werden Obstsalate und Chutneys damit verfeinert. Wenn du Kala Namak nur in pulverisierter Form kennst: Im Ernst, die ganzen Kristalle, frisch gemörsert, schmecken nochmal ein ganzes Stück besser. Und jetzt du Bist du #TeamSalt und hast dein persönliches Lieblingssalz oder sagst du ,,schmeckt ohnehin alles gleich. Lass es uns in den Kommentaren wissen und mit etwas Glück bringt dir der Paketbote bald ein ganz salziges Päckchen vorbei, denn zusammen mit salted. verlosen wir heute drei Sets für Salz-Liebhaber. - Preis: Mörserset bestehend aus einem Holzständer, einem Mörser, einem Porzellanschälchen und 10 Salzen - Preis: Fingersalz-Tischset bestehend aus Holzständer, Porzellanschälchen und 5 Salzen - Preis: Tischset bestehend aus Holzständer und 4 Salzen in Reagenzgläsern. Wie es geht, liest du in der Gewinnspielbox. a Rafflecopter giveaway Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit salted. Swen Tröster entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Was du schon immer über Salz wissen wolltest erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Breakfast Sandwich - Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala Namak - Wasser & Sport. Probier‘ den Mineralienrechner von Gerolsteiner aus

Veganen Aufstrich selber machen - mit nur 7 Zutaten

1. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganen Aufstrich selber machen - mit nur 7 ZutatenDer Markt mit neuen Aufstrichen boomt. Die vegane Ernährung wird immer beliebter, und daher haben wir das Glück, das immer häufiger auch veganer Aufstrich in den Regalen der Supermärkte einzieht. Dennoch geht nichts über einen frischen, selbst gemachten Aufstrich. Ich habe innerhalb der letzten Jahre viele verschiedene Rezepte ausprobiert. Dieser Aufstrich, auf der Basis von Cashew und Paprika, hat sich innerhalb der letzten Zeit zu meinem absoluten Favoriten entwickelt.  Die süßliche Paprika harmoniert perfekt mit der sommerlichen Frische des Thymians. Das perfekte Rezept für einen sommerlichen Frühstück oder Grill-Nachmittag. Mir schmeckt veganer Aufstrich besonders gut auf frisch gebackenem Vollkornbrot oder als Dip für Rohkost. Der Aufstrich selbst ist übrigens auch zu 100% Rohkost. Zutaten: 1 Paprika (rot oder gelb) 80g Cashewkerne (super gute Rohkostqualität bei Keimling) 1 Avocado 1/­­2 TL Salz 1/­­2 TL Pfeffer 1 Zweig frischer Thymian etwas Zitronensaft   Zubereitung: 1. Zuerst wird die Avocado geschält & entkernt und der Thymian abgezupft. Die harten Stängel stören sonst im Aufstrich. 2. Die Cashewkerne, Avocado, Thymian, Salz und Pfeffer zusammen in einen Mixer geben. Die Zutaten mit einem Spritzer Zitronensaft verfeinern und alles so lange mixen, bis keine großen Stücke mehr sichtbar sind. Das funktioniert natürlich auch mit einem Pürierstab, wenn kein Mixer zur Verfügung steht. 3. Die Paprika erst jetzt dazu geben und nur sehr kurz (!) mixen. Die Paprika kommt deshalb erst am Ende dazu, weil sie bei zu langem mixen einen bitteren Geschmack entwickelt. Und fertig ist euer selbstgemachter veganer Rohkost Aufstrich aus nur 7 Zutaten. Wir haben das ganze nochmal schön als Video für euch zusammengefasst. Somit ist das Rezept noch einfacher nachzumachen. Viel Spaß Der Beitrag Veganen Aufstrich selber machen – mit nur 7 Zutaten erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln

8. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbelnAls Superfoods zeichnen sich Lebensmittel aus, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien haben und somit äußerst zu einer nahrhaften und zugleich auf dein Wunschgewicht optimierten Ernährung beitragen können. Dabei müssen Superfoods nicht teuer sein oder gar von weit weg kommen. Auch heimisches Wunderwaffen finden ihren wohlverdienten Platz auf unserer Veganfit Top 5 Superfood-Liste.   1. Goji-Beeren In Beeren generell schlummern ungeheure Kräfte, denn enorme Mengen an Antioxidantien machen sie in Kombination mit grünem Blattgemüse zu einem Gesundheitsgaranten unserer Zeit. Das Du solltest daher gerne häufiger zugreifen - ob Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder auch bei den für uns neuen Sorten wie Acai, Aronia und Goji-Beeren. Goji Beeren sind kleine, leuchtend rote Beeren mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien. Sie schützen vor Entzündungen und verlangsamen den Alterungsprozess der Zellen. Goji Beeren steigern die geistige und körperliche Energie, fördern die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und tragen dazu bei, sportliche und alltägliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern.   2. Chia Samen und Leinsamen Chia-Samen sind verdauungsfördernd verbessern die Konzentration, steigern durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen das Sättigungsgefühl und helfen überschüssige Pfunde zu loszuwerden. Naturvölker in Mexiko sind sogar der Meinung, dass ein Esslöffel Chia-Samen reicht, um den Menschen einen ganzen Tag mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Chia-Samen wirken darmreinigend, entschlackend und machen durch die innere Reinigung Platz für wichtige Nährstoffe. Als altbewehrte heimische Alternative legen wir dir Leinsamen ans Herz. Diese sind günstiger zu erhalten und ebenfalls sehr gut für deinen Verdauungstrakt. 3. Grünes Blattgemüse ,,Kind, iss dein Gemüse. Schon Omi wusste: Grünes Blattgemüse gehört regelmäßig auf jeden Teller. Besonders unterschätzt sind vor allem Wildpflanzen wie beispielsweise Löwenzahn und Gräser wie Dinkelgras. Früher war der Anteil an frischem Gemüse wesentlich höher. Besonders die sekundären Pflanzenstoffe, aber auch die vielen Vitamine und Mineralstoffe, tragen zu einem vitalen Leben bei. Besonders positiv: Der Verzehr erhöht den Anteil der Rohkost in deiner Nahrung was zur Folge hat, dass du weniger träge bist. Vor allem nach dem Essen. 4. Avocado Avocado, the good kind of fat. Rund 20g gesundes Fett stecken in einer Avocado. Während einige die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wissen Kenner, dass die vielen ungesättigten Fettsäuren ein Segen seien können. Die besonderen Fette steigern das Sättigungsgefühl, reduzieren ungewollte Hungerattacken, sind eine hervorragende Alternative zu Margarine und Butter und zudem reich an Kalium, Vitamin E, Vitamine der B-Klasse, Folsäure und Ballaststoffen. Natürlich ist das kein Freifahrtsschein für den unbegrenzten Verzehr, doch richtig dosiert runden Avocados die Ernährung ab. Außerdem schmecken sie auch einfach köstlich.     5. Garcinia Cambogia Garcinia Camgogia ist ein rein pflanzliches Superfood, das zunehmend populärer wird. Es hilft dabei den Heißhunger zu reduzieren und kann zur Gewichtsreduzierung beitragen, indem es durch die enthaltene Hydroxycitronensäure ein Enzym stört, welches für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fettsäuren verantwortlich ist. Es wird aus der getrockneten Schale des Tamarindenbaums gewonnen, welcher ursprünglich aus Ostafrika stammt und bereits seit Jahrtausenden in Indien als Nutzpflanze angebaut wird. Garcinia Cambogia hat eine Hype-Phase durchlebt und wird kontrovers diskutiert. Wissenschaftliche Studien, wie beispielweise eine Testreihe im Journal of Obesity, beweisen in jedem Falle statisch signifikante Ergebnisse. Garcinia Cambogia hat keine Bekannten Nebenwirkungen. Diabetiker sollten diese Frucht jedoch meiden, da es bei hohem Konsum eine negative Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel haben kann. In Kombination mit weiteren hochwertigen Pflanzenextrakten wie Grüntee-Extrakt und Guarana, kann eine effektive Unterstützung einer gesunden kalorienreduzierten Lebensweise ermöglicht werden. Der Beitrag 5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit Eishockeyspieler Christopher Fischer

1. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Eishockeyspieler Christopher FischerDer erste Spieler im deutschen Leistungssport, von dem ich erfuhr, dass er vegan sei, war Eishockeyspieler Christopher Fischer. Und dann spielte er zu der Zeit auch noch bei einem Top-Club wie Adler Mannheim. Das ist nun schon länger her und viele deutsche Spieler und Athleten sind seinem Beispiel gefolgt. Insbesondere im Eishockey, dieser knallharten Sportart, werden außergewöhnlich viele Spieler zu Veganern – mehr als im Fußball derzeit. Mittlerweile hat es ihn nach Iserlohn verschlagen, wo er nach wie vor in der höchsten deutschen Spielklasse als Führungsspieler mit viel Power-Play-Zeit verteidigt. Was hat dich dazu veranlasst, deine Ernährung zu überdenken und wie lange ist das her? Für mich standen an erster Stelle ethische Gründe. Ich habe mich angefangen dafür zu interessieren, woher mein Essen kommt. Das war vor über 5 Jahren. Ich habe dann sehr schnell auf vegetarisch und kurz darauf auch auf vegan umgestellt. Wie hat sich die Umstellung körperlich ausgewirkt? Durch die Umstellung habe ich überhaupt erst angefangen, mich mit Ernährung zu beschäftigen und realisiert, wie wichtig es ist. Ich esse seither viel gesünder und ausgewogener. Dadurch fühle ich mich fitter, frischer, aktiver und bin weniger müde. Wie war damals die Reaktion deiner Mitspieler und wie ist sie jetzt nach dem Vereinswechsel? In jeder Mannschaft gibt es hin und wieder mal einen Scherz darüber. Aber auch viele Mitspieler sind sehr interessiert und stellen Fragen. Einige haben auch teilweise eine vegane Ernährung oder vegane Supplemente in ihren Alltag und Speiseplan integriert. Konntest du vielleicht den ein oder anderen Spieler inspirieren? Ich denke und hoffe ja. Sowohl in Mannheim als auch Iserlohn haben sich einige Jungs mit dem Thema befasst. Viele der Jungs verzichten vor allem auf schädliche Kuhmilchprodukte. Was hat Iserlohn in Sachen Einkaufen und Essengehen zu bieten? Kann es mit Mannheim, deiner vorherigen Spieler-Station, mithalten? Leider gibt es gastronomisch in Iserlohn und Umgebung nicht so viele Möglichkeiten, wie es in Mannheim gab. Daher koche ich mehr zuhause und probiere gerne neue Sachen aus. Kannst du uns einen Einblick in deine tägliche Ernährung geben? Unterscheiden sich Trainingstage von Spieltagen? Morgens gibt es immer ein großes Müsli: gekeimtes Müsli (Keimster) mit gekeimten Hanfsamen und gekeimten Buchweizen (Naturarten), Kakaonibs, Macapulver und Reismilch. Dazu immer etwas frisches Obst (Birne, Banane oder Apfel). Mittags: Bevorzugt Reis, Quinoa oder Kartoffeln mit Gemüse. Es dürfen auch mal Nudeln sein. Abends wie mittags Ich versuche, dazwischen immer Obst als Zwischenmahlzeiten einzubauen und viel Wasser zu trinken. Wann und was isst du vor dem Spiel, was in den Drittelpausen und was danach? Ich esse in der Regel fünf bis sechs Stunden vor dem Spiel die letzte große Mahlzeit. Ich esse nicht anders als an anderen Tagen. Zwei Stunden vor dem Spiel noch ein Apfel oder Banane, dann während des Spiels eigentlich nichts mehr. Während und vor  dem Spiel trinke ich gerne Kokoswasser. Wie organisierst du deine Ernährung bei Auswärtsspielen oder in Hotels? Bei Auswärtsspielen gehe ich gerne in den Städten in Restaurants essen. Somit bin ich ungebunden vom Angebot des Hotels. Was ist deine Lieblingsproteinquelle? Ich bin süchtig nach gekeimten Hanfsamen Nimmst du Supplemente? Ja, ich nehme Vitamin B12, D3, K2 und BeGreen Reisprotein. Kochst du selbst und was ist dein Lieblingsgericht? Mein Lieblingsgericht sind Burritos, gefüllt mit schwarzen Bohnen und Avocado.   Adler Mannheims vs. Augsburger Panther, DEL Eishockey Adler Mannheim 2015 /­­ 2016, (C) Copyright: AS Sportfoto /­­ Soerli Binder Der Beitrag Interview mit Eishockeyspieler Christopher Fischer erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Kalte Avocado-Gurkensuppe mit Fenchel

30. Mai 2017 Feines Gemüse 

Es ist so heiß!Aber ich hab trotzdem Hunger! Kennt ihr diese Leute, die - sobald die Temperaturen über 20° C steigen -, nölen, von wegen: Puh, diese Hitze, da kann ich nichts/­­nur wenig essen? Also, mit mir macht das Wetter solche Sperenzchen nicht. Essen muss sein, ob sibirische Minusgrade oder schwüle Tropenhitze. Es muss ja kein deftiger Erbseneintopf oder Rollbraten mit Knödeln sein, aber

Vatertag: Top-5-Geschenkideen + Gewinnspiel

22. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vatertag: Top-5-Geschenkideen + GewinnspielLet´s get the Party startet: am 25.05. ist Vatertag! Und da das quasi nicht mehr lange hin ist, haben wir für euch ein paar Last-minute-Geschenkideen zusammengestellt. Top-5-Geschenkideen zum Vatertag 1. Deo von i+m Wie ihr ja bereits wisst, sind wir große Fans von i+m. Uns gefällt an i+m, dass sich das Unternehmen weltweit für einen fairen Handel einsetzt, nur Rohstoffe aus biologischem Anbau verwendet und sich auch in Kooperation mit Peta für Tierrechte engagiert. Ein korrektes Deo ohne Aluminiumsalze zu finden, ist gelinde gesagt: ein Projekt! Vor allem soll es auch was taugen – wer will schon gerne müffelnd durch die Welt spazieren? Das i+m Deo Roll-On wirkt mit einer Formel aus Zink, Natron und Rosmarin – und ohne Aluminiumsalze oder Alaun. Zusätzlich wird die Haut noch mit Bio-Mandelöl (aus fairem Handel!) gepflegt. Die Extrakte aus Bio-Rosmarin und Lemongras sorgen für Frische - und das den ganzen Tag. P. S. Wir haben das Deo ausgiebig getestet und es wirkt wirklich gut – selbst bei bereits entstandenen Körpergeruch. Preis: 9,90 Euro Erhältlich in gut sortierten Bioläden, dm-Drogerien, veganz-Supermärkten und natürlich im Onlineshop von i+m. Tipp: Derzeit gibt es bei i+m noch 20% Rabatt für Neukunden … aber nur noch bis Ende Mai und mit dem Gutscheincode: deutschlandistvegan2017 *** Das Deo ist übrigens aus der Wild Life for Men-Serie von i+m. Dazu gibt es (weiter unten) ein tolles Gewinnspiel ***   2. Gewürzbox „Die Marinaden-Box“ Also ich kenne keinen Mann bzw. Dad, der nicht gerne grillt. Passend zum Start der Grillsaison ist diese Marinaden-Box das perfekte Vatertags-Geschenk. Die Box ist sehr schön gestaltet und ist quasi schon fertig als Geschenk verpackt. Das Set enthält Gewürze (aus biologischem Anbau) plus Rezepte und Einkaufslisten. Mit der Gewürzbox kann man eine Rotwein-Marinade, eine Tandoori-Masala-Marinade und Barbecue-Marinade herstellen. Dazu nur noch Tofu und Gemüse – und los gehts mit der Grillparty! Preis: 9,90 Euro Erhältlich bei Avocadostore.de P.S: Das schönste Geschenk ist für alle Väter dieser Welt: Zeit! Und da der Vatertag ja ein freier Tag ist – besucht doch euren Dad und schmeißt den Grill an. Bei unseren Freunden vom Vebu gibt es übrigens tolle Grillrezepte: Inspiration overload 3. Opinel-Messer Dieses Messer kann jeder Papa gebrauchen. Es sieht nicht nur klasse aus, sondern es liegt auch gut in der Hand. Opinel ist ein französisches Traditionsunternehmen, welches seit 1890 (!) sehr hochwertige, klassische Messer herstellt. Der Griff ist aus Buchenholz und die Klinge wird aus Kohlenstoffstahl hergestellt. Das Etui ermöglicht eine sichere Mitnahme des Messers und ist aus Kunstleder hergestellt. Wer also wirklich ein „langlebiges Geschenk“ machen möchte, liegt mit einem Opinel-Messer genau richtig! Preis: ca. 19 Euro Erhältlich u.a. bei Amazon.de 4. Parfum „Dirty“ von Lush Das besondere an diesem Parfum – außer das es natürlich vegan ist und tierversuchsfrei hergestellt wurde? Genau: es ist fest – d. h. es wird wie eine Creme aufgetragen. Cool, oder? Ich habe mich sofort in die schöne Dose im Retro-Look verliebt – und finde, dass sie sich perfekt als Dad-Geschenk macht. Der Duft nach Minze, Eichenmoos und Sandelholz ist herrlich frisch und auch etwas holzig. Grüne Minze wirkt übrigens belebend und kühlt die Haut! (Eigentlich möchte ich das Parfum am liebsten selber behalten. Preis: 13,- Euro Erhältlich bei Lush im Onlineshop oder im „echten Leben“ im Lush-Store Eures Vertrauens.   5. Kochbuch „Cookin‘ Up A Storm – Abenteuer und vegane Rezepte mit Sea Shepherd“ Dieses Buch habe ich ausgewählt, weil ich nicht gerne „einfach nur ein Kochbuch verschenke“. Die Arbeit der Sea Shepered liegt mir sehr am Herzen und daher möchte ich diesem Buch etwas Aufmerksamkeit schenken. Die Autorin Laura Dakin ist Chefköchin auf einem Flaggschiff der Sea Shepered. Für alle die nicht wissen, wer dahinter steckt: die Sea Shepered Conservation Society ist eine gemeinnützige Organisation, die zum Schutz der Meere gewagte Aktionen durchführt, um das Abschlachten bedrohter und gefährdeter Meeresbewohner zu beenden. Laura Dakin schreibt in ihrem Buch über die Herausforderung, täglich eine 50-köpfige Mannschaft zu bekochen und bei Kräften zu halten. Das Buch enthält 80 vegane Rezepte und einen Einblick hinter die Kulissen und Erzählungen der Schiffscrew. Ein wirklich tolles und spannendes Buch! Preis: 18,95 Euro Erhältlich im Onlineshop von boutique-vegan.   Und wer mit meinen Ideen bisher nix anfangen konnte, der kann ja nochmal hier nachlesen: 10 tolle Onlineshops – jetzt entdecken & Gutschein einlösen! Vielleicht findet ihr da ein passendes Geschenk für euren Dad – und wenn ihr euch beeilt: es gibt im Mai noch 10-20% Rabatt bei einem Einkauf in den vorgestellten Onlineshops! GEWINNSPIEL Wir verlosen 4 x 1 komplettes Set der ,,Wild Life for Men-Serie von i+m Naturkosmetik Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, nenne uns eine einen Freund, der das Set ausprobieren sollte und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 25.05.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 25.05.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.     Der Beitrag Vatertag: Top-5-Geschenkideen + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veganes Sushi - gesund & lecker selbst rollen!

19. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Sushi - gesund & lecker selbst rollen!Wer denkt Sushi hat zwangsläufig etwas mit rohem Fisch zu tun, der liegt schon mal grundlegend falsch. Sushi ist nämlich japanisch und bedeutet erst einmal nur erkalteter, gesäuerter Reis. In der traditionellen japanischen Küche haben die veganen Zutaten bei Sushi schon immer eine sehr große Rolle gespielt. Ich selbst habe Sushi erst für mich entdeckt, nachdem ich begonnen habe mich vegan zu ernähren. Wem geht es genauso? Wer gerne traditionell japanisch Sushi isst, der geht am besten in die veganfreundlichste Sushibar seines Vertrauens, aber ich kann es nur empfehlen auch mal selber Sushi zu machen. Sushi ist ein sehr kreatives Gericht und deshalb bietet es sich hier an nach Wunsch und Laune zu kombinieren und eigene Ideen zu kreieren. Die klassischen Sushi Rollen, wie sie den meisten bekannt sind, nennt man Maki- Sushi. Die drei einfachsten Arten des Maki-Sushi möchte ich euch in dieser Rezept-Anleitung etwas näher bringen. Sushi an sich ist ein gesundes Gericht, da es viel rohes Gemüse und je nach Variation auch Obst enthält. Wie mittlerweile bekannt ist, enthalten die Norialgen verwertbares Vitamin B12 und der eingelegte Ingwer, welcher oft zusammen mit Sushi gegessen wird, hat eine allgemein bekannte gesundheitsfördernde Wirkung. Dann legen wir mal los. Erstmal die Zutaten, diese bekommt ihr in Asiageschäften, aber mittlerweile auch schon im Rewe oder Edeka. Zutaten Reis: 2 Tassen Sushi Reis 1 kleine Tasse Reisessig 1 1/­­2 TL Salz 3 TL Zucker Wasser Rezept Reis: 1. Zuerst muss der Reis gründlich gewaschen werden. Das klappt am besten in einem Sieb. Am besten wäscht man den Reis solange bis das Wasser relativ klar ist. 2. Als nächstes gibt man 3 Tassen Wasser zu den 2 Tassen Reis und lässt diesen ca. 30 Minuten mit stetig geschlossenem Deckel kochen. Nach dieser Zeit müsste das gesamte Wasser vom Reis absorbiert sein. Optional kann man ein Stück Alge mit in den Topf geben und dem Reis somit beim Kochen ein leckeres Meeresaroma verleihen. (Profis kochen in einem Reiskocher, das ist aber nicht zwangsläufig notwendig) 3. Wenn der Reis fertig ist, muss dieser auskühlen. 4. Während der Reis auskühlt, bereiten wir die gesäuerte Würzmischung für den Reis zu. Hierzu vermengt man eine kleine Tasse Reisessig mit 1 1/­­2 TL Salz & 3 TL Zucker. 5. Zum Schluss wird der Reis mit der Würzmischung gut vermischt und fertig ist der leckere Sushireis, welcher als Basis für unsere Maki Rollen dient. Zutaten Maki Sushi Groß: Norialgenblätter Sushimatte Frischhaltefolie beliebige Füllung (z.B. Avocado, Gurke, Mango, Karotte, Paprika, Süßkartoffel…) Rezept Maki Sushi Groß: 1. Zuerst wird die Sushimatte einmal mit Frischhaltefolie umwickelt. Für die großen Makirollen verarbeiten wir ganze große Nori Algenblätter. Das Noriblatt wird mit der glänzenden Seite nach unten auf die Sushimatte gelegt. Die Hände anfeuchten, damit der Reis nicht so sehr klebt. Dasselbe gilt später für das Messer beim Schneiden. Nun wird der Reis so dünn und deckend wie möglich auf dem Noriblatt verteilt. Ein kleiner Streifen am Ende der Alge muss frei bleiben. 2. Nun der kreative Part. Einfach dünn geschnittenes Gemüse, Obst oder Tofu mittig auf dem mit Reis bedeckten Blatt platzieren. 3. Unter die Sushimatte greifen und zu Beginn die Zutaten etwas festhalten. 4.  Nun mit mäßigem Druck die Sushimatte samt Inhalt zu einer Rolle auf dem Brett formen. 5. Mit Druck von innen nach außen einmal alles fixieren und dann die Sushirolle in kleinere Stücke schneiden. Zutaten Maki Sushi Klein: 1/­­2 Norialgenblätter Sushimatte Frischhaltefolie beliebige Füllung (z.B. Avocado, Gurke, Mango, Karotte, Paprika, Süßkartoffel…)   Rezept Maki Sushi Klein: 1. Zuerst wird die Sushimatte einmal mit Frischhaltefolie umwickelt. Für die großen Makirollen verarbeiten wir halbe Nori Algenblätter. Das Noriblatt wird mit der glänzenden Seite nach unten auf die Sushimatte gelegt. Die Hände anfeuchten, damit der Reis nicht so sehr kleben bleibt. Dasselbe gilt später für das Messer beim Schneiden.  Nun wird der Reis so dünn und deckend wie möglich auf dem Noriblatt verteilt. Ein kleiner Streifen am Ende der Alge muss frei bleiben. 2. Nun der kreative Part. Einfach dünn geschnittenes Gemüse, Obst oder Tofu mittig auf dem mit Reis bedeckten Blatt platzieren. 3. Unter die Sushimatte greifen und zu beginn die Zutaten etwas festhalten. 4.  Nun mit mäßigem Druck die Sushimatte samt Inhalt zu einer Rolle auf dem Brett formen. 5. Mit Druck von innen nach außen einmal alles fixieren und dann die Sushirolle in kleinere Stücke schneiden. Zutaten Maki Sushi Inside-Out: 1/­­2 Norialgenblätter Sushimatte Frischhaltefolie Sesam (hell oder dunkel) beliebige Füllung (z.B. Avocado, Gurke, Mango, Karotte, Paprika, Süßkartoffel…) Rezept Maki Sushi Inside-Out: 1. Zuerst wird die Sushimatte einmal mit Frischhaltefolie umwickelt. Für die großen Makirollen verarbeiten wir halbe Nori Algenblätter. Die Hände anfeuchten, damit der Reis nicht so sehr klebt. Dasselbe gilt später für das Messer beim schneiden. Nun wird der Reis so dünn und deckend wie möglich auf dem Noriblatt verteilt. Hier darf anders als bei den beiden anderen Rollen kein Stück des Noriblattes frei bleiben. 2. Im zweiten Schritt wird der Reis mit Sesam bestreut, welchen man am besten etwas festdrückt. 3. Dann ganz einfach die Norialge samt Reis und Sesam umdrehen, sodass die Seite ohne Reis oben ist. 4. Dies ist der kreative Part. Einfach dünn geschnittenes Gemüse, Obst oder Tofu mittig auf dem mit Reis bedeckten Blatt platzieren. 5. Beim Rollen anfangs die Zutaten festhalten und mit mäßigem Druck die Sushimatte samt Inhalt zu einer Rolle auf dem Brett formen. 6. Mit Druck von innen nach außen einmal alles fixieren und dann die Sushirolle in kleinere Stücke schneiden.   Wir waren fleißig und haben euch ein Rezeptvideo erstellt. Viel Spaß!   Der Beitrag Veganes Sushi – gesund & lecker selbst rollen! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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