Anlage - vegetarische Rezepte

Anlage vegetarische Rezepte

Polarstern - alternative umweltfreundliche Energiequellen!

24. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Polarstern - alternative umweltfreundliche Energiequellen!Wie sieht es bei dir zuhause aus - fließt da schon Ökostrom? Das mit dem Ökostrom ist nämlich so eine Sache: Alle findens super, aber Ökostrom-Kunden gibt es immer noch viel zu wenige. Dabei spricht wirklich eine Menge dafür, Strom aus erneuerbaren Energien und damit den Ausbau sauberer Technologien zur Energiegewinnung zu fördern. Vielleicht sagst du nun: ,,Stimmt, ihr habt ja recht! Ich besorge mir sofort auch Ökostrom!. Fragt sich dann nur: Wo? Das Problem ist nämlich, dass inzwischen gefühlt jedes zweite Stromunternehmen Ökostrom oder zumindest alternativ einen Ökostromtarif neben dem konventionellen Strom anbietet. Leider ist das sehr häufig einfach nur Marketing, um zusätzliche Kunden zu gewinnen - die vermeintlichen Ökostromprodukte entpuppen sich dann aber als Mogelpackung, weil eben keine Überzeugung dahintersteht. Selbst wenn der angebliche Ökostromtarif ein schickes Öko-Gütesiegel trägt, muss das nichts heißen, denn nur wenige solcher Siegel werden tatsächlich von Experten empfohlen, die wenigsten Angebote sind damit wirklich glaubwürdig. Du findest dazu hier mehr Infos. Einer der interessantesten und glaubwürdigsten Anbieter auf dem Ökostrom- und Ökogas-Markt ist Polarstern. Hinter dem Namen steckt kein Greenwashing-Ableger eines großen Stromkonzerns, sondern ein Startup, das im Sommer 2011 von 3 jungen Männern namens Jakob, Florian und Simon gegründet wurde. Für seinen Ökostrom hat das Unternehmen viele Auszeichnungen bekommen, u.a. von Öko-Test die Note ,,sehr gut. Neben Strom gibt es auch die Möglichkeit, sich von Polarstern mit Ökogas versorgen zu lassen oder sogar selbst Strom zu erzeugen und ein Paket zu erhalten aus Solaranlage, Stromspeicher und Reststrom aus 100% deutscher Wasserkraft. Das nennt Polarstern ,,Wirklich Eigenstrom. Sein Ökogas stellt das Unternehmen übrigens aus Reststoffen her: Die organischen Reststoffe, die während der Verarbeitung der Zuckerrüben in einer Zuckerfabrik anfallen, werden nicht weggeworfen, sondern aussortiert und direkt in eine Biogasanlage befördert. So ist der natürliche Abfall gleich entsorgt, und es entsteht wie nebenbei Wirklich Ökogas aus 100 % organischen Reststoffen. Wir haben mit Florian, einem der Geschäftsführer von Polarstern, gesprochen.   Geschäftsführer Florian Henle (c) Polarstern Interview Lieber Florian, was unterscheidet euer Angebot von anderen ,,echten Ökostromanbietern? Bei unseren Produkten unterscheidet uns von den anderen, dass wir wirklich und ausschließlich 100% Ökostrom und 100% Ökogas anbieten. Es finden keine Beimischungen statt. Woher unser Strom und unser Gas kommen, das ist bei uns absolut transparent - und es kann jeder auf unserer Webseite direkt sehen. Unsere Kunden sollen uns schließlich vertrauen können. Und das können sie, weil wir ehrlich, offen und authentisch kommunizieren. Gleichzeitig aber eben auch locker und unkompliziert - wir sind der Energiepartner an ihrer Seite, den sie alles fragen können. Wenn sie uns anrufen, sprechen sie wirklich sofort mit Menschen, die ihnen gerne und direkt weiterhelfen. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, auch alles online zu regeln - wir sind also sehr persönlich und sehr digital zugleich. Auf eurer Homepage liest man etwas von einer ,,globalen Energiewende - was genau meint ihr damit? Das Klima hat keine Grenzen! Wir können uns natürlich prima in Deutschland auf die Schulter klopfen, dass wir zur Rettung des Klimas beitragen, aber das hilft nicht viel, wenn in anderen Teilen der Erde die Menschen nicht mal die Möglichkeit besitzen, mit dazu beizutragen oder wenn sie mangels besseren Wissens zuerst den falschen, fossilen Weg einschlagen. Unsere Idee ist: ,,1 for 1. Das heißt, jeder Kunde trägt bei uns pro Jahr mit 20 Euro dazu bei, dass in Kambodscha ebenfalls eine Familie Zugang zu sauberer Energie bekommt. Die Menschen dort sind von Feuerholz und Petroleum als Energielieferant abhängig - und das hat eine Menge negativer Konsequenzen. Der Wald wir abgeholzt und gleichzeitig sind die offenen Feuerstellen gefährlich und gesundheitsschädlich. Wir helfen den Menschen dort beim Bau einer eigenen Mikro-Biogasanlage inklusive angeschlossener Toilette. Ohne komplizierte Technik, dadurch einfach, robust, wartungsarm, aber sehr effizient. Außerdem installieren wir der Familie Gaslampen und einen Gasherd. Die 20 Euro alleine reichen natürlich nicht, aber wir sorgen mit dem Geld dafür, dass die Familien einen Mikrokredit bekommen, um von einer lokalen Bank den Rest zum Bau der Anlage zu erhalten. Hilfe zur Selbsthilfe eben, und Kambodscha ist für uns nur der Anfang. Ökostrom finden eigentlich alle toll - aber anteilig beziehen immer noch recht wenige Haushalte in Deutschland tatsächlich auch Ökostrom. Woran meint ihr, liegt das? Ist Ökostrom zu teuer? Das ist ein Phänomen, das man als ,,Green Gap bezeichnet, und das gleichermaßen für Kleidung, Kosmetik und viele andere Lebensbereiche gilt. Der Mensch ist grundsätzlicher erstmal träge, bewegt sich nur, wenn er wirklich muss. Wir brauchen einen konkreten Anstoß. Solange alles noch so abstrakt oder weit weg ist, tun wir uns schwer, Dinge zu verändern. Es braucht meistens ein Aha-Erlebnis - oder einfach Zeit. Am Preis liegt es jedenfalls nicht, denn Ökostrom ist in vielen Regionen sogar günstiger als der konventionelle Grundversorgertarif. Was hat Ökostrom und Ökogas eigentlich mit ,,vegan bzw. Tierschutz zu tun? Ist euer Angebot besonders tierfreundlich? In vielen Bio-Gasanlagen z.B. werden Schlachtabfälle verbrannt oder Lebensmittelreste generell. In unserer Bio-Gasanlage werden dagegen Zuckerrübenreste genutzt, also das, was nach der Ernte als Abfall anfällt. Beim Strom ist das etwas anders. Er ist zwar in der Regel vegan, aber es gibt große Unterschiede im Tierschutz. Viele ältere Wasserkraftwerke verfügen über keinen geeigneten Fischschutz, so dass viele Tiere hier getötet werden, und auch Windkraftanlagen stehen bei Tierschützern in der Kritik, weil Vögel zu Schaden kommen. Wir können zwar nicht garantieren, dass kein Tier in unseren Anlagen zu Schaden kommt, aber wir tun alles dafür, dass dies so wenige wie möglich sind. Wir sind uns unserer Verantwortung sehr bewusst. Auch viele unserer Kunden und unserer Mitarbeiter sind Veganer. Der Bezug von Strom ist ein Faktor, bei dem man für den Schutz von Tieren und Umwelt eine Menge bewirken kann. Ist ein Wechsel zu Ökostrom und Ökogas von Polarstern schwierig? Überhaupt nicht! Der Wechsel ist total simpel, weil wir fast alles für dich erledigen. Wir brauchen nur ein paar Infos von dir, und los gehts! Wenn du nicht gleich alle Infos zur Hand hast, kein Problem. Wir helfen dir, alles herauszufinden oder du reichst die fehlenden Angaben einfach nach. Du hast überhaupt kein Risiko, denn den Anbieter kann man jederzeit wieder wechseln. Das Wichtigste ist: Man muss es einfach machen! Worauf noch warten? Jetzt wechseln! Es gibt eine Menge guter Gründe, auf saubere und günstigere Energien umzusteigen, und das Beste ist: Das geht ganz schön einfach! Du brauchst nur ein paar Angaben machen - den Rest erledigt dein Ökostromanbieter. Ich persönlich bin zu Polarstern gewechselt, und der Wechsel war völlig unkompliziert. Letztlich habe ich vielleicht 10 Minuten insgesamt investiert, aber die waren es mir wirklich wert. In der Vergangenheit war ich auch Kunde bei anderen Ökostromanbietern wie Naturstrom und Lichtblick, und auch dort war der Wechsel wirklich einfach. Wichtig ist es, vorher genauer hinzuschauen, ob es sich um einen echten Ökostrom oder nur um Greenwashing handelt. Also, worauf wartest du noch? Weitere Infos zu Polarstern findest du auf der Polarstern Homepage. Der Beitrag Polarstern - alternative umweltfreundliche Energiequellen! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Schokolade von Ritter Sport + Gewinnspiel

3. September 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Schokolade von Ritter Sport + GewinnspielIch sag mal so: Yippie-Yah-Yeah! Ab sofort gibt es zwei neue Schokoladen-Sorten von Ritter Sport. Sie enthalten keinerlei tierische Inhaltsstoffe – und sind auch frei von Buttereinfett und Sahne- und Milchpulver. Beide Schokoladen sind auch mit dem amtlichen V-Label gekennzeichnet – so dass man als Verbraucher gleich auf den ersten Blick Bescheid weiß… cool, oder? Die zwei neuen Sorten werden übrigens in der Produktion auf gesonderten Anlagen hergestellt.   Darf ich vorstellen? Nr. 1: 100g Dunkle Voll-Nuss Amaranth Für Nuss-Fans ist diese Sorte bestimmt die neue Lieblingsschokolade. Sie ist total knusprig durch den hohen Nussanteil – aber durch die Amaranth-Pops auch irgendwie „luftig“. Die Schokolade besteht zu 100% aus Nicaraguakakao – der mit Haselnusscreme verfeinert wurde. Dadurch ist diese Sorte trotz des nussigen Anteils recht zart. Was steckt drin? Dunkle Halbbitter-Schokolade mit ganzen Haselnüssen (21%), Haselnussmasse (5%) und Amaranth-Crisp (4%). Nüsse: Kraftpakete aus Fett, Eiweiss komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen Nüsse sind im Prinzip hochkonzentrierte Nahrung mit hoher Nährstoffdichte und tragen in bereits kleiner Menge zur Deckung des täglichen Nährstoff- und Vitalstoffbedarfs bei. Habt ihr das gewusst? - Nüsse schenken Antioxidantien - Nüsse schützen Herz und Blutgefässe - Nüsse sind reich an Folsäure und Magnesium - Nüsse liefern Proteine - Nüsse senken das Diabetes-Risiko - Nüssen können Gallensteinen vorbeugen - Nüsse können vor Bauchspeicheldrüsenkrebs schützen Cool, oder? Also: am besten immer eine kleine Portion Nüsse einstecken! Nr. 2: Dunkle Mandel Quinoa Mein persönlicher Favorit. Ich liebe Mandeln und Quinoa in absoluter jeder Variante – und jetzt auch in Schokolade. Yummieh! Durch den hohen Kakaoanteil ist die Halbbitter-Schokolade angenehm süß – also genau richtig. Nicht zu „staubig“ und nicht zu „üppig“. Ganz toll ist auch der knackige Biss, durch die Mandeln und die Quinoa-Crisps. Was steckt drin? Dunkle Halbbitter-Schokolade mit ganzen Mandeln (21%), Haselnussmasse (5%) und Quinoa-Crisp (3%). Kakao: 50% mindestens im Schokoladenanteil.   Vegan und nachhaltig Die beiden neuen Sorten von Ritter Sport sind nicht nur vegan, sie enthalten auch ausschließlich nachhaltig angebauten Kakao aus Nicaragua. Bereits 1990 startete Familie Ritter das Entwicklungsprojekt ,,Cacao-Nica, das Kleinbauern mit Weiterbildungsmaßnahmen und höheren Abnahmepreisen untertützt. Agroforstwirtschaftliche Anbaumethoden ermöglichen den Bauern, bei gleichbleibender Fläche durch den Anbau verschiedener Pflanzenarten höhere Erträge zu erzielen, die Qualität ihres Kakaos zu verbessern und so ihr Einkommen zu steigern. 2015 konnten die Bauern erstmals über 1.000 Tonnen nachhaltigen Kakao an Ritter Sport liefern. Ich persönlich finde das Engagement von Ritter Sport wirklich bewundernswert und mir schmeckt die Schokolade ehrlich gesagt noch viel besser, seit ich davon erfahren habe… Meine absolute Lieblingsschokolade war ja sowieso schon immer die Marzipan und das schon zu Zeiten, als ich noch nicht vegan war. Auch die Sorte Halbbitter enthält keine tierischen Bestandteile. Beide Schokoladen werden jedoch nicht als vegan deklariert, da sie auf den gleichen Anlagen wie alle anderen Sorten produziert werden und somit Spuren von tierischen Bestandteilen wie Milch enthalten können. *** GEWINNSPIEL *** Wir verlosen 10 x 4 der neuen RITTER SPORT Schokolade.Wer will gewinnen? Dann sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan. Kommentiere diesen Artikel oder like und kommentiere den Post auf Facebook und sag uns, warum du die Ritter Sport Schokolade probieren möchtest und wer mitnaschen darf.  Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 12.09.2016 um 9 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 12.09.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Viel Glück! Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Ritter Sport. Fotos u.a. mit freundlicher Genehmigung von Ritter Sport. Der Beitrag Vegane Schokolade von Ritter Sport + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Reise nach Hamburg

21. August 2016 Totally Veg! 

Reise nach HamburgM und ich wollten schon länger gerne Hamburg besuchen, da uns viele von der Stadt vorgeschwärmt haben. Und wir wurden nicht enttäuscht! Uns hat Hamburg wirklich besonders gut gefallen - die Atmosphäre, die netten Shops, die Sehenswürdigkeiten und natürlich der große Hafen (für uns Alpenländler etwas sehr Ungewöhnliches). Wir nutzten ein verlängertes Wochenende und haben in die paar Tage wirklich sehr viel gepackt. Aber seht selbst:  Kurz vor dem Miniatur Wunderland! Geschlafen haben wir im Motel One am Michel. Ich mag die Hotelkette gerne - man weiß, was man kriegt - und die Location ist für Touristen ideal. Außerdem ist das Motel One nahe an einem Lovinghut gelegen, was toll ist, wenn das Restauran denn geöffnet hätte. Aber dazu später mehr. Am ersten Tag haben wir eine Hafenrundfahrt gemacht. An den Landungsbrücken gibt es zahlreiche Anbieter, zwischen denen ich wenig Unterschied feststellen konnte. Wir wollten mit einem kleineren Boot fahren, um die Speicherstadt und den Containerhafen zu bewundern (dabei sollte man etwas auf die Gezeiten achten, da diese Strecke nicht immer zugänglich ist). Ich fahre unglaublich gerne mit dem Schiff - frische Luft, Wasser, schöne Ausblicke, was gibt es Besseres? Außerdem hat sich unser Kapitän original angehört wie Käpt'n Blaubär, was mich in noch größere Begeisterung versetzt hat.  Landungsbrücken  Speicherstadt  Elbphilharmonie  Hafenrundfahrt Hafenrundfahrt Anschließend hatten wir durch die frische Luft Hunger und wir gönnten uns eine Portion heißer, knuspriger, fettiger Pommes mit Curry-Sauce und einem Bierchen. Dabei schauten wir den Schiffen zu, die Möwen schrien, und die Sonne blinzelte zwischen den Wolken hervor. Einer meiner liebsten Momente in Hamburg! Nachmittags spazierten wir im Viertel Sternschanze herum, wo es einen Menge an niedlichen Shops mit viel unnötigem Krimskrams gibt. Während M vor der Türe stand und auf sein Handy starrte, huschte ich in besagten Shops herum (und kaufte entzückende Ohrringe). Zu Hamburg gehört auch ein Besuch auf der Reeperbahn - wobei für mich ein einziger Besuch sicherlich genug ist. Es gibt jede Menge Bars, Sex-Shops, Nachtclubs, Junggesellenabschiede und anzügliche Souvenirs. Kann man hingehen, muss man aber nicht.  Otto von Bismarck steht im Park herum  Am nächsten Tag besuchten wir in aller Herrgottsfrüh (um 8 Uhr!) das Miniatur Wunderland - eine große Modelleisenbahn-Anlage. Während ich normalerweise mit Modelleisenbahnen wirklich gar nichts anfangen kann, ist das Miniatur Wunderland wirklich einen Besuch wert. In unglaublicher Detailliebe erwachen dort kleine Welten zum Leben, bevölkert von unzähligen winzigen Männchen in allerlei Lebenslagen. Und die kleinen Züge! Und die minikleinen Autos! Und die ganzen Lichter! Ich hätte Stunden dort alles bestaunen können. Der einzige Wehrmutstropfen ist der rege Besucherandrang - wenn ihr euch also in Ruhe umschauen wollt, kommt bald in der Früh! Nachmittags war es Zeit für mein persönliches Highlight - König der Löwen als Musical! Nennt mich kitschig, aber ich war hingerissen. König der Löwen ist der Film meiner Kindheit, und die mitreissenden Songs so schön inszeniert zu sehen, war wirklich etwas Besonderes. Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, ich kann den König der Löwen sehr empfehlen (und ich bin kein besonders großer Musical-Fan) - Taschentücher nicht vergessen! Gegessen haben wir auch sehr gut! Während ich normalerweise gerne einen kleinen Umweg auf mich nehme, um in einem veganen Restaurant zu essen, war unsere Zeit dieses Mal begrenzt und wir richteten uns danach, was gerade in der Nähe war - aber auch das ist in Hamburg möglich. Die Zeiten ändern sich und heutzutage kann man sich zum Glück schnell und unkompliziert auch vegan verpfegen. Das Motel One hatte ich eigentlich auch gebucht, da in unmittelbarer Nähe ein Lovinghut ist - nur als wir dort vor der Türe standen, stellten wir fest, dass dort Betriebsurlaub angesagt war (und warum sollte man so ein kleines Detail auch auf die Website schreiben?). Wir haben es aber überlebt. Besonders empfehlen in Hamburg kann ich die Burger-Kette Peter Pane. Ähnlich zum Konkurrenten Hans im Glück gibt es dort auch eine Reihe köstlicher veganer Burger, und noch dazu auch vegane Desserts! Besonders gut geschmeckt hat uns der Frohnatur-Burger mit veganem Patty, Avocado, Spinat und Knoblauch-Sauce. Als Dessert gibt es frittierte Reibekuchen-Sticks mit Apfelmus (die etwas mehr Staubzucker vertragen hätten) und Schokoladenkuchen mit Eis und Mango - köstlich! Zum Lunch waren wir bei Vapiano, der seit neuestem auch mit einem hübschen grünen V kennzeichnet, welche Speisen vegan sind. Nach Penne Ratatouille und Bruschetta Pizza (ohne Käse bestellt) waren wir gestärkt für weitere Abenteuer. Sonntags ist es nicht so leicht, ein Cafe zu finden, das am Morgen Sojamilch und ein veganes Frühstück anbietet (viele Cafes sperren erst um 10 oder gar 12 Uhr auf). Aber auf Starbucks ist Verlass, bei dem wir auch vegane Sandwiches fanden - und auch wenn Kaffee-Puristen gerne das Näschen rümpfen, für mich gibt es kaum etwas Besseres als einen Vanille Soja-Latte.  Und manchmal ist ein abendlicher Snack im Hotelzimmer auch etwas Feines - im nahen Supermarkt haben wir veganen Fleischsalat und Aufschnitt ergattert, mhmm! Dazu gab es Die Nanny im Fernsehen, die gute Frau ist ein absolutes Vorbild. Nach diesem kurzen, aber sehr ereignisreichen Aufenthalt ging es dann ab nach Hause. Ein Tipp: Der Flughafen Hamburg ist sehr vegan-freundlich und hat auf der Website sogar Infos parat, wo es für uns friedliche Pflanzenesser überall Köstlichkeiten gibt. Wir haben bei Scoom einen riesigen Falafel-Wrap verspeist, es gibt dort auch Couscous- und Bulgur- und Nudel-Salate, und sogar ein veganes Schokomousse. Schön war's, Hamburg! Du bist wirkliche eine Perle. Hoffentlich auf bald. Das sehr hübsche Rathaus Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

,,Wir sind nicht aufgesprungen als es ,,hip wurde, wir sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche - Interview mit John & Sakura von alles-vegetarisch.de + Gewinnspiel

7. August 2016 Deutschland is(s)t vegan 

,,Wir sind nicht aufgesprungen als es ,,hip wurde, wir sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche - Interview mit John & Sakura von alles-vegetarisch.de + GewinnspielALLES-VEGETARISCH.DE & AVE mit Sitz in Nabburg sind der größte Online-Shop für vegane Produkte in Europa und versorgen als Großhändler ihre Kunden weltweit. Im Jahr 2001 gegründet versendet das Unternehmen bis zu 2.000 Pakete täglich. Von herzhaften Wurst-, Käse- und Fischalternativen über pflanzliche Brotaufstriche bis hin zu veganen Süßigkeiten und Backwaren. Von Tobias Graf mit Liebe, Leidenschaft und viel Idealismus aufgebaut führt sein Team nach seinem tragischen Tod die Idee weiter fort. Heute sprechen wir mit John (Geschäftsführung) und Sakura (Marketing) über die Entwicklung des Unternehmens. Liebe Sakura, lieber John, schön, dass ihr Zeit für uns und unsere Leser gefunden habt. Bei euch ist ja immer viel los und nun der neue Online-Shop. Wie sind ganz gespannt, was uns Alles erwartet. Um unseren Lesern vorab einen kurzen Einblick zu geben. Was steht hinter dem Namen AVE und wie hängen alles-vegetarisch.de und Vantastic Foods damit zusammen und wie hat Alles begonnen? John: AVE steht für Absolute Vegan Empire - in Anlehnung an den Namen der Tierrechtsgruppe ,,Absolut!, in der unser Gründer Tobias Graf damals in den 1990er Jahren aktiv war. Hier liegen auch die Anfänge von AVE. Damals hat Tobi angefangen mit dem Ein-Mann-Verkauf von Hafer-Riegeln auf Metal-Konzerten. Anfang der 1990er Jahre schwappte mit der Subkultur des ,,Straight-Edge auch der Veganismus, damals ganz eng verbunden mit der Tierrechtsbewegung, nach Europa und fand in der Metal- und Hardcore-Szene erste Anhänger. Mit den Metal-Bands aus den USA kam über die Künstlerversorgung auch der erste Bedarf nach veganen Produkten, den Tobi erkannt hat. Um möglichst vielen Menschen eine seiner Überzeugung nach ethischere Ernährungsform zu ermöglichen, begann er vegane Produkte zu vertreiben, auf zwei Regalen in einer kleinen Wohnung in Schwarzenfeld 50 km von Regensburg. Damit bereitete er in Deutschland den Weg für eine Ernährungsweise, die ja nun 15 Jahre später zum absoluten Trend geworden ist. Heute ist AVE der größte Großhändler in Europa für vegane Lebensmittel mit einer Auswahl an über 900 Artikeln für Händler, Gastronomen sowie Großverbraucher wie Krankenhäuser oder Jugendherbergen. Seit 2004 vertreiben wir auch unsere vegane Eigenmarke Vantastic Foods, die mit über 150 vielfältigen, innovativen Produkten von süß bis herzhaft unser Angebot erweitert. 2008 erfolgte dann noch die Übernahme des Online-Shops alles-vegetarisch.de für Endverbraucher, der heute auch der größte Online-Shop Europas für vegane Produkte ist. Hier sind über 2.000 vegane Produkte erhältlich. Seit dem Relaunch im Juni geht der Shop jetzt noch mehr auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden ein und mit dem englischsprachigen Pendent Veggie-Shop24.com können wir jetzt auch Verbrauchern in der ganzen Welt unsere veganen Produkte anbieten. Tobias Graf war stark ethisch motiviert und gründete das Unternehmen aus der Motivation der Tierrechtszene, welche Spuren hat er nach seinem tragischen Tod hinterlassen? John: Tobis Tod war natürlich ein großer Schock für uns alle. Ich war erst ein halbes Jahr zuvor aus Thüringen nach Nabburg in Bayern gekommen, um Tobi als 2. Geschäftsführer unter anderem beim Ausbau von www.alles-vegetarisch.de zu unterstützen. Es war, als würde ein Stecker gezogen. Und den mussten wir erst wieder einstecken. 9 von 10 Unternehmen hätten es glaube ich nicht geschafft. Natürlich ,,lässt man Federn, aber unser Commitment und unsere Überzeugung von der Sache sowie unser Vertrauen innerhalb des Teams waren entscheidend. Tobi hat mit seiner Motivation die Basis gelegt die bis heute gültig ist. In seinem Sinne leben wir undogmatischen Veganismus ohne erhobenen Zeigefinger noch immer tagtäglich. Wir verfolgen eher eine unkonventionelle Haltung, bei der der Business-Gedanke nie allein im Vordergrund stand. AVE entstand aus der intrinsischen Motivation für die vegane Idee. Nur so konnten wir so erfolgreich werden. Wir bewahren uns unsere Konzernunabhängigkeit, zur Wahrung unserer ureigenen Werte. Noch heute leisten wir Basis-Arbeit und unterstützt zahlreiche Tierrechtsorganisationen. Unser Ursprung – moralisch motivierter Veganismus ist, was uns als Unternehmen auch von vielen Mitbewerbern unterscheidet. Wir waren schon immer Teil der Subkultur, die heute - auch durch unsere undogmatische Lobby-Arbeit - in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Was war das erste Produkt, was AVE/­­ alles-vegetarisch.de? Sakura: Das Produkt der ersten Stunde sind die OAT SNACK Riegel... die gibt es immer noch bei uns und sie sind super lecker!   Ihr verschickt täglich 2.000 Pakete, wie können wir uns das logistisch vorstellen? John: Seit Juni 2015 versenden wir unsere Pakete jetzt von unserem neuen Logistikzentrum auf 7.500 m? in Nabburg. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dort zu bleiben, wo Tobi das Unternehmen gegründet hat und wo auch heute noch seine Frau und heutige AVE Inhaberin Heike mit der gemeinsamen Tochter lebt. Beide stammen aus der Region. Der Umzug in ein leistungsfähiges Logistikzentrum war jedoch notwendig, da die bisherigen verteilten Lagerflächen aus allen Nähten platzen. Jetzt sitzt Verwaltung sowie Logistik an einem Ort mit ca. 85 Mitarbeitern. Bis ins Detail sind wir beim neuen Logistikzentrum nach dem ganzheitlichen Prinzip ,Mensch, Mittel, Methode vorgegangen. Alle drei Säulen werden im Arbeitsalltag gleichwertig berücksichtigt. Die Arbeitsplätze wurden allesamt ergonomisch geplant und ein modernes Jobrotation-System sorgt für abwechslungsreiche Arbeitsschritte. Ein energieeffizientes Stromsparkonzept begrenzt die künstliche Beleuchtung auf ein Mindestmaß. Zusätzliche Energie sparen wir durch den Einsatz einer Wärmepumpenanlage mit Wärmerückgewinnungsfunktion ein. Eine Photovoltaik-Anlage ist auch bereits in Planung. Die bis zu 2.000 Sendungen werden umweltfreundlich verpackt, weitestgehend mit Karton und Verpackungsmaterial aus Altpapier. Das ganzheitliche Prinzip entspricht unserer Unternehmensphilosopie, die einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und allen Lebewesen vorsieht. Der Logistikteil umfasst verschiedene Bereiche, die so aufeinander abgestimmt und aufgebaut sind, dass Sendungen möglichst schnell und effizient bearbeitet werden können. Im Vergleich zu einem reinen Online-Shop dient unser Lager sowohl zur Kommissionierung der B2B-Aufträge, als auch der Bestellungen von Endkunden von alles-vegetarisch.de. Also von einem umfangreicheren Großhandelsauftrag bis hin zu einer Kleinstbestellung. Man kann sich das ganze wie einen Bienenstock vorstellen, ziemlich trubelig aber ganz klar organisiert. Wie vegan seid ihr selbst und wie lange schon und was bedeutet für euch die vegane Entwicklung? Sakura: Ich lebe seit 2009 vegan, war davor sechs Jahre Vegetarierin und setze mich bereits seit Jahren auch privat für Tierrechte ein. Ich begrüße es, dass die vegane Lebensweise  inzwischen in der Gesellschaft angekommen ist und immer mehr Beachtung findet. Das war vor wenigen Jahren noch nicht so, da fühlte man sich sehr ausgegrenzt. John: Ich lebe seit mehr als 7 Jahren vegan. Vegane Entwicklung bedeutet für mich zunächst das das Thema und vordergründig die tierleidfreie, nachhaltige Individual-Ernährung mehr und mehr in den Alltagsfokus unserer Bevölkerung rückt - das Tolle ist, dass wir mit unserem täglichen Schaffen einen sehr aktiven Beitrag für die vegane Idee leisten können.   John, du bist nun seit knapp 2 Jahren Geschäftsführer, was waren deine größten Herausforderungen? John: Wie schon gesagt war das damals anders geplant und Tobis Rolle als 1. Geschäftsführer nach nur 3 Monaten zu übernehmen war natürlich mehr als ein Sprung ins kalte Wasser, vor allem emotional nach dem Verlust eines meiner besten Freunde. Tobias hinterließ nicht nur seine Frau Heike und seine 5-jährige Tochter, sondern auch ein über 80-köpfiges Team an Mitarbeitern, einen unvollendeten Neubau für das geplante Logistikzentrum, sowie ein strukturell und technologisch zu modernisierendes Unternehmen in einer an sich strukturschwachen Region. Der eigentliche Plan war, dass wir das Unternehmen gemeinsam auf die nächste Stufe heben wollten, um dem Erfolg der letzten Jahre gerecht zu werden. Tobi und ich kannten uns schon länger über unsere gemeinsame Band Deadlock und standen schon lange vor meinem Eintritt bei AVE als Feedback-Partner im Austausch. Tobi - für mich DER Veganpionier und Branchentaktgeber der letzten Jahre – hatte eine klare Vision wie es mit AVE weitergehen sollte und selbst die verheerende Krebsdiagnose hat ihn zunächst nicht in seinem Schaffensdrang aufhalten können. Letztendlich verlor er leider seinen Kampf. Nun war es eine der größten Herausforderungen den permanenten Spagat zwischen eigener Trauer um die Situation und den vor uns liegenden Aufgaben zu schaffen. Schließlich galt es binnen kürzester Zeit die Geschäfte wiederaufzunehmen um den um AVE wahrgewordenen Lebenstraum von Tobias weiterzuführen, den Erwartungen unserer Kunden weiterhin gerecht zu werden, unserer großartigen Mitarbeiter und Partner nicht zu verlieren und nicht zuletzt als einer der Ersten auch unserem Pionierstatus gerecht zu werden. Dank der einzigartigen Arbeitsleistung unseres gesamten Teams haben wir es geschafft auch diese schlimme Zeit zu überstehen. Sakura, was sind deine Aufgaben im Unternehmen und was begeistert dich an deiner Arbeit? Was war der schönste Moment für dich in deiner Zeit im Unternehmen? Ich bin seit 4 Jahren im Marketing für das gesamte Unternehmen tätig. Meine Schwerpunkte liegen in der Aktionsplanung- sowie Durchführung und in der Betreuung unserer Social Media. Der schönste Moment... das ist schwierig Aber besonders schön sind für mich wohl unsere Spendenaktionen und die daraus resultierenden Spendenübergaben. Es ist toll zu sehen, wenn unsere Spenden direkt da ankommen, wo sie gebraucht werden. Z.B. beim Tierparadies Schabenreith oder dem Erdlingshof. Nun habt ihr ganz frisch eure Website komplett erneuert. Das war sicherlich viel Arbeit. Was ist jetzt anders und was ist jetzt besser? Sakura: Oja, das war und ist viel Arbeit - aber eine die sich gelohnt hat. Unser neuer Online-Shop zeichnet sich vor allem durch seine Modernität und Individualität aus. Es gibt jetzt z.B. benutzerfreundliche Einkaufshilfen wie die Speichermöglichkeit von Allergiefiltern oder eine Rezeptedatenbank, von der aus man benötige Zutaten direkt in den Warenkorb legen kann. John: Nach knapp 2 Jahren Projektzeit und gefühlten 1000 Nachtschichten ist der Shop jetzt auf dem allerneusten Stand der Technik, bietet ein sehr intuitives Einkaufserlebnis und ist endgerätunabhängig benutzbar. Zudem was Sakura zu den Features gesagt hat, können sich unsere Kunden jetzt auch interaktiv über die Produkte und ihre Erfahrungen austauschen. Zukünftig ist noch ein veganer Lifestyle-Blog in Kooperation mit einigen sehr ambitionierten veganen Bloggern geplant, die unsere lieben Kunden zu allen Aspekten des veganen Lebens begleiten. Vervollständigt wird unser Online-Service jetzt endlich auch mit dem englischsprachigen Shop Veggie-Shop24.com, der als internationale Version dieselben Features enthält und alle in Europa gängigen Zahlungs- und Versandarten innehat. Ihr seid sehr stark in der Social Media Welt unterwegs, wie schafft ihr es auf Kundenwünsche einzugehen? Sakura: Gerade in unseren Social Media Plattformen stehen wir im direkten Kontakt zu unseren Kunden /­­ Fans. Das hilft uns und den Kunden, Lob und Kritik unmittelbar zu nutzen und ggf. daraus resultierende Optimierungen vorzunehmen. Unsere Kunden sind bei uns König. Bei uns ist das nicht nur ein Spruch, sondern Teil unserer Philosophie. Wir schätzen unsere Kunden sehr Mittlerweile gibt es einige Online-Shops in der veganen Welt. Warum seid ihr anders und was würdet ihr neuen Anbietern und kleinen Anbietern mit auf dem Weg geben? John: Uns zeichnet zum einen die Vielfalt an Produkten aus die wir anbieten und zum anderen, dass wir eben schon so lange dabei sind. Wir sind nicht erst auf das Thema aufgesprungen als es ,,hip wurde, sondern sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche. Unser angeschlossener Großhandel begleitet viele ,,Neue auf Ihren ersten Schritten und das Gros bleibt auch Partner. Eine Klassifizierung in ,,groß und ,,klein gibt es bei uns intern nicht - will heißen – die monatliche ,,Schokolode-Lieferung an meine liebe Frau Mutter (stellvertretend für alle Endkunden) ist genauso essenziell und wichtig wie die Versorgung unserer Gastronomie-, Lebensmitteleinzelhandel- oder Naturkostpartner. Wir besitzen viel Erfahrung rund um die Produkte und unseren Kunden, mit denen wir im intensiven Austausch stehen und deren Feedback wir (wie Sakura schon erwähnte) sehr wertschätzen und direkt in unsere Aktivitäten einfließen lassen. Mit unserer Eigenmarke Vantastic Foods treiben wir zudem die Entwicklung von innovativen und gut schmeckenden Produkten weiter voran. Pauschale Tipps für neue Anbietern sind sehr schwierig zu verallgemeinern. In jedem Fall gilt: Kundenwünsche sind ernst zu nehmen und das Thema Vegan als investorengetriebenes, kapitalistisches Marketing-Konzept zu spielen ist sehr endlich. Oft wird gesagt, vegane Lebensmittel seien nicht gesund. Wie steht ihr dazu und welche Rolle spielt die Gesundheit bei euch in der Produktentwicklung? Sakura: Ich halte solche Aussagen für falsch und unwissend. Klar kann man sich auch als Veganer ungesund ernähren... egal welche Ernährungsform man wählt, man sollte sich nicht nur von Fertigprodukten und Süßkram ernähren. Wenn man ausgewogen isst, dann gibt es keine Probleme. John: Sakura bringt das Thema Gesundheit auf den Punkt. Manchmal erwischt man sich schon beim Kopfschütteln - so ,,heiß das Thema vegan gerade medial ist, soviel unreflektierte Stereotypen werden teilweise geritten. Bei unserer Eigenmarke Vantastic Foods steht für uns die Qualität und natürlich der Geschmack im Vordergrund. Alle Produkte bestehen aus hochwertigen Zutaten - ohne Gentechnik, künstliche Farb- und Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Viele der Produkte haben bereits Bio-Qualität - dieser Anteil wird in Zukunft auch weiterhin steigen. Auch die Verwendung regionaler Rohstoffe in unseren Produktfamilien wird weiter zunehmen. Unser Vertriebsleiter Sebastian pflegt immer zu sagen ,,die Zutatenliste muss sich lesen lassen, wie ein Rezept - nicht wie ein Tafelwerk - und das trifft es eigentlich sehr gut...klar - ein Snackriegel oder eine Tafel Schokolade kann nie so gesund sein wie ein Stück frisches Obst - aber in Maßen geht auch die eine oder andere Sünde mal klar. Wie steht ihr dem Thema Fleischalternativen gegenüber und welche Bedeutung haben Rügenwalder Mühle und andere Mischanbieter für euch, die ebenfalls vermehrt Fleischalternativen auf dem Markt bringen? John: Zum ersten Teil der Frage - ich (als höchstens semi-begabter Beikoch) bin ein großer Freund von Fleischalternativen. Vordergründig hier ist natürlich zu beachten, dass es bei der veganen Ernährung (wie bei allen anderen Ernährungsformen) um Ausgewogenheit geht. Und eine ausgewogene vegane Ernährung besteht nicht nur aus Ersatzprodukten, ebenso wie eine omnivore nicht nur aus tierischen, geschweige denn nur aus Fleischprodukten besteht. Wir sind seit Generationen auf Komponenten-Essen konditioniert und kein Veganer sollte in irgendeiner Weise Einschränkungen erfahren müssen - sei es zum Weihnachtsessen mit der Familie, im Kaufhaus oder auch in allen anderen Bereichen wie Gastronomie, Gemeinschafts- oder Gesundheitsversorgung. Um diesen Zustand herzustellen sind Firmen wie die unsere angetreten. ,,Vegan Food sollte geschmacklich und qualitativ so überzeugen, dass es neben den vorhandenen Überzeugungstätern alle ernährungsbewusst lebenden Menschen anspricht und überzeugen kann, um dadurch die Herstellung und den Konsum von tierischen Produkten weiter zu reduzieren. Dabei ist Genuss für uns das überzeugendste Argument. Vegane Produkte bieten vielfältige Optionen für einen vielseitigen Speiseplan für Jedermann, der mit Ersatzprodukten noch abwechslungsreicher gestaltet werden kann. Es wäre doch toll, wenn immer mehr Fleischliebhaber ab und zu (bzw. immer öfter) (im Idealfall gänzlich) zu pflanzlichen Alternativen greifen würden - einfach weil sie schmecken! Prinzipiell sehen wir den Lobby-Vormarsch der veganen Angebote als eine positive und notwendige Entwicklung, da er so aus der teilweise belächelten ,,Hardcore-Ecke in die Mitte der Gesellschaft wandert, wo er unserer Meinung nach auch hingehört. Nichtsdestotrotz ist das neu entflammte Engagement einiger Unternehmen für vegane Produkte, besonders der Fleisch- und Wurstindustrie, mit Vorsicht zu genießen, gerade aus Sicht der Verbraucher! Dass es allen Produzenten um den respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Mensch und Natur geht, was unserer Meinung nach die vegane Idee bedeutet, wage ich zu bezweifeln. Da stellt sich dem Verbraucher und auch uns die Frage nach Authentizität. Wir machen oft die Erfahrung, dass unsere Kunden Produkte von nicht rein-veganen Produzenten kritisch sehen und bewusst nicht von Herstellern kaufen, die auch Fleisch produzieren (ich persönlich greife auch lieber zu wheaty, alberts und co.). Aber auch die Inhaltsstoffe sind teilweise fragwürdiger Herkunft. Wenn dann doch tierische Bestandteile im Produkt enthalten sind - ob aus mangelnder Erfahrung oder weil es den Herstellern im Endeffekt eben doch egal ist, ob es 100 % vegan ist (solange der Gewinn stimmt) - ist das für überzeugte Veganer nicht nur ein ,,Fauxpas sondern ein absolutes No-Go! Am Ende entscheidet glücklicherweise der Kunde und wir wollen mit Aufklärung rund um die Produkte, fairen Preisen, verlässlichem Service und Genuss überzeugen. Was wünscht ihr euch für die vegane Bewegung? Wo stehen wir in 5 oder 10 Jahren? Sakura: Ich wünsche mir, dass Speise-Angebote dann generell auch stets eine umfangreiche Auswahl an Veganem beinhalten. Am besten würde es mir natürlich gefallen, wenn die vegane Lebensweise vom Gesetz her genauso respektiert und behandelt wird, wie z.B. Religionszugehörigkeiten. John: Wir wünschen uns, dass die vegane Bewegung so motiviert weitergeht und werden alles daran setzen, diese Entwicklung konstruktiv und zukunftsgerichtet mit dem Ziel der Diversifizierung mitzugestalten. Anfang der 2000 Jahre ging es darum überhaupt vegane Produkte anbieten zu können. Mittlerweile gibt es fast alles auch ,,in vegan. In Zukunft geht es also vor allem darum, die noch bestehenden Lücken letztendlich zu schließen, so dass die Möglichkeit einer vegane Ernährung überall zu einer selbstverständlichen Alternative wird. Hier sehen wir vor allem den Snack und Convenience-Bereich, als auch die Außer-Haus-Verpflegung als wichtige nächste Schritte. An kaum einer Tankstelle erhält man zurzeit vegane Snacks und auch im Krankenhaus sind vegane Alternativen rar. Es gibt also noch vielerlei Gutes zu tun. Was sind eure Lieblinsprodukte, was gibt es bei euch zum Mittagsessen und was sind eure Lieblingsrestaurants? Sakura: Ich bin Fan von allem was ,,Schoko-Minz im Namen trägt Mein Lieblingsessen ist, neben Schoko-Minz-Torte, selbstgemachte Süßlupinen-Schrot-Bolognese. Ich reise viel und probiere überall auf der Welt vegane Locations aus. Am besten gefallen hat es mir im Sublime-Restaurant in Fort Lauderdale, USA. In Deutschland finde ich das Corba Cafe in Bochum toll. John: Ich bin da glücklicherweise sehr vielseitig interessiert - um nicht zu sagen - ich lasse mich 360-Grad begeistern - ob es neuere Restaurantansätze wie bei ,,The Bowl in Berlin sind oder All-Time-Institutionen wie das ,,Zest in Leipzig. Die besten Burger gibt es tatsächlich in Erfurt im ,,Green Republic und die beste Hausmannskost (natürlich) bei Muttern...vegan...versteht sich.   Vielen Dank für das Interview! *** GEWINNSPIEL *** Wir verlosen 3 Schlemmerpakete von alles-vegetarisch.de , so dass ihr mit eurer Familie und euren Freunden schlemmen könnt. Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann seid Fan von Deutschlandisvegan auf Facebook. Hinterlasst einen Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel, bei Facebook unter dem Post oder bei Instagram unter dem Bild und verratet uns, warum ihr gewinnen möchtet und wer mit euch mitnaschen darf. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen, aber keine Bedingung. Das Gewinnspiel endet 14. August 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 14. August nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Mehr Infos: www.alles-vegetarisch.de www.veggie-shop24.com www.vantasticfoods.de www.absolute-vegan-empire.com Der Beitrag „Wir sind nicht aufgesprungen als es ,,hip wurde, wir sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche – Interview mit John & Sakura von alles-vegetarisch.de + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Molly & Alf - Flensburgs erstes veganes Café

28. Juni 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Molly & Alf - Flensburgs erstes veganes CaféMolly & Alf ist Flensburgs erstes rein veganes Café-Bistro. Eröffnet im März 2016 bietet das Café-Bistro leckere hausgebackene Torten, Kuchen, Cookies und Waffeln, hochwertige Kaffee- und Teespezialitäten, hausgemachte Limonaden, Smoothies und frisch gepressten O-Saft, eine bunte Salat-Theke, deftige Quiche, Pastagerichte, knusprige Panini, ein wechselndes Wochengericht und heiße Suppe. Alles auch zum Mitnehmen. Mittwochs bis freitags gibt es Mittagstisch, wochenends Frühstück, sonntags Brunch-Buffet. Wer mit Molly & Alf feiern möchte, kann Caterings bestellen. Als langjährige Veganer und Tierrechtler ist es den Gründern Elke und Thomas Overdick und ihrer Köchin Anke Marie Hansen wichtig, dass sich bei Molly & Alf nicht nur Veganer wohlfühlen, sondern dass alle Leute, die neugierig auf eine rein pflanzliche Ernährung sind, auf den Geschmack kommen. Genuss als Mittel auf dem Weg zu einer veganen Welt! Der Standort des Café-Bistros hätte dafür kaum symbolischer sein können: In der Fläche im Burghof - einer imposanten Wohn- und Geschäftsanlage, die 1910 von dem Flensburger Baumeister Paul Ziegler im Rotklinker-Heimatschutzstil errichtet wurde - befand sich bis in die 1990er Jahre eine Freibank-Schlachterei - Fleischermesser zu Kuchengabeln! Bei der Inneneinrichtung hat die Berliner Künstlerin Lin-May Saeed die Flensburger beraten und damit unwillkürlich ein Stück Urbanität an die Förde gebracht... Hängende Schuhe Direkt am Rande der historischen Altstadt gelegen, ist Molly & Alf fußläufig gut erreichbar. Die Toosbüystraße mit ihren imposanten Jugendstil- und Gründerzeit-Fassaden ist allemal eine Entdeckung wert. Gleich um die Ecke liegt die Norderstraße, die sich mit ihren kleinen Boutiquen und Galerien langsam zum Szeneviertel Flensburgs mausert. - Das amerikanische Reisemagazin Travel + Leisure kürte die Straße mit ihren stadtbekannten hängenden Schuhen kürzlich zu den 20 ,,worlds strangest streets. Wer im Sommer draußen auf dem Bürgersteig vor Molly & Alf sitzt, kann einen der schönsten Blicke auf den Hafen mit der St. Jürgen Kirche am gegenüberliegenden Ufer genießen. Veganer Heimathafen ohne Kompromisse Nachdem in der Fördestadt in den letzten zwei Jahren vereinzelt erste vegane Angebote auf verschiedenen Speisekarten auftauchten und mit dem Café Vega ein- bis zweimal im Monat ein Spendencafé organisiert wird, findet die vegane Ernährung nun bei Molly & Alf endlich einen Heimathafen ohne Kompromisse. Das weiß auch der Vebu-Stammtisch zu schätzen, der sich fortan nun jeden 2. Freitag im Monat um 18 Uhr bei Molly & Alf trifft. Molly und Alf Toosbüystr. 11 24939 Flensburg Mi-Fr 11:00-20:30 Uhr Sa-So 10:00-18:00 Uhr Tel.: 0461/­­48 0 84 900 www.molly-und-alf.de www.facebook.com/­­mollyundalf Fotos und Textbausteine mit freundlicher Genehmigung von Molly & Alf   Der Beitrag Molly & Alf - Flensburgs erstes veganes Café erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Urlaub in Kalivada - Las Vegas & USA Roadtrip

22. Juni 2016 Totally Veg! 

Urlaub in Kalivada - Las Vegas & USA RoadtripMeine Lieben, hier war es merkwürdig ruhig - ich war auf Urlaub! Als Entschädigung für die Funkstille habe ich euch einen langen Reisebericht mit vielen Fotos mitgebracht. Wir waren in (Trommelwirbel)... den USA! Schon wieder! Dieses Mal hat es uns an die Westküste, genauer gesagt nach Kalifornien und Nevada verschlagen. Darum auch diese originelle Benennung: Kalivada. Holt euch ein kühles Getränk, lehnt euch zurück - es erwartet euch ein ausführlicher Bericht über diese wunderbare Reise, mit gewohnt vielen Tipps, wie man auch als Veganerin auf Reisen nicht verhungert.  Eines gleich vorweg: Da bei keinem Hotel ein Frühstück inkludiert war, haben wir hier die einfachste Variante gewählt und morgens Müsliriegel und Bananen gegessen, oft auch als Snack für zwischendurch (und gelegentlich gab es einen Smoothie von Jamba Juice, wie am Bild oben). Wir sind da recht unkompliziert, wollten etwas Geld sparen und nicht ewige Zeit in Restaurants verbringen, wenn die Welt da draussen ruft. Also gab es viel Obst und da vor allem sehr, sehr, sehr viele Bananen. Ich denke, wir werden uns bald in Minions verwandeln. Also verzeiht mir, wenn ich euch nicht jede Banane zeige, die wir verspeist haben, denn das wäre sehr langweilig. Flug in die USA Geflogen sind wir mit Delta von München über Atlanta nach Las Vegas und von dort aus auch wieder retour. Wie immer habe ich für M (meinen Mann) und mich veganes Essen vorbestellt. Zu Mittag gab es wie schon in den Jahren davor indisch zubereiteten Tofu mit Reis und Erbsenpüree. Wirklich sehr gut, aber ich würde mir wünschen, als Dessert mal etwas anderes als Obst zu bekommen. Auch vegane Snacks wurden serviert und so vergingen die 18 Stunden Reise wie im Flug (nicht wirklich). Beim Rückflug wurden wir auch wieder mit veganem Essen versorgt (der Bohnen-Bratling war sehr gut), zwar nicht so liebevoll ausgesucht wie beim Hinflug, aber genug, um den Flug zu überstehen. Allerdings wurden zum veganen Menü Margarine und Salat-Dressing serviert, die beide Milchpulver enthielten. Man muss nicht alles verstehen! Las Vegas Falls ihr noch nie in Las Vegas wart - die Stadt ist abstoßend und faszinierend zugleich. In einem Land, in dem sonst überall Schilder fast vorm Leben selbst warnen, wo  man eine Bierflasche nicht auf offener Straße tragen darf und eine weibliche Brust das Land in eine Krise stürzt, hat sich der ganze Freiheitsdrang ungestüm in Las Vegas entladen. Zumindest fühlt es sich so an. Wer nicht trinkt, raucht, spielt oder Leuten bei all dem gerne zusieht, dem wird Las Vegas vermutlich nicht besonders gefallen. Natürlich gibt es die glamourösen Casinos und die opulenten Shows, aber im Herzen ist Las Vegas doch irgendwie mehr schmuddelig als edel. Und ich meine das nicht böse - immerhin war das schon unser zweiter Besuch in Las Vegas. Wir stehen scheinbar auf Schmuddel. Ein schöner Zeitvertreib ist sicherlich das Wandern durch die Hotels und Casinos am Las Vegas Boulevard, auch bekannt als der Strip - und es ist wirklich Wandern, denn hier ist alles riesig. Der Strip bietet sich dafür natürlich mit all den bekannten Casinos wie dem Bellagio, Luxor oder dem MGM Grand an; wer möchte, besucht auch noch die Freemont Street Experience in Downtown (hier gibt es einen sehr praktischen Bus). Die Freemont Street Experience umfasst einige klassische Las Vegas Casinos wie das Golden Nugget, und nichts ist so blingbling wie bei manchen Casinos am Strip - dafür ist es hier auch viel günstiger, und man bekommt einen Eindruck davon, wie Las Vegas früher war, bevor es die Fassade von Family Entertainment aufgesetzt hat. Ihr seht, man verbringt in Las Vegas also viel Zeit mit Spaziergängen, allerdings sollte man dafür immer genug Wasser eingepackt haben. Bei unserem Besuch kletterte das Thermometer auf 42 Grad Celsius (im Schatten) und gepaart mit dem ewigen Sonnenschein hat man hier schneller einen Hitzeschlag, als einem lieb ist. Vegan Essen in Las Vegas Essen kann man in Las Vegas praktisch rund um die Uhr - vegan essen nicht unbedingt. Wir hatten in Las Vegas überwiegend kein Mietauto, und so ist man auf das angewiesen, was man fußläufig erreichen kann, was nicht wahnsinnig viel ist im Vergleich zu anderen amerikanischen Städten. In einem Einkaufszentrum beim Hotel Mandalay Bay gibt es Hussongs Cantina, ein mexikanisches Restaurant mit einer separaten veganen Karte. Wir bestellten Tacos und Fajitas, komplett mit veganem Hühnchen, Käse und Sour Cream - es war ausgezeichnet! Sogar einen veganen Kuchen  mit Eis hätte es gegeben, aber mehr hat wirklich nicht hineingepasst. Chipotle hat in Vegas mehrere Filialen. Hier bekommt man Burritos (und Burrito Bowls, wie am Foto), die man selbst zusammenstellen kann, es gibt auch würzigen Tofu als Füllung. Wir sind große Fans von Chipotle - hier gibt es frische Zutaten, es geht schnell und es ist relativ schonend für die Reisekasse! Nahe der Freemont Street Experience gibt es einen hippen Container Park, in dem ein kleines veganes Cafe untergebracht ist, das Simply Pure. Ich entschied mich für die Enchiladas (gefüllte Weizenfladen mit Käse- und grüner Chili-Sauce), M für Wraps mit veganem Hühnersalat, als Dessert teilten wir uns einen New York Cheesecake. Alles ausgezeichnet, allerdings habe ich es als etwas überteuert empfunden, besonders im Angesicht der kleinen Portionen. Ich würde wieder hingehen, wenn ich nahe der Freemont Street Experience bin, extra hinfahren würde ich jedoch nicht. Zwischendurch darf es gerne etwas Süßes sein. In einer Filiale der Cupcake-Bäckerei Sprinkles (im Aussenbereich des The LINQ Hotels) gibt es einen veganen Cupcake, der einem auf Nachfrage gerne serviert wird - erkennbar an dem niedlichen roten V. Der Cupcake ist typisch amerikanisch, sehr süß mit ganz viel Frosting, aber durchaus köstlich. Ben & Jerrys hat dieses Jahr mehrere Sorten veganes Eis auf den Markt gebracht. In vielen Eisgeschäften von Ben & Jerrys gibt es das Eis auch kugelweise zu kaufen, so auch in Las Vegas. Das Peanutbutter & Cookies Eis gehört wirklich zu den besten Eissorten, die ich bisher probiert habe. Ein absolutes Muss in Las Vegas, zumindest für die, die über ein Auto verfügen, ist Ronald's Donuts. Dieser kleine, unscheinbare Donut Shop, gelegen in China Town von Las Vegas (ca. 10 Minuten Fahrzeit vom Rental Car Center am Flughafen entfernt) ist der vegane Himmel auf Erden. Hier werden jeden Tag haufenweise köstliche, flaumige, fettige Donuts frisch gebacken. Ein Großteil der Donuts ist vegan - im Geschäft sind es die oberen beiden Reihen. Wir waren hier im Schlaraffenland und haben die besten Donuts unseres Lebens gegessen. Noch dazu sind die Donuts geradezu lächerlich preiswert - für 4 Donuts haben wir etwas über 5 USD bezahlt. Ein Muss in den USA ist für mich immer Shopping im Whole Foods Market - ein sehr schöner Supermarkt mit großem Bio- und veganem Angebot, in dem auch immer große Salatbars und Buffets locken. In Las Vegas waren wir samt Mietauto in der Filiale am Town Square nahe des Flughafens, wir haben dort zwei Mal zu Mittag gegessen, das Angebot an veganen Salaten und warmen Speisen ist riesig! Zwei der besten Hotels am Strip, das Wynn und seine Schwester, das Encore, bieten übrigens in jedem der zahlreichen Restaurants zumindest eine vegane Option an (der Besitzer Steve Wynn lebt selbst vegan). Wer also in Vegas edel essen gehen möchte, reserviert am besten dort einen Tisch. Wir haben darauf verzichtet aus dem banalen Grund, da wir unsere Reisekasse nicht derart belasten wollten (die meisten Hauptgänge in den edleren Restaurant starten zwischen 25 und 30 USD). Wem es das aber wert ist oder wenn ein besonderer Anlass ansteht, es ist sicherlich ein schönes Erlebnis, da die Restaurants dort spektakulär gestaltet sind. Hotels in Las Vegas Wir waren zwei Mal während dieser Reise in Vegas - zu Beginn und zum Abschluss. Wir sind zu Beginn im Hard Rock Hotel & Casino untergekommen, einfach, weil wir Hard Rock Fans sind. Das Hotel war nicht zu teuer, allerdings bietet es trotzdem für das Geld nicht den Komfort, den man anderswo bekommen könnte, vor allem, da es nicht am Strip liegt. Wer allerdings auf Party steht, wird hier sicher fündig. Vor der Abreise haben wir im Tuscany Suites & Casino eingecheckt und hier waren wir sehr positiv überrascht. Nicht nur sind die Zimmer sehr schön und unglaublich groß, die ganze Anlage ist sehr nett angelegt, und wirkt durch die einzelnen kleineren Gebäude (anstatt eines großen Hotelklotzes) mehr wie ein Ferienresort als ein großes Hotel in Vegas. Auch dieses Hotel ist nicht direkt am Strip - allerdings ist es dadurch deutlich günstiger als in vergleichbare Alternativen am Strip. Road Trip Richtung über Bishop zum Lake Tahoe Nach zwei Nächten sind wir mit dem Mietauto Richtung Lake Tahoe aufbrochen. Da der Weg dorthin lang - und  wunderschön - ist, haben wir daraus zwei Etappen gemacht. Und das ist ein großer Tipp für jeden: Nehmt auch nicht zu viele Kilometer pro Tag vor. Auch wenn euch Google Maps verrät, dass ihr in sieben Stunden die Strecke theoretisch fahren könntet, man möchte doch auch mal Pause machen, einen Kaffe trinken, etwas essen, ein paar Fotos schießen und nicht nur mit dem Bleifuss Kilometer machen. Unsere Zwischenstation war Bishop, dorthin führt es einen durch den Death Valley National Park. Ich lasse die Bilder für sich sprechen, mich persönlich hat die karge Wüstenlandschaft am meisten beeindruckt. Bishop ist ein schnuckeliger kleiner Ort am Rand der Sierra Nevada, er sieht aus, als wäre er direkt den Gilmore Girls entsprungen. Es gibt einen altmodischen Supermarkt, ein paar Restaurants und süße Coffee Shops (in denen man zwischen Mandel-, Soja- oder Kokosmilch für den veganen Kaffee wählen kann). Bishop ist bei Wanderern sehr beliebt, von dort bieten sich viele Touren in die umliegenden Berge an. Uns hat es auf der Durchreise sehr gut gefallen! Nur einen Hotel Tipp kann ich euch nicht geben - wir sind in einer Absteige gelandet, in der alles gefühlte 40 Jahre lang sich selbst überlassen war. Die Dusche ist die ganze Nacht geronnen, der Teppichboden fühlte sich seltsam schmierig an, der Kühlschrank rostete vor sich hin, und alles wurde überlagert von einem seltsamen chemischen Geruch (Raumspray aus der Hölle?)... Am nächsten Morgen haben wir buchstäblich die Flucht ergriffen für unseren Weg nach Lake Tahoe - auch hier wieder mit wunderschönen Ausblicken! Und die Fortsetzung folgt natürlich... Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Wikinger Reisen: Wandern und vegan kochen im Riesengebirge

4. Februar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Sind wir doch einmal ganz ehrlich - unsere Urlaubstage gehören doch eigentlich zu unserem wertvollsten Besitz, oder etwa nicht?Diese wenigen Wochen im Jahr gehören nur uns und in denen möchten wir die viel zitierte „Seele baumeln lassen“ - Hauptsache weit weg von Büro, Alltag und Stress…Doch „Urlaub“ ist für jeden so individuell verschieden, wie es Reiseanbieter und Ziele gibt. Ob Wellness-Kur, Städte-Trip oder Fernreise - die Möglichkeiten sind quasi endlos. Ich selbst habe vor zwei Jahren sogar eine Sportreise nach Südostasien als meine persönliche Traumreise erlebt - und das bei 32 Grad im Schatten.Doch was ist, wenn einem auch (oder gerade) bei dem eigenen Urlaub Themen wie Nachhaltigkeit, ökologischer Fußabdruck und Fairness wichtig sind. Und wie sieht es bei der gewählten Reise mit veganer Verpflegung aus?Wer sich auf dem „normalen“ Reisemarkt umschaut und sich etwas tiefer in die bunten Kataloge einarbeitet, dem wird schnell klar: vegane Verpflegung? Faire Konditionen für alle Beteiligten? In dieser Hinsicht ist das Angebot recht übersichtlich…Durch Zufall entdeckte ich vor kurzem den Reiseveranstalter „Wikinger Reisen„. Ehrlich gesagt, war mir das Unternehmen bis dato unbekannt. Aber tatsächlich hat „Wikinger“ eine vegane Wanderreise im Programm, die ich hier gerne vorstellen möchte. Und wer jetzt bei der Sportart „Wandern“ gleich mit den Augen rollt, dem möchte ich empfehlen: Einfach mal ausprobieren! Ich finde, es kommt total auf das Ziel, die Gruppe und die Art der Tour an. Und wer einmal Geschmack daran gefunden hat, seinen Urlaub in Wanderschuhen und inmitten grandioser Berge zu verbringen, der möchte es vielleicht nie mehr missen…Aber wie sieht diese Reise nun genau aus?Bei der Tour von „Wikinger“ handelt es sich um eine 8-tägige Standortwanderreise durch die Berglandschaft Polens. Sie führt vorbei an den schönsten Bauden (Schutzhütten) und zu den Aussichtsbergen des Riesen- und Isergebirges. Selbst wer noch nie wandern war - das Riesengebirge ist über alle Grenzen hinaus bekannt. Die wunderschöne Landschaft und das beeindruckende Bergpanorama sind auf jeden Fall eine Reise wert.Insgesamt werden fünf Wanderungen angeboten, die ca. fünf Stunden dauern, mit einem Höhenunterschied von 400 Metern im Aufstieg. Hierbei sei erwähnt, dass die Tour mit einem „Schwierigkeitsgrad“ von „Zwei Stiefeln“ gekennzeichnet ist. Das bedeutet, eine gewisse Wandererfahrung ist von Vorteil - oder zumindest eine gute körperliche Konstitution und Fitness. Oft sind die Wege schmal und von rauer Beschaffenheit und steile An- und Abstiege sind ebenfalls möglich.Absolute Highlights der Wanderungen sind der Kammweg zum Veilchenstein und der Neuweltpass. Außerdem die Seilbahnfahrt zum Gipfel des Reifträgers und der Aufstieg zum höchsten Berg des Riesengebirges: der Schneekoppe (1.603 Meter). Unterwegs besteht die Möglichkeit in einer der zahlreichen und geschichtsträchtigen Schutzhütten (Bauden) einzukehren, um sich bei einer Rast zu erholen und die Aussicht zu genießen.Die Übernachtung findet in einem Drei-Sterne-Hotel am Fuße des Reifträgers statt. Mir persönlich gefällt die malerische Lage des Hotels und dass es eher klein und dafür sehr geschmackvoll eingerichtet ist. Während der Reise kocht die Hotelküche für die gesamte Gruppe vegan. Aber richtig spannend wird es dann beim gemeinsamen veganen Kochen. Die Teilnehmer erlernen u.a. die Zubereitung von veganen Brotaufstrichen, einem Hauptgericht und einem Dessert. Natürlich werden auch viele polnische Akzente in die Rezepte eingebunden! So erhält die Gruppe einen Einblick in die vegane Ernährung und welchen Einfluss sie auf die Gesundheit haben kann.Mir persönlich gefällt an dieser Reise, dass es neben der sportlichen Aktivität in traumhafter Landschaft und der veganen Küche, auch ein kulturelles Angebot gibt. Am fünften Tag gibt es einen Ausflug in das „Hirschberger Tal“ - mittlerweile auch als „Loiretal des Ostens“ bekannt. Hier besteht die Möglichkeit wunderschöne Schlösser und Burgen zu besichtigen oder durch romantische Parkanlagen zu flanieren - ganz so, als wäre die Zeit stehen geblieben…. Herr Darek Wylezol, der diese Tour bei „Wikinger Reisen“ ausgearbeitet hat, ist der Meinung, dass ein Sporturlaub in Kombination mit veganer Verpflegung nicht nur möglich ist, sondern auch gut tut. Jeder Teilnehmer ist eingeladen, bei dieser Reise in die vegane Ernährung „hinein-zu-schnuppern“ oder das bisherige Wissen zu vertiefen. Herr Wylezol ist selbst Veganer und er hatte zuerst die Idee, eine vegane Reise in das „Wikinger-Programm“ aufzunehmen. Daraus ist nun diese tolle und sportliche Tour in das wunderschöne Riesengebirge entstanden.Last but not least… noch ein paar Worte zu „Wikinger Reisen“Der Reiseveranstalter „Wikinger Reisen“ unterscheidet sich deutlich von seinen Mitstreitern auf dem Markt. Aber warum?Das Leitbild von „Wikinger“ basiert auf einem nachhaltigen Reisestil, der ein gemeinsames und partnerschaftliches Handeln vorgibt. Dies verdeutlicht die Werte und Prinzipien, nach denen das inhabergeführte Familienunternehmen die Beziehungen zu Gästen, Mitarbeitern und Geschäftspartnern pflegt. Dabei hat die Wahrung der Menschenrechte bei jeder Zusammenarbeit grundsätzlich Vorrang. Die Art des Reisens wird von „Wikinger Reisen“ als Investition in die Zukunft verstanden. Sie stärkt die wirtschaftliche Situation der Partner, schützt bestehende Ressourcen und wahrt soziale Strukturen durch den Respekt der Kulturen und Bräuche vor Ort.Bei der Reisegestaltung hat die Vermeidung von negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die Achtung der Biodiversität oberste Priorität. Sämtliche Reisen werden so klimaverträglich wie möglich gestaltet - und es besteht die Möglichkeit der Klimakompensation. Hausintern wird ausschließlich Recycling-Papier eingesetzt, alle externen Broschüren haben FSC-Standard.Also, packt die Wanderschuhe aus und lasst Euch auf eine neue Erfahrung ein.Für mehr Informationen über die Reise, erhaltet Ihr hier:Mehr Informationen über Wikinger Reisen:Link zum Leitbild:Link für weitere Infos:Der Beitrag Wikinger Reisen: Wandern und vegan kochen im Riesengebirge erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit Dirk von Vegan Travel

18. Juni 2015 Totally Veg! 

Interview mit Dirk von Vegan Travel Wer meine Berichte über die veganen Flusskreuzfahrten gelesen hat (hier und hier), der weiß, wie toll, unterhaltsam, abwechslungsreich und vor allem köstlich so ein Urlaub sein kann! Vielleicht habt ihr euch aber auch gefragt, wie man eigentlich auf die Idee kommt, gerade eine Flusskreuzfahrt zu veganisieren - ich zumindest habe mir von Anfang an diese Frage gestellt. Zum Glück gibt es jemanden, der mir Antworten liefern konnte: Dirk Bocklage, Mastermind hinter den veganen Flusskreuzfahrten. Wer Dirk noch nicht begegnet ist: Er ist derjenige, der immer ein Ohr, ein Lächeln und ein paar nette Worte für alle hat, egal, wie viel gerade los ist. Dirk ist das Herz der veganen Kreuzfahrt und buchstäblich von morgens bis abends unterwegs, ohne, dass ihm jemals die gute Laune ausgehen würde. Auf der letzten Reise habe ich mir Dirk für ein paar Momente zur Seite genommen und ihm meine brennendsten Fragen gestellt. Lieber Dirk,  vielen Dank für deine Zeit! Meine erste Frage ist, wer steckt denn hinter der Organisation der veganen Flusskreuzfahrt? Dirk: Ich kümmere mich um die Organisation der veganen Flusskreuzfahrt mit meiner Firma "Vegan Travel", und gemeinsam mit Kristina und Gerrit von Untervegs stellen wir dann auch das vegane Essen an Bord auf die Beine. Gerrit und ich kennen uns schon sehr lange - unsere Eltern sind sogar schon ewig gemeinsam im selben Kegelclub! Durch diese Freundschaft mit Gerrit ist dann auch die Idee der veganen Flusskreuzfahrt entstanden. Doch leider muss ich hier anmerken, dass Gerrit und Kristina von Untervegs aus Zeitgründen keine Möglichkeit mehr haben, die nächsten Reisen zu begleiten. Die beiden gehen jetzt schon am Stock mit ihrem kleinen Bistro, auch pflegen sie Kristinas Mutter... es ist sehr schade, dass die beiden nicht mehr mit an Bord sind, aber natürlich geht es weiter. (lacht) Das bringt mich gleich zu meiner nächsten Frage: Warum gerade eine vegane Flusskreuzfahrt? Dirk: Ich habe festgestellt, dass es recht wenig Angebot für vegane Reisen gibt, gerade in Europa. Da ich bereits viel Erfahrung mit Kreuzfahrten habe durch meine Arbeit bei Kreuzfahrthammer, kam die Idee für diesen veganen Urlaub auf Flüssen auf, auch um das angestaubte Image der Flusskreuzfahrten aufzupolieren. Wenn ich etwas mache, dann will ich es komplett machen - da war es mir auch wichtig, eine rein vegane Kreuzfahrt anbieten zu können. Man möchte dann ja auch nicht den Tischnachbarn mit ihrem Steak zusehen müssen. Da größere Schiffe (Anmerkung: Hochsee) eben viel mehr Gäste haben, war der kleinere Rahmen der veganen Flusskreuzfahrt für uns ideal. Das Image der Flusskreuzfahrt ist wie gesagt etwas angestaubt, viele denken dabei an ältere Leute - aber wir zeigen, dass bei uns das Publikum sehr gemischt ist und auch viele junge Leute mitmachen.  Was sind die Herausforderungen einer veganen Flusskreuzfahrt? Dirk: Unsere größte Herausforderung ist es nach wie vor, der Reederei zu beweisen, dass die Kosten des Essens nicht höher sind. Das sind oft Vorurteile, die die Reedereien haben - aber Gemüse ist ja wirklich nicht teurer, und um die Differenz für die Kosten des Fleisches, das bei uns wegfällt, kann man eben andere Produkute kaufen! Auch die Menüauswahl ist oft eine Herausforderung: Hier freuen wir uns sehr, wenn erste Menüvorschläge vom Chefkoch oder der Chefköchin kommen, und es dann um die Abstimmung und nicht um die komplette Vorgabe des Menüs geht. Prinzipiell sind die Reedereien aber durchaus an dem Konzept interessiert. Die erste Kreuzfahrt war für uns außerdem ein Risiko - wir wussten nicht, ob das Schiff voll werden würde, und über ein riesiges Budget verfügen wir auch nicht. Unsere erste Flusskreuzfahrt am Rhein war dann aber schnell ausgebucht, was uns sehr gefreut hat! Wie wird denn das Esssen an Bord zubereitet? Dirk: Unser Konzept ist, dass wir zwei bis drei Kollegen mitbringen, die die vorhandene Crew beim veganen Kochen unterstützen. Die Chefköchin oder der Chefkoch muss aber Chef bleiben, das ist uns wichtig. Wir machen sozusagen die Beratung während der Kreuzfahrt und die Crew arbeitet in den gewohnten Strukturen. Wir hatten gerade bei dieser Fahrt durch Holland und Belgien sehr viele positive Rückmeldungen der Crew! Die Crew begrüßte uns mit einem lauten "We are ready for the vegan challenge!" Viele kochen sonst immer die gleichen Gerichte und freuten sich darüber, neue Rezepte auszuprobieren. Gerade bei der Crew aus dem asiatischen Raum wird ja auch in der Heimat oft sehr viel mit Gemüse gekocht - Erfahrungen, die sie bei unserer Kreuzfahrt einbauen konnten! Was waren die besten und was die schwierigsten Situationen bisher? Dirk: Der Abschluss der ersten Kreuzfahrt war ein Highlight - die fröhlichen Gesichter der Gäste zu sehen, das war schon toll. Ein kleines Mädchen erklärte uns freudestrahlend, dass das der schönste Urlaub bisher gewesen ist! Und schwierige Situationen... bei der ersten Kreuzfahrt ist der Bus für einen Ausflug woanders stehengeblieben, und wir mussten mit der ganzen Gruppe wieder in die andere Richtung laufen, das war ungeplant. Bei einem Ausflug wurde die Zeit etwas knapp - da fängt man schon an zu schwitzen! Manchmal unterschätzt man, wieviel Aufwand hinter der Organisation von so einer Reise steckt. Aber es war nichts dabei, das wir nicht hätten lösen können. Aus Fehlern lernen wir, schließlich sind wir alle nur Menschen. Kreuzfahrten haben generell den Ruf, einen großen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Wie wird bei den veganen Flusskreuzfahrt auf die Umwelt geachtet? Dirk: Zum einen sind die Schiffe für Flusskreuzfahrten nicht mit den großen Schiffen auf dem Meer zu vergleichen, es darf zum Beispiel kein Schweröl verwendet werden. Außerdem sind am Bord sehr hochwertige, sehr teure Wasseraufbereitungsanlagen, auch das hilft. Und wir achten auch bei der Planung darauf, neue Schiffe auszuwählen, die viel umweltfreundlicher sind und nach modernsten Umweltgesichtspunkten gebaut wurden. Ältere Schiffe wären deutlich günstiger zu haben, aber dieser Aspekt der Umweltfreundlichkeit ist uns einfach wichtig. Wie ist das Feedback der Gäste und der Reederei? Dirk: Bei unserer ersten Fahrt waren alle extrem zufrieden, auch der Hotelmanager des Schiffes. Wir hatten sogar den größten Getränkekonsum bisher (lacht)! Wir bekamen tolles Feedback von unseren Gästen. Zu 100% reibungslos kann so eine Fahrt natürlich nie verlaufen, aber es waren eher Kleinigkeiten, die wir immer wieder verbessern werden. Was soll in der Zukunft passieren? Dirk: Unsere nächste Fahrt ist ja im Sommer, da sind bereits viele Kabinen gebucht. Zu Silvester gibt es auch eine tolle Fahrt. Und für 2016 haben wir Pläne, durch Frankreich zu fahren, da gibt es sehr schöne Strecken. Im Sommer werden wir erstmals Yoga-Kurse an Bord anbieten. Da die Landschaft der Donau unbeschreiblich schön ist, passt das einfach. Ein Yoga-Magazin aus England rief mich an und  teilte mir mit, dass das die weltweit allererste vegane Yogakreuzfahrt auf einem Fluss ist. Gut zu wissen! Außerdem wäre es in Zukunft schön, wenn wir bei den Menüs noch mehr Auswahl bieten könnten, also beispielsweise eine zweite Möglichkeit für den Hauptgang - momentan fehlen da aber noch Erfahrungswerte, um einschätzen zu können, wieviel von welchem Essen gerne bestellt wird.  Für die Zukunft wird es auch weiterhin prominente Gäste an Bord geben, die Kochshows geben und Vorträge halten werden. Und wir möchten unsere internationale Präsenz noch weiter ausbauen: Schon jetzt haben wir internationale Gäste an Bord, aus den USA, England und Irland. Für uns ist natürlich auch Großbritannien ein interessanter Markt, da gibt es eine große vegane Community.  Und: Wir würden gerne auch landbasierte Reisen anbieten, aber noch gibt es keine ganz konkreten Pläne. Lieber Dirk, danke für das Interview und deine Zeit! Vegane Sommerkreuzfahrt mit Yoga 30.07. - 03.08. Wer jetzt richtig Lust bekommen hat auf die nächste vegane Flusskreuzfahrt - die findet auf der Donau von Budapest nach Passau statt (wer Budapest noch nicht gesehen hat, ich kann es nur empfehlen)! Das Schiff sieht wirklich luxuriös aus, es wird Yoga im Freien am Sonnendeck angeboten (nicht mal um die Matten muss man sich kümmern!) und natürlich wieder jede Menge veganes Essen. Ich denke, besser kann es im Sommer nicht sein, oder? Vegane Silvesterkreuzfahrt 28.12. - 03.01. Habt ihr auch ein gespaltenes Verhältnis zu Silvester? Ich möchte zwar immer etwas Besonderes unternehmen, aber mich in überfüllten Bars nach dem dritten Tequila-Shot leicht unwohl fühlen, ist auch nicht das, was ich mir an Silvester so wünsche. Wie wäre es mit einer veganen Kreuzfahrt? Die Silvester-Kreuzfahrt wurde uns bei der letzten Reise präsentiert und ich konnte nur daran denken, wie toll sich das alles anhört. Es geht von Passau nach Budapest, und es gibt alles, was man sich für so eine Reise nur wünschen kann: Ein wunderschönes Schiff, zwei verschiedene Restaurants und ein Café mit Leckereien, Silvesterparty und Neujahrsbrunch und das Beste ist - es ist wirklich alles inklusive, auch die Getränke, Internet und die Rückfahrt von Budapest nach Passau oder München! Luxuriöser und angenehmer kann man wohl kaum ins Jahr 2016 starten! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Selber Gemüse anbauen mit Meine Ernte

4. Juni 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Selber Gemüse anbauen mit Meine ErnteSeit einigen Jahren reizt mich das Thema Gärtnern sehr, ich träumte schon länger davon, einen eigenen kleinen Garten in Berlin zu besitzen, um Gemüse anbauen zu können. Und wohl irgendwo auch, um in der Erde zu graben. Dass ich mit dieser Sehnsucht nicht alleine bin, zeigt das steigende Interesse an Urban Gardening Projekten, und in den Schrebergärten dieses Landes sieht man plötzlich nicht mehr ausschließlich Senioren, sondern immer häufiger junge Menschen. Selber gärtnern ist also ,,in. Ich finde das gut, denn man erfährt durch das Gärtnern, wie schwierig es ist, Gemüse anzubauen. Man bekommt einen stärkeren Bezug zur Nahrung, weiß Selbstangebautes stärker zu wertschätzen. Doch eine Parzelle in einer Gartenanlage bringt nicht nur Kosten, sondern auch vielfältige Verpflichtungen mit sich, die nicht jeder mag. Und ehrlich gesagt gehöre ich auch zu dieser Gruppe. Dazu kommt, dass ich sehr viel unterwegs bin, und so ein Garten macht regelmäßig Arbeit, die ich einfach nicht immer leisten könnte. So hatte ich irgendwann auch den Traum vom Garten still und leise begraben, und an dieser Stelle könnte dann auch meine kleine Geschichte traurig enden. Weit gefehlt, es gibt ein Happy End! Und das nur, weil mich die netten Leute von Meine Ernte vor einiger Zeit anschrieben, und mich fragten, ob ich nicht mal eine Saison lang ihr Konzept testen möchte. Oh ja, das wollte ich! Das Konzept Das Konzept von Meine Ernte ist flott erklärt. Sie pachten ein Feld, der Bauer (dem das Feld gehört), macht die erste Aussaat, und dann rücken die Städter an zum buddeln, gießen, jäten, ernten und nachpflanzen. Damit das ganze auch klappt, sorgt Meine Ernte mit Gärtnerbriefen, Workshops und Gärtnersprechstunden für viel Fachwissen und hilft damit uns ungeübten Hobby-Gärtnern auf die Sprünge. Damit man nicht erst mal den halben Baumarkt leer kaufen muss, gibt es ausserdem die ganze Infrastruktur vor Ort gestellt. In der Mitte des Feldes steht ein Bauwagen, und in dem findet man alles an Werkzeug, was man benötigt. Außerdem natürlich Wasserstellen. Man kauft sich also nur noch ein paar Gummistiefel und Handschuhe, und es kann los gehen. Ach so, vorher gilt es natürlich, sich einen Streifen des Feldes zu sichern, und hier bietet Meine Ernte zwei Größen an, je nach Haushaltsmitgliederzahl. Ist das Gemüse oder kann das weg? Ungefähr 20 Gemüsesorten werden für den Anfang gesät, und kleine Schildchen an einem Musterstreifen zeigen, wie das eigene Feld bestenfalls gerade aussehen soll. Man wird nämlich ganz schnell merken, dass das ganze doch gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denken mag. Besonders am Anfang fragst du dich ständig: ,,Ist das Gemüse oder kann das weg?. Es gilt also, sich hier ein wenig schlau zu machen, aber auch dabei hilft Meine Ernte, u.a. auch mit nett gemachten Videos. Überhaupt supergut, was man an zusätzlichen Infos von den Machern regelmäßig bekommt, z.B. Kräutermischungen selber machen oder gar zu Kartoffeldruck. Gefällt mir richtig gut, was die Leute von Meine Ernte auf die Beine gestellt haben. Wenn dich das interessiert, schau doch mal nach, ob es auch in deiner Stadt ein Feld von Meine Ernte gibt. Für diese Saison bist du wohl zu spät dran, aber für die nächste kann man sich ja schon mal ein Erinnerung ins Handy packen, zudem die Gärten echt richtig beliebt sind. Ich werde noch mal berichten, was ich alles so geerntet habe! Hier mal ein paar erste Impressionen: Der Beitrag Selber Gemüse anbauen mit “Meine Ernte” erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

100% vegan und besonders grün: Burger-Restaurant Swing Kitchen in Wien

17. Februar 2015 Deutschland is(s)t vegan 

100% vegan und besonders grün: Burger-Restaurant Swing Kitchen in Wien,,So etwas Cooles gibt es ja nicht mal in Berlin rief meine Freundin Anna als wir vor kurzem die neueste vegane Location in Wien in Augenschein nahmen und zog mich dabei über die Schwelle eines Burger-Restaurants. Ich und Burger. Zugegebenermaßen gibt es Menschen, die für einen Geschmacks- bzw. Vergleichstest besser geeignet sind als ich, denn ich habe kaum Erfahrung mit Buns und Patties, geschweige denn mit Fast Food Läden an sich. Vielleicht bin ich aber auch gerade deshalb sehr gespannt, was da auf mich zukommt. Komplett vegan und (nachhaltig) durchdacht Denn Swing Kitchen ist ganz anders als die üblichen Junkfood-Buden: 100% vegan und besonders grün. Die Schillingers – Besitzer der Neueröffnung – wissen, was sie tun: Seit den 1990er-Jahren verwandeln sie in ihrem Lokal im niederösterreichischen Großmugl fleischlastige Klassiker in vegane Highlights und zeigen damit, wie diese schmecken müssen, damit Gäste scharenweise von der Großstadt ins Hinterland pilgern. So war es für die Gastronomen nun einfach an der Zeit, auch den Fast-Food- Markt mit einem wohldurchdachten Konzept zu revolutionieren. Und hierbei wurde im wahrsten Sinne des Wortes an nichts gespart. Das merkt man als erstes am stylish durchdesignten Interieur, das mit Gußeisenfenstern, Backstein-Wänden und gemusterten Fliesen ganz im Zeichen der Swing-Ära der 1920er steht. Unterstrichen wird dies durch die Hintergrundmusik von Benny Goodman oder Glenn Miller. Beim Essen wird das Hauptaugenmerk nicht nur auf den Geschmack gelegt, sondern es soll auch alles so gesund, biologisch und fair, wie nur möglich sein. Die Menükarte bietet neben, mit Soja-oder Weizen-Patties gefüllten Ciabatta-Sauerteig-Brötchen auch Wraps, Salate und Nuggets. Dazu Zwiebelringe, Pommes und selbst gemachte Soßen. Der Kaffee ist, ebenso wie der frisch gepresste Orangensaft, fair trade zertifiziert und die Swing-Cola wurde extra von einer kleinen Grazer Firma entwickelt. Probiert habe ich den Kitchen Wrap (das Highlight: Basilikum-Lemon-Dip!) und den Swing Burger. Beide waren satt gefüllt (zu meiner Freude auch mit verschiedenen Salaten), saftig und sehr lecker. Wie immer haben mich die Desserts am meisten interessiert und so habe ich gleich alle drei verkostet, die derzeit im Angebot sind. Das Tiramisu war super zart und cremig, der Sacher-Muffin mit Marmeladen-Kern flaumig und der Cheescake schön stichfest und doch cremig, beides für meinen Geschmack aber etwas zu süß. Sämtliche Verpackungen sind frei von Plastik und bestehen aus recycelten oder kompostierbaren Materialien wie Maisstärke oder Zuckerrohr. Alles, was im Lokal zurückbleit, wird der Kompostieranlage zugeführt. Auch wenn das ein Fortschritt ist und Einweg-Geschirr nun mal typisch für ein Fast-Food-Lokal ist, so finde ich diese Müllproduktion einfach völlig unnötig. Besonders hervorstechend fand ich den Service und die Freundlichkeit der MitarbeiterInnen, die selbst bei großem Ansturm schnell und gut gelaunt blieben und auch Sonderwünsche erfüllten. Rasend beliebt Noch bevor Swing Kitchen seine Pforten öffnete, hatte das Lokal ein paar tausend Facebook-Fans und bis jetzt ist der Laden immer rappelvoll. Vor allem viele bekennende Fleischesser haben sich bereits durch die veganen Alternativen gekostet und ein äußerst positives Resümee gezogen. Schon alleine dafür gebe ich Swing Kitchen 100 Punkte. Und da das Lokal bereits weitere Standorte plant, hoffe ich auf weiter steigende Konkurrenz für sämtliche konventionelle Burger-Läden. Fazit: Swing Kitchen ist ein stylishes uns pfiffiges Burger-Lokal in bester Lage, das Burger-Fans begeistert und auch jene in Staunen versetzt, die mit Fast Food eigentlich gar nichts anfangen können! Swing Kitchen Schottenfeldgasse 3 1070 Wien Öffnungszeiten: Mo-Sa: 11.00-22-00 Uhr http:/­­/­­swingkitchen.com, www.facebook.com/­­SwingKitchen (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Der Beitrag 100% vegan und besonders grün: Burger-Restaurant Swing Kitchen in Wien erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Selbstgebackenes Sandwich-Brot, super-easy

22. November 2014 Totally Veg! 

Selbstgebackenes Sandwich-Brot, super-easySeit M und ich nun erfolgreich Mr. und Mrs. Totally Veg! sind, habe ich in meinem Kopf plötzlich wieder viel Platz. Unglaublich, über welche (und vor allem über wie viele) Dinge man sich vor so einer Hochzeit Gedanken macht. Um nur einige der Highlights zu nennen:  Kommt Oma die Stiege im Standesamt rauf? (es gab einen Lift, duh)  Woher bekomme 50 leere Marmeladengläser? (selbst gesammelt - uff) Wird in meinem neuen Pass mein zweiter Vorname eingetragen? (nope) Ist die Brauttafel länger als 10 Meter und sieht sie leer aus? (nein und nein) Wird den Rotweintrinkern der Rotwein schmecken? (ja...) Wie bedient man dies Musikanlage? (ähm... einschalten) Wenn der Bus eine Panne hat (Unfall, Motorschaden, Asteroid), wie kommen wir zur Location? (ist nicht passiert) Welche Kerzen brennen am schönsten? (wurde über mehrere Tage getestet - ja, wirklich) Wieviele Paar Strümpfe muss ich mitnehmen? (eines, das an meinen Beinen) Ihr seht, manche dieser Fragen waren wichtig, manche verzichtbar und manche einfach nur ziemlich verrückt - offensichtlich gehen Bräuten sehr seltsame Dinge durch den Kopf, und das auch noch über Monate. Jetzt, wo alles erfolgreich über die  Bühne gegangen ist, sind so wenig Gedanken in meinem Kopf, das ich gelegentlich ein Echo höre. Ahhhh... selige Leere! Jetzt habe ich wieder Zeit, mir das Köpfchen mit wichtigen Fragen zu füllen, allen voran natürlich: Was gibt's zu essen? Ganz klassisch haben M und ich uns von den super-großzügigen Hochzeitsgeschenken eine neue Küchenmaschine gegönnt, die jetzt für uns rührt, knetet und raspelt. Da wir große Brotesser sind, musste natürlich gleich ein Brotrezept ausprobiert werden. Ich liebe frischgebackenes Brot und kaufe es oft im Supermarkt, nur um dann daheim etwas rätselnd auf das Etikett zu sehen - meistens ist überhaupt nicht ersichtlich, woher der Teig stammt. Und bevor ihr meint, das wird alles in der Supermarktfiliale zusammengerührt - leider legen alleine die Teiglinge schon ungemeine Strecken zurück, bevor sie im Backautomaten ums Eck landen. Darum habe ich mir schon länger vorgenommen, selbst Brot zu backen, und dieses Projekt endlich in Angriff genommen. Ich weiß, viele meiner Landsleute schwören auf knuspriges, schweres Schwarzbrot, aber ganz ehrlich: Ich stehe auf weiches Brot. Mit leichter Kruste, drinnen flaumig-weich und mit viel Geschmack - dafür lasse ich jedes Krustenbrot stehen. Dieses Sandwich-Brot ist Stoff, aus dem meine Kohlenhydrat-Träume sind, und eignet sich perfekt für Sandwiches, zu Suppen oder Eintöpfen oder in Scheiben als Toastbrot. Und das Beste: Es ist wirklich nicht schwierig herzustellen. Sandwich-Brot 130 Gramm Dinkelvollkornmehl 200 Gramm Weizenmehl, universal 1 EL Zucker 1/­­2 EL Trockenhefe 1/­­2 - 3/­­4 TL Salz 200 ml Wasser, lauwarm 1 1/­­2 EL Olivenöl Mehl, Zucker, Hefe und Salz vermischen. Langsam Wasser und Öl hinzugeben und etwa fünf bis acht Minuten zu einem glatten Teig kneten - per Hand oder mit einer Küchenmaschine. Der Teig wird noch leicht klebrig sein. Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken, und etwa 1 - 1 1/­­2 Stunden rasten lassen. Eine Brotbackform (30 cm lang) mit Backpapier auslegen. Den Teig wieder zusammendrücken und in vier etwa gleichgroße Bälle teilen. Die Bälle hintereinander in die Form setzen und erneut etwa eine halbe Stunde rasten lassen. Dann im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 30 - 40 Minuten backen, bis das Brot oben braun ist und es sich beim Klopfen hohl anhört. Kurz auskühlen lassen und genießen!! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Effulgence-Waves - Das grüne Restaurant in Heidelberg

30. Dezember 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Effulgence-Waves - Das grüne Restaurant in HeidelbergDas Restaurant hat bereits 1994 in Heidelberg eröffnet und bietet seinen Gästen internationale vegetarische Küche. Auf der Karte stehen viele vegane Gerichte, die auch als solche gekennzeichnet sind. Lediglich beim Orient-Wrap ist Vorsicht geboten, dieser wird als vegan bezeichnet, enthält aber Schafskäse. Ich habe mir eben diesen Orient-Wrap bestellt, denn die Kombination aus Falafel, Hummus, Reis, Salat, Tomaten und Gurken in einem Weizenfladen klang für mich sehr interessant. Der Wrap wird mit einem Beilagensalat und Weinblättern serviert.  Ich fand die Zusammenstellung stimmig und megalecker. Dazu gab es einen frisch gepressten Karotten-Apfel-Saft. Weitere vegane Gerichte auf der Speisekarte: - Miso-Suppe - Gemischter Salat - Tofu-Salat - Ensalada Mexicana - Tofu Fitness Teller - Salat Royal - Burrito Vegano - Gemüsekreation des Tages - Seitan (serviert als Schnitzel, Geschnetzeltes, Gulasch oder Vegi-Duck) - Bio-Tofu vom Grill - Getreidebratling - Falafel - Hummus - Gefüllte Weinblätter - Bohnenpüree - Orient-Wrap (wie gesagt bitte ohne Schafskäse bestellen!) - Orient-Teller Darüber hinaus gibt es auf der Wochenkarte immer einen Veggie Teller für 6,90 EUR mit leckerem Gemüse aus dem Ofen oder Dämpfer, mit einem Dipp (z.B. Cashewdipp, Peanut Dipp) mit Bio Vollreis und wahlweise Salat, Bio Tofu oder Falafel vom Grill. Dieser ist imemr vegan und glutenfrei. Ebenfalls vegan ist die Tagessuppe für 2,00 EUR. Das Essen ist vollwertig und wird täglich frisch aus hochwertigen Zutaten zubereitet. Außerdem bezieht das Waves grünen Strom aus 100% erneuerbaren Ernergiequellen. Die Einrichtung ist eher zweckmäßig, aber mich persönlich hat das nicht gestört. Effulgence-Waves Kurfürstenanlage 9 69115 Heidelberg www.effulgence-waves.squarespace.com   Öffnungszeiten: Di – Sa 11:30-16:00 Uhr So 12:00-15:00 Uhr Montags & Feiertags geschlossen!

Fernöstliche vegane Köstlichkeiten im vietnamesischen Restaurant Saigon in Mannheim

7. Februar 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Fernöstliche vegane Köstlichkeiten im vietnamesischen Restaurant Saigon in MannheimDurch den Buddhismus gibt es generell in Asien eine relativ große Auswahl an vegetarischen Speisen. Im Restaurant Saigon gibt es jede Menge davon. Auf Nachfrage hat man mir versichert, dass alle vegetarischen Gerichte auch ohne Ei und Milchprodukte und somit sogar vegan sind. Ich hatte als Vorpseise vegetarische Sommerrollen, gefüllt mit Tofu, Gemüse, Salat und frischen Kräutern (B? cu?n chay für 6,80 EUR) und mein Mann die knusprig frittierten Strudelteigtäschchen (Ho?nh thánh chay für 5,80 EUR). Jeder durfte beim anderen mal probieren und beides hat wirklich fantastisch geschmeckt. Mein Favorit sind aber die Sommerrollen. Für den Hauptgang haben wir gebratenes Gemüse mit Tofu und Erdnüssen mit Reis bestellt (Rau x?o chay für 15,00 EUR) und gegrillte Tofuspieße in La-Lot-Blättern mit Zitronengras und Sesamkernen, serviert mit Salat, frischen Kräutern, Reisnudeln und vegetarischer Nuoc-Mam-Sauce (Lá l?t chay für 20,00 EUR). Auch bei den Desserts können Veganer zuschlagen. Denn diese sind alle vegan! Sogar die gebackene Banane wird standardmäßig ohne Honig serviert. Uns haben die mit Mungobohnen gefüllten Sesambällchen mit frischen Kokosraspeln und das gedämpofte Schichtkonfekt aus Mungobohnen, Tapiocamehl, La-Dua und Kokosmilch (beides für 4,80 EUR) hervorragend geschmeckt und uns einen perfekten Abschluss für ein festliches Mahl beschert. Billig ist das Restaurant Saigon offensichtlich nicht, aber für einen besonderen Anlass sehr empfehlenswert. Das Personal ist wirklich sachkundig und freundlich und das Essen eine Wucht. Wer mal einen Blick auf die Speisekarte wirft, wird sehen wie groß die Auswahl an vegetarischen (gleichzeitig veganen) Gerichten ist und wie lecker das alles klingt. Restaurant Saigon Augustaanlage 54-56 68165 Mannheim www.saigon-mannheim.de   Öffnungszeiten: Täglich von 11.30 bis 14 Uhr und 17.30 bis 23 Uhr, Samstags von 17.30 bis 23 Uhr Das könnte dich auch interessieren: Vegan essen in Saarbrücken Vegan-vegetarisch vietnamesisches Essen in Berlin im Chay Village Das Rock’n Roll Veganer Kochbuch von Jerôme Eckmeier (Verlosung) The post Fernöstliche vegane Köstlichkeiten im vietnamesischen Restaurant Saigon in Mannheim appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Urlaub in Kalivada - Los Angeles & Palm Springs

11. Juli 2016 Totally Veg! 

Urlaub in Kalivada - Los Angeles & Palm SpringsNach unseren Abenteuern in Disneyland und den Universal Studios Hollywood verbrachten wir einen Tag in Los Angeles. Wir haben uns dafür nur einen Tag eingeplant, da uns im Vorhinein auch schon von Bekannten mit einem ähnlichen Geschmack davon abgeraten wurde, zu viel Zeit dafür einzuplanen. Ich weiß nicht, ob es eine selbsterfüllende Prophezeiung war, aber wir waren froh, dass wir für LA nicht mehr Zeit aufgewendet haben. Mich hat die Stadt nicht angesprochen. Es beginnt schon damit, dass ganz LA aus einem einzigen Stau zu bestehen scheint - die Interstates sind quasi rund um die Uhr hoffnungslos verstopft, in einem Ausmaß, das jeden Verkehr am Montag Morgen bei uns zum Idealzustand werden lässt. Öffentliche Verkehrsmittel sind leider nicht besonders ausgebaut, und abgesehen von Hollywood (dazu kommen wir gleich), Shopping (was uns nicht interessiert) und Baden am Strand (was uns mit Anreise, Parkplatz-Suche und Zeug herumschleppen zu aufwändig war) gibt es in LA im Vergleich zu anderen großen Städten sehr wenig zu tun. Kurz: Wir waren dort und das reicht nun auch wieder.     Wir rollten dann weiter Richtung Hollywood. Auf dem Weg habe ich auch das bekannte Hollywood Sign erspäht - und es ist gar nicht so einfach, es zu finden! Es hat etwas gedauert, bis M es dann auch bestaunen konnte. Unser Ziel war Veggie Grill, um zu Mittag zu essen. In diesem rein veganen Fastfood-Restaurant haben wir es uns gutgehen lassen und zwei Chicken-Burger (gegrillt und frittiert) mit Pommes, Mac n Cheese und Buffalo Wings mit Dip bestellt. Es war alles ausgezeichnet, die Burger saftig und interessant belegt, die Mac n Cheese cremig und die Buffalo Wings würzig mit angenehmer Schärfe.     Da wir in Hollywood waren, wollte ich klischeehaft eine Berühmtheit sehen. M belächelte meine Ambitionen, vermutlich hat er schon zu oft verschwommene, unterbelichtete Fotos aus Hollywood gesehen, auf denen angeblich Arnold Schwarzenegger oder Meryl Streep zu sehen sind. Das Lachen verging ihm allerdings an der Kasse von Trader Joe's, in dem wir Bananen kauften, da vor uns Timothy Dalton seinen Einkauf erledigte. Als großer James Bond-Fand war M natürlich hingerissen, dem Bond aus seinem Lieblingsfilm beim Mineralwasser kaufen zuzusehen. Und ich hatte mein Ziel für Hollywood damit erreicht!   Weiter ging es Richtung Hollywood Boulevard, die Straße, die bei Preisverleihungen zu sehen ist, und auf der sich die Sterne der Stars befinden. Meine Empfehlung für den Besuch des Hollywood Boulevards: Lasst es. Der Hollywood Boulevard ist der Inbegriff einer Touristenfalle. Es ist laut, dreckig, er besteht nur aus Souvenir-Shops, verarmten Schauspielern in seltsamen Kostümen, die sich unbedingt mit einem fotografieren lassen wollen und aggressiven christlichen Predigern - einer dieser Prediger tippte M auf die Schulter und meinte "You are going to hell" (worauf sich M wiederum grinsend zu mir drehte mit den Worten "Hast du den Deppen schon gesehen?" und ich die Flucht ergriffen habe). Es ist furchtbar dort. Die paar Sterne am Boden retten das auch nicht.     Um uns mit LA etwas zu versöhnen, fuhren wir weiter zur Griffith Observatory, von der man einen tollen Ausblick hat. Dieses Ziel kann ich wirklich jedem empfehlen, die Aussicht ist einmalig (auch das Hollywood Sign sieht man) und auch die Landschaft ist unglaublich schön! Interessant ist sicherlich auch das Planetarium drinnen - was wir aber ausgelassen haben, da wir uns nicht sicher waren, ob wir nicht doch im Halteverbot stehen. Es war ein schöner Abschluss für unseren Tag in LA!       Von LA fuhren wir weiter Richtung Palm Springs - und das ist eine unserer Stationen, die mir am besten gefallen hat. Palm Springs liegt am Rand der Mojave Desert und bietet neben toller Architektur aus den 50er und 60er Jahren eine hübsche, gepflegte Innenstadt mit zahlreichen süßen Boutiquen, Restaurants und Smoothie-Bars, in denen man vor allem die fruchtigen Aguas Frescas (ein mexikanischer Sommerdrink) probieren sollte. Dabei ist alles von der traumhaften Wüstenlandschaft umgeben. Ein Sonnenuntergang in der Wüste ist ergreifend schön, hier lohnt es sich, ein wenig weiter in die Wüste hineinzufahren, um das Spektakel genießen zu können. Nachdem das Stichwort "Wüste" aber schon mehrmals gefallen ist, ist es spätestens hier Zeit, Sonnencreme, Kopfbedeckung und Wasserflasche auszupacken. Bei 43 Grad im Schatten (36 Grad in der Nacht) fällt schnell jeder Schritt schwer, und man hat rascher einen Sonnenstich, als man "Klimaanlage" sagen kann.       Aguas Frescas mit Ananas         Und wo wir gerade bei Klimaanlage sind, wir mussten die Klimaanlage in unserem Hotelzimmer die Nacht über laufen lassen. Nicht gerade umweltfreundlich, aber bei den hohen Aussentemperaturen und den gewohnt schlecht isolierten Gebäuden war es in kürzester Zeit so stickig, dass Schlafen sonst nicht möglich gewesen wäre. Übernachtet haben wir im Knights Inn Palm Springs und es war dort lächerlich günstig. Unser Zimmer war renoviert und sehr ansprechend, die Anlage hat auch einen schönen Pool (aber selbst für den war es einfach zu heiß). Jedenfalls eine Empfehlung!     Palm Springs war schnell auf unserer Liste an Reisezielen, da unser liebstes veganes Restaurant dort einen Ableger hat - Native Foods. Native Foods haben wir in Chicago kennen und lieben gelernt. Die rein vegane Restaurant-Kette hat vor über 20 Jahren in Palm Springs ihren Anfang genommen und so war das für uns natürlich ein Pflichttermin! Wir haben Mittag- und Abendessen dort verbracht, und wurden wieder daran erinnert, warum Native Foods unser allerliebstes Restaurant ist: Das Essen ist frisch, perfekt abgestimmt, mit viel knackigem Gemüse und dem besten (hausgemachten!) veganen Hühnchen, das ich je gegessen habe. Zu Mittag bestellte M das Meatball Sub, ein saftiges Sandwich, das mit veganen Fleischbällchen, Pesto und fruchtiger Tomatensauce belegt ist. Ich hatte den Taco Salat mit knackigem Gemüse, hausgemachten Seitan und cremiger Chipotle-Sauce. Abends bestellte M den Chicken-Burger und ich den Chicken-Wrap, und beides war absolut fantastisch! Dazu hab es eine Extraportion Chicken Fingers mit cremigem Ranch-Dip - das ist der Stoff, aus dem vegane Träume sind! Und wenn ihr bei Native Foods einkehrt, probiert unbedingt das Peanut Butter Parfait mit Bananenbrot-Stücken und Chocolate Chips, eine Wucht.           Und nach unserem schönen, aber schwitzigen Aufenthalt in Palm Springs ging es zurück nach Las Vegas für den Heimflug. Unvergesslich und köstlich war unser Urlaub - wir haben so viel gesehen, unzählige Eindrücke mitgenommen und gleichzeitig könnte ich sofort wieder einen Roadtrip in Kalifornien starten. Danke für's Mitlesen!   Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Urlaub in Kalivada - Lake Tahoe & San Francisco

27. Juni 2016 Totally Veg! 

Urlaub in Kalivada - Lake Tahoe & San FranciscoLake Tahoe Weiter ging es von Bishop nach Lake Tahoe (Teil I der Reise könnt ihr hier nachlesen). Lake Tahoe ist im Winter ein beliebter Ort für Schisport, aber auch sonst ist ein Abstecher hierher lohnend: Die Landschaft mit dem riesige See ist ausgesprochen sehenswert. Lake Tahoe ist geteilt in den kalifornischen und nevadischen Teil. Während auf der kalifornischen Seite ein edles Schidorf mit Restaurants, Bars und der Gondelbahn lockt, befinden sich auf der nevadischen Seite - richtig geraten - die Casinos. Wir kamen im Hard Rock Hotel & Casino unter (ich habe ja gesagt, wir sind Hard Rock Fans), und während das Gebäude alt ist, hat es doch Charme: Immerhin hat Elvis himself hier schon Auftritte absolviert. Die Zimmer sind renoviert und sehr gemütlich, mit einer tollen Aussicht auf die umliegende Natur. Auch wenn man in Lake Tahoe nicht schifährt, so ist ein Bummel durch die Ferienanlagen und ein Spaziergang am See die Reise wirklich wert. Gegessen haben wir im rein veganen Cafe Simple Bliss Cafe, einem hübschen kleinen Cafe, das auf Bio-Zutaten spezialisiert ist. M bestellt das Sandwich mit Cashewkäse und Avocado, ich habe mich für das Reis-Bohnen-Gericht mit Cashewsauce entschieden. Alles hat gut geschmeckt, einzig die Portionen hätten um das Geld deutlich größer sein dürfen.   Trotzdem ist es eine Oase in dem doch sehr stark von üppigem Essen geprägten Restaurants rund um Lake Tahoe. Zum Abendessen waren wir in der Stateline Brewery, die neben einem veganen Burger (samt veganer Mayo!) auch leckeren Edamame-Hummus mit Gemüsesticks und Pitabrot als Vorspeisenteller anbieten. Es hat alles toll geschmeckt - nur haben wir viel zu viel Essen bestellt. Wie schön, dass die Amerikaner alles so bereitwillig einpacken, so hat man einen Mitternachtssnack, auf den man sich freuen kann. Berkeley Von Lake Tahoe ging es dann schließlich weiter nach Berkeley. Wer meinen Blog regelmäßig liest, der weiß, dass M und ich einen kleinen, pardon, Vogel mit Disney haben, und so wollte M gerne das Tor zu den Pixar Animation Studios sehen. Und ja, wir haben nur das Tor angegafft. Danach gab es bei in Berkeley etwas, auf das ich mich sehr lange gefreut habe: Cinnaholic verkauft ausschließlich vegane, frisch gebackene Zimtschnecken, die man sich mit allerlei verrückten Frostings und Toppings belegen kann. Obwohl ich da eher konservativ war und unsere Schnecken nur mit Vanillefrosting und veganen Creamcheese-Frosting mit Heidelbeeren bestreichen ließ, waren die Zimtschnecken wirklich eine absolute Wucht. Danach haben wir noch einen Spaziergang durch die Uni in Berkeley gemacht, der Campus ist sehr idyllisch angelegt mit den für Kalifornien typischen Redwood Trees und gepflegten Grünflächen. Und ich wurde sogar für eine Studentin gehalten (ich erwähne das nur, da ich jetzt in das Alter komme, in dem man sich darüber freut). Berkeley ist ein wirklich hübsches Städtchen mit ganz vielen tollen Restaurants und Shops, das ich nur empfehlen kann! San Francisco Nach Berkeley ging es weiter nach San Francisco. Auf diese Stadt haben M und ich uns ganz besonders gefreut, haben uns doch so viele Bekannte davon vorgeschwärmt. Unsere Erwartungen waren fast übersteigert, und es kam, wie es kommen musste - wir wurden enttäuscht. Zweifelsohne hat San Francisco wunderschöne Ecken, alleine an der Aussicht und Parks rund um die Golden Gate Bridge könnte ich mich stundenlang erfreuen, Alcatraz ist ein absolutes Highlight und auch sonst gibt es viele schöne Gegenden (in denen es aber wiederum meist wenig zu tun gibt, da es oft Wohngegenden sind). Leider sind gerade die Attraktionen, die in Reiseführern immer so angepriesen werden, gar nicht unser Geschmack, weil sie extrem touristisch sind, zu einem Grad, an dem man fast keine Einheimischen mehr dort sieht  - das beste Beispiel ist Fishermans Wharf, das fast nur aus Franchise-Restaurants und überteuerten Souvenir-Geschäften besteht. Außerdem hat San Francisco ein enormes Problem mit Obdachlosen. Man sieht sie fast überall, alleine, in Gruppen, teilweise sind kleine Zeltstädte aufgebaut, und an manchen Ecken muss man über Matratzen oder sonstige Schlafgelegenheiten steigen, um den Weg fortzusetzen. Es sind nicht die Obdachlosen an sich, die mich stören. Uns hat nie jemand persönlich angesprochen, allerdings war auffällig, dass einige Obdachlose unter akuten psychischen Störungen litten, hinzu kommen offener Drogenkonsum und menschliche Ausscheidungen, die einen Spaziergang durch die Stadt natürlich nicht gerade schöner machen. Was mich schockiert, ist besonders, wie mit dem Elend umgegangen wird, denn es scheint, als würde nicht sehr viel getan. Und ich habe mir das Ausmaß an Armut nicht eingebildet: San Francisco hat nach New York City die meisten Obdachlosen pro Quadratkilometer. Der Unterschied ist nur, dass es in San Francisco weniger Programme (wie Notschlafstellen) und mehr permanent Obdachlose als in NYC gibt. In San Francisco ist durch die geringe Größe der Stadt die Dichte an Obdachlosen in manchen Gegenden enorm hoch. Ich habe es in keiner Stadt, in der ich bisher war, als so krass empfunden wie in San Francisco. San Francisco hat uns also mit mehr gemischten Gefühlen zurückgelassen, es gibt Städte, die uns wesentlich besser gefallen. Ich würde die Stadt wieder besuchen, würde aber nicht extra einen Trip dorthin planen. Wir waren natürlich nicht im Zoo... diese Seelöwen sind freiwillig in Fisherman's Wharf Ein Highlight war für mich der Besuch von Alcatraz, der wirklich, wirklich toll war. Tickets kauft man dafür Wochen im Voraus, aber das zahlt sich aus. Die Gefängnisinsel ist toll gestaltet, es gibt ganz viel anzusehen und an Geschichte nachzuempfinden. Auch der Ausblick alleine von Alcatraz Richtung San Francisco ist einmalig. Unbedingte Empfehlung! Sehr beeindruckt hat uns der Besuch des Presidio, einem ehemaligen Militärstützpunkt, der jetzt zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Parks beinhaltet. Besonders zu empfehlen ist der Besuch von Crissy Field, einem Park nahe der Golden Gate Bridge. Dort hat man einen perfekten Ausblick auf das Wahrzeichen und es ist wunderbar, am Strand zu spazieren. Wenige Meter davon entfernt ist der Palace of the Fine Arts, der wie aus einer anderen Welt wirkt - sehr beeindruckend! In der Nähe ist auch  das Walt Disney Family Museum, das wir natürlich besucht haben (das ist jetzt wenig überraschend, oder?). Vor dem Museum gab es großes Picknick in der Sonne, wo wir eine köstliche vegane Waffel verspeist haben.   Essen in San Francisco Ganz in der Nähe unseres Hotels befand sich der Soma StrEATfoodPark, in dem Foodtrucks parken und man sich nach Gusto von einem Truck zum nächsten schlemmen kann. Das vegane Angebot ist riesig, von Burritos über Nudeltöpfe zu Empanadas und Burgern reicht hier die Auswahl. Unser Highlight war sicher Nono Burger, wo ich ohne Übertreibung den besten veganen Burger überhaupt verspeist habe. Das selbstgemachte Patty ist unglaublich lecker und würzig, dazu die cremige Sauce, karamelisierte Zwiebeln - ein Gedicht! Aber: Wie es halt mit Foodtrucks so ist, hier ist alles sehr wetterabhängig, und wenn das Geschäft nicht geht, wird auch mal eher an dem Tag zugesperrt.   Wir waren zwei Mal dort und konnten nur einmal bei Nono essen, dafür gab es dann Udon-Nudeln und Empanadas (mexikanische Teigtaschen) von einem anderen Stand. Lovinghut ist eine weltweite vegane Restaurantkette, die wir auch hier in Österreich haben - allerdings gibt es in San Francisco eine ganz besondere Filiale: In einer großen Shopping-Mall, etwas, das ich wirklich noch nie gesehen habe. Nach einem Bummel kann man vegan schlemmen, der Lovinghut hier ist eher vietnamesisch angehaucht. Ich habe den kalten Nudelsalat mit Sojafleisch, Salat, Reisnudeln, frischen Kräutern, Gemüse und würziger Brühe gegessen, das war ein Gedicht! Dazu gab es Frühlingsrollen. Nahe unseres Hotels gab es eine Filiale von Trader Joe's. Trader Joe's ist ein wenig wie Hofer (Aldi), die Produkte sind billiger und es gibt viele Eigenmarken. Allerdings gibt es eine riesige vegane Auswahl und alle Produkte sind sehr hübsch und quietschig bunt verpackt - ein toller Laden! An einem Abend haben wir ein Picknick in unserem Hotelzimmer veranstaltet, und wir haben uns jeden Tag einen Wrap, Obst und Müsliriegel als Jause dort geholt.  Hotels in San Francisco San Francisco ist unglaublich teuer - wir haben es auch noch geschafft und waren an einem verlängerten Wochenende dort, wo die Preise erneut in die Höhe geschnellt sind. Wenn man noch mit Auto anreist, wird es nochmal teurer, ich habe Hotelzimmer gesehen, wo der Parkplatz das gekostet hätte, was ich bereit gewesen wäre, für ein komplettes Zimmer zu zahlen. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns dann für das San Francisco Inn und haben das nicht bereut. Dieses Motel hat einen Parkplatz dabei und ist für Duschen und Schlafen bei einer Städtereise absolut ausreichend. Die Zimmer sind nicht gerade neu, aber gepflegt und sauber, und der Inhaber ist sehr freundlich und immer für ein Pläuschen bereit. Und das Beste: Es reisst euch kein riesiges Loch in eure Reisekasse. Außerdem ist der Soma StrEATfood Park und Trader Joe's ganz in der Nähe, an der nahen Bushaltestelle bringt euch ein Bus überall hin. Winchester House Das Winchester House befindet sich etwa eine Stunde von San Francisco in San Josue. Wer das Haus nicht kennt: Es gehörte Sarah Winchester, der Schwiegertochter des Gründers der Winchester Waffe. Sarah war zwar stinkreich, aber hatte ein tragisches Schicksal: Zuerst starb ihr Baby und einige Jahre später auch noch ihr Mann. Aus Verzweiflung wandte sich die junge Witwe an ein Medium (das war damals im 19. Jahrhundert en vogue), und das verriet ihr, dass sie von den Geistern, die durch die Waffe zu Tode gekommen waren, verflucht wäre. Die einzige Lösung wäre, ein Haus für die Geister zu bauen und diese Bauarbeiten niemals einzustellen. Da Sarah jede Menge Pinkepinke hatte, nahm sie sich diese Botschaft zu Herzen und ließ an ihrem Haus 38 Jahre lang Tag und Nacht bauen - und ich meine buchstäblich Tag und Nacht. Das Resultat ist ein Monstrum von einem Haus mit über 160 Zimmern, wo immer wieder drangebaut, umgebaut und niedergerissen wurde. Sarah Winchester hielt jede Nacht eine Séance ab, um die Geister über Baupläne zu befragen, damit sie sie milde stimmen konnte. Gleichzeitig baute sie Fallen und Sackgassen in ihr Haus, um böse Geister zu verwirren. So entstanden Treppen, die nirgendwo hinführen, Fenster, die sich nicht öffnen lassen, Geheimgänge, und Türen, die aus dem zweiten Stock direkt ins Freie führen. Das Haus ist mit einem Wort: Bizarr. Da ich ein großer Halloween-Fan bin und alles mag, was gruselig ist, war das Winchester Haus mit seiner seltsamen Geschichte und exzentrischen Eigentümerin ein Pflichtpunkt für uns. Das Haus ist wunderschön, riesig und hat eine altehrwürdige Atmosphäre. Ich glaube nicht an Geister - aber in diesem Haus schwören einem die Angestellten, dass es spukt. Und für alle, die sich fragen: Ja, das Winchester House hat die Macher von Supernatural beeinflusst, ebenso wie den großen Stephen King.   Im nächsten Teil geht die Reise weiter - nach Los Angeles! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Interview mit Irina Schönleber von lovesign

31. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Irina Schönleber von lovesignVor zwei Jahren machte sich die Modedesignerin Irina Schönleber an die Arbeit und suchte vegane, nachhaltige Mode. Als sie nicht das fand, was sie gesucht hat, gründete sie lovesign. Das junge Unternehmen setzt auf faire Produktion und Nachhaltigkeit. Es werden nur Naturfasern wie zertifizierte Biobaumwolle, Leinen, Tencel oder Modal verwendet - natürlich alles tierfrei und fairwear zertifiziert. Alles unter der „Slow Fashion“ Philosophie. Die Kleidungstücke werden aktuell in Bangladesch produziert. In einem armen Land, das zu 2/­­3 von der Bekleidungsindustrie lebt, gibt es nur sehr wenige Firmen, die nachhaltig produzieren und zum Beispiel Abwasserkläranlagen, sichere Arbeitsplätze und faire Löhne gewährleisten. lovesign unterstützt die Arbeit vor Ort, um beim Aufbau zu helfen. Aktuell geht lovesign in die zweite Crowdfunding Runde, um weitere Collectionen zu realisieren. Und das mit tatkräftiger Unterstützung von Ben Urbanke. Wir haben Irina interviewt und möchten das gerne mit euch teilen. Zur Collection Glückskind Zur Collection passion for planet no1 Zur Collection passion for planet no2 Hallo Irina, schön, dass wir dich unseren Lesern vorstellen können. Hallo liebe Maral, vielen lieben Dank für dein Interesse an unserem Label und unserer Idee. Ich freue mich sehr, dass wir uns unterhalten. Ich kann mich noch an das erste Video mit vielen Menschen, Björn Moschinski und dir erinnern, wo ihr lovesign erstmal präsentiert habt. Erzähl uns doch, was hinter der Marke steckt und wie ihr auf die Idee gekommen seid. Auf die Idee kam ich ganz simpel - nachdem ich ein Jahr lang nach nachhaltiger Kleidung gesucht habe, die Inhalte auf schöne Weise vermittelt, beschlossen wir es selbst umzusetzen. Ich konnte einfach nichts finden, was mir in Qualität und Design gefallen hat. Ich bin der Meinung, dass Mode mehr kann als nur schön zu sein. Und so machen wir mit lovesign Statement Mode mit der ich Themen umsetze, die mein Herz bewegen. Zum Beispiel die Liebe zu Menschen, Tieren, Natur und Umwelt. Ich mache es, weil ich etwas in der Welt bewegen möchte. Daher ist eine biologische, faire und vegane Produktion für mich auch ganz selbstverständlich. Viele Menschen verbinden vegan lediglich mit der Ernährung, was bedeutet die vegane Lebensweise für dich? Vegan ist so viel mehr - ja viele denken an Ernährung und den Tierschutz. Aber wer weiter denkt und die Zusammenhänge bei der Produktion von tierischen Stoffen betrachtet, erkennt sofort, dass es um alles geht. Um den Regenwald, den Klimawandel, um den Wasser- und Energieverbrauch, um das Artensterben an Land und im Wasser, um die Verschmutzung der Meere - und um den Welthunger. Besonders das finde ich so verheerend und unglaublich, dass darüber kaum berichtet wird. Unsere Lebensweise und besonders der Umgang mit tierischen Produkten betrifft unseren gesamten Planeten. Keiner kann sich davon frei machen. Um dies ins Bild zu bringen, haben wir ein tolles Video gemacht - zusammen mit Ben Urbanke, dem veganen Extremradsportler und Autor von ,,Be faster - go vegan. Wir wollen die Brücke zwischen unserer Lebensweise, unserer Ernährung und dem Schutz unseres Planeten schlagen. Es heißt ,,vegan thoughts um zu zeigen, dass vegan so viel mehr ist. Und wie kommt dies in der aktuellen Collection zum Ausdruck? Gab es etwas, was dich inspiriert hat? Ja, besonders hat mich die Weltklimakonferenz bewegt. Eigentlich nicht die Konferenz an sich, sondern eher dass keiner vom größten Auslöser des Klimawandels gesprochen hat. Ich verstehe nicht, warum keiner darüber spricht, wie wir den Verbrauch an tierischen Produkten eingrenzen können, da sie zum größten Teil unser Klima zerstören. Da mir fehlt, dass vegan mit unserem Planeten in Verbindung gebracht wird, heißt eine unserer neuen Collectionen ,,passion for planet. Eine Inspirationsquelle dazu war Leonardo di Caprio. Er hat mich mit seiner Oscarrede im Januar positiv beeindruckt. Er hat sie genutzt um auf den Klimawandel und Welthunger aufmerksam zu machen. Daher kommt eines unserer Statements - i don´t take this planet for granted! Vegane Mode liegt dir ja am Herzen, was wünschst du dir für die Zukunft der Mode? Für mich ist es selbstverständlich, dass wir nachhaltig und fair produzieren. Es ist schon komisch, dass man das extra dazu sagen muss, um den etwas höheren Preis zu erklären. Ich wünsche mir sehr, dass sich die Länder, die so tolle Kleidung produzieren, wirtschaftlich weiterentwickeln können, um ihnen Lebensstandart und ihre Arbeitsbedingungen großflächig und dauerhaft zu verbessern. Bei uns in Deutschland kann kaum jemand nähen, da keiner nach der Schule Industrienäher lernt. Ich sehe das als Chance für andere Länder. Es liegt nur an den Verbrauchern diese Leistung auch entsprechend zu bezahlen. Ich wünsche mir, dass das Bewußtsein dafür wächst und allen klar ist, dass die Chemikalien und die Umweltverschmutzung aus billiger Kleidung irgendwann auch bei uns ankommen. Wir sitzen alle im gleichen Boot - es gibt nur diesen einen Planeten!   Ich habe gesehen, ihr macht aktuell Crowdfunding und plant zwei tolle Sommerkollektion. Wie können unsere Leser euch unterstützen? Ja, wir sind ein Slow-Fashionlabel. Das heißt wir produzieren in kleinen Mengen und sehr eng am Kundenwunsch, damit wir unnötige Kleidungsstücke vermeiden. Daher wollen wir im aktuellen Crowdfunding erkennen, welche lovesigns besonders beliebt sind. Diese werden wir danach dann produzieren. Außerdem sind wir erst im zweiten Jahr mit unserem Label und wollen unabhängig von Banken oder Geldgebern bleiben. Somit brauchen wir das Startkapital um die Produktion zu starten. Wir freuen uns also wirklich sehr, wenn jemand eines unserer lovesigns wirklich richtig toll findet, bestellt und dann gerne in die Welt hinausträgt. Denn ein lovesign will nicht im Schrank liegen, sondern immer mit kommen. Lieben Dank für deine Zeit liebe Irina. Gern geschehen liebe Maral. Ich wünsche mir, dass wir mit lovesign viele positive Impulse setzen können und sich etwas bewegt. Auf dass jedes lovesign seine Message verbreiten kann und ein Zeichen setzt. Hier der link zum crowdfunding: www.startnext.com/­­lovesign16 Zum Video ,,vegan thoughts mit Ben Urbanke:   „peta approved vegan“ 5% der Fundingsumme gehen an PETA. ** Gewinnspiel ** Wir verlosen zwei T-Shirts aus der Passion for Planet Collection. Je nach Gewinnerwunsch für Damen oder Herren. Ihr wollt gewinnen?                   Dann hinterlasst ein Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel oder bei Facebook unter dem Post.  Alternativ könnt ihr auch eine Freundin oder einen Freund verlinken, der/­­dem das T-Shirt stehen würde. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet 5. Juni um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 5. Juni nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und erhalten ihren Gewinn direkt von Keimling. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Mehr Infos: www.lovesign.de | www.isdesigns.de schillerstraße 3 | 74858 aglasterhausen | +49 (0) 6262 917 980   Bilder mit freundlicher Genehmigung von lovesign.         Der Beitrag Interview mit Irina Schönleber von lovesign erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Die 10 schönsten veganen Nikolausideen

29. November 2015 Veganpassion 

Die 10 schönsten veganen Nikolausideen Wenn es um die Weihnachtszeit geht bin ich wie ein kleines Kind. Vielleicht weil die Jahreszeit so kuschelig ist und etwas Ruhe einkehrt. Vielleicht liebe ich aber auch einfach den Gedanken, dass sich jemand Mühe gemacht hat und mir mit viel Liebe ein Geschenk überreicht. Auspacken ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen *grins*. Dabei muss es gar nichts Großes oder Exotisches sein. Ich denke es ist die Geste des Überreichens, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Die Wertschätzung und Zuneigung. Je älter man wird umso schneller verrinnt die Zeit - ja mit 27 mag sich das ein wenig hoch gegriffen anhören. Aber ich möchte schon jetzt jeden einzelnen Tag genießen, weil er nie wieder kommt. Und allen um mich herum will ich zeigen, wie lieb und teuer sie mir sind, wie sehr ich ihre Gesellschaft und Eigenarten liebe. Weihnachten ist mir dafür eine liebe Zeit. Aber zu Weihnachten selbst erwarten die Menschen fast etwas. Man muss sich etwas schenken, wenn man sich schätzt. Nicht so zum Nikolaus. Wenn man hier eine Kleinigkeit vor die Türe legt oder eine besondere Idee in den Strumpf steckt, wird man garantiert mit einem überraschten Lächeln belohnt. Darum ist mir der Nikolaus so lieb. 10 Kleinigkeiten habe ich rausgesucht, die ihr bis in einer Woche noch bequem besorgen könnt oder euch anregen eure Lieben zu verwöhnen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit! 1. VEGAN GOOD LIFE MAGAZIN Alleine das Handgefühlt dieser Zeitschrift ist toll. Zwischen Mode, Lifestyle und Kunst findest du tolle Fotografien und spannende Geschichten. Ein Magazin zum zweimal lesen. www.fooodz.de 2. VEGFANPASSION REZEPTEKALENDER Ein veganes Rezept im Monat geht immer. Mein liebster Monatskalender mit saisonalen Rezepten, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch fantastisch schmecken. www.veganpassion.de 3. GEWÜRZBLÜTEN-Mischungen Mein Favorit ist die Flower Power Gewürzblütenmischung von Sonnentor. Bunt und traumhaft duftend versüßen diese Blüten jedes Gericht. Ein Must-Have in jeder Küche! www.sonnentor.de 4. BEAUTY-SET Schönheit darf sein. Und so ein bunter Nagellack zaubert doch gleich gute Laune auf die Hände. Von Hurraw bin ich schon lange ein Fan, den lecker duftenden Kapha Pflegestift lege ich jetzt gar nicht mehr weg. Benecos Nagellack (www.benecos.de), Hurraw Pflegestift (www.boutique-vegan.de) 5. BOOJA BOOJA Pralinen EIN TRAUM!!! Diese Pralinen sind der Hammer - von Booja Booja kann man wirklich alle essen, genießen, verschenken. Und diese superschöne Geschenkverpackung finde ich auch noch toll zum Aufbewahren von Stiften und Pinseln. www.boutique-vegan.de 6. TIERPATENSCHAFT Ganz erfrischend und ein echtes Geschenk von Herzen

Selber Gemüse anbauen mit ,,Meine Ernte

4. Juni 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Selber Gemüse anbauen mit ,,Meine ErnteSeit einigen Jahren reizt mich das Thema Gärtnern sehr, ich träumte schon länger davon, einen eigenen kleinen Garten in Berlin zu besitzen, um Gemüse anbauen zu können. Und wohl irgendwo auch, um in der Erde zu graben. Dass ich mit dieser Sehnsucht nicht alleine bin, zeigt das steigende Interesse an Urban Gardening Projekten, und in den Schrebergärten dieses Landes sieht man plötzlich nicht mehr ausschließlich Senioren, sondern immer häufiger junge Menschen. Selber gärtnern ist also ,,in. Ich finde das gut, denn man erfährt durch das Gärtnern, wie schwierig es ist, Gemüse anzubauen. Man bekommt einen stärkeren Bezug zur Nahrung, weiß Selbstangebautes stärker zu wertschätzen. Doch eine Parzelle in einer Gartenanlage bringt nicht nur Kosten, sondern auch vielfältige Verpflichtungen mit sich, die nicht jeder mag. Und ehrlich gesagt gehöre ich auch zu dieser Gruppe. Dazu kommt, dass ich sehr viel unterwegs bin, und so ein Garten macht regelmäßig Arbeit, die ich einfach nicht immer leisten könnte. So hatte ich irgendwann auch den Traum vom Garten still und leise begraben, und an dieser Stelle könnte dann auch meine kleine Geschichte traurig enden. Weit gefehlt, es gibt ein Happy End! Und das nur, weil mich die netten Leute von Meine Ernte vor einiger Zeit anschrieben, und mich fragten, ob ich nicht mal eine Saison lang ihr Konzept testen möchte. Oh ja, das wollte ich! Das Konzept Das Konzept von Meine Ernte ist flott erklärt. Sie pachten ein Feld, der Bauer (dem das Feld gehört), macht die erste Aussaat, und dann rücken die Städter an zum buddeln, gießen, jäten, ernten und nachpflanzen. Damit das ganze auch klappt, sorgt Meine Ernte mit Gärtnerbriefen, Workshops und Gärtnersprechstunden für viel Fachwissen und hilft damit uns ungeübten Hobby-Gärtnern auf die Sprünge. Damit man nicht erst mal den halben Baumarkt leer kaufen muss, gibt es ausserdem die ganze Infrastruktur vor Ort gestellt. In der Mitte des Feldes steht ein Bauwagen, und in dem findet man alles an Werkzeug, was man benötigt. Außerdem natürlich Wasserstellen. Man kauft sich also nur noch ein paar Gummistiefel und Handschuhe, und es kann los gehen. Ach so, vorher gilt es natürlich, sich einen Streifen des Feldes zu sichern, und hier bietet Meine Ernte zwei Größen an, je nach Haushaltsmitgliederzahl. Ist das Gemüse oder kann das weg? Ungefähr 20 Gemüsesorten werden für den Anfang gesät, und kleine Schildchen an einem Musterstreifen zeigen, wie das eigene Feld bestenfalls gerade aussehen soll. Man wird nämlich ganz schnell merken, dass das ganze doch gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denken mag. Besonders am Anfang fragst du dich ständig: ,,Ist das Gemüse oder kann das weg?. Es gilt also, sich hier ein wenig schlau zu machen, aber auch dabei hilft Meine Ernte, u.a. auch mit nett gemachten Videos. Überhaupt supergut, was man an zusätzlichen Infos von den Machern regelmäßig bekommt, z.B. Kräutermischungen selber machen oder gar zu Kartoffeldruck. Gefällt mir richtig gut, was die Leute von Meine Ernte auf die Beine gestellt haben. Wenn dich das interessiert, schau doch mal nach, ob es auch in deiner Stadt ein Feld von Meine Ernte gibt. Für diese Saison bist du wohl zu spät dran, aber für die nächste kann man sich ja schon mal ein Erinnerung ins Handy packen, zudem die Gärten echt richtig beliebt sind. Ich werde noch mal berichten, was ich alles so geerntet habe! Hier mal ein paar erste Impressionen: Der Beitrag Selber Gemüse anbauen mit „Meine Ernte” erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Einfacher Apfelkuchen mit Zimtstreuseln aus “Das Jenke Experiment”

3. März 2015 Nicole Just 

Einfacher Apfelkuchen mit Zimtstreuseln aus “Das Jenke Experiment”Hallo ihr Lieben! Ihr habt schon ein bisschen länger nichts mehr von mir gehört, jedenfalls hier auf dem Blog nicht. Das liegt daran, dass ich gerade tief in Arbeit versunken bin und an einem neuen Projekt bastele, das ihr im Herbst in Augenschein nehmen könnt. Mehr dazu erfahrt ihr in jeden Fall bald hier oder auf meiner Facebookseite, auf der ich öfter poste als hier. Gestern gab es dann aber doch mal wieder ein paar Neuigkeiten. Im Spätsommer letztes Jahr habe ich Jenke von Wilmsdorff getroffen, der mit mir einkaufen und anschließend kochen war. Schaut mal, hier ein paar Bilder:   Der Dreh war wirklich sehr witzig und entspannt. Damals hieß es noch, Jenke wolle ein veganes Experiment machen. Letztendlich wurde der Fokus der Sendung noch mehr auf das Thema Massentierhaltung gelegt, was ich sehr gut finde! Die Reportage war unvoreingenommen, hat nicht so sehr mit Klischees gespielt und war für ein Format, das zur Primetime auf RTL läuft wirklich gut aufbereitet. Auf RTLnow könnt ihr die Sendung eine Woche lang nochmal anschauen. Auf Facebook gab es unterschiedliche Meinungen zur Sendung, die meisten positiv. Einigen war die Sendung nicht aufreibend genug, vor allem in Bezug auf fehlende Bilder von Schlachtung und Haltung. Ich finde ja, dass genügend schreckliche Bilder darin vorkamen und dass kein einziger Mäster das Team in seine Anlagen lassen wollte hat mehr über die Bedingungen in der Industrie ausgesagt als verheimlicht. Zumal die meisten Menschen bei “ganz schonungslosen” Bildern ? la Earthlings wegschalten. Hätte ich ehrlich gesagt früher auch nicht anders gemacht. Auf Facebook und per Mail habe ich gestern sehr viele Zuschriften bekommen. Viele möchten gern das Rezept für den Apfelkuchen haben. Um erst einmal eine Frage zu beantworten: Nein, der Kuchen ist so nicht in “La Veganista backt”, aaaaaaber die einzelnen Bestandteile sind es. Ich habe ja im Buch bewusst alle möglichen Grundrezepte untergebracht, damit ihr zu Hause ein bisschen mit den Rezepten spielen könnt und flexibel seid. Und genau so ein flexibles, spontanes Rezept war eben dieser Kuchen. Ich wusste vor dem Dreh, dass Jenke und sein Team vor allem Fleischalternativen probieren wollten (ja, ja, Klischee ;)) und habe am Abend vorher spontan entschieden, einen Kuchen mitzunehmen damit wir nach dem Chili sin Carne, das ich gekocht habe, noch etwas Süßes haben und es nicht nur um “Fake-Bratwurst” geht. Der Plan war allerdings so spontan, dass ich etwas improvisieren musste. Also habe ich zwei Rezepte aus dem Buch, nämlich die Biskuitmasse und den Mürbeteig, zu einem Rezept vereint. Mehl, Zucker und Pflanzenmilch habe ich immer zu Hause und irgendeine Art von Obst findet sich ja auch immer an ;) Die Grundrezepte im Buch sind für 26-er Formen berechnet. Um einen kleineren Kuchen (in diesem Fall einen mit 18 cm ?) zu backen, könnt ihr euch anhand von Tabellen im Internet die richtige Zutatenmenge für jede Formgröße errechnen. Ich habe das für dieses Rezept mal übernommen. An dieser Stelle auch hier noch einmal ein riesiges Dankeschön an Euch! “La Veganista backt” wurde bei “Think vegan” auf Facebook gerade zum beliebtesten Backbuch des letzten Jahres und kurz darauf zum beliebtesten “aller Zeiten” gewählt. Das hat mich echt ein bisschen von den Socken gehauen ;) Zutaten für einen Easy Peasy Apfelkuchen mit Zimtstreuseln Für den Boden (Grundrezept für Biskuitmasse, La Veganista backt S. 110) 200 g Weizenmehl (Type 405) oder Dinkelmehl (Type 630) 100 g Puderzucker 1 TL Natron 1/­­2 TL Vanillepulver oder 1/­­2 Vanilleschote 50 ml neutrales Pflanzenöl 1/­­2 Bio-Zitrone 150 ml Sprudelwasser 90 g Sojajoghurt (ungesüßt) 1-2 mittelgroße Äpfel Für die Streusel (Grundrezept für Mürbeteig, La Veganista backt S. 66) 150 g Weizenmehl (Type 405) oder Dinkelmehl (Type 630) 50 g Zucker 1 gestr. TL Zimtpulver 1 Msp. Salz 100 g eiskalte oder gefrorene Margarine Für 1 Kuchen ? 18 cm Zubereitungszeit: ca. 20 Min. Backzeit: 20-30 Min. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Für den Boden alle trockenen Zutaten gut vermischen. Falls ihr eine frische Vanilleschote verwendet gebt ihr das ausgekratzte Mark am besten zu den feuchten Zutaten, damit es sich gut auflösen kann. Vanillepulver kann mit zum Mehl gegeben werden. Die Zitrone heiß abwaschen,. trocknen und die Schale abreiben. Den Saft auspresse und beides, Schale und Saft, mit den feuchten Zutaten kurz verrühren. Die Mischung zum Mehl geben und mit einem Löffel oder Silikonspatel nur solange vorsichtig rühren, bis alle Zutaten angefeuchtet sind. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich noch sehr viele Klümpchen im Teig. Keine Angst, genau so muss er aussehen. durch die zugefügte Kohlensäure verschwinden die Klümpchen beim Backen ganz von allein und der Teig wird dadurch schön fluffig. Eine 18-cm-Backform mit Backpapier auslegen oder fetten und den Teig hineingießen. Die Äpfel waschen, wer mag kann sie schälen. Ich lasse die Schale meistens dran. Die Äpfel dann halbieren, das Kerngehäuse entfernen und alles in 1 cm Würfel oder in 1 cm breite Spalten schneiden. Die Apfelstücke im Boden versenken. Für die Streusel alle Zutaten bis auf die Margarine mischen. Ich benutze entweder eiskalte Margarine und gebe sie in Flocken zum Mehl oder aber eingefrorene Margarine, die ich mit einer Reibe vorher in grobe Raspel schneiden. Zum Rühren solcher Teige nutze ich immer den langen Stiel eines Holzföffels. So werden die Fingerchen nicht schmutzig und ich muss kein Gerät aus dem Schrank holen. Bin da pragmatisch ;) Rührt solange, bis sich Klümpchen bilden. Dann nach und nach 1-2 EL eiskaltes Wasser zugeben und weiterrühren, bis Streusel entstehen. Die Streusel locker auf den Boden streuen. Ihr könnt die Streusel auch nach 10-15 Min erst auf den Kuchen geben. So gebt ihr dem Teig am Anfang mehr Platz zum Aufgehen und er wird noch fluffiger. Backzeit: ca. 20-30 Min (Stäbchenprobe!) je nach Backofen. Und das ist es auch schon. Einfach, oder? In “La Veganista backt” findet ihr übrigens noch weitere Backtipps und eine Tauschbörse für Ei-Alternativen und natürlich Rezepte für jede Lebenslage. Ins Buch schauen könnt ihr auch direkt auf der Verlagsseite. Soviel von mir. Ich muss zurück in die Küche ;) Macht es gut und bis bald! Eure Nicole The post Einfacher Apfelkuchen mit Zimtstreuseln aus “Das Jenke Experiment” appeared first on vegan-sein.

Los Veganeros - ab 20.3. in den Kinos

8. Februar 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Jetzt kommt das Thema Veganismus sogar ins Kino: Der Film “Los Veganeros“, Untertitel “Der Tod is(s)t nur das halbe Leben”. Hier geht es zur Facebook-Seite zum Film. Und hier die Presseankündigung: “Ein Kinofilm als veganes Statement. Der Regenwald wird für Viehweiden und Futteranbauflächen abgeholzt, der Fleischkonsum der Deutschen steigt weiter an und in der Region Hannover sollen neue Schweinemastanlagen gebaut werden. Die meisten Menschen scheinen damit nicht wirklich ein Problem zu haben. Alma schon. Alma ist 94 Jahre alt und passionierte Umweltaktivistin. Durch Annoncen in der Lokalpresse versucht sie regelmässig Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen. So lernt sie u.a. auch die 28 jährige Kindergärtnerin Vicky kennen. Vicky lebt vegan. Überzeugt von ihrem Tatendrang stellt Alma ihr ein paar Freunde vor, die sich regelmässig im Restaurant Los Veganeros treffen, um Aktionen zu planen. Als Vicky schon nach kurzer Zeit vorschlägt den örtlichen Schweinemäster Heinz Granitzka für eine Nacht zu entführen, um so auf die Missstände in seinem Betrieb aufmerksam zu machen, trifft die Gruppe eine Entscheidung mit fatalen Folgen. Los Veganeros ist ein fesselnder Spagat zwischen informativen Fakten und unterhaltsamer Spielfilmkomödie. Eine vegane Dramödie, die zum Umdenken anregt...” Und hier der Trailer:    Und hier die ersten Daten: - Aachen /­­ 30.März Apollo Kino * - Aschaffenburg /­­ Casino Kino (Termin folgt) - Augsburg /­­ (Termin folgt im Februar 2015) - Berlin /­­ 24. /­­ 25. /­­ März Moviemento (18:00 h) - Berlin /­­ 28. März Moviemento (18:00 h) * - Biberach /­­ 24. März Traumpalast Bieberach (20:00 h) - Bielefeld /­­ 24. März Kamera Kino Bielefeld (19:00 h) - Braunschweig /­­ 15.April Universum Filmtheater (19:00 h) * - Bremen /­­ 29. März Schauburg (12:00 h) - Bonn /­­ 23. April Woki Kino - Celle /­­ 25. März Kammer-Lichtspiele (20:00 h) - Chemnitz /­­ 26. März Cinestar Roter Turm (20:00 h) - Cottbus /­­ (Termin folgt im Februar) Oben-Kino - Dortmund /­­ 31.März Roxykino * - Dresden /­­ 25. März KiF Kino in der Fabrik (19:30 h) - Düsseldorf /­­ 24.März Metropol - Einbeck /­­ 29. März Welttheater - Erfurt /­­ 26. März Cinestar (20:00 h) - Erlangen /­­ 26. März Cinestar (20:00 h) - Essen /­­ 23.März Filmstudio - Frankfurt /­­ 20.März (21.00 h) /­­ 22.März (13:00 h) Orfeos Erben - Freiburg /­­ 25. März Friedrichsbau-Lichtspiele (19:00 h) - Giessen /­­ 24. März Kinocenter Giessen (20:15 h) - Göttingen /­­ 20. April Lumiere (20:00 h) - Göttingen /­­ 21. /­­ 22. April Lumiere (18:00 h) - Hagen /­­ 26. März Cinestar (20:00 h) - Halle (Saale) /­­ 29. März Luchs Kino (17:00 h) - Hamburg /­­ 23. März 3001 Kino * - Hamburg /­­ 24. /­­ 25. März 3001 Kino - Hameln /­­ 1. April Sumpfblume * - Hannover /­­ 20.März Apollo Kino * [ausverkauft] - Hannover /­­ 21.März Apollo Kino * [ausverkauft] - Hannover 22.März Apollo Kino - Hildesheim /­­ 22. /­­ 23. März Thega Kino * - Ingolstadt /­­ (Termin folgt im Februar 2015) - Innsbruck /­­ 10.April Metropol - Karlsruhe /­­ 22. März Schauburg (17:00 h) - Kassel /­­ 22. März Cineplex (17:00 h) - Kiel /­­ TraumgmbH (Termin folgt im Februar 2015) - Krefeld /­­ 24./­­25. März Primus Palast (Casablanca) - Koblenz /­­ 23.März Kinopolis (20:15 h) - Köln /­­ 25.März Cinenova * - Leipzig /­­ 29.März Passage Kinos * - Lübeck /­­ 27.März Filmhaus - Magdeburg /­­ 10.April Studiokino * - Mainz /­­ 26. März Cinestar (20:00 h) - Marburg /­­ 15.April Capitol Center (17:15 h + 19:45 h) - Münster /­­ 13.April Schloßtheater Kino (21:00 h) - München /­­ 22.März Atelier Kino (11:00 h) - Nürnberg /­­ 22.März Casablanca Kino (13:00 h) - Nürnberg /­­ 25. März Metropolis (20:45 h) - Oldenburg /­­ 29. März Casablanca Kino (11:30 h) - Osnabrück /­­ 26. März Cinestar (20:00 h) - Paderborn /­­ 26.März Cineplex * - Pasching /­­ 10.April Hollywood Megaplex - Potsdam /­­ 27.März Thalia * - Regensburg /­­ 26.März Filmgalerie - Rendsburg /­­ 2. April Kinocenter Rendsburg (20:00 h) * - Saarbrücken /­­ 22.März Camerazwo Kino (18:00 h) - Salzgitter /­­ 25.März Focus Cinema - Siegen /­­ 26. März Cinestar (20:00 h) - Stuttgart /­­ 24.März Delphi Arthaus Kino * - Trier /­­ 22.März Broadway Filmtheater - Ulm /­­ 25. März Mephisto - Wien /­­ 10.April Hollywood Megaplex im Gasometer - Wiesbaden /­­ 29. März Caligari (17:30) mit Darsteller Jan Hegenberg - Wolfenbüttel /­­ 25. März Filmpalast Wolfenbüttel (17:30 & 20:00 h) - Wolfsburg /­­ 16. April Hallenbad Kino (20:30 h) (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Der Beitrag Los Veganeros – ab 20.3. in den Kinos erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan wandern in Neuseeland

30. März 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan wandern in NeuseelandHeute wieder ein spannender Reisebericht von Bettina, die seit November 2013 auf Weltreise ist, und uns immer wieder mit tollen Eindrücken und Bildern versorgt.  Ich war bisher noch nie vegan wandern. Jedenfalls keine Touren, die mehrere Tage dauern. Die Vegan-Veteranen dürfen gerne ein Mal gähnen: Vegan und Sport? Kein Problem. Kalter Kaffee. Eine kleine Internetrecherche hat allerdings ergeben, dass man zu dem Thema gar nicht mal so viel Info findet. Was soll man essen, wenn man über den normalen Alltag hinaus verbrennt und rumsportelt? Zum Frühstück gab es früher auf längeren Tracks bei mir Müsli mit Milch aus Milchpulver und Wasser, über den Tag hin Kekse oder ähnliches, abends dann Nudeln oder Couscous mit irgendeiner Fertigsaucenmischung. Insgesamt viel Fertigkram mit dem entsprechenden Kleingedruckten, auf das man früher halt nicht so sehr geachtet hat. An sich sind das alles für den Alltag keine großen Probleme. Fertigprodukte lassen sich zumindest in meinem Leben relativ gut vermeiden. Für mehrtägige Wanderungen stellen sich allerdings noch zusätzliche Herausforderungen was übrigbleibenden Müll und Gewicht der Mahlzeiten angeht. Kurz zu den Wanderungen, die ich in Neuseeland unternommen habe: Der Kepler Track, im Westen der Südinsel Neuseelands, 4 Tage. Abel Tasman Costal Track im Norden der Südinsel, 3 Tage. Wanganui River Tour im Kanu, 3 Tage. Dazu noch ein paar Tagestouren sowohl auf der Süd- wie auch auf der Nordinsel. Erstes Problem: Schuhkauf Als erstes Problem hat sich schon zu Hause der Schuhkauf herausgestellt. Meine alten, unveganen Wanderschuhe haben nach 10 Jahren ihren Geist aufgegeben und ich habe versucht, neue vegane Schuhe zu bekommen. Trotz Internetrecherche, wirklich guter Beratung im Outdoorladen und einigen E-Mail-Anfragen meinerseits an die Hersteller von Wanderschuhen, mit denen ich bisher gute Erfahrung gemacht habe, habe ich nur ein einziges veganes Wanderschuhpaar gefunden (Salewa). Leider war die Sohle für die Strecken, die ich wandere, zu flexibel. Ich habe zwar im Laden gehört, dass jemand damit einen Teil des Jakobswegs gewandert ist und keine Probleme hatte, als ich allerdings die Art ,,Weg (oder auch kein Weg) beschrieben habe, die ich vor Neuseeland gewandert bin, bin ich doch wieder bei einer neueren Version meiner alten, unveganen Schuhe gelandet. Sehr schade und im Nachhinein ärgert es mich auch ein bisschen, denn alle Wanderwege, die ich in Neuseeland gesehen habe, waren so gut ausgebaut, dass auch ein weniger robuster Schuh mit Sicherheit geeignet gewesen wäre. Und weil mich das so geärgert hat, habe ich für den nächsten Wanderwütigen, der das hier vielleicht liest, noch eine Produktanfrage an den Schuhhersteller Salewa geschickt. Die 3 (!) Modelle Firetail, Wildfire und Firevent sind vegan. Ansprüche an die Verpflegung Neben den Schuhen bleibt noch das Problem mit der Verpflegung. An diese stellen sich im Wesentlichen 4 generelle praktische Ansprüche: - Sie muss leicht sein, also möglichst wenig Wasser enthalten. - Sie muss kompakt und robust sein, also möglichst wenig Luft enthalten und sie sollte nicht kaputtgehen, wenn sie beim Packen/­­Entpacken des Rucksacks mal ein bisschen gedrückt und gequetscht wird. - Sie muss energiereich sein, also möglichst viel Kohlenhydrate und gerne auch ein bisschen mehr Fett enthalten, als man so im Alltag anpeilt. - Sie muss so verpackt sein, dass sie möglichst wenig Müll erzeugt. Also zum Beispiel keine Dosen. Auf den Wegen gibt es meist keine Möglichkeit, seinen Müll zu entsorgen. Nach ein paar Tagen wird einem doch recht deutlich bewusst, wie viel Müll man so erzeugt. Vielleicht mal eine ganz gut Anregung, darüber generell für sich nachzudenken. Optimal sind für Frühstück und Abendbrot Mahlzeiten, die man mit Wasser aufgießen kann und für Mittags und Zwischenmahlzeiten Dinge, die man sich beim Wandern ohne großen Aufwand in den Mund stecken kann. Ich habe es häufig genug erlebt, dass das Wetter beim Wandern so schlecht war, dass ich während einer längeren Pause einfach zu sehr ausgekühlt wäre, oder dass man keinen geeigneten Platz für eine Pause findet. Für solche Fälle möchte man sich nicht damit abmühen, sich ein Brot schmieren zu müssen. Als zusätzlichen Anspruch habe ich jetzt also noch, dass das komplette Essen vegan sein sollte und ich hätte auch gerne, dass es noch irgendwie gut schmeckt, so rein für die seelisch-moralische Unterstützung Gesamte Wanderung vegan – ist das möglich? Das Hauptproblem ist, dass ich im Alltag die meisten Dinge selbst zubereite und mich jetzt in einem völlig unbekannten Angebot an Fertigprodukten zurechtfinden muss. Als ich meinem Freund erzählt habe, dass ich diesmal die gesamten Wanderungen vegan machen möchte, hat er nur den Kopf geschüttelt und gemeint, dass das einfach nicht geht. Aber: Geht doch! Und es ist echt nicht sooo schwer. Im Endeffekt habe ich mich zum Frühstück für Vollkorn-Couscous entschieden, den ich mit kochendem Wasser aufgegossen habe und in den ich etwas Zucker, Rosinen und Nüsse gerührt habe. Für mittags hatten wir Pumpernickel (findet man im neuseeländischen Supermarkt in der Nähe der Wraps), Knäckebrot (gilt in Neuseeland anscheinend nicht als Brot und steht im Supermarkt neben den Crackern) und für die ersten Tage noch eins der typischen weichen Vollkornbrote eingepackt. Leider sind bei diesen weichen Broten nicht alle Sorten vegan und die Brote schimmeln relativ schnell, also leider nicht wirklich zu empfehlen. Als Brotbelag gab es Tomatenmark und Salatgurke. Für zwischendurch hatten wir es mengenmäßig vielleicht etwas übertrieben, aber nachdem ich auf meiner allerersten Wanderung in Schweden viel zu wenig Essen eingeplant hatte (man verbraucht einfach mehr Kalorien, wenn man den ganzen Tag wandert oder im Kanu paddelt als wenn man im Büro vorm Computer sitzt.), packe ich seitdem lieber ein T-Shirt wieder aus und dafür eine Packung Nüsse mehr ein. Ich rieche lieber schlecht als Hunger zu haben. Also hatten wir als Zwischenmahlzeiten Nüsse, Trockenfrüchte, Müsliriegel, Äpfel und jede Menge dunkle Schokolade (Whittaker 72%! Hat zumindest mir sehr gut geschmeckt, ist vegan und auch noch fair gehandelt). Nüsse und Trockenfrüchte kann man sich in vielen neuseeländischen Supermärkten in einzelne Tüten abfüllen und nach Gewicht bezahlen. Wenn es diese Möglichkeit nicht gibt, wird man auch bei den Backzutaten oder bei den Müslis fündig. Viele der Müsliriegel hier enthalten Milchpulver oder Milchbestandteile und erinnern von der Konsistenz her eher an einen Keks als an das, was ich so unter Müsliriegel verstehe. Was ich stattdessen entdeckt habe, sind ,,Nutbars von der Firma ,,Quaker. Die gibt es in verschiedenen Sorten. Nuss, Beere und Aprikose sind vegan, wobei ich dazu sagen muss, dass ich Beere und Aprikose so künstlich im Gechmack fand, dass ich sie nicht nochmal kaufen würde. Aber jedem das seine. Für abends haben wir Vollkornnudeln, Polenta, rote Linsen und Reis mitgenommen. In größeren neuseeländischen Supermärkten gibt es ein Regal mit internationalem Essen. Da kann man einige Dinge finden, die man auch von zu Hause kennt, auch wenn sie natürlich nicht unbedingt typisch deutsch sein müssen. Die Saucenvarianten unserer bisherigen Wandertouren haben sich alle sehr schnell als nicht vegan herausgestellt. Selbst die frischen Kräuterpasten, die man in Tuben im Gemüseregal vieler größerer Supermärkte finden kann, enthalten Milchbestandteile. Im Regal bei den Fertigprodukten haben wir dann mehrere Currypasten in kleinen Tüten gefunden und Beutel mit Cocosmilchpulver, das man mit Wasser anrühren kann. Fazit Insgesamt hatten wir so wenig Müll wie wohl noch auf keiner Tour vorher. Wir hatten zu viel Essen mit, aber das war ja mit Ansage und ich habe, wie auf eigentlich jeder Tour, frisches Gemüse vermisst. Vegan wandern geht offensichtlich und ist nicht so schwer, wie am Anfang befürchtet, auch wenn der Einkauf im fremden Supermarkt vielleicht etwas länger dauert, als er zu Hause dauern würde. Dazu noch ein Tipp: Niemals ohne Pulli in einen großen, neuseeländischen Supermarkt gehen! Egal wie warm oder kalt es draußen ist, die Klimaanlage im Laden wird an sein.   Wer schreibt denn hier? Bettina liebt Reisen, Kochen und Bücher! Sie lebt seit etwa 2005 vegetarisch und seit 2011 vegan. 2008 ist sie durch Australien gereist. Im  November 2013 ist sie zu einer langersehnten Weltreise aufgebrochen, über deren Eindrücke sie auch in ihrem Blog listeningtothetravelbugstune.wordpress.com berichtet. Vor der Weltreise hat sie am veganen Backbuch ,,Vegan rockt! - Das Backbuch der Edition Lempertz mitgearbeitet, welches im November 2013 erschienen ist.

Kommentar zum Pferdefleischskandal

16. Februar 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Zur Zeit beherrscht ein Thema die Schlagzeilen, das die Gemüter erhitzt: Der Pferdefleischskandal. Die Fakten sind schnell erklärt. In Deutschland wurden Lasagne-Tiefkühlgerichte entdeckt, in denen Pferdefleisch enthalten ist, neben dem sonst üblichen Rind- oder Schweinefleisch. Was den Zorn “des Verbrauchers” hervorruft, ist die Tatsache, dass das Pferdefleisch nicht auf den Packungen deklariert wurde. Ein Skandal! Wirklich? Natürlich, es ist mehr als nicht in Ordnung, dass dieses nicht korrekt deklariert wurde, keine Frage. Ich möchte als Käufer eines Produktes davon ausgehen können, dass nur das drin steht, was drauf steht. Allerdings: Die Deklarationspflicht in Deutschland schützt auch nicht vor nicht deklarierten Inhaltsstoffen, wenn eine bestimmte Mindestmenge bzw. Anteil am Gesamtprodukt unterschritten wird. Ganz sicher kann man sich also nie sein, sondern nur hoffen, dass der Hersteller lückenlos aufzählt, was alles enthalten ist. Soweit verständlich, dass die Tatsache an sich angeprangert wird, absolut nachvollziehbar, und das ganze soll nicht runtergespielt werden. Worüber genau regt der Verbraucher sich auf? Was mich persönlich – und vermutlich einige andere von euch – allerdings wirklich verärgert, ist die Art und Weise der Berichterstattung. Immer wieder liest man in großen Lettern “SKANDAL!. Aber worüber regen sich die Verbraucher, die gerne Lasagne mit Fleisch kaufen, eigentlich genau genommen auf? Übrer die mangelnde Deklaration? Oder vielmehr dass sie neben (Teilen von) Rind auch ein wenig Pferd mit verspeist haben? Sie haben sich ja eh dazu entschieden, Tiere zu essen, und das dahinter stehende System der Massentierhaltung hinzunehmen. Und einen Unterschied im Geschmack wird eh niemand feststellen können, es ist ja auch nur beigemischt. Nochmal: Keine Frage, es sollten möglichst alle Bestandteile deklariert sein. Aber das passiert in der Praxis doch sowieso bei vielen Produkten nicht, und da wird nicht gleich jedesmal medial ein Skandal ausgerufen. Worüber aber genau regen sich Medien und Konsument dann eigentlich so auf? Vielleicht viel mehr, weil es hier um Pferde geht? Wie wäre es, wenn z.B. Golden Retriever drin wäre? Vermutlich ein noch größerer Skandal. Es läuft am Ende mal wieder darauf hinaus, dass der Verbraucher entscheidet, dass Schweine und Rinder (oder diese leckeren Babyrinder, die Kälbchen) selbstverständlich gegessen werden dürfen, während Pferde oder Hunde eben unsere lieben Haus- und Stalltiere sind, für die wir ohne mit der Wimper zu zucken jede Menge Geld beim Tierarzt lassen. Aber eben bitte nicht im Supermarkt, die Verpackungen mit den hübschen Bauernhofbildern sollten schon billig sein. Das erinnert mich an eine ähnliche Schlagzeile in der Zeitung mit den 4 Buchstaben vor wenigen Jahren, die es “pervers” fand, dass zu einem chinesischem Volksfest tausende von Hunden geschlachtet wurden. Ja, in China essen sie Hunde. Dass hierzulande aber selbstverständlich Spanferkelwettessen stattfinden oder ähnlich sinnvolle Veranstaltungen, wo man sich bis kurz vorm Erbrechen mit Fleisch vollstopft, während ein paar Tausend Kilometer entfernt Menschen an Hunger sterben, das nenne ICH pervers. Nein, sogar PERVERS. Der wirkliche Skandal Der eigentliche Skandal ist für mich, wie in diesem Lande Tiere tagtäglich unter erbärmlichsten Umständen gehalten, gequält und getötet werden. Und das ganze vor dem Hintergrund eines Tierschutzgesetzes, das besagt, dass Tiere nur im Sinne eines größeren Interesses (des Menschens) getötet werden dürfen. Gequält werden darf überhaupt kein Tier. Was aber soll dann das Kupieren von Schwänzen, Kastrieren ohne Betäubung oder Weglöten von Schnabelspitzen sein? Spaß? Fleisch wird in Deutschland zudem auch noch in hohem Maße subventioniert, damit der liebe Konsument billiger Fleisch als Gemüse einkaufen kann, und wir die Teile, die wir nicht essen, nach Afrika verschiffen können, damit sie auf den dortigen Märkten ungekühlt und billig verkauft werden, und nebenbei die lokalen Produzenten Pleite gehen lassen. Auch die Kosten für die Beseitigung der immensen Umweltschäden, die eine Massentierhaltung mit sich bringt (Verseuchung von Böden und Gewässern), wird nicht vom Fleischkäufer mit bezahlt, nein, sie werden von allen Steuernzahlern bezahlt. Unser Gesundheitsystem wird nicht zuletzt durch einen viel zu hohen Fleischkonsum – der durch Subventionen gefördert wird – extrem stark belastet. Wer zahlt? Wir alle, auch diejenigen die sich gesund, umweltbewusst und fleischlos ernähren. Aber schreien hier Bürger und Medien lauthals “Skandal!”? Nein, nur gelegentlich wenn mal unappetitliche Bilder aus Massentierhaltungsanlagen auftauchen. Aber nur ganz kurz. Jeder ist aber froh, wenn die auch nach ein paar Tagen wieder verschwinden, damit man wieder genussvoll in ein Stück Fleisch beissen kann. DAS ALLES, diesen gesamte System ist für mich ein einziger Skandal. Über den Pferdefleischskandal kann ich nur müde lächeln, und meine Fleisch essenden Mitbürger bitten, mal darüber nachzudenken, was denn wirklich SKANDALÖS ist. Das gute daran: Mit jedem Fleischskandal steigt die Zahl der Menschen, die kein Fleisch mehr essen, und damit diesem perversen System den Rücken kehren. Übrigens, schon gehört? In Brandenburg ist aktuell ein neuer Fall von Vogelgrippe festgestellt worden auf einer Entenfarm. The post Kommentar zum “Pferdefleischskandal” appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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