Vegan Guerilla - vegetarische Rezepte

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Vegan Guerilla vegetarische Rezepte

Plastikfreie Alternativen: Strohhalme aus Glas

25. November 2017 Vegan Guerilla 

Ahoi ihr Lieben! Heute an dieser Stelle nur ein kurzer Hinweis auf eine Verlosung, welche ihr aktuell auf meinem Instagram Kanal findet. Dort könnt ihr eins von drei Sets mit wiederverwendbaren Glasstrohhalmen von Halm gewinnen. Nie wieder zu umweltschädlichen Plastikstrohhalmen greifen & die Zero Waste Cocktail Party klingen gut? Dann schaut bis zum 01.12.2017 vorbei und verratet mir euren Lieblingsdrink!

POWER TO THE (vegan buffalo chicken) PIZZA

12. November 2017 Vegan Guerilla 

(English version below) Moin ihr Lieben! Heute habe ich ein Rezept von einem besonderen Gast aus dem sonnigen Kalifornien im Gepäck. Chris Barker, bekannt als Chris #2, von der Band Anti Flag hat mir nämlich das Rezept verraten, welches er am als erstes für sich und seine Partnerin Jane zubereitet, wenn es nach einer Tour wieder nach Hause geht. Mit diesem einfach zubereiteten Pizza-Rezept für sein Lieblings-Home From Tour Meal liegt er niemals falsch, so Chris. Da mir das Rezept natürlich auf Englisch zugeschickt wurde, habe ich das Rezept übersetzt und mit ein paar Anmerkungen versehen, damit ihr es auch mit den in deutschen Supermärkten vorhandenen Zutaten nachmachen könnt. Einige von Chris Lieblingsprodukten sind bei uns nämlich leider nicht erhältlich. Wer das englische Original lesen mag, wird unter der mit Anmerkungen versehenen deutschen Version des Rezepts fündig. Außerdem gibt es zwei Anti Flag Sets mit jeweils einem Anti Flag Jutebeutel sowie dem aktuellen Album American Fall abzustauben, damit ihr bei der Zubereitung dieses Rezepts auch die passende Musik auf den Ohren habt und vorher stilecht Zutaten einkaufen könnt.

Feuerwear: Recycelte Unikate aus Feuerwehrschlauch

4. Oktober 2017 Vegan Guerilla 

(Enthält Werbung) Vor einigen Wochen landete trudelte eine Mail mit einer für mein Postfach recht untypischen Anfrage bei mir ein. FEW533_­Feuerwear_­Shooting-VeganGuerilla_­SarahKaufmann_­010Irgendwo zwischen durchaus geschmeichelt und leicht irritiert las ich die Zeilen der Firma Feuerwear. Gefragt war ausnahmsweise nämlich kein Foodfoto oder Rezept, sondern ich als Model für ein Fotoshooting. Letzteres verwunderte mich dann doch etwas, denn schließlich stehe ich meist und lieber hinter der Kamera als davor und halte mich davon abgesehen nicht gerade für ein typisches Model. Sind die sich sicher, dass sie mich meinen? war daher zunächst einmal der naheliegenste Gedanke, wobei diese Zweifel recht schnell durch eine kurze Recherche zu vergangenen Fotoshootings der Kölner Firma aus dem Weg geräumt werden konnten und die Recherche zeitgleich durchaus Lust auf das angefragte Shooting machte, da die bisher entstandenen Bilder sehr authentisch wirkten und mir ziemlich gut gefielen. Vor meiner Zusage recherchierte ich jedoch noch etwas weiter, denn schließlich ist es etwas anderes sein Gesicht für eine Kampagne herzugeben als nur ein paar Zeilen auf dem eigenen Blog darüber zu schreiben bzw. Rezepte oder Foodfotos zu erstellen.

greenUnit 2.0: Indoor pflanzen & ernten

17. September 2017 Vegan Guerilla 

Seit meinen ersten Gemüseanbauversuchen in einem Miet-Gemüsegarten während der Saison 2015 bin ich voll und ganz angefixt von der Idee mir möglichst viele Zutaten für meine Küche selbst heranzuzüchten. Bei der Wohnungssuche in diesem Jahr war daher eine meiner größten Prioritäten eine Wohnung mit Garten zu finden. In Hamburg kein leichtes Vorhaben, zumindest wenn die Bude bezahlbar sein soll. Mein Lieblingsmensch und ich hatten jedoch Glück und haben seit ein paar Monaten tatsächlich ein paar Meter Terasse sowie ein paar zusätzlichen Meter Rasen und Gestrüpp, ohne das wir dafür in irgendeinen Randbezirk der Stadt ziehen mussten. Da wir erst im Mai umgezogen sind und viel in der Wohnung zu tun war, waren wir in diesem Jahr für die Vorbereitung von Beeten zu spät dran. Das meiste landete diese Saison daher in Kübeln und Balkonkästen, wo die meisten Pflänzchen sich übrigens sehr wohl gefühlt und uns trotz später Pflanztermine teils noch reichlich Erträge beschert haben. Bis zur nächsten Saison soll das Gestrüpp jedoch weichen und durch ein paar kleine Hochbeete ersetzt werden. Doch dazu könnt ihr auf meinem Blog bei Gelegenheit mehr lesen. Nun steht allerdings erst einmal ein anderes, jährlich wiederkehrendes Problem für Hobby-GemüsegärtnerInnen vor der Tür: der Herbst und Winter, welcher den meisten der greenUnit 2.0Pflänzchen zeitnah den Garaus machen wird. In unserem Garten wird es in den nächsten Monaten hoffentlich dennoch ein paar winterharte Endivien sowie Herbstrübchen zu ernten geben. Das ist zwar schonmal besser als gar nichts, aber eben auch nicht viel. Da ich jedoch auch in den dunklen und kalten Monaten nur ungerne auf eigene frische Zutaten verzichte und die Hobbygärtnerei liebe, liebäugel ich schon lange damit, mir ein kleines Indoor Gewächshaus zuzulegen, um über die dunklen Monate zumindest noch durchgehend mit frischen Kräutern und Blattsalaten aus dem Eigenanbau versorgt zu sein. Als ich zufällig Ende Juni eine Anfrage erhielt, ob ich das das greenUnit 2.0 Gewächshaus testen möchte, war ich sofort neugierig und die Antwort natürlich Ja. Vorab sei gesagt, dass ich keine Zahlung für diesen Artikel erhalten habe, aber eben ein Testgerät. Dem Produktsponsoring habe ich zugesagt, da das Thema ohnehin perfekt zu meinen Interessen passte. Allerdings möchte ich an dieser Stelle betonen, dass das positive Ergebnis meines Tests und die ehrlich Begeisterung für das Thema und das Gerät nichts damit zu tun haben, dass mir ein Produkt gestellt wurde. In Zeiten von absurden Kooperationsanfragen, die BloggerInnen gerne auch mal versuchen eine Meinung vorzuschreiben und oft wenig Lust auf eine Zusammenarbeit machen, muss das vermutlich inzwischen leider explizit erwähnt werden.

Seitan Chorizo

20. August 2017 Vegan Guerilla 

Seit einigen Wochen ist bei uns Zuhause immer Seitan-Sonntag. Mein Freund und ich haben uns vor einiger Zeit, als die Grillsaison sich langsam nährte, nämlich in den Kopf gesetzt eine perfekte Seitan-Wurst zu basteln. Eigentlich fing es damit an, dass der Mann auf die Idee kam, bei uns im Garten aus Tontöpfen einen Räucherofen zum kalt räuchern zu basteln. Gesagt, getan. Nach selbst geräuchertem Tempeh (großartig!) war dann jedoch Seitan an der Reihe. Nicht so richtig zufrieden mit der selbstgemachten und vor allem ersten selbst geräucherten Seitan-Wurst (etwas zu zäh und trocken) beschlossen wir, dass wir parallel zu unseren Räucher-Tests dringend auch einmal die Woche verschiedene Arten Seitan-Würste und Aufschnitt machen sollten, bis wir rundum zufrieden mit den Ergebnissen sind und uns die Seitan-Wurst zu den Ohren raushängt - geräuchert als auch ungeräuchert versteht sich. Am besten dazu geeignet natürlich: Ein fauler Sonntag mit Grill im Garten, zumindest wenn das Hamburger Wetter es in einer Regenpause zulässt. In den letzten Wochen ging es Sonntags entsprechend um die Seitan Wurst. Doch womit anfangen? Natürlich Chorizo! Nach einigen schon ziemlich leckeren Versionen in den letzten Wochen hat uns die letzte Variante am meisten gefallen, obwohl wir sie aufgegessen haben, bevor sie es in den Räucherofen geschafft hat. Sicherlich wird in den nächsten Wochen noch ein bisschen an dem entstandenen Rezept gefeilt (oder es geht an die nächste vegane Wurste-Variante), aber: Bevor ich das Rezept nie mit euch teile, weil wir in unserer Küche damit beschäftigt sind unendliche Seitan-Geschichte zu spielen und es vielleicht immer noch irgendwie und irgendwann ein klitzekleines bisschen besser werden könnte, gibt es heute unseren aktuellen Seitan Chorizo Liebling. Es wäre nämlich einfach gemein dieses leckere Rezept in unserer Wohnung einzusperren und euch vorzuenthalten.

Chorizo- Buger mit Cashew-Cheese & gegrillter Zucchini

4. August 2017 Vegan Guerilla 

Moin! Zum Wochenende habe ich einen fix zubereiteten Chorizo-Burger mit gegrillter Zucchini und schmackofatz Cashew-Cheese Dip im Gepäck. Letzterer gehört zu meinen persönlichen Dip-Lieblingen und ist bei mir Zuhause meist schneller aufgegessen, als das Wort Burger denken kann. Daher ein kleiner Sicherheitshinweis am Rande: Macht lieber direkt die doppelte Portion Dip für Gemüsesticks oder zusätzliche Sandwiches, dann klappt es auch mit den Burgern.

Taquitos

25. Juni 2017 Vegan Guerilla 

Ahoi! Das heutige Rezept habe ich euch aus meinem letzten Urlaub mitgebracht. Als vegane Taquito-Version mit Bohnen und Kartoffeln landete die Speise bei mir das erste Mal im Süden Mexikos auf dem Teller. Sofort war ich von den kleinen frittierten Tortilla-Röllchen begeistert. Wieder Zuhause machte ich mich entsprechend an eigene Versionen des Gerichts. Meine dabei entstandene Lieblingsvariante der Speise möchte ich heute mit euch teilen. Der Titel Taquitos ist übrigens eigentlich nur halb korrekt und hätte ebenso Flautas lauten können. Bei beiden Gerichten handelt es sich um dünne, eingerollte, gefüllte und frittierte Tortillas. Der Unterschied zwischen den beiden Speisen liegt alleine bei letzteren. Sind die Tortillas aus Maismehl, handelt es sich bei dem Gericht um sogenannte Flautas (was auf deutsch übrigens Flöten heißt), während aus Tortillas aus Weizenmehl Taquitos entstehen. Ich verwende für dieses Rezept jedoch häufig fertige Tortillas, welche eine Mischung aus Mais- und Weizenmehl beinhalten. Wie ihr euch denken könnt, funktioniert dies ebenso wunderbar, jedoch ist mir für diese Variante kein eigener Name bekannt. Korrekter Name hin oder her: Die Dinger sind unglaublich gut und ich könnte sie jeden Tag verspeisen!

Plastikfrei & wasserneutral im Badezimmer mit HYDROPHIL

11. Mai 2017 Vegan Guerilla 

(Sponsored Post) Auf Plastik zu verzichten ist oft gar nicht so einfach. Kocht man vor allem mit frischen Zutaten, sind sinnlose Plastikverpackungen und -tüten zumindest beim Lebensmittel-Einkauf teilweise noch recht easy zu vermeiden, indem man vor allem auf unverpackte frische Ware im Supermarkt oder auf dem Markt zurückgreift und sich Stoffbeutel von Zuhause zum Einkaufen mitnimmt. Wer darüber hinaus mal versucht hat möglichst plastikfrei einzukaufen weiß jedoch: Bei anderen Produkten wird dies schnell unheimlich kompliziert. Vor allem der Kauf von plastikfreien (und natürlich zeitgleich veganen) Hygieneprodukten ist oft ziemliche eine Herausforderung, da die Artikel meist entweder in Plastik verpackt daher kommen und teils selbst Plastikpartikel beinhalten oder zu (großen Anteilen) selbst aus Plastik bestehen. Gerade für letztere Produkte ist es oft schwer einen Ersatz zu finden. Hierzu zählen natürlich auch Zahnbürsten. Allerdings dürften die wenigsten von uns bereit sein aus Liebe zur Umwelt aufs Zähneputzen und einige andere grundlegende Produkte im Badezimmer zu verzichten. Alleine an Zahnbürsten produziert jede/­­r von uns im Laufe seines Lebens einen ziemlichen Müllberg: Gehen wir mal davon aus, dass eine Zahnbürste alle drei oder vier Monate gewechselt wird. In meinen 30 Lebensjahren dürfte ich entsprechend dieser Der HYDROPHIL- Klassiker: Bambus-ZahnbürstenRechnung auf einen Müllberg von 90 - 120 Zahnbürsten gekommen sein. Klingt gar nicht so dramatisch? Selbst, wenn wir davon ausgehen, dass eine Person im Leben im Schnitt nur 200 HYDROPHIL Lippenbalsam im Metall-DöschenZahnbürsten verbraucht (da einige im Schnitt vielleicht seltener ihre Zahnbürste wechseln oder auch früh sterben), kommen allein alle heute in Deutschland lebenden Menschen gemeinsam auf 16.282.000.000 Zahnbürsten während ihrer Lebenszeit. Meist sind nicht nur diese aus Plastik, sondern zusätzlich natürlich auch in zusätzliches Plastik verpackt. Eine ziemlich große Menge Müll, die ich mir (im Gegensatz zu meinem eigenen Verbrauch an Zahnbürsten) absolut nicht mehr vorstellen kann. Daher zurück zu meinem eigenen Verbrauch: Die meisten von mir gekauften Zahnbürsten waren leider ebenfalls aus Plastik. Dies änderte sich erst, als mir vor ein paar Jahren die Bambus-Zahnbürsten von HYDROPHIL begegneten. Seither ist mein persönlicher jährlicher Plastik- und Chemie-Müllberg zumindest wieder ein bisschen weiter geschrumpft und die Plastikzahnbürste ein für alle mal aus dem Badezimmer verbannt (sowie nach und nach ein paar weitere Produkte, welche ich in den letzten Jahren durch möglichst unverpackte Alternativen ersetzt habe, z.B. feste Seife statt Duschgel). Stattdessen wird seitdem mit der komplett biologisch abbaubaren Bambus -Zahnbürste mit BPA-freien Nylon 4-Borsten, welche mit mineralölfreien Farben ohne chemische Zusatzstoffe bedruckt ist und ansonsten zu 100% aus Bambus besteht, geputzt.

No-Meat-Balls: Quinoa & Kastanie

26. April 2017 Vegan Guerilla 

(Sponsored Post) Quinoa stammt meist aus der Andenregion und hat tausende Kilometer hinter sich, bevor es in den Regalen deutscher Supermärkte landet. Umso überraschter war ich, als ich entdeckte, dass es mittlerweile tatsächlich auch eine Alternative zum südamerikanischen Quinoa gibt und ein kleiner Hof im Münsterland sich dem regionalen Anbau verschrieben hat. Carolin und Philipp Drerup bauen auf ihrem Hof inzwischen seit über drei Jahren Quinoa an. Die beiden Agrarwissenschaftler entdeckten Quinoa während ihres Studiums für sich und wollten eigentlich nur etwas Quinoa für eine gute Freundin anpflanzen, weil diese Zöliakie (eine Gluten-Unverträglichkeit) hat. Aus dem bisschen Quinoa für eine Person wurde schnell mehr. Im letzten Sommer vermarkteten Carolin und Philipp ihr Quinoa selbst und lieferten an Unverpackt-Läden, den Einzelhandel und Restaurants. Seit kurzem ist der regional angebaute Quinoa auch online erhältlich. Das Quinoa aus dem Münsterland ist übrigens, im Gegensatz zu der meisten Importware, frei von Bitterstoffen (saponinfrei) und ungeschält. Quasi ein Vollkorn-Quinoa, so Carolin. Das macht es noch gesünder. Der angenehme Nebeneffekt: Das Quinoa muss vor dem Kochen nicht gewaschen werden und schmeckt dennoch nicht bitter. Viel schöner finde ich jedoch den regionalen Anbau. So hat das Quinoa, welches aktuell in meiner Küche steht und das ich für dieses Rezept verwendet habe, unter 300km aus dem Münsterland nach Hamburg zurückgelegt - statt über 10.000 Kilometer aus Peru. Diese Geschichte von den Anfängen des Münsteraner Quinoas auf dem Hof Drerup und der mir unbekannten Freundin von Carolin, die mit ihrer Unverträglichkeit den Anstoß zum regionalen Quinoa-Anbau gab, schwirrte mir beim basteln dieses Rezepts immer noch im Kopf herum. So kam ich auf die Idee, mal eine andere Alternative zu veganen Meat-Balls zuzubereiten - allerdings eben ohne Gluten und auch ohne Soja, allergikerfreundlich und nichtsdestotrotz genauso lecker. Dazu gab es, ganz klassich, Tomatensauce und Spaghetti. Für ein glutenfreies Gericht einfach Soja-Spaghetti verwenden, für ein Gericht ohne Soja einfach zu herkömmlichen Nudeln greifen. Soll die Pasta soja- als auch glutenfrei sein, gibt es auch hierfür mittlerweile Alternativen, wie z.B. Nudeln aus Linsen oder auch Mungobohnen.

No Bake Vanille- Griesskuchen

24. April 2017 Vegan Guerilla 

Hallo Naschkatzen! Heute habe ich mal wieder ein easy Rezept für einen Kuchen, das ganz ohne Backen funktioniert. Der rohe Kuchenboden aus Nüssen und die cremige Griess- Vanille- Füllung sind schnell gemixt. Neben einem Mixer braucht ihr lediglich etwas Geduld, um die Kuchenfüllung für ein paar Stunden im Kühlschrank fest(er) werden zu lassen.

Mini Mandel- Blaubeer- Kuchen

16. April 2017 Vegan Guerilla 

Passend zum langen Wochenende habe ich heute eine kleine Nascherei parat: Ein Küchlein mit Blaubeeren und Mandelmehl. Mandelmehl ist übrigens nicht das Gleiche wie gemahlene Mandeln. Der Unterschied zwischen den beiden Produkten ist schnell erklärt: Gemahlene Mandeln sind tatsächlich einfach nur Mandeln, welche einfach fein gemahlen wurde. Abhängig davon, ob hierfür Mandeln mit oder ohne Schale (blanchiert) verwendet wurden, ist das Endprodukt heller oder dunkler. Mandelmehl sieht auf den ersten Blick ähnlich aus, ist aber trotzdem ein etwas anderes Produkt. Das Mandelmehl entsteht bei der Gewinnung von Mandelöl als Neben- bzw. Abfallprodukt. Diese Mandelmasse, welcher bereits das Öl entzogen wurde, wird nun gemahlen. Es entsteht Mandelmehl. Natürlich enthält dieses Produkt, im Gegensatz zu den gemahlenen Mandeln, kaum noch Mandelöl. Entsprechend hat das Mehl auch eine etwas andere Konsistenz, ist trockener und lässt sich auch in der Küche etwas anders einsetzen. Ebenso wie bei gemahlenen Mandeln, gibt es helle und dunkle Versionen von Mandelmehl, ebenfalls abhängig davon, ob als Ausgangsprodukt geschälte oder ungeschälte Mandeln verwendet wurden. Mandelmehl findet ihr zum Beispiel im Reformhaus.

Veganes Festival in Schweden: Kaos Skola 2017

4. April 2017 Vegan Guerilla 

Veganes Festival in Schweden: Kaos Skola 2017Auch in diesem Jahr ist es wieder so weit und das kleine, privat organisierte Festival Kaos Skola findet in diesem Jahr mittlerweile das dritte Mal statt. Auf die Ohren gibt es (wie in jedem Jahr) die Musik von diversen Singer-Songwritern. 2017 sind unter anderem Yellowknife, Matze Rossi, John Allen und PAD dabei. Währenddessen kommt in die Mägen der BesucherInnen ausschließlich hausgemachtes veganes Essen. Klingt gut? Finde ich auch – und genau deshalb schenke ich euch in Kooperation mit Esther, dem Kopf hinter dem Festival, in Vorfreude auf das Festival auch in diesem Jahr wieder Tickets. Darüber, wie die Idee zum Festival entstand, habe ich bereits im letzten Jahr berichtet. Hier noch einmal die Kurzversion: Esther lebt mit ihrer kleinen Familie in Schweden und hat dort ein schönes Grundstück mitten in der Natur. Vor über drei Jahren kam sie auf die Idee, dieses Grundstück für ein kleines Festival zu nutzen. Als Veganerin und Mutter war für Esther klar: Die Veranstaltung sollte neben Musik ausschließlich veganes Essen bieten und absolut familienfreundlich sein. Das Kaos Skola war entstanden. Das während des Festivals angebotene Essen ist nicht im Ticketpreis enthalten und muss vor Ort gekauft werden. In Anbetracht der Tatsache, dass die Tickets für zwei Tage Festival (und der Möglichkeit insgesamt zwei Nächte länger auf dem Grundstück zu campen, d.h. Anreise am 20., Abreise am 23.07) lediglich 55EUR kosten und der komplette Erlös des Festivals an einen oder mehrere gemeinnützige Zwecke gespendet wird, ein sehr fairer Deal, finde ich. Mehr Infos zur Anreise, Campingmöglichkeiten vor Ort und natürlich auch das Festival-Lineup findet ihr auf der Homepage vom Kaos Skola. VERLOSUNG: Zusammen mit dem Kaos Skola verlose ich 2 x 1 Ticket für das Festival sowie 3 XXL-Postkarten mit Signaturen von Musikern des Festivals. Achtung: Die beiden Tickets werden separat verlost und die Anreisekosten müssen selbst übernommen werden. Ihr wollt mitmachen? Hinterlasst einfach bis zum 15.04.2017 einen Kommentar unter diesem Beitrag. Die GewinnerInnen werden im Anschluss ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Merken Merken Merken Merken Merken

Kulinarische Jahresaktion der Deutschen Bahn

31. März 2017 Vegan Guerilla 

Kulinarische Jahresaktion der Deutschen BahnAm 1. April startet die neue kulinarische Jahresaktion der Deutschen Bahn 2017/­­2018. In diesem Jahr gibt es hierbei eine kleine Neuerung, denn erstmalig hat die DB sich für ihre Speisekarte Unterstützung von sechs Foodbloggern geholt, welche jeweils eine Speise für die Karte der Bordrestaurants entwickelt haben. Ein Gericht von jeder/­­m BloggerIn wird es für zwei Monate geben, danach wird gewechselt und der nächste Blog ist an der Reihe. Wie einige von euch bereits mitbekommen haben, gehöre ich zu den sechs Bloggern, die bei der kulinarischen Aktion dabei sind. Wie es dazu kam? Spulen wir ein paar Monate zurück: Ende August klingelt mein Handy. Die Frankfurter Agentur Gourmet Connection ist am anderen Ende der Leitung und fragt, ob ich Lust hätte, ein veganes Gericht für die Deutsche Bahn zu kreiieren. Nachgedacht habe ich über den Vorschlag nur sehr kurz und sagte dann ziemlich spontan zu. Schließlich gehen in den 260 Bordrestaurants der ICEs eine ganze Menge Speisen über die Theke: 12.000 bis 15.000 Aktionsgerichte sind es im Schnitt pro Monat. Nach kurzer Nachfrage bestätigte sich, was ich schon vermutet hatte: Ich war die einzige vegane (und auch vegetarische) Bloggerin, die für die Foodblogger-Kampagne angefragt wurde. Meine Entscheidung für eine Teilnahme fiel entsprechend noch schneller. In wenigen Sekunden gingen mir Gedanken wie “Was passiert, wenn ich absage? Gibt es dann für zwei weitere Monate tausende nicht vegane Speisen? Höchstwahrscheinlich…” durch den Kopf. Letztlich konnte ich mit meiner Zusage also auch sicherstellen, dass stattdessen auf jeden Fall tausende rein pflanzliche Speisen in “meinen” Aktionsmonaten verspeist werden. Da wollte und konnte ich eigentlich gar nicht guten Gewissens “Nein” sagen. Außerdem war ich auch neugierig auf einen Blick hinter die Kulissen und darauf, die für die Bordgastronomie und Essensangebot der DB zuständigen Mitarbeiter kennenzulernen… und im Idealfall vielleicht auch hier noch ein paar Denkanstöße für mehr vegane Optonen zu hinterlassen. Im September fand dann ein erstes Treffen in Köln statt, bei welchem auch alle teilnehmenden BloggerInnen das erste Mal aufeinander trafen. Gemeinsam mit Die Jungs kochen und backen, bushcooks kitchen, Hol(l)a die Kochfee, Lecker muss es sein und Kochfreunde, wurde ich durch die “Katakomben” der Deutschen Bahn geführt, um zu sehen, wie die Speisen in die Bordrestaurants der Züge gelangen. Der Kölner Hauptbahnhof eignete sich hierfür hervorragend, da er einer der wichtigsten Logistik-Standorte der DB ist und somit auch zu jenen Bahnhöfen zählt, in denen die Züge mit Speisen und Getränken beladen werden. Zunächst ging es durch lange Gänge und Lagerhallen. Dabei entstand ein erster Eindruck, wie das Essen eigentlich in die Züge kommt und wie wenig Zeit oft für das Auffüllen der Speisewagen bleibt. Zudem gab es erste Einblicke in puncto Essensherstellung bzw. Lagerung. Die Speisen werden nicht tiefgekühlt (wovon ich irgendwie ausgegangen war) gelagert, sondern vakuumiert und gekühlt aufbewahrt. Im Zug werden sie dann mit Hilfe eines Konvektomaten (Heißluftdämpfer) erhitzt. Im Anschluss ging es gemeinsam weiter nach Hamburg. Auf der Reise konnten wir einen genauren Blick in die kleinen Küchen und vorhandenen Geräte in den Speisewagen erhaschen, aktuelle Gerichte probieren und es blieb viel Zeit, sich mit den anderen Bloggern und für die kulinarische Jahresaktion zuständigen Mitarbeitern auszutauschen. Die erste kleine Überraschung: Ich bin fest davon ausgegangen, dass ich als Veganerin an diesem Tag wohl nur tassenweise schwarzen Kaffee probiere und hatte natürlich ein veganes Notfall-Franzbrötchen in der Tasche. Stattdessen gab es ein veganes Blumenkohl-Curry, worüber ich durchaus verwundert war. Seit meinem letzten Besuch im Bordbistro waren um ehrlich zu sein diverse Jahre vergangen. Seither hatte sich fest in meinen Kopf eingebrannt: Nimm was von Zuhause mit wenn du Bahn fährst – oder hol dir zumindest vorher einen kleinen Snack. Scheinbar hat sich dort schon mehr getan, als ich ursprünlich dachte. Auf jeden Fall schön zu sehen, dass sich aufgrund vorhandener Nachfrage nach und nach auch hier in Sachen pflanzlicher Gerichte etwas tut. Gut fand ich vor allem auch, dass eine zusätzliche Karte mit den Inhaltsstoffen aller im Bordbistro angebotener Speisen ausliegt und sich klar nachvollziehen lässt, was genau wodrin steckt. Bis dato war mir die nämlich ebenfalls nicht bekannt. Nach einer Nacht in Hamburg fuhren wir am nächsten Morgen gemeinsam nach Seevetal, um uns bei Müller Menü, einem der Produzenten der Speisen für die DB, die Produktion anzuschauen. Während der Blick hinter die Kulissen am Tag zuvor schon ziemlich interessant war, überraschte mich der Besuch bei Müller Menü jedoch noch mehr. Ich hatte eigentlich eine vollautomatisierte Küche mit wenigen Mitarbeitern und Köchen erwartet. Stattdessen wurden wir in einen Raum geführt, der eher an eine “normale” Großküche erinnerte, auch wenn es natürlich  zusätzliche große Geräte zum Wiegen und Vakuumieren der Speisen gab und die verwenden Töpfe und Pfannen selbstverständlich diverse Nummern größer waren, als ich es von anderen Küchen (in denen ich mal gearbeitet habe) kenne. Trotzdem war ich ziemlich überrascht, wie viel dort tatsächlich von Hand passiert. Beide Besuche zeigten uns natürlich vor allem auch, worauf wir bei der Entwicklung der Speisen achten mussten. Um ein paar Beispiele zu nennen: Manche Lebensmittel verlieren ihre Farbe, wenn sie zunächst gegart, vakuumiert und dann wieder erhitzt werden, andere verlieren dadurch (teilweise) auch ihre ursprünliche Konsistent oder Geschmack. Bei der Entwicklung des eigenen Gerichts gab es entsprechend ein paar Faktoren, die in Betracht gezogen werden mussten. Zurück in Hamburg machte ich mich an die Entwicklung von insgesamt drei Gerichten, welche später alle den Zuständigen der DB vorgeschlagen wurden. In einem längeren Auswahlverfahren wurde dann eins der drei Gerichte gewählt und nochmal ausgiebig getestet. Meine drei Vorschläge waren: Ein Tofu Stroganoff mit Sellerie-Kartoffel-Stampf, Asia- Canneloni mit Pilz-Füllung sowie ein Nudelsalat mit Antipasti und Foccacia. Letzterer ist es dann auch geworden. Über das wie und warum, den gesamten Auswahl-Prozess und eine Verkostung, bei der es nicht nur mehrere Versionen meines Essens gab, sondern ich ebenso eine ganze Reihe weiterer veganer Speisen testen und bewerten dufte, welche es demnächst vielleicht auch in der Bordgastronomie geben wird, berichte ich demnächst nochmal im Detail. Nun bin ich jedoch erst einmal gespannt auf den Aktionsstart und wünsche euch ein wunderbares erstes wirklich warmes und sonniges Wochenende in diesem Jahr! Merken

Cashew- Kokos- Rawcake mit Moringa, Maca und Blaubeeren

24. März 2017 Vegan Guerilla 

Cashew- Kokos- Rawcake mit Moringa, Maca und Blaubeeren(Sponsored Post) Endlich werden die Tage länger und heller, da darf auch die Backstube gerne mal wieder kalt bleiben! Passend zum Frühlingsstart gibt es statt zuckrigem Gebäck also einen bunten rohen Kuchen… und der schmeckt mindestens genauso gut wie sein zuckriger “Verwandter”, liefert dank Blaubeeren, Nüssen, Trockenfrüchten und Superfood-Pulver gleichzeitig jedoch auch viele wichtige Nährstoffe. Vor allem die für das Rezept verwendeten Superfood-Pulver Moringa und Maca sind reich an natürlichen Antioxidantien, Spurenelementen uvm. Die aus Indien stammende Pflanze Moringa wird auch als “Baum des Lebens” bezeichnet. Kein Wunder, denn sie enthält sogar mehr Vitamine als Obst, mehr Mineralstoffe als Gemüse und jede Menge Eiweiß. Sogar das so oft in einer veganen Ernährung supplementierte Vitamin B12 ist in Moringa in Form von Cobalamin vorhanden. Die Blätter der Pflanze kommen schon lange in der ayurvedischen Heilkunst und Küche zum Einsatz. Die Blätter werden z.B. genutzt um Tee aufzubrühen, landen aber ebenso als Gemüse in Currys und anderen Gerichten. Die aus den peruanischen Hochanden stammende Maca-Wurzel wird hingegen als natürliches Mittel zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Konzentrationskraft verwendet und soll sogar bei Potenzproblemen helfen. Die Knolle wird vor allem in Regionen angebaut, welche auf mehr als 4000 Höhenmetern liegen. Gegen Kälte, starke Temperaturschwankungen und eisige Winde ist sie resistent. Im Andenraum wird die Wurzel schon lange verwendet, archäologische Funde belegen sogar, dass sie in der Region bereits vor über 2000 Jahren angebaut und gehandelt wurde. Auch heute noch gehört sie zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Region und wird weiterhin ebenso als Heilpflanze geschätzt und verwendet. Maca landet im Andenraum allerdings nicht nur als (meist in Asche geröstete oder gekochte) Gemüsebeilage auf dem Teller. Auch die Herstellung von Maca-Mehl bzw. Pulver hat eine lange Tradition und wird in der indigenen Küche des Andenraums ebenso zum Backen wie zum Kochen verwendet. Das aus der Wurzel gewonnene Pulver wird außerdem oft in Flüssigkeiten eingerührt und getrunken oder zur Herstellung von Brei (Fruchtbrei, Macapulver und – traditionellHonig. Wenn ihr dieses traditionelle Rezept testen wollt, empfehle ich euch die vegane Version mit Agavensirup statt Honig auszuprobieren). Für dieses Rezept habe ich die Superfood-Pulver der in 2016 in NRW gegründeten Familienmanufaktur GrünHochZwei getestet und war mit der Qualität und Geschmack der Produkte sehr zufrieden. Alle Produkte der Firma kommen in Packungen von 350g (Moringa) bzw. 500g-Packungen (Maca, aber auch Chia sowie Quinoa) daher, zudem gibt es noch den “Kraftstoff 1″, einen Superfood-Mix für Porridges und Müslis. Das Sortiment der Firma ist dabei bewusst kein Massensortiment und die Gründer legen wert darauf, dass die angebotenen Produkte die Anforderungen für Bio-Ware erfüllen oder übertreffen und unter fairen Bedingungen produziert sind. Durch die verhältnismäßig großen Packungen können die qualitativ hochwertigen Produkte dabei preislich trotzdem mit anderen Firmen mithalten und sind im Schnitt (auf den 100g Preis gerechnet) günstiger als ähnliche Firmen, welche ihre Superfood-Pulver in kleinen (100g bis 200g) Packungen anbieten. Der Kauf lohnt also, wenn ihr die Produkte ohnehin regelmäßig in eure Smoothies, Bowls, Müslis & co. integriert. Eine Idee dafür, wie sich Superfood-Pulver fernab dieser Speisen einsetzen lässt, liefert euch das heutige Rezept.   Für den Boden: - 200g Mandeln (blanchiert) - 150g getrocknete Cranberries - 1 TL Maca Pulver (GrünHochZwei) Moringa & Cashew-Kokos-Creme: - 200g Cashews - 140g Kokosmus - 4 EL Agaven- oder Ahornsirup - ca. 100-150ml Wasser - 1 Limette (Saft) - 4 TL Moringa Pulver (GrünHochZwei) - Optional: 1 Vanille Schote - 30 – 40g Blaubeeren - Optional: Topping, z.B. rohe Kakaonibs Zunächst den Kuchenboden vorbereiten: Mandeln, getrocknete Cranberries und Maca-Pulver in einem Standmixer zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Eine Springform (ca. 18cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und aus dem Cranberry-Mandel-Maca-Mix den Boden des Kuchens formen. Für die Füllung zunächst die Cashews mit dem Kokosmus, Agavensirup, Wasser, Limettensaft und (optional) etwas frischer Vanille zu einer Creme vermixen. Hierfür benötigt ihr ebenfalls einen leistungsstarken Standmixer. Wenn euer Mixer nicht ganz so viel Power hat: Cashews vor dem Mixen für ein paar Stunden in Wasser einweichen, damit ihr ein wirklich cremiges Ergebnis erhaltet. Die Cashew- Kokos- Füllung nun in zwei gleiche Teile teilen und eine Hälfte mit dem Moringa-Pulver vermixen. Die Creme mit Moringa auf dem Kuchenboden verteilen und mit Hilfe eines Spatels glatt streichen. Die Blaubeeren auf den Kuchen Streuen und nun vorsichtig die zweite Hälfte (helle) Cashew- Kokos- Creme auf dem Rohkostkuchen verteilen und glatt streichen. Den Kuchen vor dem Verzehr am besten über Nacht (minimum jedoch 4-5 Stunden) in den Kühlschrank stellen und gekühlt servieren. Bon Appetit! Der Kuchen lässt sich ohne Probleme mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Ihr habt Lust, noch mehr rohe Kuchenrezepte auszuprobieren? Dann schaut doch in meinem Rezept-Archiv vorbei: Dort findet ihr auch einen rohen Schokoladenkuchen, einen Rawcake mit Cashew und Beeren, einen zitronigen Avocadokuchen sowie eine Version mit Macadamias, Kakao, Cashews und Kirschen. Viel Spaß beim Naschen! [/­­list] [/­­list]Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Smile And Burn: Drunken Camper Pancakes

1. März 2017 Vegan Guerilla 

Smile And Burn: Drunken Camper PancakesSie sind andauernd auf Tour, vegan, liebenswert chaotisch, keine Köche, ständig hungrig und haben immer vegane Schlagsahne unterm Beifahrersitz versteckt. Schnell stand fest, dass die Jungs der Punkband Smile And Burn die idealen Tester für ein Rezept aus meinem neuen Buch Outdoor Cooking sind, welches diesen Sommer im Ventil Verlag erscheint. Mit dem fantastischen Skill-Level “Weiß ich wie man Pancakes macht?” qualifizierte sich die Band, welche durchaus auch eine Vorliebe für Bier hat, direkt für die “Drunken Camper Pancakes”. Diese enthalten nämlich Bier statt pflanzliche Milch. Das ist nicht nur für tourende Punkbands und Festivalfreunde sehr praktisch, sondern ebenso, wenn man als BackpackerIn am anderen Ende der Welt in irgendeinem Dorf steckt, in welchem es fast keine vegane Zutaten im winzigen Supermarkt gibt. Exakt so ging es mir nämlich in dem winzigen Fischerdorf Sartenjea im Norden von Belize, wo auch dieses Rezept entstand. Aber das ist eine andere Geschichte… Die Testbedingungen waren natürlich klar: Das ausgewählte Rezept muss on the road ohne richtige Küche ausprobiert werden. Es lag also nahe die Band mit Rezept, Kochplatte und ein paar Zutaten in den Tourbus zu stecken und in einem Wald abzusetzen. Mal gucken, ob die nur Musik machen können oder auch überlebensfähig sind! Glück gehabt. Sind sie. Und ein paar neue Ideen für die Tour haben Smile And Burn nun auch direkt parat: “Jetzt wo ich das gesehen hab machen wir um hinten wirklich was am Merch einzunehmen vielleicht immer eine kleine Pancake-Ecke. Bringt euch n’ paar Heidelbeeren mit.” Bis die Tour startet gibt nun es jedoch ersteinmal das Video von Smile And Burn mit Rezept für euch und ihr könnt 2*2 Tickets für die am 10.3.2017 startende Tour gewinnen.     Wie schon erwähnt, sind Smile And Burn ab dem 10.3. mit ihrem neuen und mittlerweile vierten Album “Get Better Get Worse” auf Tour. Insgesamt sechzehn Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen auf dem Programm. Ob es Pancakes gibt bleibt fraglich, aber die Band freut sich bestimmt trotzdem über Bier, Heidelbeeren und vegane Schlagsahne. Wer Bock hat live dabei zu sein und den Jungs beim Musik machen statt Kochen zuzuschauen, hat an dieser Stelle die Chance 2*2 Tickets für ein Smile And Burn Konzert seiner Wahl zu gewinnen. In folgenden Städten ist die Band im März unterwegs: SMILE AND BURN – live 2017 mit: The Deadnotes 10.03. DE – Leipzig – Conne Island 11.03. DE – Jena – Kassablanca 13.03. DE – München – Sunny Red 14.03. DE – Nürnberg – Stereo 15.03. AT – Wien – B72 16.03. AT – Innsbruck – Weekender* 17.03. CH – Rorschach – Treppenhaus 18.03. DE – Stuttgart – Zwölfzehn 20.03. DE – Frankfurt – Nachtleben 21.03. DE – Köln – Underground 22.03. DE – Dortmund – FZW 23.03. DE – Hamburg – Hafenklang 24.03. DE – Hannover – LUX 25.03. DE – Bremen – Tower 26.03. DE – Bielefeld – Nr. z.P. 31.03. DE – Berlin – Musik und Frieden *ohne The Deadnotes Die Teilnahme ist bis einschließlich dem 05.03.2017 möglich. Hinterlasst einfach einen Kommentar mit der Stadt eurer Wahl. Wichtig: Ich benachrichte die Gewinner bis spätestens am 06.03.2017 früh morgens über den Gewinn und benötige eure Bestätigung (Namen für die Gästeliste) bis zum Tag darauf, da die Tour schon bald startet. Zuletzt noch das neue Album zum reinhören. Natürlich am besten als Koch-Soundtrack für Beer-Pancakes. Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Frau Ultrafrisch: Vegane Fertigprodukte ohne Zusatzstoffe

27. Februar 2017 Vegan Guerilla 

Frau Ultrafrisch: Vegane Fertigprodukte ohne Zusatzstoffe(Sponsored Post) Wir kennen Sie alle: Diese Tage an denen man eigentlich unbedingt noch etwas Tolles zum Abendessen kochen oder sich etwas für die Uni oder das Büro am nächsten Tag vorbereiten wollte, dann aber nach einem langen Tag ausgelaugt auf die Couch fällt und beschließt, dass man sich eigentlich keinen Millimeter mehr bewegen möchte. Wäre da nicht der Hunger… Und seien wir ehrlich: Während es total vorbildlich ist immer frisch und selbst zu kochen, gewinnen im stressigen Alltag dann manchmal doch der Zeitmangel oder Faulheit nach der Arbeit. Natürlich sind vegane Fertigprodukte oft ähnliche Chemiekeulen wie ihre nicht veganen Versionen. Sie enthalten ebenso massenweise Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Zuckerzusätze und künstliche Farbstoffe. Klingt und ist nicht nur ziemlich ungesund, sondern in der Regel ebenso wenig lecker. Mittlerweile gibt es jedoch interessante Alternativen, welche ohne die genannten Zusatzstoffe auskommen, 100% natürlich sind und vor allem auch wesentlich besser schmecken als die bisher erhältlichen Äquivalente im Supermarkt. Gibt’s doch gar nicht? Vermutete ich auch – bis ich mit Frau Ultrafrisch ins Gespräch kam. Lebensmittel spielen in Janinas (die Gründerin von Frau Ultrafrisch) Leben schon lange eine zentrale Rolle. Zuletzt arbeitete sie als Produktmanagerin bei einem Feinkosthersteller. Im Laufe ihrer Karriere stellte sie immer wieder fest, dass Produkte Stoffe enthalten, welche nicht klar deklariert werden und Informationen über schädliche Zusatzstoffe seitens der Industrie, soweit möglich, vom Konsumenten ferngehalten werden. Daraus entstand die Idee selbst ein Unternehmen zu gründen, welches nach anderen Grundsätzen handelt. Sie hing ihren Job an den Nagel und machte sich aktiv an die Entwicklung von Fertigprodukten zu arbeiten, welche nicht nur Nachhaltigkeits- und Qualitätsstandards erfüllen, sondern gleichzeitig ebenso komplett vegan und glutenfrei sind. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen für welche sie tätig war, ist ihr vor allem auch die ehrliche Deklaration der Produkte wichtig. Ein sehr wichtiger Schritt, welchen sich andere Produzenten dringend ebenfalls zu Herzen nehmen sollten. Die Speisen bestehen alle aus gefriergetrocknetem Gemüse und Obst und müssen nur mit heißem Wasser aufgefüllt oder kurz gekocht werden. Andere Produkte können auch so genascht werden. Die getrockneten Zutaten wiegen natürlich nicht viel und so eignen sich die Produkte auch gut als Proviant für Festivals oder (Camping-)Ausflüge. Für die Verwendung von gefriergetrocknetem Obst und Gemüse hat Janina sich entschieden, da dies eins der vitaminschonendsten Verfahren ist um Lebensmittel haltbar zu machen. Dies ermöglicht auch, die Produkte während ihrer optimalen Reife zu ernten, um das Beste aus den Rohstoffen herauszuholen. Heute bietet Frau Ultrafrisch ein kleines Sortiment mit fünf Produkten: Tomatensuppe, Kartoffelsuppe, Soja-Bolognese sowie zwei Sorten Smoothie-Kekse (Apfel-Spinat-Banane sowie Erdbeer-Pfirsich-Karotte). Vor allem die Smoothie-Kekse fand ich einen interessanten Büro-Snack. 10g der Kekse entsprechen aufgrund der Verarbeitung (ebenfalls Trocknung) 100g Obst. Sie enthalten ausschließlich pure Fruchtpüree und Saftkonzentrate, sind luftig und knusprig, vor allem aber auch extrem fruchtig. Die restlichen Produkte des Sortiments sind hingegen eher “alte Bekannte”, allerdings eben in einer Version, die man aufgrund der qualitativ viel hochwertigeren Inhaltsstoffe bedenkenlos zu sich nehmen kann. Verlosung: Für eine/­­n von euch spendiert Frau Ultrafrisch ein Propierpaket. Ihr möchtet gerne gewinnen? Dann hinterlasst bis zum 06.03.2017 einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag. Der oder die GewinnerIn wird gelost und im Anschluss via E-Mail benachrichtigt. Sollte der/­­die GewinnerIn nicht innerhalb von 10 Tagen auf die E-Mail reagieren, behalte ich mir vor das Paket erneut unter den anderen Teilnehmern zu verlosen. Wer kein Glück hat, die Produkte aber auf jeden Fall mal testen möchte, kann außerdem den Gutschein-Code “ultrafrisch-veganguerilla” bei der Bestellung eingeben. Die ersten 50 BestellerInnen die den Code nutzen erhalten 10% Rabatt auf den Einkaufswert. Merken Merken Merken Merken Merken

Lemongras- Tofu, Kurkuma-Rollen mit Sesam- Dip & mehr

21. Februar 2017 Vegan Guerilla 

Lemongras- Tofu, Kurkuma-Rollen mit Sesam- Dip & mehrDieses Gericht entstand, als ich vor ein paar Tagen abends hungrig einen Blick durch meinen Kühlschrank schweifen ließ und dieser nur bedingt viele Zutaten ausspuckte: Tofu, Mandelmilch, Zitronengras, eingelegte Tomaten, selbstgemachten Hummus, Ingwer sowie Chili. Der Supermarkt war natürlich schon längst zu. Zum Glück befanden sich jedoch auch noch eine Avocado und eine Kochbanane in meiner Küche. Dann einfach so weiter wie immer: Ein paar Minuten doof in der Küche stehen, auf Zutaten glotzen und sich dabei nach vermutlich köstlichen Ideen ausschau halten… Wenig später saß ich mit einem prall gefüllten Teller auf dem Sofa und war höchst zufrieden mit dem spontan improvisierten Essen. Um genau zu sein so sehr, dass ich am nächsten Tag direkt noch einmal das Gleiche kochte und auch euch diese wunderbare Kombination nicht vorenthalten möchte. “EYer”-Wraps [ergibt 2 kleine oder 4 große]: - 115g Mehl - 1/­­2 TL Backpulver - 1-2 TL Kurkuma - 1 TL Kala Namak Salz (alternativ: normales Salz) - 1 EL Öl - 160ml pflanzliche Milch (ungesüßt) - Optional (funktioniert ohne, ergibt dann aber eine etwas andere Konsistenz): 2 EL Organ No Egg (oder anderen Ei-Ersatz) aufgeschlagen mit 2 EL Wasser - etwas Öl zum Einfetten der Pfanne Sesam-Dip: - Soja-Joghurt oder Soja-Quark und Tahin im Verhältnis 2:1 - Salz - Optional: schwarzer Sesam (Topping) - Optional: Petersile (Topping) Lemongras-Tofu: - 1 Block Naturtofu (250g) - 1 Stange Zitronengras - 1 kleines Stück Ingwer - 1/­­2 – 1 Chili - Salz - (Sesam-) Öl zum Anbraten Zimt-Kochbanane: - 1 Kochbanane - etwas Ahornsirup - etwas Zimt - (Kokos-) Öl zum Anbraten Dip-  & Obstteller: - scharfer Paprika-Hummus (verlinkte Version + 1 Chipotle) - 1 Avocadofrische Petersiliegetrocknete Tomate - 1 Frühlingszwiebel - Optional dazu: BrotKiwiMandarine - Pflaume Den Tofu-Block in ein sauberes Küchenhandtuch wickeln und beschweren (z.B. mit einem Brett). Für ein paar Minuten so lassen, damit der Tofu etwas überschüssige Flüssigkeit verliert. Die Zutaten für den Sesam-Dip in einem kleinen Schälchen glatt rühren und bei Seite stellen. Den Dip*- und Obstteller vorbereiten. (*Wenn ihr etwas langsamer beim Kochen seid oder das Essen für später vorbereitet lasst die Avocado bis kurz vor dem Servieren weg oder beträufelt sie mit etwas Zitrone oder Limette, damit sie länger frisch und schön grün bleibt). Die Kochbanane in Scheiben oder Stücke schneiden. In reichlich heißem Fett anbraten. Im Anschluss auf Küchenkrepp legen und das überschüssige Fett abtropfen lassen. Im Anschluss mit Ahornsirup beträufeln und etwas Zimt darüber streuen. Den – nun trockeneren – Tofu nun in Würfel scheiden. Zitronengras, Ingwer und Chilli ganz fein hacken. Die Tofuwürfel in Öl anbraten bis sie beginnen knusprig zu werden. Salzen. Zitronengras, Ingwer und Chilli dazu geben und kurz weiter braten. Aufpassen, dass die fein gehackten Zutaten nicht anbrennen. Frühlingszwiebel hinzugeben oder als Topping drauf verteilen. Den Teig für die “EYer” Wraps vorbereiten: Alle trockenen Zutaten (außer den Ei-Ersatz, falls ihr diesen benutzen wollt) miteinander vermixen. Die pflanzliche Milch mit Öl mischen. Die flüssigen in die trockenen Zutaten hineinrühren. Optional den Ei-Ersatz aufschlagen und unter die Masse heben. Eine Pfanne ganz leicht fetten und erhitzen. Die EYer-Wraps darin nacheinander beidseitig anbraten. Hierzu eine kleine Kelle Teig gleichmäßig in der Pfanne verteilen (damit er nicht zu dick wird ggf. mit einem Spachtel vorsichtig nachhelfen).  Die fertigen Wraps einrollen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Röllchen auf einen Teller stellen. Mit dem Sesam-Dip toppen und mit Sesam sowie Petersilie betreuen. Alles zusammen servieren. Dazu passen auch: Brot, Reis, Quinoa, Couscous, weitere Dips… Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Lila Suesskartoffelsuppe

18. Februar 2017 Vegan Guerilla 

Lila SuesskartoffelsuppeAus unerfindlichen Gründen standen in den letzten Woche sehr viele rosa- und lilafarbene Speisen und Getränke auf meinem Speiseplan. Ständig landeten Beeren in Smoothies und fruchtigen Naschereien (z.B. Eis oder Tamales) und violette (Süß-)Kartoffeln, Möhren und Rotkohl in den deftigen Speisen. Vielleicht versuche ich unterbewusst das nach dem Urlaub frisch gewonnene Grau vor der Tür mit etwas Farbe auszugleichen, wer weiß. Letztlich ist das aber auch nicht so wichtig, da lila Süßkartoffeln einfach lecker sind und die Farbe der Suppe fantastisch. Wer noch nie lila Süßkartoffeln gesehen hat, sollte in größeren Supermärkten die Augen offen halten. In Hamburg gibt es z.B. welche in einigen Edeka-Filialen. Wer keine lila Süßkartoffeln finden kann, kann dieses Rezept auch mit einer anderen Sorte Süßkartoffeln zubereiten. Natürlich ist das Ergebnis in diesem Fall jedoch keine lilafarbene Suppe. Wenn ihr mit orangefarbenen oder weißen Süßkartoffeln trotzdem zu einem ähnlichen Farbergebnis kommen wollt, könnt ihr jedoch eine der Süßkartoffeln durch ein paar violette Möhren ersetzen.   - 2 lila Süßkartoffeln - 1 Zwiebel - 1 Knoblauchzehe - ca. 300ml Gemüsebrühe - Optional: etwas Mandel-, Hafer- oder Soja-Cuisine - Optional: 50ml Rotwein - Cayenne-Pfeffer - schwarzer PfefferPaprikapulver - Salz - etwas Öl Topping (optional): - vegane Quarkalternative - Schnittlauch - gemahlene Cashews - als Suppeneinlage oder Topping passen z.B. auch weitere Kräuter, Nüsse, angebratene Pilze, Grieß-Klößchen oder Röstzwiebeln Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen. Die Süßkartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel in einem Topf in etwas Öl anschwitzen. Den Knoblauch dazu pressen, wenn die Zwiebel glasig ist. Die Süßkartoffeln hinzugeben und mit der Gemüsebrühe sowie optional dem Wein ablöschen. Köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind. Dies dauert je nach Größe der Süßkartoffel -Stückchen ca. zwischen 5-15 Minuten. Jeweils eine Prise der Gewürze hinzugeben. Zum Testen ob die Kartoffeln gar sind einfach mit einer Gabel in ein Süßkartoffel-Stück pieksen. Wenn dieses weich genug ist (so, dass das Stück Süßkartoffel wieder von der Gabel rutscht) könnt ihr die Suppe pürieren. Optional etwas pflanzliche Cuisine hinzugeben. Erneut mit den Gewürzen abschmecken. Mit Toppings und Suppeneinlagen nach Wahl servieren. Ein paar Vorschläge findet ihr in der Zutaten-Liste. Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Jetzt im Kino: The End of Meat

4. September 2017 Vegan Guerilla 

Filmemacher und Autor Marc Pierschel ist seit Ende August mit seinem neuen Film The End of Meat auf Tour durch deutsche Programmkinos. Premiere war am 27. und 28. August in Berlin. Nach dem offiziellen Kinostart geht es nun ab sofort weiter durch einige andere deutsche Städte. Eine Liste mit den aktuell geplanten Kinoterminen findet ihr hier. Für alle, die noch nicht von Marcs neuem Film gehört haben, sei kurz gesagt, worum es sich in The End of Meat eigentlich dreht … →

Chorizo- Burger mit Cashew-Cheese & gegrillter Zucchini

4. August 2017 Vegan Guerilla 

Moin! Zum Wochenende habe ich einen fix zubereiteten Chorizo-Burger mit gegrillter Zucchini und schmackofatz Cashew-Cheese Dip im Gepäck. Letzterer gehört zu meinen persönlichen Dip-Lieblingen und ist bei mir Zuhause meist schneller aufgegessen, als das Wort Burger denken kann. Daher ein kleiner Sicherheitshinweis am Rande: Macht lieber direkt die doppelte Portion Dip für Gemüsesticks oder zusätzliche Sandwiches, dann klappt es auch mit den Burgern.

Vegan Guerilla auf der Speisekarte der DB Bordrestaurants

30. Juli 2017 Vegan Guerilla 

Ahoi ihr Lieben! Im Rahmen der kulinarischen Jahresaktion Foodblogger in Fahrt habe ich, ebenso wie eine handvoll weiterer Foodblogger, vor einigen Monaten ein Rezept für die Bordrestaurants der Deutschen Bahn entwickelt. Seit April stehen die Blogger-Gerichte nun im zweimonatigen Wechsel auf der Speisekarte der Foodblogger in Fahrt - kulinarische Jahresaktion der DBSpeisewagen der Züge. Nachdem in den letzten Monaten zunächst die Gerichte vom Dorotheé (Bushcooks Kitchen) und Thorsten und Sascha von (Die Jungs kochen und backen) an der Reihe waren, geht es für mich bzw. meine Speise dann am 01.08.2017 endlich los und mein Gericht wird ab diesem Zeitpunkt, natürlich ebenfalls für zwei Monate, in allen Bordrestaurants der DB erhältlich sein. Mein Rezept? Ein sommerlicher Klassiker, bei dem auch nicht-Veganer hoffentlich nichts vermissen werden: Ein Antipasti-Nudelsalat mit Cashew-Basilkum-Pesto und Tomaten-Foccacia.

Vegan Guerilla unterwegs: Come by and say hi!

29. Mai 2017 Vegan Guerilla 

Moin ihr Lieben! Im Mai war es etwas ruhiger auf dem Blog, da ich diesen Monat umgezogen bin und erst seit ein paar Tagen wieder einen Internetanschluss zu Hause habe. In der neuen Küche gibt es immer noch einiges zu tun, auch wenn die Baustelle langsam endlich beseitigt ist. Mit Rezepten geht es dann entsprechend auch bald weiter. Die verhältnismäßig internet- und blogfreie Zeit habe ich allerdings nicht nur zum Umziehen genutzt, sondern habe währenddessen auch ein paar Pläne für den Sommer geschmiedet. Im Juni und Juli bin ich für ein paar Kochshows zusammen mit zweien meiner veganen Lieblingsköche unterwegs: Im Juni wird mal wieder gemeinsam mit Jérôme Eckmeier gekocht und wir sind zusammen beim Veggie Fest in Koblenz sowie dem Tofu Pop Festival in Köln zu Gast. Nach dem Wiedersehen mit dem RocknRoll Veganer geht es im Juli dann für eine Kochshow nach Berlin. Dort stehe ich zusammen mit Justin P. Moore (The Lotus and The Artichoke) beim Feel Well Festival auf der Bühne. Natürlich wird auch hier leckeres veganes Essen gebrutzelt. Justin kenne ich mittlerweile ebenfalls schon ein paar Jahre. Da wir beide ständig unterwegs sind, haben wir es -aller guten Vorsätze zum Trotz- jedoch nie geschafft mal gemeinsam zu kochen. Irgendeiner von uns ist letztlich eben doch immer in Indien, Mexiko, Sri Lanka, Brasilien... Daher freue ich mich wirklich sehr, dass wir es nun endlich mal gemeinsam auf eine Bühne schaffen.

Rote Bete Taler mit Cashew- Cheese

2. Mai 2017 Vegan Guerilla 

Rote Bete gehört zu den wenigen Sorten Gemüse, welche selten bei mir im Kühlschrank zu finden sind. Zwar gehöre ich nicht zu jenen, die die hübsche roten (oder manchmal auch pinken oder gelben) Knollen aufgrund ihres erdigen Geschmacks komplett verschmähen, allerdings landete sie bei mir dennoch über Jahre hinweg trotzdem selten auf dem Teller. Mein Verhältnis zur Bete verbesserte sich erst, als ich vor zwei Jahren für eine Saison ein Gemüsebeet bepflanzte - unter anderem auch mit einer Reihe Roter Bete. Warum ich Gemüse anpflanze, welches ich sonst nur selten verspeise? Aus dem gleichen Grund, aus welchem ich im Supermarkt (und vor allem auf Reisen) mir unbekannte Gemüse kaufe: einfach, um regelmäßig immer wieder etwas neues auszuprobieren. Für einige Gerichte nutze ich (Rote) Bete seither sehr gerne, darunter auch das folgende Rezept für Rote Bete Taler. Dazu gab es einen Cashew-Cheese Dip, der sich übrigens auch ganz wunderbar mit einer Tüte Tortilla- Chips vernaschen lässt.

Vegane Naturkosmetik Selbermachen

25. April 2017 Vegan Guerilla 

(Sponsored Post) Vor ziemlich genau drei Jahren lauschte ich bei einem kleinen veganen Festival in S?o Paulo einem sehr inspirierenden Vortrag darüber, wie sich Kosmetik zu Hause selbermachen lässt. Eins der kleinen, in schlechter Qualität vielfach kopierten und selbstgebundenen DIY-Rezeptheftchen, welche dort auslagen, findet sich auch heute noch in meinem Bücherregal. Obwohl ich in diesem Moment sehr am Thema interessiert war, habe ich die Rezepte dann doch nie Vegane Kosmetik zum Selbermachenausprobiert. Zunächst weil die Umstände nicht passten (immerhin habe ich in diesem Zeitraum in Brasilien gelebt und hätte Zubehör und Produkte bei meiner anschließenden Reise durch Südamerika nicht transportieren können), später dann, weil die Zutaten oder die Zeit fehlten oder ich dann doch -mal wieder- lieber Essen statt Kosmetik gekocht habe. Ziemlich schade eigentlich, weil ich es gut finde die genauen Inhaltsstoffe von Produkten zu kennen und Dinge selbst zu machen - oder zumindest einmal im Leben ausprobiert zu haben. Als sich mir dann vor kurzem die Möglichkeit bot, mich nun doch endlich mal genauer mit dem Thema auseinanderzusetzen, freute ich mich daher umso mehr, dass sich dies nun zufällig ergab und ich die Produkte von Spinnrad testen konnte. Als das Prall mit natürlichen kosmetischen Rohstoffen und allem für die Herstellung von Kosmetik notwendigem Zubehör gefüllte Paket von Spinnrad bei mir eintraf, machte ich mich direkt gespannt ans Auspacken. An dieser Stelle sei schonmal gesagt: Es waren auch ein paar Geschenke für euch dabei! (Die Verlosung findet ihr am Ende des Artikels.) Wenig später stand ich in der Küche und machte mich an den ersten Test. Dabei fühlte ich mich wie ein Kind mit einem Chemiebaukasten und wartete gespannt darauf, was wohl passiert und ob alles funktioniert... Doch dazu später mehr, zunächst soll es erst einmal darum gehen, wie der Einstieg in die Kosmetikherstellung als Newbie überhaupt gelingen kann.

Soja- Hoinsin- Filets mit Spargel & Black Rice Ramen

19. April 2017 Vegan Guerilla 

(Sponsored Post) Spargel muss nicht immer auf den altbekannten Gerichten landen. Zum Start der Spargelsaison gab es ihn bei mir daher auf schwarzen Reis Ramen, dazu Soja- Filets, abgelöscht mit Hoisin- Sauce. Eine überaus köstliche Kombination. Abgesehen von der Freude über den Start der Spargel- Saison, war ich vor allem begeistert von der Textur der für dieses Rezept verwendeten Soja- Filets von miigan. Die Filets waren nach der Zubereitung fester als ähnliche Produkte aus texturiertem Soja, was mir persönlich ziemlich gut gefiel. Woran das liegt ist schnell erklärt: miigan verwendet für die Herstellung seiner verschiedenen Trocken-Soja-Produkte reines Sojaprotein, während die meisten anderen Firmen dieses Produkt durch die Verarbeitung von Sojamehl gewinnnen. Diese Basis - Sojaprotein oder Sojamehl - wirkt sich nicht nur auf die Konsistenz aus, sondern ebenso auf den späteren Proteingehalt des Produkts. Bezüglich des Proteingehalts liegen die aus reinem Sojaprotein gewonnenen Produkte mit 66 - 70 % Protein übrigens recht weit vor den Produkten, die aus reinem Sojamehl gewonnen werden (diese enthalte im Schnitt ca. 40% Protein, ebenso wie das Mehl). Sicherlich ein interessanter Aspekt für SportlerInnen und jene unter euch, die Wert auf eine proteinreiche Nahrung legen. Ziemlich spannend, vor allem für Soja-AllergikerInnen, ist übrigens auch noch ein anderes Produkt aus dem Sortiment des Herstellers: Erbsenprotein. Dieses gibt es (im Gegensatz zum Sojaprotein) jedoch erst in einer Variante: als Erbsenhack. Dieses wollte ich eigentlich für meine Rezept-Entwicklung nutzen, allerdings waren die Filets mit dem Spargel und den schwarzen Ramen so lecker, dass in diesem Moment alle meine Rezeptpläne über Board geworfen habe und unbedingt dieses Rezept hier mit euch teilen wollte. Falls es euch interessiert: Das Hack auf Erbsenproteinbasis kann trotzdem problemlos mit der Version aus Sojaprotein mithalten. Die Produkte für dieses Rezept (miigan sowie die schwarzen Ramen) wurden mir von dem veganen Online- Shop boutiquevegan gestellt.

Kritharaki- Tofu- Auflauf mit pikantem Sangrita

6. April 2017 Vegan Guerilla 

Kritharaki- Tofu- Auflauf mit pikantem Sangrita(Sponsored Post) Würziger Sangrita landet bei uns meist im “Mexikaner”, welcher seit vielen Jahren zu den beliebstesten Getränken in Hamburgs Kneipen gehört. Er wird als Kurzer getrunken und erinnert dabei an einen Bloody Mary, ist jedoch um einiges pikanter. Neben dem ursprünglich aus Mexiko stammenden Sangrita (einer gewürzten Mischung aus Frucht- und Gemüsesaft) landen ansonsten noch Tomatensaft, Salz, Pfeffer und Tabasco sowie, zumindest im Originalrezept, Korn in der Mischung. Statt letzterem wird jedoch auch oft Wodka oder Tequila verwendet, manchmal kommen zusätzlich weitere Zutaten wie Limettensaft oder Chilipulver hinzu. Der erste Mexikaner landete übrigens 1987 in der Kneipe Steppenwolf in St. Pauli auf dem Tresen und verbreitete sich von dort aus rasant, auch wenn das im Steppenwolf entwickelte Rezept geheim gehalten wurde bis die Kneipe im Jahr 2008 schloss. Heute findet sich das Originalrezept – sowie viele weitere Versionen – im Internet. Als ich 2007 nach Hamburg zog, war der “Mexikaner” schon ziemlich bekannt und viele Bars hatten zu diesem Zeitpunkt bereits eigene Versionen des Kurzen, welcher einen verhältnismäßig geringen Alkoholgehalt hat, im Angebot. Heute – zehn Jahre später – ist das Getränk aus kaum einer Hamburger Kneipe wegzudenken und 2017 steht in vielen St. Paulianer Bars ganz unter dem Motto “Mexikaner gegen Trump”. Na dann, Prost! Bei so viel Mexikaner kam irgendwann auch die Frage auf, ob sich der würzig-pikante Saft-Mix ebenso zum Kochen eignet. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich in den letzten Wochen mit dem Getränk in verschiedenen Speisen herumexperimentiert. Dabei entstand auch das heutige Rezept, welches durch eine typisch griechisches, jedoch nicht veganes, Gericht inspiriert ist: Ein Kritharaki- Auflauf mit Räuchertofu-Hack, einer pikant- cremigen Sauce, überbacken mit veganem Käse. Als Beilage dazu ein bisschen Krautsalat sowie eingelegte Paprika mit Kräuter-Tofu. Ein sehr leckeres Dinner, welches sich auch super easy in einer großen Auflaufform vorbereiten lässt, wenn ihr mal ein paar Gäste mehr erwartet.   - 200g Kritharaki (griechische Reisnudeln, auch als “Orzo” bekannt) - 200g (möglichst fester) Räuchertofu - 1 (rote) Zwiebel - 1 EL Tomatenmark - 2 Knoblauchzehen - 200ml Gemüsebrühe - 70ml Hafermilch (oder andere pflanzliche Milch, ungesüßt) - 180ml Sangrita pikant oder classic - 3 EL Soja-Joghurt oder Soja-Quark - veganer Käse oder Hefeschmelz - Thymian - (Oliven-) Öl - Salz - Pfeffer Dazu: - eingelegte oder gegrillte Paprika - Krautsalat (Weißkohl, ganz fein geschnitten und mit Zitrone sowie Salz durchgeknetet*) - eingelegter Naturtofu (mit Olivenöl, Salz, bunter Pfeffer, gemahlene getrocknete Tomaten, Knoblauch sowie getrocknete Kräuter [Oregano, Majoran, Thymian & Basilikum]*) * Am besten mindestens ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. | Überschüssige Flüssigkeit im Krautsalat nach dem Durchziehen abgießen. Dazu passt außerdem gut: - gegrilltes Gemüse (z.B. Zucchini, Aubergine, Paprika) - gefüllte Weinblätter - OlivenOliven-, Walnuss-, Knoblauch- oder Kräuterbaguette Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Zwiebel in kleine Wüfel oder dünne Scheiben schneiden und in etwas Öl glasig braten. Den Räuchertofu zerbröseln und zur Zwiebel geben. Den Knoblauch (gepresst oder gehackt), Tomatenmark und etwas Thymian hinzugeben und für ein paar Minuten weiter braten. Mit Sangrita ablöschen. Wenn ihr es scharf und würzig mögt den pikanten Sangrita verwenden, ansonsten die mildere Variante verwenden. Die Kritharaki in eine Auflaufform geben. Pflanzliche Milch mit derm Soja-Quark und der Gemüsebrühe miteinander verrühren. Salzen, pfeffern und gut mit den Kritharaki vermischen. Räuchertofu-Hack (in Sangrita- Sauce) darauf verteilen. Mit Hefeschmelz (Rezept ist in der Zutatenliste verlinkt) oder veganem Käse für ca. 20-25 Minuten überbacken. Tipp: Ihr könnt auch bereits gekochte Kritharaki für den Auflauf verwenden, benötigt dann aber etwas weniger Flüssigkeit. Damit die Kritharaki nicht matschig werden solltet ihr in diesem Fall jedoch auch die Backzeit verringern. Zusammen mit Krautsalat, gegrillter Paprika, eingelegtem Tofu und weiteren Zutaten nach Wahl (ein paar weitere Vorschläge findet ihr in der Zutatenliste) servieren. P.S. Wer bei der Einleitung Bock auf Mexikaner in einer Hamburger Kneipe bekommen hat, dem empfehle ich einen Besuch im Lunacy (Hamburger Berg). Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Kritharaki Salat mit eingelegtem Tofu & gegrillter Zucchini

3. April 2017 Vegan Guerilla 

Kritharaki Salat mit eingelegtem Tofu & gegrillter ZucchiniBei dem schönen Wetter am letzten Wochenende haben vielleicht einige von euch schon die Chance genutzt und beim Ausflug in den Park direkt angegrillt. Bei mir war am Wochenende noch kein Grill dabei, aber das wird hoffentlich auch bald was. In Vorfreude darauf und hoffentlich viele weitere noch wunderbar sonnige Tage in diesem Jahr, habe ich heute jedoch schonmal einen griechisch inspirierten Salat mit Kritharaki im Gepäck, welcher sich auch wunderbar als Grillbeilage zu Gemüse, Soja-Steaks & co. macht.   - 200g Kritharaki - Optional: 1/­2 (oder kleine) Aubergine - 1 kleine Zucchini - 1/­2 (rote) Zwiebel oder 1-2 Frühlingszwiebeln - 200g Naturtofu - 1 Avocado - ca. 10 (bunte) Cherrytomaten - 6-8 Champignons - ca. 50g eingelegte Paprika - GyrosgewürzKräuter der Provence oder andere getrocknete Kräuter(mischung) nach Wahl - 1-2 Knoblauchzehen - (Oliven-)Öl - Optional: etwas frische Petersilie - Optional: etwas Zitronensaft - Salz - Pfeffer Den Naturtofu in Würfel schneiden und in etwas Öl, einer Knoblauchzehe (gepresst), ca. 2 TL getrockneten Kräutern sowie etwas Salz einlegen. (Hält sich im gut verschlossenen Glas übrigens ein paar Tage und schmeckt durchgezogen besser als frisch angemixt.) Die Aubergine in Würfel schneiden und diese in heißem Öl anbraten bis sie gar sind. Salzen und Pfeffern. Die Kritharaki für etwa 10 Minuten kochen (bis sie gar sind). Im Anschluss abgießen und abschrecken. Eine Knoblauchzehe pressen und in etwas Öl anschwitzen und zusammen mit den Kritharaki in eine Schale geben. Alternativ können das Öl und der gepresste Knoblauchzehen auch ohne vorheriges Anschwitzen zu den Kritharaki gegeben werden. Etwas Salz sowie Pfeffer hinzufügen. Die Zucchini in Scheiben schneiden. Etwas Öl mit ca. 1 TL Gyrosgewürz und etwas Salz vermengen und die Zucchini damit bestreichen. In der Grillpfanne braten oder auf den Grill packen. Alternativ kann die Zucchini in Würfeln oder Streifen roh in den Salat gegeben werden. Die Champignons und Avocado in kleine Stücke/­Würfel schneiden, Cherrytomaten halbieren und die eingelegte Paprika in Streifen schneiden. Zwiebel in feine Streifen oder Würfelchen schneiden. Aubergine, Zucchini, eingelegte Paprika, Cherrytomaten, (Frühlings-)Zwiebel und Tofu zu den Kritharaki geben und vermixen. Gegebenenfalls nachwürzen. Die Petersilie hacken und auf den Salat streuen (oder ebenfalls darunter mischen). Tipp: Bereitet den Salat am besten schon am Abend davor zu und lasst ihn über Nacht (oder für ein paar Stunden) im Kühlschrank durchziehen. Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Tempeh- Gyros- Burger mit Krautsalat

26. März 2017 Vegan Guerilla 

Tempeh- Gyros- Burger mit KrautsalatDiesen März war ich unter anderem für eine Woche auf der dänischen Insel R?m? und habe eine Woche täglich Essen für je knapp 20 Workshop-TeilnehmerInnen von zwei mehrtägigen Hochzeitsfotografie-Workshops zubereitet. Entsprechend gab es täglich drei vegane Speisen für alle. Die meisten TeilnehmerInnen hatten sich zuvor kaum mit dem Thema “vegan” auseinander gesetzt und waren wohl zunächst etwas skeptisch, als sie hörten, dass das im Workshop enthaltene Essen vegan sein wird. Auf das Experiment ein paar Tage vegan haben sich dennoch alle eingelassen. Umso spannender für mich, challenge accepted! Also habe ich losgebrutzelt. Auf den Tisch kamen unter anderem ein brasilianisches Dinner, Sandwiches mit Kirsch-Preiselbeer-Seitan mit Süßkartoffeln und Cocktailsauce, Falafel-Sandwiches mit Sesam-Kartotten und verschiedenen Hummus-Versionen, diverse Aufstriche aus meinem im Sommer erscheinenden Buch Outdoor Cooking, eine Version meines Bananen-Schoko-Kuchens (mit zusätzlichem Kokosmehl), Seitan-Gyros mit Pellkartoffeln, Krautsalat und Soja-Tzatziki und vieles mehr. Womit ich nicht gerechnet hätte: An den Abreisetagen verschlug es mir vor lauter Lob der nicht-veganen TeilnehmerInnen tatsächlich die Sprache, was  eher selten vorkommt. Ich wurde ständig nach den in diesen Tagen gekochten Rezepten gefragt, viele der TeilnehmerInnen bestellten noch schnell von unterwegs mein erstes Buch Vegan Guerilla und auch nach meiner Rückkehr nach Hamburg erhielt ich noch unglaublich viele liebe Nachrichten mit Inhalten wie “dein gutes Essen fehlt mir jetzt schon”, “Das war ganz merkwürdig. Als ich nach Hause gefahren bin hatte ich überhaupt keine Lust mehr auf mein sonstiges Essen…Offenbar will mein Körper mir was sagen.”, sah ein Video, in dem einer der Teilnehmer mit seinem Sohn direkt nach der Rückreise meinen Kuchen nachbäckt… Einfach unglaublich toll, dass selbst die anfänglichen Skeptiker in so kurzer Zeit ihre Vorurteile gegenüber pflanzlicher Ernährung aus dem Weg geräumt haben und – neben ganz viel fotografischer – auch mit etwas neuer Inspiration für die eigene Küche nach Hause gefahren sind. Mit so viel unglaublich positivem Feedback hätte ich in Anbetracht der Ausgangssituation “unfreiwillig vegan” absolut nicht gerechnet. Daher ein riesen Dankeschön an die TeilnehmerInnen der beiden Workshops – Für eure Offenheit und Neugier, die spannenden Gespräche und ein paar, auch für mich, sehr inspirierende Tage. Das gilt natürlich auch für die beiden Fotografen, welche mich “mitgeschleppt” haben: Björn Lexius von Hafenliebe Hochzeitsfotografie und Sergej Falk. Geil, dass ihr das angezettelt habt! Wieder zu Hause spukten mir die Tage in R?m? noch eine Weile im Kopf herum. Trotz, oder vielleicht eher wegen, des kiloweise zubereiteten Seitan-Gyros, hatte ich immer noch Lust auf Gyros. Da ich diesen Monat allerdings tatsächlich genug Seitan-Gyros-Teller zubereitet habe, musste ein anderes Gericht und eine andere Gyros-Basis her. Dabei heraus gekommen ist dieser Burger mit Tempeh-Gyros, Basilikum-Sesam-Creme, Krautsalat und eingelegter Paprika. Eine sehr leckere Kombination und fantastische Alternative zu langweiligen 0815-Burgern, auch wenn ihr nicht in Gyros-Erinnerungen schwelgt!   Für 2 Burger benötigt ihr: - 2 Burgerbrötchen - 100g Tempeh (alternativ: Seitan) - 4 Scheiben eingelegte Gurke - 1-2 Scheiben (rote) Zwiebel - 2 große Scheiben eingelegte oder gegrillte Paprika (oder 1-2 frische Paprika zm selbermachen) - Krautsalat (Weißkohl, Zitrone & Salz) - Optional: Tomate, Gurke, anderer Salat, Oliven - Gyros-Gewürz - BBQ-Ketchup und/­­oder Grill-Senf - (Oliven-)Öl - optional: Chilipulver - optonal: bunter Pfeffer - Salz Basilikum-Sesam-Creme: - 100g Soja-Quark (alternativ: 100g in Wasser eingeweichte Cashews) - 10g – 15g frischer Basilikum - 50g helle Sesampaste - optional: Zitronensaft - Salz - schwarzer Pfeffer Krautsalat selber machen: Weißkohl in dünne (möglichst feine!) Streifen schneiden. Reichlich Zitronensaft und Salz hinzugeben und für ca. 10 Minuten gut durchkneten. Für ein paar Stunden, am besten jedoch über Nacht, kalt stellen. Die überschüssige Flüssigkeit im Anschluss abgießen/­­auswringen. Ggf. nachwürzen. Zwiebel, Paprika, eingelegte Gurke (und evtl. weiteres frisches Gemüse) für den Burgerbelag schneiden. Eingelegte Paprika selber machen: Die Paprika mit der Schale nach oben auf ein Blech legen. Bei hohen Temperaturen im Ofen garen bis die Haut Blasen wirft (die Haut darf schwarz werden, das macht absolut nichts!). Die Paprika nach dem Backen direkt in eine Schale legen und diese abdecken. Nach etwa 30 Minuten sollten die Schalen sich nun recht leicht (mit Hilfe eines Messers) von der Paprika lösen lassen. Die gehäutete Paprika direkt verwenden oder in eine Marinade (z.B. ganz simpel mit Öl, Salz und Kräutern) einlegen. Soja-Quark, Basilikum, helle Sesampaste, etwas Salz und schwarzen Pfeffer mit dem Mixer oder Pürierstab zu einer Creme verarbeiten. Stellt ihr diese auf der Basis von Cashews her, müsst ihr höchstwahrscheinlich noch etwas zusätzliches Wasser hinzugeben. Optional Zitronensaft hinzufügen. Tempeh in möglichst dünne “Gyros” Streifen schneiden. Am besten (für einen intensiveren Geschmack) für ein paar Stunden mit Gyros-Gewürz, Chilipulver, buntem Pfeffer, Salz und (Oliven-)Öl marinieren. Wenn es schnell gehen soll, die Tempehstreifen direkt in heißem Öl knusprig braten und würzen. Zusammen mit (Süßkartoffel-)Pommes, Ofengemüse, Salat, Gemüse vom Grill oder auch ohne Beilage servieren. Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Himbeer- Tamales

9. März 2017 Vegan Guerilla 

Himbeer- TamalesTamales gibt es in vielen lateinamerikanischen Ländern und in ebenso vielen Varianten. Die grundlegende Basis von Tamales ähnelt sich in vielen der Länder jedoch und ist in der Regel ein Teig auf Basis von Masa Harina (einer speziellen Sorte Maismehl) welcher in Mais- oder Bananenblätter eingewickelt und dann gedämpft wird. Manchmal als Snack, oft als Frühstück oder auch als Hauptspeise sind sie mir auf meinen Reisen durch verschiedene Ecken Lateinamerikas begegnet. Meist sind sie deftig und leider nicht vegan, da das traditionelle Teigrezept Schmalz oder Butter  enthält und sich entsprechend auch in Tamales mit scheinbar reiner Gemüsefüllung sehr oft tierische Zutaten verstecken. Hier und da gab es trotzdem auch mal eine vegane Variante zu probieren, z.B. bei Freunden, in vegan/­­vegetarischen Restaurants und – sogar vegan gelabelt – in einem Bioladen. Als ich im Laufe meiner letzten Reise nach Lateinamerika (durch Mexiko) bei Freunden zu Gast war begegneten mir Tamales dann erstmalig auch als süße Version mit Guave und Rosinen. Einfach köstlich! In den folgenden Wochen der Reise dachte ich oft an diese wunderbare Speise zurück, jedoch blieben sie leider die einzigen süßen Tamales, die mir in vegan begegneten. Wieder zuhause angekommen, konnte ich es kaum erwarten endlich passendes Maismehl in die Hände zu bekommen und eigene Versionen süßer Tamales zuzubereiten. Da Guave bzw. Guavenpüree bei uns selten erhältlich ist und ich eigentlich auch kein großer Rosinen-Fan bin, habe ich mit ein paar anderen Früchten & Trockenfrüchten experimentiert und verschiedene süße Tamales-Varianten getestet. Heute gibt es daher das Rezept für meinen persönlichen süßen Tamales-Favoriten der letzten Wochen für euch sowie ein paar Alternativvorschläge für andere süße Versionen.   - getrocknete Maisblätter oder Bananenblätter (zum Einwickeln der Tamales), ca. 15 Stück (größenabhängig) - 500g Maismehl Typ “Masa Harina” (mexikanisches, spanisches oder lateinamerikanisches Delikatessengeschäft, Online-Handel oder ggf. auch in sehr gut sortieren Supermärkten mit regionalen Spezialitäten) - 1 TL Backpulver - 100g Margarine - 150ml Wasser, ggf. etwas zusätzliches Wasser für den Teig, alternativ dazu: etwas Kokosmilch oder Saft (z.B. Ananas oder Kirsche) - 125g (Rohr-)Zucker - 400g Himbeeren (TK), alternativ: andere Beeren, Mango, Ananas, Guave… - 10- 15 getrocknete Datteln, alternativ: ein paar EL Rosinen oder andere Trockenfrüchte - Optional: 50 – 100 g Kokosraspeln  Die getrockneten Maisblätter für ca. 30 Minuten in warmem Wasser einweichen (damit sie weich und faltbar werden). Die Himbeeren mit dem Wasser und dem Zucker einkochen. Die eingekochten Himbeeren passieren (Einfach ein feinmaschiges Sieb in eine Schale hängen und die Himbeeren mit Hilfe eines Löffels durch das Sieb streichen um die Kerne zu entfernen). Bereitet ihr die Tamales mit einer Frucht ohne Kerne zu könnt ihr euch das Passieren auch sparen oder, wenn es etwas schneller gehen soll, ein fertiges (gesüßtes) Fruchtpüree verwenden. Vorschläge für andere Früchte findet ihr in der Zutatenliste. Empfehlenswert sind z.B. auch diese Kombinationen: Ananas mit Kokosraspel/­­Kokosmilch und getrockneter Dattel oder auch Mango-Cranberry. Die getrockneten Datteln in kleine Stückche schneiden. Das Maismehl (es ist wirklich wichtig, dass die angegebene Sorte Maismehl verwendet, da dieses Rezept mit anderen Maismehlsorten nicht funktioniert!) mit dem Backpulver vermischen. Margarine (auf Raumtemperatur), Datteln und passierte Himbeeren mit dem Maismehl zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Dieser sollte nicht zu weich, aber dennoch geschmeidig sein. Ist dies noch nicht der Fall, könnt ihr zusätzlich etwas Wasser oder auch Fruchtsaft hinzugeben. Jeweils ein paar EL Teig auf jedes der Maisblätter geben und kleine Päckchen daraus falten. (Die Menge der Füllung ist natürlich stark von der Größe eurer Maisblätter abhängig und ihr solltet sie natürlich noch gut zufalten können. Bei kleineren Maisblättern könnt ihr die Maisblätter ggf. wie auf den Bildern mit etwas Maisblatt-”Faden” zusätzlich fixieren.) Die Tamales im Anschluss in einem Dampfgarer oder Dampfeinsatz über einem Topf (Deckel drauflegen!) für ca. 1 Stunde dämpfen. Die Tamales sind gar, wenn die Blätter sich problemlos vom Teig lösen lassen. Gegarte Tamales, welche ihr nicht am gleichen Abend verzehrt könnt ihr problemlos für ein paar Tage im Kühlschrank aufheben oder einfrieren und vor dem Verzehr erneut bis sie warm sind über Dampf erhitzen. P.S. Deftige Tamales sind übrigens auch sehr lecker und stehen recht weit oben auf meiner Rezept-To-Do-Liste und es wird dazu in den nächsten Wochen auch nochmal ein Rezept geben. Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Rezension: Clean Eating Vegan (Patrick Bolk)

1. März 2017 Vegan Guerilla 

Rezension: Clean Eating Vegan (Patrick Bolk)Das Ernährungskonzept Clean Eating ist eigentlich ein Trend aus den USA und stammt ursprünglich nicht aus der veganen Szene. Doch wie kann ein Produkt, welches den Tod, die Qual oder die Gefangenschaft eines Lebewesens in Kauf nimmt eigentlicht “clean” sein? Aus ethischer (und auch nachhaltiger) Perspektive gar nicht. Dieser Meinung ist auch der vegane Autor Patrick Bolk. Die Grundlagen des Konzepts, eine möglichst natürliche Ernährung, selbst gekocht aus frischen Zutaten, möglichst ohne Zusatzstoffe oder Zucker und vor allem eine dauerhafte Ernärungsumstellung statt kurzweiliger Diäten, entsprechen Patricks persönlichen Vorstellungen einer ausgewogenen veganen Ernährung, weshalb er das Konzept für sein neues Buch “Clean Eating vegan: Natürlich genießen – bewusst leben” erweiterte. Im Buch geht es zunächst um Zusammenhänge zwischen Essen und Zivilisationskrankheiten, Diäten, die auf lange Sicht oft gegenteilige Wirkungen erzielen und Informationen der Lebensmittelindustrie, welche oftmals alles andere als transparent sind und oft nur im gesetzlich festgelegten Rahmen preisgegeben werden. Doch wie kann man sich besser ernähren, wenn man nicht weiß, welche Informationen tatsächlich zuverlässig sind? Diese Frage beantwortet Patrick mit detailreichen Informationen dazu, was Clean Eating vegan bedeutet. Dies beinhaltet auch, dass er Fragen zu Lebensmittelzusätzen in Fertigprodukten beantwortet und vegane mit nicht-veganen Alternativen vergleicht. Natürlich kommt er hier zu dem Schluss, dass eine vegane Ernährung nicht gleichbedeutend mit einer gesunden Ernährung ist, da vegane Fertigprodukte oftmals ebenso viele Zusatzstoffe beinhalten wie die nicht-veganen Versionen. Verschiedene Tabellen bieten außerdem Übersichten, worin sich Zuckerzusätze verstecken, wie diese heißen, welche Lebensmittel gesunde Omega-Fettsäuren enthalten, in welchen Lebensmitteln ungesunde Fette zu finden sind usw. Außerdem enthält das Buch viele Tipps zum Einstieg in “Clean Eating vegan”, Ratschläge für unterwegs und Menschen mit wenig Zeit, und auch dazu, wie man auf Dauer ein “Clean Eater” bleibt. 50 kreative Rezepte (fernab von den üblichen Smoothie-Varianten, welche sich in ähnlichen Büchern zum Thema finden) sollen außerdem bei dem Einstieg in die Ernährungsweise “Clean Eating vegan” verhelfen. Bei so viel köstlicher Inspiration sollte das direkt leichter Fallen. Persönlich sehr gut an dem Buch finde ich, dass Patrick nicht versucht zu suggerieren, dass (drastische) Ernährungsumstellungen leicht sind. Für die Meisten von uns sind sie das nämlich nicht. Glücklicherweise geht es auch nicht – im Gegensatz zu Diät-Büchern- darum, “Clean Eating” bis ins Kleinste durchzuziehen und euch fortan auch jedes Bier mit Freunden zu verbieten (ja, Clean Eating schließt natürlich auch euren Getränke-Konsum ein), während ihr nur noch Salat in euch hineinschaufelt. (Wenn es das ist was ihr wollt oder lebt habe ich da absolut nichts gegen! Allerdings unterstelle ich der Mehrheit, zu welcher ich mich in diesem Fall auch zähle, dass sie ab und an doch Lust auf etwas fettiges, Fast Food, Schokolade, Wein oder welches Produkt auch immer haben, dass nicht so richtig gut zu der Idee des “Clean Eating vegan” passt, selbst wenn es ohnehin vegan ist.) Positiv finde ich auch, dass das Buch sich nicht um das Erreichen von Schönheitsidealen, sexy Körpern, Waschbrettbäuche & co. dreht. Stattdessen wird einfach für eine vegane, natürliche, selbstgemachte, närstoffreiche Ernährung plädiert, die gesünder ist und dazu beiträgt, dass man sich selbst besser und energiereicher fühlt. Daher definitiv eine Empfehlung für alle, die ihre Ernährung umkrempeln und sich “cleaner” ernähren wollen, aber noch nicht so richtig wissen wie. Das Buch ist genau das Richtige für euch? Perfekt, dann passt ihr gut zu einem der beiden Bücher, die mir der riva-Verlag zur Verfügung gestellt hat! Einfach bis zum 07.03.2017 einen Kommentar hinterlassen und auf die Losfee hoffen. Die GewinnerInnen werden wie immer ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Vegan On The Road: Quintana Roo, Mexiko

27. Februar 2017 Vegan Guerilla 

Vegan On The Road: Quintana Roo, MexikoIm Dezember und Januar war ich für knapp zwei Monate im südlichen Mexiko sowie Norden von Belize und Guatemala unterwegs. Die Idee dahinter: Klar, in aller erster Linie zwischendurch dem Winter entfliehen, da ich, sobald es auch nur ansatzweise beginnt draußen kälter zu werden, beginne mich in 1001 Zwiebelschichten zu pellen. Strumpfhose unter der Hose und dicke Kniestrümpfe sind absolutes Minimum und die wenigsten dürften mich über die Wintermonate auch nur für Sekunden ohne Mütze zu Gesicht bekommen. Kurz gesagt: Furchtbar. Außerdem musste dringend Ausgleich zum Verfassen meiner Masterarbeit im letzten Jahr her. Entsprechend nahe lag die Idee, sich in den kalten Monaten so lange wie möglich in einer warmen Region der Welt aufzuhalten. Weil ich gerne in Lateinamerika unterwegs bin, jedoch noch nie in Mexiko und Belize war und es immer wieder verhältnismäßig günstige Flüge (im Vergleich zu vielen anderen Ecken Lateinamerikas) nach Mexiko gibt, fiel die Wahl also auf diese Länder. Im Gegensatz zu sonst habe ich während dieser Reise recht viel zusammen mit meinem Freund gekocht, weil wir eine eigene kleine Outdoor-Kochausrüstung dabei hatten, mit welcher wir unser Essen einfach vor unseren Hütten brutzeln konnten. An einigen Orten hat uns dies vor allem auch einige Tage sehr einseitige Ernährung erspart. Trotz Bastelei am neuen Buch-Projekt zu reisetauglichen Rezepten sind wir natürlich auch ein paar mal essen gegangen. Daher möchte ich euch heute auch ein paar vegane Restaurant- und Reisetipps mit euch teilen. Zur besseren Übersicht habe ich die Artikel nach Bundesstaaten bzw. Regionen eingeteilt. Zum Start gibt es Tipps für den Staat Quintana Roo. Entsprechend unserer Reiseroute folgen dann in den nächsten Wochen noch Artikel zu Nord-Belize und Nord-Guatemala sowie den mexikanischen Bundesstaaten Chiapas und Yucatán. Generell lässt sich festhalten, dass es im Bundesstaat Quintana Roo leichter war Restaurants mit veganem Angebot zu finden, als in vielen anderen Regionen die wir während unserer weiteren Reise besucht haben. Dies lässt sich vermutlich in erster Linie darauf zurückführen, dass der Bundesstaat und vor allem seine Hauptstadt Cancún extrem touristisch sind. Zwar sind wir nach Cancún geflogen, dennoch sei gesagt, dass die Stadt mein absolutes Albtraum-Urlaubsziel ist: Die überdimensionalen Hotelketten stapeln sich am Strand nebeneinander, Privatstrand neben Privatstrand, dazwischen Discos und alles, was ich sonst auch nicht brauche. Also schnell raus da und ab nach Puerto Morelos und von da aus gen Süden! Puerto Morelos Der knapp 10.000 Einwohnern zählende Ort ca. 25km südlich vom Flughafen Cancúns ist zwar ebenfalls recht touristisch, dennoch um Weiten entspannter als Cancún. Vegan essen gehen: Puerto Vegan – Siempre Sano (Av. Ninos Heroes) – Wechselndes Mittagsmenü und veganes Eis. Die Inhaberin kocht jeden Tag verschiedene Gerichte und man kann sich aussuchen, welche davon auf dem eigenen Teller landen sollen. Mexikanische Küche, komplett vegan. Nur Barzahlung. Geöffnet von ca. 12- 17 Uhr. Andere Restaurants mit veganen Optionen sind in dem Ort schwer zu finden. Wir haben einige Restaurants gesucht, welche laut Internet vegane Optionen haben bzw. vegetarisch sein sollten. Zwei von drei weiteren Restaurants haben wir nicht gefunden, das angeblich vegetarische Restaurant war absolut nicht vegetarisch und lediglich ein Café mit Sandwiches & co. (jedoch mit vegetarischen Optionen). Puerto Vegan ist entsprechend die beste Anlaufstelle im Ort. Tulum Wird viel für seine spektakulären Ruinen und tollen Strände gelobt. Mir kam die Stadt eher vor wie ein kleineres, alternativeres Cancún: Gebaut für Touristen, allerdings jene, die an ihrem Privatstrand Yoga machen möchten und zwischendurch vor die Tür gehen um in kleinen Boutiquen zu shoppen. Die Ruinen sind zur Hochsaison eher Disneyland und absolut überlaufen. War früher bestimmt mal schön, heute meiner Meinung nach überbewertet und nicht zwangsweise einen Stop wert. Vegan essen gehen: Das vegane Angebot ist aufgrund “alternativer” Tourismus-Massen jedoch recht groß, vor allem in der Region am Strand und auf dem Weg dorthin (vom Zentrum kommend). Im Ort gibt es ebenfalls ein paar wenige komplett vegetarische Restaurants und ein paar weitere mit veganen Optionen (z.B. Burger) auf den Karten anderer Restaurants. Diese findet man recht schnell, wenn man durch die kleinen Straßen läuft. Das La Hoja Verde (Av. Tulum Manzana 2 Lote 1 Local 2, Ecke Calle Beta) hat zum Beispiel eine recht gute Auswahl an veganen Speisen auf der Karte. Ein Plus ist zudem der kleine integrierte Laden (ein paar Regalbretter), welcher ein paar vegane Produkte, wie z.B. pflanzliche Milchsorten, bietet. Meiner Meinung nach versucht die Küche hier leider zu viel anzubieten. Haltet euch bei der Bestellung an die mexikanischen Speisen. Diese sind in dem Laden um Längen besser als die anderen angebotenen Gerichte. Laguna Bacalar Etwas weiter im Süden und Inland Quintana Roos – und entsprechend auch etwas weiter ab vom Touristen-Strom – liegt die Laguna Bacalar. Highlight des Ortes ist auf jeden Fall die Lagune und hier lassen sich gut ein paar Tage mit Schwimmen, Stand-Up-Paddeling oder einem geliehenen Boot auf und im Wasser verbringen. In der Region gibt es außerdem auch noch ein paar kleinere Maya-Ruinen. Vegan essen gehen: Der kleine Ort bietet ebenfalls vegane Optionen, wenn auch weniger als Tulum. Eine davon ist dafür umso fantastischer und gehörte während unserer Reise zu unseren absoluten Favoriten. Das Mango y Chile (Av 3, vom Hauptplatz gesehen links neben dem Fuerte San Felipe) hat zwar nur eine winzige Karte mit veganen Burgern, ein paar Naschereien (teilweise Rohkost) und leckere Smoothies, dafür ist jedoch auch jede der Speisen geschmacklich einfach perfekt abgestimmt. Insbesondere die selbstgemachten Burgerpatties sind fantastisch. Zusammen mit hausgemachten Salsas und grandiosen Burgerpatties sind die angebotenen Burger entsprechend weit mehr als nur irgendein Fast-Food. Unbedingt ausprobieren! Weil wir zwischen dem selbst kochen ständig im Mango y Chile waren haben wir in dem Ort keine anderen Optionen getestet. Auf dem Hauptplatz stand im Dezember jedoch täglich ein kleiner Food-Truck mit vegetarisch-veganem Angebot und auf der Straße aus dem Ort raus in Richtung der “Cenote” findet sich ein weiteres komplett vegetarisches Restaurant. 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Vegan Einkaufen: kokku

21. Februar 2017 Vegan Guerilla 

Vegan Einkaufen: kokku(Sponsored Post) Vegane Lebensweise und Ernährung sind über die letzten Jahre immer beliebter geworden. Entsprechend ist auch das vegane Onlineangebot stark gewachsen, was den  Überblick über vegane Einkaufsmöglichkeiten zusätzlich erschwert.  Für diejenigen, die gerne neue vegane Produkte entdecken und ausprobieren,  lohnt es sich jedoch, auch einmal online Ausschau zu halten. Dies bewiesen mir kürzlich die supernetten GründerInnen des Dresdener Online-Shops kokku bei einem Gespräch. Einen kurzen Einblick über die Gründungsgeschichte,  regionale Anbieter und kleine sowie noch unbekannte Firmen bietet der folgende Artikel. Zunächst war die Idee einen kleinen veganen Laden in Dresden zu eröffnen, erzählt Manja, eine der drei GründerInnen von kokku (Estnisch für gemeinsam oder zusammen). Stattdessen wurde ein Online-Shop daraus, welcher mittlerweile neben hunderten rein veganen Lebensmitteln auch vegane Kosmetik- und Hygieneprodukte sowie Tiernahrung anbietet. Den Shop gibt es mittlerweile seit 2014. Wer sich nicht daran stört, dass im Lager meist reger Betrieb herrscht und Helfer umherwimmeln, darf trotzdem gerne persönlich durch die Produkte stöbern oder seine Bestellung vor Ort abholen. Ansonsten geht die Lieferung beeindruckend schnell, da Bestellungen, die bis 15 Uhr eingehen, in der Regel noch am gleichen Abend gepackt und am Folgetag zugestellt werden. Damit dieser Service weiterhin gewährleistet werden kann ist das kokku-Team inzwischen auch um ein paar Helfer gewachsen. Von Anfang an war für die Shop-BetreiberInnen auch die enge Zusammenarbeit mit kleinen Herstellern und (Bio-)Produzenten aus Deutschland wichtig. Vegane Produkte aus dem Raum Dresden sollten natürlich auch angeboten werden. Bekanntere Marken finden sich jedoch ebenso bei kokku. Kriterium hierbei ist vor allem, dass die hinter den Produkten stehenden Firmen möglichst  rein vegetarisch produzieren.  Amerikanische Produkte finden sich nur wenige. Wir nehmen nur Produkte aus Amerika auf, wenn nichts Vergleichbares in Deutschland oder Europa produziert wird., erklärt Manja. Wenn es ähnliche Produkte gibt, die nicht aus den USA kommen, liegt der Vorzug jedoch immer klar auf der regionalen Alternative. Dabei gibt es dabei eine Menge zu entdecken: Aus der Region Dresden stammen z.B. die Lippenpflege von lipfein und die Kekse von pau pau. Zu den Lieblingsprodukten des kokku-Teams gehören außerdem die Gerstenmalz-Brotaufstriche von Malzit aus dem Harz und der Cappuccino der VGN FCTRY aus dem Saarland. Das regionale(re) Angebot ist natürlich nicht nur ein Vorteil für die entsprechenden Produzenten (darunter oft auch kleine Start Ups) veganer Produkte, sondern aufgrund der kurzen Lieferwege vor allem auch umweltschonend. Ihr seid neugierig geworden und würdet die Favoriten des kokku-Teams gerne testen? Dann habe ich heute etwas Tolles für euch: Das kokku-Team hat drei leckere Pakete mit den Lieblingsprodukten der MitarbeiterInnen und aktuellen Shop-Specials geschnürt, welche ihr gewinnen könnt. Die Teilnahme via Kommentar unter diesem Artikel ist bis einschließlich dem 26.02.2017 möglich. Die GewinnerInnen werden im Anschluss ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

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