Totally Veg! - vegetarische Rezepte

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Totally Veg! vegetarische Rezepte

Vegan in Japan

6. Januar 2019 Totally Veg! 

Vegan in JapanIm Herbst haben mein Mann M und ich uns einen Traum erfüllt: Wir sind endlich nach Japan gereist! Wir waren beide schon viel in der Welt unterwegs, und veganes Essen zu finden war noch nie ein Problem. Trotzdem hatte ich vor der Reise nach Japan doch etwas Bedenken, ob diese denn auch kulinarisch für uns ansprechend wäre. Immerhin ist das Konzept des Vegetarismus in Japan sehr wenig bekannt, und Fisch sowie Fischflocken (aka Bonito) wird in fast jede Speise fröhlich hineingemischt. Dazu kommt noch die Sprachbarriere, denn wir können keinen Brocken Japanisch. Spoiler-Alert: Wir haben sehr gut gespeist. Bei dieser Reise muss ich ehrlich zugeben, dass wir uns recht wenig vorbereitet haben, da wir beide beruflich gut eingespannt sind (das ist auch der Grund, warum es hier am Blog ein wenig ruhig geworden ist, mea culpa). Wir haben zwar einen schicken Reiseführer gekauft, den wir im Flugzeug auf dem Weg zu anderen Destinationen durchgeblättert haben und wir haben uns für eine Reiseroute entschieden, aber das wars dann auch. So fleißig wie andere Blogger, die sich bestens für den Japan-Urlaub vorbereiten, war ich demnach nicht, aber meiner Meinung nach war das auch nicht nötig. Das tröstet auch vielleicht diejenigen unter euch, die mit hängender Zunge in den Urlaub starten, so wie das heuer bei uns der Fall war.  Da wir verschiedene Destinationen in Japan besucht haben und mit dem Zug reisen wollten, haben wir uns für den Japan Rail Pass entschieden, der sehr praktisch ist, da man im Nahverkehr in Tokio beispielsweise auch viele Züge damit benutzen kann. Und hier kommt mein erster, großer Tipp für Japan: Bucht euch mit eurem Japan Rail Pass ein Pocket WiFi dazu, quasi euer persönliches WLAN zum Mitnehmen. Wir haben unsere ganze Reise damit navigiert, da Google Maps wirklich unverzichtbar war für uns, gerade dort, wo Straßennamen nur auf Japanisch angeschrieben waren - nicht nur bringt Google Maps einen von A nach B, es zeigt einem sogar in Bahnhöfen an, auf welchem Gleis der Anschlusszug losfährt, und glaubt mir, auf japanischen Bahnhöfen, wo es vor Leuten wuselt, kann dieser kleine  Informationsvorsprung echt gut sein. Und natürlich bringt es einen zu den besten veganen Restaurants via HappyCow. Zwar gibt es in einem fortschrittlichen Land wie Japan sehr viele gratis Zugänge zu WLAN, aber man wandert trotzdem nicht flächendeckend von einem Netz ins andere und muss sich natürlich für verschiedene Anbieter immer wieder neu einloggen. Und bevor man bereits zum dritten Mal im Kreis geht, weil man einfach nicht die richtige Straße findet und das Internet immer wieder ausfällt, denkt an meine Worte: Bucht. Euch. Pocket. WiFi. Gestartet haben wir unsere Reise in Tokio. Tokio ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe: Laut, schrill, bunt, voll mit Menschen und trotzdem hat alles irgendwie seine Ordnung. Wir haben uns in die Stadt verliebt. Geschlafen haben wir in einem Hotel in Shinjuku, was sich von der Lage her als Glücksgriff herausgestellt hat: Nicht nur war wenige Minuten Fußmarsch ein tolles veganes Restaurant, Shinjuku hat auch einen der verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt, was einerseits ziemlich überwältigend ist, andererseits auch sehr praktisch, weil man von dort aus überall hinkommt. Das Hotel haben wir ohne Frühstück gebucht, weil wir keine großen Frühstücker sind und eigentlich nur Kaffee am Morgen brauchen, und wir uns auf eine besondere Eigenheit in Japan verlassen haben: Combinis. Combinis sind kleine Supermärkte, die sich ein wenig wie Tankstellenshops bei uns anfühlen, und die neben Knabberzeug, Bier und Erwachsenenheftchen auch eine ganze Reihe an frisch zubereitetem, abgepacktem Essen verkaufen, darunter der Freund jedes veganen Reisenden in Japan - Onigiri. Onigiri ist quasi Sushi in Pyramiden-Form, kleine eckige Klumpen aus Sushi-Reis, umwickelt von Nori, die unterschiedlich gefüllt sind (übrigens haben wir drei Versuche gebraucht um zu verstehen, wie man die Dinger richtig auspackt. Jeder, der schon mal Onigiri gegessen hat, wird verstehen, was ich meine). Ich mag als Füllung Umeboshi (eingelegte Pflaume), mein Mann M steht auf Algen und auf Senfblätter. Mein Liebling war aber sicher das Onigiri, die nur aus gesalzenem Reis bestehen - gerade morgens war mir das Nori zum Kaffee doch etwas zu steil. Dazu findet man noch Sojamilch von Kikkoman in den Combini, Chips, Nüsse, herrlichen gekühlten grünen Tee und mit etwas Glück auch Bananen und Äpfel (frisches Obst ist sehr teuer in Japan, zumindest in den Städten). Die Google Translate App hilft euch beim Entziffern der Zutaten, aber erwartet euch nicht zuviel - das erste Mal, wenn das Wort ,,Schlitzdings als Zutat auftaucht, wisst ihr, dass die Übersetzung nicht allzu verlässlich ist. Die Onigiri sind aber generell eine sichere Sache, bebildert und in den allermeisten Fällen auch auf Englisch beschriftet. Wir haben in diesem Urlaub sicher unser Gewicht in Onigiri verspeist und sie wirklich jeden Tag gegessen, weil es einfach praktisch ist. Gegen Ende hin sind sie mir beim Hals herausgehangen, jetzt würde ich aber jemanden töten für ein himmlisches Reisbällchen. Tja. In Tokio war das vegane Burger-Restaurant Ripple ganz in der Nähe unseres Hotels und wir haben dort oft (räusper, jeden Tag) zu Abend gegessen - Burger machen können die Japaner! Wirklich köstlich. Nahe des Tokio Skytrees, der für alle Menschen, die auf große Höhen und atemberaubende Aussichten stehen, wirklich eine Empfehlung ist, und quasi ums Eck des Senso Ji Tempels, der uns nicht besonders beeindruckt hat, waren wir zu Mittag essen in Kaeomon Asakusa, das mittlerweile leider geschlossen hat! Vielleicht lag es an der Location im dritten Stock eines Bürogebäudes, ohne mein veganes Adlerauge wären wir wohl verhungert. Das Restaurant bietet ein veganes Buffet mit einigen westlichen und japanischen Spezialitäten. Mein Favorit war die hervorragende Miso-Suppe mit Kabocha-Kürbis, das in der Konsistenz leicht rotzige Sojafleisch hätte ich nicht haben müssen. Ein Pflichtpunkt in Tokio für alle Pflanzenesser ist sicher Ts Tantan, ein komplett veganes Restaurant, das für seine Ramen-Suppen bekannt ist, direkt im Hauptbahnhof von Tokio. Und es ist wirklich direkt im Hauptbahnhof, man braucht ein Zugticket (oder einen Railpass), um dorthin zu kommen und es ist quasi knapp vor einem Gleis. Klingt schräg, ist es auch. Die Ramen-Suppen sind wirklich gut, das Curry von M war in Ordnung, aber jetzt nichts Besonderes. Aufgrund der Lage haben wir dort mehrmals gespeist, die kleinen Sandwiches haben sich dann als Favorit herausgestellt! Sehr nett war auch der vegane Brunch im Lovinghut Tokio, der nur samstags stattfindet: Hier gibt es ein köstliches Buffet in Wohnzimmer-Atmosphäre mit herzlichen Gastgebern, die sich in gebrochenem Englisch versichern, ob es eh schmeckt, und ob man nicht noch etwas essen möchte (danke, ich platze gleich). M redet heute noch den Sojafleisch-Spießchen, ich würde jemanden wehtun, um eine süße Teigtasche zu bekommen. Einen Tagesausflug haben wir nach Yokohama unternommen, eine direkt an Tokio angrenzende Stadt. Dort haben wir in Chinatown gegessen, in einem Restaurant, in das uns Happy Cow geführt hat. Es gab gefüllte Teigtasche und gebratene Nudeln, lecker, aber auch sehr fettig. Übrigens ist uns ins Yokohama auch das passiert, wovon ich immer gelesen habe: Wir wurden als westliche Touristen fotografiert und haben mit einer sehr lieben japanischen Schulklasse posiert. Von Tokio ging es dann mit dem Shinkansen weiter nach Osaka (und ehrlich, der Shinkansen ist eine Offenbarung, nach diesem Schnellzug kann man sich die Uhr stellen). In Osaka haben wir die sehr schöne Burg besichtigt, aber eigentlich waren wir für den Vergnügungspark Universal Studios dort. Die Universal Studios machen übrigens großen Spaß und es waren auch gerade Halloween-Horrornights. Wer also immer schon mal von Zombies und Mutanten durch die Dunkelheit gejagt werden wollte, während der Ehegatte lautstark zetert, nie wieder mit einem irgendwohin zu gehen, ist dort sehr gut aufgehoben. Um uns für die Zombie-Verfolgung zu stärken, haben wir uns noch im Food Court des etwas überwältigenden Technik-Geschäfts Yodobashi (quasi Saturn auf Ecstasy) eine köstliche Ramen-Suppe bei Chabuton einverleibt. Dort wählt und bezahlt man am Automaten  seine Bestellung, vegan ist dort die Gemüse-Ramen-Suppe und die Gyoza (Teigtaschen) mit Gemüsefüllung. Anschließend gibt man den Zettel der Kellnerin, die wenige Momente später mit dampfenden Schüsseln voll herrlicher Gemüsesuppe auftaucht. Wer mag, man kann bei Chabuton auch kostenlos Nudeln nachbestellen, aber danach ist man mit Sicherheit sehr satt. Weiter ging es dann für uns nach Hiroshima, das wir aufgrund seiner historischen Bedeutung und der schönen umliegenden Natur besichtigen wollten. Der A-Bomb Dome in Hiroshima ist ein gespenstischer Zeitzeuge des ersten kriegerischen Einsatzes einer Atombombe, das zugehörige Peace Memorial Museum ist sehr interessant aufbereitet, ausgelassene Partystimmung kommt aber bei beidem nicht gerade auf, seid also gewarnt - ein wenig aufs Gemüt schlägt es sich schon.  Abgelenkt haben wir uns dann mit einem Lunch im Art Cafe Elk, wo M sich Udon Nudeln mit Gemüse einverleibt hat und ich mich, sehr tapfer, für ein japanisches Lunch-Set entschieden habe. Letzteres fiel unter die Kategorie ,,kann man, muss man aber nicht. Während der Tofu sehr gut und Reis, Salat und Edamame wie gewohnt waren, war der Rest etwas abenteuerlich. Die Miso-Suppe war zwar gut, die Einlage aus geschmackloser, schwammiger Wurzel (?) aber eher gewöhnungsbedürftig. Die getrockneten Algen, die eher an graue Haare erinnert haben, habe ich übergelassen, ebenso die eingelegten Schoten mit weißen Kügelchen mit einer Konsistenz wie Kaugummi, die salzig-fad geschmeckt haben. Für meine Experimentierfreudigkeit habe ich mich dann beim Dessert belohnt - köstlicher, warmer Schokoladenkuchen und frittierte Banane im Teigmantel. Auch empfehlenswert in Hiroshima ist ein indisches Restaurant nahe des Bahnhofs. Zu diesem Zeitpunkt wollte keiner von uns mehr Reis essen, es gelüstete uns nach Brot. Die Linsen mit Chapati kamen also genau richtig! Einen Ausflug haben wir auf eine Insel nahe Hiroshima unternommen, Miyajima. Die Insel ist einerseits bekannt für den Itsukushima-Schrein und das Tor (Torii) im Wasser, andererseits für die freilebende Rehe, die wirklich überall unterwegs sind, ganz ungewohnt zutraulich. Miyajima ist herrlich grün und auch zum Souvenir-Shopping bestens geeignet. Zum Essen sind wir in einem Restaurant eingekehrt, das laut Happy Cow vegane Optionen hat, gegessen haben wir beide das Gemüse-Curry. Und dazu bekommt ihr einen Kommentar von zu dem Zeitpunkt aus Hunger grantigem M: ,,Das ist schon ganz schön mutig, die Pampe Gemüse-Curry zu nennen. Ganz unrecht hat er damit nicht: Denkt man an Gemüse-Curry, kommt einen die indische oder thailändische Variante in den Sinn, die ja vor Gemüse wirklich strotzt. Die japanische Version hingegen konzentriert sich eher auf die aromatische Sauce, mit Gemüse sind hier eher die drei Würfelchen Kartoffel und der Schnitzer Karotte gemeint. Schmecken tut es trotzdem sehr gut! Als Nachtisch gab es dann fein geschabtes Eis mit Mango-Saft, eine Spezialität der Insel. Nach Hiroshima ging es für uns weiter nach Kyoto, wo es sehr viele Tempel und tolles veganes Essen gibt. Fangen wir mit den Tempel an, und ich sage jetzt für Touristen in Japan etwas sehr Ketzerisches: Nach zwei Tempeln hatten wir eigentlich genug davon. Sorry, not sorry, irgendwie sind Tempel nicht unseres. Wir können mit der (jedweder) Religion nichts anfangen, die Tempel sind oft frustrierend schlicht gehalten und Steine sind zwar schön, aber unseren Gesichtsausdruck, als wir realisierten, dass mit ,,Stone Garden wirklich ein Innenhof mit Kieselsteinen gemeint war, für den wir uns jetzt auch noch angestellt haben, hätte man sich rahmen lassen können. Keine Frage: Die Gärten sind wunderschön angelegt und haben uns viel besser gefallen als die Tempelgebäude selbst. Aber hier kommt wieder ein Aber: Die Menschenmengen sind nichts für schwache Nerven. Und so schön kann der Garten gar nicht sein, wenn man ständig einen Ellbogen in der Seite oder einen Selfie-Stick im Auge hat. Natürlich macht man das Tempel-Programm, wenn man das erste Mal in Kyoto ist, nochmal müsste ich es nicht machen. Wie immer kommt jetzt auch hier eine Ausnahme: Wo ich wieder hingehen würde, ist Fushimi-Inari. Während das Tempelgebäude mich - sorry! - an ein China-Restaurant erinnert hat, ist der dazugehörige Berg mit seinen hunderten Holztoren und der herrlichen Natur ein wirklich tolles, fast schon spirituelles Erlebnis. Nach einigen Höhenmetern hat man die Touristenhorden hinter sich gelassen, und man ist alleine mit dem Geruch des Waldes, den lärmenden Zikaden und den roten Holztoren, durch die man auf dem steilen Weg wandert. Mich hat Fushimi-Inari tief beeindruckt. Nach dem doch etwas schweißtreibenden Anstieg auf den Berg kann man sich danach mit dem relativ nahen Vegans Cafe mit der besten Pizza überhaupt stärken: Die wartet nämlich statt mit ordinärer Tomatensauce mit Teriyakisauce auf. Sogar der vegane Käse-Feind M hat mir meine Pizza streitig gemacht. Sehr lecker ist auch das Sojamilch-Softeis, überhaupt ist das Vegans Cafe ein schöner Ort zum Völlern und Ausruhen. Sehr gut kann man in Kyto auch im Morpho Cafe speisen, der vegane Burger ist zwar eine ganz schöne Patzerei, aber unglaublich gut, fast noch besser ist aber die Caramel Pizza mit veganem Schlagobers, für die ich auch jemanden umbringen würde (ich bin ganz schön gewalttätig, was Essen angeht). Nahe der Einkaufsstraße von Kyoto gibt es das Ain Soph, die einen sehr leckeren Burger haben (übrigens von den gleichen Betreibern, die auch das Ripple in Tokio besitzen!), aber besonders empfehlenswert dort sind die Pancakes mit Heidelbeerkompott, Eis und Schlagobers. Mhm. Abschließend ging es für uns zurück nach Tokio, und wer den Blog schon eine Weile liest, der weiß, warum: Tokio hat nicht einen, sondern zwei Disney Parks. Einer davon ist der klassische Disneyland Park, der andere ist der wunderschöne und einzigartige DisneySea Park. Für Disney-Fans eine absolute Empfehlung, alle anderen müssen sich fragen, ob die Menschenmassen es ihnen wirklich wert sind. Für vegane Disney-Fans gibt es zumindest ein wenig Auswahl, unsere Favoriten waren sicher die süßen Eislollies, das vegane Curry (an das sich M inzwischen gewohnt hatte) und das süße Reisbrot mit einer Füllung aus roten Bohnen. Meine Lieben - das wars. Mein Reisebericht aus Japan! Fazit: Eine Investition in mobiles Internet ist es für uns absolut wert gewesen, Happy Cow hat uns gut beraten, ebenso haben wir die Onigiri-Industrie ordentlich angekurbelt. Ich habe Japan als Veganerin nicht besonders schwierig erlebt, wir sind aber auch recht einfache Esser, die nicht drei Mal am Tag ins Restaurant müssen. Restaurants haben wir uns nach Sehenswürdigkeiten herausgesucht und nicht umgekehrt, was aber sehr gut funktioniert hat. Darum: Keine Angst, ihr werdet in Japan nicht verhungern! Stattdessen werdet ihr euch in ein Land zwischen Tradition und Moderne, zwischen Kitsch und Understatement, zwischen Ruhe und Chaos verlieben und überlegen, wann euch eine Reise endlich dorthin zurückführt. 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Kurztrip nach Helsinki und Tallinn

23. September 2018 Totally Veg! 

Kurztrip nach Helsinki und TallinnIm August waren mein Mann und ich für drei Nächte in Helsinki und haben auch Tallinn mit der Fähre besucht. Helsinki ist eine hübsche, kleine Stadt und perfekt für einen Trip für zwei oder drei Tage geeignet. Und das Beste: Wie viele skandinavische Orte ist Helsinki sehr vegan-freundlich (das ist uns letztes Jahr in Stockholm schon aufgefallen!), es gibt fast überall Soja- oder Hafermilch zum Kaffee und sogar veganes Eis an Eisständen. In sehr vielen Restaurants stehen die veganen Optionen auf der Speisekarte - mir kommt es so vor, als würde die vegetarische Option hier oftmals zugunsten der veganen Variante einfach übersprungen. Daher haben wir uns in Helsinki einfach mal treiben lassen und sind dorthin essen gegangen, wo wir gerade Hunger bekamen, anstatt extra vegane Restaurants ausfindig zu machen - obwohl ich vegane Restaurants sehr gerne unterstütze, war das auch mal ganz nett. Helsinki kann man sich gut zu Fuß ergehen, die Sehenswürdigkeiten liegen nicht zu weit auseinander. Wer gerne shoppen geht, in Helsinki gibt es sehr viele schöne, kleine Geschäfte, die viel Schmuck und Mode im typisch skandinavischen Look verkaufen. Besonders lohnenswert ist ein Ausflug auf die vor Helsinki gelagerte Festungsinsel Suomenlinna, die zum Spazieren und Picknicken einlädt. Gegessen haben wir wie gesagt dort, wo uns gerade die Bäuche geknurrt haben. Und einige von euch müssen jetzt ganz stark sein: Wir waren sogar bei McDonald's. Finnland hat als eines der ersten Länder den McVegan eingeführt (der sich auch sehr gut verkauft). Und ehrlich, ich war einfach zu neugierig. Unser Urteil: Sehr gut! Ein "fleischiges" Laiberl statt nur eines Gemüsebratlings, und sogar mit veganer Mayonnaise. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt bei McDonald's war oder gar ein Menü bestellt habe, letzteres ist über 12 Jahre her. Geschmeckt hat es, allerdings hat ein McDonald's einfach keinen Charme zum Drinnensitzen und ich wurde wieder daran erinnert, warum ich nicht gerne in dieses Restaurant gehe. Mein Mann M hat an einem Abend nach ein paar Bier eine zweite Runde beim Burger eingelegt und ihn zum Mitnehmen bestellt - siehe da, etwas Alkohol lässt den Burger noch besser schmecken. Außerdem waren wir im Hard Rock Cafe Helsinki, die auch eine vegane Option auf der Karte haben, was praktisch nie vorkommt. Als große Hard Rock Cafe-Fans, die sonst immer nur Pommes essen, hat uns das besonders gefreut. Der vegane Burger könnte zwar noch Gurkerl vertragen, ansonsten hat er uns aber sehr gut geschmeckt und man merkt, dass das Laiberl hausgemacht ist. Das Pub O'Learys kannten wir schon aus Stockholm und auch hier finden sich verschiedene vegane Gerichte auf der Karte, alle mit den wirklich sehr guten Produkten von Oumph! zubereitet. M entschied sich für den veganen Burger, der wirklich ausgezeichnet sind, ich für die Quesadillas, die zwar ganz gut waren, aber für die Portion doch etwas überteuert. Für alle Freunde von Pub-Atmosphäre empfiehlt sich ein Besuch bei O'Learys! An einem Abend hatten wir nur Lust auf eine Kleinigkeit und haben uns einen Falafel-Teller geteilt bei Fafa's. Falafel gehen immer! Der geröstete Karfiol mit Tahini war köstlich, der Hummus dazu eher fad, aber da sind wir auch sehr verwöhnt. Was zu einem Besuch in Helsinki absolut dazugehört: Ein Besuch in einem der zahlreichen Kaffeehäuser. Die Finnen sind ungeschlagene Weltmeister im Kaffeetrinken und so strotzt auch Helsinki vor gemütlichen Cafés. Wir sind bei Robert's Coffee eingekehrt, die mehrere Filialen in Helsinki haben und auch vegane Snacks, Sandwiches und Kuchen anbieten.  Einen Tag sind wir mit der Fähre nach Tallinn übergesetzt. Ich war 2014 schon mal auf einer Konferenz in Tallinn, aber im November und ich hatte die Stadt nur dunkel und grau in Erinnerung. Zum Glück hat sich Tallinn bei diesem Besuch von der besten Seite gezeigt! Die Überfahrt dauert etwa zwei Stunden und auf der Fähre wird einem sicher nicht fad - es gibt Shops, Bars, Cafés und natürlich die schöne Aussicht. Wir haben uns ein kleines Frühstück mit an Bord genommen. Eine Kuriosität der Fähren ist, dass der Alkohol an Bord relativ günstig ist, was dazu führt, dass die Passagiere palettenweise Bier und Spirituosen von Bord karren. Ich habe wirklich selten so viel Alkohol außerhalb vom Großmarkt gesehen! Tallinn hat eine schöne, mittelalterliche Altstadt. Da wir auf das Frühstücksbier auf der Fähre dankend verzichtet haben, sind wir zu Mittag kurz in eines der bekanntesten Restaurants eingekehrt, Olde Hansa. Obwohl hier nichts Veganes auf der Karte steht, lohnt sich zumindest ein Getränk (Zimt-Bier!), da man hier den mittelalterlichen Charme des Restaurants genießen kann.  Weiter ging es dann zum Vegan Restoran V, das auch in der historischen Altstadt liegt. Hier gibt es wirklich sehr gute, kreative Küche - wir haben uns den köstlichen Vorspeisen-Teller geteilt, danach hatte M den Burger und ich den Caesar's Salat, der unglaublich gut war.  Tallinn ist noch nicht so vegan-freundlich wie Helsinki und da wir uns etwas verbummelt haben, haben wir uns im Supermarkt einfach ein kleines Picknick gekauft, bevor wir auf die Fähre zurück sind. Mit der frischen Brise schmeckt das gleich doppelt so gut! Wart ihr schon mal in Helsinki oder Tallinn? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Beat the Heat - 10 vegane Rezepte für heiße Tage

6. August 2018 Totally Veg! 

Beat the Heat - 10 vegane Rezepte für heiße TageIst euch auch so warm wie mir? Na, ich höre auch schon wieder auf zum Jammer (auch wenn wir Österreicher im "Sudern" ja bekanntlich Weltmeister sind)... aber ihr müsst zugeben, es ist warm draussen - und drinnen. Heiß, heißer, mein Wohnzimmer. Da bin ich für jedes Rezept dankbar, das mich abkühlt, oder zumindest meine Wohnung nicht aufheizt. Darum hier 10 Rezepte aus meiner reich bestückten Rezepte-Sammlung, bei denen man nicht unnötig ins Schwitzen kommt! Und nicht vergessen, während der Hitzewelle viel trinken... und veganes Eis essen!  Kokos-Himbeer-Overnight-Oats Artischocken-Dip  Quinoa-Sushi Nacho-Salat Quinoa-Salat mit Bohnen und Cashewdressing   Sushi-Salat Grüne Gazpacho Sommerlicher Nudelsalat mit Mandelmus    Erdnuss-Quinoa-Riegel Schoko-Fudge-Bars Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Protein Balls

29. Juli 2018 Totally Veg! 

Vegane Protein BallsHeute gibt es ein Rezept, für das man weder Herd noch Backofen braucht - kann ich ein Hallelujah hören? Im Ernst, es ist momentan sehr warm und ich freue mich schon auf den Herbst... aber jetzt genug der Jammerei. Ich habe vor einiger Zeit meine erste Ladung veganes Proteinpulver gekauft... braucht man nicht unbedingt, natürlich. Allerdings experimentiere ich momentan ein wenig mit verschiedenen Arten von Fitness, und da wurde ich ein wenig hineingezogen in den Hype rund um veganes Proteinpulver. Tatsächlich: Veganes Protein, das oft aus Erbsen, Hanf, Weizen oder Soja hergestellt wird, ist für den Körper viel bekömmlicher als das Protein aus Kuhmilch, das sich sagenhaften auf die Nieren schlägt (ihr glaubt mir nicht? Schaut doch mal in das sehr spannende Buch "Proteinaholic"von Dr. Garth Davis). Wie überall gibt es auch hier Hits und Misses... manche schmecken so, als würde man als Kind wieder am Spielplatz sitzen und von dem bösen Nachbarsbuben Sand in den Mund gestopft bekommen. Andere hingegen sind wirklich gut! Aber selbst bei den guten bringe ich die pur mit Wasser oder Sojamilch angerührt kaum hinunter... zumindest in Smoothie-Form müssen sie bitte sein! Um ein wenig kreativ zu werden, habe ich das Proteinpulver in diese extrem leckeren veganen Kügelchen verpackt (oder auf Neudeutsch: Vegan Protein Balls). Am allerbesten schmecken sie direkt aus dem Kühlschrank und bei den Temperaturen ist das ja sehr willkommen. Durch die gesunden Zutaten mit Datteln, Haferflocken und Erdnussbuttern sind die Bällchen ein tolles Frühstück zum Mitnehmen oder ein gesunder Snack für Zwischendurch oder vor dem Sport. Und: Sie sind auch von meinem Mann M, der es mit Proteinpulver gar nicht hat, für sehr gut befunden wurden! Vegane Protein Balls (für etwa 12 Stück) 100 Gramm Datteln (entkernt gewogen, ich habe Deglet Nour verwendet) 100 Gramm Haferflocken, feinblättrig 100 Gramm Erdnussmus  50 Gramm veganes Schoko-Proteinpulver  15 Gramm Kakaopulver 100 ml Mandel- oder Sojamilch Kokosflocken  Pralinenförmchen aus Papier (optional) Die Datten mit der Mandelmilch und dem Erdnussmus in einer Küchenmaschine oder einem Mixer zu einer relativ feinen Massen verarbeiten (ihr könnt noch etwas pflanzliche Milch hinzugeben, macht es aber nicht zu flüssig, sonst werden die Balls zu klebrig!). Kakao, Proteinpulver und Haferflocken dazugeben und noch etwas zerkleinern. Die Masse dann einige Minuten in den Kühlschrank geben und etwas kühlen lassen. Dann etwa esslöffelweise mit den Händen zu Bällchen (Balls!) rollen und in Kokosflocken wälzen. Ich habe sie dann in Pralinenförmchen gesetzt und im Kühlschrank aufbewahrt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Chocolate Chip Cookies

18. Juni 2018 Totally Veg! 

Chocolate Chip CookiesManchmal müssen es einfach die Klassiker sein. Manchmal geht nichts über die guten, alten Wohlfühlrezepte, ohne Schleiferl und Schi Schi und ohne Zauber oder Ausgefallenes wie Salted Caramel oder Marajuca Mousse. Dann muss es das Bewährte sein, dafür aber dann auch richtig gut. Ich wollte vegane Cookies, und ich wusste, nur die klassischen Chocolate Chip Cookies würden meinen Hunger nach Keksen stillen. Süßer Teig mit leichter Vanillenote, knuspriger Rand, in der Mitte weich und mit Schokoladestückchen. Und ich darf euch verraten: Dieses Rezept erfüllt meine Ansprüche voll und ganz. Wenn ich in Zukunft klassische Kekse backen will, werde ich immer wieder auf dieses Rezept zurückkommen, und da ich sonst ständig am Grübeln und Entwerfen und Weiterentwickeln bin, kommt das bei meinen Rezepten eher selten vor. Das hier ist anders - gut so wie es ist. Wenn ihr euch übrigens fragt, was "Aquafaba" sein soll - nein, das ist kein Zauberspruch aus Harry Potter. Aquafaba ist nichts anderes als Bohnensaft, mit einem sehr viel cooleren Namen. Aquafaba hat sich in den letzten Monaten als wahrer Tausendsassa in der veganen Küche erwiesen, denn damit kann man wunderbar Eier ersetzen und es sogar schaumig aufschlagen! Alles, was ihr dafür braucht ist eine Dose (oder ein Glas) Kichererbsen. Ihr leert den Saft der Kichererbsen in ein Gefäß - tada, Aquafaba! Das könnt ihr nun beim Backen verwenden, wie in diesen Cookies. Es bindet, sorgt für Feuchtigkeit und verhält sich durch den hohen Eiweißgehalt ähnlich wie ein Ei, zumindest in kulinarischer Sicht. Und versprochen, eure Kekse schmecken nicht nach Kichererbsen! Es verhilft einfach nur zu den besten Chocolate Chip Cookies überhaupt.   Chocolate Chip Cookies (für etwa 25 Stück) 200 Gramm vegane Margarine, weich 180 Gramm weißer Zucker 150 Gramm brauner Zucker 6 EL Aquafaba (80 Gramm) (aus dem Saft einer Dose /­­ einem Glas Kichererbsen) 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 1 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver 1/­­2 TL Salz 350 Gramm Mehl 200 Gramm vegane Schokotropfen oder gehackte vegane Schokolade Den Ofen auf 180 Gramm vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Margarine sehr gut mit dem Zucker vermischen, dann das Aquafaba gut unterrühren. Natron, Backpulver, Salz und Mehl verrühren und mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig rühren. Die Schokotropfen unterheben. Den Teig esslöffelweise mit ausreichend Abstand auf das Blech setzen (die Cookies gehen gut auseinander!). Etwa 10 - 13 Minuten backen, der Rand sollte leicht gebräunt sind, in der Mitte werden die Cookies aber noch schwabbelig sein. Aus dem Ofen nehmen, ein paar Minuten auf dem Blech lassen und dann die Cookies vorsichtig auf einen Teller zum Auskühlen setzen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Naughty Brownies

22. Mai 2018 Totally Veg! 

Naughty BrowniesDas heutige Rezept ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Sünde wert... perfekt, um den Bemühungen um den Bikini-Body dezent den Finger zu zeigen, als Trost, wenn der Tag einfach nicht richtig laufen möchte oder einfach nur so, um sich die Seele zu streicheln. Es wird unanständig. Dekadent. Wenn man glaubt, dass es nun genug sein sollte, dann wird noch eins oben drauf gelegt. Ich spreche von meinen Naughty Brownies. Ungezogene, freche, üppige Dinger, voll mit Kalorien und Zucker und Fett und vor allem viel Genuss. Sie bestehen aus einer Schicht Cookie Dough, der herrlich weich bleibt, einer Schicht veganer Doppelkekse und einer Schicht saftigem Brownie-Teig, in den auch noch eine große Portion Schokocreme kommt. Die Brownies sind auch noch sehr einfach zu machen! Und jetzt alle so: Oh yeeeahhh. Wer sich so richtig die Kante geben möchte, der serviert sie warm, mit einer Portion Eiscreme und Schokoladensauce und verschafft sich den ultimativen kulinarischen Orgasmus... aber ich schweife ab. Das Rezept, meine Lieben, gibt es sogleich! Und so ganz nebenbei - diese Brownies sind das ideale Mittel, um Leute zum Schweigen zu bringen, die denken, dass vegane Desserts fade und trocken und gänzlich ungeil sind. Denn mit vollem Mund spricht man bekanntlich nicht... Naughty Brownies (für ca. 10 - 12 Stück) Für die Cookie-Schicht: 1 EL gemahlene /­­ geschrotete Leinsamen 1 EL Wasser 100 Gramm pflanzliche Margarine, weich 80 Gramm weißer Zucker 50 Gramm brauner Zucker 1 Packung Bourbon-Vanilllezucker 1/­­2 TL Salz 180 Gramm Mehl 1/­­2 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver Prise Zimt 50 ml Sojamilch 100 Gramm vegane Schokotropfen Für die Brownie-Schicht: 180 Gramm Mehl 1/­­2 TL Backpulver 1/­­4 TL Salz 100 Gramm Zucker 20 Gramm Kakaopulver 130 Gramm vegane Schokocreme (aka vegane "Nutella") 140 ml Sojamilch 20 Gramm pflanzliche Margarine, weich 1 EL gemahlene /­­geschrotete Leinsamen 2 EL Wasser Dazwischen: Vegane Doppelkekse (ich habe Mini-Oreos benutzt, da ich die verbrauchen wollte) Eine Brownie-Form (ca. 20 x 20 cm) gut einfetten. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für die Cookie-Schicht Leinsamen und Wasser vermischen und beiseite stellen. Margarine und Zucker gut miteinander vermischen. Mehl, Salz, Natron, Backpulver und Zimt verrühren und mit Sojamilch und Leinsamen zu einem glatten Teig mischen. Schokotropfen vorsichtig unterheben. Die Cookie-Schicht in die Form streichen. Die Doppelkekse auf die Cookie-Schicht legen, so dass die Fläche mehr oder weniger bedeckt ist (es können Lücken bleiben). Für die Brownie-Schicht Leinsamen und Wasser vermischen und kurz beiseite stellen. Anschließend alle Zutaten zu einem glatten Teig rühren. Vorsichtig auf die Doppelkekse streichen. Bei 180 Grad etwa 30 - 40 Minuten backen, bis ein Zahnstocher sauber aus der Brownie-Schicht herauskommt. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen, bei Bedarf die Stücke kurz in der Mikrowelle erwärmen und für den ultimativen Genuss mit Eiscreme und Schokosauce servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Ode an die Bohne - Schwarzaugenbohnen mit Tomaten (ohne Fett, glutenfrei)

27. April 2018 Totally Veg! 

Ode an die Bohne - Schwarzaugenbohnen mit Tomaten (ohne Fett, glutenfrei)Ich habe noch keine Bohne getroffen, die mir nicht geschmeckt hätte. Leider werden in unseren Breiten Bohnen oft recht wenig gegessen und tauchen höchstens in einem Salat oder vielleicht mal in einer Suppe auf. Dabei sind Bohnen einfach so gesund und tolle Eiweiß- und Ballaststoff-Lieferanten. In vielen Teilen der Welt (gerade dort, wo wenig Fleisch gegessen wird) stehen sie täglich auf dem Speiseplan. Natürlich gibt es bei uns dann oft das große Hihi und Haha mit den Bohnen... jedes Böhnchen gibt ein Tönchen, kicherkicher. Ehrlich gesagt, und ohne jetzt in den TMI-Bereich zu gehen - ich habe keine Probleme damit, und das ist auch eine Gewöhnungssache. Solltet ihr Probleme haben, vielleicht mal Augen zu und durch, der Körper gewöhnt sich daran. Ich esse sehr viele Bohnen und mein Verdauungstrakt findet Bohnen super. Und so stehe ich nur vor der Qual der Wahl für welche Hülsenfrucht ich mich entscheiden soll!  Heute gibt es ein Rezept für eine sehr köstliche, aber nicht gar so bekannte Bohne - die Schwarzaugenbohne. In der indischen Küche ist sie sehr verbreitet, bei uns findet man sie fast ausschließlich in getrockneter Form vor allem im Asia- oder im Biomarkt. Sie ist wirklich köstlich und dieses Rezept für Schwarzaugenbohnen mit Tomaten ist perfekt für ein Abendessen unter der Woche, da man es schnell zubereiten kann und die meiste Arbeit auch passiv ist (sprich: die Bohnen kochen von selbst und ihr könnt etwas anderes tun, außer ihr feuert eure Bohnen gerne an). Der Star in diesem Gericht ist sicher die indische Gewürzmischung Garam Masala (ebenfalls spottbillig im Asiamarkt zu erhalten), die dem ganzen eine würzige, aromatische Note verschafft. Herrlich! Einzig ein wenig vorausplanen muss man, da die Böhnchen eingeweicht werden wollen, aber auch das schaffen wir. Servieren kann man die Schwarzaugenbohnen mit Reis, Couscous oder auch Brot, das man in die Brühe tunken kann!  Mhm. Schwarzaugenbohnen mit Tomaten (für 4 - 5 Personen) 250 Gramm getrocknete Schwarzaugenbohnen 1 Zwiebel, fein gewürfelt 3 Zehen Knoblauch, gepresst 500 + 200 ml Wasser 300 Gramm frische Tomaten, gewürfelt 2 EL Garam Masala (indische Gewürzmischung) 1 EL Sojasauce oder Tamari (glutenfrei) Salz Zum Einweichen: Die Schwarzaugenbohnen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und am Herd aufkochen. Dann vom Herd nehmen, Deckel drauf und zumindest drei Stunden (oder auch länger) einweichen lassen. Das Wasser von den Schwarzaugenbohnen dann abgießen und die Schwarzaugenbohnen abwaschen. In einem großen Topf die Zwiebel und den Knoblauch anbraten. Die abgespülten Schwarzaugenbohnen hinzugeben, mit 500 ml Wasser aufgießen, etwas Salz hinzugeben und weich köcheln lassen (etwa 30 - 40 Minuten). Dann 200 ml Wasser hinzugeben, sowie Tomaten, Garam Masala und Sojasauce. Köcheln lassen, bis die Tomaten weich sind und mit Salz abschmecken. Fertig! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Süßkartoffel-Burger (glutenfrei, sojafrei, ohne Fett)

2. April 2018 Totally Veg! 

Süßkartoffel-Burger (glutenfrei, sojafrei, ohne Fett)Ich bin gerade am Süßkartoffel-Trip. Ich weiß, ich bin spät dran mit diesem persönlichem Hype. Tatsächlich mochte ich die orangen Knollen die längste Zeit nicht besonders. Mich hat die weiche Textur gestört und der süße Geschmack irritiert - ich habe Süßkartoffel immer mit normalen Kartoffeln verglichen und dabei haben sie stets den kürzeren gezogen. Trotzdem habe ich sie immer wieder gekauft und verarbeitet und plötzlich hat es Klick gemacht und ich bin ein großer Süßkartoffel-Fan geworden. Am liebsten röste ich sie mir im Ofen mit viel Garam Malasa (einer indischen Gewürzmischung), aber ich habe euch heute ein super Rezept mitgebracht, wenn es mal etwas aufwändiger sein darf als bloß Süßkartoffeln zu schneiden und in den Ofen zu legen - aber keine Sorge, besonders schwierig ist das Rezept auch nicht. Diese Süßkartoffel-Burger schmecken super, entweder ganz klassisch im Burger-Brötchen oder auch kalt auf einem knackigen Salat. Ich finde die Kombination aus Süßkartoffeln mit Curry-Paste unschlagbar, Curry-Pasta bekommt ihr am besten im Asiamarkt, achtet nur darauf, eine ohne Fischsauce zu kaufen (meine bevorzugte Marke ist von Cock und kommt sogar ohne Öl aus). Für das Rezept benötigt ihr bereits gedämpfte Süßkartoffeln, ihr könnte sie auch stattdessen im Ofen rösten, was zwar etwas länger dauert, aber den süßen Geschmack intensiver macht. Der Reis und die Haferflocken geben den Burgern die nötige Stabilität und machen sie auch zu einem sehr gesunden Essen, voll gepackt mit Nährstoffen, und sie kommen noch dazu ohne Fett, ohne Soja und ohne Gluten aus (achtet darauf, glutenfreie Haferflocken zu kaufen, wenn ihr für Allergiker kocht). Aber das Wichtigste ist natürlich: Sie sind wirklich, wirklich lecker. Süßkartoffel-Burger (für 6 - 8 Stück) 400 Gramm geschälte und weich gedämpfte Süßkartoffel 200 Gramm weiße Bohnen 50 Gramm Haferflocken 100 Gramm gekochter Naturreis 2 TL gelbe Currypaste (oder 3 - 4 TL Currypulver) 3 Zehen Knoblauch, gepresst 1 TL Cumin 2 TL Paprika, edelsüß Salz Die Bohnen fein stampfen, dann die Süßkartoffel dazugeben und diese ebenfalls fein stampfen. Mit den restlichen Zutaten vermischen und großzügig mit Salz abschmecken. Die Masse zu etwa handtellergroßen Burgern formen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Bei 180 Grad etwa 25 - 30 Minuten backen, dann vorsichtig umdrehen und erneut etwa 15 - 20 Minuten auf der anderen Seite backen. Die Burger sollten am Rand leicht gebräunt und etwas fester geworden sein. Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen, dadurch werden sie dann fester. Vor dem Essen in einer Pfanne aufwärmen.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganer Haul im Veganz Onlineshop

9. März 2018 Totally Veg! 

Veganer Haul im Veganz OnlineshopVeganz hat mich eingeladen, den neuen österreichischen Onlineshop zu testen, und ich habe ordentlich geshoppt! Ich finde die Veganz-Produkte ja super und kaufe sie auch oft bei DM. Wenn man nun alles auf einem Haufen in einem Onlineshop hat, ist das aber nochmal besser, zumal es in meinem popeligen DM gar nicht alles gibt, was im Onlineshop so angeboten wird. Der Onlineshop ist seit Februar ganz neu für Österreich und es gibt eine schön große, aber trotzdem übersichtliche Auswahl, die übrigens nicht nur auf die Eigenmarke von Veganz beschränkt ist, sondern auch einige ausgewählte andere Marken anbietet. Der Shop ist außerdem als Kunde sehr einfach und intuitiv zu nutzen, nichts macht mich wahnsinniger, als wenn die Technik maunzt und streikt, während ich mich einfach nur dem Kaufrausch hingeben will. Entschieden habe ich mich dann für diese Produkte. Bio Veganz Choc Bar Kokosnuss | Mein Mann ist süchtig nach diesen veganen Bounties und verlangt nach ständigem Nachschub. Im Ernst, er hat wirklich ein Problem. Hilfe! Veganz Saurer Mix  & Fizzy Cola | Ich hingegen bin süchtig nach veganem Gummizeug. Furchtbar, ich inhaliere das einfach. Bio Veganz Weiße Rice Choc Erdbeer-Crisp | Eine der besten Schokoladen, besonders, wenn man weiße Schokolade mag! Erinnert mich irgendwie an die Yogurette. Veganz Muffins Double Choc | Endlich! Fertige vegane Muffins. Natürlich schmeckt selbstgemacht immer besser, aber diese hier sind wirklich gut. Besonders mit etwas veganer Nutella oben drauf... Veganz Sandwichcreme Dänischer Art | Schmeckt wie Remoulade, der Hammer.  Veganz Dressing American | Salatdressing geht immer, auch in Sandwiches, in Nudelsalaten oder zu Kartoffeln. Eat Real Quinoa Flips Kale & White Cheddar | Perfekt für einen Fernsehabend, knusprig, fluffig und leicht "käsig". bedda veganer Budapester-Salat  | Ein solider veganer Fleischsalat, geschmacklich gut, die Konsistenz könnte von mir aus noch besser sein. Bio Veganz Porridge Cinnamon Spice | Wir lieben Haferflocken! Porridge geht immer. Bio Veganz Schokocreme | Göttlich, das erinnert mich irgendwie an Schaumküsse, und ich musste es vor mir selbst verstecken. Bio Veganz Hanfsamen | Hanfsamen sind sehr gesund und schmecken leicht nussig, ich liebe sie auf meinem Porridge Veganz Hello Coco Erdbeere & Mango | Eine Art veganer Obstgarten, nur nicht so süß und mit leckerer Kokosnote! Bio Veganz Nut'n Superfood Haselnuss-Kakao-Vanille & Mandel-Maca-Zimt | Schon wieder etwas, das ich vor mir selbst verstecken muss. In diesem Fall Nussmus mit köstlichen Zutaten wie Zimt, Kakao und Maca, genial auf Pancakes, Porridge, pur am Löffel... Pulsin' Protein Snack in Mint Choc & Orange Choc Chip | Ich habe es nicht so mit Proteinriegeln. Diese hier sind zwar geschmacklich ganz gut (besonders der Orange Choc), aber von der Konsistenz und den totalen Kalorien her verstehe ich das Prinzip einfach noch nicht. Disclaimer: Einen Teil der Produkte habe ich von Veganz zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung bleibt trotzdem die meine, und ich empfehle nichts, was mir nicht zusagt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 19. - 25. Februar 2018

26. Februar 2018 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 19. - 25. Februar 2018Montag Ich habe mir mein Mittagessen für's Büro schon am Sonntag-Abend hergerichtet, es mir morgens auf den Küchentisch gestellt, um es ja nicht zu vergessen... und dann ist genau das passiert. Vielleicht könnt ihr euch meine Enttäuschung vorstellen, als es dann auf die Mittagszeit zuging und ich feststellen musste, dass mein leckeres Essen daheim geblieben ist. Stattdessen gab es Haferbrei und Bananen - Notfallessen, aber trotzdem gut! Habt ihr ein Notfallessen? Dienstag M und ich haben momentan ein Lieblingsessen - Grünkohl-Salat mit Erdnussdressing (Grünkohl ist auch unter dem viel cooleren englischen Begriff Kale bekannt). Ich lästere ja ab und an gerne über M's Essgewohnheiten, aber ich darf mich nicht beschweren, wenn der Partner sich begeistert mit rohem Grünkohl vollstopft. Dazu essen wir gerne Couscous und gebackenen Tofu. Mittwoch Diese Woche habe ich dieses Video entdeckt - und bevor euch das Herz stehenbleibt (so wie mir), keine Sorge, es geht gut aus. Aber ehrlich, man merkt bei diesem Video, dass uns unwohl wird, wenn wir befürchten, dass Tieren Schlimmes bevorsteht. Und diese Reaktion wäre sicher die gleiche, wenn dort ein kleines Schwein oder eine kleine Kuh liegen würde. Leider sehen wir die Tiere in der Massentierhaltung nicht, für die es tagtäglich nicht gut ausgeht und die für unseren Appetit einen Alptraum leben müssen. Donnerstag Habt ihr auch manchmal Futterneid? Meine Kollegin hatte diese Woche Risotto in der Arbeit zum Mittagessen und es sah einfach zu gut aus. Das Risotto ging mir nicht aus dem Kopf und somit war klar, was es Mittwoch-Abend zu essen geben würde. Im Risotto waren gebratene Schwammerl, TK-Blattspinat und weiße Bohnen (letzteres war eine Verlegenheitslösung, weil die noch über waren, sie haben aber hervorragend hineingepasst). Und dann konnte ich die Reste des Risottos ins Büro mitnehmen und meinerseits neidische Blicke ernten! Freitag Brunch ist fad, jetzt ist Brinner angesagt (Breakfast + Dinner). M und ich haben uns so richtig vollgegessen, mit Rührtofu, Baked Beans, Würstchen und Kroketten. Uff. Samstag M wollte gerne warmen Schokokuchen, ich wollte ein halbwegs gesundes Kuchen-Rezept erfinden. Das ist dabei herausgekommen! Und es war köstlich. Ich freue mich schon darauf, das Rezept mit euch zu teilen. Sonntag Wer von euch bereitet am Sonntag schon das Essen für die kommende Woche vor? Ich koche meistens zumindest ein Gericht vor, aus dem wir etwa drei bis vier Portionen herausbekommen. Da mein Mann und ich jeden Tag das Essen ins Büro mitnehmen, ist es angenehmer, wenn ich mir nicht jeden Tag Gedanken machen muss, was es am nächsten Tag geben soll. Heute habe ich Curry  mit Kichererbsen, Süßkartoffel, Karotten, Paprika und Chinakohl vorbereitet, dazu werde ich am Vorabend noch Reis kochen. Generell ist mein Essensplan für die Arbeitswoche immer recht strukturiert.... interessiert euch das Thema Meal Prep? Möchtet ihr gerne dazu einen Blog-Artikel sehen? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 5. - 11. Februar 2018

11. Februar 2018 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 5. - 11. Februar 2018Montag Fasching ist! Zum Glück nicht mehr lange! Ich bin überhaupt keine Freundin des Faschings. Ich mag das Wort "Gschnas" nicht, Konfetti trage ich tagelang an mir herum und die Verkleidungen meiner Mitmenschen lassen für meinen Geschmack öfters etwas zu tief in ihr Seelenleben blicken (ein erwachsener Mann als Baby verkleidet? Sehr subtil!). Ihr seht, mit mir kommt richtig Faschingslaune auf. Aber einen Aspekt am Fasching mag ich gerne - die Krapfen. Berliner, wie sie bei den deutschen Nachbarn heißen, sind seit kurzer Zeit auch gelegentlich in der veganen Variante zu bekommen, und da kann ich natürlich nicht nein sagen! Fasching hin oder her. Dienstag Ich bin ein wenig verliebt in meinen neuen Rucksack, den ich aus einem britischen Onlineshop bestellt  habe. Ich habe ein wenig Probleme mit meiner Schulter (ich bin über 30, ich darf das haben), und da trage ich viel lieber einen Rucksack als eine Handtasche mit mir herum. Nachdem mein alter Rucksack mittlerweile extrem liebgehabt aussieht, hier sein Nachfolger. Hach! Mittwoch Wir waren abends mit Freunden indisch essen. Ich habe zu Mittag extra wenig gegessen, um genug Platz im Bauch für indische Köstlichkeiten zu schaffen, mit dem Effekt, dass ich schon am frühen Nachmittag am liebsten jemandem den Arm ausgekugelt hätte dank niedrigem Blutzucker (#hangry). Aber es hat sich gelohnt, ich habe meine Portion Dhal mit Reis und Brot brav zusammengeputzt.  Donnerstag In Großbritannien macht sich die Milchindustrie vor der veganen Community mittlerweile ins Hemd. Ein erhitzer Dialog hat sich über die letzten Wochen aufgeschaukelt, der aber durchaus produktiv war, da er der Öffentlichkeit aufgezeigt hat, wie es in der Milchindustrie wirklich zugeht - Kühe sind pure Produktionseinheiten, die am Ende ihrer Effizienz geschlachtet werden, zuvor werden sie ständig künstlich besamt, um Kälbchen zu bekommen, die ihnen dann weggenommen werden. Mit einer Milchkuh möchte wohl niemand tauschen. Jedenfalls kam dann das ultimative Totschlag-Argument jeder Diskussion - eine junge Milchbäuerin behauptete, sie bekäme Morddrohungen von "militanten Veganern". Und an dieser Stelle zuckt natürlich jeder zurück und alle Sympathie für die vegane Community ist plötzlich dahin - verständlicherweise, denn das geht wirklich zu weit. Wenn es denn stimmt. Mittlerweile lebe ich schon einige Jahre vegan und, ohne jemandem etwas pauschal unterstellen zu wollen, sehe ich dieses Phänomen immer wieder: Leute auf der verlierenden Seite der Debatte bekommen plötzlich Morddrohungen. Und wie praktisch, es reicht oft die bloße Behauptung, um die Stimmung zu drehen, oft folgt weder ein Beleg noch eine Anzeige. Wie auch hier - die Morddrohungen waren erfunden. Der Schaden natürlich angerichtet. Ich denke, so etwas kann man getrost als Schmierenkampagne bezeichnen. Freitag Ich bin mittlerweile viel gereist und habe in sehr vielen veganen Restaurants gegessen, aber der vegane Döner bei Frontfood in Linz wird trotzdem einer meiner Lieblinge bleiben. So gut, besser als das Original. Samstag Seit langem habe ich mal wieder eine Backshow gemacht! Auf der Veggie Planet in Linz, einer veganen Messe, habe ich meine pinken Cupcakes zubereitet und es hat mir viel Spaß gemacht, mir auf mein schwarzes T-Shirt Mehl zu stauben und meine flachen Witze über ein Mikrofon zu verbreiten. Ich habe Mini-Cupcakes zur Verkostung mitgebracht, die ich fast nicht hergegeben hätte, weil sie so niedlich ausgesehen haben, aber es war dann zu spät. Nach meiner Backshow gab es endlich etwas zu essen - ich habe mich für Pad Thai entschieden und meine Entscheidung nicht bereut (meine Vorfreude sieht man mir an meinem leicht fanatischen Blick an). Es war ein schöner Nachmittag! Sonntag Sehr stolz hat mein Mann seine Beute aus dem Supermarkt präsentiert - eine vegane Tiefkühlpizza! Und ein fauler Abend daheim ist natürlich der ideale Anlass für eine Verkostung. Ich finde die Pizza wirklich gut. Obwohl mein Mann keinen veganen Käse mag, hat ihm die Pizza sehr geschmeckt, der Käse ist sehr dezent. Ich finde Veganz ja eine super Marke und habe auch noch einen Tipp für euch - wenn ihr noch bis 14. Februar 2018 im neuen österreichischen Veganz-Onlineshop bestellt, bekommt ihr mit dem Code "VeLoveAustria" -20% auf die Produkte. Ich habe mich mit Veganz zusammengetan und werde euch bald ein paar Lieblinge aus dem Shop vorstellen (die Pizza gibt es dort aber leider nicht, also schickt eure Männer und Frauen auf Beutezug!).  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 29.01. - 04.02.2018

5. Februar 2018 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 29.01. - 04.02.2018Montag Ich mag Montage nicht besonders gerne, aber da geht es vermutlich vielen so. Montage werden allerdings minimal besser, wenn man Essen vorbereitet hat, das im Kühlschrank auf einen wartet. Am Sonntag habe ich diesen BBQ-Tofu gemacht - dafür einfach Naturtofu gepresst, in Würfel geschnitten und in einer Mischung aus BBQ-Sauce, Ketchup, Knoblauch, Sojasauce und Salz getunkt, anschließend im Ofen gebacken. Nach dem Auskühlen ist der Tofu fest und schmeckt super zu Nudeln, in Wraps, Salaten oder einfach pur aus dem Kühlschrank, weil Montag ist. Dienstag Diese Woche war ich ziemlich stolz auf mich, ich habe für das Mittagessen jeden Tag etwas anderes vorbereitet. Mein Mann und ich nehmen unser Essen jeden Tag ins Büro mit, und ja, es gab schon Zeiten, da habe ich drei Portionen Pasta oder vier Schüsseln Haferbrei in einer Woche gegessen. Nicht diese Woche! Am Dienstag habe ich abends noch kurzerhand etwas Brokkoli mit Zwiebel gebraten, braune Linsen und selbstgemachte Erdnussauce dazugeben und dann noch gekochten Couscous untergerührt. Wirklich schnell gemacht und ein super Lunch! Mittwoch Ich bin so froh, dass die Tage nun merklich länger werden! Es fällt mir besonders auf, wenn ich nach der Arbeit noch laufen gehe, und ich tatsächlich noch Tageslicht sehe und mir nicht mehr vorkomme wie eine Verrückte, die in der Dunkelheit über ihre eigenen Füße fällt. Und ein Sonnenuntergang ist auch eine gute Entschuldigung, um heftig schnaufend endlich stehenzubleiben und viel zu lange für ein einzelnes Foto zu brauchen.  Donnerstag Mein Mann und ich kennen uns nun schon eine Weile. Und seit ich ihn kenne, schwört er, dass er Schwammerl (aka Pilze für die Nicht-Österreicher unter euch) HASST. Vielleicht hat er früher zuviel Super Mario gespielt, anscheinend gab es in seiner Kindheit einen Zwischenfall mit gebackenen Champignons. Jedenfalls: Mein Mann M und Schwammerl haben kein gutes Verhältnis. Wenn er Pilze isst, dann hat er sehr klar Vorstellungen, wie sie zu sein haben. Ich erfülle die natürlich gerne und meine Nudeln mit cremiger Pilz-Sauce liebt er darum schon seit Jahren heiß, auch als Schwammerl-Gegner. Ein echter Ritterschlag für dieses Rezept! Freitag Der Mann geht schifahren und schickt mir Bilder von verschneiten Wäldern, während ich in der Arbeit sitze. Vielen Dank auch! Nachdem ich nach der Arbeit eine große Runde gelaufen bin (im Tageslicht!), stand uns beiden der Sinn nach Kohlenhydraten. Risotto gab es schon ewig nicht mehr, und es hat ausgezeichnet geschmeckt.  Samstag Wir waren in der Stadt, um bei GustaV ein Sandwich zu essen (falls ihr je in Salzburg seid, müsst ihr wirklich dort auf ein Sandwich hin!). Mittlerweile ist das für uns ein Ritual am Samstag geworden, verbunden mit einem langen Spaziergang (nach dem wir ausgesehen haben wie die Schneemänner). Sonntag Auf Twitter ging ein Aufschrei der Empörung durch die veganen Reihen: Oatly, eine schwedische Firma, die Hafermilch herstellt, haben in einem Tweet verraten, dass sie übriggebliebene Hafer-Reste an eine Schweinefarm als Futtermittel verkaufen - um aus ökologischen Gründen das Zeug nicht einfach wegzuwerfen. Ich finde, dass die vegane Community hier mal wieder über das Ziel hinaus ist - vegane Firmen werden an so unglaublich hohen Standards gemessen, die man quasi nicht erfüllen kann, und jeder Fehltritt kann eine Hexenjagd auslösen. Gerade Oatly spricht sich sehr für eine vegane Ernährung aus und hat von der schwedischen Milchindustrie schon viel einstecken müssen. Da ist es doch noch schöner, wenn man aus den eigenen Reihen niedergeschossen wird. Wie seht ihr das? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Kurkuma-Latte-Cupcakes

21. Januar 2018 Totally Veg! 

Kurkuma-Latte-CupcakesWährend ich bei Essen gerne experimentiere, bin ich bei Getränken sehr in meinen Gewohnheiten festgefahren. Ich trinke hauptsächlich Wasser, zum Essen kann ich auch nichts anderes haben. Dazu habe ich noch Kaffee und Tee in meinem Repertoire (und beim Tee auch nur drei Sorten). Aus. Gelegentlich einen Schluck Bier oder, wenn ich es ganz bunt treibe, Gin Tonic. Mit bunten Säften, Cocktails, Frappucinos, Craft Beer kann ich wenig anfangen und ich kann nur eine einzige Sorte Rotwein aufzählen. Langweilig, ich weiß. Aus diesem Grund gehen auch viele Trends bei Getränken an mir vorüber. Vielleicht kaue ich auch einfach zu gerne, Fakt ist: Die meisten In-Drinks interessieren mich nicht. Darum bin ich auch extrem spät dran, um den Kurkuma Latte abzufeiern. Wenn ihr ähnliche Spezialisten seid wie ich, dann fragt ihr euch jetzt sicher, was ein Kurkuma Latte sein soll. Mich erinnert dieses heiße Getränk ein wenig an einen Chai Latte, also eine würzig-süße aufgeschäumte Milch. Beim Kurkuma Latte kommt der hauptsächliche Geschmack vom - Überraschung - Kurkuma, auch als Gelbwurz bekannt, der Curry seine gelbe Farbe verleiht. Kurkuma hat einen leicht scharfen, aromatischen Geschmack und färbt alles (inklusive meiner Arbeitsfläche in der Küche) in ein schönes Gelb, darum ist Kurkuma Latte auch als "goldene Milch" bekannt. Ich habe den Kurkuma Latte erst kürzlich probiert (ich sage euch ja, ich bin da spät dran) und war begeistert vom feinen Geschmack. Und dann dachte ich mir: Das wäre so viel besser, wenn man hineinbeißen könnte. Und am allerbesten wäre es, wenn der Geschmack zu einem Cupcake gehören würde. So sind diese Kurkuma-Latte-Cupcakes entstanden - ein feiner, saftiger Vanilleboden, auf dem sich dann knallgelbe, süße Creme türmt, die herrlich nach Kurkuma und leicht nach Zimt und Ingwer schmeckt. Besonders durch die schöne Farbe sind diese Cupcakes wirklich ein Hingucker und ich finde, sie sind mit den Gewürzen eine tolle Abwechslung zu den ewigen Schoko-Cupcakes. Ganz ehrlich - in Cupcakes schmeckt Kurkuma viel besser als einem Getränk, und "goldene Cupcakes" klingt einfach besser. Kurkuma-Latte-Cupcakes (für 12 Stück) Für den Teig: 250 ml Sojamilch (oder andere pflanzliche Milch) 1 EL Essig 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt 250 Gramm Mehl 180 Gramm Zucker 2 TL Backpulver 1/­­2 TL Natron 1/­­4 TL Salz 1/­­4 TL Zimt 80 ml Öl Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Ofen auf 180 Grad (Ober- Unterhitze) vorheizen. Sojamilch mit dem Mark der Vanilleschote gut verrühren und dann den Essig hinzugeben. Beiseite stellen. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und Zimt verrühren. Dann mit dem Öl und Sojamilch zu einem glatten Teig mischen (nicht mit dem Handmixer!). Den Teig gleichmäßig auf 12 Förmchen aufteilen und bei 180 Grad etwa 13 - 15 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen, dann aus der Muffinform stürzen und komplett abkühlen lassen. Für die Creme: 250 ml Sojamilch (oder andere pflanzliche Milch) 40 Gramm Mehl 150 Gramm vegane Margarine, weich 100 Gramm Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 1 1/­­2 - 2 TL Kurkuma (je nach Geschmack) 3/­­4 TL Zimt 3/­­4 TL gemahlener Ingwer Zunächst die Sojamilch und das Mehl in einem Topf mit einem Schneebesen verrühren. Den Topf dann am Herd langsam erhitzen, bis Mischung fester wird, dabei ständig weiterrühren. Die Mischung sollte  schließlich die Konsistenz von schwer tropfendem Zuckerguss haben, das wollen wir erreichen. Den Topf dann vom Herd nehmen und die Sojamilch-Mehl-Mischung kühl stellen, um die Mischung auf Raumtemperatur zu bringen. In der Zwischenzeit in einer hohen Schüssel mit dem Handmixer die weiche Margarine, Zucker und Bourbon-Vanillezucker sehr gut miteinander verrühren. Wenn die Sojamilch-Mehl-Mischung Raumtemperatur hat, diese esslöffelweise in die Margarine-Zucker-Mischung mixen, dabei immer wieder gut aufschlagen. Wenn alles gut miteinander vermixt ist, die Gewürze zugeben und noch einmal aufschlagen. Die Creme eventuell kurz kühl stellen, wenn sie sehr weich ist und dann mit einem Spritzsack auf jeden Cupcake die Creme auftragen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Coffee Cake mit Walnüssen

5. Januar 2018 Totally Veg! 

Coffee Cake mit WalnüssenMeine Lieben, ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid alle gut ins Jahr 2018 gerutscht! Ich bin immer noch ein wenig fassunglos, dass wir 2018 haben, in meinem Kopf sind die 1990er gerade mal 10 Jahre her. Gleichzeitig muss ich gelegentlich auch überlegen, wie alt ich eigentlich genau bin und bin dann auch fassungslos... aber ich schweife ab. 2018 ist jedenfalls da, das neue Jahr hat uns viel zu bieten und ich freue mich darauf! Hier war es seit Dezember etwas ruhig, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir. Ich habe auch gute Entschuldigungen - zunächst habe ich erst ganz kürzlich begonnen, in einem neuen Job zu arbeiten, und ihr wisst vielleicht, dass einen das anfangs ziemlich vereinnahmt. An Weihnachten habe ich dann einfach mein Hirn ausgeschaltet. Und dann waren M und ich für Silvester in London (aber dazu gibt es noch einen Bericht!).  Aber jetzt bin ich wieder da, und mein erster Beitrag im Jahr 2018 ist ein Rezept für Kuchen, wie sollte es anders sein. Tatsächlich wartet das Rezept schon ziemlich lange auf seinen Auftritt. Ich bin übrigens heilfroh, dass ich Rezepte nicht mehr wie früher auf lose Blätter schreibe, die sich dann in alle Himmelsrichtungen verteilen, sondern ich nun mehrere bunte Bücher habe, in die ich meine Rezepte eintrage - das einzige Hindernis beim Bloggen ist dann oft meine unleserliche Schrift. Aber ich schweife ab. Schon wieder. Es geht um den Kuchen. Jedenfalls habe ich dieses Prachtstück schon im Herbst gebacken, und dann kam die Weihnachtszeit dazwischen. Und in der Weihnachtszeit will jeder nur Kekse, Kekse und Christstollen essen und niemand interessiert sich so richtig für Kuchen. Aber die letzten Kekse sind jetzt hoffentlich aufgegessen (bitte sagt jetzt nicht, dass sie noch in den Keksdosen vor sich hintrocknen - falls ja, endlich weg damit!), und alle haben jetzt hoffentlich wieder Gusto auf Kuchen! Und was für ein schönes Rezept: Coffee Cake mit Walnüssen.  Dieser Kuchen ist wirklich köstlich, sehr saftig, mit einem schönem knusprigen Topping aus Nüssen und Zucker. "Coffee Cake" bedeutet übrigens nicht, dass Kaffee im Kuchen ist, diese Art von Kuchen wird nur im angloamerikanischen Raum gerne zum Kaffee gereicht (Nerd-Modus aus). Wer keine Walnüsse mag, gehackte Mandeln könnte ich mir auch hervorragend vorstellen. Der Kuchen wird euch sicher schmecken, er machte eine gute Figur auf jeder Kaffeetafel oder ihr könnt ihn auch ganz egoistisch alleine essen, während ihr ein gutes Buch lest.  Coffee Cake mit Walnüssen Für die Streusel: 70 Gramm Zucker 1 TL Zimt 40 Gramm vegane Margarine, weich 80 Gramm Walnüsse, fein gehackt Für den Teig: 180 Gramm Mehl 80 Gramm Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 1 TL Backpulver 1/­­2 TL Natron Prise Salz 70 ml Öl 150 Gramm Sojajoghurt, natur 150 ml Sojamilch Eine Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und an den Seiten einfetten. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für die Streusel Zucker, Zimt, Margarine und Walnüsse miteinander verkneten, bis Streusel entstanden sind. Beiseite stellen. Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz miteinander in einer großen Schüssel vermischen. Öl, Sojajoghurt und Sojamilch hinzugeben und mit einem Löffel zu einem glatten Teig rühren. Den Teig in die Springform füllen und mit den Streuseln bestreuen. Bei 180 Grad etwa 30 - 35 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen komplett auskühlen lassen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Weihnachtsbäckerei - Spekulatius-Happen & Zimtsterne

10. Dezember 2017 Totally Veg! 

Vegane Weihnachtsbäckerei - Spekulatius-Happen & ZimtsterneMeine Mama und ich haben unsere jährliche Back-Session hinter uns gebracht - wir backen gemeinsam, seit ich stehen kann und seit vielen Jahren nun vegan. Einige unserer liebsten Sorten habe ich hier für euch zusammengefasst, heute bringe ich zwei neue Sorten auf den Blog: Spekulatius-Happen und Zimtsterne. Ich denke, die werden die nächsten Jahre weiterhin gebacken! Die Zimtsterne sind übrigens ein Rezept aus meinem Buch Weihnachten Vegan, in dem auch viele weitere tolle Rezepte auf euch warten! Die Zimtsterne sind übrigens glutenfrei, auch die Spekulatius-Happen können glutenfrei zubereitet werden, wenn ihr glutenfreie Spekulatius kauft.  Spekulatius-Happen (für etwa 30 Stück) 200 Gramm Marzipan-Rohmasse 200 + 100 Gramm Gewürz-Spekulatius (viele Sorten sind vegan!) 2 EL Marillenmarmelade 4 - 5 EL Amaretto Pralinenförmchen Die Gewürz-Spekulatius zu einem feinen Pulver verarbeiten, am besten in einem Mixer. Dann Marzipan, Marmelade, Amaretto und 200 Gramm der Spekulatius verkneten. Die restlichen 100 Gramm Spekulatius in eine flache Schüssel streuen. Die Masse teelöffelweise zu Kugeln rollen und in den Spekulatius wälzen, dann in eine Pralinenform setzen. Luftdicht aufbewahren. Zimtsterne (für etwa 35 Stück) Für den Teig: 1 EL Leinsamen, gemahlen 3 EL Wasser 150 Gramm Staubzucker, gesiebt 1 EL Zimt 1 EL Sojamilch 100 Gramm Mandeln, gemahlen 150 Gramm Walnüsse, gemahlen 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt Für die Glasur: 70 Gramm Staubzucker, gesiebt 1 EL Sojamilch Leinsamen und Wasser gut vermischen und kurz ziehen lassen. Dann mit Staubzucker, Zimt, Sojamilch, Mandeln, Nüssen und Mark der Vanilleschote zu einem Teig verkneten, er wird klebrig sein. 15 Minuten kühlen. Dann den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier nicht zu dünn ausrollen und Sterne ausstechen. Die Sterne auf ein Blech mit Backpapier legen und für etwa 2 - 3 Stunden kühl stellen. Den Ofen auf 200 Gramm vorheizen und darin dann die Sterne etwa 8 - 12 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Auskühlen lassen. Für die Glasur Staubzucker und Sojamilch vermischen und auf die komplett ausgekühlten Sterne streichen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 13. - 19.11. 2017

20. November 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 13. - 19.11. 2017 Montag Diese Woche war anstrengend und die Zeit war dicht gedrängt. Entsprechend waren meine Mahlzeiten auch einfach und wenig fotogen, aber ich denke, ein realistischer Einblick in einen veganen Speiseplan ist doch auch mal interessant, oder? Montag gab es mexikanischen Reis, scharfe Kidneybohnen und Guacamole. Dienstag Das unattraktiviste Foto überhaupt, mit Abstand und Auszeichnung und Mascherl. Aber diese Woche geht es um Realismus, nicht wahr? Jedenfalls ist Dienstag immer der Tag, an dem ich abends zu meiner Yogastunde gehe, und am späten Nachmittag davor esse ich gerne Oatmeal, weil es schnell geht und lecker schmeckt. Dafür zerdrücke ich eine reife Banane (unsere Wohnung durchzieht ständig ein  süßer Geruch, weil immer irgendwo Bananen vor sich hin reifen) und mische dann Haferflocken, Sojajoghurt, gemahlene Leinsamen und etwas Zimt hinein, dann gibt es noch ein paar gefrorene Beeren darüber. Mittwoch Mehr Termine! Abends gab es dann Reis, Brokkoli und ein indisches Linsen-Gericht. Wenn ich viel zu tun habe, bemühe ich mich, beim Kochen gleich die doppelte oder sogar dreifache Menge zu machen, so hat man für den nächsten Tag ein Mittag- oder Abendessen, ganz ohne Mühe. Donnerstag Ich bin spät nach Hause gekommen und M war unterwegs. Ich habe mir ein schnelles Abendessen gemacht - Reis mit Gemüse. Das Gemüse war eine tiefgekühlte Wok-Mischung, die ich einfach in der Pfanne aufgetaut und mit Knoblauch, Sojasauce und Ingwer gewürzt habe. Fertig! Freitag Ich habe von einem Kollegen netterweise eine großen Sack Walnüsse geschenkt bekommen. Sie schmecken super und ich esse gerne eine kleine Handvoll einfach als Snack. Habt ihr eine Idee für ein gesundes Rezept mit Walnüssen?  Samstag Meine Eltern haben sehr knapp nacheinander Geburtstag und zu diesem Anlass haben wir einen schönen Abend im Stiftskeller St. Florian verbracht, wo es eine umfangreiche vegane Menükarte gibt. Ich habe mit meinem Vater Süßkartoffel Dippers mit Mayonnaise geteilt, danach gab es Seitanschnitzerl mit Kartoffelsalat und als Nachtisch haben M und ich Topfenknödel mit Beerensauce und Maronipalatschinken mit Eis geteilt. Es war ausgezeichnet und danach bin ich ins Bett gerollt. Sonntag Während einer Laufrunde haben meine Mama und ich über unser Weihnachtskeks-Projekt gefachsimpelt (ich denke beim Laufen ständig ans Essen, ich weiß nicht, wie es euch geht!). Seit ich klein bin, backen meine Mama und ich jedes Jahr gemeinsam Kekse, seit ich vegan lebe, gibt es eben die vegane Variante. Heuer sollen es Linzeraugen, Vanillekipferl, Zimtsterne, Rumkugeln und Spekulatiustrüffeln werden. Wisst ihr schon, was ihr heuer backen werdet? Ihr könntet Ideen in meinem Buch Weihnachten Vegan sammeln, oder ihr entdeckt die Keks-Rezepte hier am Blog. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

One Pot Mexikanische Pasta mit PepUpLife {Sponsored}

9. November 2017 Totally Veg! 

One Pot Mexikanische Pasta mit PepUpLife {Sponsored}Habt ihr schon die Produkte von PepUpLife entdeckt? PepUpLife stellt pflanzenbasierte, vollwertige Lebensmittel her und bietet Sprossen zum Selberziehen, Bohnennudeln und Produkte auf Algenbasis. Eine österreichische Firma, die den Markt mit ihren gesunden, leckeren und veganen Produkten bereichert, toll! PepUpLife hat sich mit mir zusammengetan, um euch ein paar der Produkte vorzustellen und euch Gusto auf mehr zu machen - und zu gewinnen gibt es auch etwas! Hier seht ihr eine Auswahl an Bohnennudeln und den Sprossen von PepUpLife. Ich bin ein großer Fan von Sprossen, da sie Salaten, Wraps und Sandwiches geschmacklich einen gewissen Kick geben, sie so hübsch aussehen und die Mini-Pflanzen sehr gesund sind. Am allerliebsten ziehe ich meine Sprossen selbst! Es ist einfach sehr befriedigend, die Sprossen beim Wachsen zu beobachten und festzustellen, dass sie jeden Tag ein wenig größer geworden sind. Außerdem wohne ich in einer Wohnung ohne Garten und habe sonst kaum Gelegenheit, irgendetwas anzubauen. Schon als Kind habe ich in leeren Verpackungen Kresse gezüchtet und war jedes Mal entzückt, wenn ich die ersten grünen Spitzen entdeckt habe. PepUpLife macht es einem sehr einfach, Sprossen zu ziehen, und erspart einem auch die Suche nach passenden Containern dafür. Im Siebbecher füllt man einfach Wasser ein und los geht das fröhliche Wachsen. Ich stelle mir das toll vor im Büro, so hat man einerseits eine gesunde Zugabe zum Mittagessen und andererseits den Spaß, seine eigenen Sprossen zu züchten (vielleicht sollte man den Sprossen aber nicht übermäßig beim Wachsen zusehen, das könnte im Büro den Chef stören). Ich habe hier für euch den Sprossenbeutel kurz vor der Ernte fotografiert. Der Sprossenbeutel sieht im ersten Moment aus wie ein Teebeutel, in dem die Samen der Sprossen schlummern. Ihr erweckt sie zum Leben, in dem ihr den Beutel zunächst einweicht, und dann für etwa zwei bis drei Tage auf einem Teller keimen lässt, dabei spült man sie jeden Tag einfach etwas ab und versorgt sie so mit Wasser. Es ist wirklich nicht aufwändig und es ist so spannend, wie jeden Tag die Sprossen größer werden, am Schluss ist der Beutel praktisch kurz vorm Bersten! Ich habe sie dann auf einem Brot gegessen, in diesem Fall waren es Radieschen-Sprossen, die angenehm scharf sind. Sehr lecker auf einem Avocado-Sandwich! Dann gab es für mich noch eine Premiere mit PepUpLife: Ich habe zum ersten Mal Bohnennudeln probiert! Ich liebe ja Kohlenhdydrate in jeder Form und darum ist der Low-Carb- und glutenfreie Trend an mir auch spurlos vorübergegangen. Pasta habe ich bisher in der klassischen Form aus Hartweizengrieß gegessen (dafür in der Vollkorn-Variante). Aber warum nicht mal was Neues probieren? Besonders angesprochen haben mich die Nudeln aus roten Linsen, vor allem wegen der hübschen Farbe. Diese Penne bestehen aus roten Linsen und etwas Reismehl, was sie also nicht nur komplett glutenfrei macht, sondern auch ihren Eiweiß-Gehalt ordentlich nach oben kurbelt. Das macht sie gerade für Sportler und alle, die gerne etwas mehr gesundes pflanzliches Eiweiß in ihre Ernährung einbauen wollen, besonders interessant. Geschmacklich sind sie nicht sehr unterschiedlich zu regulärer Pasta, die Konsistenz ist ein wenig anders, aber das auch kein Grund, der mich davon abhalten würde, sie zu essen. Ich finde Bohnennudeln eine schöne Abwechslung zu Pasta aus Weizen! Aber kommen wir jetzt dazu, was ich mit den Bohnennudeln angestellt habe, oder? Ich bemühe mich sehr, unter der Woche gesund zu kochen - vollwertig, mit viel Gemüse und wenig Fett. Unter der Woche muss es abends vor allem schnell gehen, weil ich nach einem langen Tag im Büro wirklich keine Lust habe, auch noch stundenlang am Herd zu stehen. Dafür perfekt ist diese One Pot Mexikanische Pasta, die ich mit Penne aus roten Linsen von PepUpLife zubereitet habe. Man schnippelt ein paar Zutaten, wirft wortwörtlich alles in einen Topf und in wenigen Minuten ist das gesunde, köstliche Abendessen fertig! Und sogar der Abwasch beschränkt sich auf ein Minimum. Perfekt! Außerdem eignet sich das Essen auch super für Gelegenheiten, wenn glutenfreie Freunde mitessen. Möchtet ihr gerne die leckeren Produkte von  PepUpLife probieren? Für einen glücklichen Gewinner stellt PepUpLife ein schönes Paket mit Sprossen und Bohnennudeln zusammen! Hinterlasst mir unter diesem Artikel dazu einfach einen Kommentar bis zum 16.11., warum ihr das Paket gerne gewinnen möchtet, der Gewinner wird dann am Tag darauf hier per Zufall gekürt und verkündet! Falls ihr bei Google kein Konto habt, bitte schreibt einen Namen oder ein Pseudonym dazu, das ich euch dann eindeutig zuordnen kann (z.B. euren Vornamen und euren Wohnort). Das Gewinnspiel ist offen für Teilnehmer aus Deutschland und Österreich. Viel Glück!   One Pot Mexikanische Pasta mit Bohnennudeln (für 3 - 4 Portionen) 250 Gramm Red Lentil Penne 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt 1 Paprika, in Stücken  2 Zehen Knoblauch, gepresst 150 Gramm Mais 1 Dose Kidney-Bohnen, abgeleert und die Bohnen abgewaschen 1 Dose Tomaten in Stücken 1 1/­­2 EL gemahlener Cumin 2 TL Oregano 1/­­2 EL Chili-Pulver (optional) 1 veganer Bouillon-Würfel 400 - 500 ml Wasser Salz Edel-Hefeflocken Frischer Koriander Los geht's: Alle Zutaten (bis auf Hefeflocken und frischen Koriander) in einen Topf geben und mit 400 ml Wasser übergießen und zum Kochen bringen. Ohne Deckel etwa 8 - 10 Minuten köcheln lassen, dabei häufig umrühren, so lange, bis die Pasta weich ist (ihr könnt noch etwas Wasser hinzugeben, falls die Nudeln noch etwas Flüssigkeit brauchen). Sind die Nudeln durch, den Topf von der Herdplatte nehmen und etwa 3 - 5 Minuten stehen lassen, damit sich die Sauce setzt. In der Zwischenzeit den Koriander waschen und schneiden. Jede Portion mit etwas Edel-Hefeflocken bestreuen und mit Koriander servieren! Disclaimer: Gesponserter Artikel, danke an PepUpLife für die Zusammenarbeit. Meine Meinung ist trotzdem die meine! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Halloween-Cupcakes mit Glubschaugen

27. Oktober 2017 Totally Veg! 

Vegane Halloween-Cupcakes mit GlubschaugenIch fühle mich beobachtet. Als würde mich jemand anstarren. Ich spüre Blicke auf mir... Was ist das nur? Merkt ihr es auch? Dutzende von Augenpaaren in der Dunkelheit... Zum Glück sind es nur meine leckeren Halloween-Cupcakes, und sie sind auch ganz freundlich. Sie wollen nur gegessen werden! Perfekt für jede Halloween-Party sind diese süßen Schoko-Cupcakes mit neugierigen Glubschaugen. Eine der schönsten Zeiten im Jahr ist da, die Tage rund um Halloween (nur geschlagen von der Weihnachtszeit). Wer hier schon länger mitliest, der weiß, dass ich Halloween liebe... Kürbisse, Nebel, bunte Blätter draußen und natürlich die gruselige Atmosphäre. Schon als Kind habe ich meine Mama bekniet, mir eine Grusel-Party zum Geburtstag zu gestalten (was sie dann auch getan hat und es war die beste Geburtstagsfeier überhaupt), und irgendwie habe ich diese Liebe zum Unheimlichen nie wieder abgelegt. Zu beängstigend darf es aber auch nicht sein, ich mag das Gruselige lieber mit einem Augenzwinkern. Passend dazu sind diese Cupcakes, die niedlich sind, aber trotzdem auf jedem Halloween-Buffet eine gute Figur machen würden. Die Grundlage ist ein saftiger Schoko-Mandel-Teig, darüber kommt eine Schicht Schokoladen-Creme, Schoko-Streusel und dann natürlich die Glubschaugen, selbstgemacht aus Zucker. Zwar findet man oft Zuckeraugen in Geschäften, die aber meistens nicht vegan sind, weil sie Gelatine enthalten - und Gelatine wird aus Knochen und Gewebe gemacht, und das finde ich entschieden zu gruselig, igitt! Die Zuckeraugen sind zum Glück wirklich sehr einfach selbst herzustellen, und das sagt jemand, die sich beim Basteln jeder Art schwer tut (und die aufgrund der kläglichen Bastel-Erfolge regelmäßig vom Gatten ausgelacht wird). Wenn ich das schaffe, könnt ihr das auch. Einzig müsst ihr euch etwas Zeit einplanen, da die Zuckeraugen trocknen müssen, aber das tun sie zum Glück ganz von alleine. Halloween-Cupcakes mit Glubschaugen (für 12 Stück) Achtung: Die Zuckeraugen brauchen 24 - 48 Stunden zum Trocknen! Für die Zuckeraugen, ergeben etwa 30 Augenpaare: 80 Gramm Staubzucker 1/­­2 TL Maisstärke 1 EL Agavensirup 1 TL pflanzliche Milch (z.B. Sojamilch) Vegane Schoko-Tropfen Einen Teller mit Backpapier auslegen. Staubzucker und Maisstärke in eine Schüssel sieben (es sollten keine Klumpen mehr drinnen sein). Agavensirup und Milch hinzugeben und zunächst mit einem Löffel mischen, dann mit der Hand kneten. Es sollte eine gut formbare Masse entstehen, die keinesfalls klebrig sein sollte, sie sollte eher auf der trockenen Seite sein, aber es sollte möglich sein, sie mit den Händen zu formen (je länger ihr knetet, desto weicher und formbarer wird die Masse auch). Nun mit den Fingern ein kleines Stück der Masse abtrennen und oval, nicht zu dünn, formen. Auf das Backpapier setzen und einen Schokotropfen vorsichtig hineinpressen, dabei den Schokotropfen nicht in die Mitte setzen, sondern eher zum Rand hin, damit die Cupcakes später leicht schielen. Die Masse so verarbeiten und die Augen dann zumindest 24 Stunden (36 - 48 Stunden sind noch besser) auf dem Backpapier trocknen lassen. Dann vorsichtig ablösen, ihr könnt die Augen luftdicht verschlossen gut aufbewahren (nicht im Kühlschrank). Für den Teig: 180 Gramm Mehl 40 Gramm gemahlene Mandeln 150 Gramm Zucker 1 Packung Bourbon-Vanillezucker 30 Gramm Kakaopulver 1 TL Natron /­­ Speisesoda  1/­­2 Teelöffel Salz 80 ml Öl  1 EL Essig 150 ml Wasser 100 ml Sojamilch (oder eine andere pflanzliche Milch) Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Muffin-Form mit 12 Papier-Förmchen auslegen. Mehl, Mandeln, Zucker, Kakaopulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel vermischen. In die Mitte der trocknen Zutaten eine Mulde formen und dahin hinein das Öl, Essig, Wasser und Sojamilch leeren. Mit einem Löffel (nicht dem Mixer) zu einem glatten Teig rühren. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen und bei 180 Grad etwa 16 - 20 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Teigs gestochen, sauber wieder herauskommt (prüft das nach 15 Minuten, dann könnt ihr die Backzeit verlängern). Die Muffins aus dem Ofen holen, nach etwa fünf  Minuten die Muffins aus der Form stürzen und dann in ihren Papier-Förmchen komplett auskühlen lassen. Für die Creme: 100 Gramm vegane Margarine, weich 80 Gramm Staubzucker 30 Gramm Kakaopulver 2 Packungen Sahnesteif Für die Creme alle Zutaten miteinander mit einem Mixer verrühren. Ist die Creme sehr weich, könnt ihr sie für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen. Sie sollte streichfähig sein. Zum Zusammensetzen: Vegane Schokostreusel Die Schokostreusel auf einen Teller leeren. Auf die komplett ausgekühlten Cupcakes jeweils etwa einen gehäuften TL Creme verteilen, den Cupcake dann in die Streusel dippen, damit die Streusel die Creme bedecken. Dann auf der vorderen Rand der Creme zwei Augen setzen und leicht fest drücken. Fertig! Die Cupcakes am besten bei Zimmertemperatur aufbewahren, da viel Feuchtigkeit den Augen nicht gut tut. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 9. - 15. Oktober 2017

16. Oktober 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 9. - 15. Oktober 2017 Montag Es gibt endlich Kürbis! M ist kein besonderer Freund der orangen Zeitgenossen, darum koche ich nicht zu oft Kürbis. Kürbis-Suppe isst er aber gerne! Dienstag Die Halloween-Deko wurde ausgepackt.  Unsere eh schon kleine Wohnung teilen wir nun mit grinsenden Kürbissen, Plastik-Spinnen und kleinen Grabsteinen. Ich liebe Halloween und bin darum sehr glücklich, die Dekoration endlich aus den Kisten befreit zu haben. Da schmeckt auch mein Haferbrei mit Sojajoghurt, Banane und Zimt gleich nochmal so gut!   Mittwoch Eines der einfachsten Abendessen sind Kartoffeln, und wir lieben das heiß. Dafür schäle und schneide ich die Kartoffeln, koche sie weich und schiebe sie dann noch für etwa 20 Minuten in den Ofen, bis sie rote Bäckchen bekommen haben. Dazu gibt es Ketchup, BBQ-Sauce und manchmal einen selbstgemachten Dip, wie hier eine Cocktail-Sauce auf Basis von Sojajoghurt. Donnerstag Die große Modekette Gucci hat verkündet, das sie ihn Zukunft auf Pelz verzichten wollen. Ich finde es super, dass Pelz nun hoffentlich endlich zu etwas wird, was einfach nicht mehr modisch ist. Bisher war es ja ein Kavaliersdelikt, Pelz zu tragen. Jeder weiß, dass es ein grauenhaftes Produkt ist, aber das machte das Anziehen für manche umso aufregender, wie der Rebell mit der Kippe im Mundwinkel - leider geil, was soll man machen, wenn es an den Models so gut aussieht. Wenn sich nun große Modehäuser dagegen aussprechen, ist auch die letzte Verklärtheit hoffentlich bald dahin, und Pelz soll in Zukunft in einem Atemzug mit Glockenhosen und Plateauschuhen genannt werden, als modischer Fehltritt, der er nunmal ist. Freitag Ich habe es endlich mal wieder geschafft, in den asiatischen Supermarkt zu gehen. Ich habe Sriracha-Sauce und Sukiyaki-Sauce mitgenommen, meine beiden liebsten scharfen Saucen. Und dann noch Ramen-Suppe. Ich kaufe praktisch keine Fertiggerichte, aber gelegentlich habe ich Gusto auf eine Ramen-Suppe (ich habe als mein Mann und ich in den USA gelebt haben, sehr viel Ramen gegessen, daher ist es für uns auch eine schöne Erinnerung). Und nein, das ist kein #healthyfood oder #cleaneating. Aber gelegentlich esse ich eben gerne meine Ramen, punkt. Wenn ihr meine Leidenschaft teilt: Beide abgebildeten Sorten sind vegan, die von Soon hat sogar die Vegan-Blume auf der Packung (aber Achtung, die Suppe ist wirklich scharf). Samstag Ich habe mal wieder den Stiftskeller St. Florian besucht. Die machen dort ein umwerfendes veganes Schnitzerl, dazu cremigen Kartoffelsalat mit Mayo. Ich habe dieses Mal die ganze Portion geschafft und bin deswegen sehr stolz auf mich, denn die Portionen sind sehr groß! Samstag Nach der Schlemmerei vom Vortag habe ich mit Frau Mama eine Laufrunde eingelegt. Danach gab es Gewürz-Reis mit gefüllten Auberginen, ausnahmsweise mal nicht von mir gekocht, sondern vom Herrn Papa. Meine Eltern leben vegetarisch und großteils vegan, und da lade ich mich natürlich besonders gerne zum Mittagessen ein! Sonntag Auch wenn ich es am Blog schon gefühlte 1000 x erwähnt habe: Ich liebe den Herbst! Besonders, wenn die Sonne scheint, es draußen warm ist und die Blätter so wunderbar bunt sind! Und am Abend ist es dann kühl und man kann Eintöpfe und Suppen kochen und die gemütlich auf der Couch genießen. Bei uns gab es nach einem langen Spaziergang am Abend dann Chili con Carne (mit Sojagranulat anstatt Fleisch) mit Naturreis und Joghurtsauce, dazu frisches Brot mit Hummus und Avocado. Ein toller Abschluss der Woche! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganer Russischer Zupfkuchen

15. September 2017 Totally Veg! 

Veganer Russischer ZupfkuchenIch wurde schon oft gefragt, wie ich eigentlich immer auf Ideen für meine Rezepte komme. Um ehrlich zu sein, meistens entstehen meine Rezepte aus purem Gusto - wenn ich irgendwo etwas Köstliches gesehen habe oder mich an etwas erinnere, und entscheide, dass ich das unbedingt essen möchte. Russischen Zupfkuchen habe ich noch nie vorher gegessen, aber es gab in den 90er Jahren eine TV-Werbung, die mir als Kind damals so gut gefallen hat (kennt ihr sie vielleicht auch?). Über all die Jahre ist mir diese Werbung im Kopf geblieben (herzliche Gratulation an die Marketing-Abteilung!) und hat sich kürzlich wieder in mein Bewusstsein gekämpft. Und so war klar: Russischer Zupfkuchen muss es sein. Russischer Zupfkuchen ist nichts anderes als ein Käsekuchen in einem Schoko-Teig. Zupfkuchen deshalb, weil man einen Teil des Teigs in kleinere Stücke zupft und die Füllung damit bedeckt. Ich esse sehr gerne Käsekuchen und russischer Zupfkuchen sieht einfach sehr schön aus! Leider hat es mir der Zupfkuchen nicht gerade einfach gemacht! Bei meinem ersten Versuch dachte ich mir schon kurz nachdem ich den Kuchen aus dem Ofen genommen habe, dass hier etwas nicht stimmt - der Kuchen ist nämlich in der Mitte zusammengesackt. Meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet, beim Anschneiden musste ich feststellen, dass der Kuchen in der Mitte fast flüssig war. Geschmacklich war er gut, aber wenn Kuchen auf dem Teller herumrinnt, ist das nicht besonders ansprechend. Zurück also zum Anfang.  Beim nächsten Versuch schraubte ich an den Zutaten, um den Kuchen etwas mehr Stabilität zu verleihen. Leider bin ich da etwas über das Ziel hinausgeschossen. Der Kuchen war zwar nicht mehr flüssig, aber er hatte jetzt die Konsistenz von Radiergummi. Und glaubt mir, das ist auch nicht lecker! Mittlerweile war ich schon ziemlich frustriert, aber gleichzeitig wollte ich mich von dem Russen nicht unterkriegen lassen. Beim dritten Versuch hat es nun endlich geklappt! Der Kuchen ist fest geworden, aber die Füllung ist trotzdem nicht zu hart und schmeckt hervorragend. Der Teig ist wunderbar saftig und leicht schokoladig, die Füllung ist angenehm süß und leicht säuerlich, wie Käsekuchen eben sein soll! Ich habe einen neuen Lieblingskuchen, auch wenn wir keinen guten Start hatten - ich habe ihm verziehen. Noch ein paar Tipps für euren perfekten russischen Zupfkuchen: Achtet darauf, dass ihr ein Soja-Joghurt erwischt, das ihr wirklich gerne esst, denn das macht den Geschmack der Füllung aus. Es sollte ein Naturjoghurt sein, da die Füllung ansonsten zu süß wird. Ich verwende das Alpro Soja-Kokos-Joghurt, da wir das am liebsten essen. Damit M und ich nicht einen riesigen Kuchen zu zweit vernichten müssen, habe ich mir eine kleine 18 cm Springform zugelegt, die ich nur empfehlen kann. Für eine 26 cm Form könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Nachbarn auf ein Stück Zupfkuchen einladen! Russischer Zupfkuchen (für 18 cm Form, für 26 cm Form Zutaten bitte verdoppeln) Für den Teig: 160 Gramm Mehl 1/­­2 Packung Backpulver (7 Gramm) 10 Gramm Kakao 80 Gramm Zucker Prise Salz 80 Gramm vegane Margarine, zimmerwarm 1 EL gemahlene Leinsamen 1 EL Wasser 20 ml Sojamilch Für die Füllung: 250 Gramm veganes Natur-Joghurt (ich habe Soja-Kokos-Joghurt verwendet) 70 Gramm Zucker 1 Packung Vanillepudding-Pulver 20 ml Sojamilch 2 EL Zitronensaft 20 Gramm vegane Margarine, geschmolzen Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen und an den Ränder einfetten. Für den Teig Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker und Salz verrühren. Leinsamen und Wasser gut verrühren und anschließend mit der Sojamilch und der Margarine zu der Mehlmischung geben und einen glatten Teig daraus kneten. Den Teig aufteilen: Aus 2/­­3 des Teig formen wir den Boden. Dafür den Teig mit den Fingern in die Form pressen und dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Den Teig in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für die Füllung alle Zutaten mit einem Schneebesen glatt rühren. Die Fülllung auf den Teig leeren. Die restlichen 1/­­3 des Teigs in etwa 2 - 3 cm große, flache Stücke "zupfen" und auf die Füllung legen. Dann den Kuchen in den Ofen schieben und bei 180 Grad etwa 50 - 65 Minuten backen (die große Form eventuell noch etwas länger), nach etwa 40 Minuten den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu braun wird. Der Kuchen wird nicht komplett fest sein, wenn er aus dem Ofen kommt, aber er sollte sich nicht zu weich anfüllen (ihr könnt auch einen Zahnstocher in die Mitte stecken und der Teig sollte nicht mehr flüssig sein). Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit einem Messer gleich den Rand des Kuchen von der Springform lösen. Dann den Kuchen komplett auskühlen lassen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Newsflash: Nicht jedes vegane Produkt schmeckt gut

30. August 2017 Totally Veg! 

Newsflash: Nicht jedes vegane Produkt schmeckt gutIch mag keinen Tofu. Das war jahrelang mein Mantra. Tofu ist eklig, bröselig, schmeckt nach Pappe und bitteren Tränen. Woher ich diese Erkenntnis gewonnen habe? Von dem einen Mal, als ich Tofu im Supermarkt gekauft habe. Nicht den aus dem Kühlregal, nein, den schön vakuumverpackten, ewig haltbaren Tofu aus der Naturkost-Ecke zwischen den Trockenpflaumen und den Vitamintabletten, der ganz weich in viel eigenem Saft verpackt ist, in dem die Tofu-Flankerl herumschwimmen. Hätte ich doch nur eine andere Marke Tofu probiert, ich hätte mir das Leben so viel leichter gemacht! Denn es gibt Tofu, der richtig gut schmeckt, und ich bin auch nur von einer einzigen Marke Tofu wirklich überzeugt (Taifun #notsponsored). Und heute freue ich mich, wenn ich den Kühlschrank aufmache und köstlichen Tofu sehe. Ich mag keine Sojamilch. Auch das habe ich jahrelang vor mir hergesagt. Beruhend auf dem einen Mal, als ich Sojamilch gekauft habe. Die Marke ist mir entfallen, es gibt sie vermutlich nicht mehr (aus gutem Grund). Diese Sojamilch hat stark nach Getreide und Bohnen und Undefinierbarem geschmeckt und sich in tausende Brösel verwandelt, wenn man sie in Kaffee geleert hat. Es hat Jahre gedauert, bis ich das Trauma überwunden habe und ich eine andere Marke probiert habe, und ich bin bei dieser Marke geblieben (Alpro Soja Light für meinen Kaffee ist das allerbeste #alsonotsponsored). Veganer neigen dazu, in biblische Verzückung zu geraten, wenn neue vegane Produkte auftauchen. Auch ich mache das. Da wird abgefeiert, wenn ein neues veganes Eis oder eine weitere Sorte Aufstrich im Regal steht. Und wir haben allen Grund dazu! Nach all den Jahren gibt es endlich die Qual der Wahl. Es gibt nicht nur mehr die eine Sorte Sojamilch, es gibt mehrere Variationen und es gibt Mandelmilch und Kokos-Reis-Milch und Cashewmilch. Es gibt nicht nur das fade alte Soja-Vanilleeis, sondern Cookies und Kaffee und Erdbeer. Was für eine tolle Zeit, um vegane Produkte zu kaufen! Mit all der Auswahl wird auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass man etwas erwischt, das nicht so gut ist. Aber jetzt kommt die große Offenbarung: Nur weil ein Produkt nicht gut ist, heißt das nicht, dass ein anderes Produkt nicht ganz hervorragend sein kann. Nur weil eine Sorte vegane Würstel nach Mehl schmeckt, heißt das nicht, dass alle veganen Würstel so schmecken. Nur weil eine Sorte Käse nach Plastik schmeckt, heißt das nicht, dass jeder vegane Käse so schmeckt. Seid ihr schon von eurem Sessel gefallen? Habe ich eure Welt in den Grundfesten erschüttert? Was vielen vielleicht zu banal vorkommt, um es überhaupt auszusprechen, begegnet mir aber immer wieder: Da jammert mir man vor, dass Tofu eklig ist. Oder dass Sojamilch widerlich ist. Wenn ich dann nachhake, dann sprechen sie von EINER Sorte, die probiert wurde. Und ich beisse mir auf die Zunge und werde schmerzhaft daran erinnert, dass ich genau gleich war. Es war für mich klar, dass alle Sojamilch gleich schmeckt und aller Tofu und alle veganen Schnitzel, während ich gleichzeitig eine Lieblingssorte Äpfel hatte und eine bestimmte Marke Erdbeerjoghurt, die mir besonders gut geschmeckt hat, weil sie anders war als andere. Meine lieben experimentierfreudigen Mitmenschen: Super, dass ihr vegane Produkte ausprobiert! Aber ihr werdet auch Produkte erwischen, die nicht in diese Welt gehören, die so widerlich sind, dass ihr euch die Zunge ausreißen und ihr euer Gedächtnis löschen möchtet. Ich habe mich durch zahlreiche ekelhafte Produkte gegessen, ich denke da nur an Soja-Geschnetzeltes aus der Hölle, an vegane Mayonnaise, die nicht mal als Schuhpaste getaugt hätte, an Schokolade, die im Mund zerbröselt ist. Gleichzeitig gibt es so viel Tolles am Markt, dass ihr die Englein singen hört, wenn ihr hineinbeißt. Die Schwierigkeit ist manchmal nur herauszufinden, was man gerade vor sich hat. Mein Tipp: Fragt einen veganen Freund. Nach all dem Abfeiern sind wir nämlich ehrlich und sagen gerade heraus, was uns gut und was zum Davonlaufen ist. Geschmäcker sind zwar verschieden, aber ein Tipp vom Experten wird euch vor dem Allerschlimmsten bewahren. Bleibt dran und ihr werdet plötzlich feststellen, wie gut Tofu & Co. wirklich schmecken können! Habt ihr schlechte Erfahrungen mit einem veganem Produkt gemacht? Und dann wurdet ihr vielleicht von einer anderen Marke positiv überrascht? Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Saftige Süßkartoffel-Muffins (mit Vollkorn, ohne Zucker, ohne Fett)

11. August 2017 Totally Veg! 

Saftige Süßkartoffel-Muffins (mit Vollkorn, ohne Zucker, ohne Fett)Die letzten Woche habe ich es vermieden, meinen Herd, geschweige denn meinen Backofen einzuschalten. Es war einfach viel zu heiß! Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad ist es echt kein Spaß, ein Risotto zu rühren oder einen Kuchen zu backen. Da ich mit Leidenschaft in der Küche stehe, war ich in letzter Zeit dadurch schon etwas unterfordert. Ständig Salat oder kalte Suppe zu essen, auch wenn das gut schmeckt - mir wird das einfach zu langweilig. Umso glücklicher bin ich, dass es zumindest dieses Wochenende bei uns etwas kühler wird (und ja, ich freue mich sehr auf den Herbst und auf verregnete Tage). Warum also nicht diese Chance nutzen, um etwas zu backen? Ich kann euch diese leckeren Süßkartoffel-Muffins nur ans Herz legen. Sie schmecken durch die Süßkartoffel herrlich saftig, gebacken mit Vollkorn-Mehl, kommen ohne Margarine oder Öl aus und sind nur leicht mit Ahornsirup gesüßt. Die Muffins passen besonders gut für ein schnelles Frühstück und sie sind ein gesunder, aber doch süßer Snack für zwischendurch. Ihr könnt die Muffins auch einfrieren und dann über Nacht auftauen lassen, damit ihr sie morgens genießen könnt. Besonders dekadent sind sie, wenn man sie noch mit etwas Erdnussbutter bestreicht, herrlich! Habe ich euch überzeugt, eure Backöfen für diese Muffins anzuwerfen? Süßkartoffel-Muffins (für 9 - 10 Stück) 250 Gramm weich gegarte Süßkartoffel (z.B. in einem Dampfeinsatz weich gegart) 130 Gramm Ahornsirup (oder Agavensirup) 150 Gramm Soja-Joghurt, natur 180 Gramm Dinkel-Vollkornmehl 1 TL Natron 1 TL Backpulver 2 TL Zimt 1/­­4 TL Salz 50 ml Sojamilch 50 Gramm gehackte Nüsse (Cashews oder Walnüsse) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Süßkartoffeln mit Soja-Joghurt in einem Mixer fein pürieren, dann den Ahornsirup hinzugeben und zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten (alternativ könnt ihr die Süßkartoffel auch mit einer Gabel sehr fein stampfen und dann mit dem Ahornsirup und dem Soja-Joghurt verrühren). Mehl, Natron, Backpulver, Zimt und Salz vermischen. Die Süßkartoffel-Masse gemeinsam mit der Sojamilch hinzugeben und zu einem Teig rühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben. Auf die Förmchen aufteilen und im Ofen 15 - 19 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Muffins gestochen, sauber wieder herauskommt. Komplett abkühlen lassen und dann in einem luftdichten Gefäß aufbewahren. Wenn das Wetter sehr warm ist, sollte man die Muffins besser im Kühlschrank verstauen (weil sie eben so saftig sind) und vor dem Verzehr auf Raumtemperatur kommen lassen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 10. - 16. Juli 2017

17. Juli 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 10. - 16. Juli 2017 Montag In dem Bürogebäude, in dem ich arbeite, befindet sich ein komplett verglaster Innenhof. Dort hinein hat sich ein Spatz verirrt, der in seiner Not gleich zwei Mal gegen die Scheiben geflogen ist, bevor er dann am Boden zum Sitzen kam. Ich war zufällig gerade beim Mittagessen und musste dem armen Kerl natürlich helfen - alleine hätte er aus dem Innenhof wohl nicht mehr rausgefunden. Er ließ sich ganz anstandslos aufheben und ich habe ihn dann mit in mein Büro genommen, sein kleines Herz hat ganz schnell in meinen Händen gepocht. Im Büro habe ich ihn in eine Schachtel nahe des Fenster gesetzt. Dort hat er sich noch kurz ausgeruht und ist dann nach einer Weile aus dem Fenster geflogen, als wäre gar nichts passiert und ich war immens erleichtert, dass ich kein Spatzen-Lazarett in meinem Büro aufschlagen musste. Dienstag Mit einer Freundin war ich Eis essen in der neuen Eisdiele vom Green Garden. Direkt neben dem Restaurant gelegen, bietet es ausschließlich veganes Eis und darunter auch zuckerfreie Sorten. Außerdem kann man dort sehr nett sitzen und plaudern. Ich habe mich für Mohn und Haselnuss entschieden, meine Freundin für Nougat und Mohn, dazu jeweils ein Klacks vegane Sahne. Köstlich! Haselnuss ist sicherlich mein Favorit, es schmeckt wie Giotto, was ich früher geliebt habe. Mittwoch Curry geht doch immer! Hier mit Zucchini, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und braunen Linsen, dazu Couscous. Und einer Menge frischem Koriander - ich liebe Koriander! In meiner Familie bin ich mit dieser Liebe alleine, denn sowohl meine Eltern als auch M verabscheuen frischen Koriander. Macht nichts, dann gibt es mehr für mich, und ich könnte ihn büschelweise essen. Donnerstag M und ich haben uns Okja auf Netflix angesehen. In diesem Film geht es um ein genetisches verändertes Super-Schwein namens Okja, das gezüchtet wurde, um viel Profit für eine Fleisch-Firma abzuwerfen. Aufgewachsen ist es bei Mija, einem Mädchen aus Korea, die sich mit dem Schwein angefreundet hat. Dann kommt es, wie es kommen muss: Okja soll sich ihrem Schicksal ergeben und geschlachtet werden und wird dafür in die USA gebracht. Mija macht sich auf den Weg, um ihre einzige Freundin zu retten.  Ich habe lange überlegt, ob ich Okja sehen möchte, da ich generell eher wenig Filme ansehe und ich Filme meide, bei denen es abzusehen ist, dass man Tiere leiden sieht. Okja habe ich schließlich doch angesehen und bin wirklich sehr froh darüber. Der Film ist spannend, mitreißend, sogar witzig und punktet mit seinen Charakteren, von einem total durchgeknallten Jake Gyllenhaal, einer berührend spielenden Ahn Seo-hyun, die oft Lost in Translation ist, und einem idealistischen Paul Dano, der mit der Animal Liberation Front Okja helfen will. Der Soundtrack ist toll gewählt und unterstreicht die bildgewaltigen Szenen. Okja als Hauptdarstellerin ist meiner Meinung nach bewusst als computergeneriertes, fiktives Wesen gewählt - natürlich könnte man die Geschichte auch mit einem normalen Schwein, einer Kuh oder einem Huhn erzählen, aber so ist man eher bereit, sich den Spiegel vorhalten zu lassen. Mich hat der Film sehr bewegt, gerade weil er so extrem nahe an der Realität ist - Okja gibt es milliardenfach im echten Leben. Den alten Satz "Es ist ja nur ein Film" bringt man bei Okja schwer über die Lippen. Freitag Wien, Wien, Wien! Ich liebe unsere Bundeshauptstadt ja sehr, komme aber viel zu selten hin. Vermutlich, weil München mit seinen Verlockungen um's Eck liegt und in knapp einem Drittel der Fahrzeit zu erreichen ist. Am Wochenende war es aber wieder so weit und als ersten Streich sind M und ich gleich bei Loving Hut eingekehrt, ein echter Klassiker für uns. M bestellte den Peace Burger (quasi ein Hamburger), den Chicken Burger und Pommes, für mich gab es Nudeln mit Gemüse, veganem Hühnchen und Erdnussauce, und davor mussten es unbedingt die schon fast legendären Sommerrollen sein. Köstlich! Wir waren richtig voll, aber ein veganes Eis bei Bortolotti auf der Mariahilfer Straße musste noch sein. Das vegane Haselnuss-Eis dort ist zum Niederknien. Samstag M und ich waren shoppen, was wirklich eine Seltenheit für uns ist und ich euch daher einen veganen Shopping-Haul präsentieren kann (übrigens alles selbst bezahlt und nur aus Begeisterung hier vorgestellt). Ich konnte am Lush-Shop nicht vorbeigehen. Ich liebe ja die festen Shampoos von Lush, da die Qualität toll ist und sie sich gerade für Reisen nur mit Handgepäck perfekt eignen, da sie natürlich nicht als Flüssigkeit zählen. Ich mag das Shampoo Montalbano, das gerade für leicht fettendes Haar super geeignet ist. Dazu nehme ich gerne den Jungle-Conditioner, der toll riecht und für schön weiches Haar sorgt. Ebenfalls mit musste der Creme-Lidschatten in der Farbe "Elegant" - eine wunderschöne Farbe und vor allem sehr lange anhaltend. Lidschatten hat bei mir die Tendenz, sich schnell zu verabschieden, aber dieser hier hält sehr gut. Und man kann ihn auch auf den Lippen tragen! An der Kasse habe ich noch eine Handcreme eingepackt mit einem süßen Schweinchen drauf, deren Erlös karitativen Projekten zugute kommt. Im veganen Shop Muso Koroni hat mich ein T-Shirt mit Vegan-Blume in tiefem Pink begeistert - eine sehr schöne, sommerliche Farbe. Außerdem kann man nie genug Lippenbalsam haben und so musste ein Exemplar von Crazy Rumours in der Duftrichtung Pfefferminz auch mit. Netterweise liegt Muso Koroni übrigens um's Eck von der veganen Eisdiele Veganista, wo wir uns nach dem all dem Shopping mit Zucker versorgen mussten. Gegessen habe wir am Samstag übrigens bei Xu's Cooking, einer echten Institution in Wien. Drinnen ist das Xu schon eher abgerockt, dafür ist das asiatische Buffet unschlagbar - vom Preis und vom Kaloriengehalt her. Es ist halt viel frittiert, aber gelegentlich muss man eben Frühlingsrollen essen, bis man Bauchweh bekommt, nicht wahr? Wir bereuen es jedes Mal, aber auf die bestmögliche Art und Weise. Sonntag Ein Sonntag beginnt am besten bei einem gemütlichen Brunch, in meinem Fall im Harvest. Dort gibt es jeden Samstag und Sonntag veganen Brunch, der wirklich sehr zu empfehlen ist. Ich liebe besonders diese Sesam-Kringel heiß, die ganz herrlich mit Hummus oder Schokoladencreme schmecken, aber eigentlich ist im Harvest alles gut. Nach dem Brunch sind wieder nach Hause gerollt und haben auf der Couch die Bäuche über den Hosenbund hängen lassen. Zum Glück sind wir nicht öfters in Wien. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Grüne Gazpacho - kalte Zucchini-Suppe für heiße Tage

9. Juli 2017 Totally Veg! 

Grüne Gazpacho - kalte Zucchini-Suppe für heiße TageIst euch auch so heiß wie mir? Wir hatten in Salzburg in den letzten Tagen sehr warmes Sommerwetter... und ich schwitze! Ich weiß, über's Wetter jammern machen nur klischeehafte alte Leute und nein, als nächstes werde ich euch nicht über meine Hüftschmerzen berichten. Aber wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme und es ist in der Wohnung warm, und in der Nacht ist einem zu heiß, und ich muss am Sonntag um 7 Uhr aufstehen für meine Laufrunde, damit ich nicht an einem Hitzschlag eingehe, dann wünsche ich mir schon sehr stark den Herbst herbei. Sorry, ist so! Ich suche also immer nach neuen Möglichkeiten, mich abzukühlen - und ehrlich, die Wärme aus der Küche heizt meine Wohnung ordentlich auf. Kuchenbacken ist nun für kühle Tage reserviert, und wenn ich nicht am Herd stehen muss, bin ich schon sehr froh! Falls es euch ähnlich ergeht, habe ich heute ein perfektes Rezept für euch - grüne Gazpacho, aka kalte Zucchini-Suppe. Sie schmeckt absolut köstlich, cremig und frisch, sättigt durch die weißen Bohnen und kommt nicht nur in der Herstellung ohne Hitze aus, sondern sie kühlt einem beim Essen auch noch ab! Noch dazu ist sie glutenfrei, mit wenig Fett und dafür mit viel rohem Gemüse. Die wird es bei uns im Sommer sicher oft geben. Anstatt Basilikum könnt ihr euch auch eine Mischung aus Petersilie und Basilikum verwenden oder auch etwas frische Minze hineinwerfen. Köstlich! Grüne Gazpacho (für etwa 3 Portionen) 250 Gramm weiße Bohnen aus der Dose, abgespült und abgetropft 150 ml ungesüßte Mandelmilch (oder ungesüßte Sojamilch) 50 Gramm Cashewmus 2 Zehen Knoblauch, gepresst 2 EL Zitronensaft 15 - 20 Gramm Basilikum (große Stengel entfernt) 280 Gramm grob geschnittene Zucchini (bei großen Zucchini den trockenen Innenteil entfernen) 200 Gramm grob geschnittene Gurke 100 ml Gemüsebrühe, kalt 1 - 2 EL Edel-Hefeflocken Salz In einem Mixer oder Blender die Bohnen mit der Mandelmilch und dem Cashewmus fein pürieren. Dann die restlichen Zutaten dazu geben und fein pürieren, mit Salz abschmecken. Die Suppe im Kühlschrank mindestens eine halbe Stunde kühlen und dann mit frisch getoastetem Brot servieren. Yum! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 19. - 25. Juni 2017

26. Juni 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 19. - 25. Juni 2017 Montag Meine Woche hat wunderbar begonnen: Mit diesem lustigen Video, das harte Fleisch-Liebhaber beim genüsslichen Verspeisen von veganen Burgern zeigt, ohne dass die Rocker überhaupt merken, dass sie kein Fleisch essen. Einer der Rocker sagt sogar ganz ehrlich, dass der Burger super schmeckt, aber er ihn gar nicht probiert hätte, wenn man ihn vorher gesagt hätte, dass es ein veganer Burger ist. Vielleicht eine kleine Erinnerung für alle Veganer? Manchmal ist Schweigen wirklich Gold... und gesprochen wird erst nach dem letzten Bissen. Dienstag M und ich sind auf der Autobahn an einem Tiertransport vorbeigefahren. Aus den Spalten des Transporters reckte ein Schwein den Rüssel, um den Wind und die Sonne auf der Nase zu spüren. Vermutlich war es auch das erste Mal, dass das Schwein die frische Luft atmen durfte. Der Anblick des Schweins, das am Weg zum Schlachthof die Sommersonne genießt, rührte mich zu Tränen. Für mich eine gute Erinnerung, warum ich mich vor fast zehn Jahren für eine vegane Lebensweise entschieden habe: Es ist falsch, Tiere für unseren Genuss zu töten, und es gibt keinen humanen Tod für jemanden, der leben will. Mittwoch Es ist heiß! OMG, so heiß. Warum ist es so heiß? Ich bin keine besondere Freundin des Sommers, ich kann nichts dafür. Ich schwitze schnell, ich kriege Kopfschmerzen von der Hitze, ich sitze nicht gerne in der Sonne. Was ich allerdings am Sommer liebe, sind die bunten, riesigen Salate, die M und ich so gerne essen. Auf diesem hier waren selbstgemachte Süßkartoffel-Burger. Donnerstag Es ist immer noch heiß! Und darum gibt es mehr Salate. Dieser hier mit Käferbohnen, meine neuen Lieblingsbohnen. Und Kartoffeln. Dazu kommt alles an Gemüse, was der Kühlschrank so hergibt. Und Wassermelone als Nachtisch. Vielleicht ist der Sommer doch nicht so schlecht. Freitag Mit meinen Eltern habe ich in Linz veganes Bananenbrot und Eistee genossen. Ich liebe es, wenn Kaffeehäuser einen veganen Kuchen im Angebot haben! Diesen hier habe ich im sehr netten Cafe Gerberei gegessen. Samstag Ich bin um 7 Uhr aufgestanden, um mit meiner Frau Mama laufen zu gehen und bin deswegen jetzt noch stolz auf mich! Auf einem Feldweg habe ich diese wunderschöne Fasanen-Feder gefunden und sie mitgenommen (die anderen Läufer haben mich und meine Feder zwar komisch angeschaut, aber egal). Jetzt steckt sie bei mir in einer Vase und sieht toll aus. Ich rede mir ein, dass mir ein Fasan ein Geschenk gemacht hat, weil ich ihn nicht esse.  Am Abend waren wir dann bei Front Food in Linz, und weil ich so brav gelaufen bin, musste ich als Ausgleich natürlich einen riesigen Döner essen. Er war köstlich! Mein neuer Lieblingsdöner.  Sonntag M isst regelmäßig Nudeln in der Kantine in seiner Arbeit (die mittlerweile sogar als vegan gekennzeichnet werden). Schön für ihn, schlecht für mich. Da er so oft auswärts Nudeln isst, kochen wir daheim nur selten Pasta. Am Sonntag habe ich mich endlich durchgesetzt und zum Curry anstatt Reis Nudeln gekocht. Es war göttlich! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Gesunde Mac and Cheese - vegan und ohne Fett

13. Juni 2017 Totally Veg! 

Gesunde Mac and Cheese - vegan und ohne Fett Habt ihr je darüber nachgedacht, welches Gericht eure Henkersmahlzeit wäre? M und ich haben vielleicht seltsame Gesprächsthemen, aber ich finde die Frage interessant! Während er sich für einen veganen Burger mit Pommes entscheiden würde, müsste es bei mir vermutlich Pasta sein. Ich liebe Nudeln in allen Variationen, und ich könnte mir als letzte Mahlzeit nichts Besseres als Pasta mit einer cremigen Sauce vorstellen. Danach würde ich vermutlich mit einem Lächeln zur Guillotine marschieren.  Um von diesem morbiden Thema der Henkersmahlzeit wieder wegzukommen, sprechen wir doch lieber über mein neuestes Lieblingsrezept mit Pasta - Mac and Cheese! Wer es nicht kennt: Mac und Cheese ist ein amerikanischer Klassiker, Nudeln mit viel, viel Käsesauce. Oh yeah. Mir schmeckt das unglaublich gut, aber auch die vegane Version ist üblicherweise bombastisch voll mit Fett und Kalorien (leider besteht veganer Käse nicht nur aus Luft und Liebe, sondern schlägt beim Fettgehalt ordentlich zu Buche). Und ich würde Mac und Cheese doch gerne jeden Tag essen, aber ich will auch nicht, dass meine Hose platzt.  Zum Glück habe ich euch ein Rezept für gesunde - ja wirklich! - Mac and Cheese mitgebracht. Ohne Öl oder Margarine, mit Gemüse, wenig Kalorien, ohne Soja und dafür ganz viel Geschmack! Es schmeckt nicht so wie Käsesauce, aber es ist wirklich unglaublich gut und cremig und einfach ein richtiges Wohlfühlessen. Ich esse dieses Gericht am liebsten mit geröstetem Broccoli, aber ihr könnt auch eine große Handvoll Spinat oder tiefgekühlte Erbsen hineinmischen. Alles schon probiert, alles sehr lecker. Und für die Puristen unter euch, ihr könnt den Broccoli auch einfach weglassen und die Sauce pur mit den Nudeln genießen. Das Rezept ist auch glutenfrei, wenn ihr glutenfreie Nudeln verwendet. Seht ihr, ein echter Alleskönner! Ich liebe dieses Gericht und es gibt wenig Dinge, die mich glücklicher machen, als eine Schüssel dieser leckeren Nudeln zu essen. Mac and Cheese (für 3 - 4 Portionen) 50 Gramm Karotten, in groben Scheiben 50 Gramm Zwiebeln, in groben Stücken 170 Gramm Kartoffeln, geschält und in groben Stücken 230 ml Wasser 80 Gramm Cashews (ungeröstet und ungesalzen) 3 Zehen Knoblauch, gepresst 100 ml Wasser 1/­­4 TL Senf 2 TL Essig (oder Zitronensaft) 20 Gramm Edel-Hefeflocken Salz 220 Gramm Pasta (kurze Makkaroni, Penne, Hörnchen), am besten Vollkorn (optional glutenfrei) 1 Broccoli, davon die Röschen, in mundgerechten Stücken (optional) Wir fangen mit dem Broccoli an: Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Broccoli-Röschen darauf verteilen, leicht salzen und etwa 20 Minuten rösten, bis die Röschen bissfest und leicht gebräunt sind. Für die Sauce die Karotten, Zwiebeln und Kartoffeln mit 230 ml in einen Topf geben und mit einem Deckel zum Köcheln bringen. Kochen, bis das Gemüse weich ist. In der Zwischenzeit in einem Mixer oder einer Küchenmaschine die Cashews mit 100 ml Wasser und Knoblauch fein pürieren, bis die Masse sämig ist. In der Zwischenzeit könnt ihr auch schön die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser kochen und sie dann abgießen. Wenn das Gemüse weich ist, lasst es kurz abkühlen und schüttet es dann samt mit seinem Kochwasser (!) zu den Cashews. Gemeinsam mit Senf, Hefeflocken und Essig gut pürieren, bis eine cremige Sauce entstanden ist, mit Salz abschmecken. Mit den gekochten Nudeln und dem Broccoli vermischen und servieren. Yum! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 22. - 28. Mai 2017

29. Mai 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 22. - 28. Mai 2017 Montag Kartoffeln gehen immer! Ich hatte Lust auf pure Kartoffeln (na gut, mit etwas Senf und Tzatziki dazu). Am liebsten esse ich sie aus dem Ofen, ganz ohne Öl zubereitet - dafür die Kartoffeln roh in Stücke schneiden, weich kochen, mit Oregano bestreuen und dann auf Backpapier etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen. Dienstag Dienstag ist Yoga-Tag, und vor Yoga gibt es immer eine große Portion Oatmeal (auch als Porridge, auch als Haferbrei bekannt). Dieses Mal gekocht mit feinblättrigen Haferflocken, Sojamilch und Zimt, dazu gab es Beeren und etwas Soja-Joghurt.  Mittwoch Manchmal bin ich nicht besonders einfallsreich, was mein Mittagessen für's Büro angeht. Wenn mir gar nichts anderes einfällt, mische ich Reis mit Gemüse und Bohnen und gebe ein Dressing darüber (hier aus Reisessig, Sojasauce und Sweet-Chili-Sauce) - fertig! Und ganz ehrlich: Es mag zwar einfallslos sein, aber es schmeckt trotzdem ausgezeichnet! Donnerstag Einer der schönen, zahlreichen Feiertage im Frühjahr! Herrlich. Nach einer morgendlichen Laufrunde gab es ein gemütliches Frühstück bestehend aus Brot, Aufstrichen, Avocado, Melone, Tofu-Feta und Oatmeal mit Beeren. Schön! Freitag Ich habe bei einem Bummel in Linz eine tolle Entdeckung gemacht: Eine kleines Schokoladengeschäft, das eine ganze Reihe an veganen Schokoladen, Riegeln und sogar Pralinen führt! Die Dame dort war sehr freundlich und hat mir geduldig alle Sorten vegane Naschereien aufgezählt, bis ich mich schließlich nach langem Hin und Her für Himbeer, Kaffee-Kardamom- und Macadamia-Nougat-Pralinen entschieden habe, die ich vor dem Geschäft mit meinen Eltern verspeist habe. Da ich ein netter Mensch bin, habe ich auf dem Absatz kehrt gemacht und zur Belustigung der Verkäuferin mehr Pralinen und Nougat für meinen M gekauft.  Samstag    Eine morgendliche Laufrunde mit der Frau Mama, davor eine Stärkung aus Haferflocken und Obst - schön! Ich bin recht neu im Lauf-Fieber und ich bin selbst noch ganz überrascht, dass ich diese Zeile überhaupt schreibe, war ich doch jahrelang ein extremer Lauf-Muffel. Irgendwie ist der Knopf aber doch aufgegangen und nun jogge ich (langsam und nicht besonders weit) durch die Gegend. Gibt es unter euch auch Läufer oder solche, die es werden wollen? Sonntag Wenn man  an einem Sonntag-Abend weiß, dass noch zwei Burger im Kühlschrank darauf warten, sich in ein Brötchen zu legen und den Weg in meinen Magen zu finden - das macht mich glücklich. Serviert wurden die Burger mit Tortellini-Salat, eine Abwandlung meines Nudelsalats. Lecker! So endet die Woche perfekt. Bonus  Meine Oma hatte vor einiger Zeit Geburtstag und wir waren zu diesem Anlass im Stiftskeller St. Florian, das sich langsam, aber sicher zu einem meiner Lieblingsrestaurants mausert. Ich bestellte das Schnitzel mit Kartoffelsalat (der unglaublich üppig und leider sehr geil ist), als Dessert gab es Panna Cotta, Cappucino mit Sojamilch und ein paar Bissen von M's veganen Topfenknödel mit Rhabarber-Kompott. Alles war fabelhaft, toll gewürzt, riesige Portionen und nächstes Mal ziehe ich die Stretch-Pants an, wenn ich in den Stiftskeller gehe.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique Hotel

1. Mai 2017 Totally Veg! 

Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique HotelNach Regen, Kälte und dicken Schneeflocken im April war ich sehr froh, ein Wochenende nach Bella Italia fliehen zu können, in der Hoffnung auf schönes Wetter und Entspannung. Gefunden habe ich beides - im La Vimea Biotique Hotel, ganz nahe an der bekannten Touristendestination Meran. Ich war zuvor noch nie in Südtirol und als Alpenländlerin nahm ich naiv an, dass es in Südtirol wohl wie bei uns aussehen wird (sprich, warum so weit fahren, wenn es dasselbe in grün ist?). Hätte ich gewusst, wie schön und einzigartig diese Gegend ist, wäre ich schon längst dorthin aufgebrochen - die Mischung aus alpiner Landschaft und mediterranem Flair habe ich noch nie irgendwo erlebt. Die Berge waren mit Schnee bezuckert, die Palmen wiegten sich in einer sanften Brise und das Wetter war warm genug, um in kurzen Hosen den Aperol Spritz auf der Terrasse zu genießen. Ich kann Südtirol nur empfehlen, selten war ich von etwas so positiv überrascht! Übernachtet haben wir im La Vimea Biotique Hotel in Naturns, das etwa 15 Autominuten von Meran entfernt ist und die Pforten für seine erwachsenen Gäste seit letztem Jahr geöffnet hat. Naturns ist wie Meran sehr schön gelegen und mit atemberaubenden Bergpanorama idealer Ausgangsort für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren. Das La Vimea ist ein rein vegetarisches Bio-Hotel, das sich der Erholung, der Ruhe und einem gesunden Lebensstil verschrieben hat und für mich ein wunderbarer Ort ist, um Urlaub zu machen. Auch, wenn man vielleicht in anderen Hotels in der Gegend ein veganes Essen bekommen könnte - es ist einfach etwas Besonderes, an einen Ort zu kommen, wo gar kein Fleisch serviert wird und wo man ganz genau weiß, was "vegan" bedeutet. Die Betreiber des La Vimea leben selbst vegetarisch und vegan und man merkt, dass es in diesem Hotel um mehr geht als um einen schnellen Trend. Ich fühlte mich besonders gut aufgehoben und fand das Abendessen mit dem edlen veganen Menü viel angenehmer, als wenn sich am Nachbartisch die Schnitzel türmen würden. Das gemeinsame Genießen von allem, was die Pflanzenküche hergibt, war abends immer ein besonders schöner Moment. Außerdem merkt man die Überzeugung für einen alternativen Weg bis zum letzten Detail: Auch in den Zimmern gibt es rein vegane Pflegeprodukte und auf Umweltfreundlichkeit wird besonders geachtet - beispielsweise ist das gesamte Essen in Bio-Qualität und der Pool ist nicht gechlort. Aber fangen wir von vorne an, oder? Die Zimmer im La Vimea sind genau nach meinem Geschmack eingerichtet - puristisch, edel, mit viel warmem Holz und einem sehr schönen Bad (eine tolle Dusche finde ich ganz wichtig!). Wir hatten im Zimmer alles, was man so braucht und durch die klaren Linien ist es trotzdem so minimalistisch, was zumindest bei mir immer Ruhe im Kopf auslöst.   Das Hotel bietet einen Wellness-Bereich mit verschiedenen Saunen, Infrarot-Kabine und Indoor-Pool. Nach einem aufregenden Tag in Südtirol ist es wirklich wunderbar, in die kuscheligen (ich sehe aus wie ein Yedi!) Bademäntel zu schlüpfen und die Saune oder den Pool zu genießen.  Außerdem gibt es regelmäßige Yoga-Kurse, die man zusätzlich buchen kann (ich habe die leider verschlafen) und eine große Auswahl an ayurvedischen Behandlungen und Massagen. Im wirklich sehr schönen hoteleigenen Garten wartet ein Schwimmteich, in den mich die April-Sonne aber doch noch nicht hineinlocken konnte.  Was euch sicher am allermeisten interessieren wird, ist aber das Essen, nicht wahr? Begonnen hat die kulinarische Reise mit einem veganen Wein auf der Terrasse, der Wein stammt übrigens von einem biodynamischen Weingut in der Toskana (ich sage ja, hier hat man ein Auge für's Detail). Zum Aperitif gibt es bereits einen Gruß aus der Küche, was einfach nur Lust auf mehr macht!  Abends gibt es ein fixes veganes Menü für alle Gäste. Auf der Menü-Karte wird das Menü aber sehr puristisch beschrieben: Für jeden Gang sind jeweils drei Zutaten angegeben. Ich finde die Idee toll, weil ich Rätsel ja super finde - leider bin ich immer meilenweit daneben gelegen (daran bin ich aber selbst schuld, weil ich bei quasi jedem Gang auf "Curry" getippt habe. War es aber nie, Frau Sternekoch). Das Essen im La Vimea ist vegan, rein Bio und sehr gesund, bedeutet, ohne raffiniertes Mehl oder Zucker und natürlich ohne Fertigprodukte. Ich will jetzt ganz ehrlich sein: Ich hatte anfangs Vorbehalte. Ich esse zwar daheim sehr gesund (und sehr simpel), aber ich esse auch gerne vegane Burger, Pommes und fette Torten, und ich konnte mir einen Urlaub ohne das und somit das Essen im La Vimea nicht so ganz vorstellen. Ja, das klingt blöd und ist als zweifache Kochbuch-Autorin schon fast peinlich, aber man ist dann trotzdem irgendwie in seinen Bahnen eingefahren. Und ich bin so froh, dass ich mal wieder etwas Neues gekostet habe, denn mich hat das Essen im La Vimea wieder inspiriert, ich habe komplett neue Geschmackserlebnisse gehabt und war froh, mich auf die Überraschung einzulassen. Ich habe noch nie Buchweizen-Pancakes oder lauwarme Suppe aus roter Beete oder Walnuss-Tofu-Creme gegessen, aber ich bin sehr froh, das nun endlich gekostet zu haben, denn es war köstlich! Und das Essen im La Vimea ist immer wunderschön angerichtet (ein Traum für alle Instagramer!). Jeder Abend beginnt mit einem Salat-Buffet, das aus rohem oder gekochten Gemüse besteht. Ich habe das erste Mal Fenchel gegessen, der mir tatsächlich geschmeckt hat. Zum Salat-Buffet wird das weltbeste Ciabatta gereicht. Am ersten Abend gab es einen Wildkräuter-Salat mit Apfel und Rosinen, der von der frischen Minze gelebt hat und für den ich dadurch fast kein Dressing gebraucht hätte. Danach es Vollkorn-Basmatireis mit einem Karotten-Mandel-Pesto. Ich weiß nun auch, dass Pesto aus Mandeln nicht mein Ding ist (Marzipan!) aber dafür hat es M sehr gut geschmeckt. Anschließend gab es Bohnen-Laibchen mit herrlichen Dips und knackiger Rohkost, nur ganz leicht mit etwas Olivenöl mariniert.  Als Dessert wurde ein Minze-Sojamilch-Pudding mit Keksen und Nüssen kredenzt. Ich habe noch nicht ganz herausgefunden, wie der Minze-Geschmack in die Sojamilch gekommen ist, aber ich fand es eine tolle erfrischende Idee. Am nächsten Tag ging es nach einer morgendlichen Laufrunde (der abendliche Aperol in mir fand die Idee nicht so schön) ab zum Frühstücksbuffet. Hier warten hausgemachte Köstlichkeiten wie Gemüsestrudel, Kichererbsen-Quiche, Falafel mit Dip und Kuchen, dazu gibt es natürlich frisches Brot, pflanzliche Milch und Soja-Johurt sowie frisches Obst und Müsli. Einzig ein veganer Aufstrich und Porridge oder Chia-Pudding sind mir hier noch abgegangen. Zum Frühstück gibt es auch eine vegetarische Ecke mit Kuhmilch und Käse aus Kuhmilch. Zusätzlich zum Buffet gibt es die Möglichkeit, Pancakes oder Rührtofu zu bestellen - und besonders die Buchweizen-Pancakes sind spektakulär, mit viel Sirup und Bananeneis serviert, ein Gedicht! Wie auch sonst ist hier alles in Bio-Qualität und im La Vimea wissen sie auch, wie man richtig schönen Sojamilch-Schaum auf Kaffee macht, herrlich! Den Tag verbrachten wir in Meran - ich kann euch nur empfehlen, mit dem Mini-Sessellift nach Dorftirol zu fahren und von dort gemütlich zur Gilfenklamm zu spazieren. Aber Vorsicht, hier laden zwischen den Weingärten zahlreiche kleine Gasthäuser zum Einkehren und Weintrinken und Sonnensitzen ein, der Weg wird also viel länger dauern, als ihr das angenommen hättet. Außerdem muss man so oft stehenbleibe, um "Oh" und "Ah" zu sagen, dass es quasi ein tagesfüllender Spaziergang wird. Und nein, ich übertreibe nicht, Meran ist wirklich so eine Augenweide. Für Ausflüge könnt ihr euch im La Vimea übrigens auch ein Lunch-Paket zum Mitnehmen vorbestellen! Am späten Nachmittag waren wir müde und mit Sonnenbrand wieder zurück im Hotel und nach einer Runde im Pool und einem kleinen Schläfchen bereit für das Abendessen. Nach dem Rate-Spiel mit der Menükarte (wo ich bei jedem Gang wider besseren Wissens auf "Curry" getippt habe), ging es los mit Tempura-Gemüse und Walnuss-Tofu-Creme. Für mich nicht nur optisch ein absolutes Highlight, mehr gibt es da nicht zu sagen. Danach folgte lauwarme rote Beete-Suppe mit Cashewcreme. Rote Beete (oder "Rauna", wie die Schwiegermama sagt) esse ich ganz gerne, M hat eher Vorbehalte, da er den erdigen Geschmack nicht so mag. Diese rote Beete war ein Gedicht, süß und aromatisch und überhaupt nicht erdig, mit üppiger Cashewcreme perfekt abgestimmt. Als nächstes gab es Buchweizen-Pfannkuchen mit Spinat und Reismilch-Bechamel, die ich ganz toll und M weniger gut fand (er mag Bechamel aber auch nicht und ich habe ihm seine Portion gerne abgenommen). Und zum Abschluss noch etwas, von dem ich heute noch träume: Bananenkuchen. Knuspriger Teig mit sehr süßen Bananen oben darauf, himmlisch. Und ihr wisst, dass ich bei süßen Sachen ziemlich hohe Standards habe. Ein perfekter Abschluss für den Kurzurlaub in Bella Italia. Falls ihr also gerne die einzigartige Gegend Südtirols in einem schönen Hotel genießen wollt, kann ich euch das La Vimea nur empfehlen. Für mich stimmt hier einfach das Gesamtpaket - ein edles Hotel mit gesunder, leckerer Küche für Erwachsene, die Ruhe und Entspannung suchen, in einer wunderschönen Lage. Ich war sicher nicht das letzte Mal dort. Disclaimer: Ich war für den Hotelbericht und -test im La Vimea Biotiqe Hotel. Eine Bezahlung hat nicht stattgefunden, und meine Meinung war davon nicht beeinflusst - das La Vimea ist toll, punkt. Ich empfehle euch nichts, was mir nicht zusagt, meine vegane Hand drauf. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 10. - 16. April

17. April 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 10. - 16. April Montag Mit einem leckeren Curry fängt die Woche einfach besser an. In diesem hier waren neben Kokosmilch, Mandelmilch, Curry-Paste und Gemüse auch etwas im Ofen gebackener Tofu. Yum! Dienstag In letzter Zeit backe ich wieder fleißig Brot. Dieses Rezept hier geht schnell und man weiß genau, welche Zutaten drinnen sind - außerdem schmeckt es super! Hier mit einem Aufstrich aus Gürkchen, Kichererbsen und Soja-Joghurt, der mich an Thunfisch-Aufstrich erinnert. Mittwoch Chili Time! Ich liebe Chili mit Quinoa, dafür lasse ich auch jedes Soja-Hack stehen. Dazu etwas knackiges Gemüse und ich bin glücklich. Donnerstag M und ich lieben große Salate! Ich bestelle in Restaurants nie Salate, weil unsere eigenen einfach zu gut sind. In diesem hier sind grüner Salat, Paprika, Radieschen, weiße Bohnen, Avocado und Kartoffeln und ein Senf-Dressing mit viel Knoblauch. Freitag M und ich hatten den Karfreitag frei und haben die Zeit für einen Stadtbummel genutzt. M hat von seiner Arbeit noch Essensgutscheine, und wir entschieden uns dafür, diese Gutscheine für ein asiatisches Buffet in einem uns noch unbekannten Restaurant zu nutzen - immerhin ist das Essen gratis und wie schlecht kann es schon sein? Wie es sich herausstellte: Sehr schlecht. Das Buffet ging vor Fleisch, Fleisch, Meeresfrüchten und Fleisch nur so über (vieles davon sah auch nicht besonders frisch aus), das Gemüse war buchstäblich in Öl ersäuft und die Nudeln waren so salzig, dass man sie kaum essen konnte. Wir waren uns beide einig, dass der weiße Reis das leckerste Gericht war. Ohne herablassend zu klingen, mir tun Leute ehrlich leid, die denken, dass das gutes Essen ist. Gemüse muss nicht so schmecken! Samstag Ein faules Wochenende verlangt nach einem Lauf an der frischen Luft nach einer großen Portion Oatmeal mit Erdbeeren und ein wenig Schokolade darauf. Herrlich! Der restliche Tag wurde mit Besorgungen und den letzten Sonnenstrahlen verbracht. Sonntag Am Ostersonntag haben wir uns bei meinen Eltern eingeladen. Mein Vater hat vegane faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree, grünen Bohnen und Biersauce gezaubert, als Dessert haben wir richtig reingehauen: Neben einer selbstgemachten Kokostorte (Rezept bald am Blog) gab es auch noch für jeden ein veganes Magnum (also Vanilleeis in Schokohülle). Perfekt für Ostern, aber danach war ich richtig, richtig voll. Bonus Ich war kürzlich eine Nacht in München für einen spontanen Ausflug und kann euch die Schlemmerei nicht vorenthalten. Gegessen habe ich am Abend im Hans im Glück, die mehrere vegane Burger anbieten und seit Neuestem sogar einen veganen Kuchen (der lecker ist, aber mit etwas veganem Eis noch besser wäre!). Am nächsten Tag waren wir im Louis Hotel am Vikutalienmarkt frühstücken. Das Frühstück dort ist wirklich ein Erlebnis, die vegane Auswahl ist riesig und sie machen die allerbesten veganen Pancakes! Abends waren wir noch im Royal Kebaphaus am Hauptbahnhof auf einen veganen Dürüm (den ich nur aus Gusto, aber nicht aus Hunger gegessen habe, um ehrlich zu sein). Insgesamt ein wirklich köstlicher Ausflug! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Chocolate Chip Cookies mit Cashewmus (ohne Öl oder Margarine)

9. April 2017 Totally Veg! 

Vegane Chocolate Chip Cookies mit Cashewmus (ohne Öl oder Margarine)Ostern steht vor der Türe und am Ostersonntag ist Naschen angesagt! Während zwar in meinem Küchenschrank schon ein veganer Schokohase geduldig wartet, ist etwas Selbstgebackenes sogar noch besser! Aber Schokolade muss es sein - am besten Chocolate Chip Cookies! Diese Cookies habe ich kürzlich für einen Abend mit Freunden kreiert - und sie sind herrlich knusprig, innen weich und schmecken himmlisch. Sie kommen sogar komplett ohne Öl oder Margarine aus! Anstelle davon kommt Cashewmus in den Teig - ja, auch Cashews haben viel Fett, aber gleichzeitig auf viele gesunde Eigenschaften, und die Cookies hauen trotzdem nicht so rein wie ihr reguläres Gegenstück. Außerdem liebe ich Cashewmus heiß, es gibt einen tollen, fast buttrigen Geschmack - ihr könnt auch Erdnussmus verwenden, aber ich mag sie mit Cashews einfach lieber.  Chocolate Chip Cookies (für 12 Stück) 50 Gramm Cashewmus 70 ml Mandel- oder Sojamilch 80 Gramm brauner Zucker 50 Gramm weißer Zucker 1 Messerspitze gemahlene Vanille (optional) 180 Gramm Mehl 1/­­2 TL Natron 1/­­4 TL Salz Prise Zimt 100 Gramm vegane Schokotropfen (oder gehackte Schokolade) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.  In einer Schüssel das Cashewmus mit Mandelmilch, Zucker und Vanille  mit einem Schneebesen verrühren (das Cashewmus kann kurz in der Mikrowelle erwärmt werden, damit es sich besser vermischen lässt). In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz, Zimt und Schokotropfen vermischen. Die Mehl-Mischung in drei Teilen unter die Cashew-Zucker-Mischung heben und behutsam mit einem Löffel einen formbaren Teig daraus rühren. Den Teig esslöffelweise in Bällchen auf das Blech setzen und bei 180 Grad etwa 9 - 12 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt ist. Die Kekse werden in der Mitte noch weich sein, sie werden nach dem Auskühlen aber fest. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegan in Dublin

26. März 2017 Totally Veg! 

Vegan in DublinMein Mann M und ich haben unsere Geburtstage sehr knapp hintereinander. Da wir es mit materiellen Geschenken nicht so haben (und wir unsere kleine Wohnung nur sehr begrenzt Stauraum bietet), investieren wir gerne in gemeinsame Erinnerungen. Darum ging es heuer zu unseren Geburtstagen nach Dublin! Wir waren vor einigen Jahren bereits auf der grünen Insel, haben da aber mehr Zeit mit Landpartien verbracht und es nicht bis in die Hauptstadt geschafft - zum Glück konnten wir das nun nachholen! Dublin ist eine tolle Stadt und für einen kurzen Aufenthalt (wir waren drei Nächte dort) wie geschaffen. Der Liffey River Gleich nach unserer Ankunft ging es in die Innenstadt, da es bereits früher Nachmittag war und wir seit dem Frühstück nichts im Bäuchlein hatten. Gezogen hat es uns zu Umi Falafel, die, richtig geraten, Falafel und allerlei andere Köstlichkeiten aus der Kichererbse anbieten. Zu Mittag gibt es außerdem günstige Lunch-Menüs. Ich bestellte den Tabbouleh-Salat, Hummus, Falafel und Brot, M hatte den Falafel-Wrap mit Kartoffelspalten. Mir hat besonders der Tabbouleh-Salat ausgezeichnet geschmeckt und auch die Kartoffelspalten waren eine Wucht! Einzig der Wrap hätte etwas mehr Hummus vertragen können, aber er war trotzdem sehr gut.  Tabbouleh, Hummus, Pita-Brot und Falafel  Falafel-Wrap mit Kartoffelspalten im Körbchen Danach war ein Spaziergang angesagt durch bereits in Blüte stehende Parks und rund um das Dublin Castle. In der Chester Beatty Library befindet sich ein sehr schönes Cafe, die auch einen tollen Soja-Cappucino machen!  Dublin Castle  Park neben dem Dublin Castle  Dublin Castle  Kaffee & Soja-Cappucino - mhmm  Cafe in der Chester Beatty Library Am nächsten Tag hatten wir einen frühen Termin am Trinity College, um die Ausstellung rund um das Book of Kells zu bewundern. Das Buch ist wirklich schön, noch schöner fand ich aber die alte Bibliothek! Ein Tipp: Bucht euch einen frühen Termin und marschiert durch die Ausstellung in die Bibliothek, dann seid ihr dort ganz alleine und könnt in Ruhe den Geruch nach alten Büchern einatmen (in die Ausstellung könnt ihr dann zurück, wenn die Touristenhorden eingefallen sind).  Trinity College    Trinity College  Old Library im Book of Kells Museum - ich plane, hier einzuziehen Old Library Wendeltreppe Zum Mittagessen ging es dann ins Restaurant Cornucopia. In diesem vegetarischen Restaurant holt ihr euch das Essen selbst vom Tresen und nehmt dann im gemütlichen Dining-Room Platz. M entschied sich für die herzhafte Polenta mit Sauce, und bei mir fiel die Wahl auf das Kürbis-Gulasch mit Tofu. Mein Kürbis-Gulasch war hervorragend, so cremig, mit süßem Kürbis und herzhaft eingelegtem Tofu (obwohl es M herablassend als "Gatsch" bezeichnet hat). Zu jedem Gericht darf man sich auch Salate aussuchen und die haben mir auch besonders gut geschmeckt, M und ich waren uns einig, dass der Kartoffelsalat unser Favorit war! Die Kartoffeln waren mit einem cremigen Dressing angemacht und es waren ganze Haselnüsse drin, mhmm. Während die Preise im ersten Moment nicht zu günstig wirken, sind die Portionen tatsächlich riesig, wir hatten schon zu kämpfen, unsere Teller zu leeren.  Polenta-Cakes  Eintopf mit Kürbis und Tofu Herrlicher Kartoffelsalat! Nach dem Besuch im Cornucopia waren wir dank der großzügigen Portionen so voll, dass wir ein Nickerchen brauchten. Anschließend ging es durch Temple Bar (die Ausgeh-Meile) und schließlich bis ins älteste Pub Irlands, dem Brazen Head. Ich fand es dort sehr gemütlich und kann den Besuch nur empfehlen!  The Temple Bar bei Nacht  Brazen Head Pub Brazen Head Pub Am nächsten Tag war M's Geburtstag! Nach einem Frühstück im Hotel (geschlafen haben wir übrigens im Holiday Inn Express Dublin City, das ich nur empfehlen kann) ging es in die Guinness Brauerei, was sich M besonders gewünscht hat. Guinness-Bier ist leider nicht vegan #sadface, aber, und jetzt kommt das große Aber, Guinness wird die Produktion noch heuer so umstellen, dass das Bier ohne tierische Klärstoffe auskommt! Hurra! Ich finde es super, dass hier auf Kundenwünsche eingegangen wird und freue mich schon darauf, wenn das Bier dann vegan ist - bis dahin kann man ja das Museum genießen. Im Eintrittspreis ist ein Glas Guinness inkludiert, das man aber auch für einen Soft Drink benutzen kann. Der Besuch des Museums lohnt sich jedenfalls, die Ausstellung ist sehr schön und modern aufbereitet, das alte Gebäude sehr beeindruckend und das Highlight ist sicherlich die Gravity Bar im obersten Stockwerk, in der man eine wunderbare Aussicht über Dublin hat. Für das Geburtstagskind kam dann extra die Sonne heraus! Frühstück im Hotel - Baked Beans mit Toast, Sojamilch mit Weetabix  Eingang zur Guinness Brewery  Schöne alte Architektur der Brauerei  Im Museum Aussicht von der Gravity Bar im Guinness Museum   Für M's Geburtstag musste es etwas Besonderes zu Mittag sein und so hatte ich uns einen Tisch im veganen Restaurant Sova Vegan Butcher reserviert. M bestellte den Döner Wrap und ich den Burger, beides war umwerfend! Saftig, deftig und genau das Richtige für einen Geburtstag. Natürlich mussten wir auch Dessert bestellen und es gab für uns zum Abschluss noch Lime Cheesecake im Glas und Chocolate Mousse, beides wirklich gut. Wir rollten aus dem Restaurant, aber das war es wert! Ich kann einen Besuch im Sova Vegan Butcher nur empfehlen, es ist sehr nett eingerichtet und das Team dort sehr zuvorkommen.  Burger mit Salat Seitan Wrap mit Salat   Schokomousse - aus Avocado gemacht!  Lime Cheesecake mit Erdbeeren  Sova Vegan Butcher   Nach einem Spaziergang kehrten wir noch beim Rolling Donut ein. In diesem Donut Shop gibt es täglich mehrere vegane Sorten! Mein Liebling war der Vanille-Mandel-Donut, M liebte den Schoko-Kokos-Donut. Wir haben dort öfters Donuts gekauft, sie machen sich auch ausgezeichnet zu einem abendlichen Picknick im Hotel!  Rolling Donut - Donut Himmel!  Schoko-Kokos-Donut Vanille-Mandel-Donut  Unser Hotel Picknick - vegane Sandwiches von Marks & Spencer, Chips, Donuts, Rohkost-Riegel und die allerbesten Kekse von Tesco (zum Glück gibt es die bei uns nicht!) Am letzten Tag spazierten wir noch ein wenig durch Dublin, bevor wir dann in Nando's eingekehrten. In dieser Kette waren wir bereits in London und dort nicht so begeistert, aber wir beschlossen, es noch einmal zu versuchen. Dieses Mal bestellten wir den Veggie Burger und Veggie Wrap mit extra Avocado, und es war viel besser! Wenn man Lust auf etwas junkiges Essen hat, ist man dort jedenfalls gut aufgehoben.  Christ Church Cathedral    Blumen!  The Oliver St. John Gogarty Bar - sehr touristisch, aber auch nett  Samuel Beckett Bridge in Form einer Harfe  Veggie Burger mit Pommes und Knoblauchbrot (erstaunlicherweise auch vegan)  Veggie Wrap mit Pommes Dublin ist eine so hübsche Stadt und es gibt so viel zu tun - ich kann nur meine wärmste Empfehlung aussprechen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Quinoa-Salat mit Bohnen und Cashew-Dressing (glutenfrei, ohne Öl)

5. März 2017 Totally Veg! 

Quinoa-Salat mit Bohnen und Cashew-Dressing (glutenfrei, ohne Öl)Der Frühling kommt, ganz bestimmt! Auch wenn es momentan noch kühl und düster draußen sein kann, die warme Jahreszeit erwartet uns... und ich esse aus lauter Vorfreude schon viele knackige Salate. Mein Mann und ich nehmen uns beide unser Mittagessen ins Büro mit und ich bin immer gut gelaunt, wenn ich meine Lunchbox aufmache und mich viele bunte Farben anlachen! Da ich am Morgen weder Zeit noch Lust habe, Gemüse zu schnippeln, müssen meine Salate bereits am Vorabend hergerichtet werden und am nächsten Tag trotzdem noch gut schmecken - kurz, meine Salate müssen belastbar sein. Dieser Quinoa-Salat mit Cashew-Dressing ist dafür perfekt, er schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, lässt sich als Mittagessen für die Arbeit, in der Uni oder Schule super transportieren und macht dabei trotzdem nicht schlapp. Das Wichtigste ist natürlich, dass er toll schmeckt, ich liebe den Kontrast zwischen knackigem Gemüse, weichen Bohnen und dem cremig-buttrigem Dresssing. Auch mein Mann M isst diesen Salat sehr gerne, und das, obwohl er um Quinoa sonst üblicherweise gerne einen weiten Bogen schlägt. Der Salat versorgt euch auch mit vielen Vitaminen und Nährstoffen, die man für einen anstrengenden Tag eben so braucht (aber vor allem ist er sehr, sehr lecker). An Gemüse könnt ihr natürlich variieren, was ihr gerade zur Hand habt - Tomaten und Gurken sollten besser entkernt werden, damit der Salat nicht gatschig wird. Den Rucola lege ich am Morgen einfach auf den Salat und mische ihn zum Mittagessen unter, damit er nicht zusammenfällt. Quinoa-Salat mit Bohnen und Cashew-Dressing (für vier Portionen) Für den Salat: 180 Gramm Quinoa 400 ml Gemüsebrühe 1 gelber Paprika, klein geschnitten 1/­­2 Salatgurke, entkernt und fein geschnitten 2 Stangen Stangensellerie, fein geschnitten 2 kleine Karotten, fein geschnitten 200 Gramm weiße Bohnen, aus der Dose 3 EL Edelhefeflocken Rucola zum Anrichten Für das Dressing: 40 Gramm Cashewmus 4 EL heller Balsamico-Essig (oder euer liebster Essig) 4 EL Wasser 1 TL Senf 1 gepresste Knoblauchzehe Salz Den Quinoa in einem feinmaschigen Sieb waschen (so schmeckt er dann nicht bitter). Gemeinsam mit der Gemüsebrühe in einen Topf füllen und zum Kochen bringen. Die Hitze zurück nehmen und zugedeckt köcheln lassen, bis der Quinoa die Flüssigkeit aufgenommen hat. Auskühlen lassen, bis er nicht mehr zu heiß ist, dann mit den restlichen Zutaten für den Salat (bis auf den Rucola) vermischen. Für das Dressing alle Zutaten in einer Schüssel mit einem Schneebesen gut verrühren (ihr könnt das Cashewmus kurz erwärmen, wenn es sich sehr wehrt) und über den Salat leeren. Gut durchmischen und für mindestens eine halbe Stunde kühl stellen. Zum Servieren jeweils eine Handvoll Rucola klein schneiden und den Salat darauf anrichten. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche mit Wiener Vegan Ball - 13. - 19. 2. 2017

20. Februar 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche mit Wiener Vegan Ball - 13. - 19. 2. 2017   Montag Mich juckte es in den Fingern nach etwas Frischem zum Abendessen und so habe ich M und mir ein kleines Salat-Buffet zusammengestellt, mit Krautsalat, Salat aus roten Rüben, Bohnensalat und Blattsalat. Nachdem M Salat liebt (er ist sogar der größere Salat-Tiger von uns beiden), war der natürlich entzückt.   Dienstag Obwohl M und ich uns nicht viel aus dem Valentinstag machen, wartete am Frühstückstisch diese süße vegane Kuh auf mich, gemacht aus meiner liebsten Kokos-Schokolade von Zotter. Mittwoch Im Winter sind meine Hände immer schrecklich trocken. Zum Glück habe ich jetzt diese Handcreme von TreacleMoon entdeckt (#notsponsored), die ganz herrlich duftet! Donnerstag Haferflocken mit gefrorenen Beeren gehen doch immer, oder? Für den kleinen Hunger gibts die bei uns auch zum Abendessen. Freitag Wir sind nach Wien gedüst, um dort am Wiener Vegan Ball teilzunehmen! Nachdem wir am Abend im Hotel eingecheckt haben, ging es schnurstracks zur Swing Kitchen auf ein mächtiges Menü (wir mussten einen Teil davon einpacken, weil wir so geschwächelt haben). Samstag Samstag war sicherlich mein absoluter Lieblingstag dieser Woche! Zu einem späten Frühstück fielen wir im Superfood Deli ein, die dort ganz fabelhafte und hübsche Smoothie-Bowls machen. Ich kann diesen hübschen Laden nur empfehlen, das Essen ist toll und auch das Personal ist sehr freundlich! Abends ging es dann zum Wiener Vegan Ball im Arcotel Kaiserwasser, der mit einem fulminanten 5-Gänge-Dinner eröffnet wurde. Ich muss sagen, dass das Dinner wirklich ein Highlight war, jeder Gang war ausgezeichnet! Paniertes veganes Scampi auf Avocado Tartar  Glasierte Tomate mit Tofu-Füllung auf Tapioka (ist das nicht wunderschön?)  Kokossuppe mit Linsen und Shitake-Pilzen - eine der besten Suppen meines Lebens!  Dreierlei Teigtaschen auf Ratatouille-Gemüse  Apfelstrudel mal anders mit flambierten Rum-Obstsalat     Danach hatten M und ich Spaß auf der Tanzfläche (auch, wenn wir nicht formell tanzen können - aber darum geht es ja nicht, oder?) und machten uns einen schönen Abend. Abgeschlossen wurde der Abend dann mit einem tollen Goodie-Bag, voll mit leckeren veganen Dingen. Den Faschingskrapfen hat M dann am nächsten Morgen gefrühstückt. Sonntag Wir waren am Sonntag doch etwas müde und sind nach einem schönen Spaziergang in der Sonne und etwas Sushi wieder richtig Salzburg aufgebrochen. Daheim in unserer kleinen Wohnung war dann die Bettzeit sehr, sehr bald. Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 30.1. - 6.2. 2017

6. Februar 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 30.1. - 6.2. 2017 Montag Auch diesen Sonntag habe ich brav für die nächste Woche vorgekocht - eine Gemüsesuppe mit Kichererbsen und extra Reis dazu. Daraus haben wir vier Portionen herausbekommen. Zwei Büro-Essen, über die ich mir keine Gedanken machen muss! Dienstag Dienstag ist Yoga-Tag ist Smoothie-Tag. Heute gab es einen großen grünen Smoothie mit Banane, Grünkohl, Kiwi und frisch gepresstem Orangensaft. Einziger Nachteil: Da ich den Smoothie recht spät trinke (erst so gegen halb 10, nach dem Yoga) und es doch eine ganze Menge Flüssigkeit ist, wandert man in der Nacht ins Badezimmer. Mittwoch Dieses Video von Kühen, die eine Schildkröte kennenlernen, hat mich zum Lachen gebracht. Es gibt einfach nichts Lustigeres als hüpfende Kühe! Donnerstag Auch diese Woche gab es wieder reichlich Kartoffeln, nach meiner neuen Lieblingsmethode zubereitet (schälen, in grobe Stücke schneiden, weich kochen und dann auf Backpapier im Ofen etwa 20 Minuten bei 190 - 200 Grad backen). Und ich finde es schade, dass es unsere bevorzugten Kartofferl nur im 2 Kilo-Sack gibt, das ist nicht besonders viel und in unserer Mini-Wohnung muss ein Sack darum im Kleiderschrank aufbewahrt werden (nein, fragt lieber nicht). Am liebsten essen wir übrigens weichkochende Kartoffeln! Freitag Momentan geht mir das kalte Wetter schon gewaltig auf die Nerven. Ich hätte gerne Frühling! Oder Sommer! Früher mochte ich den Sommer überhaupt nicht, die Hitze fand ich einfach furchtbar. Seit einigen Jahren habe ich mich allerdings damit angefreundet und sehne mich jedes Jahr schon nach Wärme. Vielleicht liegt's an meinen alten (Ü-30) Knochen, wer weiß. Aber gegen einen schönen, heißen Tag, so wie wir in unserem Urlaub in Kalifornien viele hatten, hätte ich wirklich nichts einzuwenden. Kennt ihr schon meinen Reisebericht vom letzten Jahr? Und habt ihr schon Urlaubspläne? Samstag Sushi. Avocado-Maki. Muss ich mehr sagen? Ich könnte es wirklich jeden Tag essen. Und mittlerweile habe ich mich sogar an den eingelegten Ingwer gewöhnt und esse ihn brav auf. Sonntag Ich liebe Frühstückscerealien! Schon als Teenager habe ich die "supergesunden" Schoko-Krispies schachtelweise gefuttert. Heutzutage esse ich sie seltener, aber dafür mit Genuß. Die hier mit Erdnussbutter und Schokolade habe ich mit Vanille-Sojamilch gegessen, traumhaft! Und bei mir müssen Cerealien unbedingt gatschig sein, mit knusprig kann ich gar nichts anfangen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 23. - 29. Januar

29. Januar 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 23. - 29. Januar Montag Ich weiß ja nicht, wie euer Januar war, aber meiner war nicht so besonders! Ich bin jedenfalls froh, den Februar einzuläuten. Aber zuvor gibt es natürlich noch die vegane Woche für euch.  Ich habe mir angewohnt, am Sonntag ein wenig vorzukochen, damit der Start in die neue Woche besser gelingt. Montag gab es eine Portion dieses Linsen-Eintopf mit Aubergine und dazu Reis. Insgesamt haben M und ich aus diesem großen Topf vier Portionen gemacht, und ich finde es angenehm, wenn ich nicht jeden Tag über das Mittagessen für den nächsten Tag nachdenken muss. Dienstag Dienstag ist Yoga-Tag und nach Yoga komme ich erst spät nach Hause. Dann gibt es meistens nur einen schnellen Smoothie, so wie diesen hier mit Grünkohl, Banane, gefrorenen Beeren und frisch gepressten Orangensaft. Perfekt als leichtes, spätes Abendessen, aber eigentlich warte ich nur darauf, dass sich meine Nachbarn über den abendlichen Mixer beschweren. Mittwoch Diese Woche war bei uns Kartoffelwoche! Ich habe diese (für mich) neue Methode: Ich schäle die Kartoffeln, schneide sie in grobe Stücke und koche sie weich. Dann gieße ich sie ab und streue Oregano und Salz darüber und röste sie auf etwas Backpapier im Ofen bei 200 Grad für 15 - 20 Minuten. Durch die ausgetretene Stärke bekommen sie eine wunderbare Kruste und bleiben innen köstlich weich! Dazu gab es selbstgemachte Cocktailsauce, Gurken und Baked Beans.   Donnerstag  Ich war endlich so vernünftig, mir die Zutaten für mein tägliches Frühstück im Büro zu verstauen, anstatt sie jeden Morgen in die Arbeit zu schleppen. Ich esse vormittags gerne Haferflocken mit Zucker, Zimt und einer zerdrückten Banane, was ich alles mit Wasser für ein paar Minuten in der Mikro erhitze.  Freitag Wir hatten einen Geburtstag in der Arbeit und zu diesem Anlass habe ich meinen Karottenkuchen gebacken. Ich habe den Kuchen sicher schon 50x gebacken und er schmeckt einfach jedes Mal, außerdem ist es ein sehr simples Rezept. Samstag Es war Kartoffelwoche... darum mussten es nochmal diese leckeren Kartofferl sein, mit allem, was die Reste so hergeben. Sonntag M und ich haben endlich die neuen veganen Krapfen der Bäckerei Anker probiert! Entschuldigt die eingetapschten Stellen am Krapfen, M hat ihn wohl vor Aufregung etwas zu fest gedrückt. Ich finde, die veganen Krapfen sind sehr, sehr gut, für meinen Geschmack könnten sie noch etwas luftiger sein, aber das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau. Von den üblichen Krapfen sind sie (außer durch die Form) nicht zu unterscheiden. In Salzburg findet ihr sie in den Filialen von Anker am Bahnhof und im LKH. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Silvester in London

8. Januar 2017 Totally Veg! 

Silvester in LondonSeid ihr gut ins Jahr 2017 gerutscht? Das neue Jahr ist nun schon eine Woche alt und ich wollte euch berichten, wie ich heuer mein Silvester verbracht habe: M und ich waren in London! London ist eine unserer absoluten Lieblingsstädte. Falls ihr gerne an Silvester verreisen würdet - es war halb so voll, wie ich befürchtet habe, auch am Flughafen war es durchaus erträglich und ich würde es jederzeit wiederholen! Da wir schon mehrmals in London waren, haben wir uns aber das klassische Sightseeing-Programm gespart und und einfach treiben lassen. Bummeln, spazieren, in Pubs sitzen - es war herrlich!  Aber der Reihe nach... Nach unserer etwas verspäteten Ankunft (der Nebel am Flughafen war derart dicht, dass ich die Landebahn aus dem Fenster nicht gesehen habe), nahmen wir den Zug in die Stadt. Wir waren schon recht hungrig und kehrten in Nando's nahe London Bridge und Borough Markets ein. Von diesem Restaurant hatte ich schon viel gehört, immerhin gibt es hier einen veganen Burger (Veggie Burger minus Mayo) und gut gewürzte Pommes. Fazit: Es war ok. Ich bin hier irgendwie einem Hype erlegen. Der Veggie Burger war durchschnittlich, die Pommes einfach nur scharf, dafür war das Knoblauchbrot sehr gut. Das Restaurant ist zwar schön eingerichtet, aber leider stehen die Tische so eng beieinander, dass man trotzdem mit der Nase im Brathuhn des Nachbarn drinsteckt. Wenn ich irgendwo wäre, wo es sonst nichts gibt, ginge ich erneut hin, ansonsten reiße ich mich nicht darum. Falls es euch zu Nando's verschlägt, hier gibt es eine Übersicht über das vegane Essen. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Hotel und Pub... herrlich. Am Silvestertag stärkten wir uns im Hotel bei Baked Beans (die dort irgendwie immer am besten schmecken!), bummelten wir durch die Innenstadt und waren - Überraschung - wieder im Pub. Nach einem (oder zwei) leckeren Cider ging es dann weiter zum vegetarischen Restaurant Tibits, von dem ich schon sehr viel gehört habe. Dort gibt es ein Buffet, bei dem man sich selbst bedient und dann nach Gewicht des Teller abgerechnet wird. Vegane Speisen sind klar angeschrieben, und etwa 60 % des Angebots war vegan. Alles war ausgezeichnet! Besonders die Onion Rings, die vegane Cocktailsauce und der Kartoffelsalat schmeckten uns besonders gut. Als Dessert gab es Sticky Pudding mit Mango- und Mandarinencreme. Das Tibits ist in einer Seitenstraße der Regent Street gelegen, daher ideal nach einem Einkaufsbummel und ich kann es nur wärmstens empfehlen! Das große Feuerwerk am Silvesterabend haben wir uns dann erspart. Mit so vielen Menschen in der Kälte stundenlang zu warten ist nicht gerade meine Vorstellung eines gelungenen Abends. Stattdessen haben wir es uns mit Snacks im Hotelzimmer gemütlich gemacht... schön war's! Die Snacks haben wir im Whole Foods Kensington eingekauft. Wer allerdings amerikanische Whole Foods gewöhnt ist, wird hier etwas enttäuscht sein. Da wir praktisch sofort nach dem Datumswechsel weggedöst sind, waren wir am 1. Jänner frisch und munter - ich liebe das! M hatte einen Spaziergang für uns herausgesucht, der wirklich schön ist und den ich euch nur empfehlen kann. Entlang des Regent's Canals geht es von der Paddington Station nach Camden. Man spaziert vorbei an klassischen Londoner Siedlungen, bei denen ich immer an Doctor Who denken muss, durch Little Venice, vorbei an Luxusvillen, am Londoner Zoo (buh) und landet schließlich in den Camden Lock. Der Spaziergang hat uns etwa eine gute Stunde in Anspruch genommen und es war toll, eine neue Seite an London zu entdecken. Angekommen in den Camden Lock Markets, war es Zeit für ein Mittagessen. Die Food Stands wurden etwas umstrukturiert und wir freuten uns sehr, einen komplett veganen Stand mit mexikanischem Essen zu entdecken. Wir aßen zwei Portionen Fish Tacos, einen Burrito mit BBQ Jackfruit und die Nachos mit Käsesauce. Alles war köstlich, aber besonders die Fish Tacos waren nicht von dieser Welt! Danach kehrten wir in die Cuban Bar ein. Nachdem es draussen mittlerweile wild stürmte, waren uns die kubanischen Klänge und exotischen Drinks nur recht. Kein Besuch der Camden Locks ist komplett ohne einen Besuch von Cookies and Scream. Dort werden rein vegane Kekse, Brownies, Donuts und Shakes angeboten. Während ich die Donuts und Brownies nicht so besonders finde, liebe ich die Cookie Sandwiches und besonders die Shakes. Wir teilten uns einen Cookie Dough Shake - veganes Schokoladeneis, roher Keksteig und Sojamilch, püriert zu einem creamy dreamy Shake, garniert mit einer Eiskugel und mehr Keksteig. Himmlisch! Da ich an diesem Tag meinen achten veganen Jahrestag feierte, war das ein sehr gelungener Abschluss. Natürlich war der Tag nicht vorbei ohne einen (oder zwei) Absacker in unserem liebsten Pub. Irgendwie bin ich froh, dass es so weit weg ist, ansonsten würde ich dort wohl jeden Abend hängen bleiben!   The Alma in Wandsworth - unser liebstes Pub! Am nächsten Tag ging es nach Hause, allerdings ging der Rückflug erst am frühen Nachmittag. Aber ich verbringe gerne Zeit am Flughafen - bin ich da die Einzige? Dutyfree-Shops, Büchergeschäfte, Bars, Restaurants, Durchsagen... ich liebe den Trubel auf einem Flughafen! M und ich haben am Flughafen noch zu Mittag gegessen. Bei Wagamama gab es Kokos-Currysuppe mit Reisnudeln und Gemüse (Yasai Itame), gebratenen Reis ohne Ei, Edamame und frisch gepressten Saft. Ein perfekter Abschluss für unseren Ausflug. Jetzt freue ich mich auf ein aufregendes, tolles Jahr 2017! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Weihnachten bei Familie Totally Veg!

28. Dezember 2016 Totally Veg! 

Weihnachten bei Familie Totally Veg!Die Feiertage sind geschlagen. Die Keksteller sind leergegessen, der Hosenbund spannt erfolgreich, der Christbaum schaut schon etwas trocken aus. Wie war euer Weihnachtsfest? Meines war sehr schön - entspannt, gefüllt mit Familie, Freunden und viel gutem Essen. Am Heiligen Abend waren M und ich bei meinen Eltern. Nach einem gesunden Frühstück bestehend aus Oatmeal mit Banane und Kiwi, gab es abends Papa's klassische Weihnachtstapas (viele von den Rezepten gibt es auch in meinem Buch!) - russischer Salat, eine vegane Frittata, kleine Salzkartofferl mit Mojo Sauce, Gemüsebällchen mit Tomatensauce, Rüben-Salat, eingelegte Schwammerl, Blätterteigtaschen mit Schwammerl-Räuchertofu-Füllung, Knoblauchsauce... ein richtiges Festessen! Zum Dessert habe ich eine Variante des Trifles gemacht - Schokokekse, Vanillecreme, Schoko-Amaretto-Creme und Kirschen, hübsch in einem Glas geschichtet und mit ein paar Schokostreuseln getoppt. Lecker! Das ganze Essen am Heiligen Abend bei meinen Eltern ist übrigens vegan, wie auch sonst, wenn ich zu Gast bin (meine Eltern leben vegetarisch). Nach dem Essen haben wir uns samt Kaffee mit Amaretto auf die Couch gewuchtet, den Christbaum bestaunt und mit meiner Oma Uno gespielt (die uns übrigens auch mit ihren 90 Jahren noch besiegt hat). Am 25. Dezember waren wir bei M's Eltern eingeladen. Dort gab es eine vegane Pizza mit Salat. Die Pizza war nur für uns vegan, der Rest der Familie aß sie mit Fleisch (wir arbeiten noch daran! Aber immer lieb sein). Als Nachtisch habe ich Tiramisu mitgebracht, das wir mit M's ganzer Verwandtschaft geteilt haben. Am Abend waren M und ich in einem sehr schönen, sehr altmodischen Kino mit Tischbedienung, wo wir natürlich auch noch an ein paar Erdnussflocken knabbern mussten. Am 26. Dezember habe ich einen langen Spaziergang mit meiner Mama unternommen - wirklich, die ganze Sitzerei wird irgendwann so anstrengend! In der Zwischenzeit hat Papa Totally Veg! schon wieder aufgekocht - einen mit Rotkraut gefüllten Kartoffelknödel an cremigen Champignons und Kohlsprossen. Yum! Der Rest des Tages wurde mit Schläfchen und Lesen und kitschigen Weihnachtsfilmen verbracht. Nur noch 361 Tage bis Weihnachten! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Räuchertofuschnecken

23. Dezember 2016 Totally Veg! 

Räuchertofuschnecken Dieses Rezept ist einer der Dauerbrenner auf meinem Blog und musste einfach in mein neues Buch Weihnachten Vegan. Jedes Mal, wenn jemand sagt, dass er keinen Tofu mag, setze ich ihm diese Schnecken vor und verkünde immer erst nach der letzten Schnecke, dass die Hauptzutat Tofu ist. Fies, ich weiß. Ich finde diesen Schnecken super für euer Buffet an den Feiertagen oder als schnellen Snack, während ihr die letzten Geschenke einwickelt! Räuchertofuschnecken (für 4 - 5 als Snack) 200 g Räuchertofu 3 EL Tomatenmark 1 Zwiebel, sehr fein gewürfelt 2-3 EL Sojasauce 1 veganer Blätterteig aus dem Kühlregal Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Räuchertofu fein mit der Gabel zerdrücken oder einfach im Mixer zerkleinern. Das Tomatenmark und die Zwiebel dazugeben, gut durchmischen und mit der Sojasauce abschmecken. Den Blätterteig ausrollen und die Räuchertofumischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen, an einem Ende ca. 2 cm frei lassen. Den Blätterteig längs zusammenrollen, damit eine lange Rolle entsteht und die freibleibenden Enden schließen. Mit einem Messer in dünne Schnecken schneiden. Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Schnecken darauf legen, etwa 20-30 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Teiglinge umdrehen, damit sie von allen Seiten knusprig werden. Vor dem Servieren auskühlen lassen.Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Ideen für das Weihnachtsessen

21. Dezember 2016 Totally Veg! 

Vegane Ideen für das WeihnachtsessenHabt ihr euch schon ein Menü für die Weihnachtsfeiertage überlegt? In meinem Buch Weihnachten Vegan gibt es dafür ein ganzes Kapitel und viele, viele Anregungen, aber auch mein Blog ist eine wahre Fundgrube! Heute stelle ich euch die Gerichte vor, die ich auch selbst an den Feiertagen auftischen würde. Vorspeisen Caesar's Salat  Steirische Bruschette mit Avocado   Maroni-Kartoffelsuppe Schwarzbrot-Crostini mit getrockneten Tomaten    Couscous-Salat mit weißen Bohnen und scharfer Wurst (auch mit gebratenem Räuchertofu anstatt der vegane Wurst köstlich) Hauptspeisen Risotto mit roter Beete Pasta an cremiger Artischockensauce mit Pinienkernen   Linsenbraten mit Kartoffelpüree und cremigen Fisolen "Lamm-Eintopf" mit Pflaumen und Wintergemüse  Paprika-Seitan (schmeckt zu Reis, Pasta oder auch Risotto) Murgh Makhani mit frisch gebackenem Naan-Brot Desserts Weihnachtskuchen mit Sauce Lebkuchenmousse auf Himbeerspiegel  Peanutbutter Pie    Tiramisu   Apple Crisp   Schichtdessert mit Früchten (Trifle) Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Lebkuchenmännchen

19. Dezember 2016 Totally Veg! 

LebkuchenmännchenSehen diese Lebkuchenmännchen nicht niedlich aus? Sie schmecken auch ganz wunderbar nach Weihnachten und entzücken sicher jeden, dem ihr sie anbietet. Ihr könnt sie auch ohne Zuckerglasur, sondern einfach nur mit Staubzucker zubereitet, aber natürlich sehen sie mit einem Gesicht und ein paar Knöpfen viel hübscher aus! Für das Auftragen der Glasur müsst ihr nur etwas Geduld mitbringen - aber mit ein paar Weihnachtsliedern wird das schon! Lebkuchenmännchen (für etwa 25 Stück) 350 Gramm Mehl 1/­­4 TL Salz 3/­­4 TL Natron 4 TL Lebkuchengewürz (am besten selbstgemacht) 100 Gramm pflanzliche Margarine, weich 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 30 Gramm Zucker 150 Gramm Agavensirup 50 ml Vanille-Sojamilch (oder andere pflanzliche Milch) Für die Glasur 180 Gramm Staubzucker 2 EL Sojamilch Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Salz Natron und Lebkuchengewürz vermischen. Die Margarine mit dem Zucker sehr gut vermischen, dann Agavensirup hinzugeben und nochmals gut vermischen. Zusammen mit der Vanille-Sojamilch und dem Mehl zu einem glatten Teig mischen. Den Teig dann für 5 - 10 Minuten kühl stellen. Den Teig auf Backpapier ausrollen (etwa 0,5 cm dick) und mit einem Keksausstecher ausstechen. Die Männchen auf ein Backblech mit Backpapier setzen und 9 - 12 Minuuten backen, oder so lange, bis die Ränder leicht gebräunt sind (die Männchen werden nach dem Auskühlen noch fester). Komplett auskühlen lassen. Für die Glasur den Staubzucker in eine Schüssel sieben. Mit der Sojamilch zu einem dicken Zuckerguss rühren. Die Glasur in eine Spritztülle mit einer sehr kleinen Tülle füllen oder in einen Ziploc-Bag, von dem ihr abschließend nur den Hauch der Spitze abschneidet. Mit viel Liebe die Männchen glasieren! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Schnelles Quinoa-Sushi

17. Dezember 2016 Totally Veg! 

Schnelles Quinoa-SushiFür einige mag "Quinoa-Sushi" nicht der Inbegriff eines Weihnachtsessens ist, ich kann nur widersprechen. Für mich ist Sushi in jeder Form ein Geschenk, ein absolutes Weihnachtsgeschenk. Veganes Sushi gehört zu meinen absoluten Leibspeisen und ich könnte vermutlich alleine von den appetitlichen Röllchen leben. Jetzt kommt der Haken: Trotz meiner Anleitung für perfektes Sushi ist gerade der Reis doch gerne etwas fehleranfällig in der Zubereitung, und wenn man den zu gatschig kocht, ist die Sushi-Freude sehr gebremst. Auch wenn ich gerne und oft klassische Sushi-Rollen mache, kann ich gerade Anfängern diese Variante mit Quinoa nur ans Herz legen. Quinoa ist viel leichter zu handhaben und das Schöne ist, dass ein wenig Gatschigkeit im Gegensatz zu Reis bei Quinoa überhaupt nicht stört, und er ist auch schneller fertig als Reis. Zum Rollen kann ich euch sagen: Nur Mut! Je weniger Gedanken man sich darüber macht, desto besser geht es, ich rolle mittlerweile auch ohne Bambusmatte. Übung macht den Meister! Quinoa-Sushi (für etwa 3 - 4 Rollen) 140 Gramm Quinoa 400 ml Gemüsebrühe 3 EL Reisessig 1/­­4 TL Agavensirup Nori-Blätter Für die Füllung: Karotte, Avocado, Paprika, Gurke und geröstete Sesamsamen Den Quinoa waschen und dann mit der Gemüsebrühe in einen Topf geben. Zugedeckt zum Köcheln bringen und dann köcheln lassen, bis der Quinoa weich ist und die Flüssigkeit aufgenommen hat. Reisessig und Agavensirup hinzugeben und Qunioa kühl stellen. Das Gemüse für die Füllung in dünne Streifen schneiden (die Gurke entkernen). Ein Viertel des nicht mehr zu heißen Quinoa auf ein Nori-Blatt legen - ich nehme das Nori immer quer, damit lange, dünne Rollen entstehen - mit Gemüse belegen, mit Sesamsamen bestreuen und mit Schwung zusammenrollen. Vorsichtig zusammenpressen, eventuell mit etwas Wasser versiegeln und einige Minuten rasten lassen. Mit einem sehr scharfen Messer in Stücke schneiden und mit Sojasauce servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganer Geburtstag & die schönste Weihnachtsdeko

15. Dezember 2016 Totally Veg! 

Veganer Geburtstag & die schönste WeihnachtsdekoMeine liebe Frau Mama feierte im Advent einen runden Geburtstag. Und weil meine Eltern richtig, richtig cool sind und vegetarisch, großteils vegan, essen, fand auch die Feier in einem Gasthaus statt, das uns Veggies sicher nicht hungern lässt: Dem Stiftskeller St. Florian bei Linz. Hier gibt es neben traditioneller Wirtshaus-Küche auch ganz viele vegane Optionen, mit üppigen Portionen und ganz viel Geschmack! Meine Mama ist nicht nur Veggie, sondern auch eine wahre Deko-Königin: Das ganze Jahr über ist die Wohnung meiner Eltern schön dekoriert und voll mit entzückendem Klimbim, aber gerade zu Weihnachten ist es besonders stimmungsvoll. Da reihen sich bunte Lichter, Girlanden, Engel und Sterne aneinander und lassen es festlich und gemütlich werden. Meine liebsten Stücke habe ich für euch eingefangen. Gebackener veganer Camembert auf Salat - lecker! Seitan in würziger Sauce mit Schupfnudeln  Der Klassiker und Liebling meiner Familie: Seitanschnitzerl mit cremigen Kartoffelsalat Maronitascherl mit Pekannüssen und Eis Topfenknödel (natürlich vegan) - eine Wucht! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Survival-Tipps für Weihnachten

13. Dezember 2016 Totally Veg! 

Vegane Survival-Tipps für WeihnachtenGerade zu Weihnachten hat man es als friedlicher Pflanzenesser oft ganz schön schwer. Es scheint, als kommt die ganze Familie nur zusammen, um einem dumme Fragen zu stellen. Die Arbeitskollegen finden kein anderes Gesprächsthema auf der Weihnachtsfeier, als das hypothetische Szenario, was man gestrandet auf einer Insel so essen wird. Und die Oma will nicht verstehen, dass auch ein Huhn aus Fleisch besteht. Wie also kann man die Feiertage überstehen? Nach acht veganen Jahren gebe ich euch ein paar Tipps auf den Weg, die mir weitergeholfen haben. Einfach mal ruhig bleiben | Wer ständig in der Defensive ist, weil er denkt, dass alle anderen Menschen Ungustl'n sind, wird auch genau das in seiner Umwelt sehen. Und eure Umwelt wird euch auch als aggressiven, überheblichen, genervten Veganer wahrnehmen. Für viele Menschen werdet ihr der erste Veganer sein, den sie sehen, und wollt ihr wirklich diesen Eindruck hinterlassen? Entspannt euch mal - die allerwenigsten wollen euch durch den Kakao ziehen, für viele ist die Frage "Was isst du denn eigentlich?" wirklich ernstgemeint.  Ihr könnt also geduldig (und gebetsmühlenartig) auf die Frage antworten oder dem anderen den Finger zeigen und die Türe zu einem Austausch für immer zuschlagen.  Was bewegt dich? | Gründe für ein veganes Leben gibt es viele. Was sind denn aber eure? Anstatt Studien-Ergebnisse und CO2-Statistiken herunterzurattern, sagt doch einfach, was euch selbst bewegt. Das wirkt nicht nur aufrichtiger, sondern  macht euch auch nicht angreifbar. Ich esse kein Fleisch, weil mir die Tiere leid tun. Punkt. Über viele Themen lässt sich debattieren, aber niemand kann euch eure persönlichen Beweggründe absprechen.  Mein früheres Ich | Kommt das Thema "Vegan" auf den Tisch, erinnert euch daran, dass euer Gegenüber nicht der Feind ist, sondern ein potentieller Verbündeter, mit dem ihr viel gemeinsam habt - und euer früheres Selbst hatte noch mehr mit dieser Person gemein. Gelegentlich kann man sich daran erinnern, dass man selbst auch mal Fleischesser war (ich zumindest war es). Und man kann es auch laut sagen. Nicht herablassend ("ich war auch mal so blind wie du"), sondern um Gemeinschaft herzustellen. Ich habe früher gerne Fleisch gegessen. Da, ich habe es gesagt. Aber ich finde es nicht gut, wie Tiere in Massentierhaltung behandelt werden, meinst du nicht auch? Und hast du schon einmal Tofu probiert? Ich habe da ein echt gutes Rezept... Um was geht es hier? | Weihnachten ist emotional aufgeladen, bis die Funken sprühen. Und wenn ihr in all den Gefühlen und Erwartungen und Ansprüchen plötzlich verkündet, dass Mutter's Braten heuer sicher nicht am Teller liegt, dann geht es in der Diskussion auf einmal nicht mehr um Fleisch vs. Tofu. Es geht um Enttäuschung und Zurückweisung und um das Brechen von liebgewonnenen Traditionen. Falls ihr also auf heftigen Widerstand trefft und euch das Gefühl beschleicht, dass eigentlich nicht der Linsenbraten das Problem ist, dann kann es helfen, das direkt anzusprechen. Ihr wollt nicht aufmüpfig sein oder dem anderen die Beziehung kündigen, sondern einfach nur ein neues Rezept ausprobieren. Hilf dir selbst | Gerade in der Weihnachtszeit sind "Extrawürste" für euch vielleicht wirklich etwas viel verlangt. Wenn ihr also eingeladen seid, warum nicht den Gastgeber anrufen und anbieten, mit einem veganen Gericht unter die Arme zu greifen? Für mich ist es selbstverständlich, dass ich etwas mitnehme, wenn ich merke, dass es den Gastgebern zu viel wird oder ich sie noch nicht so gut kenne - ich frage vorher nach, ob das in Ordnung ist. Und natürlich nehme ich die allerbesten Sachen mit, damit genug da ist, um ein paar Kostproben auszugeben. Ein Geheimtipp zum Mitnehmen ist übrigens mein Tiramisu! Falls ihr eure Weihnachtsfeier in einem Restaurant habt, schreibe ich schon vorab immer ein E-Mail an das Restaurant mit ein paar (einfachen) Vorschlägen für ein veganes Menü - bisher hatte ich damit immer Erfolg! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Keksrezepte für Weihnachten

11. Dezember 2016 Totally Veg! 

Vegane Keksrezepte für WeihnachtenIch habe heuer zwar ein Buch über vegane Weihnachten geschrieben, aber deswegen gibt es hier am Blog auch immer noch allerlei Naschereien zur Weihnachtszeit! Hier also die meine Rezepte für eure Weihnachtsbackstube. Chocolate Chip Coconut Cookies Linzeraugen Mandelkipferl Rumkugeln   Haferkekse Vanillekipferl   Chocolate Chip Brezel Cookies Joghurtkipferl Kokosberge Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Schnelles Bohnen-Chili

9. Dezember 2016 Totally Veg! 

Schnelles Bohnen-ChiliWas gibt es Besseres, als nach einem winterlichen Spaziergang oder einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt durchgefroren nach Hause zu kommen und zu wissen, dass in Kürze ein köstliches, dampfendes Gericht auf dem Tisch stehen wird? Mein schnelles Bohnen-Chili ist in rund 30 Minuten gekocht, schmeckt wunderbar, wärmt, sättigt und enthält noch dazu viele Vitamine und Nährstoffe, die man gerade in der kalten Jahreszeit dringend braucht! Wie viele Eintöpfe schmeckt das Bohnen-Chili am nächsten Tag noch besser und es lässt sich im Nu aufwärmen. Wir essen gerne Basmati-Reis dazu, aber auch frisches Brot ist eine gute Idee, und besonders schön sieht das Chili aus, wenn es mit einem Klacks Sojajoghurt oder etwas Avocado garniert wird. Schnelles Bohnen-Chili (für vier Portionen) 1 große Zwiebel, fein gewürfelt 1 grüner Paprika, gewürfelt 1 gelber Paprika, gewürfelt 2 Zehen Knoblauch, gepresst 1 Flasche Passata (690 Gramm) 150 ml Wasser 2 Dosen Kidney-Bohnen (480 Gramm Abtropfgewicht), abgetropft und kurz abgewaschen 1 Dose weiße Bohnen (240 Gramm Abtropfgewicht), abgetropft und kurz abgewaschen 120 Gramm Mais, TK 2 EL Sojasauce 2 EL gemahlener Cumin 1/­­2 TL getrockneter Oregano Paprikapulver 1/­­4 TL Zimt Salz 1 EL Ahorn- oder Agavensirup In einem großen Topf den Zwiebel in etwas Öl oder Wasser weich dünsten, bis er leicht braun wird. Knoblauch und Paprika dazugeben, bis der Knoblauch duftet, dann mit Passata und Wasser ablöschen und schließlich alle restlichen Zutaten (bis auf den Ahornsirup) zugeben und zum Köcheln bringen. Für etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Paprika weich ist, dann den Ahornsirup dazugeben und mit Salz abschmecken. Mit Reis oder Brot und einem Klacks Sojajoghurt servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Gingerbread Oatmeal

7. Dezember 2016 Totally Veg! 

Gingerbread OatmealNachdem ich euch mein Rezept für Lebkuchengewürz verraten habe, und ihr nun ein großes Glas davon in eurer Küche habt, wird es nun Zeit, dieses Glas zu verbrauchen! Wie könnte man besser in den Tag starten als mit einer Portion warmen Haferflocken, die verführerisch nach Lebkuchen duften? Ihr könnt sie nach Herzenslust belegen, mit Banane oder Mandarinen oder gehackten Nüssen oder Schokolade oder oder... Gingerbread Oatmeal (für 1 Portion) 50 Gramm Haferflocken (am besten Großblatt) 200 - 250 ml Wasser 2 - 3 TL Ahornsirup 1 gestrichener TL Lebkuchengewürz (Rezept hier) Kokosraspeln zum Bestreuen Banane zum Belegen Haferflocken mit dem Wasser in einem Topf aufkochen, die Hitze auf mittlere Stufe zurücknehmen und unter häufigem Rühren die Haferflocken bis zur gewünschten Konsistenz kochen (ihr könnt mehr Wasser hinzufügen, falls euch die Haferflocken zu fest sind). Dann von der Herdplatte nehmen, das Lebkuchengewürz einrühren und mit Ahornsirup abschmecken. In eine Schüssel füllen, mit Kokosraspeln bestreuen und mit einer Banane (oder anderem Obst) belegen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Erdnuss-Quinoa-Riegel mit Schokolade

5. Dezember 2016 Totally Veg! 

Erdnuss-Quinoa-Riegel mit SchokoladeHeute gibt es ein Rezept für euch aus Weihnachten Vegan! Köstliche Erdnuss-Quinoa-Riegel mit Schokolade, die süß, crunchy und voll leckerer Erdnussbutter sind! Die Riegel eignen sich ideal als kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten (am besten hübsch verpackt in einem Glas oder einem schönen Sackerl), als Nascherei für den Adventtisch oder als leckere Süßigkeit zum Teilen mit euren Lieben. Die Riegel können auch mit gepufftem Amaranth oder gepufftem Reis gemacht werden, und werden nur mit Agavensirup gesüßt. Ihr findet das Rezept toll? In Weihnachten Vegan gibt es noch viel mehr Genuss für euer veganes Weihnachtsfest. Erdnuss-Quinoa-Riegel (für 12 Stück) 100 g gepuffter Quinoa 1 Prise Salz 1 Prise Zimt 110 g Agavensirup 100 g Erdnussbutter 130 g vegane Schokolade Eine kleine, rechteckige Form (z.B. für Brownies, ca. 20 x 20 cm) oder eine kleine Springform (22 cm) mit Backpapier auslegen. Quinoa mit Salz und Zimt in einer großen Schüssel vermischen und beiseite stellen. Agavensirup und Erdnussbutter in einen Topf geben und vorsichtig erhitzen, dabei häufig umrühren. Sobald die Mischung heiß und gut vermengt ist, über den Quinoa leeren, und fleißig vermischen, dabei mit dem Löffel die Mischung immer wieder glatt streichen. Solange die Mischung noch warm ist, die Masse mit einem sauberen, leicht angefeuchteten Löffel fest in die Form drücken. Etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nun die Schokolade vorsichtig schmelzen (z.B. in der Mikrowelle oder in einem Topf) und auf die Riegel streichen. Mindestens eine Stunde kalt stellen. Nun die Riegel in der Form mit einem scharfen Messer in 12 Stücke schneiden und vorsichtig herauslösen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Selbstgemachtes Lebkuchengewürz

3. Dezember 2016 Totally Veg! 

Selbstgemachtes LebkuchengewürzLebkuchengewürz gehört im Advent zu meiner Grundausttattung, gemeinsam mit Zuckerstangen, Tannenzweigen und Lichterketten (ja, ich gebe im Dezember ein seltsames Bild ab). Da ich Unmengen davon verbrauche, liegt es nahe, dass ich mein eigenes Lebkuchengewürz mixe. So kann ich genau bestimmen, was hineinkommen soll und es ist außerdem auch günstiger! Die einzelnen Gewürze kaufe ich im Asia-Markt, dort gibt es große Packungen gemahlene Gewürze in toller Qualität zu einem Bruchteil des Preises, den man im Supermarkt zahlen würde. Ein Wort vorweg: Das hier ist ein Gingerbread Spice. Wie der Name schon verrät, ist in diesem Gewürz Ingwer enthalten. In unseren Breiten ist er aber nicht in jedem Lebkuchengewürz ein fixer Bestandteil, ich finde ihn aber sehr festlich und passend. Falls ihr Ingwer gar nicht mögt, könnt ihr ihn auch einfach weglassen! Dieses Lebkuchengewürz kann man ganz klassisch beim Backen verwenden - in meinen weihnachtlichen Schokomuffins  oder als Zugabe in Keksen oder Gebäck. Ich mische mir Lebkuchengewürz gerne unter mein Müsli und bin auch dafür in bekannt, es in unserer Kaffeepulver zu rühren, um Weihnachtskaffee zu produzieren (wir haben noch eine altmodische Filtermaschine, die ich von Herzen liebe). Euch wird sicherlich eine weitere Verwendung einfallen! Lebkuchengewürz (Gingerbread Spice) 50 Gramm gemahlener Zimt 20 Gramm gemahlener Ingwer 10 Gramm gemahlener Muskat 10 Gramm gemahlene Nelken Alle Zutaten vermischen und in einem luftdichten Gefäß aufbewahren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine Tipps für Weihnachtsstimmung

1. Dezember 2016 Totally Veg! 

Meine Tipps für WeihnachtsstimmungLiebe Leserinnen und Leser, willkommen zum diesjährigen Experiment auf meinem Blog. 24 Artikel erwarten euch hier im Dezember auf Totally Veg! - jeden Tag ein anderer kleiner Begleiter für euch auf dem Weg zum Heiligen Abend. Rezepte, Eindrücke meiner liebsten Weihnachtsmärkte, Geschenktipps, eben alles, was so zum veganen Fest dazu passt. Da ich heuer ein Buch über vegane Weihnachten geschrieben habe, scheint es nur passend, den Advent heuer bis zum Umfallen zu zelebrieren. Und ich hoffe, ich stecke euch alle mit meiner vorweihnachtlichen Stimmung an! Ich war schon als kleines Mädchen verrückt nach Weihnachten. Die bunten Lichter, die Kekse, die Kerzen, der funkelnde Christbaumschmuck... von Anfang an habe ich Weihnachten geliebt. So sehr, dass ich auch im Sommer heimlich Weihnachtsbücher aus der Bibliothek ausgeliehen habe, bis mein Vater den Bibliothekar gebeten hat, doch endlich die Weihnachtsgeschichten ins Lager zu stellen. Auch heute könnte es für mich 365 Tage im Jahr Advent sein. Ich gehöre zu denjenigen Menschen, die sich ehrlich darüber freuen, wenn Mitte August die ersten Lebkuchen auftauchen. Zimt muss praktisch in jede Süßspeise, die ich esse. Weihnachtsmusik läuft bei mir das ganze Jahr über. Und ja, mein Mann tut sich gelegentlich selbst ganz schön leid. Es ist die Einzigartigkeit von Weihnachten, die ich besonders liebe, die Beleuchtung, die Speisen und Getränke, die Weihnachtsmärkte, die besondere Vorfreude, die nach dem Dezember wieder verschwinden und bis zum nächsten Winter nicht mehr auftauchen. Und all das möchte ich auskosten, so gut es geht. Falls eure Weihnachtsstimmung einen kleinen Schubs benötigen könnte, hier sind meine Tipps, um sich an der Adventszeit bestmöglich zu erfreuen. Mein Mann ist nicht gar so ein Weihnachtself wie ich, aber er liebt Weihnachten mittlerweile auch und das, obwohl er früher den Schoko-Nikoläusen im Supermarkt quasi den Finger gezeigt hat. Meine Methoden haben da sicher geholfen - also warum nicht auch bei euch? Weihnachtsfilme ansehen | Seien wir ehrlich - es gibt furchtbar schlechte Weihnachtsfilme, die einen an der eigenen Intelligenz zweifeln lassen. Aber es gibt auch sehr schöne - kitschig zwar, aber stimmungsvoll. Zu meinen Favoriten zählen Buddy der Weihnachtself, Tatsächlich Liebe, Kevin allein zu Haus, Schöne Bescherung, Die Geister, die ich rief... und Verrückte Weihnachten. Bücher lesen | Auf der Couch eingepackt in die liebste Kuscheldecke, eine heiße Tasse (für mich immer Pfefferminze), ein gutes Buch in der Hand, Kerzen und draussen das schönste Schmuddelwetter. Obwohl ich das ganze Jahr über gerne lese, haben bewusste Lesestunden gerade in der Vorweihnachtszeit etwas besonders Beruhigendes. Wer ein lustiges, kurzes Buch über Weihnachten lesen möchte, dem kann ich Skipping Christmas von John Grisham empfehlen, das ich jedes Jahr wieder lese (darauf basiert auch der Film Verrückte Weihnachten).  Weihnachtsmärkte besuchen | Dick eingepackt durch einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt zu schlendern, gehört sicherlich zu den Highlights im Advent. Mir gefallen besonders die Weihnachtsmärkte, bei denen es nicht nur um Punsch geht, und die nur an wenigen Wochenenden stattfinden. Tipps für schöne Weihnachtsmärkte gibt es in den folgenden Wochen hier am Blog. Naschen und Schlemmen | Kekse, Maroni, Glühwein, ein weihnachtlicher Brunch - warum nicht das auskosten, was einem diese besondere Zeit bietet? Viele Rezepte gibt es natürlich in meinem Buch Weihnachten Vegan und bis zum Heiligen Abend hier am Blog. Weihnachtsmusik | Jedem gefällt bei Weihnachtsmusik etwas anderes - ich mag besonders amerikanische Weihnachtslieder von Frank Sinatra, Bing Crosby und Nate King Cole. Und schon mal weihnachtlichen Jazz gehört? Perfekt als Hintergrundmusik für Dinner-Parties oder gemütliche Sonntage. Einfach mal nett sein | Die schönste Zeit des Jahres ist sicher auch die hektischte. Warum also nicht ein bisschen freundlicher sein? Ein Lächeln, ein paar nette Worte, eine herzliche Begrüßung kosten nichts und können auf der anderen Seite den Tag ganz unverhofft versüßen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganes Weihnachtsmenü aus Weihnachten Vegan

20. November 2016 Totally Veg! 

Veganes Weihnachtsmenü aus Weihnachten VeganIch habe euch mein neues Buch Weihnachten Vegan bereits am Blog vorgestellt und ich hoffe, der erste Eindruck hat euch gut gefallen! Im Englischen gibt es aber den Spruch "Don't judge a book by its cover" (beurteile ein Buch nie nach seinem Einband), und darum gibt es heute für euch einen tieferen Einblick in Weihnachten Vegan. Für alle, die noch überlegen, was sie ihren Lieben an Weihnachten servieren sollen, habe ich hier ein Weihnachtsmenü für vier Personen zusammengestellt aus dem Menü-Kapitel in Weihnachten Vegan. So könnt ihr rechtzeitig vor Weihnachten das Menü zur Probe kochen und euch vielleicht dann entscheiden, dass Weihnachten Vegan einen Platz in euerem Regal braucht. Neben dem vorgestellten Menü könnt ihr hier sehen, was euch noch alles im Buch erwartet. Steirische Bruschette Ich liebe Kernöl (eine traditionelle Zutat in der Steiermark). Ich liebe Avocado - mit diesem knusprigen Bruschette-Rezept kommen zwei meiner liebsten Zutaten endlich zusammen, und sie passen auch wirklich ausgezeichnet zueinander! Pro Person kann man als Vorspeise etwa vier bis fünf kleine Bruschette reichen, aber üblicherweise verlangen meine Gästen nach mehr! Das Pesto ergibt eine reichliche Menge, übergebliebenes Pesto schmeckt auch auf Nudeln ausgezeichnet. Für eine cremige Sauce kann man es mit etwas Kochwasser von den Nudeln verdünnen.  Für das Pesto 120 g Kürbiskerne 1 große Handvoll frischer Basilikum 5 EL Kernöl 3 TL Zitronensaft 7-10 EL Wasser 1 Zehe Knoblauch, gepresst Salz Für die Bruschette 1 Baguette 1-2 Avocados (je nach Hunger) Frischer Rucola Für das Pesto alle Zutaten in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und daraus eine weiche Masse pürieren, dabei so viel Wasser hinzugeben, bis das Pesto eine streichfähige Konsistenz hat. Für die Bruschette das Baguette in schmale Stücke schneiden und leicht toasten. Die Avocados fein würfeln. Etwas Pesto auf das Brot streichen und mit einigen Stücken Avocado belegen. Den Rucola auf einem Teller arrangieren und die Bruschette daraufsetzen, gleich servieren. Festlicher Linsenbraten mit Fisolen und Kartoffelpüree Dieser Braten ist für mich der Inbegriff eines Festtagsessens - deftig und herzhaft! Ich liebe ihn heiß und habe ihn auch schon vielen Gästen serviert, die immer sehr angetan sind. Die Zubereitung ist einfach, allerdings braucht der Braten etwas Vorbereitungszeit, da man ihn nicht frisch aus dem Ofen servieren sollte. Er wird erst beim Auskühlen fest und bleibt es beim Aufwärmen in der Pfanne dann auch, ich bereite den Braten gerne schon am Vortag zu, dann schmeckt er noch besser. M hofft übrigens immer, dass etwas vom Braten über bleibt, damit er ihn dünn aufgeschnitten auf's Brot legen kann. Zum Linsenbraten serviere ich selbstgemachtes Kartoffelpüree mit etwas Kren (oder Meerrettich, wie unsere deutschen Nachbarn sagen) und cremigen Fisolen, die gleichzeig als Bratensauce dienen. Und für mich muss es dazu noch ein großer Klecks Preiselbeermarmelade sein! Für den Braten 2 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt 4 Zehen Knoblauch, gepresst 3 EL Öl 650 g braune Linsen aus der Dose (etwa 2,5 Dosen) 3 EL Leinsamen, gemahlen 5 EL Wasser 2 TL Oregano, getrocknet 1 TL Basilikum, getrocknet 60 g Haferflocken 2 EL Tomatenmark 3 EL Sojasauce 40 g Semmelbrösel (Paniermehl) 1 EL Edelhefeflocken Salz 2 EL Ketchup Eine Brotbackform (ca. 30 cm) mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C vorheizen. In einer Pfanne Zwiebel und Knoblauch im Öl glasig dünsten. Beiseitestellen und kurz auskühlen lassen. Leinsamen mit Wasser sehr gut vermischen und beiseitestellen. In einer großen Schüssel die Linsen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstamper fein stampfen (einige intakte Linsen können dann noch dabei sein). Alle restlichen Zutaten (bis auf das Ketchup) dazu geben, alles sehr gut vermischen und mit ausreichend Salz abschmecken. Die Masse in die vorbereitete Form streichen und sanft in die Form drücken, damit ein kompakter Braten entsteht. Im Ofen 55-60 Minuten nicht zugedeckt backen. Nach etwa 30 Minuten 2 EL Ketchup auf den Braten streichen. Der Braten ist fertig, wenn ein Zahnstocher, in die Mitte gestochen, sauber wieder herauskommt und der Braten oben eine schöne Kruste bekommen hat. Den Braten aus dem Ofen nehmen, und ihn nach etwa 30-45 Minuten aus der Form heben, damit er komplett auskühlen kann. Wenn er heiß serviert werden soll, den Braten in 2 cm dicke Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne einige Minuten von beiden Seiten vorsichtig anbraten. Für das Kartoffelpüree 1 kg weichkochende Kartoffeln 2 EL pflanzliche Margarine 200-300 ml Sojamilch 3 TL Kren (Meerrettich) aus dem Glas (nicht den mit Sahne kaufen!) Salz Die Kartoffeln samt Schale weich kochen, abschrecken, kurz auskühlen lassen, und noch sehr warm schälen (alternativ kann man sie auch vor dem Kochen schälen, aber ich finde, so schmeckt das Püree dann besser). Kartoffeln mit Margarine und Sojamilch fein stampfen, dabei so viel Sojamilch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Meerrettich einmengen und mit Salz abschmecken. Für die Fisolen (grüne Bohnen) 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt 1 EL Öl 3 Zehen Knoblauch, gepresst 300 g Fisolen (grüne Bohnen), tiefgekühlt 1 EL Sojasauce 1/­­4 TL Senf 100 ml Soja- oder Hafercuisine 50 ml Sojamilch 1 gestr. TL Maisstärke 2 EL Wasser Salz In einer Pfanne bei hoher Hitze den Zwiebel im Öl leicht bräunen, dann die Hitze auf mittel reduzieren und die Fisolen und den Knoblauch hinzugeben. Wenn die Fisolen aufgetaut und schließlich heiß sind, die Sojasauce und den Senf unterrühren. Die Hitze auf leicht reduzieren und Soja- oder Hafercuisine und Sojamilch hinzugeben. In einer kleinen Schüssel die Maisstärke mit dem Wasser verrühren, zu den restlichen Zutaten geben, gut umrühren und vorsichtig erhitzen, bis die Sauce eingedickt ist. Mit Salz abschmecken.  Apple Crisp Dieser Apple Crisp mit weichen, zimtigen Äpfeln und extra dicker, knuspriger Kruste schmeckt so richtig nach Weihnachten (O-Ton meiner Probeesser). Am besten schmeckt er, wenn man ihn warm serviert und dazu etwas veganes Vanille-Eis oder veganen VanillePudding reicht. Man kann den Apple Crisp entweder in einer großen Form zubereiten, die zeitsparende Variante, oder ihn auf vier kleine Förmchen aufteilen, was eleganter wirkt. Für die Äpfel 550 g geschälte, entkernte Äpfel, in feinen Scheiben (etwa 800-850 g ungeschält) 1 EL Zitronensaft 3 EL brauner Zucker 3/­­4 -1 TL Zimt 1/­­4 TL Gewürznelken, gemahlen Für die Kruste 90 g Haferflocken 60 g Mehl 60 g brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 90 g pflanzliche Margarine, direkt aus dem Kühlschrank Backofen auf 180 °C vorheizen. Für die Äpfel alle Zutaten in eine große ofenfeste Form füllen (z.B. Lasagneform) und gut miteinander vermischen. Die Mischung dann etwas glattstreichen. Für die Kruste alle Zutaten mit der Hand verkneten, bis die Zutaten gut vermischt sind und sich Streusel bilden lassen. Gleichmäßig über die Äpfel streuen. Nun etwa 40-50 Minuten backen, bis die Streusel leicht gebräunt und die Äpfel sehr weich sind (in kleinen Förmchen etwa 17 - 25 Minuten). Vor dem Servieren etwas auskühlen lassen, dann warm mit Vanille-Eis oder Vanille-Pudding servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Mein neues Buch - Weihnachten Vegan

7. November 2016 Totally Veg! 

Mein neues Buch - Weihnachten VeganMeine Lieben, die ersten Weihnachtsmärkte beginnen, die schönste Zeit des Jahres scharrt schon an unserer Türe - es wird Zeit, euch mein neuestes Baby vorzustellen! Ich präsentiere euch stolz "Weihnachten Vegan", das druckfrisch heuer im Kneipp-Verlag erschienen ist. Apple Crisp als weihnachtliches Dessert Ich war schon immer ein großer Weihnachtsfan, und mit diesem Buch habe ich mir einen noch größeren Wunsch erfüllt - mein ultimativer Guide für ein frohes und vor allem veganes Weihnachtsfest! Der Advent und die Weihnachtszeit waren stets meine liebste Zeit des Jahres und um ehrlich zu sein, hatte ich damals vor acht Jahren nach meinem Umstieg auf eine vegane Ernährung doch etwas Bedenken, wie sich diese besondere Zeit in Zukunft denn gestalten würde. Immerhin kommen dann viele der weihnachtlichen Gerichte nicht mehr in Frage! Aber ich darf euch verkünden, dass ich die schönste Zeit des Jahres nun sogar noch festlicher und bewusster begehe als vorher - die vegane Küche lässt einen wirklich nichts vermissen, und meine allerbesten Rezepte habe ich für euch in diesem Buch vereint. Wie immer wurden alle über 60 Rezepte von mir selbst entwickelt und getestet. Außerdem achte ich wie hier am Blog und bei meinem ersten Buch "Vegan für Naschkatzen" auf leicht erhältliche Zutaten und einfache Rezepte, damit euer Weihnachtsfest auf alle Fälle ein Erfolg wird!  Steirische Bruschette als Vorspeise aus den Menüs In fünf Kapiteln gebe ich euch alles in die Hand, was man zu Weihnachten so braucht - von festlichen Menüs über leckere Drinks zum weihnachtlichen Brunch hin zu Cookies und feinem Gebäck und sogar bis zu selbstgemachten Geschenken! Ich bin so stolz auf mein neuestes Werk und ich denke, dass man ihm meinen überbordenden Enthusiasmus für Weihnachten anmerkt. Aber nun ein wenig zum Inhalt, ja? Ihr wollt sicher wissen, was euch in meinem neuesten Buch so erwartet, nicht wahr?  Linsenbraten mit Kartoffelpüree und cremigen Fisolen Kapitel: Jetzt wird's festlich - veganes Weihnachtsessen Hier erwarten euch festliche Menüs für den Heiligen Abend und die Weihnachtsfeiertage und ein "Casual"-Menü, bei dem sich jeder selbst bedient, so wie es meine Familie jedes Jahr genießt. Suppen: Tomaten-Kokos-Süppchen, Erbsensuppe mit Basilikum, Pastinakensuppe mit Curry Vorspeisen: Waldorfschiffchen, Caesar's Salat, Steirische Bruschette Hauptgänge: Festlicher Linsenbraten mit Meerrettich-Kartoffel-Püree und cremigen Fisolen, Pasta mit Süßkartoffel-Alfredo und Pinienparmesan, winterliches Risotto mit knusprigem Räuchertofu Desserts: Apple Crisp, Christmas Brownies, Spekulatius-Mousse Weihnachten bei mir: Russischer Salat, Hummus-Pizza, Linsenbällchen in Tomatensauce, Rote-Rüben-Salat, Kräuterbutter  Hummus-Pizza für das Casual-Weihnachtsmenü Kapitel: In der Weihnachtsbäckerei - Kekse für die festliche Stimmung Ihr könnt euch denken, welches mein Lieblingskapitel ist, nicht wahr? Wer liebt nicht zu Weihnachten das leckere Gebäck? Und ich schwöre euch, vegan schmeckt alles nochmal besser - wenn die Eier rausfliegen, dann kommen Vanille, Zimt & Co. erst richtig zur Geltung. Neben allerlei Keksen haben sich auch ein paar Cupcakes und Kuchen hier hereingeschwindelt, um die Adventjause noch süßer zu machen. Linzeraugen, Vanillekipferl, Cashew-Cookies mit Schoko, Kokoskekse (wie Kokosbusserl!), Gewürzkekse, Preiselbeer-Cupcakes, White Christmas Cookies, Haferkekse, Peanutbutter-Cookies, Soft-Apple-Spice-Cookies, Chocolate Crinkles, Schoko-Maronen-Cupcakes, Snickerdoodles, Zimtsterne (glutenfrei!), Weihnachtliche Muffins Rührtofu für den Brunch Kapitel: Sei mein Gast - alles für den weihnachtlichen Brunch Bei vielen hat sich mittlerweile ein gemütlicher Brunch eingebürgert, sei es zu den Feiertagen oder im Advent. Oft ist das viel entspannter (und manchmal sogar köstlicher!) als ein  mehrgängiges Menü. Brötchen mit getrockneten Tomaten, schwedische Kartoffelpfanne, Rührtofu, Erdäpfelkas, veganer Thunfischaufstrich, Räuchertofuschnecken, Waffeln, Müsli-Bratäpfel, Chocolate-Chip-Orange-Pancakes, Zimtschnecken, Marzipankuchen, süßes Karottenbrot, Kokos-Chia-Pudding  Räuchertofu-Schnecken für den Brunch Kapitel: Nur für dich - weihnachtliche Geschenke Ist es nicht viel schöner, etwas Selbstgemachtes zu verschenken als die ewigen Socken und Gutscheine? Das war meine Überlegung bei diesem Kapitel, und das Beste: Mit den Geschenken kann sicher jeder etwas anfangen, weil man sie einfach aufessen kann. Kokos-Karamell-Sauce, Backmischung für vegane Muffins, Erdnuss-Quinoa-Riegel mit Schokolade, weihnachtliche Nüsse, Vanillezucker de luxe, Tacogewürz, Buckeys (Schoko-Erdnuss-Bälle), Body Scrub (den lieber nicht essen)  Buckeyes als selbstgemachtes Geschenk Kapitel: Hoch die Tassen - weihnachtliche Drinks Zu Weihnachten gehören natürlich auch feierliche Getränke unbedingt dazu. Was wäre der Advent ohne Glühwein, Punsch oder eine heiße Schokolade? Selbst zubereitet schmeckt aber alles nochmal besser! Und neben allerlei alkoholfreien Getränken lässt sich auch ein leichter Damenschwips besonders festlich erreichen... Heiße Schokolade, alkoholfreier Punsch, Glühwein, Chai, Tannenbaum-Smoothie, Süßkartoffel-Smoothie, veganer Baileys, Apple Cider, Cranberry Gin Tonic, veganer Eierpunsch  Süßkartoffel-Alfredo mit Pinien-Parmesan Seid ihr nun neugierig geworden? Möchtet ihr gerne einen Blick in das Buch werfen oder es jemanden unter den Weihnachtsbaum legen? Ich verlose zwei Exemplare des Buches hier am Blog! Schreibt mir hier einfach in die Kommentare, was ihr in der Weihnachtszeit besonders schön findet. Falls ihr kein Google-Konto habt, hinterlasst mir bitte eine E-Mail Adresse oder ein Synonym (z.B. euren Namen und euren Wohnort), damit euch ein eventueller Gewinn auch erreicht! Ihr habt Zeit bis zum 16.11., dann werden die Gewinner ausgelost. Wenn ihr möchtet, signiere ich euch auch gerne euer Exemplar. Viel Glück!  Erdnuss-Quinoa-Riegel als selbstgemachtes Geschenk Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Chocolate Chip Brezel Cookies

1. November 2016 Totally Veg! 

Chocolate Chip Brezel CookiesHappy World Vegan Day! Ich lebe seit mittlerweile fast acht Jahren vegan (Kinder, wie die Zeit vergeht), und ich kann es allen unter euch nur empfehlen. Wer nachlesen möchte, wie ich dazu gekommen bin, der kann das hier und hier tun. Vieles hat sich seitdem verändert, nicht zuletzt meine Geschmacksnerven, denen es vor Kuhmilch nun regelrecht graust. Mein Mann lebt vegan, meine Eltern vegetarisch und ich habe zwei Bücher geschrieben (Vegan für Naschkatzen und Weihnachten Vegan). Mein Blog begleitet mich seit über sieben Jahren und ist mit mir erwachsen geworden. Ich habe kochen und vor allem backen gelernt!  Damit wären wir beim Stichwort: Backen. Zur Feier des World Vegan Day muss es eine süße vegane Köstlichkeit sein, denn veganes Gebäck ist mindestens genauso gut wie gewöhnliches Gebäck - außerdem enthält es kein Cholesterin, und da keine Eier in den Teig kommen, kann man die anderen Zutaten wie Vanille und braunen Zucker viel besser schmecken. Ein Cookie ist die perfekte Wahl für euren World Vegan Day. Und dieses Cookie hat es wirklich in sich: Schokolade, weicher Teig und salzige Brezelstücke. Was, Brezeln? Ja, richtig gehört - die Mischung aus süß und salzig und dem leichten Crunch der Brezeln ist wirklich fantastisch. Wenn ein normales Chocolate Chip Cookie nicht besonders genug ist, dann ist es Zeit, Brezeln in den Teig zu mischen! Am besten schmecken sie lauwarm, wenn die Schokolade noch ganz weich ist, dazu eine große Tasse Tee - himmlisch. Chocolate Chip Brezel Cookies (für 14 - 16 Stück) 2 EL gemahlene Leinsamen 3 EL Wasser 100 Gramm vegane Margarine, weich 70 Gramm brauner Zucker 50 Gramm weißer Zucker 1 Packung Bourbon-Vanillezucker 150 Gramm Mehl 1/­­2 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver Prise Salz 100 Gramm vegane Schokotropfen (oder fein gehackte Schokolade) 50 Gramm Salzbrezeln oder Salzstangen 1 EL Sojamilch Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen Die Leinsamen sehr gut mit dem Wasser vermischen und beiseite stellen. Die Margarine sehr gut mit dem Zucker verrühren, dann die Leinsamen unterrühren. Mehl, Natron, Backpulver und Salz vermischen und mit der Margarine-Mischung zu einem Teig verrühren. Die Salzbrezeln etwas zerbröseln (wir wollen sie nicht pulverisieren, nur zerkleinern) und dann gemeinsam mit den Schokotropfen und der Sojamilch unter den Teig heben. Mit einem Eisportionierer oder einem Löffel den Teig esslöffelweise zu Häufchen formen und mit genug Abstand auf das Blech setzen. Etwa 11 - 15 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt ist - das Innere der Cookies wird noch weich sein, das wird beim Auskühlen aber fest und herrlich "chewy". Die Cookies aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und dann auf ein Gitter zum Abkühlen setzen.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Ich liebe den Herbst - die schönsten Bilder & Rezepte

24. Oktober 2016 Totally Veg! 

Ich liebe den Herbst - die schönsten Bilder & Rezepte  Bluntausee im Salzburger Land  Chocolate Chip Pumpkin Cookies Am Jägersee im Salzburger Land Apfelstrudel Oatmeal  Die bunten Blätter sind das Schönste am Herbst! Brötchen für Halloween Bluntausee im Salzburger Land Grünkohlchips Das "Ringkissen" bei unserer Hochzeit im Herbst vor zwei Jahren Herzhafter "Lamm"-Eintopf mit Pflaumen für kalte Tage  Auf Ausflug an einem perfekten Herbsttag Pumkin Spice Latte Stimmungsvolle Kulisse am Jägersee Semmelknödel mit Rahmlinsen - M's Leibgericht im Herbst  Bluntausee Superschneller Apfelkuchen Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 10. - 16. Oktober

17. Oktober 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 10. - 16. Oktober Montag Ich habe ein neues Lieblingessen - Spaghetti mit Grünkern-Bolognese! Es schmeckt mir sogar besser als die Variante mit Sojagranulat und ist noch näher am Original dran! Hättet ihr Interesse am Rezept? Momentan feile ich noch an den perfekten Abmessungen. Dienstag Und schon wieder etwas Neues auf meinem Tellerchen (noch ohne Foto): Quinoa-Sushi! Ich bin hingerissen, es schmeckt super und ist sogar mit Quinoa noch schneller gemacht als mit Sushi-Reis. Demnächst am Blog! Und ich habe endlich einen Weg gefunden, wie M und ich Quinoa wirklich gerne essen, ansonsten wurde er nur gekocht, weil er halt schon im Küchenschrank stand. Mittwoch Im Büro gab's Kuchen und für mich - weil die Schokotorte nicht vegan war - das Bananenbrot mit Schokotropfen nach meinem Rezept. Ich habe mich sehr gefreut, besonders, weil ich es mal nicht selbst backen musste! Donnerstag Ich liebe Haferflocken! Ich esse sie gerne warm als Oatmeal. Allerdings liebe ich sie auch einfach eingeweicht in etwas Apfelmus und Sojamilch, mit frischem Obst, oder in meinem Super-Power-Frühstück. Momentan esse ich wirklich jeden Tag Haferflocken! Freitag Es ist zwar schon fast Halloween (und jetzt alle: Hurra!), aber es war so warm und sonnig, dass ein Eis natürlich sein musste. Zum Glück ist in guten italienischen Eisdielen das Fruchteis meistens vegan. Mhmmm. Samstag Wir waren mal wieder richtig rustikal vegan essen. Im Stiftskeller St. Florian habe ich mir veganes Wild schmecken lassen - köstlicher Seitan in Bratensauce mit Schupfnudeln und Rotkraut. Und für dieses leckere Gericht dürfen Bambi und seine Mutter auch am Leben bleiben. Sonntag Habt ihr schon gehört, dass veganer Käse ab jetzt "Gary" heißt? Ein Facebook-User hatte sich bei einer britischen Supermarkt-Kette aufgeregt, weil sie ihren neuen veganen Käse beworben haben. Der Gute war wütend darüber, weil das ja kein "richtiger" Käse sei, und hat sich so ob des Wortes so in Rage geschrieben, dass er schließlich vorgeschlagen hat, man solle veganen Käse doch lieber "Gary" nennen. Die vegane Online-Community nahm den Vorschlag dankend an und so poppten überall Rezepte für "Grilled Gary", "Gary Sauce" und "Gary Sandwich" auf. Ich habe schallend gelacht und warte jetzt auf ähnliche Konsequenz - Wörter wie "Bärchenwurst", "Baumkuchen" und "Fruchtfleisch" will ich auch nicht mehr sehen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 3. - 9. Oktober

10. Oktober 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 3. - 9. Oktober Montag Wie schon öfters hier erwähnt, völlern M und ich am Wochenende gerne ein wenig. Nichts Extravagantes, aber eine Kugel Eis, ein veganer Burger, ein Craft Bier... das gibt es unter der Woche nicht (irgendwie muss man sich ja in die Skinny Jeans zwängen!). Dafür sehne ich mich jeden Montag dann schon nach Gemüse und gesunden Gerichten. Darum gab es indischen Dhal, Räuchertofu mit Paprika und viel Garam Masala und Naturreis. Yum!! Dienstag Am 4. Oktober 2014 haben M und ich geheiratet. Die letzten beiden Jahre sind unglaublich schnell vergangen, und schon war der zweite Hochzeitstag da. Wer noch einmal nachlesen möchte, was es bei unserer veganen Hochzeit zu essen gab, klickt hier (und ich hätte wirklich gerne noch eine Portion dieses himmlischen Risottos). Den Hochzeitstag haben wir ganz unspektakulär - und in meinem Fall etwas kränklich - verbracht, mit Pasta und einem Strauß Rosen. Schön war's. Mittwoch Ich praktiziere seit über sieben Jahre Yoga - und nein, viele Übungen beherrsche ich immer noch nicht, und eine menschliche Brezel bin ich auch noch nicht geworden. Aber darum geht es auch gar nicht. Yoga hilft mir, meinen überwiegend sitzenden Alltag zu überstehen und ganz nebenbei rege ich mich auch nicht mehr über jede Kleinigkeit auf. Donnerstag Schnappatmung in der Buchhandlung! Mein neues Buch "Weihnachten Vegan" ist endlich, endlich da! Ich bin so unglaublich stolz und aufgeregt und freue mich so sehr, dass mein zweites Baby nun endlich am Markt ist. Am Blog wird es in Kürze gebührend vorgestellt, aber jetzt bin ich einfach glücklich. Freitag Ich könnte jeden Tag Sushi essen. M wirft mir leidvolle Blicke zu, wenn es darum geht, ein Restaurant für einen schönen Abend auszuwählen, weil ich jedes Mal für Sushi stimme (und er es bei weitem nicht so gerne isst wie ich). Dieses Mal habe ich mich aber durchgesetzt und es gab Sushi in Hülle und Fülle. Wie im Paradies. Samstag Wir hatten einen gemeinsamen Abend mit Freunden geplant, und um es dem Gastgeber etwas einfacher zu machen, brachte jeder etwas zu essen mit. Unsere Freunde leben nicht vegan, aber wir haben trotzdem gemeinsam ein rein veganes Buffet auf die Füße gestellt (und sie haben ganz ungefragt vegane Rezepte ausgesucht). Wir haben Nudelsalat, Tofuschnecken, Tabbouleh, Melanzanisalat und Kürbissuppe in uns hineingeschaufelt, als Nachtisch gab es Tiramisu. Es war köstlich. Gute Freunde kümmern sich um einen. Sonntag Habt ihr mein neues Rezept für gebackenen Sriracha-Tofu schon entdeckt? Nächstes Mal werde ich sicher die dreifache Menge zubereiten, da der Tofu immer Beine bekommt und davonläuft. Sehr seltsam. Oder M isst ihn heimlich. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 26.9. - 2.10.

3. Oktober 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 26.9. - 2.10. Montag Momentan bei uns im Haushalt häufig gekaufte Lebensmittel: Kartoffeln (in allen Sorten), Kürbis, Süßkartoffeln und natürlich ein ganzes Netz voller Avocados. Lustig, dass wir früher keine Avocados mochten - so ändern sich die Zeiten.  Dienstag Was macht man, wenn man von der Schwiegermutter frischen Salat bekommt und dann feststellt, dass es Endiviensalat ist (und natürlich ist Endiviensalat ganz furchtbar bähbäh, weil so bitter)? Genau: Man wirft ihn mit vielen überreifen Bananen und etwas Zimt in einen Smoothie und freut sich, dass man ihn nun nicht mehr schmeckt. A teaspoon of sugar (bananas) makes the medicine go down, das wusste schon Mary Poppins. Mittwoch Es war wieder Zeit, meinen praktischen Slow Cooker herauszuholen (ein Schongarer, der auf niedrigen Temperaturen gemütlich vor sich hin köchelt). Mit dem mache ich nämlich die allerbesten Refried Beans - ganz ohne Fett! Refried Beans sind ein Bohnendip aus Wachtelbohnen aus der mexikanischen Küche, der super schmeckt, aber normalerweise im Öl schwimmt. Aber dieser hier kommt ganz ohne zusätzliches Fett aus und schmeckt so wunderbar, dass ich mich darin wälzen möchte (und die Vorstellung bekommt ihr sicher nie wieder aus dem Kopf). Donnerstag Reis: Gut. Linsen: Gut. Räuchertofu: Gut. Was kann man an diesem indischen Dhal und der Paprika-Räuchertofu-Pfanne nicht gern haben? Freitag Ich habe die vegane Pizza von Lidl ergattert, die es momentan im Sortiment gibt (auch in Österreich) und die auf Instagram gerade alle veganen Feeds sprengt. Sie ist mit reichlich Spinat, Champignons und Tomaten belegt und schmeckt wirklich gut. Und nein, sie ist trotzdem nicht gesund, und ja, selbst backen wäre billiger und besser und überhaupt. Aber Menschen sind nun mal bequem, und da ist es schön, eine tierfreundliche Alternative zur Schinken-Pizza angeboten zu bekommen, noch dazu im Diskonter. Die Zeiten ändern sich langsam. Samstag M und ich waren auf der Langen Nacht der Museen! Dorthin gehen wir jedes Jahr und haben in den letzten Jahren nur ein einziges Mal verpasst - an dem Abend haben wir  nämlich geheiratet. Vor den Gemälden, Fossilien und Ausgrabungen gab es eine Gemüsepfanne bei Uncle Van. Sonntag Und am Sonntag gibt es nichts Schöneres, als lange auszuschlafen. Richtig? Falsch! Das Beste am Sonntag ist der gemütliche Brunch, hier mit Kartoffelpfanne, Baked Beans und Avocado-Brötchen.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 19. - 25. September

26. September 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 19. - 25. September Montag Wer so wie ich auf Krimskrams und amerikanischen Kitsch steht, sollte bei American Heritage (in Salzburg neu im Europark) vorbeischauen. (Nicht nur) für Foodblogger gibt es dort eine Menge an entzückenden Tellern, Servietten, Papier-Strohhalmen, Gabeln, Untersetzern - hach! Bei den Saucen und Dips finden sich auch viele vegane Produkte. Und natürlich führen sie auch die legendären Mason Jars in vielen fröhlichen Farben! Dienstag Und wo wir gerade beim Shoppen sind: Auf Instagram habe ich schon meine drei liebsten Beauty-Produkte mit euch geteilt. Die Körperbutter von Alnatura benutze ich schon ewig und sie ist himmlisch für meine eher trockene Haut. Die Haarmaske von Alba Botanica macht lange Mähnen wirklich seidig weich (ich bestelle das Produkt online). Ich knete das Produkt in meine Haare und lasse es etwa 30 Minuten einwirken, bevor ich es ausspüle - führt zu sofortigem Rapunzel-Alarm! Und ich bin endlich auch auf den Kokosöl-Zug aufgesprungen... lange habe ich mich ob meiner eher öligen Gesichtshaut ferngehalten. Jetzt benutze ich Kokosöl zum Abschminken und lasse es noch ein paar Minuten einwirken, bevor ich es mit warmen Wasser abspüle. Das Kokosöl pflegt meine Haut und lässt sie sogar weniger ölig werden! Außerdem riecht man immer wie ein Kokosbusserl, zum Anbeißen. Mittwoch Kürbis-Zeit! Ich habe den ersten Kürbis der Saison in einem Kürbis Chili verarbeitet. Nachdem ich einen Butternuss und Zwiebeln klein geschnippelt habe, habe ich morgens meinen praktischen Slow Cooker mit dem Gemüse, passierten Tomaten, Mais, Bohnen und Gewürzen befüllt. Der Slow Cooker kocht auf niedrigen Temperaturen, man kann mit ihm also besonders gut Eintöpfe und Suppen zubereiten. Abends war dann alles fertig - es gibt nicht Besseres, als durch die Wohnungstüre zu rauschen und vom Duft des fertigen Essens begrüßt zu werden! Donnerstag Vieles kann man der Fleischindustrie vorwerfen, eines sicherlich nicht: Das Marketing funktioniert. Fröhliche Bärchen-Wurst, Bilder von glücklichen Kühen auf der Weide, der liebevolle Schweinebauer, nur das Beste für unsere Tiere, Fleisch kommt aus der Verpackung, der Metzger macht es ganz schnell, tralala, 2x3 macht 4, du hörst nichts und du siehst nichts. Auch als Veganerin lässt man sich gelegentlich einlullen. Nicht, dass ich die Gute-Nacht-Geschichten glaube, aber es trifft mich immer wieder, wenn ich sehe, wie es tatsächlich zugeht. Auf der Autobahn überholten M und ich einen Tiertransport. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr die wuchtigen Laster von der Weite seht und sich euer Magen schon zusammenzieht? Drinnen hineingepfercht die Tiere, Kühe, dicht an dicht, verschmutztes Fell, traurige Augen, die Luftschlitze mit Kot verschmiert. Die Realität ist grausig, hart und bricht mir jedes Mal das Herz. Ich kann nicht hinschauen. Darum unterstütze ich diese Industrie auch nicht. Freitag Das Wochenende wird am besten eingeläutet mit einer großen Portion Chocolate Oatmeal - dafür einfach Haferflocken in etwas Wasser kochen, bis sie zart sind und mit Kakaopulver, Agavensirup und einer Prise Zimt abschmecken. Samstag Der goldene Herbst ist da - ich liebe diese Jahreszeit heiß (darum haben M und ich vor zwei Jahren auch im Herbst geheiratet). Am Samstag ging es zum Ausflug nach Niederösterreich in die Ysperklamm. Wirklich sehenswert, die Klamm ist wild-romantisch und noch nicht so touristisch erschlossen wie andere, in denen man mit High Heels den Kinderwagen durchschieben kann. Ein Lunchpaket bestehend aus Reissalat und Bananen schmeckt im Sonnenschein nochmal besser!   Sonntag Ich hatte unbändige Lust auf Kartoffelpüree - und das gab es auch. Mit cremigen Linsen und scharfer Sauce. Mjam! Bonus Das geschah zwar nicht letzte Woche, ist aber jedenfalls eine Erwähnung wert: Meine vietnamesische Arbeitskollegin hat M und mich zu einem veganen Festmahl zu sich eingeladen. Sie lebt zwar nicht vegan, aber hat sich die Mühe gemacht, in mehreren Gängen vegan zu bekochen. Das Ergebnis übertraf die allermeisten Restaurants: Knackige Sommerrollen mit Dip, knusprig frittierte Tofu in süß-saurer Sauce über Reisnudeln und eine aromatische Suppe. Besonders das viele knackige Gemüse, das nicht oder nur ganz kurz gekocht wird, der sparsame Einsatz von Salz und die vielen frischen Kräuter haben es mir wirklich angetan und ich habe mir reichlich Inspiration geholt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 22. - 28. August

29. August 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 22. - 28. August Montag Nach einem Wochenende, bei dem ich meistens doch etwas ungesünder esse - mehr Fett, mehr Zucker, mehr Aperol Spritz - als unter der Woche (dafür ist das Nahrung für die Seele!), freue ich mich montags immer schon auf frisches Gemüse. Wie hier in dieser Gemüsepfanne mit Erdnusssauce mit Naturreis. Für die Erdnussauce habe ich zwei EL Erdnussmus mit etwas heißem Wasser, einem Schuss Reisessig, etwas Agavendicksaft und Sojasauce vermischt und über dem gebratenen Gemüse auf niedriger Hitze eindicken lassen. Dienstag Esst ihr auch so gerne Hülsenfrüchte? Bohnen, Linsen... M und ich können nie genug bekommen. Sehr gut schmeckt ein indischer Dal, hier mit Kartoffeln serviert und natürlich mit etwas scharfer Sauce. Mittwoch Hier ein Geheimnis aus dem Hause Totally Veg!: M ist eine viel größere Naschkatze als ich. Und darum ist die Auswahl an Schokolade bei uns auch immer gut sortiert, denn nichts sagt für M mehr ,,Feierabend als ein Stückchen vegane Schokolade. Donnerstag Hier noch ein kleines Geheimnis: Ich trinke gerne jeden Abend Tee. Ja, auch im Hochsommer. Ja, auch wenn es 35 Grad draußen hat. Es geht nichts über eine große Tasse Tee auf der Couch! Freitag Der Film "Hope for all" hat mich erreicht und ich werde ihn in Kürze am Blog vorstellen und auch zwei DVDs verlosen. Also Augen auf! Kennt ihr schon? Samstag Die Sonne lacht, kein Wölkchen am Himmel, das Fernweh seufzt - damit stand ein Ausflug nach Èeský Krumlov (Krumau in Tschechien) am Programm. Wer die tschechischen Städtchen unmittelbar nach der oberösterreichischen Grenze kennt, der weiß, dass man dort eher Nagelstudios, chemisch riechende Kleidung zu Dumping-Preisen und hässliche Gartenzwerge findet als schöne Altstädte und idyllische Ausflugsziele. Nicht zu in Èeský Krumlov - das ist ein wirklich hübscher kleiner Ort mit einer zauberhaften Altstadt, wunderschön direkt an der Moldau gelegen. In der Altstadt tummeln sich originelle kleine Shops (nicht nur Schneekugeln und Postkarten!), Kunstgalerien und einladende Cafés. Auch ein vegetarisches Restaurant gibt es in Krumau - im Laibon kann man ausgezeichnet und günstig speisen, während man direkt an der Moldau sitzt und den Sonnenschein genießt (die Terrasse ist ein Gedicht!). Wir bestellten rotes Curry und ,,Drachenzungen (marinierte und gebratene Soja-Medaillons), alles ausgezeichnet. Zum Nachtisch gab es in der Altstadt einen Trdelník (bei uns auch als Baumkuchen bekannt) - ein süßer Hefeteig, der auf einen Stab gerollt und so gebacken wird, und anschließend noch heiß in Zimt und Zucker gewälzt wird. In einem kleinen Laden waren die Köstlichkeiten als vegan angeschrieben, herrlich! Und lasst euch auch keinesfalls ein kühles tschechisches Bier entgehen. Sonntag Nach einem gemütlichen Wochenende versuche ich Sonntagabends immer, den Montag auch erträglich zu gestalten. Dafür bereiten M und ich schon das Essen für den nächsten Tag vor. Wir nehmen beide unser Mittagessen ins Büro mit - das ist günstiger, gesünder und vor allem leckerer als ein gekaufter Lunch. Diesen Sonntag gab es Couscous-Salat mit frischem Gemüse aus Schwiegermuttters Garten und Kichererbsen, dazu reichlich Obst. Wie managt ihr die Mittagspause? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Cookies and Cream Cupcakes

25. Juli 2016 Totally Veg! 

Cookies and Cream CupcakesKennt ihr das, wenn ihr zu besonderen Anlässen immer dieselben veganen Naschereien von jemandem geschenkt bekommt? Mon Chéri. Mannerschnitten. Oreos. Nette Menschen möchten einem eine Freude machen und kaufen die einzige Süßigkeit im Supermarkt, von der sie schon wissen, dass sie vegan ist. Mon Chéri. Mannerschnitten. Oreos. Natürlich gibt es mittlerweile viel, viel, viel mehr Auswahl, aber mit Altbewährten fühlen sich eure Gönner auf der sicheren Seite. Mon Chéri. Mannerschnitten. Oreos. Und so bekommt ihr zu jedem Geburtstag, Osterfest, Weihnachtsfest, Verwandtschaftstreffen, Murmeltiertag... Mon Chéri. Mannerschnitten. Oreos. Ich bin jetzt sicher nicht undankbar. Aber der Mensch kann nur so viele Mon Chéris, Mannerschnitten und Oreos essen, bevor es eintönig wird und man nicht mehr weiß, wohin mit den liebgemeinten Geschenken.  Um Mon Chéri muss ich mir zum Glück keine Sorgen machen - die verschwinden in Lichtgeschwindigkeit in M's Bäuchlein, und da ich dadurch so selten welche erwische, bleiben sie immer noch etwas Besonderes. Mannerschnitten sind köstlich und ich kaufe sie gelegentlich sogar selbst, also muss ich mir um die auch keine Sorgen machen. Aber dann bleiben noch die Oreos - ehrlich gesagt, esse ich Oreos nicht besonders gerne. Während der Geschmack zwar ganz gut ist, finde ich sie so wahnsinnig trocken. Und hart. Und dazwischen noch diese leicht bröselige Creme... Mein Fall sind sie nicht. Aber was tun, wenn schon wieder eine liebgemeinte Packung im Küchenschrank auf einen wartet? Anschauen, bis das Verfallsdatum überschritten ist? Mit einem Liter Mandelmilch hinunterwürgen? Nun habe ich endlich die Lösung: Man verpackt sie in Cupcakes! Herrlich schokoladige Cupcakes mit weichen Oreo-Stückchen im Teig (die werden beim Backen schön zart) und köstlichem Creme-Häubchen oben drauf... so gefällt mir das schon besser! Da darf man mir auch gerne weiterhin Oreos schenken - und ich habe die Cupcakes übrigens auch mit der Schenkerin geteilt. Ihr müsst die Cupcakes übrigens nicht unbedingt mit geschenkten Oreos backen, sondern könnt sie auch mit jedem anderen veganen Doppelkeks zubereiten (zur Not tut es auch ein gewöhnlicher veganer Keks). Cookies and Cream Cupcakes (für 12 Stück) 200 Gramm Mehl 150 Gramm Zucker 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker 40 Gramm Kakaopulver 3/­4 TL Natron 1/­2 TL Backpulver 1/­4 Teelöffel Salz 80ml Öl 1 EL Essig 250ml Wasser 8 vegane Doppelkekse (oder ungefüllte vegane Kekse) Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Die Kekse zerhacken (nicht pulverisieren). Mehl, Zucker, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz vermischen. In die Mitte eine Mulde machen und Öl, Essig und Wasser hineinleeren. Daraus einen glatten Teig rühren (mit der Hand, nicht mit dem Mixer), dann die gehackten Kekse unterheben. Auf die Förmchen aufteilen und bei 180 Grad etwa 15 - 18 Minuten lang backen. Sie sind fertig, wenn ein Zahnstocher, in die Mitte des Cupcakes gestochen, sauber wieder herauskommt. Komplett auskühlen lassen. Für die Creme: 1 Packung vegane Schlagcreme von Soyatoo (300 ml), gut gekühlt 8 vegane Doppelkekse (oder ungefüllte vegane Kekse) 1 Packung Sahnesteif (optional - im Sommer empfohlen) Die Doppelkekse in einem Mixer komplett pulverisieren. Die Schlagcreme in einer großen Schüssel aufschlagen, dann das Keks-Pulver hineinmixen (ev. mit einer Packung Sahnesteif festigen) und alles für etwa 30 Minuten kühl stellen. Dann einen Klecks auf jeden Cupcake dressieren. Fertig! Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Urlaub in Kalivada - Los Angeles & Palm Springs

11. Juli 2016 Totally Veg! 

Urlaub in Kalivada - Los Angeles & Palm SpringsNach unseren Abenteuern in Disneyland und den Universal Studios Hollywood verbrachten wir einen Tag in Los Angeles. Wir haben uns dafür nur einen Tag eingeplant, da uns im Vorhinein auch schon von Bekannten mit einem ähnlichen Geschmack davon abgeraten wurde, zu viel Zeit dafür einzuplanen. Ich weiß nicht, ob es eine selbsterfüllende Prophezeiung war, aber wir waren froh, dass wir für LA nicht mehr Zeit aufgewendet haben. Mich hat die Stadt nicht angesprochen. Es beginnt schon damit, dass ganz LA aus einem einzigen Stau zu bestehen scheint - die Interstates sind quasi rund um die Uhr hoffnungslos verstopft, in einem Ausmaß, das jeden Verkehr am Montag Morgen bei uns zum Idealzustand werden lässt. Öffentliche Verkehrsmittel sind leider nicht besonders ausgebaut, und abgesehen von Hollywood (dazu kommen wir gleich), Shopping (was uns nicht interessiert) und Baden am Strand (was uns mit Anreise, Parkplatz-Suche und Zeug herumschleppen zu aufwändig war) gibt es in LA im Vergleich zu anderen großen Städten sehr wenig zu tun. Kurz: Wir waren dort und das reicht nun auch wieder.     Wir rollten dann weiter Richtung Hollywood. Auf dem Weg habe ich auch das bekannte Hollywood Sign erspäht - und es ist gar nicht so einfach, es zu finden! Es hat etwas gedauert, bis M es dann auch bestaunen konnte. Unser Ziel war Veggie Grill, um zu Mittag zu essen. In diesem rein veganen Fastfood-Restaurant haben wir es uns gutgehen lassen und zwei Chicken-Burger (gegrillt und frittiert) mit Pommes, Mac n Cheese und Buffalo Wings mit Dip bestellt. Es war alles ausgezeichnet, die Burger saftig und interessant belegt, die Mac n Cheese cremig und die Buffalo Wings würzig mit angenehmer Schärfe.     Da wir in Hollywood waren, wollte ich klischeehaft eine Berühmtheit sehen. M belächelte meine Ambitionen, vermutlich hat er schon zu oft verschwommene, unterbelichtete Fotos aus Hollywood gesehen, auf denen angeblich Arnold Schwarzenegger oder Meryl Streep zu sehen sind. Das Lachen verging ihm allerdings an der Kasse von Trader Joe's, in dem wir Bananen kauften, da vor uns Timothy Dalton seinen Einkauf erledigte. Als großer James Bond-Fand war M natürlich hingerissen, dem Bond aus seinem Lieblingsfilm beim Mineralwasser kaufen zuzusehen. Und ich hatte mein Ziel für Hollywood damit erreicht!   Weiter ging es Richtung Hollywood Boulevard, die Straße, die bei Preisverleihungen zu sehen ist, und auf der sich die Sterne der Stars befinden. Meine Empfehlung für den Besuch des Hollywood Boulevards: Lasst es. Der Hollywood Boulevard ist der Inbegriff einer Touristenfalle. Es ist laut, dreckig, er besteht nur aus Souvenir-Shops, verarmten Schauspielern in seltsamen Kostümen, die sich unbedingt mit einem fotografieren lassen wollen und aggressiven christlichen Predigern - einer dieser Prediger tippte M auf die Schulter und meinte "You are going to hell" (worauf sich M wiederum grinsend zu mir drehte mit den Worten "Hast du den Deppen schon gesehen?" und ich die Flucht ergriffen habe). Es ist furchtbar dort. Die paar Sterne am Boden retten das auch nicht.     Um uns mit LA etwas zu versöhnen, fuhren wir weiter zur Griffith Observatory, von der man einen tollen Ausblick hat. Dieses Ziel kann ich wirklich jedem empfehlen, die Aussicht ist einmalig (auch das Hollywood Sign sieht man) und auch die Landschaft ist unglaublich schön! Interessant ist sicherlich auch das Planetarium drinnen - was wir aber ausgelassen haben, da wir uns nicht sicher waren, ob wir nicht doch im Halteverbot stehen. Es war ein schöner Abschluss für unseren Tag in LA!       Von LA fuhren wir weiter Richtung Palm Springs - und das ist eine unserer Stationen, die mir am besten gefallen hat. Palm Springs liegt am Rand der Mojave Desert und bietet neben toller Architektur aus den 50er und 60er Jahren eine hübsche, gepflegte Innenstadt mit zahlreichen süßen Boutiquen, Restaurants und Smoothie-Bars, in denen man vor allem die fruchtigen Aguas Frescas (ein mexikanischer Sommerdrink) probieren sollte. Dabei ist alles von der traumhaften Wüstenlandschaft umgeben. Ein Sonnenuntergang in der Wüste ist ergreifend schön, hier lohnt es sich, ein wenig weiter in die Wüste hineinzufahren, um das Spektakel genießen zu können. Nachdem das Stichwort "Wüste" aber schon mehrmals gefallen ist, ist es spätestens hier Zeit, Sonnencreme, Kopfbedeckung und Wasserflasche auszupacken. Bei 43 Grad im Schatten (36 Grad in der Nacht) fällt schnell jeder Schritt schwer, und man hat rascher einen Sonnenstich, als man "Klimaanlage" sagen kann.       Aguas Frescas mit Ananas         Und wo wir gerade bei Klimaanlage sind, wir mussten die Klimaanlage in unserem Hotelzimmer die Nacht über laufen lassen. Nicht gerade umweltfreundlich, aber bei den hohen Aussentemperaturen und den gewohnt schlecht isolierten Gebäuden war es in kürzester Zeit so stickig, dass Schlafen sonst nicht möglich gewesen wäre. Übernachtet haben wir im Knights Inn Palm Springs und es war dort lächerlich günstig. Unser Zimmer war renoviert und sehr ansprechend, die Anlage hat auch einen schönen Pool (aber selbst für den war es einfach zu heiß). Jedenfalls eine Empfehlung!     Palm Springs war schnell auf unserer Liste an Reisezielen, da unser liebstes veganes Restaurant dort einen Ableger hat - Native Foods. Native Foods haben wir in Chicago kennen und lieben gelernt. Die rein vegane Restaurant-Kette hat vor über 20 Jahren in Palm Springs ihren Anfang genommen und so war das für uns natürlich ein Pflichttermin! Wir haben Mittag- und Abendessen dort verbracht, und wurden wieder daran erinnert, warum Native Foods unser allerliebstes Restaurant ist: Das Essen ist frisch, perfekt abgestimmt, mit viel knackigem Gemüse und dem besten (hausgemachten!) veganen Hühnchen, das ich je gegessen habe. Zu Mittag bestellte M das Meatball Sub, ein saftiges Sandwich, das mit veganen Fleischbällchen, Pesto und fruchtiger Tomatensauce belegt ist. Ich hatte den Taco Salat mit knackigem Gemüse, hausgemachten Seitan und cremiger Chipotle-Sauce. Abends bestellte M den Chicken-Burger und ich den Chicken-Wrap, und beides war absolut fantastisch! Dazu hab es eine Extraportion Chicken Fingers mit cremigem Ranch-Dip - das ist der Stoff, aus dem vegane Träume sind! Und wenn ihr bei Native Foods einkehrt, probiert unbedingt das Peanut Butter Parfait mit Bananenbrot-Stücken und Chocolate Chips, eine Wucht.           Und nach unserem schönen, aber schwitzigen Aufenthalt in Palm Springs ging es zurück nach Las Vegas für den Heimflug. Unvergesslich und köstlich war unser Urlaub - wir haben so viel gesehen, unzählige Eindrücke mitgenommen und gleichzeitig könnte ich sofort wieder einen Roadtrip in Kalifornien starten. Danke für's Mitlesen!   Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Urlaub in Kalivada - Lake Tahoe & San Francisco

27. Juni 2016 Totally Veg! 

Urlaub in Kalivada - Lake Tahoe & San FranciscoLake Tahoe Weiter ging es von Bishop nach Lake Tahoe (Teil I der Reise könnt ihr hier nachlesen). Lake Tahoe ist im Winter ein beliebter Ort für Schisport, aber auch sonst ist ein Abstecher hierher lohnend: Die Landschaft mit dem riesige See ist ausgesprochen sehenswert. Lake Tahoe ist geteilt in den kalifornischen und nevadischen Teil. Während auf der kalifornischen Seite ein edles Schidorf mit Restaurants, Bars und der Gondelbahn lockt, befinden sich auf der nevadischen Seite - richtig geraten - die Casinos. Wir kamen im Hard Rock Hotel & Casino unter (ich habe ja gesagt, wir sind Hard Rock Fans), und während das Gebäude alt ist, hat es doch Charme: Immerhin hat Elvis himself hier schon Auftritte absolviert. Die Zimmer sind renoviert und sehr gemütlich, mit einer tollen Aussicht auf die umliegende Natur. Auch wenn man in Lake Tahoe nicht schifährt, so ist ein Bummel durch die Ferienanlagen und ein Spaziergang am See die Reise wirklich wert. Gegessen haben wir im rein veganen Cafe Simple Bliss Cafe, einem hübschen kleinen Cafe, das auf Bio-Zutaten spezialisiert ist. M bestellt das Sandwich mit Cashewkäse und Avocado, ich habe mich für das Reis-Bohnen-Gericht mit Cashewsauce entschieden. Alles hat gut geschmeckt, einzig die Portionen hätten um das Geld deutlich größer sein dürfen.   Trotzdem ist es eine Oase in dem doch sehr stark von üppigem Essen geprägten Restaurants rund um Lake Tahoe. Zum Abendessen waren wir in der Stateline Brewery, die neben einem veganen Burger (samt veganer Mayo!) auch leckeren Edamame-Hummus mit Gemüsesticks und Pitabrot als Vorspeisenteller anbieten. Es hat alles toll geschmeckt - nur haben wir viel zu viel Essen bestellt. Wie schön, dass die Amerikaner alles so bereitwillig einpacken, so hat man einen Mitternachtssnack, auf den man sich freuen kann. Berkeley Von Lake Tahoe ging es dann schließlich weiter nach Berkeley. Wer meinen Blog regelmäßig liest, der weiß, dass M und ich einen kleinen, pardon, Vogel mit Disney haben, und so wollte M gerne das Tor zu den Pixar Animation Studios sehen. Und ja, wir haben nur das Tor angegafft. Danach gab es bei in Berkeley etwas, auf das ich mich sehr lange gefreut habe: Cinnaholic verkauft ausschließlich vegane, frisch gebackene Zimtschnecken, die man sich mit allerlei verrückten Frostings und Toppings belegen kann. Obwohl ich da eher konservativ war und unsere Schnecken nur mit Vanillefrosting und veganen Creamcheese-Frosting mit Heidelbeeren bestreichen ließ, waren die Zimtschnecken wirklich eine absolute Wucht. Danach haben wir noch einen Spaziergang durch die Uni in Berkeley gemacht, der Campus ist sehr idyllisch angelegt mit den für Kalifornien typischen Redwood Trees und gepflegten Grünflächen. Und ich wurde sogar für eine Studentin gehalten (ich erwähne das nur, da ich jetzt in das Alter komme, in dem man sich darüber freut). Berkeley ist ein wirklich hübsches Städtchen mit ganz vielen tollen Restaurants und Shops, das ich nur empfehlen kann! San Francisco Nach Berkeley ging es weiter nach San Francisco. Auf diese Stadt haben M und ich uns ganz besonders gefreut, haben uns doch so viele Bekannte davon vorgeschwärmt. Unsere Erwartungen waren fast übersteigert, und es kam, wie es kommen musste - wir wurden enttäuscht. Zweifelsohne hat San Francisco wunderschöne Ecken, alleine an der Aussicht und Parks rund um die Golden Gate Bridge könnte ich mich stundenlang erfreuen, Alcatraz ist ein absolutes Highlight und auch sonst gibt es viele schöne Gegenden (in denen es aber wiederum meist wenig zu tun gibt, da es oft Wohngegenden sind). Leider sind gerade die Attraktionen, die in Reiseführern immer so angepriesen werden, gar nicht unser Geschmack, weil sie extrem touristisch sind, zu einem Grad, an dem man fast keine Einheimischen mehr dort sieht  - das beste Beispiel ist Fishermans Wharf, das fast nur aus Franchise-Restaurants und überteuerten Souvenir-Geschäften besteht. Außerdem hat San Francisco ein enormes Problem mit Obdachlosen. Man sieht sie fast überall, alleine, in Gruppen, teilweise sind kleine Zeltstädte aufgebaut, und an manchen Ecken muss man über Matratzen oder sonstige Schlafgelegenheiten steigen, um den Weg fortzusetzen. Es sind nicht die Obdachlosen an sich, die mich stören. Uns hat nie jemand persönlich angesprochen, allerdings war auffällig, dass einige Obdachlose unter akuten psychischen Störungen litten, hinzu kommen offener Drogenkonsum und menschliche Ausscheidungen, die einen Spaziergang durch die Stadt natürlich nicht gerade schöner machen. Was mich schockiert, ist besonders, wie mit dem Elend umgegangen wird, denn es scheint, als würde nicht sehr viel getan. Und ich habe mir das Ausmaß an Armut nicht eingebildet: San Francisco hat nach New York City die meisten Obdachlosen pro Quadratkilometer. Der Unterschied ist nur, dass es in San Francisco weniger Programme (wie Notschlafstellen) und mehr permanent Obdachlose als in NYC gibt. In San Francisco ist durch die geringe Größe der Stadt die Dichte an Obdachlosen in manchen Gegenden enorm hoch. Ich habe es in keiner Stadt, in der ich bisher war, als so krass empfunden wie in San Francisco. San Francisco hat uns also mit mehr gemischten Gefühlen zurückgelassen, es gibt Städte, die uns wesentlich besser gefallen. Ich würde die Stadt wieder besuchen, würde aber nicht extra einen Trip dorthin planen. Wir waren natürlich nicht im Zoo... diese Seelöwen sind freiwillig in Fisherman's Wharf Ein Highlight war für mich der Besuch von Alcatraz, der wirklich, wirklich toll war. Tickets kauft man dafür Wochen im Voraus, aber das zahlt sich aus. Die Gefängnisinsel ist toll gestaltet, es gibt ganz viel anzusehen und an Geschichte nachzuempfinden. Auch der Ausblick alleine von Alcatraz Richtung San Francisco ist einmalig. Unbedingte Empfehlung! Sehr beeindruckt hat uns der Besuch des Presidio, einem ehemaligen Militärstützpunkt, der jetzt zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Parks beinhaltet. Besonders zu empfehlen ist der Besuch von Crissy Field, einem Park nahe der Golden Gate Bridge. Dort hat man einen perfekten Ausblick auf das Wahrzeichen und es ist wunderbar, am Strand zu spazieren. Wenige Meter davon entfernt ist der Palace of the Fine Arts, der wie aus einer anderen Welt wirkt - sehr beeindruckend! In der Nähe ist auch  das Walt Disney Family Museum, das wir natürlich besucht haben (das ist jetzt wenig überraschend, oder?). Vor dem Museum gab es großes Picknick in der Sonne, wo wir eine köstliche vegane Waffel verspeist haben.   Essen in San Francisco Ganz in der Nähe unseres Hotels befand sich der Soma StrEATfoodPark, in dem Foodtrucks parken und man sich nach Gusto von einem Truck zum nächsten schlemmen kann. Das vegane Angebot ist riesig, von Burritos über Nudeltöpfe zu Empanadas und Burgern reicht hier die Auswahl. Unser Highlight war sicher Nono Burger, wo ich ohne Übertreibung den besten veganen Burger überhaupt verspeist habe. Das selbstgemachte Patty ist unglaublich lecker und würzig, dazu die cremige Sauce, karamelisierte Zwiebeln - ein Gedicht! Aber: Wie es halt mit Foodtrucks so ist, hier ist alles sehr wetterabhängig, und wenn das Geschäft nicht geht, wird auch mal eher an dem Tag zugesperrt.   Wir waren zwei Mal dort und konnten nur einmal bei Nono essen, dafür gab es dann Udon-Nudeln und Empanadas (mexikanische Teigtaschen) von einem anderen Stand. Lovinghut ist eine weltweite vegane Restaurantkette, die wir auch hier in Österreich haben - allerdings gibt es in San Francisco eine ganz besondere Filiale: In einer großen Shopping-Mall, etwas, das ich wirklich noch nie gesehen habe. Nach einem Bummel kann man vegan schlemmen, der Lovinghut hier ist eher vietnamesisch angehaucht. Ich habe den kalten Nudelsalat mit Sojafleisch, Salat, Reisnudeln, frischen Kräutern, Gemüse und würziger Brühe gegessen, das war ein Gedicht! Dazu gab es Frühlingsrollen. Nahe unseres Hotels gab es eine Filiale von Trader Joe's. Trader Joe's ist ein wenig wie Hofer (Aldi), die Produkte sind billiger und es gibt viele Eigenmarken. Allerdings gibt es eine riesige vegane Auswahl und alle Produkte sind sehr hübsch und quietschig bunt verpackt - ein toller Laden! An einem Abend haben wir ein Picknick in unserem Hotelzimmer veranstaltet, und wir haben uns jeden Tag einen Wrap, Obst und Müsliriegel als Jause dort geholt.  Hotels in San Francisco San Francisco ist unglaublich teuer - wir haben es auch noch geschafft und waren an einem verlängerten Wochenende dort, wo die Preise erneut in die Höhe geschnellt sind. Wenn man noch mit Auto anreist, wird es nochmal teurer, ich habe Hotelzimmer gesehen, wo der Parkplatz das gekostet hätte, was ich bereit gewesen wäre, für ein komplettes Zimmer zu zahlen. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns dann für das San Francisco Inn und haben das nicht bereut. Dieses Motel hat einen Parkplatz dabei und ist für Duschen und Schlafen bei einer Städtereise absolut ausreichend. Die Zimmer sind nicht gerade neu, aber gepflegt und sauber, und der Inhaber ist sehr freundlich und immer für ein Pläuschen bereit. Und das Beste: Es reisst euch kein riesiges Loch in eure Reisekasse. Außerdem ist der Soma StrEATfood Park und Trader Joe's ganz in der Nähe, an der nahen Bushaltestelle bringt euch ein Bus überall hin. Winchester House Das Winchester House befindet sich etwa eine Stunde von San Francisco in San Josue. Wer das Haus nicht kennt: Es gehörte Sarah Winchester, der Schwiegertochter des Gründers der Winchester Waffe. Sarah war zwar stinkreich, aber hatte ein tragisches Schicksal: Zuerst starb ihr Baby und einige Jahre später auch noch ihr Mann. Aus Verzweiflung wandte sich die junge Witwe an ein Medium (das war damals im 19. Jahrhundert en vogue), und das verriet ihr, dass sie von den Geistern, die durch die Waffe zu Tode gekommen waren, verflucht wäre. Die einzige Lösung wäre, ein Haus für die Geister zu bauen und diese Bauarbeiten niemals einzustellen. Da Sarah jede Menge Pinkepinke hatte, nahm sie sich diese Botschaft zu Herzen und ließ an ihrem Haus 38 Jahre lang Tag und Nacht bauen - und ich meine buchstäblich Tag und Nacht. Das Resultat ist ein Monstrum von einem Haus mit über 160 Zimmern, wo immer wieder drangebaut, umgebaut und niedergerissen wurde. Sarah Winchester hielt jede Nacht eine Séance ab, um die Geister über Baupläne zu befragen, damit sie sie milde stimmen konnte. Gleichzeitig baute sie Fallen und Sackgassen in ihr Haus, um böse Geister zu verwirren. So entstanden Treppen, die nirgendwo hinführen, Fenster, die sich nicht öffnen lassen, Geheimgänge, und Türen, die aus dem zweiten Stock direkt ins Freie führen. Das Haus ist mit einem Wort: Bizarr. Da ich ein großer Halloween-Fan bin und alles mag, was gruselig ist, war das Winchester Haus mit seiner seltsamen Geschichte und exzentrischen Eigentümerin ein Pflichtpunkt für uns. Das Haus ist wunderschön, riesig und hat eine altehrwürdige Atmosphäre. Ich glaube nicht an Geister - aber in diesem Haus schwören einem die Angestellten, dass es spukt. Und für alle, die sich fragen: Ja, das Winchester House hat die Macher von Supernatural beeinflusst, ebenso wie den großen Stephen King.   Im nächsten Teil geht die Reise weiter - nach Los Angeles! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 2. - 8. Mai

9. Mai 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 2. - 8. Mai Montag Heute habe ich eine Buchempfehlung für euch: "Zoo" von James Patterson. Zu Beginn der Geschichte häufen sich Angriffe von Tieren, und mit der Zeit wird klar, dass uns die Tiere systematisch heimsuchen. Wir folgen einem jungen Wissenschaftler, der dieses Phänomen schon lange prophezeit hat... Das Buch ist sehr spannend, rasant geschrieben, und auch, wenn die Sprache gelegentlich flapsig ist, hat es mir sehr gut gefallen - nicht zuletzt, weil auch unser Umgang mit Tieren aufgezeigt wird, und sich dadurch die Überraschung über den Gegenschlag wirklich in Grenzen hält. Das Buch wurde auch in die TV-Serie "Zoo" adaptiert. "Zoo" von James Patterson & Michael Ledwidge ISBN: 9783442484294 Dienstag Ich habe einen tollen Mann, der die allerbesten Sandwiches macht - wie hier mit veganem Hühnchen, Guacamole, Salat und etwas veganer Mayo. Yum! Mittwoch Habt ihr schon mein Rezept für die Rhabarber-Muffins gesehen, das ich am Mittwoch brav für euch aufgeschrieben habe? Die sind bei meinen Arbeitskollegen sehr gut angekommen. Beeilt euch mit dem Nachbacken, bevor die Rhabarber-Saison zu Ende geht! Donnerstag Rührtofu geht ja bei uns immer, besonders an Feiertagen - eigentlich lustig, wenn man bedenkt, dass sowohl M als auch ich früher leidenschaftliche Tofu-Hasser waren, was aber nur daran lag, dass wir nie richtig gut zubereiteten Tofu gegessen haben. Kinder, wie ändern sich die Zeiten! Freitag Meine liebe Oma (die übrigens auch Trauzeugin auf meiner Hochzeit war) wurde an diesem Wochenende 90 Jahre alt! Ich freue mich sehr, dass wir diesen besonderen Geburtstag mit ihr feiern durften und wurde mit der Torte beauftragt. Zu diesem Anlass gab es die Schokoladentorte aus meinem Buch "Vegan für Naschkatzen", mit frischen Beeren darauf und etwas veganem Schlagobers dazu. Dem Geburtstagskind hat sie ausgezeichnet geschmeckt, und das ist ja die Hauptsache. Samstag Das Geburtstagsessen meiner Oma fand in den traditionellen Gemäuern des Stiftskeller St. Florian statt, von dem ihr hier auf meinem Blog sicherlich schon mal gehört habt. Dort gibt es neben traditioneller Hausmannskost auch köstliche vegane Gerichte (und ganz unter uns, M hat schon die ganze Woche auf das leckere Seitanschnitzerl in Sesampanade hingefiebert). Das Schöne an diesem Restaurant ist, dass man dort auch mit fleischessenden Familienmitgliedern hingehen kann, die vielleicht einem veganen Restaurant gegenüber nicht so aufgeschlossen sind, man selbst trotzdem eine tolle Auswahl hat und gelegentlich auch ein Fleischesser neugierig auf ein veganes Schnitzerl wird (so geschehen bei meiner lieben Tante). Und obwohl die Portionen dort so groß sind, dass mein Bäuchlein bis oben gefüllt war, musste ich als Nachspeise unbedingt noch die Mohnnudeln bestellen - ein Gericht aus meiner Kindheit. Unglaublich gut! Sonntag Nach diesem völlernden Wochenende war es dann am Sonntag doch Zeit für etwas leichtere Kost - Vollkorn-Pasta mit einer schnellen Sauce aus Tomatenpassata, Grünkern, etwas Gemüse und Edelhefeflocken. Mhmm. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 25.4. - 1.5.

1. Mai 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 25.4. - 1.5. Montag Grün, grün, grün sind alle meine Kleider... und mein Abendessen! Köstliche Pasta mit Spinatsauce, Salat aus Schwiegermama's Garten und Cashew-Parmesan. So fängt die Woche grün, äh, gut an! Dienstag Wenn man nicht zum Einkaufen kommt und gleichzeitig Reste im Vorratsschrank aufbrauchen möchte, kommen die seltsamsten Kombinationen heraus - diese hier war zum Glück köstlich! Vegane Bolognese mit Grünkern, Bratkartoffeln und der restliche gartenfrische Salat.    Mittwoch Ganz girly gibt es eine vegane Nagellack-Empfehlung: Dieser Nagellack in der Farbe "Rose Passion" von Benecos ist wunderschön und, für mich sehr wichtig, hält sehr lange an den Nägeln. Da ich selten Nagellack trage, gibt es nichts Schlimmeres, als Lack, der am nächsten Tag schon wieder abblättert. Donnerstag Sucht ihr noch eine nette vegane Facebook-Gruppe? Ich bin ein großer Fan der Gruppe "What Fat Vegans Eat" - dort gibt es wunderbar appetitanregende Fotos von veganem Essen. Und keine Sorge, ihr müsst für diese Gruppe nicht übergewichtig sein - es bedeutet nur, dass dort von veganen Kuchen, Keksen und Pudding über Bananen und Spinat alles erwünscht ist. Unbedingt reinschauen - aber nicht unbedingt vor dem Mittagessen (akute Sabbergefahr).  Freitag Ich wollte meinen Mann zu einem besonderen Anlass zum Essen ausführen - und während ich zunächst Sushi vorgeschlagen hatte, sah ich ihm doch an, dass das wohl eher mein Wunsch als seiner wäre. M isst gelegentlich gerne Sushi (bei Pirata hat es ihm sehr geschmeckt), aber es ist sicher nicht sein Lieblingsessen. Für indisches Essen war er jedoch sofort Feuer und Flamme, und wir schwangen uns auf unsere Fahrräder und radelten zu unserem liebsten indischen Restaurant in Salzbug, dem Taj Mahal. Dort gibt es nicht nur die weichsten Kichererbsen, sondern auch eine eigene vegane Karte. Ich bestellte Aloo Matar (Kartoffeln und Erbsen in Tomatensauce) und für M gab es Chana Masala (Kichererbsen in Ingwer-Tomatensauce), dazu knuspriges Fladenbrot. Besser kann das Wochenende nicht starten! Samstag Zeit für French Toast! Dieser hier ist mit einem neuen Ei-Ersatz entstanden, den ich aus London mitgebracht habe, aber auch in meinem Buch findet ihr ein köstliches und einfaches Rezept für French Toast. Die Erdbeeren waren göttlich dazu! Sonntag Ich habe sehr nette Arbeitskollegen, und einigen von ihnen habe ich für Montag einen veganen Kaffeeklatsch während einer Sitzung versprochen. Ich habe Rhabarbermuffins (Rezept nächste Woche!) und mein köstliches Banana Bread aus "Vegan für Naschkatzen" gebacken, mit Schokotropfen anstatt Nüssen gebacken - alles ohne Weizen, sondern mit Dinkelmehl, da eine Kollegin keinen Weizen verträgt. Mhmmm... ich hoffe, alles überlebt bis Montag! Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Familienausflug nach London

17. April 2016 Totally Veg! 

Familienausflug nach LondonPapa Totally Veg! hat letztes Jahr einen runden Geburtstag gefeiert (hier seht ihr die Feierlichkeiten). Was schenkt man jemandem, der ehrlich und glaubwürdig beteuert, alles zu haben? Zeit und einen Ausflug. Anstatt ihm ein teures technisches Spielzeug oder die hundertste Krawatte zu kaufen, schenkten M, meine Mama und ich ihm einen Familienausflug nach London. London kannte Papa nur aus Büchern und Filmen, aber mit eigenen Augen hatte er die Stadt noch nie gesehen. Und da wir keine Lust hatten auf London im Schnee, Regen und Nebel, verlegten wir das Geburtstagsgeschenk auf Anfang April - letzte Woche war es dann so weit! M und ich spielten die Reiseführer und organisierten den Trip von vorne bis hinten durch, was uns Spaß machte und die Eltern entspannte. Big Ben gesehen vom Trafalgar Square Gestartet sind wir am Donnerstag nach der Ankunft am späten Vormittag mit der klassischen Runde in der Innenstadt, bei der man Houses of Parliament, Big Ben und das London Eye bestaunt. Kaum hatten wir einen Schritt aus der U-Bahn herausgemacht, begann es stark zu regnen - ein toller Empfang (und das einzige Mal, bei dem uns der Regen erwischte). Also mussten wir natürlich sofort in ein wunderschönes Pub am Trafalgar Square flüchten und eine Runde in der National Gallery drehen. Aber nach dem Regen gibt es die Belohnung... Wunderschönes Pub National Gallery Danach ging es weiter Richtung Piccadilly Circus, wo es einen Whole Foods Market gibt, der vegane Cupcakes von Ms Cupcake verkauft. Die beste Sorte ist Rocher, mit dem Schoko-Nuss-Häubchen - zwar sehr süß, aber der Zuckerschock lohnt sich wirklich. Einen genossen wir später im Hotelzimmer... ein tolles Betthupferl! Nach so viel Zucker war es dann Zeit zum Abendessen, Chipotle Mexican Grill liegt in der Nähe des Trafalgar Squares und verkauft gar köstliche Burritos mit viel Guacamole. "Rocher"- und Schoko-Erdnussbutter-Cupcakes Burrito mit Bohnen Gemüse, Reis und Guacamole Gestärkt ging es dann weiter für eine abendliche Runde Richtung Buckingham Palace und den schon recht frühlingshaften St. James Park, in dem die Eichhörnchen nur so um Essen betteln. Allerdings finde ich es traurig, dass manche Spaziergänger sie mit Kartoffelchips, Schokolade, Nachos und frittierten Käsestangen füttern - artgerechte Ernährung ist für die kleinen Kerle wirklich was anderes. Buckingham Palace Und die hier kennt ihr ja, oder? Ein zutrauliches Eichhörnchen St. James' Park Am nächsten Tag gab es ein kleines Frühstück im Hotel - wir sind wieder im Stadtteil Wandsworth abgestiegen, der an die (touristische) Innenstadt ideal mit dem Zug angebunden ist, aber noch bezahlbare Zimmer bietet. Ich habe zwar Aufstriche für das Frühstück eingepackt, da es für Veganer recht übersichtlich ist, aber schließlich blieben M und ich dann doch bei den köstlichen Baked Beans, Brot, veganer Margarine und Kaffee. Dann ging es zu einem meiner Lieblingsorte in London - dem Camden Lock Market. Hier findet man zahlreiche kleine Shops und Stände, die Mode, Schmuck und Kunsthandwerk verkaufen, aber - und das finde ich noch viel interessanter - eine wahre Fressmeile mit großer veganer Auswahl. Zu Mittag entschieden wir uns für kolombianisches und äthiopisches Essen - ein Gedicht! Auch eine kleine vegane Bäckerei gibt es dort, das Cookies and Scream. Ich hatte große Lust auf Eis und suchte mir den Cookiedough Milkshake aus, für den veganes Vanilleeis, Sojamilch und roher Keksteig püriert werden - unglaublich gut, unglaublich füllend. Zum Glück halfen M und Papa bereitwillig, alleine hätte ich dieses Monstrum sicher nicht geschafft. Und kein Besuch in Camden ist komplett, ohne einen Drink in unserer liebsten Kuba-Bar. Eingang zum Camden Lock Market Kuba-Bar "The Cuban" Kolombianisch (rechts): Knoblauch-Reis, frittierte Plantains (Kochbananen), Bohnen, Kartofferl und Salat und Äthiopisch (links): Linsen, Hummus und darunter Kartofferl, eingelegtes Kraut, Spalterbsen, traumhafter Spinat und Reis. Cookies and Scream im Camden Lock Market Cookiedough Milkshake Am Nachmittag besuchten wir St. Paul's Cathedral und spazierten an der Themse zurück zum Bahnhof Waterloo, von wo aus der Zug nach Wandsworth fährt. Zum Abendessen gab es vegane Sandwiches, hier ist besonders Pret A Manger zu empfehlen - der Wrap mit mexikanischer Kichererbsen-Füllung und Avocado ist göttlich. St. Paul's Millenium Bridge Und abends ab ins Pub... Tag's darauf ging es in das Natural History Museum, eine meiner Lieblingsorte in London (schon wieder einer). Die Ausstellungen sind toll, aber der eigentliche Star ist das wunderschöne alte Gebäude im Stil der Neoromantik. Zum Mittagessen ging es weiter in das 222 Veggie Vegan, die ein veganes Mittagsbuffet anbieten. Das Buffet ist wirklich gut, es wird gesund, frisch und mit viel Gemüse gekocht, und alles ist perfekt abgeschmeckt und interessant gewürzt. Und natürlich muss ich jedes Mal ein Dessert bestellen, die Pancakes mit Eis sind der Stoff meiner Zuckerträume. Ich würde übrigens eine Reservierung empfehlen, da es verständlicherweise sehr voll werden kann - ich habe einfach am Vortag eine E-Mail geschickt. Mit unserem großen Lunch gab es wieder genug Energie für einen Spaziergang durch das sehr moderne Canary Wharf und zum Old Royal Naval College in Greenwich. Natural History Museum 222 Veggie Vegan - mein erster Teller Pancakes mit Eis gefüllt Schokokuchen mit Eis Canary Wharf Old Royal Naval College Papa hat eine Schwäche für Bahnhöfe, und darum ging es am letzten Tag vor der Heimreise zum Bahnhof St. Pancras, der seinesgleichen sucht - am Bahnhof King's Cross gibt es übrigens auch das Bahngleis 9 3/­­4 für Harry Potter-Fans samt Foto-Location (meines könnt ihr hier von meinem letzten Trip nach London bewundern). Danach ging es weiter Richtung Tower of London, und abseits der Touristen-Ströme entdeckten M und ich einen schönen, kleinen Gastgarten mit dem wohl besten Ausblick überhaupt. Hach. St Pancras St Pancras Tower Bridge ... und der süße kleine Gastgarten direkt vor der Tower Bridge. Mittagessen gab es dann in Wagamama, wo ich immer das Curry mit Reisnudeln esse (Yasai Itame) und M den gebratenen Reis ohne Ei (Yasai Cha Han Donburi), als Vorspeise teilten wir uns vegane Teigtaschen (Gyoza). Ich finde Wagamama für ein schnelles Mittagessen gut, und die Location am Tower wirklich toll - allerdings finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht ganz so gut (sprich: die Portionen könnten größer sein) und London hat ohnehin ein riesiges veganes Angebot. Gyoza Gebratener Reis Curry mit Gemüse und Reisnudeln Abends ging es dann wieder Richtung Heimat - und ich bin sehr stolz auf uns, denn für drei Nächte in London haben wir wirklich viel gesehen. London war für uns die perfekte Wahl: Es ist eine unglaublich tolle Stadt und nicht zu weit entfernt für einen kurzen Aufenthalt. Ich bin etwas verrückt nach London, es ist meine allerliebste Stadt und es hat irgendetwas an sich, worin ich mich bei meinem ersten Versuch unsterblich verliebt habe - und ich denke, mit meinem Papa hat London nun noch einen Fan gewonnen. Kurz: Papa war selig, mit seiner Familie einen so tollen Ausflug gemacht zu haben, wir werden uns alle sehr lange an diese schöne Zeit erinnern - und das war ja die Hauptsache. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganer Geburtstag in Wien

21. März 2016 Totally Veg! 

Veganer Geburtstag in Wien Endlich, endlich haben M und ich es wieder nach Wien geschafft - es ist schon fast peinlich, dass wir über ein Jahr nicht dort waren, ist doch der Weg wirklich nicht besonders weit. Allerdings waren wir auch untreu mit anderen Städten, war 2015 doch unser intensivstes Reisejahr... An unserem Geburtstagswochenende (wir haben innerhalb von zwei Tagen Geburtstag) fielen M und ich dann in unserer schönen Hauptstadt ein, mit den Stretch-Hosen im Gepäck, denn wir waren zum Schlemmen gekommen.  Gestartet haben wir Freitag Abend bei Pirata Sushi. Wer meinen Blog regelmäßig liest, der weiß, dass ich jeden Tag Sushi essen könnte (und  mittlerweile M auch schon etwas damit angesteckt habe). Pirata Sushi bietet komplett veganes - also fischfreies - Sushi an, und neben der üblichen Gurken- und Avocado-Makis gibt es allerlei kreative Kreationen wie Mr. Oktopus (mit eingelegten Sojasprossen), Rolls mit Erdnusssauce, Maki mit Birne und meinem persönlichen Highlight, die Kombination von Mango, Avocado und schwarzem Sesam. Natürlich mussten M und ich nachbestellen - das Schöne am fischfreien Sushi ist, dass man danach zwar gut gesättigt, aber nicht bis zum Bersten voll ist. Das Pirata Sushi ist auf Takeaway ausgelegt und die Sitzplätze in dem reizenden, auf Seefahrt getrimmten Restaurant sind sehr begrenzt - wenn ihr also dort essen möchtet, empfiehlt sich eine Reservierung! | Pirata Sushi Neubaugasse 80 1070 Wien Samstag war Ms Geburtstag und auf seinen ausdrücklichen Wunsch kehrten wir zu Mittag ein im Xus Cooking. Xus Cooking ist so, wie ich die China-Restaurants aus meiner Kindheit in Erinnerung habe - Old School, auf Neudeutsch. Die Einrichtung ist schon etwas abgerockt und lädt nicht unbedingt zum stundenlangen Sitzen ein, aber wer auf chinesische Buffets steht, wird zu Mittag bei Xus Cooking fündig. Am Buffet türmen sich allerlei (frittierte) Köstlichkeiten, von Frühlingsrollen zum knusprigem Soja-Schinken hin zu gebratenen Nudeln und Avocado-Maki. Das Buffet ist vegetarisch und überwiegend vegan. Wer kalorienbewusst und fettarm essen möchte, sollte um das Xus einen großen Bogen machen, denn darauf ist es nicht ausgelegt. M und ich fühlen uns aber immer wie bei einer Zeitreise in unsere kulinarische Vergangenheit und das Xus ist darum immer ein Pflichtpunkt. | Xus Cooking Kaiserstraße 45 1070 Wien M hat an seinem Geburtstag Torte gegen Eis getauscht, und nach einem gewaltigen Verdauungsspaziergang statteten wir Veganista einen Besuch ab. In dieser veganen Eisdiele gibt es ausschließlich vegane Sorten - und ganz ehrlich, es ist das beste Eis, das ich jemals gegessen habe, vegan oder nicht vegan. Für das Geburtstagskind gab es seine Lieblingssorte - Cookies - und dann noch eine Kerze zum Auspusten, die ich heimlich mitgebracht habe. Geburtstag ist eben Geburtstag! | Veganista (mittlerweile schon mehrere Filialen) Neustiftgasse 23   1070 Wien Besonders gespannt waren M und ich auf die Swing Kitchen, einem veganen Burger-Laden von niemand geringerem als Charly Schillinger (wir sind Fans). Dort waren wir sogar zwei Mal - ich habe ja gesagt, wir waren zum Essen in Wien - und waren jedes Mal sehr begeistert. Besonders der Vienna Burger mit knusprigem Schnitzerl und dem sagenhaften Knoblauch-Dip hat es uns angetan, die Pommes sind so, wie sie sein sollen und auch der Krautsalat ist sehr zu empfehlen. Als Nachtisch gab es ein unglaublich gutes Mohn-Törtchen und ein sehr gutes Tiramisu (obwohl mir mein eigenes Rezept besser schmeckt, aber das ist jetzt Jammern auf extrem hohen Niveau). Die Swing Kitchen ist stylish und gemütlich und zieht so sicher auch nichtsahnende Fleischesser in ihren veganen Bann. Das sonntägliche Mittagessen verbrachten wir übrigens mit Blogger-Kolleginnen Ulli von Cookies & Style und Angie von Bissen fürs Gewissen in der Swing Kitchen - tolles Essen und gute Gesellschaft! | Swing Kitchen (mittlerweile schon mehrere Filialen) Operngasse 24 1040 Wien Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 15. - 21. Februar

22. Februar 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 15. - 21. Februar Montag Wie fängt die Woche am besten an? Genau, mit Räuchertofu in würziger Tomatensauce mit Garam Masala und Broccoli.  Dienstag Habt ihr schon mal Süßkartoffel getrunken? Ich hatte gedämpfte Süßkartoffeln im Kühlschrank und habe sie kurzerhand in Smoothie verwandelt - lecker und unglaublich sättigend! Mittwoch Eine Website möchte ich euch wärmstens empfehlen - Nutrition Facts. Dr. Michael Greger und sein Team bereiten Infos rund um gesunde Ernährung in einfach verständliche Häppchen auf - und Dr. Greger lebt selbst vegan! Auch auf Youtube ist er vertreten und hält dort sarkastisch-witzige Talks. Donnerstag Zeit für grüne Smoothies! Mit Grünkohl, gefrorener Banane, Kiwi, etwas Zimt und Wasser. Auch M schlürft seine morgendliche Portion Vitamine immer brav mit.  Freitag Geht ihr manchmal ohne Einkaufsliste einkaufen? Ich probiere es gelegentlich, scheitere aber meistens kläglich und muss dann nochmal in den Supermarkt fahren. Darum sind Einkaufslisten für's Wochenende Pflicht, und die wird durch Pancakes mit Ahornsirup versüßt. Samstag Kennt ihr mein Rezept für Falafel aus dem Backofen? Ich habe sie wieder entdeckt und sie schmecken himmlisch - und können auch komplett ohne Öl zubereitet werden! Dazu schmeckt veganes Tzatziki besonders gut. Sonntag Was wäre Sonntag ohne Brunch? Hier mit Baked Beans, Kartoffelpfanne aus dem Ofen und knusprigem Toast mit Erdbeermarmelade. Liebt ihr auch die Kombination aus süß und salzig? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 18. - 24. Jänner

25. Januar 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 18. - 24. Jänner Montag Vom Wochenende hatten M und ich noch köstliche Bratäpfel über... es gibt doch nichts Besseres, als Desserts, die auf euch im Kühlschrank warten, nicht wahr? Dienstag Ich war über die Weihnachtszeit ein kleines Faultier und habe meine Yoga-Matte praktisch nie ausgerollt. Die Rechnung bekomme ich natürlich sofort präsentiert - Rückenschmerzen, eine ziehende Schulter, die Hüfte knackst. Da hilft nur eines: Zurück auf die Matte. Und nein, für Yoga braucht man nicht mal teure Kleidung - es klappt sogar in meinem Schneemann-Pyjama. Mittwoch Gelegentlich muss es schnell gehen - wie eine vegane Bratwurst in einem Laugenstangerl mit Gurkerl und Mayonnaise. Wirklich nicht das gesündeste Abendessen, aber wenn man abends nur noch völlig erschöpft auf die Couch möchte, ist das zumindest Nahrung für die Seele. Donnerstag Und wo wir gerade bei schneller Küche sind - Miso-Suppe ist auch ein Kandidat für den Speedy Gonzales-Award. Miso sieht zwar immer ein wenig aus wie Abwaschwasser, schmeckt dafür aber sehr gut und soll auch noch gesund sein. Freitag Ein Besuch bei den Eltern in Linz war angesagt - und eine meiner ersten Stationen war das Tasty Donuts. Dort gibt es - wie der Name schon verrät - Donuts, und auch in der veganen Variante! Wir probierten den Zucker-Zimt Donut mit Apfelfüllung, der wie frittiertes Glück schmeckt. Leider gibt es im Tasty Donut Salzburg noch keine vegane Optionen, was sich hoffentlich noch ändert. Samstag Und weil man ja nie genug Frittiertes essen kann (ähem), kehrten meine Eltern und ich noch im Front Food ein, auf meinen liebsten veganen Burger: Der Schnitzlinger mit Sauce Tartar und Pommes. Große Liebe! Sonntag Und wie endet ein Wochenende bei den Eltern? Genau, mit einem Mittagessen vom Herrn Vater gekocht: Melanzani-Schnitzel, Kartoffelpüree, Kohlsprossen und ein Salat. Bei Vatern schmeckt's doch am besten! Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 4. - 10. Jänner

10. Januar 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 4. - 10. Jänner Montag Gelegentlich muss es schnell gehen - wie in diesem Fall: Cremiges Kartoffelpüree mit einem fertigen veganen Bratling. Der Bratling war ok, aber das Kartoffelpüree einfach himmlisch! Also wie immer: Selbstgemacht schmeckt am besten.   Dienstag Wusstet ihr, dass 2016 zum Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen worden ist? Wir essen Bohnen, Linsen & Co. unglaublich gerne und finden, dass diese kleinen Kraftpakete bei den meisten Mitmenschen viel zu wenig am Teller landen. Also warum nicht einen Bohneneintopf, -salat oder -aufstrich verspeisen? Mittwoch Ein Feiertag in Österreich! Zeit, um auszuschlafen und sich vom Ehemann eine tolle Kartoffelpfanne mit Kresse-Brötchen servieren zu lassen. Mhmm. Donnerstag Liebe Freunde aus den USA haben uns ein Care-Paket mit vielen veganen Köstlichkeiten geschickt, und bei jedem Produkt sichergestellt, dass es auch wirklich vegan ist. Die Ingwer-Kekse sind besonders zum Kaffee ausgezeichnet. Freitag Folgendes Drama spielte sich in meiner Küche ab: Ich wollte gerne vegane Maki machen. Nachdem ich den Reis gekocht, das Gemüse geschnippelt und mich in Position gebracht habe, musste ich feststellen, dass ich kein Nori gekauft habe. Und das, obwohl ich extra zum Bio-Markt gefahren bin, um Nori zu kaufen... Sehr clever. Stattdessen gab es Salat-Wraps mit der Maki-Füllung - sehr knackig und mir hat es fast genauso gut geschmeckt wie Nori-Rollen. Samstag Endlich Wochenende! Und wir gönnten uns süße Schoko-Bananen-Pancakes und danach eine große Portion Udon-Nudel bei Uncle Van in der Innenstadt. Ich liebe Restaurants, bei denen man schnell einen tollen veganen Imbiss bekommt! Sonntag Sonntag - ihr wisst, was das heißt, nicht wahr? Vegan Brunch! Rührtofu mit Avotoast und die letzten Pancakes mit Ahornsirup.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche 21. - 27. Dezember

28. Dezember 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche 21. - 27. Dezember Montag Der letzte Arbeitstag vor Weihnachten - der musste natürlich mit etwas Brot mit Erdnussbutter und Marmelade gefeiert werden. Früher mochte ich Erdnussbutter überhaupt nicht, heute bin ich ganz wild darauf! Ich habe heuer wenig verschenkt, aber für meine Oma habe ich Tee und Schokolade gekauft, denn das mögen Omas (und eigentlich alle) immer gerne. Dienstag Endlich, endlich war es so weit: M und ich haben uns Star Wars angesehen. Ich bin ja kein besonderer Star Wars-Fan, aber M liegt mir seit Monaten mit dem neuen Film in den Ohren. Mir hat er ausgezeichnet gefallen - ich weiß, manche Puristen sehen das anders, aber nachdem ich nie eine besondere Beziehung zu den originalen Filmen hatte, konnte mich der neueste Teil mitreissen. Und natürlich musste ich ein paar vegane Geleefrüchte ins Kino mitschmuggeln, diese hier gibt es seit neuestem bei DM. Mittwoch Weihnachten verbrachten wir mit unseren Familien in Linz. Um den Kühlschrank leer zu kochen, wurde der halbe Kopf Broccoli mit etwas Cashewmus zu einer cremigen Sauce verarbeitet. Normalerweise macht mich Restlessen immer ganz nervös, weil ich es fast nicht aushalte, wenn mir für ein Rezept eine Zutat fehlt - aber das hier war ganz entspannt und sehr köstlich. Donnerstag Zu Mittag gab es Würstlsuppe, abends dann ein Festmahl mit veganen Tapas und Tiramisu. Es gibt seit Jahren bei meinen Eltern das gleiche Weihnachtsmenü, und es wird jedes Jahr lautstark eingefordert. Ich liebe die Tapas, da kann man gemütlich vor sich hin schmausen, während im Hintergrund die Weihnachtsmusik trällert.  Freitag Den 25. verbringen M und ich bei seiner Familie. Heuer gab es für uns Sellerie-Schnitzerl mit Champignon-Reis und Kaper-Sauce, auch ganz ausgezeichnet! Danach noch die letzten veganen Weihnachtskekse und ein dringend nötiger Verdauungsspaziergang. Samstag Weil wir noch nicht genug gevöllert hatten, machte ich für M und mich noch Linsenbraten mit Kartoffelpüree und Kohlsprossen in Cashew-Sauce. Herrlich!  Sonntag Nach all dem üppigen Essen musste mal wieder etwas Einfaches her: Haferbrei mit Erdnussbutter, Banane und Ahornsirup.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 7. - 13. Dezember

13. Dezember 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 7. - 13. Dezember Montag Am Sonntag bemühe ich mich meistens, etwas für die nächste Woche vorzubereiten - eine Suppe, ein Eintopf für's Büro, den man morgens einfach einpacken kann. Diese Woche: Linsensuppe. Dienstag Der 8. Dezember ist in Österreich ein Feiertag, an dem aber die Geschäfte geöffnet haben - ein Shopping-Feiertag, sozusagen. Anstatt einzukaufen verbrachten M und ich aber lieber den Tag mit meiner Mama und einer Runde veganem Eierpunsch.  Mittwoch M liebt meinen Rührtofu heiß und innig - und das will etwas heißen, früher brachte ich ihn nicht mal in die Nähe von Tofu. Mir schmeckt Rührtofu am besten mit fluffigem Toast mit etwas veganer Butter darauf. Donnerstag Mal wieder Salat-Tag, und dieses Mal von M zubereitet. Manchmal gibt es doch nicht's Besseres, als sich zum vollen Teller zu setzen. Freitag Mein lokaler Bio-Markt hat momentan Grünkohl in Hülle und Fülle im Angebot - am liebsten habe ich ihn in leckeren grünen Smoothies! Samstag Samstag war ein weihnachtlicher Tag - voll mit Weihnachtsfilmen, Weihnachtsmusik und festlichen Drinks am Abend (Cranberry Gin Tonics, mhmm). Davor gab es noch einen großen Salat mit selbst gekochten Kichererbsen, die sowieso immer besser schmecken als die aus der Dose. Sonntag Hiermit schließt sich der Kreis - es ist wieder Sonntag, und ich koche etwas für die kommende Woche. Dieses Mal einen großen Topf Gemüsesuppe mit Broccoli, Kichererbsen und Quinoa. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 30.11. - 6.12.

6. Dezember 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 30.11. - 6.12. Montag Mein Mann und ich sind unglaubliche Suppentiger - Suppe könnte es im Herbst und Winter am besten jeden Tag geben. Hier meine Kartoffelsuppe mit veganen Würsteln - ein Träumchen! Dienstag Endlich, endlich, endlich - ich durfte ein Türchen meines tollen Adventkalenders öffnen. Dieses Jahr hat mir M den rein veganen Kalender von Zotter geschenkt (und ich teile großzügig mit ihm). Die Schokolade ist sehr hochwertig, unglaublich lecker und voller interessanter Aromen, dazu noch großteils in Bio-Qualität und Fairtrade. Mittwoch M und ich essen gerne "Gatsch" (Rezept hier), in Neudeutsch auf "Overnight Oats" genannt. Den Gatsch nehmen wir gerne ins Büro mit, dafür eignen sich leere Apfelmus-Gläser natürlich perfekt. Donnerstag Ich liebe Krautfleckerl! Eines der Gerichte, das ich schon meiner Kindheit begeistert in mich hineinstopfe. Mhmmm. Ganz besonders wichtig für den Geschmack finde ich, etwas Zucker dazuzugeben und den zu bräunen und natürlich gegen Ende ordentlich Kümmel hinzuzugeben.  Freitag Papa Totally Veg! hatte Geburtstag! Zur Feier des runden Geburtstags gab es diese tolle Schokoladentorte - mit saftigem Schokoboden, Schokomousse, gefüllt mit Nutella und getoppt mit Karamell. Sehr mächtig, aber auch richtig köstlich. Und das Beste: Das Rezept findet ihr bald hier am Blog. Samstag Für die Feierlichkeiten bereitete meine Mama diese tollen, bunten veganen Brötchen zu. Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen ist, als meine Mutter Jahr für Jahr zu Silvester Unmengen an belegten Brötchen zubereitet hat, und ich diese Köstlichkeiten immer mit staunend beäugt habe.  Sonntag Hier ist die heurige Ausbeute an Weihnachtskeksen: Linzeraugen, Vanillekipferl und Zimtsterne. Das Rezept für die Linzeraugen und Vanillekipferl findet ihr übrigens in meinem Buch "Vegan für Naschkatzen" (neben vielen anderen süßen Leckereien für die Weihnachtszeit).  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 9. - 15. November

15. November 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 9. - 15. November Montag M und ich mussten einige Dinge einkaufen - und da war auch ein Zwischenstopp im IKEA-Restaurant eingeplant, um die Gemüsebällchen zu essen. Yum! Dienstag Ich kaufe eigentlich nie Fertiggerichte. Aber hier war ich ein Verpackungsopfer: Soja Frikasse mit viel Gemüse - klingt doch super, oder? Falsch gedacht. Dieses Fertiggericht war so widerlich, dass ich es nach zwei Bissen entsorgen musste - eine weiße Pampe, die nach schlechten Soja Cuisine geschmeckt hat, und in der zwei einsame Erbsen als einziges Gemüse schwammen. Nachdem ich den Glibber im Mistkübel entsorgt hatte, blieb mir also ein Smoothie, ein Apfel und meine schlechte Laune zu Mittag. Ich bin wirklich ratlos, wie so ein furchtbares Produkt auf den Markt kommt. Probiert das denn niemand? Mittwoch Mit Arbeitskollegen ging ich zum Mittagessen. Zum Glück gab es dort vegane Lasagne mit Grünkern am Speiseplan, hurra! Donnerstag Mit einer lieben Freundin war ich bei meinem Lieblingsjapaner und aß vegane Maki und Udon-Nudeln mit Tofu und Asiagemüse. Dazu gab es natürlich jeder Menge guter Gespräche und etwas Wein, wie es sich für einen richtigen Mädelsabend eben gehört. Freitag Ein Kollege hatte heute seine Abschiedsfeier. Als kleines Geschenk bekam er von mir selbstgebackene White Chocolate Chip Cookies in dieser entzückenden Tüte.  Samstag Meine Cousine aus Deutschland war zu Besuch. Sie hat zwei Kinder im Teenager-Alter und die beiden wollten gerne meine Oma - also ihre Urgroßmutter - kennenlernen. Wer hat schon noch das Glück, Zeit mit seiner Urgroßmutter verbringen? Wir kehrten in den Stiftskeller St. Florian nahe Linz ein, die neben gutbürgerlicher Küche auch vegane Schmankerl auf der Karte haben. Ich bestellte das vegane "Wild" in Sauce mit Schupfnudeln und Rotkraut und danach noch einen hausgemachten Apfelstrudel, ein Gedicht! Es war ein schöner Tag und herzallerliebst anzusehen, wie die beiden Burschen ihre Urgroßmutter endlich umarmten - vier Generationen an einem Tisch. Sonntag Der Verein gegen Tierfabriken hat eine Doku über entsetzliche Tierquälereien in österreichischen Schlachthöfen veröffentlicht. Da "Fleisch aus Österreich" immer noch als Qualitätssiegel gilt, bin ich sehr froh über diese wichtige Aufklärungsarbeit, andererseits sind die Bilder natürlich furchtbar anzusehen. Mich bestärken sie in meinem Weg - für mich steht Mitgefühl an erster Stelle. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 26.10. - 1.11.

1. November 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 26.10. - 1.11. Montag Nein, das ist wirklich kein besonders vorteilhaftes Foto. Aber ich liebe meine Süßkartoffel-Quesadillas. Für die Füllung stampfe ich weichgekochte Süßkartoffeln mit Kidneybohnen fein und schmecke sie mit etwas Salsa und Hefeflocken ab. M macht sie dann knusprig auf unserem Kontaktgrill und am besten schmeckt etwas vegane Kräuterbutter oben drauf. Mhmm. Dienstag Ich habe sie endlich gefunden: Vegane Dominosteine! Erhältlich bei DM. Mittwoch Wie kann die Mitte der Woche besser zelebriert werden als mit einem gemütlichen Abend auf der Couch, Tee und veganen Keksen? Donnerstag Es gibt wieder Grünkohl im Bio-Markt! Und daher gibt es natürlich grüne Smoothies... Mit Grünkohl, Banane und Orangen, mhmm! Und schon ziemlich eingestimmt auf Halloween, wie ihr sehen könnt. Freitag Mein liebstes Frühstück ist und bleibt mein Rührtofu - dieses Mal mit Schwammerl! Samstag Das war ein super aufregender Tag - zuerst besuchten M und ich einen Flohmarkt, wo ich ein Buch, zauberhaftes Geschirr und einen Rock ergatterte (alles für 7EUR, ahhh!). Und dann natürlich der Tag der Tage, die Nacht der Nächte, mein höchster Feiertag: Halloween! M und ich zelebrierten mit dieser veganen Brettljause mit Liptauer, Erdäpfekas, veganem Käse und veganer Wurst, meinen Räuchertofu-Schnecken und Rotwein. Unsere kleine Tradition am 31. Oktober ist, alle Halloween-Folgen von "Hör mal wer da hämmert" anzuschauen - denn ganz ehrlich, niemand schmeißt bessere Halloween-Feten als der Heimwerker-König. Und natürlich ist die ganze Wohnung in Kerzenlicht getaucht und mit Plastik-Spinnen übersät. Boo to you! Sonntag Happy World Vegan Day! Ich lebe nun seit 7 Jahren vegan und es war wirklich die beste Entscheidung meines Lebens (gut, abgesehen davon, meinen M zu heiraten). Wer nachlesen möchte, wie ich eigentlich dazu gekommen bin, bitte hier entlang.  Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 12. - 18. Oktober

18. Oktober 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 12. - 18. Oktober Montag  Im Herbst und Winter gibt es bei uns mehrmals wöchentlich Suppe - wir lieben Suppe einfach! Dieses Mal Kartoffelsuppe mit veganen Würsteln und grünem Salat.  Dienstag Der Tag fängt besonders gut an, wenn man seinen Kaffee aus der neuen Lieblingstasse schlürft und sich schon auf seine Bus-Lektüre freut. Ich lese diese Gruselgeschichten für Kinder unglaublich gerne - wer kennt die noch? Mittwoch Eine liebe Arbeitskollegin hate Geburtstag und ich wollte ihr eine kleine Freude machen mit meinem liebsten Duschgel und einem leckeren veganen Schokoriegel. Donnerstag Manchmal ist das Schönste, wenn man nach einem langen Tag  auf der Couch eine große Portion Nudeln mit Pesto in sich hineinschaufelt. Und der Mann ein paar Kerzen angezündet und die Halloween-Deko ausgepackt hat. Freitag Wir  waren bei einem Arbeitskollegen eingeladen und wurden gebeten, etwas zu essen mitzunehmen. Ich bereitete veganen Nudelsalat und Chocolate Chip Cookies vor - mhmm! Samstag Ich verbrachte einen schönen Nachmittag mit meiner Mama und wir bummelten durch die Geschäfte. Neben kitschigen Büchern für lange Herbst-Abende gab es auch vegane Süigkeiten und meinen ersten Erdmandel-Frühstücksbrei. Hat jemand Tipps für mich? Sonntag Diese Woche hat mich diese Geschichte besonders berührt: Eine Frau wird in Kananda verklagt, weil sie einem durstigen Schwein in einem Tiertransport Wasser gegeben hat. So soll aus diesem Akt der Barmherzigkeit eine Straftat gemacht werden. Mir gibt es jedes Mal, wenn ich einen dieser Transporter auf der Autobahn sehe, einen Stich, und es tut noch mehr weh, wenn ich durch die metallenen Schlitze die verschreckten Augen der Insassen sehe - sie wissen nicht, wohin es geht, was sie erwartet oder warum sie überhaupt in diesem Transporter sind. Und ich werde jedes Mal daran erinnert, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, wenn Menschen für ihr Mittagessen diese Angst gedankenlos in Auftrag geben Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Schoko-Bananen-Pancakes

30. September 2015 Totally Veg! 

Vegane Schoko-Bananen-Pancakes Während der Arbeitswoche ist meine Nahrungsaufnahme gut getaktet: 07:00 Kaffee. 09:30 mitgebrachtes Müsli vor dem PC. 12:30 Mittagspause. Spätestens 18:30 Abendessen - sonst stirbt jemand. Am Wochenende kommt der stete Rhythmus ins Wanken, alleine, weil M und ich natürlich ausschlafen möchten. Dann gibt es am Sonntag Brunch, vorzugsweise noch im Pyjama eingenommen. Obwohl wir sehr gerne Rührtofu und Waffeln essen, finde ich auch einen großen Teller Pancakes einfach wunderbar. Diese Pancakes sind saftig, fluffig und schmecken herrlich nach Bananen und Schokolade - und das ist wohl die beste Kombi, die es zum Brunch gibt. Zu den Pancakes gibt es frisches Obst und M kippt dann noch literweise Schokoladensauce darüber, ich bevorzuge meistens Ahorn- oder Agavensirup. Aber egal, wie  man sie genießt, sie sind gerade für kühle Herbstabende ein wirklich ein toller Start in den Tag! Schoko-Bananen-Pancakes (für drei bis vier Portionen) 180 Gramm Mehl 30 Gramm brauner Zucker 2 1/­­2 TL Backpulver 1/­­2 TL Salz 1 Packung Bourbon-Vanillezucker 1 Msp. gemahlene Vanille (oder Zimt) 1 reife Banane, fein gestampft 230 ml Sojamilch (oder andere pflanzliche Milch) 60 Gramm Sojajoghurt Natur 40 - 50 Gramm vegane Schokotropfen (oder vegane gehackte SchokoladeMehl, Zucker, Backpulver, Salz und Vanille vermischen. Die Sojamilch mit dem Sojajoghurt und der Banane gut verquirlen. Zu den anderen Zutaten geben und zu einem glatten Teig rühren, dann die Schokotropfen unterheben. Etwa 5 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit eine (beschichtete Pfanne) auf mittlerer Hitze heiß werden lassen und, falls eure Pfanne nicht so gut beschichtet ist, etwas Öl hineingeben. Eine Schöpfkelle Teig hineingeben und die Pfanne mit einem Deckel bedecken. Der Pancake sollte umgedreht werden, wenn er nur mehr in der Mitte leicht flüssig ist, am Rand aber schon fest. Kurz weiterbraten lassen und dann aus der Pfanne nehmen. Auf einen Teller legen (am besten mit etwas Küchenrolle darunter, die die Feuchtigkeit aufsaugt) und zudecken, um ihn warm zu halten. Den Teig fertig verarbeiten und die Pancakes warm mit Obst, Schokosauce und Ahornsirup servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 14. - 20. September

20. September 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 14. - 20. September Montag Ich war in Brüssel! Beruflich bedingt wurde ich in die EU-Hauptstadt geschickt. Dem Hotel habe ich vorab die Bitte nach Sojamilch zum Frühstück gesandt, aber keine Antwort erhalten. Darum habe ich selbst Sojamilch und Erdnussmus mitgebracht und so das war das Frühstück mit Baguette, Müsli, Orangensaft und Kaffee doch in Ordnung. Zu Mittag gab es einen veganen Muffin und etwas Obst in diesem wirklich hübschen Park, wo ich den Enten zuschaute. Und abends aß ich mich richtig voll bei Le Pain Quotidien - Zucchinisuppe und Salatteller.     Lieber Manneken Pis, das, was du da tust, sieht extrem unhygienisch aus...   Dienstag Heimreise - nachdem ich umsteigen musste und fast meinen Anschlussflug verpasst hätte, war ich sehr froh, dass ich mir für meinen Sprint durch den Flughafen genug Energie hatte durch diesen köstlichen Karotten-Orangen-Ananas-Saft! Mittwoch Ich habe mit meinem Ehemann wirklich den Jackpot geknackt - er kocht nämlich die beste vegane Kartoffelsuppe! Donnerstag Diese Woche war ziemlich anstrengend und abends hatte ich keine Energie mehr, über Rezepte nachzudenken. Darum gab es nur Pellkartoffeln mit Dips, die wir noch im Kühlschrank hatten, dazu einen Salat mit fertigem Dressing. Sehr faul, aber auch sehr lecker. Freitag Ich hatte einen langen Tag hinter mir und fühlte mich leider gar nicht gut. Darum wurde das schnelle Abendessen (Nudeln mit veganem Hühnchen) auf der Couch eingenommen - und wie ihr seht, habe ich meine Halloween-Servietten zur Aufmunterung ausgepackt. Samstag Nachdem ich auch Samstag arbeiten musste, war nach einem wirklich langen Tag Feiern angesagt. Ich hatte noch ein fritz-kola im Kühschrank - eigentlich trinke ich nie Limonaden, aber für fritz-kola mache ich gelegentlich eine Ausnahme. Das Koffein half mir auch, nicht gleich um halb acht auf der Couch einzuschlafen. Ihr seht, es war eine wirklich wilde Samstagnacht! Sonntag Weder M noch ich hatten Lust auf Kochen, darum gab es Pommes, vegane Chicken Poppers (von Veganz), Guacamole und Süß-Sauer Sauce. Fettig, sicher nährstoffarm, aber leider geil! Und weil jemand auf Instagram gefragt hat: Ja, es gab dann noch mehr Pommes! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Mein veganer Haul

10. September 2015 Totally Veg! 

Mein veganer HaulWenn ihr das coole Wort "Haul" nicht kennt - es bezeichnet eine Shopping-Ausbeute und wird gerne von hippen Youtuberinnen Anfang 20 benutzt, die freudestrahlend Dutzende komplett gleich aussehende Lidschatten in die Kamera halten. Ich sehe mir immer gerne an, was andere vegane Menschen so shoppen, es fasziniert mich ungemein - und das, obwohl ich mich eher bemühe, weniger zu konsumieren. Aber gelegentlich kommt eben doch die Shopperin in mir durch und ein paar schöne Kleinigkeiten wandern in die Einkaufstasche. So geschehen beim letzten Ausflug mit M nach München - nach einem köstlichen Döner beim Royal Kebaphaus ging es also ab, um ein paar ausgewählte Goodies zu ergattern. Herausgekommen ist dieser vegane Haul - Kosmetik wurde bei Douglas und Lush gekauft, die essbaren Produkte bei Veganz: Rituals Yogi Flow Duschgel | Die Marke Rituals stellt ihre Produkte tierversuchsfrei her und viele der Produkte sind vegan. Mir hat dieses Duschgel Yogi Flow vom Namen und der Verpackung her zugesagt... ein klares Marketing-Opfer. Bei Yogi Flow denke ich an die Düfte Indiens wie Zimt, Kardamom und frische Blüten. Tja, da ging mir wohl die Fantasie durch: Das hier riecht wie ein Duschgel für Männer.  Douglas Naturals Regenerating Mask | Dass Douglas so offensichtlich mit dem Vegan-Logo wirbt, hat mich überrascht - aber ich war auch schon ewig nicht mehr in einem Douglas, für mich ist der Parfum-Geruch immer zu stark und neben den Verkäuferinnen fühle ich mich chronisch unterschminkt. Die Maske enthält Arganöl, das heilend auf die Haut wirken soll. Die Maske ist angenehm und ich bekomme fast drei Portionen aus dem kleinen Päckchen heraus. Lush Enzymion Gesichtscreme | Ich liebe Lush! Und diese Gesichtscreme ist die beste, die es für mich gibt. Meine Haut ist ölig und neigt zu Unreinheiten, und die Enzymion ist die einzige Creme, die das in den Griff bekommt.  Lush Shampoo fest Jumping Juniper & Montalbano | Feste Shampoos sind eine tolle Idee, da sie unglaublich ergiebig sind und jede Menge Plastik-Verpackung sparen. Mein Favorit ist Jumping Juniper, das für meine leicht nachfettenden Haare wirklich das beste Shampoo ist. Da Jumping Juniper bald nicht mehr in den Shops erhältlich sein wird, habe ich Montalbano mit frischer Zitrone als Nachfolger getestet und bin ebenso angetan! Geschälte Hanfsamen von Hanf Natur | Geschälte Hanfsamen sind ein wahres Powerhouse an Eiweiß und ungesättigten Fetten. Ich liebe Hanfsamen besonders auf Müsli und Oatmeal! Vegusto No-Muh Käse | Der No-Muh Käse spielt in einer eigenen Liga - der Rezent von Vegusto ist so gut, dass man ihn mit etwas Baguette und eine Glas Wein pur essen kann. Sogar M liebt ihn, und der ist von veganem Käse sonst nicht begeistert. Dieses Mal ist die Sorte Dezent mitgekommen! Mini Zimties von Eden | Frühstücksflocken sind meine Schwäche. Schon als Teenager habe ich Packung um Packung an Choco Pops vernichtet, und auch heute hat eine Schachtel Frühstücksflocken in meiner Küche eine enorm kurze Halbwertszeit. Die Mini Zimties sind angenehm süß und herrlich zimtig! Vegan Caesar Dressing von Follow Your Heart | Das Creamy Garlic Dressing lieben wir heiß und ich könnte schwören, dass M gelegentlich auch einen Schluck aus der Flasche nimmt, so lecker findet er es. Mit den Produkten von Follow Your Heart kann man nicht viel falsch machen und wir sind schon sehr gespannt auf die Caesar Variante. Dream Big Eli's Earth Bar | Erdnüsse. Karamell. Schokolade. Muss ich mehr sagen? Ich denke nicht. Dieser Riegel ist der Knaller!  Veganz Doppelkekse | Veganz vertreibt seit einiger Zeit Produkte der Eigenmarke. Diese Doppelkekse sind wirklich gut, ich finde die Mischung von Butter- und Schokoladenkeks toll! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Warum ich nicht mehr tolerant bin

3. September 2015 Totally Veg! 

Warum ich nicht mehr tolerant binEs fällt mir momentan schwer, über Sojajoghurt, vegane Schokolade und mein abgefahrenes Bircher-Müsli zu schreiben. Weil mich etwas umtreibt. Es lässt mich abends nicht einschlafen. Es ist bei mir, wenn ich im Bus zur Arbeit fahre. Und besonders, wenn ich in der Mittagspause die Nachrichten checke. Es muss raus: Ich bin intolerant. Und die Flüchtlinge sind schuld daran. Ich bin ein nachgiebiger Mensch. Leben und leben lassen, das ist mein Motto. Wenn andere schon schreien, habe ich mich aus der Situation längst verabschiedet. Ich gehe ungern auf Konfrontationskurs - eine Kuschelveganerin. Dementsprechend verstehe ich auch Meinungsfreiheit als zumindest teilweise schützenswertes Gut. Ja, das ist ein komplexes Thema, und nein, ich denke nicht, dass das für alles gilt, aber darum geht es hier nicht. Worauf ich hinaus will: Das Schwierigste an der Meinungsfreiheit ist, dass dadurch andere Menschen auch Dinge sagen dürfen, die mir nicht gefallen. Aber so ist das nun mal in einem freien Land. Und jetzt bin ich plötzlich intolerant und muss es rauslassen. Das liegt es an den "Meinungen", die rund um die Flüchtlinge geäußert werden - so etwas habe ich noch nie erlebt. Liebes kritisches Volk, liebe warnende Mitmenschen, liebe Verschwörungstheoretiker, liebe Patrioten - also all jene, die es in Ordnung finden, Menschen, die vor Gräueltaten davonlaufen, als "Wirtschaftsflüchtlinge" zu bezeichnen, die "unsere Sozialleistungen haben wollen"; all jene, die Bootsunfälle im Mittelmeer als "natürliche Selektion" bezeichnen; all jene, die auf Facebook gefälschte Statistiken über Flüchtlinge verbreiten; all jene, die vorschlagen, auf Flüchtlingskinder mit dem Flammenwerfer loszugehen: Eure Meinung ist scheiße. Und wenn ich könnte, würde ich euch persönlich den Mund verbieten. Wenn man wirklich glaubt, dass man mit diesen Äußerungen die warnende Stimme der Vernunft darstellt, dann tut ihr mir leid. Es tut mir vor allem leid, dass ihr nicht versteht, dass ihr instrumentalisiert werdet. Habt ihr euch schon mal gefragt, mit wem ihr euer Gedankengut teilt? Mit Personen, die Asylheime anzünden und auf kleine Kinder urinieren. Mit Parteien, deren einziges Wahlprogramm aus "Ausländer raus!" besteht, und die sich als "einer von euch" tarnen, um dann kräftig in die eigene Tasche zu wirtschaften. Und dann über die erboste Masse lachen. Es geht hier nicht um eine Debatte über eine verfehlte Integrationspolitik, oder um die Arbeitslosigkeit in diesem Land, oder um "unsere Obdachlosen" (was ich besonders rührend finde, waren die doch vor etwa sechs Monaten noch der Schandfleck unserer Städte). Es geht hier nur darum, wie man mit Menschen in Not umgeht und wie man darüber spricht. Wie man Menschlichkeit zeigt. Und eines darf ich noch voller Gusto sagen: Fremdenhass ist in der Minderheit. Wer mir nicht glaubt, der blickt nach Traiskirchen, wo Privatpersonen spenden, kochen und helfen, auf die österreichischen Bahnhöfe, wo Flüchtlinge mit Lebensmitteln, Notquartieren und Zuspruch erwartet werden und überall dorthin, wo nicht laut geschrien, sondern einfach angepackt wird. Ich habe lange überlegt, ob ich mich am Blog dazu äußern soll. Immerhin ist das hier ein Blog rund um das vegane Leben und ich habe noch nie ein politisches Statement abgegeben. Tatsächlich hat mich eine Bemerkung meiner Großmutter dann dazu bewogen, dass es wichtig ist, Stellung zu beziehen. Meine Großmutter, die ihr vielleicht noch als Trauzeugin von meiner Hochzeit kennt, ist ein Flüchtling. Während des zweiten Weltkriegs musste sie ihre Heimat über Nacht verlassen. Sie spricht selten über die Flucht, aber wenn sie es tut, dann erzählt sie von dem Geräusch der Fliegerbomben, von Straßengräben, in denen sie sich versteckt haben, vom Hunger und der Anstrengung - und immer wieder der eine Satz: Ich weiß nicht, wie wir das geschafft haben. Noch immer ist die Erinnerung daran für sie traumatisch, selbst 70 Jahre später. Sie erzählt auch, dass ihnen niemand geholfen hat, als sie in Österreich angekommen sind, was mich traurig macht. Der Unterschied zu heute ist aber, dass damals Europa in Trümmern lag. Wer sich engagieren möchte, der hat zahlreiche Möglichkeiten: Geld spenden wie bei der Aktion "Blogger für Flüchtlinge", Sachspenden, etwas Zeit aufwenden, ein freundliches Wort (nicht nur für Flüchtlinge!) - und vor allem aufstehen, wenn es die Sache verlangt. Denn ich will unsere Stimme endlich lauter hören. Refugees Welcome. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 17. - 23. August 2015

23. August 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 17. - 23. August 2015 Montag Ich bin momentan ganz verrückt nach Medjool-Datteln, die ich mir mit etwas Erdnussbutter fülle - cremig, süß, nussig, mhmmm! Perfekt als kleiner Snack vor dem Sport.  Dienstag Wir hatten Freunde zu Gast und ich habe es mir nicht nehmen lassen, groß aufzukochen. Es gab Kürbiskern-Avocado-Bruschetta, cremiges Kicherbsen Masala mit Reis und zum Nachtisch Apple Crisp mit Vanille-Eis. Unsere Gäste haben sehr brav gegessen, was mich natürlich immer freut! Mittwoch Auch Veganer werden krank: Ich fühlte mich gar nicht gut und verbrachte den Tag großteils unter meiner daunen-freien Decke im Bett. Abends kam die Lust auf süßen Haferbrei mit Äpfel - der hat sehr geholfen! Donnerstag Ich hatte Lust auf einfaches Essen, und herausgekommen sind gekochte Kartoffeln mit etwas Salat und einem Knoblauch-Kren-Dip. Einfach ist manchmal doch am besten! Freitag Hurra hurra, es ist Freitag - und ich habe einen leckeren Smoothie aus Bananen und frischen Himbeeren in der Hand und meine neue alte Jacke aus dem Secondhand-Shop an. Diese Woche gab es im Secondhand-Shop sogar 50% Nachlass auf alles - diese Jacke hat mich nur heiße vier Euro gekostet. Und sie ist super-bequem! Samstag Mit Papa besuchte ich das vegane Fastfood Restaurant Front Food in Linz. Heiß und fettig kommt bei mir immer gut an... mein Liebling ist der Schnitzel-Burger und die unglaublich gute Sauce Tartare. Sonntag Papa führte seine Damen erneut aus, und so landeten wir bei Fu Cheng an der Linzer Donaulände. Dort esse ich am liebsten die unglaublich guten Ramen mit ganz viel Gemüse und knusprigem veganen Hühnchen. Die schönen blauen Fingernägel gehören übrigens meiner Frau Mama, und sie hat die vegane Ente mit Ramen und Pflaumensauce bestellt. Am Nachmittag war dann eine Bike-Tour mit M angesagt, um ein bisschen was dieser großen Portion wieder abzustrampeln... Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 3. - 9. August

9. August 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 3. - 9. August Montag In meinem Bundesland Salzburg müssen Flüchtlinge in Zelten leben.  Die Versorgung dort lässt zu wünschen übrig, dafür wird in einigen Medien Hetze gegen Menschen in Not betrieben. Die lokale Hilfsorganisation bittet um Sachspenden und i ch bin dem Aufruf gerne gefolgt. Bei DM habe ich einen Haufen vegane Kosmetikprodukte gekauft (die Seife ist übrigens nicht vegan, ich habe sie nach dem Foto umgetauscht) und gemeinsam mit Bettwäsche, Handtüchern und M's abgelegter Kleidung abgegeben. Es ist nur ein sehr kleiner Beitrag, aber ich hoffe, diese Dinge erleichtern jemandem die Ankunft hier. Dienstag Dienstag ist Yoga- und Salat-Tag. Dieses Mal mit Eisberg, Radicchio (aus Schwiegermama's Garten), Bohnen, Gurken, Kartoffeln und etwas veganer Bratwurst. Dazu ein gekühltes Glas Weißwein. Mittwoch  Curry geht in unserem Haushalt einfach immer - in diesem Fall mit gelber Zucchini, Kartoffeln, Erbsen und Reis. Die sämige Kokosmilch-Sauce und das Gemüse darin machen mich jedes Mal sehr glücklich. Donnerstag Kennt ihr das? Ihr geht in den Biomarkt wegen eines einzigen Produkts, das ihr für ein Rezept benötigt - aber sonst braucht ihr nichts. Und dann steht ihr an der Kasse und trainiert unfreiwillig eure Oberarme, weil der Einkaufskorb so schwer geworden ist. Hier das Beweisfoto: Ich bin nur wegen des Seidentofus hin. Vielleicht lerne ich irgendwann noch Selbstdisziplin beim Einkaufen. Freitag Meine neueste Leidenschaft ist Einkaufen in Secondhand-Shops. Aber ich habe eine Regel aufgestellt. Für jedes "neue" Teil fliegt ein anderes raus - sonst kann ich bald selbst einen Flohmarkt aufmachen. Darum habe ich alte Kleidung, die ich jahrelang nicht getragen habe, im Secondhand-Shop abgegeben und konnte aber natürlich nicht ohne das pink getreifte Top wieder hinaus gehen. Außerdem noch zwei Bücher von RL Stine (kennt die jemand? Ich liebe die!) und ein lustiges Taschenbuch für M. Samstag Trotz der Hitze habe ich den Nachmittag am Herd verbracht und Linsenbällchen in Tomatensauce, Salat aus roten Rüben, russischen Salat und Kräuterbutter gezaubert. Natürlich war es viel zu viel, und wir werden an den Resten noch länger Freude haben. Alle Rezepte sind für ein Projekt an dem ich gerade arbeite... ich weiß, ich bin eine alte Geheimniskrämerin.  Sonntag Brunch im Green Garden geht immer - auch bei über 30 Grad Aussentemperatur. Wer noch nie da war, hat wirklich etwas verpasst. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 20. - 26. Juli

26. Juli 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 20. - 26. Juli Montag  Ich liebe Kräuterbutter! Am besten auf knusprigem Weißbrot, das passt dann auch überall dazu. Ich mache sie selbst aus weicher veganer Margarine, viel Knoblauch, Salz und gehackten Kräuter (aus dem Tiefkühler). Dienstag Es ist wieder mal heiß, heiß, heiß. Mehr als Salat geht wirklich nicht.  Mittwoch Habt ihr schon das neue Schoko-Eis von Vegavita probiert (erhältlich bei Billa und Merkur)? Das ist super-cremig und hat sogar kleine Schoko-Stückchen drinnen. Mhmmm. Donnerstag Im Sommer liebe ich bunte Zehennägel. Während ich auf den Fingern selten Nagellack trage, müssen die Füße immer bunt sein. Diesen veganen, quietsch-türkisen Lack habe ich aus den USA mitgebracht.   Freitag Ich bin gerade bei Mode ein Sparfuchs, und darum war ich dieses Wochenende vom Secondhand-Shop Carla in Salzburg Lehen naturgemäß sehr begeistert. Schön eingerichtet, gut erhaltene Stücke, die auch junge Leute gerne anziehen, und sehr liebe Verkäuferinnen, die einen gerne beraten. Der Erlös aus dem Verkauf kommt wohltätigen Zwecken zugute und der Shop bietet eine Chance am Arbeitsmarkt für die Generation Ü50.  Ich habe ein Longshirt, eine Strickjacke, Schal und ein Buch ergattert - alles natürlich zu einem Bruchteil zu dem Preis, den ich im Geschäft dafür zahlen würde.      Samstag M und ich verbrachten den Tag in der Innenstadt und schauten mal wieder bei Uncle Van vorbei. Dort gibt es knackige Gemüsepfannen in einer Vielzahl an asiatischen Saucen. Uns hat es die Red Curry Sauce besonders angetan.  Sonntag Sonntag wird gebruncht, das hat sich mittlerweile eingebürgert. Natürlich mit dem mittlerweile perfektionierten Rührtofu. Übrigens waren M und ich früher beide Tofu-Hasser und fanden den unschuldigen Sojablock unglaublich ekelig. Heute freuen wir uns schon beim Einschlafen auf unser leckeres Ritual am Sonntagmorgen.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 13. - 19. Juli

19. Juli 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 13. - 19. Juli Montag Manchmal ist der Kühlschrank leer und es muss schnell gehen - Grilled Cheese to the rescue! Einen Kontaktgrill kann ich nur wärmstens empfehlen, wir lieben ihn wegen der knusprigen Sandwiches. Dienstag Für ein neues Projekt habe ich süßes Karottenbrot gebacken - schön saftig, mit leichter Zimt-Note und Walnüssen. Mhmmm.   Mittwoch Der Garten meiner Schwiegermama  geht förmlich über, und wir dürfen am Überschuss teilhaben. Am besten schmeckt wirklich der Salat ganz frisch aus dem Garten! Donnerstag Irgendwie hatte ich keine besonders gute Woche und habe mich weder psychisch noch physisch besonders wohl gefühlt. Video wie dieses bauen mich aber immer auf und erinnern mich daran, dass Kleinigkeiten, die mich ärgern oder sorgen, genau das sind - Kleinigkeiten. Gefunden auf der tollen Seite von Karnismus erkennen.  Freitag Date-Night! Mal wieder beim Inder... aber was gibt es Besseres als butterweiche Kichererbsen?  Samstag M und ich waren einkaufen und legten eine Mittagspause bei IKEA ein, um Gemüsebällchen zu essen. Immer noch gut, und besonders schön fand ich, dass sie oft bestellt wurden. Sonntag Wassermelone... der Inbegriff des Sommers. Diese hier sogar Bio und im Mini-Format. Aber ganz ehrlich, ich habe in dieser Saison schon gefühlte 2371 Wassermelonen gegessen und schön langsam werden sie mir zu reif. Ich bin bereit für neues Obst! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Gesunde vegane Waffeln!

9. Juli 2015 Totally Veg! 

Gesunde vegane Waffeln!Wer mich kennt, der weiß, dass ich von Vollkorn-Bäckerei nicht besonders viel halte. Klar, es gibt einige Rezepte, die wirklich ganz gut sind, aber bei den allermeisten Muffins und Kuchen, die ich in Vollkorn-Version probiert habe, überwiegt für mich einfach der Geschmack und die Konsistenz von Brot - das ist nicht das, was ich von einem Dessert erwarte. Im besten Fall schmeckt es nur fast wie das gesunde Original, im schlimmsten Fall möchte ich gar keinen zweiten Bissen davon haben. Und seien wir uns ehrlich: Ein Dessert ist ein Dessert ist ein Dessert, und es wird nicht zu Brokkoli werden, egal, wieviele gesunde Zutaten ich hineingebe.  So, jetzt kommt das "Aber", weil ich mir so gerne selbst widerspreche: In einigen Fällen kann ein gewisser Anteil an Vollkornmehl wirklich gut sein, weil es die Konsistenz verändert. Das beste Beispiel sind diese Waffeln. Ich esse Waffeln gerne knusprig und hier ist der hohe Anteil an Vollkornmehl vorteilhaft. Das bisschen weiße Mehl macht sie doch fluffig genug - Leinsamen sorgen zusätzlich für ein paar Nährstoffe, und dank Agavensirup kommen die Waffeln auch ohne Zucker aus. Aber das Wichtigste ist natürlich: Die Waffeln schmecken köstlich, sind angenehm knusprig und eignen sich perfekt zum Frühstück! Natürlich sind sie nur dann gesund, wenn man sie nicht in Schokoladensauce ertränkt und dann mit Staubzucker bedeckt, wie mein lieber Mann sie zu verspeisen pflegt. Gesunde vegane Waffeln (ca. 7 Stück) 230 ml Sojamilch 1 TL Essig 2 EL Leinsamen, gemahlen 4 EL Wasser 100 Gramm Dinkelvollkornmehl 50 Gramm weißes Mehl 3/­­4 TL Backpulver 1/­­2 TL Salz 1/­­2 TL Zimt 1 EL Öl 3/­­4 EL Agavensirup (oder mehr, nach Geschmack) Mark einer Vanilleschote Sojamilch und Essig vermischen und beiseite stellen. Gemahlene Leinsamen und Wasser sehr gut verrühren und ebenfalls beiseite stellen. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Dann das Öl, Agavensirup, Mark der Vanilleschote, Sojamilch und Leinsamen hinzugeben und zu einem glatten Teig rühren. Etwa 10 Minuten rasten lassen und in der Zwischenzeit das Waffeleisen vorheizen. Dann das Waffeleisen gut einfetten, eine Schöpfkelle Teig auf das Waffeleisen geben und einige Minuten backen, bis nur mehr wenig Dampf vom Waffeleisen aufsteigt - dann sind die Waffeln fertig. Das Waffeleisen übrigens eher auf höherer Hitze einstellen, ansonsten kleben Waffeln zu leicht an, und das Waffeleisen auch vor jeder Waffel mit etwas veganer Margarine oder Öl einpinseln. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 22. - 28. 06.

28. Juni 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 22. - 28. 06. Montag Curry geht immer... besonders mit dem restlichen Gemüse vom Wochenende! Dienstag M's stolzer Tag diese Woche: Die Ergebnisse seiner Blutuntersuchung sind eingetroffen, und er ist ein sehr gesunder veganer Kerl. Die Werte sind viel besser als zu der Zeit, in der er noch regelmäßig Schnitzel & Co. aß. Mittwoch Wer es noch nicht gelesen hat - ich habe mich am Blog über Sarah Wiener's Gemaule über die vegane Community aufgeregt. Normalerweise ignorie ich so etwas, aber alles muss man sich wirklich nicht an den Kopf werfen lassen. Donnerstag Wir trinken immer noch brav jeden Tag unsere grünen Smoothies! Oft sind sie auch eher schlammbraun als grün, schmecken tun sie trotzdem. Freitag Ich habe mich sehr gefreut, dass homosexuelle Paare in den USA nun auch endlich heiraten dürfen. Nun hoffe ich wirklich, dass Österreich nachzieht, und die Ehe für alle einführt, anstatt dieser halbherzigen Lösung der eingetragenen Partnerschaft. Samstag Ich musste arbeiten... und abends war ich zu kaputt, um auch nur ans Kochen zu denken. Darum brachte uns der Lieferservice unseres Vertrauens veganes Avocado-Sushi. Sonntag Waffeln! Sogar gesund, mit Dinkelmehl, ohne Zucker und natürlich ganz viel Liebe. Das Rezept kommt nächste Woche auf den Blog!   Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 15. - 21.06.

21. Juni 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 15. - 21.06. Montag Geht ihr gerne in den Asialaden einkaufen? Ich habe Reisnudeln, Knoblauchpulver, Sweet Chilli Sauce, Kokoswasser für Smoothies, Ramen und Limo gekauft. Besonders für wegen der Gewürze gehe ich gerne in den Asialaden! Dienstag M und ich nehmen unser Essen immer mit ins Büro. Meistens bereiten wir das Essen am Vorabend vor - entweder Reste des Abendessens oder etwas Schnelles, so wie Natur-Reis mit Hummus und Gemüse. Mittwoch Date Night! Bei Organic Pizza in Salzburg ist die vegane Pizza wirklich ein Gedicht. Anschließend haben wir uns endlich Jurassic World angesehen: Wer genau zuhört, kann Parallelen zu unseren Zoos erkennen, auch im Film wird nicht gerade rücksichtsvoll mit Lebewesen umgegangen. "We made them, we own them" - dieser Satz könnte auch Tiger, Löwen oder Elefanten in Zoos beschreiben. Donnerstag Nudelsalat mit Erdnussdressing! M ist ja bei Erdnussbutter etwas skeptisch, aber dieser Salat ist schnell in seinem Bäuchlein verschwunden. Außerdem passt auch der rohe Brokkoli perfekt in den Salat. Und mit dem Gemüse, der Erdnussbutter und Sesamsamen ist der Salat eine richtige Nährstoff-Bombe!  Freitag Mit einer lieben Freundin habe ich mich bei Front Food getroffen, und wir haben beide den veganen Schnitzelburger gegessen. Schon früher, als wir als Teenager zu McDonald's gegangen sind, bestellten wir immer den gleichen Burger - jetzt essen wir beide kein Fleisch mehr und haben trotzdem noch den gleichen Geschmack! Samstag Vom Herrn Papa wurde ich zum Essen ausgeführt - es ging ins Fu Cheng Noodlehouse. Es gab knusprige vegane Ente mit Pflaumensauce und gebratenenen Nudeln. Yummie! Sonntag Da meine Eltern auch vegetarisch und großteils vegan leben, ist es immer besonders angenehm, bei ihnen zu essen... Papa zauberte veganen Schinken-Käse-Toast (der nicht so dunkel war, wie er hier aussieht) mit Salat. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 8. - 14. Juni

14. Juni 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 8. - 14. Juni Montag Ich bin ja keine große Freundin von Temperaturen über 25 Grad. Mir ist schnell zu heiß, die pralle Sonne vertrage ich nicht gut und schwitzen tue ich leider auch nicht in sexy Perlen auf dem Dekolleté, sondern in eher großflächig und in Strömen. Darum war die kurze Abkühlung am Montag sehr willkommen - und ich habe gleich mal eine unserer Lieblingssuppen gekocht.  Dienstag Gelegentlich trinke ich gerne ein Gläschen Wein, und diese Woche hatte ich große Lust auf Rotwein. Im Globus (große deutsche Supermarktkette) fand ich diesen feinen Bio-Wein, sogar mit veganem Label - und um 4 EUR ein richtiges Schnäppchen. Mittwoch Wo wir schon beim Shoppen sind: Im Interspar habe ich diese veganen B12-Tabletten gefunden, sogar mit Vegan-Siegel. Vergesst bitte nicht auf die Supplementierung mit B12, denn all die Geschichten über B12 in Algen und Sauerkraut sind wissenschaftlich nicht belegt. Better be safe than sorry! Donnerstag Hier ein Geständnis: Ich kann Bananen nur essen, wenn sie gelb bis fast grün sind. Vor den reifen Bananen mit braunen Pünktchen ekelt mir, alleine der Geruch dreht mir den Magen um - die können maximal in Smoothies verarbeitet werden. Darum war ich sehr glücklich, als ich im Bio-Markt perfekte gelbe Bananen ohne braune Stellen oder Pünktchen gefunden habe. Sie durften in einem Körbchen hinter meinem Sitz dann mit mir auf dem Rad heimfahren - und daheim stellte ich fest, dass ich sie gequetscht habe. Mit meinem Hintern. Also musste ich die Bananen mit meinem Po-Abdruck doch wieder in Smoothies verwenden. Freitag M und ich waren beim Inder: Aloo Matar (Kartoffeln und Erbsen in Tomatensauce) und Chana Masala (Kichererbsen in würziger Sauce) - ein Gedicht! Allen Salzburgern sei das Restaurant Taj Mahal wärmstens ans Herz gelegt, es gibt sogar eine eigene vegane Karte.  Samstag Royale Hochzeit! Aber ganz ehrlich, die besten Royals sind die britischen.. Macht nichts, dafür habe ich ja tolle vegane Kekse aus Schweden.  Sonntag Chia-Kokos-Pudding mit schneller Himbeersauce. Ein wunderbares und gesundes Dessert, das ich am Samstag-Abend vorbereitet habe und wir heute auch noch genießen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche 1. - 7. Juni

7. Juni 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche 1. - 7. Juni Montag M und ich essen gerne Salat. M sogar noch lieber als ich! Er ist sogar ein richtiger Salattiger. Und da es die Woche ziemlich warm war, haben wir uns einer persönlichen Salat-Challenge gestellt: Montag, Dienstag und Mittwoch Salat zum Abendessen (das ist unsere Hauptmahlzeit). Wir haben durchgehalten und es war sehr köstlich! Der erste Tag begann mit einem großen Salat mit Gemüse, Avocado und Grilltofu. Mjam. Bonus: Unsere kleine Wohnung heizt sich nicht unnötig auf. Dienstag Passend zum Salat-Thema der Woche gab es zum Nachtisch Wassermelone am Balkon (den wir, zugegeben, mal putzen sollte, aber es gibt nur einige Dinge, die uns noch weniger interessieren als das). Lustigerweise hat mein Billa nebenan, bei dem man sonst nichts Anständiges außer Bier bekommt, die beste Wassermelone überhaupt! Mittwoch M und ich trinken unglaublich gerne Tee. Es kann draußen noch so heiß sein, eine Tasse Tee vor dem Schlafengehen geht immer - natürlich trinken wir ihn nicht brühheiß. Unsere Auswahl wechselt ständig, aber bei M geht Früchetee immer und ich trinke gerade gerne den Grüntee mit Cranberry.  Donnerstag Ein so langes Wochenende kann natürlich nur mit einem Teller voll Rührtofu, Baked Beans und Toast beginnen - wie sonst? Freitag Ich arbeite an einem neuen, noch ganz geheimen Projekt (gemein, oder?) und daraus sind diese köstlichen Chocolate Chip Orange Pancakes entstanden, die mich in mehreren Anläufen herausgefordert haben, bis ich mit Konsistenz, Aussehen und Geschmack zufrieden war. Jetzt aber - die perfekten veganen Pancakes! Samstag Als Foodbloggerin (und als klischeehaftes Mädchen) bin ich immer auf der Suche nach niedlichen Dingen, die meine Fotos aufhübschen. Bei American Heritage in Salzburg finden sich die schönen Mason Jars und gestreifte Strohhalme für Smoothies. Da ich ohnehin eine Schwäche für Americana habe, muss M mich meistens schultern und aus dem Geschäft tragen, damit ich nicht alles kaufe. Sonntag Wir waren endlich, endlich, endlich in meinem liebsten Restaurant, dem Green Garden, zum Brunchen! Und ich habe ja bisher immer sehr vom Brunch im Hotel Louis geschwärmt - aber ehrlich, das Louis kann einpacken gegen das Green Garden. Hier gibt es alles, was ich gerne esse: Vegane Ei-Mayonnaise, Quiche, Burger, Erdäpfelkas, Kräuteraufstrich, Oliventapenade, Pancakes, veganes Rührei, Pizza, Chia-Pudding, Porridge, French Toast, Schokomousse, Muffins und als M's persönliches Highlight - vegane Cronuts! Alles wirklich, wirklich gut, alles hausgemacht, und ich konnte nicht mal alles probieren, weil ich mich an meinen Favoriten dermaßen vollgestopft habe. Wer also kann, reserviert sich einen Tisch zum veganen Brunch im Green Garden, und zieht sich die elastischen Hosen an - ihr werdet sie brauchen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegan in Cardiff und London

25. Mai 2015 Totally Veg! 

Vegan in Cardiff und LondonMein Mann M und ich waren unterwegs - dieses Mal in Cardiff und London! Zum 30. Geburtstag wollten wir uns gegenseitig eine Reise schenken, und nach einigem Hin und Her beschlossen wir, in unsere Lieblingsstadt London zurückzukehren, mit einem kurzen Abstecher nach Cardiff, Wales. Wir haben sehr viel unternommen, ganz viel gegessen... und ich habe euch natürlich einen ausführlichen Bericht mitgenommen! Wer meinen Bericht über London aus 2011 lesen möchte, ihr findet ihn hier. In Cardiff waren wir hauptsächlich, um die Doctor Who Experience zu besuchen. Ja, wir sind ziemliche Nerds. Die Doctor Who Experience ist eher was für Fans, alle anderen müssen dort nicht unbedingt hin. Aber auch sonst ist Cardiff ein hübsches Städtchen, in dem man einen schönen Kurzaufenthalt verbringen kann. Geschlafen haben wir in einem sehr süßen kleinen Gästehaus, wo uns morgen ein tolles Frühstück kredenzt wurde: Nach meiner Anfrage nach veganen Optionen wurde uns mitgeteilt, dass sie für uns vegane Würstchen zum Frühstück kaufen würden. Perfekt!  Abendessen waren wir bei Wagamama, das wir heiß und innig lieben, da dieses asiatisch-inspirierte Restaurant ganz viel vegane Auswahl bietet. Ich esse dort gerne das cremig-feurige Kokoscurry mit Reisnudeln und M bestellt immer den gebratenen Reis ohne Ei. Las Iguanas mit süd-amerikanischen Einflüssen ist ebenfalls eine Kette, die eine eigene vegane Karte anbieten und wo wir zum Lunch nach der Begegnung mit der TARDIS, Weeping Angels und Daleks einkehrten. Wir bestellten Curry und Fajitas mit Schwammerl. Das Essen war in Ordnung, allerdings war es bei weitem nicht so gut wie bei Wagamama und auch die Portionen hätten gerne größer sein können. Trotzdem war es nett, einfach mal wo reinzumarschieren und ein veganes Mittagessen zu bekommen. Auch hervorragende vegane Kuchen kann man in Cardiff essen, noch dazu in entzückendem Ambiente des Pettigrew Tea Rooms. Jeden Tag gibt es verschiedene vegane Kuchen zur Auswahl, und Sojamilch wird natürlich auch angeboten! Die Kuchen sind saftig und originell, wie Brombeerkuchen mit Hollunder-Buttercreme oder Pasionsfrucht-Torte. Der Verdauungsspaziergang bietet sich dann im wunderschönen anschließenden Park an, wo man einen Haufen Eichhörnchen beobachten kann! Weiter ging es dann nach London - wir sind übrigens mit dem Bus von National Express gefahren, was ich wärmstens empfehlen kann, da es online tolle Schnäppchen gibt! London ist meine liebste Stadt, ich freue mich jedes Mal unglaublich, wenn wir dort sind. Dieses Mal verbrachten wir sechs Nächte dort und die Zeit wurde uns trotzdem zu kurz. Aber zwischen all den Museen, der tollen Archtiktur und den Sehenswürdigkeiten muss man natürlich auch noch ein wenig in den Pubs sitzen und die schönen Parks genießen - da rennt einem die Zeit schon mal davon. Unser erster Weg in London führte uns von der klassischen Aussicht des Parlaments und Big Bens hin zu Maoz Falafel mitten in Soho. Dort gibt es - wie der Name schon sagt - Falafel mit einer umfangreichen Topping-Bar. Lecker, günstig und schnell auf die Hand, perfekt für hungrige Reisende! Das ist übrigens mein "Mach das Foto, ich will endlich essen"-Gesicht In unserem Hotel in London wurde gratis Frühstück angeboten, aber in wesentlich reduzierterem Umfang als es in Cardiff der Fall gewesen ist. Für uns gab es zwar nur Weckerl, vegane Margarine, Marmelade, Müsli, etwas Obst und Baked Beans, aber nachdem ich mir Sojamilch für das Müsli gekauft habe und M sowieso von Baked Beans alleine leben könnte, waren wir trotzdem zufrieden. Einen Tag verbrachten wir rund um den Buckingham Palace (das Royal Baby war gerade auf die Welt gekommen!) und im Hyde Park, der wirklich wunderschön ist. Mittags statteten wir dem Whole Foods Market am Piccadilly Circus einen Besuch ab. Eines gleich vorweg: Wer Whole Foods aus den USA kennt, wird hier enttäuscht sein. Leider ist die vegane Auswahl am Salatbuffet viel kleiner und weit weniger spannend, als ich es aus Nordamerika kenne. Ansonsten gibt es einige vegane Sandwiches, Burritos und Salate, wobei nichts dabei ist, was man nicht auch woanders in der einen oder anderen Form bekommen würde. Das einzige, wofür sich der Besuch wirklich lohnt, sind die fabelhaften veganen Cupcakes von Ms Cupcake, die dort seit neuestem verkauft werden. Man kann also zu Whole Foods gehen, muss aber nicht. Und falls man dort einkauft, am besten die Platin-Kreditkarte mitnehmen, da die Preise schon sehr hoch sind.    Sandwich mit gegrillten Gemüse - war essbar, aber kein Highlight  Burrito mit Gemüse, Guacamole und Quinoa - der war gut!  Cupcakes (in Plastik-Kugeln) - Rocher und Schoko-Erdnussbutter Das National History Museum ist wirklich einen Besuch wert, das Gebäude ist wunderwunderschön und die Ausstellungen sind sehr interessant, wenn man sich auch nur ein bisschen für Naturkunde interessiert (Dino-Skelette!). Wer dort großen Hunger bekommt, ich habe in den Cafes sogar einen veganen Wrap gesehen, der ganz gut ausgehen hat. Oder aber man springt nach der Museumstour in die U-Bahn und legt den kurzen Weg zu 222 Veggie Vegan zurück, einem veganen Restaurant mit tollem Mittagsbuffet. Das Essen dort schmeckt vorzüglich, alles ist frisch gekocht, außerdem ist das Preis-Leistunsverhältnis beim Buffet wirklich gut. Zum Nachtisch mussten es aber natürlich noch Eis-Palatschinken sein, yum!  Das Natural History Museum von innen  222 Veggie Vegan von außen  Woran erkennt man, ob ein Teller zu mir oder zu M gehört? Auf meinem ist Grünzeug.  Eispalatschinken mit Schoko-Vanillesauce - ein Gedicht! In London gibt es ein rein veganes Geschäft, das Vegan Cross (Vx) nahe King's Cross. Auf dem Weg dorthin unbedingt am Bahnsteig 9 3/­­4 vorbeischauen und den Harry Potter-Fan herauslassen! Der Shop Vegan Cross bietet eine kleine Auswahl an veganen Keksen, Süßigkeiten, Käse und Fleischalternativen, sowie einige frische Sandwiches und Kuchen. Außerdem werden auch Pullis, T-Shirts und Schuhe gekauft. Eines der coolen Sweatshirts musst unbedingt mit! Die Auswahl an Essen alleine würde mich aber nicht hinlocken, da bin ich mittlerweile auch recht verwöhnt und konnte wenig Neues dort entdecken. M und ich suchten uns auch noch zwei Donuts aus, die wir dann am Weg zurück ins Hotel aßen. Leider waren die einerseits sehr, sehr, sehr süß und andererseits nicht mehr besonders saftig, sondern eher etwas eingetrocknet - sie waren sicher schon ein paar Tage alt und schmecken wahrscheinlich frisch gebacken wesentlich besser. Das Sweatshirt, das ich erstanden habe - der Rest ist aus einem Reformhaus bzw. von den Camden Lock Markets Auf meiner To-Do-Liste stand ein Besuch im einzigen vegetarischen Pub in London, dem Coach & Horses in Soho. Das Pub an sich ist keine Augenweide - es wirkt recht versifft, teilweise ist die Einreichtung beschädigt und auch sonst ist der Gastraum kein Ort, wo ich länger sitzen, geschweige denn etwas essen möchte. Aber: Essen kann man auch im ersten Stock, wo sich ein entzückender verschnörkelter blumiger Teeraum befindet. Dort ist es wirklich schön zu sitzen. Die Karte bietet typische Pub-Gerichte, alles vegetarisch, davon etwa die Hälfte vegan. Und wenn ich "typisch Pub" sage, dann meine ich vor allem: Frittiert und mit viel Öl. Ich bin niemand, der mit fettigem Essen Probleme hat (schließlich bin ich im Urlaub!), aber daran sollte man vor einem Besuch denken. Ich aß die veganen Fish & Chips - eine Monsterportion, die ich nicht aufessen konnte, aber mit allem, was man sich klassisch britisch so wünschen kann: Chips, frittierter Tofu (mit leichtem fischigen Aroma von den Algen), Erbsen mit Minze und fabelhafte Remoulade. M wählte den veganen Burger mit Zwiebelringen, der ihm auch sehr gut geschmeckt hat. Die einzige Enttäuschung war der Kuchen zum Nachtisch, der etwas zu trocken und recht geschmacklos war. Prinzipiell kann ich das Coach & Horses aber zum Essengehen empfehlen! Ein Wort der Warnung noch: Der Teeraum ist zwar sehr hübsch, aber auf die Toilette müsst ihr im Pub gehen, und die ist ganz genauso, wie man sich eine Toilette in einem versifften Pub vorstellt - also besser als Dame nur ein kleines Bier trinken. Eines unserer Highlights war der Besuch in den Camden Lock Markets, die man sich als Mischung aus Flohmarkt, Handwerkskunst, kitschigen Souvenir-Ständen, coolen Bars und Fressmeile vorstellen kann. Ich würde den Besuch dort sehr empfehlen, vor allem wegen des Essens. Bei zahlreichen Essensständen kann man sich einmal um die Welt futtern, und ganz viele Stände bieten auch explizit veganes Essen an. Wir schmausten uns durch Kolumbien, Äthiopien und Indien - lecker! In den Camden Lock Markets gibt es auch die rein vegane Bäckerei Cookies and Scream. Wir entschieden uns für zweierlei vegane Donuts (mit Erdnussbutter und Marmelade) sowie für ein Cookie-Sandwich bestehend aus zwei Chocolate Chip Cookies mit Vanille-Frosting dazwischen. Die Donuts waren ausgezeichnet - zu M's Enttäuschung gab es leider keine mit Schokolade - aber mein Highlight war das Cookie Sandwich mit der köstlichen Füllung!  Indisches Essen  Äthiopisch  Kolumbianisch - unser Favorit! Auch einen Ausflug nach Canary Wharf mit den modernen Gebäuden und weiter in den hübschen Stadtteil Greenwich kann ich sehr empfehlen. Nicht zuletzt, weil man am Greenwich Markets vegane Churros bekommt - köstliche, frittierte Teigstäbchen, die in Zimt und Zucker gewälzt werden, OMG, ein Gedicht! Auch sonst gibt es einiges an veganem Angebot auf diesem kleinen Markt, M und ich zogen aber ein Picknick im Park vor mit Sandwiches aus einem Cafe. Wenn man dann noch Zeit hat, kann ich auch die Gondelbahn über die Themse mit tollen Ausblick sehr empfehlen! Den Tag ließen wir dann (nachdem uns gerade ein Wolkenbruch erwischt hatte) bei einem Pizza Express ausklingen. Auch das ist eine Kette, die eine standardmäßig vegane Pizza anbietet. Die Pizza Pianta ist belegt mit würziger Tomatensauce, Pinienkernen, Schwammerl, Artischocken und Ruccola. Sehr gut! Generell ist das vegane Angebot in London wirklich toll, praktisch in jedem Cafe und Supermarkt findet sich ein veganes Sandwich, ein Keks oder sonst ein appetitlicher Happen für uns Pflanzenessern. Da wir an einigen Abenden dermaßen platt waren, dass wir einfach nur noch ins Hotel und die Füße hochlegen wollten, aßen wir dann vegane Sandwiches, die es in London praktisch an jeder Ecke gibt. Sehr gut haben uns die von Boots (einer Drogerie-Kette) und Pret A Manger geschmeckt.  Es gibt so viel zu tun und zu sehen und zu entdecken und natürlich zu essen in London. Wir hatten eine wunderbare Woche und ich kann euch London als Reiseziel nur wärmestens ans Herz legen!   Und als echte Nerds mussten wir natürlich auch in die Baker Street, um London's Consulting Detective zu huldigen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 4. - 10. Mai

10. Mai 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 4. - 10. Mai Montag Wir sind in London! Und da das Wetter am Nachmittag nicht besonders war, gab es ein schnelles Abendessen bei Wagamama. Reisnudeln in würzigem Kokos-Curry, yum. Dienstag Vom Natural History Museum war ich wirklich, wirklich beeindruckt. Das alte Gebäude ist mit seinen Details einfach prächtig und die ausgestellten Dino-Skelette sind die perfekte Deko - ich hätte auch gerne eines im Wohnzimmer! Zum Glück waren wir bei der langen Tour des Museums gut ausgestattet mit veganen Energybars (Clif Bars) und starkem Kaffee. Mittwoch In unserem Hotel war zu meiner Überraschung Frühstück dabei. Es war zwar für uns Veganer recht übersichtlich gehalten mit Brötchen, Baked Beans, veganer Margarine, Marmelade, Obst und Müsli, aber nachdem M ausschließlich von veganem Butterbrot und Bohnen leben könnte und ich mir etwas Sojamilch für das Müsli kaufte, war alles super! Donnerstag In den Camden Lock Markets haben M und ich richtig gevöllert: Wo sonst findet man schon kolombianisches, äthiopisches, indisches, mexikanisches und chinesisches veganes Essen auf wenigen Quadratmetern? Freitag Auch vegane Pizza bei Pizza Express muss sein, M verlangte lautstark danach... sein Wunsch war Befehl! Die Pizza ist übrigens standardmäßig vegan und wird ohne Käse serviert. Samstag An unserem letzten Tag stärkten wir uns mit veganen Sandwiches, die man in London an jeder Ecke bekommt. Sonntag Obwohl ich keine große Shopperin bin, sind doch ein paar Souvenirs aus London mitgekommen - ein schöner Pulli, handgemachter Schmuck, Tee, Mini-Marshmallows und Hanfsamen. Keine Sorge - ein ausführlicher Reisebericht mit vielen veganen Tipps für London folgt - ich wünsche euch eine tolle Woche! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

#heutemalvegan von Vegavita {Sponsored}

30. April 2015 Totally Veg! 

#heutemalvegan von Vegavita {Sponsored} Seit 2009 lebe ich vegan, und seit damals habe ich einen treuen, wenn auch stillen Begleiter: Die Marke Vegavita. Mittlerweile ist ja "vegan" in aller Munde... aber vor sechs Jahren war das noch nicht so. Damals - ja, ich höre mich jetzt an wie die Omi mit den Silberlöckchen - war Sojamilch beim Discounter noch ein Hit und Tofu im Supermarkt eine lobende Erwähnung wert. Wie schön, dass sich die Zeiten ändern. Aber ich erinnere mich gerne daran, dass die Produkte von Vegavita schon damals bei meinem Supermarkt um die Ecke erhältlich waren, was für mich persönlich wirklich fantastisch war - besonders, da mein lokaler Supermarkt wohl mehr Bier als sonst irgendwas verkauft. Vegane Aufstriche und Würstel in greifbarer Nähe, das hat mir oft den Tag (bzw. das Abendessen) gerettet. Mittlerweile hat Vegavita natürlich wesentlich mehr Produkte herausgebracht (ja, auch in meinem Supermarkt). Wir lieben den Grilltofu, M löffelt den Antipasti-Tofu aus dem Glas, während ich den geräucherten Tofu scheibchenweise aus der Packung esse, und der Leberkäse ist perfekt zu einer deftigen Jause. Zum 13-jährigen Jubiläum von Vegavita haben die Produkte schickere Verpackungen bekommen, und neue Köstlichkeiten wie vegane Mayo und Eiscreme sollen bald in vielen Supermärkten erhältlich sein. Hurra! Vegavita hat also nicht nur tolle Produkte, die wirklich gut erhältlich sind, sondern hat nun auch eine wunderbare Kampagne, die ich gerne mit euch teilen möchte: #heutemalvegan. Dazu gibt es ein absolut niedliches Video mit herzallerliebsten Cartoon-Tierchen (die Kuh! das pummelige Schweinchen!) mit einem leider sehr eingängigen Song - ich sage leider, weil ich das Lied für ungefähr drei Tage nicht aus dem Kopf bekommen habe. Aber zum Glück ist auch die Botschaft des Songs mit den Knuddeltieren eine wertvolle - nämlich dass ein veganer Tag die Woche zum Start doch eine ziemlich gute Idee ist. Ganz nach dem Motto: Schritt für Schritt. Ich weiß, manche würden es lieber haben, wenn jeder einzelne und die ganze Welt von heute auf morgen vegan werden und Broccoli anbauen würden - aber das wird nicht passieren. Ich selbst bin nicht von heute auf morgen vegan geworden, sondern mich etappenweise vorangetastet. Und ich kenne einen ganzen Haufen Leute, für die ein veganer Tag die Woche schon ein gewaltiger Fortschritt wäre - weil sie momentan nicht mal einen einzelnen Tag - oder gar eine Mahlzeit -  ohne Fleisch auskommen. In diesem Sinne sind die singenden, tanzenden Tierchen nicht nur unglaublich süß, sondern erinnern uns auch daran, dass jede Reise mit einem Schritt und vielleicht die nächste vegane Karriere mit einem Tag in der Woche beginnt. Und um alles etwas einfacher zu machen, wartet Vegavita mit den tollen Produkten wie immer treu in den Regalen. Zum Video geht es hier entlang - wirklich sehenswert! Gesponserter Artikel - aber ich gebe euch mein Ehrenwort, dass ich nichts vorstelle, von dem ich nicht ohnehin überzeugt wäre. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 13. - 19. April

19. April 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 13. - 19. April Montag Die Radsaison ist eröffnet! Ich bin ja prinzipiell eine Schönwetter-Radlerin, aber in den wärmeren Monaten bemühe ich mich, möglichst oft mit meinem Fahrrad in die Arbeit zu fahren. Die Radlstrecke dorthin ist einfach schön, und ein gutes Workout ist es außerdem! Am Montag habe ich mir in den Kopf gesetzt, unbedingt zu radeln, und natürlich durfte ich prompt im Regen strampeln. Danke, Mutter Natur! Dienstag Ich habe Spinat-Bärlauch-Sauce (nach diesem Rezept) fabriziert, und da wir noch Sauce über hatten, durfte die in Risotto hinein. Auch wirklich zu empfehlen! Mittwoch M und ich sind gerade bemüht, unsere Küchenschränke etwas zu leeren - unglaublich, was da alles zum Vorschein kommt! Ich neige ja absolut zum Horten, so als würde ich mich wie ein Eichhörnchen auf den ewigen Winter vorbereiten - und vergesse dann gerne auf meine Schätze. Um wieder Platz zu schaffen, gab es statt des üblichen Reis zum Curry diese Reisnudeln - mhmm! Donnerstag M und ich haben beschlossen, unser Essen besser zu planen. Einerseits aufgrund des super-vollen Küchenschranks, wo wir den Überblick über den Inhalt verloren haben. Andererseits weil ich es leid bin, ständig einkaufen gehen zu müssen, wenn sich unsere Pläne so oft ändern. Daher soll jetzt jeden Sonntag ein Plan aufgestellt werden. Macht ihr einen Essensplan? Habt ihr Tipps für uns? Freitag Ich hatte mein erstes TV-Interview! Für einen lokalen Fernsehsender plauderte ich über Veganismus. Ich bin schon so gespannt auf das Ergebnis! Und außerdem brachte ich Chocolate Chip Cookies aus meinem Buch für die Crew zum Probieren mit. Samstag Am Samstag kaufen M und ich üblichweise groß für die Woche ein. Wen es interessiert, wie unsere Einkäufe so aussehen, hier ein prototypisches Bild eines Einkaufswagens (und ja, ich war schon ziemlich gehemmt, im Supermarkt mein Wagerl zu fotografieren). Wir bemühen uns, Gemüse und Obst in Bioqualität zu kaufen, wobei ich dann doch noch konventionelle regionale Produkte den weit gereisten vorziehe. Sonntag M hat mir zu Weihnachten eine Eismaschine geschenkt. Jetzt, wo die Temperaturen nach oben klettern, genießen wir meine ersten Versuche von selbstgemachtem Eis. Beispielsweise diese Variante mit Hagelslag (Schokostreusel)! Yum. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Rhabarber-Muffins

11. April 2015 Totally Veg! 

Rhabarber-MuffinsMein Jahr ist nicht in Jahreszeiten, sondern in Köstlichkeiten unterteilt: Kürbiszeit. Maronizeit. Krautzeit. Spargelzeit. Erdbeerzeit. Wassermelonenzeit (die beste Zeit, übrigens). Kirschenzeit.  Es gibt keinen größeren Genuss, als sich das ganze Jahr über auf ganz besondere Schmankerl zu freuen und sie dann endlich, endlich zu verspeisen. Auch Rhabarber ist in meiner Zeitrechnung aufgenommen - er ist ebensfalls nur für einige Wochen im Jahr erhältlich, und das erhöht bei mir die Freude, wenn ich ihn endlich in meine kleinen, gierigen Finger bekomme. Früher mochte ich ihn gar nicht, ich fand ihn zu sauer und zu holzig. Tatsächlich scheiterte es bei mir an der Zubereitung: Natürlich muss Rhabarber mit etwas Süße zubereitet werden, und ich empfehle übrigens, den Rhabarber vor der Verarbeitung leicht zu schälen, um die besonders fasrigen Stücke loszuwerden - dann schmeckt er ganz wunderbar. M und ich essen ihn am liebsten mit als Kompott - eingekocht mit viel braunem Zucker und Vanille und noch warm über etwas Vanilleeis serviert. Oder in Form von Muffins - die sind wirklich gut. Weicher, saftiger Teig, süß-saure Note und ganz schnell zu machen!  Also: Schöne Rhabarber-Zeit! Rhabarber-Muffins (für 12 Stück) 240 Gramm Mehl 120 Gramm Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 2 1/­­2 TL Backpulver 1/­­2 TL Natron 1 TL Zimt 1/­­4 TL Salz 200 Gramm Vanille-Sojajoghurt 3 EL Öl 3 EL Sojamilch 160 Gramm Rhabarber (schon geschält und in kleine Stücke geschnitten) etwas brauner Zucker Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Zimt und Salz vermischen. Mit Sojajoghurt, Öl und Sojamilch zu einem halbwegs glatten Teig rühren, und dann die Rhabarber-Stücke unterheben. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen und jeden Muffin mit etwas braunem Zucker bestreuen. Bei 180 Grad etwa 19 - 23 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Teiges gestochen, sauber wieder herauskommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 23. - 29. März

29. März 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 23. - 29. März Montag M und ich wohnen in einer kleinen Wohnung. Und bevor jemand von euch meint, sie wären auch in einer kleinen Wohnung, lasst mich eine Zahl in den Raum werfen: 42 qm. Nein, das ist nicht viel. Doch, wir fühlen uns sehr wohl und haben nicht die Absicht, umzuziehen. Ein Vorteil einer kleinen Wohnung ist, dass man weniger Fläche hat, die geputzt werden soll.Gelegentlich muss man es dann doch machen. Ich versuche generell viel mit Essig zu putzen, das ist umweltfreundlich, günstig und hilft oft fabelhaft. Allerdings müssen es oft stärkere Geschütze sein. Wie gut, dass DM eine ganze Reihe an veganen Putzmitteln hat. Bei jedem Produkt ist online vermerkt ob es vegan ist oder nicht! Mein kleiner Tipp an euch für den veganen Frühjahrsputz. Dienstag Diese Woche musste ich jeden Tag sehr konzentriert arbeiten. Das führte dazu, dass ich mich am Abend gefühlt habe, als hätte jemand mein Hirn durch einen Wattebausch ersetzt. Gerettet hat mich dann dieses tolle Erdbeer-Schoko Müsli mit Sojamilch, meine Couch und meine Kuh-Pyjamas. Mittwoch Lunch mit Papa ist immer toll. Wenn der Vater dann selbst auch noch vegetarisch und großteils vegan isst, ist das natürlich noch besser. Vater-Tochter-Essen fand dann bei Indigo statt, ich bestellte eine Miso-Suppe mit Reis und etwas Sushi. Donnerstag Mit einer Freundin war ich im Green Garden - wirklich mein Lieblingsrestaurant. Das Essen ist fabelhaft, die Atmosphäre super und das Team einfach nett. Dieses Mal war mein absoluter Favorit der Caesar Salad mit einem molligen Dressing aus Cashews, Croutons und Räuchertofu, aber natürlich ist auch der Veggie-Burger nicht von schlechten Eltern! Freitag Am Ende einer anstrengenden Woche waren M und ich ziemlich erledigt. Daher gab es zum Abendessen Nudeln mit Tomatensauce - geht schnell und schmeckt trotzdem toll. Verfeinert wurde die Sauce aus Tomatenstücken, Salz, viel Knoblauch, Olivenöl und Agavensirup mit einem ordentlichen Schuss Hafersahne. Yum! Samstag Einige von euch haben mir berichtet, dass sie mit meinem Zitronen-Joghurt-Kuchen Pech hatten. Da ich möchte, dass meine Rezepte gelingsicher sind, habe ich das Rezept erneut verbessert, hier das Ergebnis. Bald ist das Update dann online! Sonntag Beim Besuch der Eltern gab es zu Mittag dann vegane Pizza. So kann die Woche nur gut enden! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 16. - 22. März

22. März 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 16. - 22. März Montag Ich surfte auf einer meiner liebsten Websites vorbei: The Vegan RD. Hier gibt Ginny Messina ihr wissenschaftlich fundiertes Wissen über vegane Ernährung weiter und räumt gleichzeitig auf mit Mythen: Warum man auch als Veganer krank werden kann, warum Weizen nicht fett macht und was zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört. Ich liebe Ginny und ihre unaufgeregte Art einfach! Dienstag Dienstag gibt es immer Salat, dieses Mal mit den Chicken Strips von Gardein (bei Globus oder im Veganz erhältlich). Ein Gedicht! Mittwoch M und ich sind richtige Reistiger. Am allerliebsten essen wir weißen Basmatireis, der ist zwar nicht so vollwertig, aber unglaublich gut. Um für ein wenig Abwechslung zu sorgen, gab es zum Curry aber dieses Mal Quinoa. Schmeckt auch! Donnerstag Wusstet ihr, dass die größte Molkerei der Welt in Saudi Arabien steht? 50.000 Kühe werden dort rund um die Uhr mit Wasser bespritzt, damit sie nicht durch die Wüstenhitze tot umfallen. Schöne neue Welt. Freitag Als nachträgliches Geschenk gab es von M noch ein entzückendes Armband mit einer kleinen Kuh dran (von The Hungry Elephant). Kühe sind meine Lieblingstiere, und mir tut das Herz weh, was sie für das tägliches Glas Milch alles über sich ergehen lassen müssen. Samstag Ich musste unbedingt Duschgel kaufen und da fiel mir bei DM dieses quietschige Exemplar von Treacle Moon in die Hände. Riecht unglaublich nach einer Süßigkeit, die ich als Kind ständig genascht habe und ist natürlich vegan. Sonntag Heute war Großputztag in unserer (zugegeben, recht kleinen) Wohnung angesagt. Um uns dafür zu stärken, gab es vorher Brunch: Rührtofu, Baked Beans, Kartoffelpuffer, Guacamole und gebutterten Toast. Genug Energie, um die Wohnung zum Glänzen zu bringen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veggie Planet Bregenz

9. März 2015 Totally Veg! 

Veggie Planet BregenzAm 7. und 8. März ging die erste vegane Messe Veggie Planet in Bregenz über die Bühne... und Bühne ist hier fast wortwörtlich zu nehmen, denn die Messe fand im schönen Ambiente des Bregenzer Festspielhauses statt. Neben den tollen Ausstellern, leckeren Kostproben, interessanten Vorträgen und Kochshows konnte man so im strahlenden Sonnenschein am Ufer des Bodensees rasch etwas frische Luft schnappen und einen kurzen Verdauungs-spaziergang einlegen. Mich hat es gefreut, dass auch fernab von unserer veganen Hauptstadt Wien die Veggies mittlerweile so präsent sind - die Besuchermassen haben gezeigt, dass der vegane Lebensstil schon längst aus der Nische herausgetreten ist! Ich war dieses Mal mit einem eigenen Vortrag zum Thema "Blogger & Bücher" dabei und durfte zu später Stunde über Tipps zum Bloggen und die Entstehung meines Buches sprechen, was mich sehr gefreut hat. Davor und danach hatten M und ich ausreichend Zeit, mit den Standlern zu plaudern, von den Kostproben zu naschen und auch ein wenig den Frühling vor der Seebühne in Bregenz zu genießen. Aber ich weiß ja, ihr seid vermutlich wegen der bunten Bilder hier, nicht wahr? Also bitte, los geht's! Döner und Spinat-Börek von Makam Naturkost, dem heißgeliebten Klassiker jeder veganen Veranstaltung in Österreich!  Marmeladen und Sirup  Info-Stand der Veganen Gesellschaft Schweiz Auch die netten Leute vom Vegourmet Veganversand waren dabei mit allerlei Kostproben, wo sich M gerade vom weltbesten veganen Jerky bedient... ... auch der tolle Jeezini war mit dabei... ... und ganz neu: Eine wirklich tolle Torte mit zweierlei Mürbteig und Vanille-Schoko-Füllung!  Bücher bei Muso Koroni...  ... und natürlich auch jede Menge Taschen und Kleidung! Rohköstliche Schokolade von Lovechock... richtig schokoladig, köstlich und wenn es Rohkost ist, zählt das ja quasi als Salat - oder??  Mein Vortrag... ... und beim Signieren meines Buches. Zum Glück habe ich mich noch nie verschrieben!  Eis von der Eismanufaktur Kolibri - die Schlange war immer laaaaang!  MyEy stellt veganen Ei-Ersatz her, mit dem auch perfektes Windgebäck gelingt.  Birkenwasser von Belorganic - schmeckt fast wie Kokosnusswasser, kommt aber aus einem Baum!  Sojamilch der österreichischen Marke Joya und Bücher von der Familie Kröpfl. Soja-Produkte von Soyana, die den besten veganen Frischkäse und hammermäßig gute Sojamilch herstellen! Roh geht es auch bei PureRaw zu.  Keimling  zeigt uns, wie einfach Erdbeereis im Vitamix entsteht...  ... Mandelmus dazu...  ... fertig!  Burger und Dürüm von Susi's Zauberei  Hervorragende Marmeladen (und veganer Eierlikör mit richtig Bums!) von Jenonne, die auch Catering anbieten! Und hier die Ausbeute: Ganz viele Goodies vom Vegourmet Veganversand, Naschereien von PureRaw, ein Ostereier von Muso Koroni und toller Chai-Drink von Soyana. Die Pflanzenesser sind gelandet... und sie sind gekommen, um zu bleiben. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 23.02. - 01.03.

1. März 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 23.02. - 01.03. Montag Kennt ihr das - das Gefühl, gleich schreien zu müssen, wenn ihr nicht sofort etwas zu essen bekommt? So ist es mir ergangen auf dem Weg zum Postamt, um ein Packerl abzuholen - Bus steht im Stau, mieses Wetter, schmerzende Schulter... zum Glück lag ein DM am Weg mit rettenden Schokowaffeln. Blutzucker wieder rauf, Laune auch. Dienstag M und ich trinken seit etwa zwei Monaten täglich einen grünen Smoothie. Am liebsten mag ich momentan die Mischung aus Spinat, Ananas und Banane, aber ich warte schon ganz ungeduldig darauf, regionales Obst zu vermixen. Mittwoch Bei The Hungry Elephant habe ich spontan eine Kette und ein Armband bestellt, beides mit der veganen Message versehen. Die Kette ist sehr bezaubernd und perfekt zu jedem Outfit, das Armband werde ich im Sommer zu Wallewalle-Outfits tragen - ich freue mich schon! Donnerstag Ich war lange in der Arbeit und bin dann heim gesprintet, um den Backofen anzuwerfen. Immerhin mussten zwei Sorten Mini-Muffins und ein Karottenkuchen gebacken werden für meine Buchpräsentation. Sagen wir so: Ich bin an diesem Abend recht schnell eingeschlafen. Freitag Endlich fand meine Präsentation in Linz für mein Buch "Vegan für Naschkatzen" statt. Ich durfte über mein veganes Leben und Kuchen ohne Eier sprechen und meinen Namen in Bücher schreiben. Kerstin, die auch meine Hochzeit fotografiert hat, war so nett, tolle Fotos von der Präsentation zu machen. Danke an alle, die gekommen sind, um sich meine flapsigen Witze anzuhören!   Samstag Lunch mit den Eltern im Fu Cheng in Linz. Omnomnom. Sonntag Die Woche lasse ich mit diesem Bild der Buchpräsentation enden - M und ich, in die Vorbereitungen vertieft. Ich schätze mich sehr glücklich, einen so tollen Mann an meiner Seite zu haben - ohne ihn geht es nicht. Er ist derjenige, der hinter mir die Küche aufräumt, meinen Chauffeur spielt, mir Mut zuspricht und Kuchen in geometrisch einwandfreie Stücke schnneidet (das kann ich nämlich wirklich nicht). Diesen Monat feiern wir dann auch einen runden Doppel-Geburtstag... Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche 16. - 22. Februar

22. Februar 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche 16. - 22. Februar Montag Ich war beruflich in Graz und zum Abendessen gönnte ich mir einen Besuch im Ginko, einem vegan-vegetarischen Buffet-Restaurant. Das Buffet war sehr gut, besonders die Kartofferl und der Cremespinat schmeckten vorzüglich! Dienstag Da ich in Graz übernachten musste, wurde mir ein Hotel gebucht. Ich stellte dann überrascht fest, dass das Hotel Feichtinger auf Vorbestellung auch einen veganen Frühstücksteller anbietet, komplett mit Soja-Joghurt, veganer Streichwurst, Aufstrich, veganem Käse und Aufschnitt, und das Buffet standardmäßig auch Sojamilch, frisches Obst, Müsli und selbstgemachte, supergute Erdnussbutter bietet. So startet man ja gerne in den Tag! Mittwoch Eigentlich nehme ich immer ganz brav meinen Büro-Lunch in die Arbeit mit, aber gelegentlich komme ich doch in die Verlegenheit, dass ich ganz ohne Essbares dastehe. Wie schön, dass es schon viele Möglichkeiten für die vegane Mittagspause gibt - in Salzburg beispielsweise bei Indigo. Dort findet man verschiedene vegane Curries, Sushi und Salate. Ich liebe das Curry mit Sojachunks und extra Koriander! Donnerstag M und ich sahen uns den Ted Talk von Dr. Melanie Joy an, die darüber spricht, warum manche Tiere in unserer Kultur als "essbar" angesehen werden und andere nicht. Sehr interessante Theorie, sehr toll vorgetragen, sehr beeindruckende Frau! Momentan leider nur auf Englisch, deutsche Übersetzung ist aber geplant. Freitag Ich liebe Curry mit Kokosmilch, viel Gemüse, Tofu und scharfer Thai-Curry-Paste. Geht schnell, man verarbeitet viel aus dem Gemüsefach und ich mache immer so viel, dass wir dann noch mal davon essen können. Yay! Meine liebste vegane Curry-Paste (von der Marke "Cock Brand") kaufe ich im Asialaden, sie hält gut verschlossen eine Ewigkeit im Kühlschrank. Samstag Wir haben endlich mal wieder einen Ausflug nach Gut Aiderbichl geschafft, einem Gnadenhof für Tiere nahe Salzburg. Veganes Schnitzel und Spaghetti mit Sojabolognese, Knuddeln mit geretteten Ziegen, Ponies und Kälbchen und strahlender Sonnenschein. Hach. Sonntag Heute darf ich etwas Vorfreude verbreiten: Ich bin nächste Woche Freitag in Linz für die Präsentation meines Buches "Vegan für Naschkatzen" - schaut doch um 17:00 in den Thalia auf der Landstraße vorbei! Und ich darf am 7. März auf der Veggie Planet Bregenz über mein Blogger-Dasein und die Entstehung meines Buches plaudern. Hurra! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Blondies

11. Februar 2015 Totally Veg! 

Vegane BlondiesIn meiner Teenager-Zeit hatte ich Freude an Haarfarben. Ich war rot, ich war brünett, und ich war auch blond. Ich fand rot damals natürlich total toll, brünett war auch schön, aber blond... blond gefiel mir nicht. Das lag vermutlich daran, dass vor 15 Jahren der Trend, gefärbte blonde Haare mit dichten dunklen Augenbrauen zu kombinieren, noch nicht wirklich angekommen war. Ich sah leider nicht aus wie eines der Supermodels, die den Look heute so eindrucksvoll tragen, sondern eher wie ein erschrockener Uhu. Außerdem hat mich der ständige dunkle Ansatz immer gestört - und nein, auch das war damals noch nicht hip. Jedenfalls habe ich mich als Blondine nie wirklich wohl gefühlt. Schade eigentlich, denn Blondinen sagt man ja nach, dass sie mehr Spaß haben. Da ich den Blondinen ungern den ganzen Spaß alleine überlasse, habe ich zumindest Blondies gebacken. Ich wollte Brownies, aber anders... da kamen die Blondies gerade recht! Blondies sind wie Brownies, nur in hell - also ohne Kakaopulver, dafür mit Vanille und süßem braunen Zucker, aber ebenso wie die dunkle Schwester saftige Happen, die perfekt zu etwas Eiscreme oder einem Glas Mandelmilch passen. Weil es ohne Schokolade aber irgendwie auch nicht geht, durften ein paar dunkle Schokotropfen hinein, die wirklich perfekt zum hellen Teig passen. Seit Jahren bin ich übrigens, ganz wie es meinem Hippie-Herz entspricht, wieder bei meiner ursprünglichen Haarfarbe angelangt - aber eigentlich mehr aus Trägheit, da mich die ständige Färberei genervt hat. Doch egal, ob ich irgendwann doch noch zur Blondine werde oder nicht, Blondies esse ich trotzdem gerne. Sie sind mir sogar fast lieber als Brownies - so ist es eben mit den verführerischen Blondinen. Blondies (8 - 10 Stück) Für diese Form braucht ihr eine kleine eckige Backform (ca. 20  x 18 cm) oder auch eine Springform mit 22 cm. Falls eure Form sehr viel größer ist, könnt ihr das Rezept auch verdoppeln. 100 Gramm brauner Zucker 3 EL Öl 100 Gramm Sojajoghurt, natur 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt 170 Gramm Mehl 1 TL Backpulver 1/­­4 TL Salz 3 EL Sojamilch oder andere pflanzliche Milch 50 Gramm vegane Schokotropfen (oder gehackte Schokolade) Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine eckige Backform mit Backpapier auslegen, damit ihr die Blondies dann herausheben könnt. Zucker, Öl, Sojajoghurt und Mark der Vanilleschote mit einem Schneebesen sehr gut verrühren, bis der Zucker beginnt, sich aufzulösen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Die Zucker-Sojajoghurt-Masse dazugeben  und mit der Sojamilch zu einem glatten Teig rühren. Die Schokotropfen unterheben. In die Form streichen und bei 180 Grad etwa 16 - 20 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in den Teig gestochen, sauber wieder herauskommt - die Blondies sollen aber nicht zu lange gebacken werden. Nach dem Auskühlen ist Stücke schneiden. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Peanut Butter Pie

4. Januar 2015 Totally Veg! 

Peanut Butter PieMein erster Artikel im Jahr 2015 - Kinder, wie die Zeit vergeht! 2014 war ja schon so aufregend, und 2015 fängt für M und ich auch gleich mit einer Reise an - aber mehr dazu später! Ich weiß, für viele von euch beginnt das Jahr mit guten Vorsätzen wie gesünder zu essen, ein paar Kilo abzuspecken... falls ihr derlei tapfere Vorsätze habt, ich würde euch empfehlen, jetzt nicht weiterzulesen. Es gibt gar nichts zu sehen, nein, nein! An Silvester kam uns ein guter Freund besuchen, der recht wenig vegan isst, und da musste natürlich besonders das Dessert bombastisch sein. Da ich sehr gerne Pie esse, aber viel zu selten welchen mache, entschied ich mich dann für einen Peanut Butter Pie - knusprige Kruste aus Keksen, weiche Erdnussbutter-Füllung und ein wenig Schokolade oben drauf. Ein Wort, das dieses Dessert beschreibt: Lecker. Ein zweites: Mächtig. Aber wer mutig ist (und wir waren es!), serviert den Pie auch noch mit etwas Schokosauce - mächtig lecker! Wir waren jedenfalls begeistert, und wenn ihr jemanden sehr beeindrucken wollt, dann gelingt euch das sicher  mit dieser Erdnussbutter-Verführung, die zum Glück einfach herzustellen ist! Peanut Butter Pie Für die Kruste: 200 Gramm vegane Kekse eurer Wahl (z. B. Karamellkekse von Lotus, Oreos, Sandwich-Kekse von Plural) 60 Gramm pflanzliche Margarine, geschmolzen Für die Füllung: 400 Gramm Seidentofu 300 Gramm Erdnussbutter ohne Stücke (am besten leicht gesalzen) 50 Gramm Stauzucker /­­ Puderzucker 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt Für das Topping: 70 Gramm Zartbitterschokolade 3 - 4 EL Sojamilch vegane Schokotropfen Eine Springform (24 cm) am Boden mit Backpapier auslegen und an den Seiten sehr gut einfetten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kekse in einer Küchenmaschine oder in einem Mixer zu sehr feinen Brösel verarbeiten, dann in einer Schüssel mit der geschmolzenen Margarine sehr gut vermischen. Die Masse mit den Fingern fest in die Form drücken, dabei auch einen etwa 1 cm hohen Rand ziehen. Bei 180 Grad etwa 10 bis 15 Minuten backen, bis die Keksmasse etwas fester geworden ist. Dann komplett auskühlen lassen. Für die Füllung die Erdnussbutter kurz erwärmen, damit sie sich leichter vermischen lässt. Dann alle Zutaten für die Füllung in einer Küchenmaschine oder einem Mixer sehr gut miteinander vermixen, bis eine cremige Masse entstanden ist. In die erkaltete Kruste leeren und eine Stunde kühl stellen. Für das Topping die Schokolade mit der Sojamilch sehr vorsichtig erwärmen, bis die Schokolade flüssig genug ist, um sie auf dem Pie zu verteilen. Vorsichtig auf der Füllung verteilen, dabei einen kleinen Rand lassen und einige vegane Schokotropfen in die Mitte streuen. Mindestens drei Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen. Mit Schokoladensauce servieren - mhmmmm! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Weihnachten 2014 - Ausflüge und Fressereien

27. Dezember 2014 Totally Veg! 

Vegane Weihnachten 2014 - Ausflüge und FressereienIch liebe Weihnachten, und ich denke, das habe ich am Blog schon oft genug erwähnt! Ich mag nicht nur die Vorweihnachtszeit, sondern auch die Feierlichkeiten an sich - letztere besonders wegen der veganen Leckereien, die ich mir jedes Jahr gönne! Ich habe heuer mein sechstes veganes Weihnachtsfest gefeiert. An alle veganen Frischlinge, die sich heuer noch unsicher durch die Weihnachtszeit getastet haben - ja, es wird besser. Bei mir ist vegan wirklich ganz normal geworden. Meine Eltern essen daheim hauptsächlich vegan (und sonst auch vegetarisch!), und natürlich gibt es daher auch am Heiligen Abend ein komplett veganes Festmahl. Meine Schwiegerfamilie isst zwar nicht vegetarisch, aber für M und mich gibt es immer ein veganes Gericht am Weihnachtstag, und Sojamilch, vegane Margarine und vegane Aufstriche findet man in Kühlschrank der Schwiegermutter ohnehin. Es läuft also alles recht locker-flockig bei uns ab - alle haben sich an mein veganes Dasein gewöhnt, auch, wenn sie es selbst vielleicht noch nicht ganz verstehen. Wie ich immer sage: Es wird besser.  Wie wäre es aber nun mit ein paar Bildern, darum seid ihr ja eigentlich hier, nicht wahr? M und ich besuchten vor Weihnachten unsere Hauptstadt Wien, die sich ja in ein wahres veganes Paradies gewandelt hat. Ein alter Favorit ist bei uns Xu's Cooking, ein veganes Buffet-Restaurant mit großteils veganer Auswahl, das mich so sehr an die Familienausflüge als Kind erinnert. Ihr seht, man kann alle Tradtionen auch in der veganen Form erleben! Am nächsten Tag ging es zum veganen Brunch in das Restaurant Harvest, das ich allen nur wärmstens ans Herz legen kann! Ich traf dort auch eine sehr nette Leserin, die mich tatsächlich erkannt hat - ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass ich angesprochen wurde, als ich mich gerade ausgiebig schneuzte, also war dieser Moment weniger glamourös, als man meinen sollte. Den Heiligen Abend verbringen M und ich traditionellerweise bei meinen Eltern. Am Nachmittag schmücken meine Mama und ich den Baum, trinken ein Gläschen (oder zwei) veganen Sekt und hören uns Weihnachtslieder rauf und runter an.  Am Abend zum Essen übertraf sich mein Papa selbst mit seinen zahlreichen veganen Tapas. Der Tisch bog sich nur so unter russischem Salat, Papas Arrugads (kleine Kartofferl mit scharfem Paprika-Dip), selbstgemachten Fleischbällchen, spanischer Tortilla, Bohnen in Tomatensauce, Rote-Rüben-Salat und knusprigem Brot. Als Dessert gab es eine große Portion meines veganen Tiramisus, für mich dazu einen Kaffee mit großem veganen Schlagobershäubchen - etwas, das ich sonst nie trinke! Aber Weihnachten, ist ja nur einmal im Jahr, nicht wahr? Sich gerade an Weihnachten zu einem veganen Festmahl zu setzen, hat für mich nach wie vor etwas Besonderes - es bedeutet, in einer recht simplen Art auch an andere zu denken. Ich bin sehr dankbar, dass meine Eltern dem veganen Leben gegenüber so aufgeschlossen sind, und freue mich natürlich, dass mein Papa so ein exzellenter veganer Chefkoch ist! Den Weihnachtstag verbrachten wir bei M's Familie, wo M und mir neben zwei Salaten Grünkernbolognese mit Spaghetti kredenzt wurde, die meine Schwiegermutter wirklich ausgezeichnet beherrscht - den Unterschied zu Bolognese mit Fleisch schmeckt man tatsächlich nicht! Zum Nachtisch gab es noch eine Wagenladung veganes Tiramisu, das ich mitgebracht habe - was soll ich sagen, es passt einfach perfekt zu den Feiertagen! Weil ich es nicht ganz lassen kann, allen zu zeigen, wie schön der vegane Lebensstil ist, bekamen meine Schwägerin und mein Schwager jeweils ein großes Glas das ich prall mit vegane Köstlichkeiten, die ich besonders gerne esse, gefüllt habe.  Das war mein Weihnachtsfest - wie war es bei euch? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Zwei Rezepte aus "Vegan für Naschkatzen" - und ein Gewinnspiel!

10. Dezember 2014 Totally Veg! 

Zwei Rezepte aus Seit "Vegan für Naschkatzen" im Kneipp-Verlag erschienen ist, wurde ich oft gefragt, wie es ist, ein Buch geschrieben zu haben. Ich muss sagen: Das Gefühl, sein eigenes Buch im Geschäft zu sehen, ist schon ziemlich toll. Aber wisst ihr, was noch toller ist: Wenn mir Leute davon berichten, dass sie Rezepte aus meinem Buch nachgebacken haben! Ich bin dann sowohl stolz auf sie als auch ein kleines bisschen auf mich. Denn ein Buch zu schreiben ist nicht nur lustig: Klar, die kreative Phase, in der mir rund um die Uhr neue Rezepte einfallen, die dann in süße Köstlichkeiten verwandelt werden wollen, das ist toll. Anstrengend wird es dann in der zweiten (oder dritten oder vierten) Runde, wenn ich versuche, mein Ergebnis vom ersten Mal zu wiederholen - immerhin sollte ja jeder das Rezept nachmachen können! Dann rätsle ich darüber, warum in einen Kuchen kein Öl hineinkommt, oder warum ich keine Mengeangabe beim Mehl aufgeschrieben habe, oder was zum Geier das Gekritzel da unten in der Ecke heißt. Dann ist der Punkt erreicht, wo es keinen Spaß mehr macht, sondern alles anstrengend wird, und dann folgen auf Kreativität und zuckerinduzierten Enthusiasmus schlussendlich irgendwann die Frustration und die Tränen, und gelegentlich auch Blut (von meiner Gemüseraspel). Aber ich höre jetzt auch schon auf, hier herumzujammern, denn ich mache es ja schließlich gerne - und ich möchte sichergehen, dass ich euch alle Rezepte mit dem gewohnten Totally Veg! Gütesiegel liefern kann, damit für alle auch die ersten süßen veganen Verlockungen wirklich gelingen. Wenn ihr nun neugierig seid, ich habe hier über das Buch und den Inhalt berichtet, und hier könnt ihr es auch direkt bestellen. Kaufen kann man es überall, wo man Bücher bekommt und am besten auch gleich als Weihnachtsgeschenk verwenden für die Eltern, den Freund, die nette Arbeitskollegin, die Chefin... gut, ich höre jetzt auf damit. ???? Natürlich habe ich auf meine treuen Leserinnen und Leser nicht vergessen, und ich verlose hiermit ein (wenn ihr wollt) signiertes Exemplar. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, mir in den Kommentaren zu verraten, warum ausgerechnet ihr das Buch gewinnen solltet! Dafür habt ihr bis Mittwoch, 17.12., 12:00 Mittag, Zeit. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird dann ausgelost und hier am Blog verkündet! Bitte achtet in den Kommentaren darauf, dass ihr einen Namen oder ein eindeutiges Pseudonym hinterlasst, damit ich euch dann auch identifizieren kann. Der oder die Gewinnern sollte sich dann bis 19.12. bei mir melden - dann trage ich das Päckchen so schnell wie möglich zur Post, damit es vielleicht sogar noch unter dem Weihnachtsbaum liegt! ???? Damit alle anderen, die nicht gewinnen, aber auch etwas davon haben, ich habe ein Goodie für euch: Zwei Rezepte aus "Vegan für Naschkatzen", die sich perfekt für einen gemütlichen weihnachtlichen Brunch eignen! Peanut Butter Pancakes (für 3 - 4 Portionen) Eine ordentliche Portion Erdnussbutter macht diese Pancakes zu einer besonderen Leckerei. Wer mag, serviert sie mit Bananen und denkt dabei an Elvis Presley, der Erdnussbutter liebte. 4 EL Mandelsplitter 270 ml Sojamilch 1 TL Essig 150 g Mehl 2 1/­2 TL Backpulver 1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker 3 EL brauner Zucker 1/­4 TL Salz 150 g ErdnussbutterErdnussmus Etwas Öl zum Braten Zum Anrichten: Agaven- oder Ahornsirup Eine Pfanne erhitzen (ohne Öl). Die Mandelsplitter hineingeben und rösten, bis sie goldgelb sind. Aus der Pfanne nehmen.  Sojamilch mit Essig vermischen und kurz beiseitestellen. Mehl, Backpulver, Zucker und Bourbon-Vanillezucker und Salz gut vermischen. Die Erdnussbutter leicht erwärmen (z. B. in der Mikrowelle) und dann unter die Sojamilch mischen und gut verrühren. Die Milch zum Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren.  Eine beschichtete Pfanne auf niedriger bis mittlerer Hitze mit wenig (oder gar keinem) Öl erhitzen. Eine Schöpfkelle des Teigs in die Pfanne geben und einen Deckel daraufgeben. Der Pancake sollte gewendet werden, wenn der Rand fest aussieht, er aber in der Mitte noch dickflüssig ist. Kurz auf der anderen Seite braten, dann auf einen Teller setzen und mit dem restlichen Teig weitermachen. Die Pancakes mit den gerösteten Mandeln bestreuen, Sirup daraufgeben und servieren. Scones mit Cranberrys (für 8 Stück) Buttrig, weich und krümelig ... perfekt für das Sonntagsfrühstück! Anstatt Cranberrys kann man auch Rosinen, Nüsse, oder Schokotropfen verwenden. Wie so vieles im Leben schmecken sie am besten, wenn sie ganz frisch sind. 120 ml Sojamilch 1 EL Essig 250 g Mehl 60 g Zucker 1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker 1 TL Backpulver 1/­2 TL Natron 1/­2 TL Salz 100 g pflanzliche Margarine, kalt 100 g getrocknete Cranberrys 1 EL Sojamilch 1 EL (brauner) Zucker Ofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Sojamilch mit dem Essig mischen und beiseitestellen. Mehl, Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Margarine in kleine Stücke schneiden und hinzufügen. Mit den Händen alles zu einem krümeligen Teig verkneten. Sojamilch-Essig-Mischung hinzufügen und zu einem Teig verrühren (sollte der Teig zu trocken sein, noch 1-2 EL Sojamilch hinzugeben). Die Cranberrys unterheben. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, den Teig dort einige Male durchkneten. Dann zu einem Kreis formen (etwa 2-3 cm dick) und in 8 Stücke (Tortenecken) schneiden. Mit genug Abstand auf das Backblech legen, mit 1 EL Sojamilch bestreichen und mit 1 EL Zucker bestreuen. Bei 200 °C etwa 12-14 Minuten backen (oder so lange, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Scones gestochen, sauber wieder herauskommt). Wer mag, serviert sie mit etwas Margarine und Marmelade. Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Selbstgebackenes Sandwich-Brot, super-easy

22. November 2014 Totally Veg! 

Selbstgebackenes Sandwich-Brot, super-easySeit M und ich nun erfolgreich Mr. und Mrs. Totally Veg! sind, habe ich in meinem Kopf plötzlich wieder viel Platz. Unglaublich, über welche (und vor allem über wie viele) Dinge man sich vor so einer Hochzeit Gedanken macht. Um nur einige der Highlights zu nennen:  Kommt Oma die Stiege im Standesamt rauf? (es gab einen Lift, duh)  Woher bekomme 50 leere Marmeladengläser? (selbst gesammelt - uff) Wird in meinem neuen Pass mein zweiter Vorname eingetragen? (nope) Ist die Brauttafel länger als 10 Meter und sieht sie leer aus? (nein und nein) Wird den Rotweintrinkern der Rotwein schmecken? (ja...) Wie bedient man dies Musikanlage? (ähm... einschalten) Wenn der Bus eine Panne hat (Unfall, Motorschaden, Asteroid), wie kommen wir zur Location? (ist nicht passiert) Welche Kerzen brennen am schönsten? (wurde über mehrere Tage getestet - ja, wirklich) Wieviele Paar Strümpfe muss ich mitnehmen? (eines, das an meinen Beinen) Ihr seht, manche dieser Fragen waren wichtig, manche verzichtbar und manche einfach nur ziemlich verrückt - offensichtlich gehen Bräuten sehr seltsame Dinge durch den Kopf, und das auch noch über Monate. Jetzt, wo alles erfolgreich über die  Bühne gegangen ist, sind so wenig Gedanken in meinem Kopf, das ich gelegentlich ein Echo höre. Ahhhh... selige Leere! Jetzt habe ich wieder Zeit, mir das Köpfchen mit wichtigen Fragen zu füllen, allen voran natürlich: Was gibt's zu essen? Ganz klassisch haben M und ich uns von den super-großzügigen Hochzeitsgeschenken eine neue Küchenmaschine gegönnt, die jetzt für uns rührt, knetet und raspelt. Da wir große Brotesser sind, musste natürlich gleich ein Brotrezept ausprobiert werden. Ich liebe frischgebackenes Brot und kaufe es oft im Supermarkt, nur um dann daheim etwas rätselnd auf das Etikett zu sehen - meistens ist überhaupt nicht ersichtlich, woher der Teig stammt. Und bevor ihr meint, das wird alles in der Supermarktfiliale zusammengerührt - leider legen alleine die Teiglinge schon ungemeine Strecken zurück, bevor sie im Backautomaten ums Eck landen. Darum habe ich mir schon länger vorgenommen, selbst Brot zu backen, und dieses Projekt endlich in Angriff genommen. Ich weiß, viele meiner Landsleute schwören auf knuspriges, schweres Schwarzbrot, aber ganz ehrlich: Ich stehe auf weiches Brot. Mit leichter Kruste, drinnen flaumig-weich und mit viel Geschmack - dafür lasse ich jedes Krustenbrot stehen. Dieses Sandwich-Brot ist Stoff, aus dem meine Kohlenhydrat-Träume sind, und eignet sich perfekt für Sandwiches, zu Suppen oder Eintöpfen oder in Scheiben als Toastbrot. Und das Beste: Es ist wirklich nicht schwierig herzustellen. Sandwich-Brot 130 Gramm Dinkelvollkornmehl 200 Gramm Weizenmehl, universal 1 EL Zucker 1/­­2 EL Trockenhefe 1/­­2 - 3/­­4 TL Salz 200 ml Wasser, lauwarm 1 1/­­2 EL Olivenöl Mehl, Zucker, Hefe und Salz vermischen. Langsam Wasser und Öl hinzugeben und etwa fünf bis acht Minuten zu einem glatten Teig kneten - per Hand oder mit einer Küchenmaschine. Der Teig wird noch leicht klebrig sein. Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken, und etwa 1 - 1 1/­­2 Stunden rasten lassen. Eine Brotbackform (30 cm lang) mit Backpapier auslegen. Den Teig wieder zusammendrücken und in vier etwa gleichgroße Bälle teilen. Die Bälle hintereinander in die Form setzen und erneut etwa eine halbe Stunde rasten lassen. Dann im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 30 - 40 Minuten backen, bis das Brot oben braun ist und es sich beim Klopfen hohl anhört. Kurz auskühlen lassen und genießen!! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Hochzeit - Locations, Deko, Fotos und alles rundherum

1. November 2014 Totally Veg! 

Meine vegane Hochzeit - Locations, Deko, Fotos und alles rundherum Unser erster Tanz  Im Skyloft des Ars Electronica Centers  Die Brauttafel Location der Hochzeitsfeier Nach der erfolgreichen Vereinbarung des Projekts "M & C heiraten", wurde es also ernst, uns als erster Punkt mussten wir eine Location für die Hochzeitsfeier finden: Dabei war unser Hauptkriterium, dass wir einen Caterer unserer Wahl mitbringen konnten, da wir noch einen verlässlichen Partner mit ins Boot holen wollten, der uns das beste vegane Essen kochen würde. Ein zweites Kriterium war der Preis - mit einer relativ kleinen Hochzeitsgesellschaft mit vierzig Gästen rentiert es sich nicht, einen Vierkanter zu mieten, der auf dreihundert Personen ausgelegt ist, so schön es dort auch sein mag. Drittens sollte die Location auch noch schön sein und zu uns passen. Nach einigem Hin und Her stießen wir dann schließlich auf das Skyloft im Ars Electronica Center, einem Museum mit Fokus auf modernen Technologien - dort fanden wir einen sehr modernen Saal mit wunderbarem Ausblick auf Linz und freier Catering-Wahl. Es war Liebe auf den ersten Blick - Bingo! Ein weiterer Bonus war, dass der Saal technisch sehr gut ausgestattet ist und wir uns dadurch (Spotify sei Dank!) einen DJ sparten - wir haben eine Playlist vorbereitet, die wir dann live sogar noch abgeändert haben, um die Stimmung zu erwischen, was uns ganz gut gelungen ist. Übrigens wird das Ars Electronica Center bei Nacht in vielen Farben beleuchtet, was man auch im Saal sieht, und bei uns haben die Farben perfekt zur Musikauswahl geblinkt! Durch die tolle Aussicht auf Linz wirkte der Saal auch ohne viel Dekoration, was natürlich auch ein großer Vorteil ist. Außerdem finde ich, dass runde Tische immer sehr festlich wirken. Unsere Gäste waren begeistert von der modernen Location mit der tollen Aussicht und zu uns hat es perfekt gepasst! Im Schlosspark Location der Trauung Dann fehlte noch ein Ort für die Trauung selbst: Da wir keine kirchliche Trauung wollten,  sollte unsere standesamtliche Zeremonie etwas festlicher ausfallen. In Linz gibt es wie in vielen Städten die Möglichkeit, die Trauung außerhalb des Amtsgebäudes durchzuführen, wobei dann auch die Zeremonie persönlicher und länger ablaufen kann. Geheiratet haben wir dann im Schloss Ebelsberg in Linz - ich selbst bin in Ebelsberg aufgewachsen und mein Schulweg führte mich immer durch den Schlosspark. Da war es nur passend, dass wir auch die Trauung dort stattfinden lassen würden. Unser Standesbeamter hielt in dem alten Musiksaal eine sehr schöne, auf uns abgestimmte Rede (sogar die vegane Lebensweise kam vor!), wir hatten musikalische Begleitung vom Akkordeon, und M's Schwester las einen sehr rührenden Text aus einem Kinderbuch vor. Die Trauung war genauso, wie wir sie uns gewünscht hatten: Sehr persönlich, in festlichem Rahmen und mit einem kleinen Augenzwinkern. Wenn man das Schloss mietet, gehört es einem praktisch für einen Nachmittag, und es hat eine wunderbare verschlafene-romantische Atmosphäre. Da das herbstliche Wetter sich von seiner schönsten Seite zeigte, konnten wir die Fotos im umliegenden Schlosspark machen und auch der Sektempfang fand im sonnigen Innenhof statt.  Der Weg zum Trauungssal... da schlug das Herz schon bis zum Hals! Transportmittel Ich wünschte mir statt des klassischen Brautautos, in dem ja nur das Brautpaar Platz hat, eine Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Gästen von der Trauung zur Hochzeitsfeier zu fahren. Dafür mieteten wir einen alten originalen Doubledecker-Bus. Die meisten Gäste reisten also mit den Öffis zur Trauungslocation an, konnten dort entspannt ein Gläschen Prosecco trinken und mussten danach nicht mehr selbst ans Steuer. Außerdem war die Fahrt wirklich ein Riesenspaß, wie ein Schulausflug für große Kinder! Da M und ich unsere Fotos vor der Trauung machten, brauchte ich auch da ein standesgemäßes Gefährt, um mich den kurzen Weg von meinen Eltern zu meinem Zukünftigen zu bringen. Meine Eltern überraschten mich, indem sie einen befreundeten Wirt baten, mich mit seinem Tuktuk zu fahren!  Dekoration Bei der Dekoration hatte ich relativ bald eine ziemlich fixe Idee: Ich wollte unbedingt alte Marmeladen- und Gurkengläser verwenden. Und so sammelten M und ich ein Jahr lang sämtliche Schraubgläser, die wir in die Finger bekamen. Vor dem großen Tag wurden sie schließlich mit Spitzenbordüren verschönert und durften ein zweites Dasein als Windlichter und Vasen genießen - Upcycling vom Feinsten. Bei den Blumen wollten wir etwas Herbstliches haben, mein einziger Wunsch waren rote Beeren, der Rest wurde der Jahreszeit und Verfügbarkeit entsprechend ausgesucht. Als Ringkissen durfte ein kleiner Kürbis dienen, den ich auf dem Wochenmarkt erstanden habe. Gastgeschenke Auch Gastgeschenke mussten sein, und nach einer Vielzahl an Ideen, die von selbstgebackenen Cookies über Stofftaschen zu Marmelade reichten, entschieden wir uns für etwas, was einfach war,  zu uns passte und garantiert schmeckte: Wir kauften eine große Packung Mini-Mannerschnitten (die ja bekanntlich vegan sind) und versahen diese mit einem personalisierten Aufkleber. Unsere Gäste verspeisten die Manner Schnitten recht bald und verwendeten die Aufkleber dann sogar für ihre Kleidung! Hochzeitsfotos Wer sich übrigens fragt, wer all die schönen Fotos von uns gemacht hat - alle Fotos sind von Kerstin Weidinger von Theoneswelove. Photography. Ich würde sie wirklich jedem weiterempfehlen, sie macht nicht nur atemberaubende Fotos, sondern ist auch als Person eine Freude - sie kommt als Hochzeitsgast und geht als Freundin. M und ich sind im normalen Leben ganz durchschnittlich fotogen, aber Kerstin lockt einfach die Schokoladenseite aus einem heraus und das mit einer Art, bei der niemand verkrampft gekünstelt lächeln muss. Diesen Tipp können wir jedem Brautpaar auf den Weg geben: Spart nicht bei euren Hochzeitsfotos, wir haben so eine Freude an unseren, weil wir dadurch die Hochzeit noch einmal erleben können. Ich freue mich, dass Kerstin unseren Tag für die Ewigkeit festgehalten hat, und wir auch noch in fünfzig Jahren dieses wunderbare Andenken haben werden. Im nächsten Teil geht es um das vegane Hochzeitsmahl! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Kräuterbutter-Schnecken - oh ja!

23. Oktober 2014 Totally Veg! 

Vegane Kräuterbutter-Schnecken - oh ja!Meiner Erfahrung nach hat jeder ein kleines kulinarisches Geheimnis. Etwas, auf das man nicht besonders stolz ist, ein schmutziges Detail, das man lieber für sich behält. Auch wir Veganer haben das - da gibt es die, die den Saft der Essiggurkerl trinken, die, die Senf pur essen, die, bei denen veganer Schokoaufstrich niemals etwas anderes als den Löffel kennenlernt. Oder die, die Räuchertofu und veganen Käse gleich aus der Packung (bei offener Kühlschranktüre) essen oder die, die lieber mit getrockneten als mit frischen Kräutern kochen. Je nach Selbstbewusstsein werden diese Geschichten erzählt oder lieber verschwiegen, aber ich bin heute mutig und teile euch mein kleines Geheimnis mit: Ich esse zu viel vegane Kräuterbutter. Ich esse sie nicht jeden Tag, aber wenn ich sie mache, dann esse ich gerne viel davon. Und noch ein Geheimnis: Am allerbesten schmeckt mir Kräuterbutter mit Pommes. So, nun ist es raus. Vom schlanken Schlemmen sind "Pommes ? la  Claudia" zwar meilenweit entfernt, aber es gibt nichts besseres als knusprige Pommes Frites mit schon etwas geschmolzener Kräuterbutter. Generell passt Kräuterbutter aber natürlich überall dazu, finde ich zumindest. Um meine Liebe für Kräuterbutter mit euch zu teilen und in akzeptable Rezepte zu verwandeln (immerhin wirkt "Dippt ein frittiertes Kartoffelstäbchen in die Kräuterbutter" doch etwas seltsam), habe ich lange darüber nachgedacht, in welcher Form Kräuterbutter noch lecker wäre. Und da alles, was in Schneckenform ist, gut schmeckt, waren Kräuterbutter-Schnecken schließlich etwas, was ich unbedingt ausprobieren wollte. Weicher Hefeteig, gefüllt mit aromatischer, leicht salziger Kräuterbutter, die ein wenig in den Teig einzieht - es schmeckt wirklich bombastisch, das sage ich euch jetzt nicht nur als Kräuterbutter-Junkie. Diese Kräuterbutter-Schnecken passen perfekt zu Gegrilltem oder auf jedes Buffet, zu einem gemütlichen Fernsehabend, oder bei diesen herbstlichen Temperaturen als Beilage zu einem wärmenden Eintopf oder einer aromatischen Suppe. Ein Wort der Warnung: Wenn ihr Angst vor Fett habt, dann macht lieber ein anderes Rezept, diese Schnecken hauen schon rein - aber sie sind eine Sünde wert, so gut sind sie. Übrigens, wenn ich Kräuterbutter sage, meine ich natürlich Kräutermargarine. Allerdings hat sich im Hause Totally Veg! der Butter-Begriff eingebürgert, und da die Grenzen zwischen Butter und Margarine sowieso fließend sind, sehe ich nicht ein, warum mein tolles veganes Rezept nicht den wesentlich ansprechenderen Namen Kräuterbutter tragen sollte. Die Kräuterbutter ist übrigens lächerlich einfach zu machen, ich werde nie verstehen, warum man so etwas als Fertigprodukt kaufen sollte. Kräuterbutter-Schnecken Für den Teig: 250 Gramm Mehl 1 Packung Trockenhefe 1 gestrichener TL Salt 1 TL Zucker 2 EL Olivenöl 125 ml Wasser Mehl mit Hefe, Salz und Zucker verrühren. Dann Olivenöl und Wasser hinzugeben und zu einem glatten Teig kneten - das dauert einige Minuten. An einen warmen Ort stellen, mit einem Geschirrtuch bedecken und etwa 1.5 Stunden gehen lassen. Für die Kräuterbutter: 130 Gramm rein pflanzliche Margarine, Zimmertemperatur 3 Zehen Knoblauch, gepresst 2 - 3 EL gehackte Kräuter (ich verwende eine TK-Mischung) Salz Margarine mit Knoblauch vermischen, dann die Kräuter und etwas Salz unterrühren. Beiseite stellen. Es wird übrigens nicht die gesamte Kräuterbutter gebraucht, aber ich bin mir sicher, ihr findet einen Einsatz für den Rest! Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig erneut kurz durchkneten, dann auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen (etwa 25 - 30 cm lang). Mit etwa 3 großzügigen EL der Kräuterbutter bestreichen und der Länge nach zu einer Rolle rollen. Die Rolle in etwa 2 cm dicke Stücke schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform setzen, die Stücke können einander ruhig berühren. Bei 180 Grad 30 - 35 Minuten backen, bis die Schnecken leicht gebräunt sind. Kurz auskühlen lassen, dann noch mit 1 - 2 EL Kräuterbutter bestreichen. Mahlzeit! Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Warum es gut ist, vor dem Fernseher zu weinen

12. Oktober 2014 Totally Veg! 

Warum es gut ist, vor dem Fernseher zu weinenVegan ist gerade in aller Munde - wir sind endlich aus der staubigen Müsli-Ecke herausgekommen und sind jetzt eine ganze Menge Dinge: Fit. Sexy. Modern. Süß. Lecker. Naschkatzen. Trendy. Lifestyle.  Ich bin die Letzte, die sich darüber beschwert - wie könnte ich auch? Wenn ich jemandem erzähle, dass ich vegan lebe, bekomme ich in letzter Zeit beifälliges Nicken und Erzählungen des letzten grünen Smoothies anstatt ungläubiger Blicke und halbherziger Witzeleien über Vegetarier. In Restaurants kann man mir tatsächlich vegane Alternativen vorschlagen, anstatt mich nach einer peinlichen Pause zu fragen, ob ich denn Fisch essen würde. Arbeitskollegen berichten mir von den veganen Rezepten, die sie ausprobiert haben. Die vegane Welle ist ein Segen, anders kann ich es nicht bezeichnen - einmal Händeklatschen und dreimal Hallelujah, bitte! Und trotz der glücklichen veganen Welt finde ich es gelegentlich ganz hilfreich, wenn ich furchtbar traurig bin. Wenn ich vor dem Fernseher in mein Taschentuch heule. Oder im Internet Bilder ansehe, bei denen ich mir das Schluchzen verbeissen muss. Gibt es Tränen in einer Welt, die voll ist von gut gelaunten, trendy Veganern und Veganerinnen, die die allerbesten Cake Pops backen? Ja. Ich sage, es muss sie für mich geben. Weil es mich erinnert, wie ich zu all dem gekommen bin. Weil hinter meinem Verständnis von Veganismus die Ablehnung von Tierquälerei steht. Ich habe mich immer bemüht, den Blog hier positiv zu gestalten - ohne detaillierte Beschreibungen von grausigen Praktiken an sogenannten Nutztieren. Ich denke, das ist mir auch ganz gut gelungen. Es ist wichtig, sich auf das Positive zu konzentrieren, denn das macht den veganen Lebensstil zugänglicher und interessanter für andere. Wer will sich schon ständig Schauergeschichten anhören? Trotzdem finde ich, dass genau diese Schauergeschichten nicht aus dem Blick rücken dürfen zwischen all dem veganen Hype und den Hochglanz-Reportagen über die neuen, fröhlichen Veganer. Sie müssen erzählt werden, auch denen, die schon länger vegan leben. Weil diese Geschichten im Unterschied zu den Geschichten, die man rund ums Lagerfeuer erzählt, wahr sind. In diesen Geschichten geht es um verbrauchte Milchkühe, die nach etlichen Kälbern, die sie nie säugen durften, nicht mal mehr laufen können und entsorgt werden. Es geht um Schweine, die nie das Sonnenlicht gesehen haben, ständig auf Beton in ihren eigenen Exkrementen standen, bis ihr miserables Leben schließlich in Wurst endete. Es geht um Hühner, die sich gegenseitig zu Tode picken, weil sie so unnatürlich gehalten werden, dass sie schlichtweg verrückt werden. Das ist hundert Mal schauriger als jedes Schlossgespenst. Ich bin vor sechs Jahren zum Veganismus gekommen, weil ich diese Schauergeschichten zuerst nicht glauben und dann nicht mehr unterstützen konnte. Und ich weiß, es gibt viele Wege zum Veganismus: Gesundheit, Klimaschutz oder eben Tierrechte - ich will keinen davon bewerten. Tatsache ist aber, dass wir die Traurigkeit im Veganismus nicht loswerden, egal wie bunt unsere Cupcakes oder wie lecker unsere Smoothies sind. Denn die Traurigkeit darüber, wie andere Lebewesen für unser Essen behandelt werden, treibt uns an. Treibt mich an. Darum weine ich gelegentlich vor dem Fernseher, wenn ich mir ganz bewusst eine Reportage über Milchkühe oder Schweinemast ansehe, und es tut mir gut. Es tut weh, ich sehe es mir nicht gerne an, ich würde am liebsten umschalten - aber es tut gut. Nicht, weil ich eine Märtyrerin bin und mir dann selbst so unglaublich leid tue, oder weil ich mir am Samstagabend gerne Bambusstäbe unter die Fingernägel schiebe, sondern weil es eine kleine Erinnerung daran ist, dass für mich Veganismus mehr ist als mein neuestes Rezept für Marmorkuchen: Es ist ein alternativer Lebensstil, der aus dem Erkennen von Ungerechtigkeit geboren wurde. Und bei aller Fröhlichkeit und bei allem Genuss erlaube ich mir, darüber gelegentlich auch sehr traurig zu sein. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Pastasauce mit Auberginen und Tomaten

31. August 2014 Totally Veg! 

Pastasauce mit Auberginen und TomatenKennt ihr das, wenn sich eure kulinarischen Pläne ändern? Ich habe eine riesige Packung gelbe Curry-Paste daheim und habe schon letzte Woche einen großen Topf aromatisches, dampfendes Thai-Curry mit Gemüse, Tofu und molliger Kokossauce gekocht. Dieses Wochenende wollte ich das wiederholen - immerhin muss ich ja die riesige Packung Curry-Paste aufbrauchen -, allerdings hatte ich dann wirklich keine Lust darauf, und auch M zuckte bei der Erwähnung des Currys nur gleichgültig mit den Schultern. Ich esse nur, worauf ich Appetit habe (für erzwungenes Essen ist das Leben viel zu kurz!), daher wurden die Pläne kurzerhand geändert, und ich durchsuchte meine Küche nach Zutaten für ein alternatives Abendessen: Als einen letzten Gruß an den Sommer köchelte schließlich ein Topf mit sämiger Tomatensauce mit Auberginen auf dem Herd.    Ich weiß, für manche ist Pasta mit Tomatensauce das verlegene vegane Essen, das man bekommt, wenn dem Wirt sonst nichts Bessseres einfällt. Ich dagegegen liebe, liebe, liebe Pasta mit Tomatensauce und könnte es jeden Tag essen. Da ich für das hypothetische Curry schon eine Aubergine gekauft hatte, durfte die auch noch mit in den Topf. Die Sauce ist fruchtig und wohltuend, und wenn man das fertige Gericht dann noch mit reichlich frischem Basilikum bestreut, lässt sie mich an den Sommer denken. Mit etwas knusprigem Knoblauchbrot serviert überzeugt sie auch sicher eure Freunde, das Pasta mit Tomatensauce etwas ganz Wundervolles ist. Und keine Sorge, ich bleibe euch mein Rezept für Thai-Curry nicht schuldig, denn es ist wirklich gut, nur eben nicht immer das Richtige - manchmal muss es ein wenig Sommer auf Nudeln sein. Pastasauce mit Auberginen und Tomaten (für 3 Portionen) 3 EL Olivenöl 1 mittlere Aubergine, in kleinen Stücken 1 große Zwiebel, fein gewürfelt 3 große Zehen Knoblauch, gepresst 150 ml Rotwein (sollte trinkbar sein) 1 1/­­2 EL Ahornsirup (oder brauner Zucker) 1 EL Tomatenmark 300 ml fertige Tomatensauce mit Basilikum (z. B. von Alnatura) 70 ml Wasser 1 große, reife Tomaten, in kleinen Stücken 3 - 4 EL Hafer Cuisine Salz frischer Basilikum 2 EL Hefeflocken (optional) In einem Topf das Öl erhitzen. Zwiebel samt Knoblauch darin glasig dünsten. Aubergine dazugeben und ein paar Minuten braten lassen. Mit dem Rotwein aufgießen und ein paar Minuten köcheln lassen. Ahornsirup, Tomatenmark, Tomatensauce, Wasser, Tomate und reichlich Salz hinzugeben und so lange köcheln lassen, bis die Auberginen weich sind, dabei gelegentlich umrühren. Am Ende die Hafer Cuisine und die Hefeflocken einrühren. Über Pasta mit reichlich Basilkum servieren. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Marmorierte Bananen-Schoko-Muffins

18. August 2014 Totally Veg! 

Marmorierte Bananen-Schoko-Muffins Ich habe das Backen in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Schuld ist nicht die nicht vorhandene Sommerhitze, sondern eher die Erschöpfung nach dem Foto-Shoot für mein Buch sowie die Tatsache, dass ich mir ein sehr figurbetontes veganes Brautkleid ausgesucht habe - und es wäre doch sehr fein, wenn ich in dem Ding auch noch sitzen, atmen und essen könnte, und ich möchte die Nähte des Kleids daher ungern dem absoluten Belastungstest aussetzen. Darum bin ich froh, wenn ich für einen Anlass backen kann, um nicht dann selbst mit einer ganzen Torte zu enden, die ich mir dann vor dem Fernseher reinschaufle.  Kürzlich haben wir dann aber liebe Freunde mit ihrer entzückenden kleinen Tochter besucht, die sich alle über selbst gebackene vegane Goodies freuen. Da in meinem Kopf schon seit Tagen Marmorkuchen Cancan tanzten (ja, es ist recht spannend in meinem Kopf), beschloss ich, marmorierte Muffins mit Banane und Schokolade zu backen. Sie sind saftig, schmecken angenehm nach Banane und die Schokoladentropfen sind eine schöne Abrundung. Ich habe sie in großen Förmchen gebacken, es wurden wirklich schöne Muffins daraus, genau so, wie sie in meinem Kopf getanzt haben. Die Muffins sind nicht zu süß, damit man sie auch mit einem Klacks Erdnussbutter oder veganem Schokoaufstrich essen kann, wer sie lieber süßer hat, kann noch 20 Gramm Zucker extra dazugeben. Bananen-Marmor-Muffins (für etwa 9 Stück) 250 Gramm Mehl 1 1/­­2 TL Backpulver 1/­­4 TL Natron 1/­­4 TL Salz 3 kleine Bananen, fein gestampft 1/­­8 TL Zimt 100 Gramm Zucker 1 Packung Bourbon-Vanillezucker 50 ml Öl 100 ml Sojamilch 15 Gramm Kakaopulver 3 EL Sojamilch Vegane Schokotropfen oder gehackte Schokolade Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen auslegen.  Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt, Zucker und Bourbon-Vanillezucker vermischen. Mit Öl, Bananen und 100 ml Sojamilch zu einem glatten Teig rühren. Etwas weniger als die Hälfte des Teigs in eine zweite Schüssel geben. Das Kakaopulver mit 3 EL Sojamilch glatt rühren und unter diesen Teil des Teigs geben. Dann den hellen Teig auf die Förmchen aufteilen, den dunklen Teig darauf setzen, und eine Gabel spiralförmig durch jeden Muffin ziehen für das Marmormuster. Jeden Muffin mit etwa 1 TL Schokotropfen bestreuen (oder nach Belieben). Bei 180 Grad 16 - 21 Minuten backen, oder so lange, bis ein Zahnstocher in die Mitte des Muffins gestochen, sauber wieder herauskommt (falls ihr 12 Muffins macht, würde ich es nach 15 Minuten mal probieren, ob sie schon fertig sind). Komplett auskühlen lassen und genießen (und mit den Muffins eine Runde Cancan tanzen)! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Vanillepudding-Cupcakes

25. Juli 2014 Totally Veg! 

Vanillepudding-CupcakesWie ihr, geschätzte Leserinnen und Leser, mittlerweile wisst, backe ich gerne (so gerne, dass die Rezepte auch schon ein Buch gefüllt haben, das ab Oktober erhältlich sein wird). Allerdings backe ich doch am liebsten in meiner eigenen Küche, mit meinem eigenen Backofen, mit meinen eigenen Schüsseln, mit meinem eigenen Messbecher, mit meinen eigenen Löffeln... ihr seht schon, ich bin da in einer gewissen Routine, in der ich es mir bequem gemacht habe. Aber das Leben beginnt am Ende des eigenen Komfortbereichs, und ebenso beginnt dort das Rezept für wirklich gute und einfache Cupcakes.   Das Endergebnis... und weil es so unvorbereitet kam, hier nur ein Handy-Schnappschuss Kürzlich war ich mal wieder bei meinen Eltern zu Besuch, und Samstag-Abend verkündete mein Vater, dass er in ein paar Tagen meine Tante besuchen wollte, und er etwas Süßes für sie mitnehmen wollte. Nach einem langen Blick in meine Richtung realisierte ich, dass ich gemeint war und erwartet wurde, dass ich nun etwas Süßes und möglichst Köstliches aus dem Ärmel schütteln sollte. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als einen Streifzug durch Papa's Küche anzustellen. Alles, was man normalerweise so zum Backen braucht, war nicht vorhanden, da mein Vater zwar ein wunderbarer Koch, aber gar kein Bäcker ist. Kein Kakaopulver. Keine Schokolade. Kein Natron. Gemahlene Nüsse? Fehlanzeige. Eine Menge Ideen für Muffins musste ich mal streichen, und ich wollte schon fast aufgeben... bis mein Blick auf den Soja-Vanillepudding fiel, ihr wisst schon, diese praktischen kleinen Packungen mit vier Portionen Pudding, die wirklich lecker sind und bei uns daheim einfach keine Überlebenschance haben. Mit meiner unglaublichen Kombinationsgabe (die vermutlich daher rührt, dass M und ich so gerne Sherlock ansehen) kam ich auf die Idee, dass saftiger Teig und cremiger Pudding ja gemeinsam einfach nur gut sein können...Und so entstanden diese einfachen Cupcakes, die mit einem Klacks Vanillepudding gefüllt sind, und mich an vegane Vanillekrapfen erinnern. Auch bei meiner Tante kamen sie übrigens sehr gut an! Vanillepudding-Cupcakes (für 10 große Cupcakes) 250 ml Sojamilch 1 EL Essig 200 Gramm Mehl 80 Gramm Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 2 EL Backpulver 1/­­2 TL Salz 70 ml Öl 125 Gramm veganer Vanillepudding Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen (ich habe extra-große Formen benutzt, wenn ihr normal große Förmchen habt, macht ihr am besten 12 Stück daraus). Sojamilch und Essig vermischen und beiseite stellen. Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz vermischen. Mit der Sojamilch und dem Öl zu einem Teig mischen. Den Teig auf die Förmchen aufteilen, dabei etwa 2 EL Teig in jedes Förmchen geben, etwa 1 1/­­2 TL Vanillepudding darauf geben, und den Pudding noch mit 1 EL Teig bedecken. Für etwa 18 - 25 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, etwas seitlich in den Cupcake gestochen, sauber wieder herauskommt. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Vegan für Naschkatzen - mein Buch

12. Juli 2014 Totally Veg! 

Vegan für Naschkatzen - mein Buch Ein Traum erfüllt sich: Diesen Oktober wird mein erstes Buch "Vegan für Naschkatzen" im Kneipp-Verlag erscheinen. Mein Baby, mein Brain-Child, mein Projekt der letzten eineinhalb Jahre. Dieser Blog, Totally Veg!, mit dem alles angefangen hat, ist an sich natürlich schon wunderbar, trotzdem wollte ich immer ein Buch herausbringen - etwas, mit dem man noch mehr Leute erreicht, etwas zum Liebhaben, etwas zum Eselohren reinmachen und ins Regal stellen.  Jetzt ist es endlich soweit, und mein kleines Büchlein reiht sich in die mittlerweile schon recht lange ehrwürdige Liste an veganen Koch- und Backbüchern ein - und das ist toll, denn es ist für alle Platz! Über 60 Rezepte werden euch aufgeteilt auf fünf Kapitel erfreuen:  Kuchen & Torten mit Vanille-Kirsch-Kuchen, Ameisenkuchen, Schokoladentorte, Haselnusstorte, Mad-Men-Torte (mit Ananas!)...Cupcakes & Muffins mit Schoko-Kirsch-Cupcakes, Zitronenmuffins mit Mohn, Apfel-Streusel-Muffins, Mocha Cupcakes, Nougat Cupcakes...Brunch mit Scones mit Cranberries, Karotten-Halwa, Peanutbutter Pancakes, Vanilla French Toast, Nektarinen-Heidelbeer-Crisp... Cookies und süße Kleinigkeiten mit Chocolate Chip Cookies, Apfeltaschen, Cantuccini, Chai Cookies, Powerpralinen... Baking for the Holidays mit Pumpkin Pie, weihnachtlichen Tofu-Golatschen, Linzeraugen, Dominostein-Torte, Gingerbread Cookies... Die Rezepte wurden alle von mir entwickelt, sind überwiegend neue oder verbesserte Kreationen, und wurden getestet und getestet und getestet. Ich habe sehr darauf geachtet, mit leicht erhältlichen Zutaten zu arbeiten und die Rezepte so einfach wie möglich und auch für Anfänger leicht nachvollziehbar zu gestalten. Ein Buch zu schreiben ist schön - bis es an die Ausbesserungsarbeiten geht. Dann sind es nicht mehr nur die kreativen Säfte, die zählen, sondern Genauigkeit, Disziplin und ein Adlerauge für Fehler. Etwas langweilig, aber dann genau das, was die Spreu vom Weizen trennt. Ich habe sehr viel Arbeit, Schweiß, Blut (hallo, Gemüseraspel!) und Tränen (hallo, verbrannter Schokoladenkuchen!) in dieses Buch gesteckt, und ich hoffe, es macht euch genauso viel Freude, wie es mir schon gemacht hat.  Making-of einiger der wunderbaren Fotos in Vegan für Naschkatzen!   Vegan für Naschkatzen von Claudia Bazinger  Kuchen, Torten, Cupcakes, Muffins und Kekse Über 60 Rezepte in 5 Kapiteln - mit einfachen Zutaten und leicht nachzumachen! Broschiert: 132 Seiten  Verlag: Kneipp-Verlag, erscheint Oktober 2014 EUR 17,99 ISBN-10: 3708806328  ISBN-13: 978-3708806327 Vorbestellbar bei: Styria Books (kostenloser Versand in Deutschland und Östereich!) ... und natürlich auch bei jedem Buchhändler und den üblichen Verdächtigen wie Amazon, Thalia, etc.) Und nun ein paar Einblicke in die Rezepte, oder? Im Buch gibt es natürlich auch eigene Fotos, die ich jetzt noch nicht enthüllen werde - ich habe zusätzlich ein paar der Leckerein für euch mit meiner eigenen Kamera visuell festgehalten, ganz exklusiv für den Blog:  Vanillekipferl Weltbeste Waffeln   Peanutbutter Cups  Mandelkipferl Mocha Cupcakes  Dalmatiner Cupakes mit Häubchen  Choco Loco Pie Heidelbeer-Muffins  Gingerbread Cookies  Chocolate Chip Pumpkin Cookies  Scones mit Cranberries  Müsli-Auflauf mit Früchten und Schokolade  Zimt-Zupf-Brot  Cantuccini  Linzeraugen  Neu und verbessert: Käsekuchen! Schokoladentorte Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Veganer Liptauer

11. Juni 2014 Totally Veg! 

Veganer LiptauerIch freue mich immer, wenn sich meine Geschmacksknospen den Jahreszeiten anpassen. Im Winter kann ich nicht genug Eintöpfe und Suppen essen und dazu literweise mit M Tee trinken. Da kann man mich mit Salaten jagen. Im Sommer dann dürfte es am besten nur rohes Gemüse und Obst geben, und der Tee weicht dem erfrischenden Zitronenwasser. Damit das alles im Sommer nicht zu langweilig wird, braucht es bei mir auch gerne ein Stück gutes Brot dazu, am besten mit einem tollen Aufstrich drauf. Früher habe ich Liptauer sehr gerne gegessen, ein österreichischer Austrich mit viel Paprikapulver und Zwiebeln - ein Gedicht auf Schwarzbrot oder Laugenbrezerl! Vor einem Ausflug zum Biergarten ist mir diese alte Liebe wieder eingefallen, und ich beschloss, dem Liptauer ein neues veganes Gewand zu geben.   Die Hauptzutat ist Topfen (auch als Quark in Nicht-Österreich bekannt), was sich aber sehr leicht durch abgetropftes Sojajoghurt ersetzen lässt. Durch das Abtropfen verliert das Sojajoghurt viel an Flüssigkeit, wird fest und lässt sich wie Topfen weiterverarbeiten. Voil?, veganer Liptauer war geboren, der wirklich nicht schwierig herzustellen ist! Er schmeckt besonders gut zu einer deftigen Jause, als Gemüsedip, mit richtig gutem Brot zu sommerlichen Salaten oder sogar als Beilage zum veganen Grillfest! Veganer Liptauer 500 Gramm Sojajoghurt, natur 40 Gramm vegane Butter (aka Margarine) 2 - 2 1/­2 EL Paprikapulver, edelsüß 1 1/­2 TL Senf 1 1/­2 TL Kapern 1 - 2 Knoblauchzehen,  gepresst 1/­4 TL Agavensirup (oder Zucker) 1/­2 TL Kümmel Salz 1/­2 Zwiebel, fein gewürfelt 80 Gramm Essiggurkerl (süß-sauer), fein geschnitten 1 Pfefferoni, fein geschnitten (optional) Etwa 24 Stunden vorher: Ein Sieb mit Küchenrolle auskleiden und auf eine Schüssel stellen. Das Sojajoghurt in das Sieb leeren und alles in den Kühlschrank stellen, etwa 24 Stunden abtropfen lassen. Dann das abgetropfte Sojajoghurt aus dem Sieb nehmen. Ihr werdet zwischen 300 und 250 Gramm abgetropftes Sojajoghurt haben, etwas mehr oder weniger ist nicht tragisch. Abgetropftes Sojajoghurt und vegane Butter in einer Küchenmaschine gut miteinander vermixen. Dann Paprikapulver, Senf, Kapern, Knoblauch, Agavensirup, Kümmel und etwas Salz hinzugeben und weiter mixen, bis die Zutaten gut vermischt sind. Zwiebel, Essiggurken und Pfefferoni unterheben und mit Salz abschmecken. Etwa eine Stunde kühl stellen und dann ab in den Bauch damit!    Und Action im Biergarten: Mit einer deftigen veganen Jause!  Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Veganer Spargelsalat mit Kartoffeln

25. Mai 2014 Totally Veg! 

Veganer Spargelsalat mit Kartoffeln Ich liebe Spargel. Früher mochte ich ihn überhaupt nicht, aber das lag daran, dass ich kein besonders großer Fan vom weißen Spargel bin, und die fettige Sauce Hollandaise auch überhaupt nicht leiden kann. Wenn die dann auch noch aus dem Packerl kommt... würg. Zum Glück muss das ja nicht sein, und ich führe innerlich immer einen kleinen Freudentanz auf, wenn der erste grüne Bio-Spargel im Supermarkt zu finden ist (ok, manchmal tanze ich auch wirklich ein bisschen vor dem Gemüseregal). Ich liebe ihn in gegrillter Form, einfach mit etwas Meersalz und einem Spritzer Olivenöl, aber auch in diesem Salat macht er eine wirklich gute Figur. Der Salat ist schnell zubereitet, schmeckt umwerfend und ist damit ein perfektes Abendessen unter der Woche oder ein schneller Lunch im Büro, und auch die Bikinifigur wird nicht belastet. Für den Salat habe ich weichkochende Kartoffeln benutzt, weil die sich so schön mit der Marinade vermischen, aber ihr könnt auch festkochende Kartoffeln verwenden. Veganer Spargelsalat mit Kartoffeln (für drei bis vier Portionen) 400 Gramm Kartoffeln, weichkochend 500 Gramm grüner Spargel 2 Zehen Knoblauch, gepresst 1 kleine Zwiebel, grob gewürfelt 1 + 1 EL Olivenöl 3 EL Essig 3 EL Wasser 1/­2 EL Senf 1/­2 TL Agavensirup Salz Frisch gemahlener Pfeffer Die Kartoffeln schälen, in Halbscheiben schneiden und bissfest kochen. Kalt abschrecken und in einer Schüssel geben. Für die Marinade 1 EL Olivenöl, Essig, Wasser, Senf, Agavensirup und Pfeffer gut verrühren und über die Kartoffeln leeren. Den Spargel waschen und die holzigen Enden abbrechen. In mundgerechte Stücke schneiden, und mit Zwiebel, Knoblauch und 1 EL Olivenöl in einer Pfanne bissfest braten. Zu den Kartoffeln geben, salzen und nach Belieben mit Pfeffer würzen. Etwa eine halbe Stunde lang ziehen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Bei Zimmertemperatur servieren. Am besten mit etwas gutem Brot und vielleicht einem Gläschen Weißwein servieren! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Rührtofu ? la Totally Veg!

4. Mai 2014 Totally Veg! 

Rührtofu ? la Totally Veg!M und ich sind "Highschool Sweethearts". Wir kennen uns also schon eine ganze Weile, denn die Schulzeit haben wir schon einige Zeit hinter uns gelassen. Und dass sich Geschmäcker manchmal ändern, das ist bekannt. Aber dass M's Worte beim Einschlafen "Ich freue mich schon so auf den Tofu morgen zum Frühstück!" sind, das hätte er sich wohl nicht träumen lassen. So spielt das Leben: Vom Wurstsemmerl-Esser zum Tofu-Freak. Der Grund für M's Vorfreude ist dieser Rührtofu oder wie ich gerne sage, Tofuspeise. Ich finde, es schmeckt nicht genauso wie Rühreier, aber es ist wirklich, wirklich lecker, und das kommt von jemanden, der Natur-Tofu sonst nicht besonders gerne isst. Außerdem füllt der Rührtofu die leere Stelle auf meinem Brunch-Teller neben den Baked Beans und veganen Würstel. Dieser Rührtofu eignet sich als perfektes Frühstück oder auch als schnelles Abendessen mit ein paar Scheiben gutem Brot. Ihr könnt auch Gemüse nach Belieben hinzugeben, wie Paprika, Schwammerl oder Jungzwiebel. Kala Namak, auch als schwarzes Salz bekannt (obwohl es eigentlich rötlich ist), bekommt ihr beim Gewürzfachhändler oder im veganen Online-Shop. Rührtofu (Tofuspeise) (für zwei bis drei Personen) 400 Gramm Natur-Tofu 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt 3 Zehen Knoblauch, gepresst 1 EL Sojasauce 1 Messerspitze Gemüsesuppenpulver (optional) 1 Messerspitze Kurkuma 1 Handvoll Cherry-Tomaten, in kleinen Stücken (etwa 40 Gramm) 3 EL (Soja- oder) Hafercuisine (vegane Sahne zum Kochen) 2 EL Edelhefeflocken Kala Namak (schwarzes Salz, schmeckt nach Eiern) oder normales Salz frisch gemahlener Pfeffer Zunächst den Tofu aus der Packung nehmen, und die überschüssige Flüssigkeit ordentlich auspressen, so fest, wie ihr könnt. Dann den Tofu mit den Händen in eine beschichtete Pfanne krümeln, ungefähr so fein, wie ihr den Rührtofu gerne esst - ich habe gerne kleine Stückchen. Zwiebel und Knoblauch hinzu und auf mittelhoher Hitze anbraten, bis der Tofu leicht gebräunt ist, dabei gelegentlich umrühren. Sojasauce, Tomaten, Gemüsesuppenpulver, Kurkuma und Kala Namak oder Salz hinzugeben und gut vermischen. Weiter braten, bis die Tomaten weich sind, dann die Hitze reduzieren, Hafercuisine, Hefeflocken und Pfeffer unterheben und mit Kala Namak oder Salz abschmecken. Mir schmeckt der Tofu am besten, wenn er vor dem Servieren noch ein paar Minuten durchziehen kann. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Schnelle Spinatsauce mit Bärlauch

6. April 2014 Totally Veg! 

Schnelle Spinatsauce mit Bärlauch Es ist Frühling! Die Vöglein singen, die Sonne scheint, die Blumen sprießen und ich niese, wenn ich an der blühenden Wunderwelt vorbeigehe. Bei so tollem Wetter möchte man den Frühling in sich aufsaugen (und das nicht in Form von Pollen), darum gibt es heute ein sehr einfaches Rezept für eine Spinatsauce mit Bärlauch. Ich war mit einer überbordenden grünen Biokiste konfrontiert und habe mich nach etwas Recherche in den Weiten des Internets (bei der ich gelernt habe, dass Spinat und Bärlauch ein sehr gutes Paar abgeben) entschlossen, die grüne Pracht in diese frische, cremige und einfach frühlingshafte Sauce zu verwandeln. Wer keinen Bärlauch hat, nimmt die doppelte Menge Spinat und presst ein bis zwei Zehen Knoblauch in die Sauce. Wir essen die Sauce mit Vollwert-Pasta, aber ich könnte sie mir auch gut über Basmati-Reis, Bratkartoffeln oder als Dip zum veganen Grillabend vorstellen. Spinatsauce mit Bärlauch (für vier Portionen) 80 Gramm Cashewnüsse 100 Gramm Spinat, frisch (gewaschen und grobe Stiele entfernt) 100 Gramm Bärlauch 100 - 150 ml Wasser, je nach gewünschter Sämigkeit 2 EL Olivenöl 3 EL Edel-Hefeflocken 3 - 4 EL Zitronensaft Salz frisch gemahlener Pfeffer In einer Küchenmaschine oder einem starken Mixer (alternativ mit einem Stabmixer) die Cashews zu einem Pulver verarbeiten. Wasser, Spinat, Bärlauch, Olivenöl und Hefeflocken hinzugeben und zu einer halbwegs glatten Sauce mixen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und genießen. Die Sauce hält sich im Kühlschrank mindestens drei bis vier Tage und lässt sich auch einfrieren. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Einfaches selbstgemachtes Brot

9. März 2014 Totally Veg! 

Einfaches selbstgemachtes BrotM und ich lieben Brot. Besonders am Wochenende darf es zum Frühstück gerne ein Laib frisches, knuspriges Brot sein. Üblicherweise kaufen wir das Brot im Supermarkt, aber dieses Wochenende hatte ich Zeit und Muße, um selbst Brot zu backen. Und siehe da: Es ging schnell, schmeckte großartig, und die Zutatenliste ist wirklich sehr übersichtlich. Dank eines recht einfachen Rezepts, das ich auf Chefkoch gefunden habe (wo wirklich eine ganze Menge vegane Rezepte herumfliegen!), bin ich also unter die Brotbäckerinnen gegangen. Falls ihr selbst ständig Teig knetet und Brezen flechtet, bitte nicht lachen - mir ist bewusst, das Brotbacken nicht besonders schwierig ist. Aber kennt ihr dieses Gefühl, etwas nicht anfangen zu wollen, weil ihr es euch so unglaublich aufwändig vorstellt? Das waren meine Gefühle zum Brotbacken. Aber mit diesem schönen Laib mit knuspriger Kruste und pikanten Körndln habe ich neuen Mut gefasst, und möchte auch in Zukunft viel mehr Brot selbst backen. Teig kneten, ein frisches Brot aus dem Ofen holen, ungeduldig die erste Scheibe abschneiden, das hat einfach etwas unglaublich Befriedigendes - man ist stolz, weil man etwas geschaffen hat, es fühlt sich "erdig" an. So als ob man zuerst Brot backen und sich dann die veganen Cowboyboots anziehen würde, um die Wildnis zu erobern, dem Sonnenuntergang entgegen... Ok, nun geht die Fantasie wohl mit mir durch, und damit ich nicht komplett den Faden verliere, kommt hier nun das Rezept, das ich von hier abgewandelt habe. Das Brot schmeckt pur mit veganer Butter oder Aufstrich, und besonders gut zu deftigen Suppen wie der Kartoffelsuppe, die gerade auf meinem Herd vor sich köchelt. Dinkelbrot 450 Gramm Dinkelmehl 150 Gramm Weizenmehl, weiß 1 Packung Trockenhefe 18 Gramm Salz 120 Gramm Saatenmischung (von Alnatura) oder eine Mischung aus Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Sesam und Pinienkernen (oder euren Körndl-Favoriten) 2 EL Essig 500 ml lauwarmes Wasser optional: mehr Saatenmischung /­ Körndln zum Bestreuen Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und an den Enden einfetten. Das Mehl mit der Hefe mischen, Salz und Saatenmischung dazugeben. Essig in das lauwarme Wasser geben und dann zu den trockenen Zutaten leeren. Mit der Hand zu einem Teig mischen und etwa fünf Minuten durchkneten (der Teig ist relativ flüssig, das ist normal). Den Teig dann in die Kastenform füllen, glattstreichen und mit mehr Körndln bestreuen. Zudecken und 30 Minuten aufgehen lassen. Dann im Backofen zuerst 10 Minuten auf 200 Grad backen, dann auf 180 Grad reduzieren und etwa 35 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es sich beim Klopfen hohl anhöhrt (den Check sollte man am besten auch an der Unterseite machen). Auskühlen lassen, anschneiden und freuen! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Split Pea Soup: Herzhafte Erbsensuppe

16. Februar 2014 Totally Veg! 

Split Pea Soup: Herzhafte ErbsensuppeMeine Geschmacksnerven wandeln sich mit den Jahreszeiten. Im Frühling möchte ich nur Spargel und Kresse essen, und mich an allem erfreuen, was beginnt, aus der Erde zu sprießen. Im Sommer reichen mir Salate vollkommen aus, nur ein Nachtisch bestehend aus Wassermelone könnte das noch toppen. Im Herbst freue ich mich über Kürbis und den erdigen Geschmack von roten Rüben oder auch Maroni. Und im Winter, da gibt es vor allem eines: Suppen. Gemüsesuppe. Kartoffelsuppe mit veganen Würstel. Broccolicremesuppe. Heute möchte ich euch eine neue Suppe vorstellen, die ich vorher nur selten gegessen habe: Split Pea Soup, auch bekannt als Erbsensuppe aus Spalterbsen. Spalterbsen habe ich im Supermarkt gefunden (SPAR hat sie beispielsweise im Sortiment!), sie müssen vorher eingeweicht werden, aber dann ist die Handhabung im wahrsten Sinne ganz "easy-peasy". Die Suppe wärmt besonders an einem nass-kalten Tag und schmeckt wie eine europäische Version von Dhal, mit cremiger Konsistenz und herzhaften Gemüsestückchen. Wer mag, schneidet noch eine kräftige vegane Wurst hinein. Am nächsten Tag schmeckt sie fast noch besser! Split Pea Soup (für vier bis sechs Personen) 350 Gramm Spalterbsen, getrocknet 1 EL Olivenöl 1 Zwiebel, in Würfeln 2 kleine Karotten, in Scheibchen 130 Gramm Kartoffeln, geschält und in kleinen Würfeln 1 Kohlrabi, in Würfeln 2 kleine Stangen Sellerie (oder ein kleines Stück Knollensellerie) in Scheibchen 3 Zehen Knoblauch 1,3 Liter Gemüsebrühe 1/­2 TL getrockneter Thymian 1 TL getrockneter Basilikum Salz 1 - 1 1/­2 TL Liquid Smoke (optional) 1/­2 TL Zitronensaft Am Vorabend: Die Spalterbsen abwaschen und mit reichlich Wasser in eine große Schüssel geben. Mindestens 12 Stunden, bis zu 24 Stunden, einweichen lassen. Dann das Wasser ableeren und die Spalterbsen nochmal abwaschen. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, darin die Zwiebel glasig andünsten. Das Gemüse dazugeben und einige Minuten mitdünsten lassen. Dann die Spalterbsen und die Gewürze dazu, mit der Gemüsebrühe aufgießen und köcheln lassen, bis die Spalterbsen beim Umrühren im Topf auseinanderfallen (etwa 35 - 50 Minuten). Mit Salz und Liquid Smoke abschmecken und den Zitronensaft einrühren. Am besten mit knusprigem Brot servieren! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Favorite Things

19. Januar 2014 Totally Veg! 

Favorite ThingsMeine Lieben, derzeit ist mein Leben wenig ereignisreich. Arbeit, etwas Freizeit, Essen, Schlafen und dann wieder von vorne. Damit der Blog hier nicht komplett einschläft, stelle ich euch einige Dinge vor, über die ich mich in letzter Zeit gefreut habe. Kekse von Le Moulin du Pivert Als passionierte Bäckerin esse ich - ganz ehrlich - meine eigenen Kreationen am allerliebsten. Aber wer hat die Zeit oder Geduld, täglich frische Kekse zu fabrizieren? Genau, Superhausfrauen, von denen an mir leider keine verloren gegangen ist. Darum freue ich mich, wenn ich himmlische vegane Kekse fertig zu kaufen bekomme, letztens geschehen mit Le Moulin du Pivert: Knusprige, buttrige Kekse mit cremiger, super-schokoladiger Füllung, außerdem in Bio-Qualität und ohne Palmöl. Dingdingding - Jackpot! Dazu einen heißen Früchtetee, und der Feierabend kann einfach nur gut werden. Erhältlich im Biomarkt oder beim veganen Dealer eures Vertrauens. Lippenbalsam von Crazy Rumors Als wir im Sommer unsere amerikanischen Freunde besucht habe, waren diese zum ersten Mal mit einer Veganerin konfrontiert und liefen zur Höchstform auf. Selbst wieder zurück in der Heimat bekomme ich noch immer vegane Goodies hinterhergeschickt: Zu Weihnachten erhielten M und ich ein prall gefülltes Päckchen mit veganen Goodies. Darunter auch ein Lippenbalsam von Crazy Rumors, die schon seit Jahren zu den Stammgästen in meiner Kosmetiktasche gehören. Es gibt sie in so ausgefallenen Sorten wie Chai Tea, Vanilla Latte, Root Beer oder Cola, und ich muss mich jedes Mal zurückhalten, nicht hineinzubeißen.  Teatime am Abend M und ich haben abens ein schönes Ritual: Kaum komme ich zur Türe herein, wird auch schon unser altmodischer (aber nicht wirklich alter, weil von IKEA) Teekessel auf die Herdplatte gesetzt. Im Laufe des Abends wird die Teekanne leergetrunken. Ein schönes Ritual, das perfekt zum Winter passt, und nebenher auch noch sehr gesund ist., besonders, wenn noch ein ordentlicher Spritzer Zitronensaft in den Tee darf. Und mal ehrlich, was gibt es Besseres, als mit einer warmen Tasse Tee auf der Couch zu liegen und unsere neue Lieblingsserie, Doctor Who, anzusehen? Süße Köstlichkeiten Auch wenn ihr am Blog momentan nicht zuviel davon mitbekommt, meine Lust auf Süßes ist ungebrochen. Nur schreibe ich die Rezepte gerade für ein Projekt, das ich im Laufe des Jahres enthüllen werde... Geduld, ihr Lieben! Wer sich übrigens in der Zwischenzeit in ein nettes Cafe setzen möchte, dem sei das Plain Vanilla in Linz empfohlen. Der vegane Erdnuss-Schoko-Cupcake ist der Hammer, in die Erdnusscreme könnte ich mich reinlegen. Außerdem gibt es tolle vegane Muffins und - tadaaa- Cake-Pops! The Green Garden The times, they are a-changin'. Sagte schon Bob Dylan und hatte natürlich recht damit. Die Veggie-Revolution ist schließlich auch in Salzburg angekommen und hat zu einem tollen (und auch in dieser Art ersten) vegetarischen Restaurant geführt, dem Green Garden. Mit entzückender Inneneinrichtung, einem freundlichen Team und wirklich leckeren Gerichte. Zwei Daumen hoch, wir werden dort sicher regelmäßig speisen! Über was habt ihr euch in letzter Zeit besonders gefreut? Teilt doch eure vegane Freude mit mir hier! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

So war Weihnachten 2013 - und das beste vegane Tiramisu

29. Dezember 2013 Totally Veg! 

So war Weihnachten 2013 - und das beste vegane TiramisuWeihnachten ist bei uns üblicherweise eine Aneinanderreihung von Essen, Trinken und Schläfchen. Auch 2013 war es nicht anders. Trotz der Trägheit gelang es mir, ein paar Schnappschnüsse vom veganen Festmahl für euch zu schießen und auch noch ein Rezept niederzuschreiben. Vergebt mir für die Lichtqualität der Fotos, es war meistens dunkel, und ich war von den Köstlichkeiten abgelenkt.  Bruschetta, Knoblauchbrot, Salat mit Gemüse und Petersilie und russischer Salat  Mein geliebter russischer Salat Heilig Abend verbringen M und ich bei meinen Eltern. Da mein Papa bei uns daheim den veganen Kochlöffel schwingt (und sich selbst und meine Frau Mama auch sonst vegan bekocht), überließ ich ihm ganz die Gestaltung des veganen Festmenüs, schließlich ist er ja selbst Profi darin. Herausgekommen sind allerlei delikate vegane Tapas, mit herzhaften Köstlicheiten wie selbstgemachten veganen Fleischbällchen in Tomatensauce, Russischer Salat (mit Kartoffeln, Erbsen, Kartotten und Mayonnaise-Sauce), Tortilla mit Gemüse, Knoblauchbrot, Mini-Kartoffeln mit scharfer Mojo-Sauce und gebackene Auberginen mit Knoblauch-Dip. Als Dessert gab es die letzten Weihnachtskekse, die Frau Muttern und ich gebacken haben und ein, wenn ich selbst das überhaupt so sagen darf, phänomenales und vor allem phänomenal einfaches veganes Tiramisu.  Salat mit roter Beete, Riesenbohnen in Tomatensauce, Dolmades, Silberzwieberl  Bruschetta, Knoblauchbrot, Salat, Tortilla, Aubergine, Fleischbällchen  Kartoffel in scharfer Paprika-Sauce (Mojo) Mein erster Teller... wie gut, dass es dehnbare Leggings gibt.  Das supergute Tiramisu Bei M's Eltern am 25. kochte M's Mama für uns extra eine hervorragende Gemüselasagne mit viel veganer Bechamel. Ich habe drei Portionen gegessen und verfiel für den Rest den Tages in eine Art Dämmerschlaf. Damit niemand im Hause Totally Veg! unkontrolliert abnimmt, habe ich M und mir heute Pancakes mit Schokostückchen gemacht, die er mit Staubzucker, Schokoladensauce und Bananen, und ich mit Speculoos-Aufstrich (so cremig, so vegan, und bei Merkur entdeckt!) und Ananas gegessen habe. Heute wird noch die fünfte Staffel von Dr. Who angesehen und am Abend wird beim Lieblingsjapaner Sushi bestellt. Es leben die faulen Feiertage!  Pancakes mit Schoko-Stücken  Und hier garniert mit Obst und Speculoos Falls ihr ein wirklich einfaches Rezept für ein Silvester-Dessert sucht, lege ich euch mein Tiramisu ans Herz. Es schmeckt umwerfend und ist wirklich einfach zuzubereiten. Einzig ein wenig Vorbereitungzeit für das Soja-Joghurt braucht ihr, aber dann geht es ruck-zuck. Close-Up des Tiramisus... sehr fotogen sieht es nicht aus, aber dafür schmeckt es umso besser Veganes Tiramisu (für sechs sehr große oder acht normale Portionen) 500 Gramm Vanille-Soja-Joghurt - Achtung, Vorbereitung: In ein mit Küchenrolle ausgelegtes Sieb geben und über Nacht, am besten 24 Stunden, im Kühlschrank abtropfen lassen 2 Packungen Soyatoo-Soja-Schlagcreme (insgesamt 600 Gramm) (Merkur oder Biomarkt) 4 Packungen Sahnesteif ca. 350 Gramm vegane Kekse (vorzugsweise Lotus Karamellgebäck, im Supermarkt erhältlich) 250 ml starker, kalter Kaffee 1 EL Amaretto (optional) Kakaopulver Die Packungen der Schlagcreme öffnen, vorsichtig die Flüssigkeit ableeren, und in einer großen Schüssel die Creme mit einem Mixer aufschlagen. Das abgetropfte Soja-Joghurt und den Sahnesteif dazugeben und erneut ordentlich aufschlagen.  Eine große Glasform (z. B. für Lasagne) bereit stellen. Den kalten Kaffee in eine flache Schüssel gießen und mit dem Amaretto vermischen. Einen Keks kurz als Ganzes in den Kaffee tauchen, dann gleich herausnehmen und in die Form legen. Weitermachen, bis der Boden der Form mit Keksen ausgelegt ist. Dann ein Drittel der Creme darauf streichen. Darauf erneut getunkte Kekse legen, wieder Creme darauf streichen, noch einmal Kekse darauf legen und mit der restlichen Creme abschließen. Sehr dick mit Kakaopulver bestreuen und etwa drei Stunden kühl stellen. Dann in sechs Portionen schneiden und vorsichtig herausheben. Dazu schmeckt ein starker Espresso! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Gewinnspiel: Gourmet-Pakete vom Vegourmet Veganversand

8. Dezember 2013 Totally Veg! 

Gewinnspiel: Gourmet-Pakete vom Vegourmet VeganversandEs war einmal vor langer, langer Zeit, als veganer Käse noch wie Plastik und vegane Wurst wie fettige Sägespäne schmeckte... ein Schauermärchen, nicht wahr? Zum Glück gehören diese Schreckgespenster der Vergangenheit an. Veganer Käse, vegane Wurst und Fleischprodukte auf Pflanzenbasis haben ein ganz neues, köstliches Niveau erreicht - perfekt für all jene vegetarisch und vegan lebenden Menschen, die früher tatsächlich gerne tierische Produkte gegessen haben, aber aus Achtung vor allem Leben auf die vegane Seite gewechselt sind.  Pasta mit Chorizo Treue Leserinnen und Leser des Blogs wissen, dass ich dem Vegourmet Veganversand schon länger die Treue halte. Der Grund ist ganz simpel: Die Produkte überzeugen geschmacklich auf der ganzen Linie, die Zutaten sind natürlich und umwelt-schonend, und das Team dahinter ist einfach sympathisch. Und was gibt es Besseres, als bei wunderbaren Menschen, die fest hinter einer Sache stehen, die tollsten veganen Schmankerl zu kaufen?  Teller mit veganem Käse, Frischkäse und veganer Chorizo Seit ich nun Alf und sein Team vom Vegourmet Veganversand kenne, haben sie immer wieder an ihrer Produktlinie gearbeitet, Rezepturen verbessert und Neuheiten auf den Markt gebracht.  Eine besondere Offenbarung ist für mich die Linie an veganen Käseprodukten: Ich bin ein großer Fan der Käse-Sorten - und dass, nachdem ich mich durch einige sehr unglückliche Kreationen anderer Firmen gekostet habe. Den Jeezo Santi und den Jeezo Monti kann ich aber pur essen (direkt aus der Packung!), und: Dieser Käse schmilzt auf Pizza! Mit Schmelzen meine ich hier nicht, dass der Käse etwas weich und wabbelig wird, sondern richtiges Schmelzen, mit Käse-Fäden, wenn man dann kräftig in die deftige Pizza hineinbeisst.  Pizza Time! Ein Genuss für mich ist auch der würzige Jeezy Greco, ein palmölfreier veganer Frischkäse, der die Aromen Griechenlands direkt zum Gaumen bringt. Diese Frischkäse schmeckt nicht nur auf Brot, sondern auch als herzhafter Dip für Gemüse oder Cracker zu einem guten Wein serviert. Auf einem appetitlichen Vorspeisen-Teller dürfen bei mir auch der Jeezini Santi und der Jeezini Provence nicht fehlen: Veganer Scheibenkäse, der perfekt zu frischem Schwarzbrot oder knusprigem Baguette passt! Couscous mit Höllenkrainer M ist ein richtiger veganer Fleischtiger geworden, und wenn wir Wurst vom Vegourmet Veganversand daheim haben, ist es sehr schwer, ihn vom Kühlschrank festzuhalten. Produkte wie die würzige vegane Salami oder die intensive Höllenkrainer sind aber auch einfach zu gut: Bissfest, mit viel Aroma und garantiert mit viel Liebe hergestellt.  Salami-Sandwich Nach all der Schwärmerei darf ich euch verraten: Der Weihnachtsmann schaut auch bei Totally Veg! vorbei... und gibt den Leserinnen und Lesern die Chance, zwei köstliche Fresspakete vom Vegourmet Veganversand zu gewinnen. Eines der Pakete enthält alle meine liebsten Leckereien vom Vegourmet Veganversand, darunter diejenigen, von denen ich gerade berichtet habe. Ein zweites Paket wird eine Überraschung und wird vollgepackt mit Neuheiten von Vegourmet bei einem Glückskind ankommen. Um eines der Schlemmer-Pakete vom Vegourmet Veganversand zu gewinnen, müsst ihr folgendes tun: 1. Gebt dem Vegourmet Veganversand euer Like auf Facebook (sie haben es verdient!) 2. Beantwortet mir hier am Blog in den Kommentaren die Frage, warum ausgerechnet ihr eines der leckeren Pakete gewinnen solltet. Angabe der E-Mail Adresse bzw. einer Website, über die euch erreichen kann, nicht vergessen! 3. Ihr habt Zeit bis zum 15. 12., 12:00 Mittag, um einen Kommentar abzugeben, dann werden die Gewinner der Verlosung hier bekanntgegeben! Habt dann eure E-Mails im Auge, falls ihr zu den Glücklichen gehört, um mir gleich eure Adresse bekannt zu geben, damit euch die Pakete noch vor Weihnachten erreichen! Das Gewinnspiel ist geschlossen, die beiden glücklichen Gewinnerinnen wurden per Los bestimmt - ich danke allen ganz herzlich für's Mitmachen! Viel Glück, meine Lieben! *alternativ per E-Mail unter totallyveg@gmx.at Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Vegan ist normal

17. November 2013 Totally Veg! 

Vegan ist normal Vegane Pho Ich feiere bald mein 5-jähriges veganes Jubiläum. Und während ich am Anfang meiner veganen Karriere noch dachte, dass mein neues Dasein ein Fulltime-Job wäre, ist mein veganes Gefühl heute ganz anders. Früher plante ich meine Mahlzeiten Tage vorher (nicht aus Not, sondern aus Lust daran), heute wird oft erst spontan beim Blick in den Kühlschrank oder die Gemüsekiste entschieden. Früher verbrachte ich lange Stunden in Supermärkten, um Etiketten und Zutatenlisten zu studieren, heute wandern altbekannte Favoriten automatisch in den Einkaufswagen. Früher vollführte ich bei jeder Sichtung des Wortes "vegan", jeder neuen Sorte Sojamilch und jeder zufällig veganen Zartbitterschokolade einen kleinen Siegestanz. Heute komme ich mit dem Tanzen kaum den ganzen neuen Produkten hinterher und habe ich mich darum auf beifälliges Nicken verlegt. Früher verbrachte ich Stunden damit, mich über vegane Themen wie Fleischproduktion oder Tierversuche für Kosmetik zu informieren, heute studiere ich lieber die lustvolle Literatur, bei der es um ein fröhliches veganes Leben geht, und nicht nur um Qual und Leid.  Schnelle veganer Vorspeisen-Teller für Gäste...  Rahmlinsen mit Semmelknödel Mein Fokus hat sich verändert - Veganismus ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Das vegane Leben ist für mich so selbstverständlich geworden, dass ich von Zeit zu Zeit vergesse, dass nicht die ganze Welt vegan ist. Mittlerweile ist es mir mehrmals passiert, vor den (Tier-)Würsten in der Fleischabteilung zu stehen und zu denken: Wow, diese Tofu-Würste sehen aber echt aus! Ich blende einfach aus, dass andere Leute wirklich noch Kühe, Hühner oder Pferde essen.  Ich vergesse, dass Käse manchmal auch aus Muttermilch (von der Kuh) hergestellt wird, oder dass manche Menschen tatsächlich Eier zum Backen brauchen. Weltbester Kartoffelsalat Ich finde mich mit diesem neuen Gefühl gerade erst zurecht. Es ist seltsam, dass Veganismus nicht mehr mein Leben ausfüllt, sondern nun den Rahmen darum spannt. Ohne dass ich mich darum bemüht habe, füllen wieder andere Dinge meine Zeit und meinen Kopf aus: Beruf. Freunde. Familie. Freizeit. Und Veganismus kreuzt eher zufällig meine Gedanken. Es ist nun mal, wie es ist - vegan. Mohnschnecken, ganz vegan Gelegentlich bin ich dann trotzdem dankbar, wenn ich eine Erinnerung daran bekomme, warum ich diesen Weg gewählt habe. Wie das Aquarium mit lebenden Hummern, das mir in einem Supermarkt in Paris untergekommen ist. Oder die Sichtung einer Schweinemast auf einem Ausflug aufs Land. Oder die Pelzkägen, die jetzt wieder auf Jacken ihr Unwesen treiben. In diesen Momenten wird mir sehr schnell bewusst, dass mein Lebensstil sehr außergewöhnlich ist und wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben. Diese Momente sind zwar traurig, aber stärken nur meine Absicht: Vegan muss ganz normal sein. Es ist für mich ganz normal. Und für alle da draussen, die gerade am Anfang der Reise stehen: Lasst euch und eurer Umwelt etwas Zeit. Auch für euch wird Veganismus bald alltäglich sein. Ist Veganismus für euch schon ganz normal geworden? Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Meine vegane Halloween-Party 2013

1. November 2013 Totally Veg! 

Meine vegane Halloween-Party 2013Liebe Leserinnen und Leser, in letzter Zeit ist es etwas ruhig am Blog geworden. Das Leben außerhalb des Internets hat mich fest im Griff - aber keine Sorge, es wird weiterhin gebloggt werden, ich lebe auch immer noch mit Leidenschaft vegan, und das mit voller Kraft voraus! Wie treue Leserinnen und Leser euch wissen, zählt Halloween zu meinen allerliebsten Feiertagen. Ich bin verrückt nach allem Gruseligen, ich liebe Nebel, Kürbisse, Herbstlaub und das goldene Licht im Oktober. An Halloween ist der Schleier zwischen dem Diesseits und dem Jenseits angeblich besonders dünn - und um das gebührend zu feiern, habe ich auch heuer liebe Freunde zu einem Halloween-Abend eingeladen.  Das Werk einer lieben Freundin: Vegane Totenkopf-Torte! Mittlerweile haben M und ich auch einiges an Halloween-Dekoration angehäuft, die wir großteils jedes Jahr wiederverwenden (ein heißer Tipp für gruselige Deko-Elemente ist übrigens Libro und Toys'R'us...). Unsere wirklich kleine Wohnung verwandelt sich Ende Oktober in ein Haunted House, voll mit Spinnweben, Blutspritzern und hämisch grinsenden Kürbissen.   Unsere Tischdeko: Fast schon etwas zu eklig fand ich das Tischtuch im Stil von blutgetränkten Mullbinden...  Für das Essen habe ich ein kleines Buffet aufgebaut mit unseren Party-Klassikern: Herzhafte Räuchertofu-Schnecken mit Blätterteig, Mini-Pizzen in Kürbis- und Geisterform (ausgestochen mit Keks-Förmchen), Erdäpfelkas und Rucola-Wraps. Das Beste: Meine liebe Freundin Elisabeth, die zwar nicht vegan lebt, aber gerne Neues ausprobiert, hat einen tollen veganen Nudelsalat komplett mit selbstgemachter veganer Mayonnaise mitgebracht und erklärte, dass das ja gar nicht schwierig sei: Liebe Skeptiker, habt ihr das gehört? Außerdem steuerte sie eine ganz tolle Schokoladentorte bei aus zwei Lagen von meinem einfachen Schoko-Kuchen, Brombeermarmelade, Schokoglasur und einem Marzipan-Totenschädel - mhmm! Ihr seht also, richtig gruselig ist Halloween bei uns nicht, eher ziemlich gemütlich, köstlich und freundschaftlich. Aber wisst ihr, was echt unheimlich ist? Massentierhaltung. Babies, die die Milch ihrer Mütter nicht trinken dürfen. Kastration ohne Betäubung. Männliche Küken, die gleich nach dem Schlüpfen vergast werden. Schweine, die nie das Licht der Sonne sehen. An diesem Weltvegantag könntet auch ihr den wahren Schrecken dieser Welt die Stirn bieten: Go vegan! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­totallyveg

Berry Affairs & Gewinnspiel von Veganz {Werbung}

16. Juli 2018 Totally Veg! 

Berry Affairs & Gewinnspiel von Veganz {Werbung}Meine Lieben, momentan ist es ein wenig ruhig hier am Blog. Ich hoffe, ihr verzeiht, mich haben der Sommer, ein neues Fitness-Studio (ja, es gibt hier jetzt #fitness und Sport macht plötzlich Spaß und was ist eigentlich aus mir geworden?) und meine Arbeit fest im Griff! Aber  ich habe natürlich nicht auf euch vergessen, bereite im Hintergrund brav neue Blog-Artikel vor und als kleine Entschädigung gibt es etwas zu gewinnen! Veganz - die allseits beliebte Firma mit den veganen Köstlichkeiten - hat seit kurzem in Österreich ein neues Produkt auf den Markt gebracht: Die Berry Affairs. Das sind schokolierte (so ein schönes Wort!) Früchte, zur Auswahl stehen Himbeere und Physalis, die eben von leckerer weißer Schokolade umhüllt sind. Ich finde sie eine wirklich köstliche, frische, weil nicht zu süße, Nascherei für den Sommer, und das auch noch in Bio-Qualität.  Mein Mann mag besonders die Sorte Himbeer, ich finde die Sorte Physalis toll. Und ehrlich, irgendwie bin ich auch ein Verpackungsopfer, aber ich stehe einfach auf Streifen.   Und weil ihr auch etwas vom Start der Berry Affairs haben sollt, darf ich mit Veganz gemeinsam drei Picknick-Pakete verlosen, in denen nicht nur die Berry Affairs, sondern auch Doppelkekse, Schokolade, ein Bliss Ball, Schoko-Cashewkerne und Gummi-Pfirsiche enthalten sind. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, mir unter diesen Artikel einen Kommentar zu hinterlassen, was ihr im Sommer am liebsten an veganen Leckereien esst. Falls ihr keinen Account bei Google habt, bitte hinterlasst mir ein eindeutig zuordenbares Pseudonym (z.B. Susanne aus Graz), damit ich euch dann wiedererkenne. Teilnehmen könnt ihr bis 22.08., die glücklichen Gewinner werden am 23.08. bekanntgegeben. Das Los hat entschieden: Gewonnen haben Ly S, Melli und Ayla_­Monsun! Die Gewinnerinnen wurden benachrichtigt. Danke an alle für's Mitmachen! Disclaimer: Die Produkt wurden mir freundlicher Weise von Veganz zur Verfügung gestellt. Wie immer - ich empfehle nichts, was ich nicht ohnehin gut finde. Einsatz von Dienstleistern: Zum Versand der Gewinne ist die Veganz GmbH, Warschauer Straße 32, 10243 Berlin beauftragt. Dein Vor- und Nachname und Deine Anschrift werden daher an die Veganz GmbH weitergeleitet. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganes Food Diary - einfach & gesund vegan

29. Mai 2018 Totally Veg! 

Veganes Food Diary - einfach & gesund veganMeine Lieben, heute probieren wir mal ein neues Format - ein veganes Food Diary. Einen recht umfassenden Einblick in das, was bei mir so am Teller landet. Aus fast zwanghafter Angewohnheit fotografiere ich mein Essen und mache dann oft nichts damit. Warum nicht auf den Blog damit und hoffen, dass ich ein paar von euch damit inspiriere? Hier die Prämisse dieses Essenstagebuch: Es wurde in den eigenen vier Wänden verspeist und idealerweise von mir selbst zubereitet. Und weiter: Mein Ziel in meiner veganen Küche ist vor allem, dass das Essen einfach und schnell zuzubereiten ist, und mir ist es auch wichtig, dass es gesund ist - sprich, möglichst wenig verarbeitet, viel Gemüse, Obst, komplexe Kohlenhydrate und Eiweißquellen (und ja, davon gibt es auffallende Ausnahmen, wie wir gleich sehen werden!). Also, auf geht's... willkommen an meinem veganen Esstisch. Und wenn ihr Fragen habt zu einem der Gerichte, ab in die Kommentare mit euch! Salat geht immer. Übrigens ist Kürbiskernöl auch das einzige Öl, das ich in meiner Küche verwende (abgesehen davon, wenn ich etwas backe). Aber Salat mit Kürbiskernöl lässt mein österreichisches Herz einfach höher schlagen! Und nur zur Info, in einen Salat müssen Bohnen hinein, ansonsten ist es kein richtiger Salat. Oben drauf gab es Quinoa-Burger, die ich im Tiefkühlregal entdeckt habe. Von den Nährwerten her sind sie ok, ansonsten kann man sie essen, muss man aber nicht. Ein Highlight, meine mexikanische Buddha Bowl - selbstgekochte Pinto-Bohnen, Naturreis, gebratenes Gemüse, Salat, Guacamole, Mais, Tomaten und Salsa.  Unter diesem Haufen Gemüse und Bohnen (Spargel, Brokkoli, Zucchini, Champignons, Zwiebel, Kidney-Bohnen) verstecken sich Vollkorn-Nudeln, ich verspreche euch, sie sind da. Gemüsepfannen sind ja mein Weg, um Platz im Kühlschrank zu schaffen für die Craft-Biere meines Mannes - das hört sich jetzt gänzlich un-feministisch an und ist ganz anders gemeint. Aber es funktioniert! Meistens würze ich die Gemüsepfannen mit viel Knoblauch, Sojasauce und gebe einen veganen Suppenwürfel dazu. Noch eine Gemüsepfanne! Mit Spargel, Paprika, Zucchini, Räuchertofu und weißen Bohnen, gewürzt mit einer italienischen Gewürzmischung und frischen Kräutern. Ich entsinne mich nicht, was es dazu gab, ich nehme an, es war Quinoa. Ich erinnere mich aber jedenfalls, dass es sehr gut war! Das hier war ein Brunch nach einem Grillabend mit Freunden. Übergeblieben sind der Bohnen-Mais-Salat und der schwindelige Kartoffelsalat. Schwindelig deshalb, weil ich auch Zeitmangel (aka Faulheit) einfach einen fertigen Kartoffelsalat gekauft habe und den nur mit Essiggurkerl und Frühlingszwiebel aufgepeppt habe - lecker! Dazu gab es noch ein paar vegane Würstel, die recht blass aussehen, aber gut schmecken und Avocado-Toast. Mehr Fleischiges, das gab es an einem Freitag-Abend zur Einstimmung aufs Wochenende - Vollkorn-Penne in selbstgemachter Tomaten-Gemüsesauce und vegane Fleischbällchen. Yum! Mein Mann hat meine Versuche, ihm ein Fleischbällchen mit der Nase in seine Richtung zu schubsen, nur mit einer hochgezogenen Augenbraue quittiert. Das wird wohl nichts mit Romantik ? la Susi und Strolch im Hause Totally Veg! Pancakes. Oh yeah. Das hier sind sogar gesunde Pancakes, den sie bestehen nur aus Haferflocken, Bananen und Sojamilch (und etwas Backpulver und Zimt). Das macht sie sogar glutenfrei! Oben drauf gab es Beeren und dazwischen Erdnussbutter. Oh yeah. Veganes Essen muss wirklich nicht kompliziert sein - hier ein Snack nach einem Lauf. Melone, Heidelbeeren, Erdbeeren. Fertig. Mein Mann M und ich nehmen unser Essen täglich ins Büro mit. Meistens sind es Reste vom Vortag (und ehrlich, Reste hört sich so negativ an! Ich liebe Reste.), aber gelegentlich bin ich auch voll im "Meal Prep"-Modus und bereite uns unser Mittagessen extra vor. Hier eine meiner liebsten Kombinationen an Office Lunches: Reis, Bohnen (Pinto in diesem Fall, auch Baked Beans sind sehr gut!) und geröstete Süßkartoffel mit Garam Masala. Oben drauf scharfe Chili-Sauce, und wenn wir den im Kühlschrank haben, gibt es noch ein wenig Hummus dazu, weil man die Süßkartoffeln darin so schön dippen kann. Ehrlich, ich könnte das täglich essen. Mein Mann vermutlich nicht, er hat noch gemischte Gefühle gegenüber Süßkartoffeln. Wir arbeiten daran.  Meine Einschränkung im Intro, dass nicht alles in diesem veganen Food Diary gesund ist, bezieht sich vor allem auf das hier. Aber ehrlich... gelegentlich muss man auch die Seele streicheln. Veganes Ben & Jerry's (Peanutbutter & Cookies), mit Mini-Oreos, Erdbeeren und extra Erdnussbutter. Und jetzt alle so: Ooooh yeah. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegan in Ljubljana

13. Mai 2018 Totally Veg! 

Vegan in LjubljanaIch war mal wieder auf Tour, und das natürlich nur für euch! Ich habe mich durch Ljubljana gegessen. Ich war vorher noch nie in Slowenien und die Hauptstadt hat einen tollen ersten Eindruck hinterlassen. Die Stadt ist wirklich sehr schön, durchzogen vom Fluss Ljubljanica, dessen Ufer mit Cafés und Restaurants sehr einladend ist. Mein Mann und ich haben für unseren Ausflug ein schönes, warmes Wochenende erwischt, an dem sich das Leben auf der Straße abgespielt hat und für sehr viel Urlaubsgefühl bei uns gesorgt hat. Und das Beste: Man findet in Ljubljana die besten veganen Kuchen überhaupt... aber ich greife vor. Am Hinweg war ein Zwischenstopp am Bleder See angesagt, der in Reiseführern schwerst gehyped wird und etwa 45 Minuten von Ljubljana entfernt ist. Und ja, er ist eh ganz nett... aber das war's halt auch schon. Der See ist relativ klein und nichts, was man in Österreich oder Deutschland nicht schon mal gesehen hätte. Wer Nerven aus Stahl hat und sich gerne mit Touristengruppen umgibt, der wandert noch auf das Schlösschen hinauf (und bereut es oben, eingezwickt und schwitzig zwischen Amerikaner und Chinesen, extrem). Kann man hinfahren, muss man aber nicht. Wir haben ein Picknick im Park gegessen und das war neben einem netten Spaziergang und dem klassischen Foto vom Kirchlein in der Mitte des Sees das Highlight. Ljubljana ist übersichtlich, und als Tourist zieht es einen in die Innenstadt an den Flusss Ljubljanica, wo sich das Leben abspielt, egal, ob man Lust auf Kaffee, Bier oder Eis verspürt oder einfach nur bummeln möchte. Generell bietet die Stadt aber viele schöne Gässchen und hübsche verschnörkelte Gebäude. Auch ein Ausflug auf die Burg lohnt sich, nicht zuletzt wegen der Aussicht (und der Hoffnung, doch einen Blick auf den Drachen erhaschen zu können).   Gegessen haben wir einmal im Lovinghut, eine Kette, die ja mittlerweile hinreichend bekannt ist. Während es zwar günstig war, war das Essen eher nur ok. Wir hatten schon großen Hunger, und der ist ja bekanntlich der beste Koch, aber ansonsten würde ich nicht nochmal hingehen. M hatte den Döner, ich den Burger, beides nicht besonders, aber auch nicht unbedingt schlecht. An einem Abend hatten wir Lust auf Falafel und wurden bei Abi Falafel fündig. Dieser kleine Imbiss ist recht zentral gelegen und bietet sehr gute Falafel zu sehr günstigen Preisen. Kleiner Hinweis: Den großen Falafel-Wrap schafft ihr nicht. Das große Highlight in Ljubljana war sicherlich der Besuch im Barbarella Arkade Bistro. Auch direkt neben der Ljubljanica gelegen, ist das quasi im Epizentrum des touristischen Gebiets. Das Bistro ist komplett vegan und bietet neben Frühstück, Smoothies und Kuchen auch Burger und Quiches. M hat den BBQ Burger gegessen, ich die Quiche - beides wirklich hervorragend, hinuntergespült mit einem tollen Kokos-Ananas-Smoothie. Aber der absolute Hammer bei Barbarella sind sicher die Kuchen. Ihr wisst, dass ich bei Kuchen extrem hohe Ansprüche habe und auch mein Mann selten welche isst, die ihm besser als meine schmecken. Aber über diese Kuchen sind wir fast in Streit darüber ausgebrochen, wer das letzte Stück essen darf. Wir haben den Erbeer-Cheesecake und die - ihr müsst jetzt stark sein! - Cremeschnitte bestellt. Alles vegan, alles unglaublich gut! Ehrlich, diese Kuchen sind unter den besten Kuchen, die ich je gegessen haben, besonders, weil sie fast nur aus köstlicher, luftiger Creme bestehen. Wer dann noch Platz hat, stellt sich noch ein Eis im Café Cacao hinein, das einige vegane Sorten anbietet. Und während man das Eis an einer der hübschen Brückchen löffelt, schwört man sich, dass man wieder nach Ljubljana zurückkommen wird.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Schoko-Fudge-Bars (glutenfrei, ohne Zucker, ohne Fett)

15. April 2018 Totally Veg! 

Vegane Schoko-Fudge-Bars (glutenfrei, ohne Zucker, ohne Fett) Falls ihr es noch nicht gemerkt hat: Ich bin momentan auf der Mission, gesunde vegane Desserts zu kreieren. Desserts, die voll mit guten Zutaten sind, aber die man trotzdem gerne isst. Und die noch dazu so köstlich schmecken, dass man sie auch an Freunde und Familie verfüttern kann, ohne dass sich jemand beschwert. Kurz: Desserts, die mit möglichst unverarbeiteten Zutaten auskommen und bei denen die Geschmacksknospen trotzdem nicht aufheulen.  Ich muss sagen - wenn man "normale" Desserts mit Mehl, raffiniertem Zucker und jeder Menge Öl und Margarine gewohnt ist, ist es gar keine so leichte Aufgabe, etwas herzustellen, was dekadent schmeckt, aber trotzdem noch gesund ist. Und ich habe in meinem Leben schon viele gesunde Desserts gegessen, die ich entweder sehr bereut habe oder gleich in eine Serviette gespuckt habe (ganz ehrlich: Da esse ich lieber einen Apfel, als noch so ein furztrockenes Energie-Bällchen oder einen sitzengebliebenen Kuchen mit Einkorn-Mehl). Aber: Es gibt sie, die leckeren, köstlichen und trotzdem gesunden Desserts, und hier am Blog teile ich mit euch natürlich nur meine Gewinner.  Ich finde die Idee von Rohkost-Torten ja super - ganz ohne Mehl oder raffinierten Zucker, dafür mit Nüssen und Trockenfrüchten zu arbeiten. Zwei kleine Probleme habe ich bei den Rohkost-Torten aber immer: Erstens sind sie mir meistens viel zu mächtig, was an den Nüssen liegt. Und zweitens habe ich durch Rohkost-Torten erfolgreich herausgefunden, dass ich allergisch auf rohe Haselnüsse bin. Darum beäuge ich Rohkost-Torten meistens von der Ferne und bewundere nur die Idee. Ich wollte gerne eine Art von gesunden,  "gatschigen" Brownies naschen. Herausgekommen sind die extrem leckeren Schoko-Fudge-Bars, die eine Mischung aus Brownie und Fudge sind und am allerbesten direkt aus dem Kühlschrank schmecken. Sie sind super-schokoladig und sehr saftig. Die Schoko-Fudge-Bars sind einerseits ein wenig wie Rohkost-Torten- sie bestehen aus vielen Nüssen, Cashew und Walnüssen, Datteln, ist kein raffinierter Zucker enthalten und müssen nicht gebacken werden (das ist doch immer ein Bonus!). Aber sie sind nicht so schwer und mächtig, da sie noch etwas durch Haferflocken aufgelockert werden und vor allem habe ich ganz auf die bösen Haselnüsse verzichtet, die mich ansonsten so gerne ärgern. Die Glasur ist mein persönlicher Liebling und ist einfach nur gut, die könnte ich mir auch sehr gut auf einem ganz ordinären Schokoladenkuchen vorstellen. Die Bars sind so köstlich, dass mein Mann schon gefragt hat, wann es sie wieder geben wird - und er ist jemand, der für Rohkost-Torten überhaupt nichts übrig hat, also ist das sicher als Erfolg zu verbuchen. Vegane Schoko-Fudge-Bars (für etwa 15 Stück) Für den "Teig" 150 Gramm Walnüsse 150 Gramm Cashews 200 Gramm entsteinte Datteln (z.B. Deglet Nour) 150 - 200 ml Wasser 1/­­2 TL Meersalz 1/­­2 TL Zimt 100 Gramm Haferflocken 60 Gramm Kakaopulver Für die Glasur 50 Gramm Cashewmus 20 Gramm Kakaopulver 20 Gramm Agavensirup 40 ml Sojamilch (oder andere pflanzliche Milch) Für den Teig in einem Mixer oder in einer Küchenmaschine die Nüsse zu einer Art Mehl zerkleinern (ein paar grobere Stücke machen gar nichts aus). In einer Schüssel mit Salz und Zimt vermischen. Die Haferflocken im Mixer zu einem feinen Mehl verarbeiten und zu den Nüssen geben. Die Datteln mit dem Kakaopulver und dem Wasser im Mixer fein vermixen, es sollte eine zähflüssige Masse entstehen (mit 150 ml Wasser anfangen und bis zu 200 ml Wasser hinzugeben, um die Datteln besser zerkleinern zu können). Zu den restlichen Zutaten geben und gut vermischen. Eine kleine Brownie-Form (ca. 20 x 20) mit Backpapier auslegen und die Masse hineingeben, dabei gut festdrücken und die Oberfläche glätten. Eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Für die Glasur alle Zutaten miteinander verrühren (das Cashewmus eventuell leicht anwärmen, dann geht es leichter). Nachdem die Bars eine Stunde im Kühlschrank waren, die Glasur auftragen und dann die Schoko-Fudge-Bars über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Die Bars im Kühlschrank aufbewahren, da sie sonst zu klebrig werden, und zum Servieren in Stücke schneiden und in Muffinförmchen legen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganes Schokoküchlein (ohne Weizen, ohne Fett)

28. März 2018 Totally Veg! 

Veganes Schokoküchlein (ohne Weizen, ohne Fett)Gelegentlich bekommt man Geschenke, die der Schenkende nicht ganz uneigennützig gibt. M hat mir zum Geburtstag eine kleine Kuchenform geschenkt. Unglaublich niedlich. Und er hat natürlich darauf gehofft, dass ich diese Kuchenform so schnell wie möglich mit Teig fülle. Aber die Kuchenform ist in unserem wohl gefüllten Küchenschrank immer weiter nach hinten gerutscht, bis ich irgendwann vergessen habe, dass ich so eine überhaupt besitze. Vor kurzem dann hat M die Küche ausgemistet (ich habe das Glück, mit einem Mann verheiratet zu sein, der einen größeren Ordnungssinn besitzt als ich). Und plötzlich war die kleine Kuchenform wieder da. Sehr prominent stand sie auf der Arbeitsfläche, weniger als Erinnerung als fast schon als Mahnmal an die Kuchen, die es nie gegeben hat. Nach einem Anflug schlechten Gewissens gelobte ich Besserung. Ich habe schon länger von warmen Schokoküchlein geträumt und das war die beste Gelegenheit. In letzter Zeit experimentiere ich mit Desserts ohne Fett und gesünderen Zutaten, bei denen man trotzdem seinen Lebenswillen nicht verliert. Dieses Küchlein ist phänomenal geworden, weich und luftig und saftig und super-schokoladig und kein Mensch merkt, dass sich darin Haferflocken verstecken und ohne Fett gebacken wurde.  Das Küchlein schmeckt am allerbesten warm und obwohl die Schokotropfen darin optional sind, kann ich euch die nur wärmstens ans Herz legen. Wer keine kleine Kuchenform besitzt, lässt sich entweder eine schenken oder macht einfach Muffins daraus. Vegane Schokoküchlein (für 4 - 5 Küchlein oder 8 Muffins) 1 EL Leinsamen, gemahlen 2 EL Wasser 70 Gramm Mehl, Dinkel 50 Gramm Haferflocken 40 Gramm Kakaopulver 2 TL Backpulver 1/­­2 TL Salz 40 Gramm Zucker Prise Zimt 200 Gramm Sojajoghurt, natur 1 EL Agavensirup 80 ml Sojamilch optional: 40 Gramm vegane Schokotropfen (oder mehr nach Geschmack) Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinförmchen mit Papierformen auslegen oder Kuchenformen gut einfetten. Leinsamen und Wasser verrühren und beiseite stellen. Die Haferflocken in einer Küchenmaschine oder einem Mixer zu einem feinen Mehl verarbeiten. Mehl, Haferflocken, Kakaopulver, Backpulver, Salz, Zucker und Zimt miteinander verrühren. Mit Sojajoghurt, Sojamilch, Leinsamen und Agavensirup zu einem glatten Teig rühren und optional die Schokotropfen unterheben und dann auf die Formen aufteilen. Für kleine Küchlein bei 180 Grad etwa 15 - 20 Minuten backen, für Muffins 10 - 14 Minuten. Nicht zu lange im Ofen lassen, ansonsten können sie trocken werden - wenn ihr einen Zahnstocher in die Mitte stecht, sollte dieser sauber wieder herauskommen. Die Küchlein schmecken am besten warm. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 26.2. - 4.3. 2018

5. März 2018 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 26.2. - 4.3. 2018 Montag Eigentlich bin ich Superhelden-Filmen nicht abgeneigt. Eigentlich. Ich finde sie ganz unterhaltsam. Das Problem ist, dass es mittlerweile Tausende von ihnen gibt, und irgendwann interessiert mich die Geschichte rund um Captain Toastbrot wirklich nicht mehr. M übt dann gerne sanften Druck aus, wenn wieder ein Superheld im Kino ist, den er gerne mit mir ansehen möchte. Im Fall von Black Panther bin ich aber froh, denn der hat mir wirklich gut gefallen, weil es mal etwas anderes war - mit tollen Kostümen, mitreißender Musik und sympathischen Darstellern. Ins Kino bin ich übrigens auch zu ködern, wenn man mir Nachos mit Salsa-Sauce oder Popcorn (ich esse gerne süß und salzig gemischt) verspricht. Diese Knabbereien sind oft vegan, einfach mal nachfragen! Dienstag Ich habe lange, lange mit einer Jacke von Sea Sheperd geliebäugelt und sie mir dann endlich bestellt! Sie ist super-gemütlich und ich bin sehr zufrieden, dass sie nun zu meiner Garderobe gehört. Falls euch Sea Sheperd nichts sagt, das ist eine Organisation, die sich dem Schutz der Wale verschrieben hat und auf dem Meer das eigentlich geltende Walfang-Verbot exekutiert (Länder wie Japan oder Island jagen sie illegalereweise für "wissenschaftliche Zwecke"). Und: Das Essen auf allen Schiffen ist vegan. Irgendwann schmeiße ich meinen Job hin und heuere bei Sea Sheperd an, ich sag's euch. Mittwoch Nehmt ihr auch brav eure B12-Tabletten? Und ja, das sollten auch Personen nehmen, die nicht vegan leben (einige Personen aus meiner Familie hatten auch zu Fleischesser-Zeiten kräftigen B12-Mangel). Ich halte mich bei den Empfehlungen für B12 an den guten Dr. Greger und nehme drei Mal die Woche B12. Außerdem auch im Winter täglich eine Vitamin D-Tablette, was übrigens auch nicht an der veganen Ernährung liegt - Vitamin D wird durch Sonnenschein produziert und im Winter ist der eher Mangelware. Donnerstag  Brinner (Brunch + Dinner)! Mit Baked Beans, Rührtofu und Kroketten. Kroketten? Ja. Mein Mann liebt Kroketten so sehr, dass er die sogar bei unserer Hochzeit auf das Menü setzen wollte. Am besten pur, als Hauptgang. Das hatten wir dann nicht, aber wir haben nun endlich tiefgekühlte Kroketten im Supermarkt gefunden, die sogar das Vegan-Siegel tragen, und zum Brunch passen sie wirklich gut. Freitag Ich hatte riesige Lust auf Pasta mit Tomatensauce und Fleischbällchen, und das war genau das, was wir am Freitag-Abend gegessen haben! Ich habe die Tomatensauce selbst gemacht (mit Zwiebel, Sellerie und Karotten) und die veganen Fleischbällchen dann einfach darin aufgewärmt. Mhmmm. Und ich esse meine Pasta übrigens mit ganz viel Sauce. Ihr auch? Samstag Ich trinke momentan sehr wenig Alkohol und es tut mir gut (würde euch dazu ein Artikel interessieren?). Wenn ich etwas trinke, dann meistens einen Schluck Bier. Allerdings bin ich beim Bier eigen, mit den allermeisten Craft Bieren kann man mich beispielsweise jagen. Die Brauerei Hirter hat gefragt, ob ich ihr neues Bio-Bier testen möchte, und da konnte ich nicht widerstehen. M und ich haben also die Kronkorken knallen lassen und das Bier ist wirklich gut. Zwickl (naturtrübes Bier) mag ich sowieso sehr gerne und dieses ist sehr mild und süffig, also auch gut geeignet für Leute, die sonst nicht viel trinken.  Sonntag Die Sonne scheint! Und mein Gesicht friert im Freien nicht ein. Ganz ungewohnte Eindrücke in dieser ansonsten so eiskalten Woche. So haben M und ich uns aus der Wohnung bewegt und waren essen. Wir waren zuerst in einem vietnamesischen Restaurant mit eigener veganer Karte (yay!) und haben dort Sommer- und Frühlingsrollen, gebratenen Reis und Nudeln in Erdnussauce gegessen. Die Vorspeisen waren super, der gebratene Reis sehr gut und nicht so fettig, wie man ihn oft bekommt, einzig die Erdnussauce hätte intensiver sein können. Danach gab es noch Kaffee und Kuchen im Heart of Joy Café. Ich mag den Rohkosten-Kuchen mit Beeren gerne, allerdings muss M den mit mir teilen, weil er sehr mächtig ist. Essenskoma! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Selbstgemachter veganer Kimchi oder: Wie man den Partner mit Gärung vergrault

21. Februar 2018 Totally Veg! 

Selbstgemachter veganer Kimchi oder: Wie man den Partner mit Gärung vergrault Ich habe mich immer gefragt, was Hollywood-Stars damit meinen, wenn sie nach einer Trennung verlauten lassen, dass es zwischen den Ex-Partnern "unüberbrückbare Differenzen" gegeben hat. Insgeheim habe ich immer gedacht, dass das einfach nur bedeutet, dass einer der beiden eine Vorliebe für 20 Jahre jüngere Frauen hat und die andere nicht. Ich bin durch ein kulinarisches Projekt aber eines Besseren darüber belehrt worden, was grobe Differenzen in einer Partnerschaft sein können. Oder: Man kennt einen Menschen erst dann, wenn man einen Kühlschrank teilt bzw. den Kühlschrank aufmacht und sieht, was der andere hineingestellt hat. Meinen Mann M würde ich als zurückhaltenden Esser bezeichnen. Er kostet gerne Dinge, die gut ausschauen und beobachtet bei wilderen Kompositionen zuerst die Reaktion seiner Mitmenschen (was evolutionär Sinn macht, es könnte ja einer tot umfallen). M hat seine kulinarischen Highlights und es ist für ihn ein besonders guter Tag, wenn es die gibt, aber generell isst er gerne alles, was ich in meiner Küche entstehen lasse. Meistens. Ich dagegen bin eher ein ungewöhnlicher Esser. Schon als Kleinkind habe ich mit Vorliebe rohen Knoblauch gegessen, mit dem meine Oma mich gefüttert hat - man stelle sich die Begeisterung meiner Mutter vor, wenn ihr blondgelocktes Töchterchen eine ständige Knoblauchfahne hatte. Ich habe Lieblingsspeisen, aber ich esse mich auch schnell ab und langweile mich dann. Bisher haben M's und meine Essgewohnheiten gut zusammengepasst. Dann kamen die "unüberbrückbaren Differenzen". Ich habe mir in den Kopf gesetzt, Kimchi zu machen. Kimchi ist eine Art südkoreanisches Sauerkraut, das aus eingelegtem Chinakohl und Gemüse gemacht wird, es ist scharf und würzig und strotzt nur so vor Chili, Knoblauch und Ingwer, also meiner Meinung nach allem, was gut ist. Man kann Kimchi pur essen oder zu Reis, in Wraps oder Nudeln. Der Clou an der Sache ist, dass Kimchi gären muss, so wie Sauerkraut, was bedeutet, dass es einige Tage steht, in denen nette Bakterien ihre Arbeit machen. Das Resultat ist ein angenehm säuerlicher Geschmack und eine ganze Latte an gesundheitlichen Vorteilen durch probiotische Kulturen. Ich fand die Idee von Kimchi toll und startete an einem Sonntag darum mein Projekt. M war anfangs noch angetan. Als ich dann aber den Kimchi verpackt habe (der Punkt, an dem man dann einfach abwartet und ihn gären lasst), wollte er gerne kosten. Der Dialog war in etwa folgender: M: Kann ich jetzt kosten? C: Der Kimchi ist noch nicht fertig. M: Aha? Kommt der jetzt in den Kühlschrank? C: Nein, der bleibt jetzt heraussen. M: Wird der nicht schlecht? C: Ja genau. Der muss gären. M: .... M: .... M: Warum muss das in unserer Küche gären? Was dann folgte, war eine Belastungsprobe. Ich war total hin und weg von meinem Kimchi, den ich liebevoll "Norbert" getauft habe und jeden Tag aufgeregt beäugt habe. Der Gärprozess war genau so, wie er sein soll - der Chinakohl ist schön weich und säuerlich geworden. M hat die Liebe nicht geteilt. Kimchi riecht schon recht stark (es ist immerhin Kraut, das gärt) und in unserer kleinen Wohnung roch dann eben alles nach Kimchi, wenn ich die Tupperware geöffnet habe. Mich stört das nicht, aber ich war ja auch das Kind mit dem Knoblauch-Mund. Andere finden das schon beeinträchtigend. Nach einigen Tagen ist Norbert dann in den Kühlschrank umgezogen, in einem A) sehr großen Behältnis, was wirklich viel Platz weggenommen hat, das auch noch B) nicht komplett geruchsdicht war. Sprich, der arme M hat jedes Mal, wenn er den Kühlschrank geöffnet hat, eine Nase Kimchi-Duft abbekommen. Ich denke, das waren Momente, in denen er sich sein Ehegelübde innerlich hat vorsagen müssen. Als der Kimchi dann fertig und essbereit war, war M schon so abgeturnt, dass er schon vor dem ersten Bissen genug gehabt hat. Ich dagegen finde meinen Kimchi wirklich gut, besonders in einem Wrap mit Hummus und ausgezeichnet ist er auch in einer Gemüsepfanne mit Reis. Er schmeckt leicht säuerlich und nach Ingwer und Knoblauch und er ist auch recht scharf. Das führt mich zu meinem Wort der Warnung: Wenn ihr im Asia-Markt eure Chili-Flocken kauft und ihr euch für die extra scharfen Chili-Flocken entscheidet - sie sind genau das. Mein Kimchi ist zwar sehr gut, für mich aber an der Schmerzgrenze dank der Extra-Schärfe. Beim nächsten Mal Einlegen würde ich die Chili-Flocken reduzieren oder die normalen kaufen, ansonsten habe ich wirklich gar nichts auszusetzen! Alles in allem ist Kimchi-Machen ein toller Prozess, eine Mischung aus "Jugend forscht" und "Das perfekte Dinner", und ich kann es euch nur empfehlen. Ich freue mich schon auf meine nächste Runde Kimchi - wenn meine Ehe das aushält. Kimchi 1 großer Kopf Chinakohl (etwa 1 kg) Meersalz 1 Knolle Knoblauch, Zehen herausgelöst und geschält 15 Gramm Ingwer, frisch und geschält 1 kleine weiße Zwiebel 40 ml Sojasauce 40 Gramm brauner Zucker 1 EL Agavendicksaft 1 EL Reisessig 150 ml warmes Wasser 20 Gramm Chili-Flocken (etwas mehr oder weniger, je nach gewünschter Schärfe) 2 Karotten, ca. 180 Gramm, geschält und in feine Stifte geschnitten Eine große Schüssel zum Mischen und mehrere große Gläser oder Tupperware zum Aufbewahren (Achtung, das Gefäß wird dann nach Kimchi riechen) Zunächst: Wir wollen den Kimchi zwar geplant schlecht werden lassen (anders kann man die Gärung ja nicht bezeichnen), die Betonung liegt aber auf "geplant". Darum wascht eure Gefäße sehr gut ab, mit heißem Wasser und Spülmittel. Ebenso greift ihr den Kimchi am besten nur mit gerade gewaschenen Händen ab und leckt keinen Löffel ab, mit dem ihr dann den Kimchi berührt.  1) Los geht's: Den Chinakohl zunächst waschen und mit einem sauberen Geschirrtuch gut trockentupfen, den ganz unteren harten Strunk abschneiden und ihn dann vierteln und dann der Breite nach in kleinere Stücke schneiden, vielleicht noch mal zwei bis drei Stücke pro Viertel (etwas größer als mundgerecht sollten die Stücke sein). Den Chinakohl in eine große Schüssel geben. Dann den Chinakohl sehr gut einsalzen. Wir wollen ihn nicht pökeln, aber jedes Blatt sollte Salz abbekommen, das man auch mit (sauberen) Händen darauf verteilen kann. Der Sinn ist, dem Chinakohl das Wasser zu entziehen und ihn weich zu machen. Wir lassen ihn stehen und drehen die Blätter etwa alle 20 Minuten um. Insgesamt bleibt der Kimchi etwa eine bis eineinhalb Stunden eingesalzen, am Ende sollte er sichtbar zusammengesackt sein. 2) Während sich der Chinakohl im Salz entspannt, machen wir die Sauce, für die wir einfach alle restlichen Zutaten (bis auf die Karotten und Salz) in einem Mixer pürieren. Easy peasy! 3) Wenn der Chinakohl dann nach einer bis eineinhalb Stunden vom Salz zusammengeschrumpelt ist, waschen wir den Chinakohl in kaltem Wasser ab, um das überschüssige Salz zu entfernen, danach tupfen wir ihn erneut sehr gut trocken (in diesem Zustand geht das am besten mit Küchenrolle). Danach leeren wir die Sauce auf den Chinakohl und mischen sehr gut durch, damit auch jedes Blatt genug Sauce erwischt, jetzt können auch die Karotten dazu. Ihr dürft gerne kosten (mit einem sauberen Löffel!), wenn ihr beim Einsalzen schüchtern wart, könnt ihr auch jetzt etwas Salz dazugeben. 4) Jetzt wird es spannend: Wir füllen den Kimchi in sein finales Gefäß, drücken ihn mit einem sauberen Löffel sehr gut nach unten und geben einen Deckel drauf - jetzt lassen wir ihn stehen (falls ihr möchtet, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um ihm einen Namen zu geben). Ich würde den Kimchi 48 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, dabei könnt ihr ihn täglich aufmachen und mit einem Löffel nach unten drücken. Es sollte im Gefäß mehr Saft entstehen, ihr werdet vielleicht auch schon feststellen, dass der Kimchi leicht zum "Blubbern" anfängt. Was wir nicht sehen wollen, ist Schleim oder Schimmel, dann ist euer Kimchi hinüber und ihr esst ihn bitte nicht! Am Ende der 48 Stunden wandert der Kimchi dann in den Kühlschrank, wo er zumindest noch mal 48 Stunden ziehen sollte, bevor ihr ihn essen könnt. Die Zeiten sind sehr abhängig von der Raumtemperatur und der Zubereitung - prinzipiell wisst ihr, dass ihr da seid, wenn der Kimchi einen leicht säuerlichen Geschmack hat und ganz wenig auf der Zunge "perlt". Kontrolliert einfach, ob sich eh kein Schimmel bildet, ansonsten werdet ihr schon dahin kommen. Den Kimchi kann man super aufheben, er reift einfach immer mehr nach. Meiner ist jetzt schon seit drei Wochen im Kühlschrank und schmeckt immer noch sehr gut. Frohes Gären! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Pinke Cupcakes, natürlich gefärbt

9. Februar 2018 Totally Veg! 

Pinke Cupcakes, natürlich gefärbtIch habe keine Lieblingsfarbe. Ich mag alle Farben! In meinem Kleiderkasten herrscht ein buchstäbliches buntes Durcheinander an verschiedenen Farben, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann. Andere Frauen gehen einkaufen und wissen, zu welcher Jacke der blaue Schal passt oder mit welchem Kleid sie die roten Stiefel tragen werden oder die in ihrer Kleiderwahl sogar nur einer Farbe folgen. Ich bin eher so... impulsiv. Ich gehe in ein Geschäft, verliebe mich in eine Farbe und das allein bestimmt mein Kaufverhalten. Ich denke gar nicht daran, dass Neongrün jetzt nicht die beste Farbe ist, um sie mit anderen zu kombinieren. So sieht es dann eben auch aus. Der Begriff "Color Blocking" wurde extra für mich erfunden. Um euch einen Eindruck zu geben - ich habe einen senfgelben Pulli, den ich sehr liebe, darunter trage ich gerne ein lila  Shirt und dazu einen weinroten Rock... vermutlich sehe ich gelegentlich aus wie der Pumuckl, aber in meiner Wahrnehmung sehe ich nur schöne, bunte Farben im Spiegel und freue mich darüber. Lange Rede, kurzer Sinn: Farben sind schön. Warum also nicht auch das Essen etwas bunter gestalten? Ich wollte bunte Cupcakes backen und diese mit Lebensmittelfarbe einfärben, die A) vegan und B) nicht gesundheitsschädlich ist. Vegan ist natürlich klar, aber was soll an einer Lebensmittelfarbe denn gesundheitsschädlich sein? Leider stehen die sogenannten Azofarbstoffe, die zwar wunderbar und kräftig färben, im Verdacht, krebserregend zu sein und bei Kindern Hyperaktivität auszulösen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber das muss ich jetzt nicht unbedingt in meine Cupcakes rühren. Der Vorsatz war also gefasst, eine geeignete Lebensmittelfarbe zu finden. Wisst ihr eigentlich, wie schwer es ist, so etwas aufzutreiben? Ich bin durch dutzende Geschäfte gestiefelt und habe mit gerunzelter Stirn Zutatenlisten gelesen. Fehlanzeige. Und ja, natürlich wäre ich online sicher fündig geworden, aber dazu hatte ich weder Zeit noch Lust. Nach vielem Geschnaufe und Augenrollen habe ich das Projekt "farbenfrohe Cupcakes" schon fast wieder abgeblasen. Dann dachte ich mir - warum nicht selbst einfärben? Viele Lebensmittelfarben machen sich die färbenden Eigenschaften von Spinat oder Kurkuma zunutze, das kann ich auch. Die Idee war gefasst: Rosa sollten meine Cupcakes werden, weil es hübsch ist und bald der Valentinstag ansteht. Und was färbt alles im Umkreis im Nu in zartes Rot ein? Genau, rote Rüben. Wie ihr an den Bildern erkennen könnt, hat das wunderbar geklappt. Ich habe köstliche Chocolate-Chip-Cupcakes gebacken, auf die ein Häubchen rosaroter Vanille-Creme kommt und die dann in pinken Kokosflocken gewälzt werden. Der Saft der roten Rüben färbt wunderbar ein, ohne den Geschmack zu verändern. Kitschigen Cupcakes steht also nichts mehr im Weg - achtet nur darauf, die pinken Kokosflocken am Tag vorher zu machen, damit sie trocknen können, die könnt ihr aber auch gut aufbewahren. Wer Creme auf seinen Cupcakes lieber dünn mag, macht besser die halbe Portion der Creme, allerdings lässt sie sich im Kühlschrank einige Tage gut aufheben für weiteren Einsatz auf Cupcakes und Kuchen. Pinke Cupcakes (für 12 Stück) Für die Kokosflocken: Eine Handvoll Kokosflocken Eine Packung fertig gegarte roter Rüben (vakuumverpackt) Für den Teig: 250 ml Sojamilch 1 EL Essig 250 Gramm Mehl 180 Gramm Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 2 TL Backpulver 1/­­2 TL Natron 1/­­4 TL Salz 1/­­4 TL Zimt 80 ml Öl 100 Gramm vegane Schokotropfen oder gehackte Schokolade Für die Creme: 250 ml Sojamilch 40 Gramm Mehl 150 Gramm Margarine 100 Gramm Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt Am Tag zuvor: Die Kokosflocken in eine Schüssel geben. Die Verpackung der roten Rüben vorsichtig aufschneiden und den Saft auffangen. Ein paar Tropfen (wenig!) zu den Kokosflocken geben und gut durchmischen, bis der gewünschte Farbton erreicht ist, den restlichen Saft der roten Rüben aufbewahren. Kokosflocken über Nacht trocknen lassen. Die Kokosflocken zur weiteren Aufbewahrung einfach luftdicht verschließen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Ofen auf 180 Grad (Ober- Unterhitze) vorheizen. Sojamilch mit dem Essig gut verrühren. Beiseite stellen. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und Zimt verrühren. Dann mit dem Öl und Sojamilch zu einem glatten Teig mischen (nicht mit dem Handmixer!) und die Schokotropfen unterheben. Den Teig gleichmäßig auf 12 Förmchen aufteilen und bei 180 Grad etwa 13 - 15 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen, dann aus der Muffinform stürzen und komplett abkühlen lassen. Für die Creme Sojamilch und das Mehl in einem Topf mit einem Schneebesen verrühren. Den Topf am Herd langsam erhitzen, bis die Mischung fester wird, dabei ständig rühren. Die Mischung sollte dann die Konsistenz von schwer tropfendem Zuckerguss haben, das wollen wir erreichen. Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung kühl stellen, um sie auf Raumtemperatur zu bringen. In der Zwischenzeit in einer hohen Schüssel mit dem Handmixer die Margarine, Zucker und Bourbon-Vanillezucker gut miteinander verrühren, Mark der Vanilleschote hinzugeben. Wenn die Sojamilch-Mehl-Mischung Raumtemperatur hat, diese esslöffelweise in die Margarine-Zucker-Mischung mixen, dabei immer wieder gut aufschlagen. Am Ende ein paar Tropfen vom Saft der roten Rüben hineingeben, bis ein zarter rosa Farbton erreicht ist.  Zum Zusammensetzen auf die komplett ausgekühlten Cupcakes einen dicken Klecks der Creme streichen und den Cupcakes dann kopfüber in die Kokosflocken tunken. Fertig! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

7 häufige Vorurteile gegen Veganer

3. Februar 2018 Totally Veg! 

7 häufige Vorurteile gegen Veganer Man isst unschuldig sein Hummus-Brötchen im Schulhof /­­ Pausenraum /­­ auf der Familienfeier, möchte nur seinen Gedanken nachhängen und in Ruhe kauen, da passiert es... Jemand setzt sich dazu, man kommt ins Plaudern, und im Laufe des Gespräch findet der andere heraus, dass er vor einem waschechten Veganer sitzt. Die Augen weiten sich ungläubig und heraus kommt ein "Vegan?", gefolgt von einem Vorurteil gegen die vegane Lebensweise. Kennt ihr? Ich auch, und darum wollte ich ein paar sehr häufige Vorurteile richtig stellen. ,,Vegan? Da sind Tiere mehr wert als Menschen... Auch wenn ich es durchaus verstehe, wenn man nach einem langen Tag unter Mitmenschen die ruhige Anwesenheit eines Tieres bevorzugt, so liegen den allermeisten Veganerinnen und Veganern Menschen doch sehr am Herzen. Viele machen sich genau darum Gedanken über Fair-Trade-Produkte und über die Ausbeutung von Menschen in der Mode-Branch. In den letzten Jahren gibt es erfreulicherweise immer mehr vegane Familien (und man setzt doch keine Menschen in die Welt, wenn man sie nicht mag) und gerade Social Media boomt in der veganen Community - weil niemand gerne allein ist, auch nicht allein unter Tieren. Dass uns Menschen also nicht wichtig sind, das stimmt sicher nicht, aber dass Tiere in unserer Gesellschaft nichts wert sind, nur weil sie Tiere sind, das stößt vielen von uns sauer auf.   ,,Vegan? Das sind doch ungewaschene Hippies... Was hat man eigentlich gegen Hippies? Die waren doch mal cool! Jedenfalls: Die vegane Community ist bunt und vielfältig. Eltern, Bankangestellte, Uni-Profs, Ärztinnen, Bauarbeiter, Geschäftsleute, Alleinerzieher...  Veganerinnen und Veganer findet man in allen Lebensentwürfen. Sicher sind auch ein paar Hippies dabei, aber man muss kein Batik-Muster mögen, um vegan zu leben.    ,,Vegan? Da ist man ständig krank! Na klar, weil einem das Fleisch fehlt! So ein Blödsinn - sorry, anders kann ich es nicht formulieren. Nachdem viele Studien zeigen (ich verlinke hier auf den großartigen Dr. Michael Greger, der wichtige Studien umfassend zusammenträgt), dass eine vegane, vollwertige Ernährung der Gesundheit sehr förderlich ist, möchte ich diesen Punkt eigentlich gar nicht mehr diskutieren. Gelegentlich wird dann die Großcousine des Zimmerkollegen des Neffen der besten Freundin als Negativbeispiel angeführt, die eine Woche vegan gelebt hat und der dann alle Haare ausgegangen sind. Okay, auf dem Niveau diskutiere ich natürlich gerne. Neben den wissenschaftlichen Studien kann ich dann immer nur sagen, dass ich seltener und weniger intensiv krank bin als früher und mich einfach körperlich besser fühle - veganen Personen aus meinem Umfeld geht es übrigens genauso. ,,Vegan? Die sind alle so dürr Ich würde es schön finden, wenn vegane Cupcakes und Eisbecher und Schokoriegel schlank und rank machen würden. Aber es sind eben Cupcakes und Eisbecher und Schokoriegel und die haben ebenso Kalorien wie ihre unveganen   Kollegen. Fakt ist: Obwohl im Schnitt vegane Menschen leichter sind als nicht-vegane Menschen, gibt es auch Veganer, die nicht dürr oder schlank sind. Und das ist genauso ok.  ,,Vegan? Da isst man nur nur gesund und bio Ich esse nicht nur gesund. Meine überwiegende Ernährung versuche ich vollwertig und ausgewogen zu gestalten, aber ehrlich - gelegentlich mal Pommes oder Kuchen oder ein Aperol Spritz, das hat schon was. Ich bin vegan, keine Nonne. Genauso versuche ich schon viel Bio-Lebensmittel zu kaufen, aber das geht nicht immer. Mein Mann und ich arbeiten Vollzeit, ich fahre mit den Öffis, da fahre ich nicht extra wegen jeder Kleinigkeit in den Bio-Markt. Ich kenne viele, die genau so eine Mischung haben. Gibt es andere, die wirklich nur gesund und bio essen? Bestimmt, aber das ist sicher bestimmend für die gesamte vegane Community.  ,,Vegan? Die glauben doch, sie sind etwas Besseres Ich gehe nicht mit Heiligenschein herum, nur weil ich keine tierischen Produkte esse, ich sehe mich deswegen nicht als besseren Menschen. Gibt es herzensgute Menschen, die nicht vegan leben? Natürlich. Gibt es Veganer, die richtig fiese und unangenehme Zeitgenossen sind? Klar. Für mich ist an einem Menschen mehr dran als seine Essgewohnheiten - zumal jeder das Potenzial hat, die zu ändern (denn wie viele von euch sind schon vegan auf die Welt gekommen? Dachte ich es mir doch). ,,Vegan? Das ist doch total teuer Oberflächlich gesehen - ja, vegane Produkte können teurer sein. Sojamilch ist teurer als Kuhmilch, Bio-Tofu kostet gerne mehr als Fleisch (was an sich schon ein Wahnsinn ist), manche vegane Eis- oder Käsesorten verlangen fantastische Preise (die man gelegentlich trotzdem gerne zahlt). Einerseits hat das denn Grund, dass Milch, Fleisch und Eier heftigst subventioniert werden, sprich, man zahlt als Endkonsument nicht das Geld, das eigentlich in das Produkt geflossen ist. Andererseits sind viele vegane Produkte oft von kleineren Firmen hergestellt, die noch nicht die Preise anbieten können wie große Konzerne. Aber selbst wenn vegane "Spezialprodukte" teuer sein können  - die Grundlagen einer veganen Ernährung sind es nicht. Mein Mann und ich essen sehr einfach: Kartoffeln, Vollkorn-Nudeln, Reis, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, und das sind alles sehr günstige Lebensmittel! Wenn man es hochrechnet, gebe ich jetzt sogar weniger für Essen aus wie früher, trotz gelegentlicher veganer Goodies. Fallen euch noch mehr Vorurteile gegenüber einer veganen Lebensweise ein? Lasst uns in den Kommentaren diskutieren! Fotos von unsplash-logo Brooke Lark Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Silvester-Trip nach London

15. Januar 2018 Totally Veg! 

Silvester-Trip nach LondonIch habe es nicht so mit Silvester. Auf Kommando lustig und ausgelassen sein? Mäh. Da ich auch noch die schlechte Angewohnheit habe, dass mir spätestens ab 23:00 die Augen zufallen (ich bin über 30, ich darf das), bin ich auf Silvester-Parties auch nicht gerade der Bringer. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich mag Silvester nicht besonders. Ich mag die Tage zwischen Weihnachten und Silvester, wenn man noch wohlig vollgegegessen ist, über das vergangene Jahr nachdenkt und neue Pläne schmiedet (wusstet ihr, dass ich meine Umstellung zum veganen Leben ein Neujahrsvorsatz war?). Aber Silvester selbst... wie gesagt, mäh.  Schon letztes Jahr haben M und ich die freien Tage rund um die Feiertage am Jahresende genutzt, um ein paar Tage in London zu verbringen. Und weil es so schön war, haben wir das heuer wieder gemacht. Es mag widersinnig scheinen, dass ein Silvester-Muffel wie ich extra eine Reise zu diesem Anlass plant, wenn gefühlt alle frei haben und unterwegs sind - für mich macht es allerdings Sinn. Ich liebe, liebe, liebe London und kenne die Stadt mittlerweile recht gut, sprich, die touristischen Highlights habe ich alle gesehen und muss mich darum nicht mit Reisegruppen um die besten Plätze prügeln. Stattdessen lassen wir uns in der Stadt treiben, sitzen im Pub, genießen die festliche Atmosphäre - und wir essen natürlich viel. Veganer Burger am Borough Market Buchstäblich 10 Minuten, nach dem wir aus dem Zug vom Flughafen gestiegen sind, haben wir den ersten veganen Burger in Händen gehalten. Erstanden haben wir ihn am Borough Market, ein kleiner Food Market mit einigem an veganer Auswahl. Der Burger war gut, besonders geschmeckt hat mir das Brötchen und der Knoblauch-Dip, aber es war sicher nicht der beste Burger meines Lebens. Aber er hat das Loch in meinem Bauch, das auf Reisen bei mir zwangsläufig entsteht, bestens gefüllt und war auch eine gute Unterlage für einen Pub-Besuch. Vegane Pizza bei Pizza Express Abends sind wir eingekehrt in eine Filiale von Pizza Express. Dort gibt es eine Pizza mit veganem Käse, und es ist wirklich eine hervorragende Pizza. Der Käse, der dort benutzt wird, ist mild und cremig und hat sogar M's Zustimmung gefunden (der normalerweise keinen veganen Käse mag).  Snacks, Snacks, Snacks Und weil Urlaub war, konnte ich natürlich an den ganzen veganen Snacks an der Tankstelle (!) neben dem Hotel nicht vorbeigehen. So viele Chips wie in London esse ich sonst das ganze Jahr nicht, dazu gab es noch Gummitiere, Schokoriegel und Rohkost-Happen (und nein, ich habe nicht alles auf einmal gegessen, ein wenig Selbstbeherrschung war doch noch über).  ArcelorMittal Orbit im Queen Elizabeth Olympic Park Am nächsten Morgen haben wir ausgeschlafen und sind dann Richtung Olympia Park aufgebrochen. Dort steht der ArcelorMittal Orbit, eine Mischung aus Kunstprojekt und Aussichtsplattform, von dem man einen tollen Blick über London hat. Und er sieht einfach zu cool auf Fotos aus! Der Olympia Park ist auch sehr schön und sehenswert und die Sonne hat extra für uns herausgeblinzelt. Olympische Schwimmhalle Tatsächlich hat es uns in die Gegend verschlagen, weil nicht zu weit vom Olympia Park (zumindest für Londoner Verhältnisse) ein großer Punkt auf meiner To Do-Liste war: Der Temple of Hackney. Das ist ein veganer Fried Chicken Shop, also ein Imbiss, der auf frittierten Seitan spezialisiert ist. Und ja, das ist so toll, wie es klingt. Als der Imbiss aufgesperrt hat, ging die Schlange an hungrigen Essern um den Block, und der Hype ist seitdem ungebrochen. Natürlich mussten wir dort essen gehen! Der Temple of Hackney ist klein, es gibt nur draussen ein paar Sitzplätze, die wir glücklicherweise ergattert haben. Aber ehrlich, ich würde dort auch im Stehen essen, und im Regen und vermutlich auch im Hagel. M und ich haben beide den Temple Burger gegessen, komplett mit frittiertem Hühnchen, Tempeh-Bacon und Käse, dazu Pommes und eine Portion Mac and Cheese. OMG. M und ich reden heute noch wehmütig über das Essen dort. Für mich einer der besten Burger überhaupt, die Mac and Cheese sind auch nicht von dieser Welt. Die Fahrt nach Hackney lohnt sich jedenfalls, ich kann es euch nur ans Herz legen - aber seid nicht überrascht, wenn ihr euch für eure Kalorien anstellen müsst, Geheimtipp ist der Temple of Hackney nicht mehr. Den restlichen Tag haben wir dann übrigens im Essenskoma verbracht. Am Silvestertag sind wir durch die Stadt geschlendert, haben vegane Donuts gefrühstückt, sind in Pubs eingekehrt und haben die festliche Dekoration bewundert. Ein spätes Mittagessen gab es bei Tibits, was ein tolles Buffet bietet mit großer veganer Auswahl - und es schmeckt alles am Buffet gut! Mein Favorit sind aber sicher die Zwiebelringe mit Cocktailsauce. Den Silvesterabend haben wir in unserem Hotelzimmer verbracht, sehr eigenartige britische Game-Shows angeschaut und uns durch die neuen veganen Sandwiches von Tofurky durchprobiert - die sind wirklich gut und ich bin todtraurig, dass es die nicht bei uns gibt. Und nein, ich habe Mitternacht nicht erlebt, sondern bin vorher ins Land der Träume geglitten. Happy New Year! Vegane Vanille-Donuts bei Crosstown Doughnuts Wunderschönes altes Pub, das Blackfriar Carnaby Street Ebenfalls ein schönes Pub, White Horse in Soho Auswahl von Tibits Auswahl von Tibits Tofurky Sandwiches Am Neujahrstag sind wir bald aufgestanden und haben einen Spaziergang vom Bahnhof King's Cross nach Camden unternommen. Der 1. Jänner ist mein veganes Jubiläum (mittlerweile lebe ich neun Jahre lang scho vegan!) und damit für mich ein willkommener Anlass, um mich mit veganen Köstlichkeiten vollzustopfen. Auf dem Camden Market gibt es dazu genügend Gelegenheit, die letzten Jahre sind hier immer mehr vegane Optionen aufgetaucht. Unser erster Stopp in Camden war ein rein vegane Burger-Bar, an der wir uns einen Schnitzel-Burger und Pommes geteilt haben, köstlich! Danach haben wir beim veganen Stand Club Mexikana vorbeigeschaut, wo es unglaubliche Fisch-Tacos gibt, an denen ich einfach nicht vorbeigehen kann, und auch die Loaded Nachos komplett mit Guacamole, Bohnen und hausgemachter Käsesauce haben meinen Namen gerufen. Anschließend gab es noch Pizza und dann war wirklich kein Platz mehr im Bauch! Jedenfalls ein gelungener veganer Jahrestag. Der Bahnhof King' s Cross Street Art in Camden Schnitzel-Burger Fisch-Tacos Pizza mit Gemüse und Basilikum-Pesto Loaded Nachos Am letzten Tag hat der Himmel seine Schleusen geöffnet und es hat geschüttet wie aus Kübeln. Wir haben uns in Le Pain Quotidien geflüchtet und gefrühstückt - Avocado-Toast und Kokosjoghurt mit Nüssen und Obst. Ich mag die Atmosphäre bei Le Pain sehr gerne und so lässt sich auch ein regnerischer Vormittag in London gut verbringen. Bevor wir zum Flughafen gefahren sind, sind wir noch bei Yorica! eingekehrt, einem veganen Frozen Yogurt Shop, um den ein großer Hype entstanden ist. Während die Waffeln zum Frozen Jogurt wirklich gut waren, war das Frozen Yogurt selbst eher nur okay und nicht herausragend. Auch das Cookie, das M auf seinem Yogurt hatte, war sehr trocken und insgesamt würde ich wohl nicht noch einmal extra hingehen - mit veganem Eis sind wir in Österreich irgendwie doch sehr verwöhnt.  Kokosjoghurt mit Früchten, Samen und Nüssen, dahinter Avocado-Toast Frozen Yogurt mit Waffeln von Yorica! Das war unser Silvester-Trip nach London, besser kann ein Jahr für mich nicht enden oder beginnen! Uns hat wieder so gut gefallen und London ist und bleibt einfach meiner liebste Stadt, ganz dicht gefolgt von Toronto. Seid ihr London-Fans? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche 11. - 17. Dezember 2017

18. Dezember 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche 11. - 17. Dezember 2017 Montag M hat ein neues Lieblingsessen: Kokos-Linsen aus dem Slow Cooker. Falls euch Slow Cooker nichts sagt, das ist ein Schongarer, der für euch Gerichte bei niedrigen Temperaturen zubereitet. Üblicherweise wird er für Fleisch gebraucht, aber tote Tiere kommen mir da nicht hinein, pfuipfui. Bei mir kocht der Slow Cooker auf mit Eintöpfen, Suppen, Saucen. Wie eben diese leckeren Linsen in Tomaten-Kokos-Sauce, buttrig-weich gekocht.  Dienstag Am Wochenende haben meine Mama und ich sehr fleißig und ergiebig Weihnachtskekse gebacken (meine liebsten Sorten findet ihr übrigens hier und hier). Ich esse die nicht alle selber, sondern lasse auch Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunde an dem Genuss - und den Kalorien - teilhaben. Und ehrlich gesagt haben sie dort keine lange Überlebensdauer, die armen Kekse.  Mittwoch Kennt ihr das - ihr esst etwas gerne und kocht es immer und immer wieder und irgendwann, ganz plötzlich, wandelt ihr das Rezept etwas ab und aus dem Lieblingsessen ist etwas Abstoßendes geworden? Nein? Dann bin ich es vielleicht nur ich. Jedenfalls haben M und ich vor einigen Jahren wie die Blöden asiatischen Nudelsalat mit Erdnussauce gegessen. Nudeln, Gemüse, Erdnussauce, lecker. Mehrmals die Woche haben wir uns das reingeschaufelt. Bis zu dem verheerenden Tag, als ich etwas zu viel Gurke in den Salat geschnippelt habe und sich der Salat in einen labbrigen, flüssigen Alptraum verwandelt hat, vor dem uns heute noch ekelt. Seitdem gab es keine Erdnussauce mehr. Aber am Mittwoch hatte ich wieder einen Gedanken an die glorreichen Zeiten der Erdnussauce und habe es mal wieder versucht, diesmal mit gebratenem Gemüse. Es war sehr gut, und ich denke, dass die Erdnussauce zurück in unserem Leben ist. Bloß nicht so oft.  Donnerstag Ich habe es endlich versucht - ich habe Kartoffeln in der Mikrowelle weichgekocht. Warum man das tun sollte? Weil es wirklich, wirklich schnell geht und die Kartoffeln super schmecken! Ich benutze meine Mikrowelle recht wenig, aber jetzt wird sie aus ihrem Dornröschen-Schlaf erwachen. Dazu gab es Baked Beans und als Nachtisch ein paar Orangen.   Freitag M und ich waren im neuen Star Wars Film, The Last Jedi. Ich schaue mir die neuen Filme gerne an, als Fan von Star Wars kann ich mich aber nicht wirklich bezeichnen - ich habe die originalen Filme nie gesehen und irgendwie auch keine große Lust darauf, sie anzusehen. Shocking, I know! Mein Mann als großer Star Wars-Fan hat versucht, mich zu motivieren, aber ich tue mir mit Filmen ohnehin schwer, da habe ich eine Aufmerksamkeitsspanne wie eine Büroklammer und verliere zu schnell die Geduld (lustigerweise können Bücher wiederum nicht dick genug sein). Meine Wissenslücke hindert mich aber nicht daran, Gefallen an den neuen Star Wars-Filmen zu finden. Jedenfalls haben wir einen schönen, unterhaltsamen Abend im Kino verbracht. Aber es hat einen Grund, warum der Film in meiner veganen Woche auftaucht: Der neue Star Wars greift Tierrechtsthemen auf. Und ich habe es mir nicht eingebildet, das Internet geht über mit Veganern, die das genauso sehen. Ohne euch hier zu spoilern, es gibt eine halb lustige, halbe ernste Szene über das Essen von Fleisch und eine Szene, in der Tiere freigelassen werden. Die Botschaft, dass alle Lebewesen das Recht auf ein eigenes Leben haben, war für mich sehr stark im Film enthalten. Habt ihr The Last Jedi schon gesehen? Samstag Wir sind in unserem liebsten Restaurant eingekehrt - dem GustaV! Dort gibt es jeden Monat ein neues Sandwich des Monats, und diesen Monat ist es wirklich umwerfend. Mit veganem "Leberkäse", Erdäpfelkas, Sauerkraut und Curry-Sauce. Herrlich! Es war so gut, dass ich eineinhalb Sandwiches gegessen habe und dann aus dem GustaV gerollt bin.  Sonntag Ich war im Schnee laufen! Um ein paar der Vanillekipferl abzutrainieren. Und weil es einfach schön ist. Es waren perfekte Bedingungen für einen Winterlauf - dicke Schneeflocken, aber nicht eisig, und danach gab es eine große Portion Rührtofu und Baked Beans. Und danach habe ich mir einen großen Schoko Weihnachtsmann reingezogen, man will ja nicht unkontrolliert abnehmen, vor allem nicht in der Weihnachtszeit. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 20. - 26. November 2017

28. November 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 20. - 26. November 2017 Montag Die Woche fing beschäftigt an, und ich wollte eigentlich für einen Anlass in der Arbeit später in der Woche etwas backen. Eigentlich. Relativ bald wurde mir klar, dass ich dafür keine Zeit haben werden würde und sattelte um auf Plan B. Dieser Plan inkludierte auch fertigen Mohn- und Nusstrudel von Ankerbrot. Angenehm aufgefallen in der Bäckerei ist mir ein riesiges Schild vor der Türe, das auf die veganen Produkte hinweist, sowie die Auszeichnung von veganen Produkten im Geschäft. Die Strudel sind übrigens sehr gut, wir lieben den Mohnstrudel heiß! Dienstag Zu Mittag gab es Reste vom Vortag - meine Mac and Cheese, in die ich eine große Handvoll Basilikum gegeben habe, wodurch sie grün und fast noch besser geworden sind. Dazu ein wenig rohes Gemüse, wenn die übriggebliebenen Portionen nicht mehr riesig sind, esse ich gerne einfach etwas Gemüse dazu. Mittwoch Heute war der Anlass in der Arbeit, den ich am Montag schon angedeutet habe. Ich spreche hier am Blog sehr selten über meinen Job, einfach, weil es meistens gar nicht hierher passt. Jedenfalls: An diesem Tag war mein letzter Tag bei meinem alten Arbeitgeber. Ich wollte mich verändern und habe darum eine neue Stelle angenommen, die ich im Dezember antreten werden. Zuvor wollte ich mich aber noch bei meinen lieben Kollegen verabschieden, mit denen ich mich in den letzten Jahren wirklich sehr gut verstanden habe. Aus Zeitmangel gab es gekaufte Kekse und Strudel, aber ich habe mich sehr gemüht und alles schön auf großen Platten arrangiert. Die Kekse sind übrigens aus dem Weihnachtssortiment von Hofer (Aldi für euch deutsche Leser), in dem es sehr viel vegane Auswahl gibt. Ich denke, die Naschereien sind gut angekommen und es hat laut Kollegen sehr nach "Nikolaus" gerochen.  Donnerstag Den Tag habe ich mit einem langen Lauf im Sonnenschein gestartet, herrlich! Danach ist meine Mama auf Besuch gekommen, die an diesem Tag ihren Geburtstag gefeiert hat. Happy Birthday, Mama Totally Veg! Wir sind zu Mittag ins GustaV gegangen und haben die köstlichen Sandwiches dort gegessen. Danach wurde gebummelt und wir waren am Weihnachtsmarkt in Salzburg, der just an diesem Tag seine Pforten geöffnet hat. Ein Tipp für alle Veggies und Veganer am Salzburger Weihnachtsmarkt: Die Brezenhütte am Domplatz hat vegane Brezeln, die mit Auberginen- oder Curry-Hummus gefüllt und warmgemacht werden. Lecker! Freitag M und ich haben die Wohnung etwas entrümpelt und einige Dinge entsorgt. M macht sowas sehr viel Spaß, während ich daneben stehe und hoffe, dass wir bald fertig sind. Zur Belohnung für meine Geduld sind wir noch durch IKEA geschlendert und haben im Restaurant die veganen Gemüsebällchen gegessen. Im Schweden-Shop habe ich bei der Hafermilch zugeschlagen, mir schmeckt die Milch von Oatly sehr gut!  Samstag M und ich haben ausgeschlafen und wollten danach gemütlich in der Stadt bummeln. Pünktlich dazu hat es zu regnen begonnen. Der Weihnachtsmarkt war überfüllt, das Wetter wenig einladend - wir sind zurück in unsere vier Wände geflüchtet und ich habe vietnamesische Pho gekocht. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist so ein großer Teller aromatischer Suppe mit viel Gemüse und Reisnudeln genau das Richtige! Ich kann euch übrigens auch nur ermuntern, eure Gewürze dafür im Asiamarkt zu erwerben, ich zahle dort buchstäblich einen Bruchteil für das, was der normale Supermarkt dafür verlangt.  Sonntag Darauf habe ich mich schon lange gefreut: Weihnachtlicher Brunch bei LaMuhr. Dieser Catering-Service hat uns vor drei Jahren auf unserer Hochzeit versorgt, und es ist immer wieder schön, den Brunch in der Vinothek zu genießen. Dieses Mal wurden wir verwöhnt mit Spaghetti Bolognese, gebratener Sojawurst, Linsen- und Karotten-Kren-Aufstrich, Cole Slaw, Heringssalat, Bratapfel mit Vanillesauce, Pumpkin Pie, Glühweinschnitten, Orangenpunsch... Mhm. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Urlaub in Toronto, Niagara Falls, Detroit und Ohio

13. November 2017 Totally Veg! 

Urlaub in Toronto, Niagara Falls, Detroit und OhioVor zehn Jahren haben mein Mann M und ich in Ohio studiert und dort sehr gute Freunde kennengelernt. Wir sind seitdem in Kontakt und haben uns auch 2013 wiedergesehen. Da das nun schon wieder vier Jahre her ist, wurde es Zeit für einen Besuch und so sind M und ich im September nach Nordamerika aufgebrochen, mit einem Abstecher nach Kanada. Es war ein toller Urlaub und wir hatten Glück mit dem Wetter - es war richtig heiß, wir hatten viele Tage weit über 30 Grad, und für uns war das vor dem Herbst und Winter eine gute Gelegenheit, Sonne zu tanken. Gestartet sind wir in Toronto, eine unserer liebsten Städte überhaupt (gleichauf mit London!). Toronto hat das "Großstadt-Feeling", aber ist trotzdem überschaubar, sicher und ist von wunderbarer Natur und dem riesigen Lake Ontario umgeben.   Toronto Financial District Street Art in Toronto Wir haben in einem sehr gemütlichen Bed & Breakfast übernachtet, das ich euch nur ans Herz legen kann. Pauline und Jeff vom Elliott House Bed & Breakfast sind wunderbare Gastgeber und man hat nach einem langen Tag in Toronto das Gefühl als würde man nach Hause kommen. Ich habe Pauline vorab geschrieben, dass M und ich vegan leben, und sie hat für uns Sojamilch, Hummus und vegane Muffins zum Frühstück gekauft, an einem Morgen hat sie uns sogar vegane Waffeln gemacht. Da wir mit dem Auto unterwegs waren, haben wir den Parkplatz genutzt, der zwar extra zu bezahlen ist, aber dessen Erlös an ein Tierheim geht, was uns natürlich besonders freut. Das Bed & Breakfast von außen Vegane Waffeln mit Banane und natürlich Ahornsirup Unser erster Weg in Toronto ging zu Doomie's, einem veganen Junk-Food-Restaurant - anders kann man es nicht bezeichnen. Hier sucht man Clean Eating oder Salate vergeblich, stattdessen gibt es Burger, Frittiertes und allerlei Kalorienbomben. Es war göttlich! M hat den den Fried Chicken Burger bestellt, ich den normalen Chicken Burger, und obwohl beides ausgezeichnet war, waren die Pommes dort nicht von dieser Welt und ich träume noch heute von ihnen. Als Dessert teilten wir uns einen riesigen, warmen Chocolate Chip Cookie, der in einer heißen Pfanne mit Vanilleeis serviert wird. Rückblickend war es ein Fehler, so viel zu essen, da uns beiden dann leicht unwohl war, aber ich würde den gleichen Fehler wohl wieder machen. Chicken Burger Fried Chicken Burger Chocolate Chip Cookie mit Eis Auch ein Highlight in Toronto war sicher das ebenfalls rein vegane Restaurant Fresh, wo es viele frische Salate, Wraps und Suppen gibt. Wir waren dort gleich zwei Mal essen und es war unser liebstes Restaurant in Toronto. M hat sich in den Buffalo Chicken Wrap verliebt, ich fand den Thai Salat mit Erdnussauce und Tofu super.  Buffalo Chicken Wrap Salat mit Tofu und Erdnussauce In Toronto selbst kann ich euch die tolle Aussicht vom CN Tower nur empfehlen, gleich daneben befindet sich die stylishe Steamwhistle Brewery, wo man in schönster Kulisse ein veganes Bier und eine eingelegte Gurke genießen kann.  Steamwhistle Brewery Außerdem lohnt sich ein Ausflug in den Distillery District, in dem man in schöner Atmosphäre bummeln und essen kann. Wir haben in einem kleinen Bistro indische Wraps und Kichererbsen-Salat gegessen. Kichererbsen-Salat Wrap mit Kartoffeln und Chutney gefüllt Ein absolutes Highlight ist auch ein Abstecher auf die Toronto Islands, den vor Toronto gelagerten Inseln. Man hat nicht nur einen fantastischen Ausblick auf Toronto, sondern auch einen wunderschön angelegten Park, der zu langen Spaziergängen einlädt. Weiter ging es zu den Niagara Fällen. Auf dem Weg dorthin hielten wir in St. Catharines, einem Ort etwa 20 Minuten vor den Wasserfällen, für ein Mittagessen an. Dort kehrten wir in das vegane Restaurant Rise Above ein. Wir bestellten Mac and Cheese mit Kale Caesar's Salad und ein Tempeh Bacon Sandwich. Alles ganz ausgezeichnet! Im Anschluss ging es für ein Dessert über die Straße in den veganen Donut-Laden Beechwood Doughnuts, wo man die Qual der Wahl hat. Der Bananen-Kokos-Donut ist einer der besten Donuts, die ich je gegessen habe! Wenn ihr die Niagara Fälle mit dem Auto besucht, kann ich euch einen kurzen Abstecher nach St. Catharines nur empfehlen, da die Gegend direkt rund um die Wasserfälle leider sehr touristisch und wenig vegan-freundlich ist. Die Wasserfälle selbst sind aber wunderschön und absolut beeindruckend! Kale Caesar's Salad Mac and Cheese Tempeh Sandwich mit hausgemachten Pommes Donuts! Schoko, Banane-Kokos, Peanutbutter & Jelly und Snickerdoodle Die Horseshoe Falls mit meterhoher Gischt Die Fälle bei Nacht - auch sehr beeindruckend! Unsere Tour führte uns dann weiter nach Cedar Point, ein großer Vergnügungspark direkt am Lake Erie gelegen. Der Ort bezeichnet sich auch selbst als "Roller Coaster Capital of the World" und das mit gutem Grund. Während andere Vergnügungspark wie Disney eher viel Wert auf das Theming legen, stehen in Cedar Point die schnellen, riesigen Achterbahnen im Vordergrund. Wer auf Nervenkitzel steht, für den zahlt sich der Besuch jedenfalls aus! Und auch als Veganer muss man nicht verhungern, es gibt ein (überschaubares) veganes Angebot im Park. Wir sind bei Melt eingekehrt, die mit veganem Burger und Käsesandwich aufwarten, vorab gab es noch frittierten Tofu. Sehr deftig, aber gut! Obwohl bereits die Halloween-Feierlichkeiten in Cedar Point im vollen Gange waren, war es unglaublich warm und so haben wir den Sommer wirklich verlängern können. Frittierter Tofu mit Dip Veggie Burger Sandwich Grilled Cheese mit Zwiebel Danach ging es Richtung "zweite Heimat", nach Bowling Green, Ohio, wo wir 2007 studiert haben. Für M und ich ist es jedes Mal wie Heimkommen, wir haben dort sehr prägende und schöne Erinnerung gesammelt. In Bowling Green nahmen uns Freunde in Empfang und es war ein sehr herzliches und fröhliches Wiedersehen. Kennt ihr das Gefühl, wenn man jemanden nach langer Zeit trifft und es sich aber so anfühlt, als wäre man nie getrennt gewesen? Wir haben viel Zeit mit unseren Freunden verbracht (wir haben zwei verschiedene Familien besucht), und wir haben es sehr genoßen, mit ihnen zu plaudern, zu lachen, Filme anzusehen und einfach den Alltag zu teilen. Für uns ist es eine große Bereicherung, mit ihnen befreundet zu sein, auch wenn wir uns alle wünschen, uns öfter zu sehen. Unsere Freunde leben übrigens nicht vegan, aber sind sehr interessiert und hilfsbereit, und so haben wir immer ausgezeichnet gespeist. Hier haben wir früher gewohnt! An einem Abend waren wir in einem extrem schnuckeligen Örtchen essen (es sieht orginal aus wie den Gilmore Girls entsprungen). In einem Diner haben unsere Freunde einen veganen Bohnen-Burger für uns ausfindig gemacht, der zwar seltsam aussieht, aber sehr gut geschmeckt hat. Und wie in den USA so üblich waren die Portionen riesig. Grand Rapids Veganer Bohnen-Burger mit Pommes und Salat Ein Mittagessen haben wir in einem Restaurant verbracht, das nur Bowls serviert, die man sich selbst zusammenstellt, mit sehr vielen veganen Optionen. Die Erdnussauce war eine Wucht und der Tofu so lecker! Man sieht, dass die vegane Lebensweise am Vormarsch ist, wenn man auch in kleinen Städten so tolle Angebote findet. Wenn ihr je in der Gegend nahe der großen Seen in Michigan und Ohio seid, kann ich euch einen Besuch direkt an die Great Lakes nur wärmstens ans Herz legen. Die großen Seen sind das, was das Wort sagt: Groß. Man fühlt sich, als würde man am Meer stehen und jeder See bei uns kann dagegen wirklich einpacken. Wir haben eine Schiffahrt auf die beliebte Insel Put-In-Bay unternommen, die süße Souvenirshops, Restaurants und Bars und wunderschöne Natur bietet. Das Wetter war grandios, wir hatten eine Jause eingepackt und sind mit unseren Freunden mit einem Golfmobil über die Insel gedüst. Abends sind wir dann verschwitzt, müde, aber sehr glücklich noch bei Taco Bell eingekehrt, wo man übrigens sehr einfach veganes Fastfood bekommt! Rückblickend war das wohl mein liebster Tag unserer Reise und ich bin sehr dankbar für die schöne Erinnerung an diesen heißen Spätsommertag. Restaurants und Shops auf Put-In-Bay mit den allgegenwärtigen Golfmobilen  Natur auf Put-In-Bay Ein Strand voll mit Muscheln auf Put-In-Bay Unser Picknick: Tofurkey-Sandwich mit Gurkerl und Senf, dazu Maischips, Mandeln und frische Zwetschken. Taco Bell: Unsere liebste Wahl ist der Seven Layer Burrito mit Bohnen statt Beef und ohne Käse oder Sour Cream. Dazu bestellen wir gerne Kartoffeln und Reis. Ein anderes Highlight, das wir mit Freunden verbracht haben, ist ein Besuch auf einer Fruit Farm. Dort gibt es neben frischen Äpfel und riesigen Kürbissen auch liebevoll gestaltete Dekoration zu bestaunen - ich war im Herbst-Himmel, es war herrlich kitschig! Dazu gibt es einen entzückenden Markt, wo man allerlei selbstgemachte Produkte erwerben kann, und das Angebot, auch selbst Äpfel zu pflücken. Man bekommt einen großen Sack, den man bis zum Anschlag mit selbstgepflückten Äpfeln füllen kann. Normalerweise ist das nur am Wochenende möglich, und wir waren an einem Montag dort - als die nette Besitzerin allerdings hörte, das unsere Freunde extra mit Besuchern aus Österreich da waren, machte sie für uns eine Ausnahme. Und so haben wir in der schönen, goldenen Septembersonne Äpfel von den Bäumen geholt, ganz alleine auf dem Feld. Ich habe eine neue Lieblingssorte: Jonathan! Die waren riesig, knackig und süß-säuerlich und am besten schmecken sie frisch vom Baum und noch warm von der Sonne. Auf dem Weg von Ohio nach Detroit blieben wir noch eine Nacht in Ann Arbor, einem schönen College-Städtchen in Michigan, das wirklich sehr vegan-freundlich ist. Hier haben wir in The Lunchroom gegessen. M hat ein Tempeh Sandwich bestellt, ich hatte Mac and Cheese und als Abschluss gab es noch hausgemachtes Eis (Mint-Chocolate Chip und Erdbeer). Ann Arbor war nett, aber leider hatten wir etwas Pech und landeten in einem muffigen, abgewohnten Motel, in dem unser Zimmer streng nach Putzmittel roch. Irgendwie gehört das aber scheinbar zu unserem Urlaub dazu, da wir in jedem Urlaub mit einem Hotel Pech haben. Heute lachen wir aber natürlich schon darüber! Die Innenstadt in Ann Arbor Am Campus der riesigen University of Michigan Mac and Cheese Tempeh Bacon Sandwich mit Chips und Gurkerl Eis zum Dessert: Erdbeer und Mint Chocolate Chip Abschließend waren wir noch in Detroit und sind dort in einem sehr netten Bed & Breakfast geblieben. Auch hier war ein Frühstück dabei, und nach einem E-Mail gab es hier auch reichlich veganes Essen für uns: Kokos-Joghurt, vegane Muffins, verschiedene Sorten Pflanzenmilch, Hummus, Avocado, frische Früchte und sogar Clif-Bars. Wir haben das Frühstück hier sehr genossen! Detroit sieht man zwar noch an, das es eine zeitlang nicht besonders floriert hat, aber es ist doch wieder am Aufstieg. In vielen Gebäuden sind kleine Coffee Shops oder Restaurants angesiedelt. Zu Abend haben wir bei PJ's Lagerhouse gegessen, einem Pub mit guter veganer Auswahl. Das Pub ist schon unter Zeiten der Prohibition in Betrieb gewesen und ist zwar etwas abgewohnt, dafür sehr charmant und mit herzlicher Bedienung. Ich habe das Banh Mi bestellt, ein vietnamesisches Sandwich mit Tofu, M hatte den Burrito. Beides war ausgezeichnet, mein Favorit war aber sicher das Banh Mi. Nahe Detroit liegt das Henry Ford Museum, das ich auch sehr empfehlen kann. Es geht hier zwar in erster Linie um Autos, aber damit auch um einen großen Teil amerikanischer Geschichte. Es sind tolle alte Fahrezeuge und Leuchtreklamen ausgestellt, man kann die Autos der US Präsidenten bewundern, in einem orginalen Diner aus den 1950ern Kaffee trinken, oder im Bus von Rosa Parks auf ihrem Platz sitzen. The Inn on  Ferry Street Frühstück im Bed & Breakfast  Downtown Detroit Downtown Detroit Tofu Banh Mi Burrito mit Bohnen, Gemüse und Queso Henry Ford Museum Henry Ford Museum: Der historische Bus, in dem Rosa Parks ihren Platz nicht für Weiße geräumt hat Henry Ford Museum Picknick nach dem Museum: Eine Auswahl von Whole Foods und Trader Joe'

Meine vegane Woche - 30.10. - 5.11.2017

6. November 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 30.10. - 5.11.2017 Montag Heute gab es meine Version einer Buddha Bowl, weil in meinem Kühlschrank Gemüse übrig war, für das mir kein anderes Rezept einfallen wollte. Eine Buddha Bowl besteht aus verschiedenen rohen oder gekochten Gemüsesorten, einem Getreide wie Reis oder Quinoa und einer Sauce. In meinem Fall habe ich Süßkartoffel zubereitet, Brokkoli mit Zwiebel und Sojasauce angebraten, ein Tzatziki mit Sojajoghurt gemacht und dazu gab es Naturreis und Cocktailtomaten. Sehr lecker!   Dienstag Einer meiner liebsten Tage des Jahres: Halloween! M und ich haben uns daheim eine pikante Platte gemacht, mit veganem Käse, Wurst, Räuchertofu-Schnecken, Erdäpfelkas, Weintrauben, Oliven und Essiggurken. Die passende Beleuchtung hat unser selbstgeschnitzter Kürbis, den wir Ludwig getauft haben, geliefert. Mittwoch Ich habe bei einem Lauf versucht, ein paar der Halloween-Kalorien zu verbrennen, dabei hat es dann auch zu nieseln begonnen und ich war heilfroh, wieder in der warmen Wohnung zu sein. Wir haben uns dann die Reste vom Abend schmecken lassen, danach gab es ein Schläfchen und am Abend TV-Serien und heißen Tee. Ein perfekter Feiertag! Donnerstag M und ich hatten noch frei, und obwohl unsere To-Do-Liste mit so spannenden Dingen wie Recyling-Müll entsorgen, Keller entrümpeln und den Kleiderschrank sortieren gefüllt war, haben wir kurzerhand entschlossen, dass uns diese Aufgaben nicht davonlaufen. Es war ein sonniger Tag in Salzburg, und wir haben stattdessen das schöne Wetter genossen. Mittagessen waren wir bei Uncle Van, wo man sehr gut und günstig vegan essen kann, danach gab es noch einen Kaffee und einen Kürbis-Schoko-Kuchen im GustaV. Gut, dass wir den Tag so genutzt haben - man muss nicht immer pflichtbewusst sein! Freitag Ich habe meine Eltern in Linz besucht, und Papa Totally Veg! lässt sich dann nie lumpen und kocht ordentlich auf, wie ein Risotto auf einem roten Spiegel aus Roten Rüben und Meerrettich, dazu gab es Brokkoli. Außerdem habe ich einen Adventkalender gekauft, in der Chocotega in der Linzer Landstraße gibt es verschiedene zur Auswahl - meiner ist mit Pralinen und Nougat gefüllt und ich bin sehr nett und teile mit M. Vielleicht. Samstag Ich habe den Tag in Linz verbracht, Mittagessen waren wir im Fu Cheng, die unglaublich gute Nudeln machen, danach gab es noch Torte in der Traditionskonditorei Jindrak, die seit kurzem eine vegane Option haben. Außerdem habe ich zu viel Geld für Laufbekleidung ausgegeben, mit der ich aber eine Riesenfreude habe und habe mich mit tausenden anderen durch den IKEA geschoben und die Weihnachtsdeko beäugt. Schön war's! Sonntag M und ich haben schon ewig kein Curry mehr gegessen, was uns aber beiden sehr gut schmeckt. M wünscht sich immer Kartoffeln und Kichererbsen hinein, bei mir muss es Brokkoli sein. Ich mache das Curry recht einfach mit einer Sauce fertiger Curry-Paste, etwas Kokosmilch, ungesüßter Mandelmilch, Zitronensaft und Agavendicksaft, gebratenem Zwiebel und Knoblauch, darin koche ich zuerst die Kartoffeln fast weich, die Kichererbsen dürfen auch schon dazu. Der Brokkoli kommt erst gegen Ende hinein, damit er noch schön Biss hat, dazu gab es Jasmin-Reis. Für uns ein richtiges Wohlfühlessen, in das mich mich hineinlegen könnte, was aber nicht zu empfehlen ist, weil man die Flecken der Curry-Paste nie wieder herausbekommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 16. - 22. Oktober 2017

23. Oktober 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 16. - 22. Oktober 2017 Montag Die Woche fängt am besten mit gleichermaßen schnell zubereitetem wie köstlichem Essen an, findet ihr nicht auch? Ich hatte noch Refried Beans eingefroren (dabei werden Pinto-Bohnen mit Zwiebel, Knoblauch und Gewürzen sehr weich gekocht und dann gestampft), und habe die als Füllung in Wraps gestrichen, M hat sie dann auf unserem Sandwich-Grill knusprig getoastet. Dazu gab es einen knackigen Salat. Mit so einem Abendessen ist der Montag nur halb so schlimm! Dienstag Das vermutlich hässlichste Foto, das je auf einem Blog gesichtet wurde - aber ich möchte hier ja ehrlich sein. Am Dienstag zu Mittag gab es Haferbrei (auch als "Overnight Oats" bekannt), den ich mit feinblättrigen Haferflocken, einer gestampften Banane, Sojajoghurt, Zimt, Leinsamen und gefrorenen Himbeeren anrühre. Zwar hat die Kreation dann die Farbe der Tischplatte, aber ich schwöre, das ist wirklich gut! Ich esse das sehr gerne zu Mittag, vor allem, weil man es am Vorabend schnell zubereiten kann. Mittwoch Esther, mein liebstes Internet-Schwein, deren Abenteuer ich auf Facebook verfolge, hat leider keine gute Woche. Esther ist eine Internet-Sensation - ihre beiden Papas haben sie als vermeintliches Mini-Schwein bekommen und dann schnell festgestellt, dass die liebe Esther nicht zu wachsen aufhört. Tatsächlich ist Esther ein ausgewachsenes Schwein, die aber trotzdem bei ihren beiden Papas bleiben durfte (und die Familie lebt mittlerweile vegan, auch hier ist Esther der Grund dafür). Auf Facebook erzählen sie aus Esther's Perspektive von ihren Abenteuern. Der armen Esther geht es momentan nicht gut, und während Tierartzpraxen auf Meerschweinchen, Hunde und Katzen ausgelegt sind, fehlt einerseits die notwendige Erfahrung mit Schweinen, die nicht einfach zu Speck verarbeitet werden, wenn es ihnen nicht gut geht, und andererseits die Ausrüstung, die man für eine Lady von Esthers Ausmaßen benötigen würde. Die beiden Papas von Esther bemühen sich sehr, ihr eine möglichste gute Behandlung zukommen zu lassen, doch leider gestaltet sich das teilweise schwierig - während eine Behandlung in den USA einfacher wäre, ist es nicht gar so leicht, das kanadische Schweinchen über die Grenze und wieder zurück zu bekommen. Weil sie kein Hund und keine Katze ist, sondern in die Kategorie "Nutztier" fällt, und  daher die "Canadian Food Inspection Agency" für sie zuständig ist, wenn sie die Grenze überqueren sollte. Das muss man sich vorstellen: Man hat ein Familienmitglied, das zutraulich und intelligent wie ein Hund ist, das aber offiziell als Essen eingestuft ist, das nur so viel wert sein soll, wie die Anzahl Würstchen, die man aus jemandem machen kann. Ich habe diese Woche oft an Esther gedacht, und auch an all die anderen Schweine auf dieser Welt, die es nicht so gut haben wie sie. Donnerstag Euch ist sicherlich aufgefallen, dass ich mir mein Essen täglich ins Büro mitnehme. Oft koche ich am Vortag mehr, um dann auch gleich unsere Lunchboxen aufzufüllen, manchmal bereite ich auch extra etwas vor (und momentan gibt es gerne Haferbrei, siehe oben). Gelegentlich reiße ich auch einen Beutel Tiefkühl-Gemüse auf (hier eine Wokmischung), schnippsle etwas frische Gemüse und Nüsse dazu und gebe eine fertige Sauce darüber (Sweet-Chili-Sauce oder auch süß-saure Sauce). Mit Reis dazu ein wirklich schnelles und leckeres Mittagessen! Freitag M und ich haben uns eine kleine Auszeit gegönnt und sind ins Hotel Alpendorf im Salzburger Land gefahren (übrigens nicht gesponsort, aber ich erzähle es euch trotzdem gerne). Dort heißt man auch vegane Gäste gerne willkommen! Gestartet haben wir den Kurzurlaub mit einem Soja-Latte und Kuchen, perfekt! Nach einer Runde im Pool und im Dampfbad haben wir das mehrgängige Abendessen eingenommen. Mousse von der Strauchtomate Ofenkartoffel mit Dip und Gemüse Samstag Wir hatten Glück mit dem Wetter und haben das fabelhafte Herbstwetter für einen Ausflug genutzt. Am Nachmittag haben wir dann hungrig eine Jause im Hotel eingenommen, die uns aber nicht den Hunger auf's Abendessen verdorben hat! Jause: Ravioli mit Pesto Gefüllter Paprika mit Kräutersauce Buchtel mit Vanillesauce Sonntag Zurück daheim erwartete mich eine schöne Überraschung: Eine Flasche veganer Baileys! Ganz neu auf dem Markt und exklusiv im Online-Shop von Veganz erhältlich, besticht diese Sorte einerseits natürlich mit der veganen Rezeptur auf Basis von Mandeln und andererseits mit dem schönen Design (die Flasche schimmert auch ganz zart). Veganz war so nett und hat mir eine Flasche geschickt, danke! Ich habe ihn noch nicht probiert, aber sagen wir es so - ich schleiche seitdem an der Flasche vorbei und überlege mir jeden Morgen, ob es zu viel des Guten wäre, wenn ich mir einfach einen Schuss Baileys in meinen Kaffee kippe. Aber ich habe noch etwas Willenskraft über und möchte den Baileys am liebsten über Vanilleeis probieren, so mochte ich Baileys früher auch am liebsten. Ich berichte euch natürlich sofort, wenn ich die Flasche geköpft habe! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Birnen-Crumble mit Amaretto

9. Oktober 2017 Totally Veg! 

Birnen-Crumble mit AmarettoEs war still hier am Blog! Wer mir auf Instagram folgt, der weiß, dass M und ich auf Urlaub waren. Drei Wochen in Nordamerika, den Kopf ausschalten, herrlich! Wir waren in Kanada und haben außerdem liebe Freunde in den USA besucht. Leider sehen wir einander aufgrund der großen Distanz sehr selten, aber dafür ist es umso schöner, wenn wir endlich wieder Zeit miteinander verbringen können. Wir hatten eine tolle Zeit, haben viel gelacht und den Sommer verlängert - das Thermometer hat sich über zwei Wochen nicht weit weg von den 30 Grad bewegt und so haben wir noch intensiv Sonne getankt und waren viel draußen. Natürlich haben wir auch viel und sehr gut gegessen und hier am Blog wird es bald einen Reisebericht geben!  Vorher möchte ich aber noch ein Rezept mit euch teilen, das von meiner Reise inspiriert wurde und perfekt zum Herbstwetter passt. Wir waren mit unseren Freunden an einem sonnigen Nachmittag auf einer Farm und haben Äpfel gepflückt - und ja, das war genau so idyllisch wie es sich anhört! Ich habe dort einige extrem gute Äpfel gegessen, noch warm vom Sonnenschein. Natürlich war die Ausbeute groß und um die Äpfel zu verarbeiten, habe ich am Abend für die ganze Meute Apple Crumble gemacht. Für elf Personen habe ich zwei riesige Auflaufformen zubereitet, grob angelehnt an mein Rezept hier. Apple Crumble ist eine Art Auflauf aus Äpfeln mit braunem Zucker und viel Zimt, mit einem süßen, knusprigen Topping aus Haferflocken. Ich musste etwas improvisieren, da meine Freundin keine Waage hat (wie in den USA üblich, misst sie ihre Zutaten in Cups), aber ganz ehrlich, die Äpfel waren so gut, dass man ohnehin nicht viel falsch machen konnte. Und der Crumble hat wirklich wunderbar geschmeckt, noch warm aus dem Ofen und mit etwas veganem Vanilleeis serviert. Alle haben brav aufgegessen und der Sohn meiner Freundin ist erst zu Bett gegangen, als versprochen wurde, ihm noch eine Portion für den nächsten Tag aufzuheben. Mit dieser schönen Erinnerung im Kopf bekam ich wieder Lust auf Crumble, habe allerdings im Supermarkt nicht so schöne Äpfel gefunden wie auf der kleinen, idyllischen Apfel-Farm, die wir besucht haben (wen wundert das jetzt?). Stattdessen habe ich eine weitere Variation an Crumble entdeckt - mit Birnen. Und Amaretto! Eine wunderbare Mischung. Der Amaretto unterstreicht das zarte Aroma der Birnen und der Crumble ist ein süßer Nachtisch, aber auch nicht zu mächtig, man kann ihn also getrost am Ende eines Menüs servieren. Ich finde, dass Birnen so schöne Herbstfrüchte sind, dass ich ihnen einfach ein Dessert-Rezept widmen musste. Wie bei Crumble üblich, schmeckt auch dieser am besten warm mit etwas veganem Vanille-Pudding oder Vanille-Eis und mit Freunden geteilt. Birnen-Crumble mit Amaretto (für etwa 6 Portionen) Für das Obst: 1 kg Birnen 2 EL Zitronensaft 30 Gramm brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 4 - 5 EL Amaretto Für das Topping: 100 Gramm Haferflocken (Feinblatt) 50 Gramm Mehl 50 Gramm brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 2 - 3 EL Mandelmilch (oder eine andere pflanzliche Milch) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Birnen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In eine Auflaufform füllen (z.B. für Lasagne) und mit Zitronensaft, Zucker, Zimt und Amaretto mischen. Das Obst dann glatt streichen. Für das Topping alle Zutaten miteinander vermischen, die Masse sollte saftig, aber nicht flüssig sein und es sollten sich Klumpen formen lassen (sollte es zu flüssig sein, lasst es ein paar Minuten stehen, die Haferflocken weichen auf). Die Masse über das Obst bröseln und im Ofen bei 180 Grad etwa 38 - 45 Minuten backen, bis das Topping goldbraun ist und die Birnen weich sind. Noch warm mit etwas Eis oder Pudding servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 28. 8. - 3. 9. 2017

4. September 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 28. 8. - 3. 9. 2017 Montag Am Montagabend gab es mein derzeitiges Lieblingsessen: Nudeln mit cremiger Spinatsauce. Dafür püriere ich einfach tiefgefrorenen (und natürlich aufgetauten) Spinat mit ungesüßter Mandelmilch, Cashewmus und Edelhefelflocken. Ich könnte mich hineinlegen! Darüber streue ich großzügig meinen selbstgemachten Parmesan aus Cashews, Edelhefeflocken und Salz. Auch Popeye würde das sehr gut schmecken! Dienstag Ich habe von daheim aus gearbeitet und Reste gegessen - so sieht es auch irgendwie aus. Es war noch mexikanischer Reis übrig, dazu habe ich ein paar Reste von Linsen in Tomatensauce geworfen, und damit es nicht so eintönig aussieht, ein paar einsame Erbsen aus dem Tiefkühler. So aufregend wie die Beschreibung ist auch das Bild geworden, aber es war wirklich gut! Mittwoch Ich habe mich endlich dazu überwunden, die Broschüre der AMA (die in Österreich erzeugte Agrarprodukte bewirbt und fördert, allerdings davon fast ausschließlich Milch und Fleisch) anzusehen, die Kindern erklären soll, woher Fleisch kommt. Die Broschüre stieß bereits vor ihrer offiziellen Publikation auf heftigen Widerstand und wurde dann auch gar nicht veröffentlicht. Trotzdem finde ich es spannend, was die AMA sich überlegt hätte, um Kindern Fleisch schmackhaft zu machen. Herausgekommen ist ein Märchen, das wirklich sehr gelungen ist - wenn man gerne LSD nimmt, schlechte Texte liest und mit der richtigen Welt noch nie in Kontakt gekommen ist, dann ist es genau das Richtige für einen. Ehrlich: Es ist wie erwartet nicht nur komplett verlogen (die Tiere freuen sich alle so darauf, dass sie jetzt bald Würste und Schnitzel werden), es ist auch richtig schlecht gemacht mit Dialogen und Zeichnungen, die vielleicht ein Zweijähriger toll findet, aber sicher kein Kind im lesefähigen Alter. Die AMA denkt offensichtlich, dass nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder absolute Idioten sind. Und natürlich ist es auch richtig unheimlich: Da flüstert das skateboardfahrende Schwein dem Kind zu, dass es jetzt ,,weg muss, aber das Kind nicht traurig sein soll, weil sie sich bald wiedersehen... auf dem Teller. Wie abartig ist das denn? Vielleicht gibt es als nächstes ein hübsches Bilderbuch für Serienmörder von der AMA, da könnten sie zumindest die Texte beibehalten. Wer dieses Machwerk gerne lesen will, ich habe es hier angesehen. Donnerstag Ich liebe diese Weintrauben in der Sorte ,,Cotton Candy - die sind so gut! Sie schmecken und riechen tatsächlich leicht nach Zuckerwatte. Mein Mann M rümpft zwar das Näschen, aber der mag auch keine Zuckerwatte. Ich hingegen finde sie toll! Freitag Abends gab es ein absolutes Wohlfühlessen: Nudeln mit Pilzsauce und Knoblauchbrot. Besser kann das Wochenende wirklich nicht starten! M hat in der Vergangenheit Schwammerl (Pilze für euch Nicht-Österreicher) gehasst, aber nach dieser cremigen Sauce leckt er sich buchstäblich alle zehn Finger. Am besten genießt man dieses Gericht an einem Freitagabend auf der häuslichen Couch, herrlich! Samstag M und ich haben uns vollmotiviert auf unsere übliche Laufstrecke geworfen, obwohl die Wettervorhersage uns davon abhalten wollte. Schon nach wenigen Minuten hat sich die Vorhersage natürlich bewahrheitet und wir waren bald komplett durchnässt. Wir gehen zwar gerne gemeinsam laufen, aber im kalten Regen herumzuspringen macht wirklich keinen Spaß. Darum ging es nach aufregenden 1.5 gelaufenen Kilometern ab nach Haus unter die warme Dusche. Und was tut man, wenn vom Sport abgehalten wird? Genau, man stopft sich bei einem asiatischen Buffet voll - zumindest machen wir das! Nach einer spontanen Eingebung hatten wir beide Lust auf Frühlingsrollen und obwohl das Buffet vor Fleischgerichten nur so übergeht, gibt es doch einiges für vegane Gäste. Sonntag Ich habe es doch noch geschafft, meine Laufrunde zu drehen! Der Himmel hat lange genug aufgerissen, damit ich im Trockenen laufen konnte. M musste leider mit Schnupfnase zurückbleiben, dem hat der Regen am Vortag den Rest gegeben. Nach dem Lauf gab es für uns beide eine große Schüssel warmes Oatmeal (oder Porridge oder Haferbrei) mit Banane, Mandelmilch, viel Zimt und Walnüssen. Am Nachmittag habe ich endlich (endlich!) mein Rezept für russischen Zupfkuchen perfektioniert. Beim ersten Versuch ist er in der Mitte flüssig geblieben, beim zweiten Versuch hatte die Füllung die Konsistenz von Radiergummi, aber beim dritten Versuch hat es nun geklappt. Das Rezept gibt es bald hier am Blog, ihr dürft gespannt sein.   Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegan in Stockholm

20. August 2017 Totally Veg! 

Vegan in StockholmM und ich haben uns einen großen Wunsch erfüllt: Gemeinsam nach Stockholm zu reisen. Ich war 2011 schon beruflich in Stockholm und war trotz des kurzen Aufenthalts von der Stadt begeistert. M war seitdem sehr neidisch und konnte meine schwedische Schwärmerei nur schwer ertragen. Und nun konnten wir die Stadt endlich gemeinsam besuchen! Abgeflogen sind wir vom Flughafen München, und nach einer aufreibenden, staureichen Anreise mussten wir etwas essen. Zum Glück gibt es im Terminal 2 einen Hans im Glück Burgergrill, der mit mehreren veganen Burgern aufwartet. Der Besuch war so, wie man es bei dieser Kette gewohnt ist - schneller, freundlicher Service, leckere Burger, nur die Pommes hätten etwas knuspriger sein können. Mit vollen Bauch ging es dann nach Stockholm und weiter in unser Hotel, das Mornington Stockholm City. Ich fand das Hotel sehr schön, es ist liebevoll und individuell dekoriert (überall stehen Bücher herum!), und es ist für Stockholm auch nicht zu teuer. Vom Hauptbahnhof ist man etwa 20 Minuten unterwegs, zum Hafen etwa 10 Minuten.  Da an unserem ersten Tag das Wetter strahlend schön war, machten wir uns auf den Weg in eines der coolsten Restaurants: Hermans Vegetarian Restaurant. Dieses rein vegane Restaurant bietet ein Buffet, im Sommer wird am Wochenende gegrillt und man kann im wunderschönen Garten sitzen. Da das Hermans auf einem Hügel liegt, hat man einen herrlichen Blick auf Stockholm und sieht die großen Kreuzfahrtschiffe an einem vorbeiziehen. Wir hatten Glück und ergatterten den perfekten Platz und aßen vom Buffet, bis wir wirklich nicht mehr konnten. Besonders gut haben uns das frischgebackene Brot und die veganen Fleischbällchen geschmeckt, aber eigentlich war alles ausgezeichnet! Besonders bei gutem Wetter ist das Hermans eine unbedingte Empfehlung, wir schwärmen heute noch davon.  Aussicht von Hermans Vegetarian Restaurant Garten im Hermans Vegetarian Restaurant Am nächsten Morgen stärkten wir uns beim Frühstück im Hotel. Wer gerne süß und vegan frühstückt, hat dort Glück: Es gibt neben Mandel- und Sojamilch auch Sojajoghurt und viel Auswahl an Müsli und Obst. M isst lieber Pikantes am Morgen und musste mit der veganen Margarine Vorlieb nehmen.  Dann sind wir aufgebrochen, um eine Bootstour durch Stockholm zu machen. Ich liebe Bootsfahrten und Stockholm sieht vom Wasser aus noch schöner aus! Nach der Bootsfahrt stand uns der Sinn nach etwas Süßem - wie gut, dass es in der Stockholmer Altstadt eine vegane Bäckerei gibt! In der Naturbageriet Sattva findet man Zimtschnecken, Schoko-Croissants und allerlei andere süße Verführungen. Besonders die Zimtschnecken sind eine Wucht!  Am späten Nachmittag wollte ich gerne Pizza essen und wir spazierten zur Pizzeria O'Mamma Mia, von der ich viel Gutes gelesen habe. Das Restaurant ist zwar nicht rein vegan, bietet aber eine große vegane Karte. Das Essen war... in Ordnung. M bestellte den Kebap-Teller, ich die Capricciosa-Pizza. Der Kebap-Teller war ganz gut, aber wir haben schon bessere und liebevoller zubereitete Kebap-Teller in anderen Restaurants gegessen. Die Pizza war insgesamt wenig gewürzt, der vegane Käse hat alles übertönt, die Tomatensauce war nicht herauszuschmecken. Das Essen war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht besonders gut, und da O'Mamma Mia in einer eher abgelegenen Gegend liegt, würde ich nicht noch einmal hingehen. Klarer Fall von Overhype! Abends belohnten wir uns dann aber mit etwas sehr Dekadentem: Ben & Jerry's hat die veganen Eissorten in Schweden bereits auf den Markt gebracht, und wir konnten daran wirklich nicht vorbeigehen. Die Sorte Peanutbutter & Cookies ist fabelhaft, aber es war doch etwas heftig für zwei Personen... Und wo wir gerade bei dekadenten Desserts sind, der Supermarkt ICA hat vegane Chokladbollar! Hinter diesem Namen verbirgt sich eine klassische schwedische Süßspeise -schokoladige Kugeln mit Haferflocken und Kokos, unglaublich köstlich. Und nein, wir haben nicht Eis und Chokladbollar gegessen, das wäre sogar uns zu viel! Am nächsten Tag stand das Vasa-Museum am Programm - ein Museum rund um ein dort ausgestelltes Schiff, das 1628 auf der Jungfernfahrt gesunken ist. Vorher dachte ich mir, dass wir auch bei diesem Museum einem Hype erliegen - wie spannend kann ein einzelnes Schiff schon sein? Es stellte sich heraus: Sehr spannend. Das Museum ist wirklich beeindruckend. Die Vasa ist riesig und ich hatte ständig die Titelmelodie von "Fluch der Karibik" im Kopf, während wir das Schiff bestaunten. Absolute Empfehlung! Wir waren bald am Morgen dort und hatten Glück, noch vor den Touristen-Bussen mit der Vasa alleine zu sein. M und ich sind große Fans von Vergnügungsparks und wir wollten uns Gröna Lund in Stockholm nicht entgehen lassen. Gröna Lund ist der älteste Vergnügungspark in Schweden und ein beliebtes Ausflugsziel für die Stockholmer am Wochenende. Die schönen Buden und liebevoll gestalteten Fahrgeschäfte sorgen für eine tolle, nostalgische Rummelplatz-Atmosphäre! Nach einer wilden Fahrt haben wir langsam Hunger bekommen und wir stellten uns mental auf eine Portion Pommes ein - immerhin sind Vergnügungspark nicht besonders vegan-freundlich! Zur Sicherheit habe ich noch mein Handy gezückt, um zu ergoogeln, ob es in Gröna Lund veganes Essen gibt - und zu meinem großen Erstaunen gibt es auf der Website einen eigenen Abschnitt nur über die veganen Optionen (zwar auf schwedisch, aber es ist zu erraten)! Wir entschieden uns für Burger, sogar komplett mit veganem Käse, auf den mich die Bedienung extra aufmerksam gemacht hat! Außerdem gibt es noch Jackfruit-Tacos, vegane Pizza, Milkshakes... auch als Veganer kann man es sich in Gröna Lund gut gehen lassen. Als Nachtisch gab es noch ein veganes Eis von Langnese ("Choice"), das ich an jedem Eisstand und in jedem Supermarkt gesehen habe, es ist wirklich köstlich! Nach Gröna Lund waren wir erschöpft und da es auch etwas regnete, haben wir eine Verschnaufpause im Hotel eingelegt. Abends meldete sich trotz Burger und Eis doch noch der Magen und M hatte die geniale Idee, in ein Pub in der Nähe zu gehen. Im O'Learys, Pub und Sportsbar, gibt es eine Auswahl an veganen Gerichten, und die Pubs sind in ganz Schweden zu finden. Als wir dort ankamen, war das Pub bummvoll mit fußballbegeisterten Fans. Die Kellnerin quetschte uns auf einen kleinen Tisch und für einen Moment hatte ich Zweifel, ob es eine gute Idee war, als Veganer in so ein Pub zu gehen. M bestellte den BBQ-Burger und ich den Nacho-Teller. Zu den Getränken bekommt man frische Popcorn, die mit Kokosöl gemacht sind, wie uns die nette Kellnerin unaufgefordert erklärte. Mittlerweile hatten wir uns an den Trubel im Pub gewohnt und bei einem kühlen Bier ist es auch leichter, mit den Fans mitzufiebern - zumindest so lange, bis unser Essen am Tisch stand. Ich hatte mir einiges vorgestellt, aber so tolles Essen habe ich nicht erwartet! M's BBQ-Burger war herrlich, mit veganem Fleisch und knusprigen Pommes, und mein Nacho-Teller ging nur so über vor Bohnen, Fleisch, Sourcream, Käse, Guacamole und knusprigen Nachos. Die Portionen waren auch mehr als üppig und danach waren wir sehr satt und glücklich. Schade, dass es das O'Learys bei uns nicht gibt! Sorry für das nicht besonders gute Fotos - aber zwischen all den Fußball-Fans war ich etwas gehemmt, lange herumzufotografieren! Am letzten Tag spazierten wir durch Stockholm, genossen das schöne Wetter und gingen natürlich auch noch essen! Das Hermitage ist ein kleines vegetarisches Restaurant in Gamla Stan (der Altstadt, übrigens gleich schräg gegenüber der Naturbageriet Sattva) mit einem übersichtlichen, aber köstlichen Buffet. Bei unserem Besuch war nur ein Gericht nicht vegan, und alles war köstlich! Außerdem ist es im Hermitage günstig zu essen (und unser Geldbeutel hat nach einigen Tagen Stockholm schon etwas unglücklich gewirkt!). Gerade für Touristen ist es super gelegen. Das war unser Besuch in Stockholm! Ich liebe die skandinavische Metropole und wir hatten eine tolle Zeit dort. Wir hatten es sehr leicht, veganes Essen zu finden, ich habe das Gefühl, das die modernen Schweden die vegetarische Alternative oft zugunsten von veganen Optionen einfach überspringen. Leider bin ich jetzt noch mehr in Schweden verliebt und ich befürchte, dass wir bald einen Roadtrip durch Schweden unternehmen müssen, zumindest, um dieses tolle Eis wieder essen zu können. Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 31. Juli - 6. August 2017

7. August 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 31. Juli - 6. August 2017 Montag M und ich mussten zu Ikea fahren, um einige Dinge für unsere Wohnung zu besorgen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe in so großen Möbelhäusern immer mit Müdigkeit zu kämpfen - vermutlich bin ich überfordert mit den tausenden Duftkerzen und Geschirrtüchern. Da brauche ich eine Stärkung, wie gut, dass es bei Ikea mittlerweile vegane Bällchen gibt, die wir natürlich mit Pommes essen. Dienstag Es war diese Woche unglaublich heiß in Salzburg, und mit "heiß" meine ich 36 Grad. Uff. Da hatte ich Lust auf frisches Obst (und eine kalte Dusche). Ich esse momentan sehr gerne Trauben, und Wassermelone ist natürlich ein Dauerbrenner! Mittwoch Mit einer Freundin habe ich das GustaV in Salzburg besucht, wo ich ein tolles Sellerie-Schnitzerl mit Kartoffelsalat gegessen habe! Und anschließend habe ich meinen ersten Kurkuma-Latte mit Sojamilch getrunken, sehr interessant. Habt ihr das schon einmal getrunken? Donnerstag Es ist immer noch heiß, heiß, heiß. Zum Abendessen gibt es nur noch Dinge, die man nicht kochen muss, in diesem Fall meine grüne Gazpacho und einen Caesar's Salat. Was esst ihr bei dieser Hitze? Freitag Was gibt es Besseres an einem heißen Sommertag, als ein Eis zu essen? Zum Glück sind wir momentan in Österreich sehr verwöhnt mit veganem Eis. Es gibt eine mittlerweile große Auswahl in Biomärkten und Supermärkten (die beste Auswahl gibt es bei Spar). Hier esse ich gerade Kaffee-, Vanille- und Erdbeereis mit einer großzügigen Portion Schokosauce. Habt ihr übrigens schon gehört, dass es noch dieses Jahr das vegane Eis von Ben & Jerry's auf dem österreichischen Markt geben soll? Ich habe es letztes Jahr in den USA probiert und freue mich schon sehr darauf! Samstag Nach einem tollen Lauf am Morgen (unglaublich, dass ich Ex-Sportmuffel das sage!) gab es zu Mittag die Belohnung: Ein Mittagessen im Stiftskeller St. Florian. Zwar kein veganes Restaurant, gibt es dort aber eine unglaublich tolle Auswahl an veganen Speisen, die alle kreativ, köstlich und groß dimensioniert sind. Wir gehen dort sehr gerne hin und freuen uns jedes Mal, wenn der vegane Abschnitt der Speisekarte noch ein wenig größer geworden ist. Gegessen haben wir das Seitan-Schnitzerl mit Pommes, Gnocchi mit Pilzrahmsauce und Salat und als Dessert Topfenknödel mit Marillenkompott und Eispalatschinken. Alles war ausgezeichnet, aber die Eispalatschinken sind legendär! Sonntag Salat, Salat, Salat. M und ich essen gerne riesige Schüsseln voll mit Grünzeug, und dieser hier hat uns besonders gut geschmeckt: Blattsalat, Tomaten, Gurke, Kidneybohnen, Kartoffeln, Tofu und Caesar's Dressing. So lecker und gesund und schnell gemacht (vor allem, wenn der brave Ehemann schnippelt). Eine interessante Erfahrun haben wir auch noch gemacht: Wir haben vegane Würstel ausprobiert, von einem Fleisch-Hersteller aus Deutschland (und ja, ich kaufe auch vegane Produkte von veganen und nicht-veganen Produzenten, genauso wie ich vegane Produkte in einem gewöhnlichen Supermarkt kaufe). Um es kurz zu machen: Diese Würste waren nicht gut. Ich konnte nicht mehr als zwei Bissen essen, die Konsistenz war einfach zu gummiartig. Es gibt zum Glück einen Haufen toller veganer Würstel da draussen auf dem Markt, und ehrlich, wenn man eine Wurst verdammt, weil sie einem nicht schmeckt, ist das nicht besonders clever - es gibt mittlerweile so viel Auswahl! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 3. - 9. Juli 2017

10. Juli 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 3. - 9. Juli 2017 Montag Ich gehöre ja zu den Leuten, die im Supermarkt einkaufen. Kein Wochenmarkt, kein Greißler von nebenan, keine Food-Co-Op, kein Tante-Emma-poliert-die-Karotten-von-Hand-Markt. Ich gehe gelegentlich in den Biomarkt oder ins Reformhaus, weil der Tofu von dort besser schmeckt und es Grünkohl gibt, aber ich kaufe den Großteil meiner Lebensmittel im Supermarkt ein. So, ich habe mich geoutet. Der Grund ist ganz einfach: Angebot und Zeit. Es gibt in meiner Stadt zwar einen Wochenmarkt, der aber an einem Donnerstag stattfindet, ich morgens wirklich keine Zeit habe und der nachmittags verschwunden ist, und das Angebot dort besteht großteils aus Fleisch und Käse. Lange Rede, kurzer Sinn: Als Supermarkt-Käuferin freut es mich dann umso mehr, wenn ich auch im Supermarkt regionales Obst und Gemüse ergattere, wie diese süßen, saftigen, traumhaften Marillen (Aprikosen für die Nicht-Österreicher). Als besonderes Goodie werden in meinem Supermarkt Bananen, sobald der erste schwarze Punkt auf ihnen auftaucht, sofort um 50% reduziert. Super für Smoothies, Oatmeal oder Bananenbrot, ich beschwere mich sicher nicht! Dienstag Auf der A1 (einer wichtigen Autobahn in Österreich) ist ein Tiertransporter verunglückt und hat 7000 Hühner abgeladen. Die Autobahn war stundenlang gesperrt, während die Feuerwehr die Hühner eingefangen hat. Im Radio wurde über den Stau berichtet und über Chicken Wings gewitztelt, aber warum eigentlich so viele Tiere eng aneinander gepfercht in einem Transporter sein müssen und ob das vielleicht etwas mit den spottbilligen Fleischpreisen zu tun hat, wurde nicht erwähnt. Wären es doch Hunde gewesen, dann wäre der Aufschrei perfekt! Mittwoch Wenn man mit ehemaligen Arbeitskollen den Sonnenschein genießt und etwas später nach Hause kommt, dann ist es wunderbar, wenn man noch leckeres Essen eingefroren hat. In diesem Fall wurden die Refried Beans (eine mexikanische Bohnenpaste) aus dem Tiefkühler wiederbelebt und mit Reis, Guacamole, Salat und Tortilla-Fladen serviert. Ich finde es so praktisch, wenn man Selbstgekochtes eingefroren hat! Donnerstag In unserem Haushalt gibt es oft und gerne Salat, gerade M könnte jeden Tag Salat essen - das habt ihr in meiner veganen Woche sicher schon zur Genüge festgestellt! Mit hinein müssen immer Bohnen, Kartoffeln und als neueste Entdeckung gab es eingelegten Tofu-Feta. Habt ihr den schon mal probiert? Wir finden den köstlich. Die Tofu-Würfel sind pikant mit Olivenöl eingelegt und schmecken wunderbar! Freitag Ich bin ja eine brave Einkaufslisten-Schreiberin, ansonsten komme ich mit drei Lollis und einer Packung Klopapier heim und habe den Rest vergessen. Umso ärgerlicher, wenn die Dinge, die man so brav auf die Liste geschrieben hat, gerade nicht im Supermarkt erhältlich sind. Da steht man nun und soll improvisieren (hungrig war ich auch schon). Eigentlich sollte es Nudeln mit Schwammerl-Sauce geben, da es unsere bevorzugten Schwammerl (Pilze) aber nicht gab, habe ich nach laaaangem Hin und Her ein veganes "Hacksteak" in die Sauce geworfen. Wenn man bedenkt, dass ich nach der Enttäuschung vor dem leeren Regal schon so kurz davor war, mich ohne irgendwas zu kaufen beleidigt daheim auf die Couch zu legen, bin ich sehr stolz auf mich! Es war köstlich.  Samstag M und ich waren im GustaV frühstücken, einem wunderbaren kleinen veganen Cafe in Salzburg. M aß ein mediterranes Sandwich mit Hummus, geröstetem Gemüse und Tofu und ich bestellte ein Sandwich mit hausgemachten Cashew-Käse, Pesto und Tomaten. Herrlich! Ich hätte gerne jeden Tag so ein gutes Sandwich. Sonntag Es war sehr heiß an diesem Wochenende und um unsere Kräfte zu schonen, gab es ein kühles Abendessen - Sommerrollen! Mit viel Gemüse, Tofu, Nudeln und Kräutern belegt man sich Reispapier und rollt das Ganze zu einer köstlichen Rolle, die man in reichlich Dip taucht. Meine Rollen sind meistens zu voll, um sie zu schließen, M's Rollen hingegen sind nur mit Nudeln und Tofu gefüllt. So hat jeder seine Eigenheiten! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganer Familienausflug nach Hamburg

2. Juli 2017 Totally Veg! 

Veganer Familienausflug nach HamburgMeine Mama hat letztes Jahr einen runden Geburtstag gefeiert. Und schon wie bei M's und meinem Papa gab es statt Geschenke, die eh keiner braucht, eine gemeinsame Reise. Dieses Mal sollte es nach Hamburg gehen - M und ich haben uns letztes Jahr ein wenig in die Hansestadt und den besonderen Flair verliebt und vermuteten, dass es meiner Mama dort auch gut gefallen würde. Wir haben richtig vermutet, soviel sei schon verraten.   Begonnen hat die Reise mit einem kleinen Schrecken: Jemand hat meinen Koffer vom Förderband am Flughafen entführt. Mein Gesicht wurde immer länger, als mein Koffer nach endlosen Minuten nirgendwo zu sehen war, und nur ein anderer, ähnlicher Koffer einsam seine Kreise am Förderband zog. Schließlich war klar: Da hat jemand die Koffer verwechselt und ist mit meinem aus dem Flughafen marschiert. Einen Besuch bei Lost & Found und der Versicherung, dass mein Koffer sicher wieder zu mir zurückkehrt ("der wird schon merken, dass das nicht seiner ist!"), blieb mir nichts anderes übrig, als ohne Gepäck Richtung Hotel zu fahren. Hunger hatten wir auch schon und so konnte mich nur ein Besuch bei Loving Hut aufheitern. Letztes Jahr hatten wir dort Pech, da leider geschlossen war, heuer war ich sehr froh, dort endlich essen zu können. Das Essen war gut (auch wenn es nicht der beste Loving Hut war, bei dem ich jemals war), der Service freundlich und das Restaurant ist in einer netten Seitenstraße gelegen. Ich bestellte veganes Fleisch mit Gemüse und Erdnussauce. Das "Fleisch" war sehr lecker und zart, nur die Erdnussauce hätte mehr nach Erdnüssen schmecken können. M bestellte gebratene Nudeln und war damit ganz zufrieden, aber hätte sich etwas intensiveren Geschmack gewünscht. Die Sommerrollen hingegen waren ausgezeichnet. Als Dessert teilten wir uns mit meinen Eltern den Bananensplit und die Schokoladentorte, beides war herrlich! Und während des Desserts läutete schließlich auch mein Handy, dass mein Koffer wieder zurück am Flughafen war. Der "Entführer" des Koffers, dem die Sache wahnsinnig unangenehm war, ließ es sich auch nicht nehmen, mir meinen Koffer persönlich zum Hotel zu bringen - Ende gut, alles gut. Am nächsten Morgen unternahmen wir eine Hafenrundfahrt, die mich als Alpenländlerin, aufgewachsen fernab von jedem Hafen, sehr fasziniert - eine ganz eigene Welt! Da störte auch der Regen nicht. Danach ging es weiter zu Peter Pane auf vegane Burger. Dieser Burgerladen bietet vier verschiedene vegane und auch mehrere vegetarische Burger an. Die Burger sind wirklich, wirklich gut und ich esse besonders die Sauce dort sehr gerne (die Mayo zu den Pommes ist von Haus aus vegan!). Da es draußen gerade schüttete, ließen wir uns Zeit mit dem Essen und brachen dann bei Sonnenschein auf, um über die Sternschanze zu bummeln. Obwohl wir vom Burger noch sehr voll waren, etwas Eis hat doch immer Platz und die veganen Sorten bei der Eisbande zwinkerten mir zu. Ich entschied mich für Snickers und Vanille, M für Mousse au Chocolate und Snickers. Obwohl wir ja mittlerweile mit veganem Eis sehr verwöhnt sind, fand ich das Eis wirklich köstlich und sehr cremig. Besonders die Sorte Snickers hat es uns angetan! Abends kehrten wir nach einem langen Stadtbummel nochmal ins Loving Hut ein, um die vegane Pho zu kosten. Pho ist eine traditionelle vietnamesische Suppe mit Gemüse und Nudeln. Die Suppe im Loving Hut war zwar gut, aber ich fand sie für Pho etwas zu fad und bevorzuge mein eigenes Rezept.  Tags darauf ging es in das Miniatur Wunderland, der weltgrößten Modelleisenbahn. Es gibt dort so viel zu entdecken und ich bewundere die Detailliebe, mit der diese Welt gebaut wird. Allerdings empfiehlt es sich, wirklich bald hinzugehen, denn es wird später am Tag unglaublich voll. Wir sind schließlich geflüchtet, um das Musical "Der König der Löwen" anzusehen. Ich habe es zum zweiten Mal gesehen und finde es einfach großartig. Ich bin mit dem Disney-Film aufgewachsen und darum hat die Geschichte um Simba einen besonderen Platz in meinem Herzen.  Abends ging es schließlich noch in das Café Miller, einer gemütlichen Kneipe in St. Pauli. Dort aßen wir vegane Sandwiches und Kartoffelsuppe und einen der besten veganen Käsekuchen - es war der perfekte Abschluss des Tages! An unserem letzten Tag stiegen wir noch auf die Sankt Michaelis Kirche - dem "Michel"- hinauf, von dort hat man einen tollen Ausblick über die Stadt und man vergisst fast die gefühlten tausenden Stufen, die man gerade überwunden hat. Danach ging es auch schon zurück zum Flughafen, und der ist in Hamburg recht veganfreundlich, man findet vor der Sicherheitskontrolle zahreiche vegane Snacks und nach der Sicherheitskontrolle habe ich auch noch veganes Sushi erspäht. M und ich entschieden uns dann aber für eine recht ungewöhnliches Sandwich - Kartoffelbrötchen, Avocado, Sprossen und Apfelmus. Hört sich ein wenig seltsam an, war aber sehr gut! So ging ein schöner Familienausflug zu Ende und meinen Eltern hat es sehr gut gefallen - das war ja die Hauptsache. Ich finde Hamburg toll und werde sicher nicht das letzte Mal dortgewesen sein. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 12. - 18. Juni

19. Juni 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 12. - 18. Juni Montag Schon ewig nicht mehr gegessen: Linseneintopf mit Spinat, Kartoffeln und Reis. Und ja, ich esse gerne Kohlenhydrate. Entgegen dem, was die Low-Carb-Bewegung so unwissenschaftlich in die Welt posaunt, machen Kohlenhydrate weder dick noch bekommt man von ihnen Diabetes. Dienstag Und mehr Kohlenhydrate... hier in Form von einem mexikanischem Kartoffeleintopf mit Mais und Naturreis. Vielleicht bräuchte ich ein "Ich liebe Carbs"-Tattoo? Oder sollen wir einen Carb-Club gründen? Wer ist dabei? Mittwoch Der Tag vor einem Feiertag - herrlich! Ein falscher Freitag also. Darum gibt es etwas Üppigeres - Nudeln mit veganem Hackfleisch und Pilzen, darüber viel, viel Cashewparmesan. Donnerstag Pünktlich um 7 Uhr Früh sind M und ich aus dem Bett gerollt. An einem Feiertag! Wo bleibt mein Applaus? Jedenfalls stand eine Wanderung am Plan und nachdem die Jause eingepackt war, ging es auch schon ins Salzburger Land, wo wir zum Tappenkarsee wanderten. Der Tappenkarsee ist ein schöner Bergsee, dessen Pracht man sich aber vorher durch Schweiß und schmerzende Wadeln beim Weg nach oben verdienen muss! Nachdem wir noch ein wenig höher gewandert sind, haben wir einen tollen Ausblick über den See gehabt, und ich habe mich daran erinnert, dass ich mit leichter Höhenangst gesegnet bin. Was mir nach wie vor ein absolutes Rätsel ist, ist das Essen auf den Hütten. Wir waren bei zwei, und bei einer gab es gar nichts (null! nada!) ohne Fleisch, bei der anderen war die vegetarische Option ein mickriges Käsebrot. Alle, die dort eingekehrt sind, haben sich also nach der anstrengenden Wanderung nach oben Würste und Speck und Käse ins System geknallt. Wie passt denn das zusammen? Kein Wunder, dass M und ich viele der Wanderer überholt haben, mit gesundem Essen im Bauch wandert es sich besser als mit einem Fettklumpen im Magen. Wir hatten übrigens belegte Brötchen, Nektarinen und Müsliriegel dabei. M und ich sind bei weitem keine geübten Wanderer, aber wir konnten trotzdem ein gutes Tempo vorlegen, was aber natürlich auch ein wenig anstrengend war (wie man an meinem roten Gesicht unschwer erkennen kann). Freitag Der EuGH hat entschieden, dass vegane Produkte nicht unter "Milch", "Butter" oder "Käse" verkauft werden dürfen, nachdem ein veganer Hersteller geklagt wurde, der seine auf Tofu-Basis hergestellte Butter als Tofu-Butter verkauft hat. Es dürfen nur Produkte mit diesen Bezeichnungen versehen werden, wenn sie aus "der normalen Eutersekretion von Tieren" stammen (das habe ich mir jetzt nicht ausgedacht). Kokosmilch ist die Ausnahme, weil... ich habe keinen Schimmer. Ist halt so. Nachdem ich diese Meldung gehört habe, und ich meine Augäpfel so weit in den Hinterkopf gerollt habe, dass ich jetzt noch Kopfschmerzen habe, habe ich lange überlegt, ob ich mich zu diesem Unsinn überhaupt äußern soll. Die Argumentation für dieses Urteil war nämlich, dass hier die Verwechslungsgefahr zum herkömmlichen Produkt gegeben ist. Ja klar, Abermillionen Konsumenten verzweifeln täglich nach dem Einkauf im Supermarkt, weil sie schon wieder Sojamilch und Tofuschnitzel gekauft haben - und die Veganer lachen sich ins Fäustchen, haha, da haben wir euch schön drangekriegt! Ernsthaft? Als würde jemand diese Produkte kaufen, wenn er nicht ganz genau weiß, was sie sind - nämlich gesündere und ethisch vertretbare Alternativen zur Eutersekretion von Tieren. Von mir aus können wir Sojamilch jetzt unter "ausgequetschte Bohnenpampe in Wasser" verkaufen, in diesem Fall spricht das Produkt für sich, nicht der Name. Wieder ein Versuch der Tierindustrie, den Fortschritt mit allen Mitteln aufzuhalten, denn was früher so war, darf niemals anders werden, es könnte ja der Geldfluss zum Erliegen kommen. Zum Glück gibt es nichts Mächtigeres, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist - und diese rückständige Tierindustrie ist definitiv schon angezählt. Samstag Warum nicht mal völlern? Zunächst gab es Burger von Salzburg's erstem veganen Foodtruck, den Vleischpflanzerln. Köstlich, besonders der Hamburger mit der tollen Sauce ist eine Wucht! Ich bin froh, ihnen endlich begegnet zu sein. Und danach geht noch ein Eis... Eis geht immer. Das allseits beliebte Restaurant The Green Garden hat gleich neben dem Restaurant eine komplett vegane Eisdiele eröffnet. M hat sich für Kokos und Nougat entschieden, ich mich für Haselnuss und Schoko. Das Haselnuss-Eis war mein Favorit und hat mich an die Süßigkeit Giotto erinnert, aber es war alles sehr, sehr gut. Gerade perfekt für heiße Salzburger Sommer! Sonntag Der Tag hat mit einem gemeinsamen Lauf gestartet - ja, M und ich laufen jetzt zusammen! Nach einigen Anfangsschwierigkeiten (ich im absoluten Schneckentempo, er halb sprintend, halb gehend) haben wir uns zu einem gemeinsamen Tempo zusammengefunden. Mit jemandem zu laufen, ist so viel besser als alleine herumzutraben! Auch wenn wir oft nur nebeneinander herlaufen und uns wenig unterhalten, allein die Anwesenheit des anderen hilft schon. Am Nachmitag haben wir uns "What the Health" auf Netflix angesehen, der Film ist jetzt dort ganz neu verfügbar. Darin geht es um die gesundheitlichen Auswirkungen unseres Fleisch- und Milch-Wahns. Auch wenn für alte vegane Hasen wenig neue Infos enthalten sind, ich finde den Film trotzdem sehr gut gemacht, spannend und mit tollen und inspirierenden Persönlichkeiten. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Kurztrip nach Paris und Disneyland

8. Juni 2017 Totally Veg! 

Kurztrip nach Paris und Disneyland M und ich haben eine Woche Urlaub eingelegt und uns entschlossen, nach Paris zu fahren. Einerseits wollten wir der Stadt der Liebe einen Besuch abstatten, andererseits wissen treue Leser, dass M und ich uns gerne in Themenparks aufhalten und da steht Disneyland Paris natürlich ganz oben auf unserer Liste. Mir ist klar, dass Disney nicht jedermanns Geschmack ist, mittlerweile haben sich aber in unserem Leben Besuche in den Disney-Parks als Fixpunkte etabliert - letztes Jahr waren wir auch in dem Park in Kalifornien und zu unserer Hochzeitsreise sind wir sogar mit Disney in die Karibik gesegelt. Wir genießen die Atmosphäre, die zahlreichen liebevollen Details und natürlich die aufregenden Attraktionen dort, und da wir ja quasi ,,Stammgäste sind, ist eine unserer liebsten Beschäftigungen auch einfach ,,People Watching - auf einem Bänkchen sitzen, Kaffee in der Hand und dem Treiben in Ruhe zusehen. Für den Fall, dass es unter euch Leser gibt, die auch mal gerne Mickey und Minnie die Patschhändchen schütteln wollen - hier ein paar Eindrücke aus den Parks inklusive Tipps, wie man dort als Veganer nicht verhungert. In Paris wollte ich unbedingt nach Montmarte und dort die Wallfahrtskirche Sacre Coeur zu bewundern. Sacre Coeur ist ein ganz besonderer Ort, da man durch die erhöhte Lage einen umwerfenden Ausblick auf Paris hat und die Kirche im byzantinischen Stil erbaut ist, den man in unseren Breiten nicht so häufig sieht. Montmarte ist auch ein ganz entzückender Stadtteil von Paris, der voll ist mit kleinen Shops, Cafes und romantischen Gässchen. Gefrühstückt haben wir im veganen Coffeeshop Cloud Cakes, von dem ich schon viel auf Instagram gesehen habe. Unweit der großen U-Bahn- und RER-Station Châtelet - Les Halles findet sich diese kleine vegane Oase. Im Ernst: Im Gegensatz zu anderen großen Städten wie Berlin, Wien oder Londonhinkt Paris beim veganen Angebot noch hinterher. Es gibt zwar mittlerweile einige vegane Restaurants, aber die Auswahl ist bei weitem noch nicht so groß und gerade in regulären Restaurants oder Cafés ist ,,vegan noch ein absolutes Fremdwort. Cloud Cakes ist da Balsam auf der wunden veganen Seele und bietet in gemütlicher Atmosphäre köstliche Süßspeisen und auch pikante Gerichte an. Das Allerbeste am Cloud Cakes sind aber sicherlich die umwerfenden veganen Croissants, die knusprig, süß und natürlich schön fettig sind - laut M bestehen sie aus Fett und Luft und er meint das auf die bestmögliche Art. Es sind die besten Croissants, die ich jemals gegessen habe, vegan oder nicht! M hatte ein kleines Frühstück bestehend aus Croissant und Kaffee, ich bestellte das große Frühstück mit Brotkörbchen samt Schokoaufstrich, Marmelade und Margarine, Cappuccino, Orangensaft und dem obligatorischen Croissant. Wir saßen am Fenster, haben unsere Croissant mit Schokoaufstrich gegessen und den Lieferanten auf der Straße zugesehen. So stelle ich mir Paris vor! Am Nachmittag waren wir wieder hungrig und wir machten einen Zwischenstopp bei Chipotle, die ich aus den USA gut kenne. Dort gibt es frisch gerollte Burritos, vegan einfach mit Gemüse, Bohnen, Reis, Salsa und Guacamole. Zwar nicht gerade französisch, aber trotzdem sehr gut und sehr zentral gelegen. In Disneyland herrschten sommerliche Temperaturen und wir genossen das warme Wetter. Disneyland Paris ist leider noch nicht so vegan-freundlich wie andere Parks, aber generell ist die Qualität des Essens nicht besonders hoch. Wenn ihr dorthin fahrt, behaltet also im Kopf, dass euch keine besonderen kulinarischen Ergüsse erwarten, ihr aber gleichzeitig auch nicht verhungern werdet - auch als Veganer nicht. Aber ich bin ohnehin nicht wegen des Essens dort! Trotzdem hier ein paar Eindrücke der veganen Optionen, die wir so gegessen habe - schaut doch auch mal in meine anderen Berichte hinein oder werft einen Blick auf Instagram. Vorab die Menüs anzusehen, um herauszufinden, was die einzelnen Restaurants so anbieten, zahlt sich immer aus. Einige vegane Köstlichkeiten haben wir dennoch entdeckt, bitteschön: Ein veganes Sandwich hat sich gefunden, mit vielen Körndl'n drauf, reichlich belegt mit knackigem Gemüse und getrockneten Tomaten. Köstlich und füllend! Das Agrabah Café (im Stil von Aladdin & Co) bietet für Veganer in Disneyland Paris immer noch die beste Auswahl - hier gibt es eine reichhaltige Auswahl am orientalisch inspirierten Salat-Buffet und außerdem Reis, Couscous, Gemüse, Kartoffeln und natürlich jede Menge Hummus! M und ich lieben das Restaurant heiß. Salat mit Pommes ist irgendwie ein veganes Verlegenheitsessen, wenn es eben nichts anderes gibt, aber dieser Salat mit Linsen und Bulgur war wirklich gut. Und die Potato Wedges waren heiß und fettig, so wie sie sein sollen. Vapiano hat Einzug gehalten in Disney Village und macht es für Veganer nun viel einfacher! Ich liebe die Nudeln mit Tomatensauce und frischem Spinat und M schwört auf die Bruschetta Pizza ohne Käse. Wenn ihr schon in Frankreich seid, schaut doch mal in einem französischen Supermarkt hinein. Der Supermarkt-Riese Auchan ist eine RER-Station von Disneyland Paris entfernt und bietet doch schon einige vegane Köstlichkeiten  - wenn man sich erst an den beissenden Fischgeruch gewöhnt hat, der durch den Markt wabert. Ich finde die französischen Soja-Joghurts ausgezeichnet, M ist süchtig nach dem Schoko-Haselnuss-Pudding (der original wie Monte schmeckt) und auch die Kekse haben es uns angetan, die man übrigens auch in vielen Raststationen und kleineren Supermärkten bekommt. Für uns war es mal wieder ein schöner Ausflug mit Altbekanntem und vielen neuen Eindrücken. ? bientôt, Paris! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Kokostorte - wie Raffaello!

11. Mai 2017 Totally Veg! 

Vegane Kokostorte - wie Raffaello!Heute gibt es wieder mal etwas Süßes am Blog! Perfekt für alle Feiertage, Geburtstage, Mutter-, Vater- und Oma-Tage, oder sonstige Anlässe, an denen man sich das Leben versüßen sollte. Ich wurde für eine Familienfeier gebeten, eine Torte zu backen. Nach so einem Wunsch geistern mir dann länger Ideen für ein süßes Projekt im Kopf herum, bis sich schließlich eine davon durchsetzt, und dieses Mal hat eine Packung Kokosmilch in meinem Küchenkasten besonders laut geschrien: Eine Kokostorte sollte es sein. Luftig und leicht und süß und am besten geschmacklich ähnlich wie Raffaello, die ich früher sehr gerne gegessen habe. Und was soll ich sagen - für mich ist die Torte ein Volltreffer geworden. Ich finde sie mit dem lockeren Boden, der zart nach Kokos und Mandeln schmeckt und dem süßen, cremigen Topping wirklich köstlich, dazu passt besonders ein starker Kaffee - herrlich. Wenn ihr noch nicht überzeugt seid, folgendes darf ich euch noch erzählen: Ein Familienmitglied ist gerade (erfolgreich!) am Abnehmen und gönnte sich aber zum Anlass ein Stück der Torte. Nach dem ersten Bissen gab es folgende Reaktion: "Boah, die Torte ist so gut, da pfeif' ich auf jede Diät!"* Backen also auf eigene Gefahr, ich habe euch gewarnt. Kokostorte Für den Teig: 230 Gramm Mehl 50 Gramm Kokosraspeln 70 Gramm gemahlene Mandeln 150 Gramm Zucker 1/­­4 TL gemahlene Vanille (oder 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt) 1 EL Backpulver 1/­­2 TL Natron 1/­­2 TL Salz 80 ml Öl 300 Gramm Kokosmilch 2 EL Essig Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und an den Seiten einfetten.  Alle Zutaten bis auf Öl, Kokosmilch und Essig in einer großen Schüssel gut vermischen. Dann Öl, Kokosmilch und Essig hinzugeben und einen glatten Teig daraus rühren. Im Ofen etwa 30 - 40 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Teigs gestochen, sauber wieder herauskommt. Etwa 30 - 45 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herauslösen und komplett auskühlen lassen. Für die Creme: 150 ml Sojamilch 2 EL Mehl (ca. 20 g) 100 Gramm pflanzliche Margarine, weich 50 Gramm Zucker 1/­­4 TL gemahlene Vanille (oder 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker oder 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt) In einem Topf die Sojamilch mit dem Mehl auf niedriger Hitze unter ständigen Rühren mit dem Schneebesen erhitzen, so lange, bis ihr eine puddingartige Masse erhalten habt, die schwer vom Löffel tropft. Die Masse kühl stellen, um sie auf Raumtemperatur zu bringen. Die Margarine, den Zucker und die Vanille mit dem Handmixer gut verrühren. Dann die abgekühlte Sojamilch-Masse esslöffelweise hinzugeben und weiter ordentlich aufschlagen. Kurz kühl stellen (etwa 30 Minuten), damit die Creme etwas fester wird Zum Zusammensetzen: Erdbeermarmelade, fein passiert (oder eure liebste Marmelade) Kokosraspel Frische Beeren, gewaschen und gut abgetrocknet Die Torte oben gleichmäßig dünn mit Marmelade bestreichen. Die Creme auftragen, mit Kokosraspel bestreuen und nach Wunsch mit frischen Beeren belegen. Et voil?! *Das Familienmitglied hat anstatt "pfeifen" einen etwas deftigeren Kraftausdruck verwendet, um die Begeisterung zum Ausdruck zu bringen, aber eben jener ist wenig appetitanregend und wurde darum von mir ersetzt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Müsli-Brötchen mit extra Protein!

19. April 2017 Totally Veg! 

Vegane Müsli-Brötchen mit extra Protein! In letzter Zeit habe ich meine Liebe zum Backen von Brot entdeckt. Es geht viel schneller als man denkt (wie dieses Rezept), und man weiß ganz genau, was im Brot drinnen ist. Ich backe am liebsten mit Vollkorn-Dinkelmehl und gebe Nüsse, Samen und viele Haferflocken in den Teig, damit das Ergebnis herzhaft und abwechslungsreich ist. Meistens backe ich am Wochenende und wir essen das Brot die Woche über - und es hat etwas unheimlich Beruhigendes, die  Wohnung mit Brot-Duft zu füllen und den frischen Laib aus dem Ofen zu holen. Gerade im Vergleich den Back-Automaten, die momentan überall wuchern, fällt mir die Qualität von Selbstgebackenem noch mehr auf - mein Brot ist auch nach mehreren Tagen noch frisch und saftig, was ich von dem im Supermarkt nicht gerade behaupten kann! Damit es nicht immer Brot ist, habe ich mich an Brötchen versucht (oder besser gesagt, an Weckerln, so wie wir Österreicher sie nennen). Eignen sich super für Sandwiches oder ein gemütliches Frühstück mit Aufstrich! Sie sind saftig, herzhaft und das Soja-Joghurt macht einen feinen Geschmack und gibt den Brötchen einen ordentlichen Eiweiß-Boost. Anstatt purer Haferflocken könnt ihr auch eine Müsli-Mischung verwenden mit Nüssen und Rosinen, was sicher auch durch die Süße sehr lecker ist - allerdings sind Rosinen in unserem Haushalt Fruchta non Grata und in Backwaren zu meinem Leidwesen durch M strengstens verboten. Mir schmecken die Brötchen am besten mit etwas Avocado und Knoblauch, oder auch süß mit Erdnussbutter und Marmelade! Müsli Brötchen (für 6 - 8 Stück) 100 Gramm Dinkelmehl 350 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl 1 Packung Trockenhefe 10 Gramm Salz 2 TL Agavensirup (oder Ahornsirup) 40 Gramm Haferflocken + mehr zum Bestreuen 50 Gramm gehackte Walnüsse (oder andere Nüsse) 200 Gramm Soja-Joghurt Eventuell etwas Wasser Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Trockenhefe, Salz, Haferflocken und Walnüsse vermischen. Mit dem Soja-Joghurt zu einem glatten Teig kneten. Wenn das gut klappt, weiter zum Formen der Brötchen. Wenn der Teig zu trocken ist und sich nicht formen lässt, fügt ihr etwas lauwarmes Wasser dazu (etwa 100 ml, aber mit weniger beginnen und schön weiter kneten), damit er sich gut durchkneten und formen lässt. Daraus 6 - 8 Brötchen formen, diese auf ein Bachblech mit Backpapier setzen und mit etwas Haferflocken bestreuen. 20 - 35 Minuten backen, bis die Brötchen leicht gebräunt sind und ein Zahnstocher, in die Mitte des Brötchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

18 Rezepte für vegane Ostern

11. April 2017 Totally Veg! 

18 Rezepte für vegane Ostern Ostern ist fast da und die obligatorischen bunten Eier machen seit Monaten (ja, wirklich) die Supermärkte unsicher. So unschuldig Eier als Symbol auch sind, für Hühner sind sie eine Qual, die unweigerlich mit dem Tod endet. Und auch Milchprodukte sind leider kein Spaß für Kühe und ihre Kinder. Aber wer braucht schon Eier oder Milch oder Fleisch? Das ist doch alles sooo 90er, wirklich altmodisch - für gutes Essen braucht man das nicht! Und damit euer Osterfest auch ohne tierische Produkte ein voller Erfolg wird, wollte ich euch noch Rezepte für euer Osterfest mitgeben, die auf diesem Blog schon lange eine gute Figur machen und zu Ostern passen - egal, ob ihr das Mehlspeisenbuffet bei der Familienfeier bestücken wollt, eine Jause anbietet oder zu Mittag am Ostersonntag aufkocht. Ich denke, dass ihr hier fündig werdet und wünsche euch ein köstliches Osterfest! Osterstriezel - der Klassiker zu Ostern (ich esse den am liebsten mit veganem Schokoaufstrich) Donut Muffins (mehr Verwendung für den veganen Schokoaufstrich) Mohnschnecken - wie Zimtschnecken, aber mit köstlich süßer Mohnfüllung Karottenkuchen, der Klassiker am Blog, auch für Anfänger super geeignet! Blondies, die helle Schwester des Brownies und nicht minder lecker Pudding-Streusel-Kuchen, perfekt für die Kaffeetafel, um die Schwiegermutter zu beeindrucken Bounty Torte, ebenfalls ein Klassiker am Blog und von vielen Lesern heiß geliebt Schoko-Kokos-Pralinen, schmecken sündig, sind aber aus ganz wenigen Zutaten gemacht und viel gesünder als der ordinäre Osterhase Kartoffelsalat mit grünem Spargel - das perfekte Rezept in der Spargelzeit! Pasta mit Bärlauch und Pilzen, denn die Bärlauch-Zeit muss genutzt werden! Rührtofu, ein Muss zum Osterfrühstück und viel besser für die Hühner als Eierspeise! Linsenburger schmecken auch mit Kartoffelpüree und Gemüse! Hummuspizza, wenn ihr nach dem Nester suchen eine Stärkung braucht Erdäpfelkäse, ein klassischer österreichischer Aufstrich Einfaches Dinkelbrot, um Gäste beim Oster-Brunch zu beeindrucken! Bärlauch und Spinat Sauce, super zu Nudeln, in Sandwiches oder auch als Dip Liptauer, der ebenfalls super zu frischem Brot schmeckt Kokos-Himbeer Overnight Oats für das gesunde Oster-Frühstück, nach dem man anschließend sogar noch spazierengehen kann. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche 27.3 - 2.4. 2017

3. April 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche 27.3 - 2.4. 2017 Montag Wie fängt die Woche besser an als mit einem köstlichen Linsenburger? Genau, schöner geht es fast nicht! Die Linsenburger stehen bei uns nach wie vor hoch im Kurs und auch einige Tage später schmecken sie noch immer fabelhaft! Dienstag Oatmeal (oder Porridge oder Haferbrei) steht bei uns immer gewaltig hoch im Kurs. Wenn ich abends noch in den Yoga-Kurs gehe, esse ich gerne davor eine Schüssel voll mit cremigen, köstlichen Haferflocken. Neuerdings ist das meine liebste Kreation: Ich zerstampfe im Topf eine reife Banane, gebe Haferflocken, Wasser und Zimt dazu und koche die Haferflocken, bis sie weich sind. Anschließend rühre ich einen Löffel (oder zwei) Erdbeermarmelade und eine Handvoll gefrorene Himbeeren hinein. Köstlich!  Mittwoch Wieder zeige ich euch meinen Büro-Lunch: Couscous-Salat mit Falafel und Tzatziki. Alles selbstgemacht, alles köstlich! Nur etwas weniger Knoblauch hätte ich für das Tzatziki nehmen sollen, aber meine Kollegen waren zu höflich, um sich darüber zu beschweren.  Donnerstag Diese Woche bin ich immer ins Büro geradelt. Nachdem ich dafür knapp eine halbe Stunde brauche, komme ich dann meistens hungrig im Büro an. Als Frühstück gibt es dann gerne eine Banane und ein paar gesunde Kekse (die hier wenig fotogen aussehen, aber wirklich, wirklich gut sind).  Freitag Eine liebe Arbeitskollegin hatte ihren letzten Tag und ich habe ihr einen kleinen veganen Goodie-Bag zusammengestellt, voll mit Dingen, die ihr hoffentlich Freude machen. Samstag Auf Eltern-Besuch - nach einem schönen Lauf am See (übrigens bin ich eine absolute Lauf-Anfängerin) gab es herrliches Risotto mit Pilzen, vom Herrn Papa gekocht.  Sonntag Am Sonntag habe ich mich köstlich über dieses Video amüsiert, in dem eine Kuh seelenruhig auf einem Hundekissen Platz nimmt. Mir zeigt dieses Video wieder, wie wenig unterschiedlich Kühe und Hunde sind - alle empfinden Freude, Neugier und Leid gleichermaßen. Trotzdem sind die einen unsere treuen Begleiter und die anderen werden gegessen. Wie wäre ein Umstieg auf eine vegane Ernährung und damit weder Kuh noch Hund verspeisen? Zum Abschluss des Wochenendes gab es dann noch köstliche Mac and Cheese, mit einer üppigen, dicken Sauce... lecker! Das Rezept kommt dabei komplett ohne Öl oder Margarine aus - hättet ihr daran Interesse? Facebook: www.facebook.com/­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 13. - 19. März 2017

21. März 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 13. - 19. März 2017 Montag Ich war auf Urlaub! In Dublin! Es war sehr schön und ein Reisebericht folgt bald. Montag war bereits unser letzter Tag, den wir nutzten, um in Dublin noch ausgiebig zu spazieren - dort hat der Frühling nämlich schon Einzug gehalten. Am Bild seht ihr das Trinity College, wo bereits die Bäume blühen und die Wiesen irisch grün sind. Dienstag Mein Geburtstag - und wer mich kennt, der weiß, dass ich auf Geburtstage sehr viel Wert lege. Immerhin zwinge ich M auch zu seinem Geburtstag, sich über die Maßen zu freuen (die Ironie entgeht mir nicht). Zu meinem Geburtstag sind meine Eltern und meine Oma angereist und wir haben uns bei einem asiatischen Buffet die Bäuche vollgeschlagen. Am Nachmittag ging es dann nach einem Glas Spritzigem ab auf die heimische Couch zum Lesen und für eine Runde Netflix (schaut noch wer von euch so gerne Call the Midwife?), es war ein sehr schöner und entspannter Geburtstag! Mittwoch Nach all der Urlaubs- und Geburtstagsvöllerei war es Zeit für gesundes Essen, in diesem Fall eine herzhafte Gemüsesuppe mit Spaltererbsen und Kartoffeln. Donnerstag Mein Mann und ich nehmen unser Essen immer ins Büro mit. Meistens sind das Reste vom Abendessen, wo ich einfach mehr Portionen vorkoche. Wenn wir am Abend hungrig waren und alles aufgegessen haben, dann schneide ich uns gerne etwas Gemüse und mache mit Bohnen daraus einen leckeren Salat! Freitag Ich habe mein Geburtstagsgeschenk das erste Mal ausgeführt - von meinen Eltern habe ich ein neues Fahrrad bekommen. Nachdem ich zwei Jahre lang über mein altes, schweres, durch einen Sturz etwas entstelltes Rad gejammert habe, hatten sie wohl genug davon und mir kurzerhand ein neues geschenkt! Dieses Rad hört auf den Namen Elvira (ist sie nicht hübsch?) und sie durfte mich in die Arbeit und in den Biomarkt tragen. Samstag Mit Ms Familie waren wir bei La Muhr zum veganen Brunch. La Muhr ist ein Catering-Service und das nette Team hat unsere vegane Hochzeit ausgerichtet. In der hauseigenen Vinothek gibt es regelmäßig vegane Veranstaltungen wie den Brunch, den wir immer gerne besuchen. Dieses Mal war das Motto ,,Hakuna Matata und entsprechend gab es allerlei afrikanisch inspirierte Köstlichkeiten wie Gemüse Tajine mit Bulgur, Hummus, Datteln, Falafel und Baklava. Es war so gut, dass ich gegessen habe, bis mir leicht unwohl war (#intuitiveeating #not). Sonntag Nach einem gemütlichen Frühstück zu zweit (mit mexikanischem Tofu, gerösteten Kartofferl und Avocado-Brot) waren M und ich wieder auf dem Weg zu den nächsten Feierlichkeiten. Ms Oma feierte einen runden Geburtstag und zu diesem freudigen Anlass kam die ganze Familie zu Kaffee und Kuchen zusammen. Und es gab sogar eine köstliche vegane Bananenschnitte!   Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Typische Speisen in Vegan - Ideen für Frühstück, Mittag, Abend

26. Februar 2017 Totally Veg! 

Typische Speisen in Vegan - Ideen für Frühstück, Mittag, AbendWenn ich anderen erzähle, dass ich vegan lebe, sehe ich oft einen glasigen Blick in ihren Augen - gefolgt von der Frage "Was isst du denn eigentlich?". Manche Veganer können sich darüber furchtbar aufregen.. wie ignorant doch manche Menschen sind, das muss man doch wissen - der Blutdruck steigt. Aber ich finde die Frage berechtigt. Wenn sich jemand noch nie mit veganer Ernährung beschäftigt hat (und ja, das ist der Großteil der Menschen), dann ist der einfachste Weg zur Beantwortung dieser Frage, sich seinen eigenen Speiseplan vorzustellen, und alles, was nicht vegan ist, davon abzuziehen. Tatsächlich bleiben dann oft nur mehr trockenes Brot, trockene Kartoffeln und rohes Gemüse über. Womit wir wieder bei der Frage sind - ist das denn alles, was du isst? Ich kann da durchaus Verständnis aufbringen, und ehrlich gesagt stelle ich auch nicht immer die gescheitesten Fragen. Wenn ihr gerne einen Ausflug in die vegane Küche unternehmen wollt, aber nicht genau wisst, wie ihr denn euren liebgewonnen Speiseplan umstellen sollt: Hier Ideen, wie euer gewohntes Essen in vegan aussehen könnte. Ich habe mich an meine nicht-vegane Zeit erinnert, Kollegen auf den Teller gelinst, Freunde befragt, dann daraus einen "typischen" Speiseplan gebastelt und entsprechende vegane Alternativen überlegt. Als Bonus gibt es auch noch eine gesündere vegane Variante, wenn ihr euch noch etwas besonders Gutes tun wollt! Frühstück Marmelade- oder Honigbrötchen Vegan | Brötchen Margarine und Marmelade oder Agavendicksaft Bonus | Vollkornbrot mit Erdnussbutter und Marmelade Brötchen mit Wurst und Käse Vegan | Brötchen mit veganer Wurst und veganem Käse (es gibt mittlerweile viel Auswahl im Supermarkt!) Bonus | Vollkornbrot mit dünn geschnittenem Räuchertofu und Senf Croissant oder Gebäck aus der Bäckerei Vegan | In Bio-Märkten gibt es süßes Gebäck auch in veganer Form! Oder ihr wählt ein Brötchen und nehmt euch einen fertigen veganen Aufstrich mit. Bonus | Schon mal Kekse zum Frühstück gegessen, die noch dazu gesund sind? Halten sich gekühlt locker vier Tage. Knuspermüsli mit Joghurt oder Milch Vegan | Veganes Knuspermüsli mit Sojamilch oder Sojajoghurt (besonders gutes Knuspermüsli bekommt man im Biomarkt!) Bonus | Apfelstrudel Oatmeal Fruchtjoghurt mit Obst Vegan | Fruchtiges Soja-Joghurt mit Obst Bonus | Mein Super-Power-Frühstück mit Chia Mittagessen Döner Vegan | Veganer Döner (aus dem Supermarkt) in der Pita-Tasche mit Gemüse und selbstgemachtem Tzatziki (dazu einfach eine Gurke fein reiben und mit viel Knoblauch, Soja-Joghurt, einem Spritzer Agavendicksaft und Salz abschmecken). Bonus | Selbstgemachte Falafel mit Tzatziki auf Naturreis mit Salat Leberkäse-Semmel oder Hamburger Vegan | Aus dem Supermarkt: Veganer Leberkäse oder veganes Hamburger-Patty im Brötchen Bonus | Meine genialen Linsenburger Spaghetti mit Fleischsauce Vegan | Warum nicht einfach Tomatensauce nehmen? Und noch ein paar Linsen und frische Kräuter hineingeben? Bonus | Vollkorn-Spaghetti wählen Schnitzerl mit Kartoffelsalat Vegan | Veganes Schnitzerl findet sich mittlerweile in jedem Supermarkt! Den Kartoffelsalat mit veganer Mayo machen oder einen fertigen Kartoffelsalat ohne Mayo kaufen. Bonus | Ganz ehrlich, meine Linsenburger passen auch super zu Kartoffelsalat. Und kennt ihr schon meinen selbstgemachten Kartoffelsalat? Pizza mit Schinken VeganVegane Pizza mit viel Gemüse und veganem Käse Bonus | Vollkorn-Teig wählen und habt ihr schon mal statt Käse Hummus auf einer Pizza probiert? Wokgericht mit Huhn vom Asiaten Vegan | Die meisten Asiaten bieten auch eine knackige Gemüsepfanne, besonders gut ist es, wenn ihr euch noch ein paar Cashewkerne drüber streut. Bonus | Mit Naturreis servieren! Gulasch VeganKartoffelgulasch ist so ziemlich das Beste! Bonus | Mit Vollkornbrot und einem knackigen grünem Salat servieren. Abendessen Brötchen mit Aufstrich VeganVegane Aufstriche gibt es im Supermarkt in Hülle und Fülle! Bonus | Vollkorn-Brot  wählen - und der beste Aufstriche ist eine gestampfte Avocado mit etwas Knoblauchpulver. Rührei Vegan | Schon mal meinen veganen Rührtofu gemacht? Bonus | Gegen Ende der Zubereitung des Rührtofus noch eine Handvoll frischen Spinat unterheben, bis dieser zusammengefallen ist. Mit Vollkorn-Brot servieren. Nudelsalat mit Johurt-Dressing Vegan | Nudelsalat lässt sich super-schnell auch mit fertigem veganen Dressing zubereiten, für's Gemüse eignen sich entkernte Gurke, Mais, Radieschen, Erbse oder Artischocken. Oder kennt ihr schon meinen Party-Nudelsalat? Bonus | Nudelsalat mit Mandelmus-Dressing mit Vollkorn-Pasta Kakao mit Butterbrot Vegan | Kakao mit Soja- oder Mandelmilch zubereiten und das Brot mit Margarine bestreichen. Bonus | Vollkorn-Brot wählen und Erdnussbutter auf das Brot streichen und mit Banane belegen. Habt ihr schon meine Peppermint Hot Chocolate probiert? Sandwich mit Frischkäse, Schinken und Gurke Vegan | Veganen Frischkäse gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten, ihr könnt auch einen anderen der zahlreichen veganen Aufstriche probieren. Anstatt Schinken dünn geschnittenen Räuchertofu wählen. Bonus | Vollkorn-Brot wählen und mit Avocado, Räuchertofu, geraspelten Karotten, Salat, Gurke, Tomate und Senf dick belegen. Salat mit Joghurtdressing Vegan | Salat mit veganem Fertigdressing aus dem Supermarkt anrichten Bonus | Für das Dressing einfach eine Avocado mit dem Saft einer Zitrone zerdrücken, ein paar Esslöffel Wasser, Salz und Knoblauchpulver dazugeben. Oder ihr probiert meinen mexikanischen Salat (kann auch ohne Nachos zubereitet werden). Gefallen euch meine Ideen? Dann schaut doch mal in meinen veganen Speiseplan für mehr Inspiration hinein! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog