The Vegetarian Diaries - vegetarische Rezepte

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The Vegetarian Diaries vegetarische Rezepte

10 Dinge, die du über Emaille-Töpfe wissen solltest

18. November 2017 The Vegetarian Diaries 

(C) Dominik Stixenberger /­­/­­ Photographer Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Bleywaren. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Wir sind beim dritten Teil der Blog-Reihe angekommen, in der ich dir verschiedene Materialien von Küchentöpfen und Pfannen vorstelle. Dabei ging es im ersten Beitrag um 10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe und im zweiten Teil um 10 Dinge, die du über Kupfer-Töpfe wissen solltest. In diesem Beitrag dreht sich alles um das Thema Emaille. Angefangen mit der Frage, was Emaille überhaupt ist, wie du Emaille-Töpfe pflegen solltest und worauf du beim Kauf konkret achten kannst. In den kommenden Wochen folgt dann der letzte Beitrag rund um das Thema Gusseisen. Was ist Emaille? Mit Emaille bezeichnet man eine Masse anorganischer Zusammensetzung, die in der Regel aus Silikaten und Oxiden bestehen. Die Bestandteile werden durch Schmelzen bzw. einem kurz vor der Vollendung abgebrochenen Schmelzvorgang hergestellt. Das Wort Emaille stammt vom altfränkischen Smalt „Schmelz“ und dem damit verbunden französischen émail. Emaille besteht in der Regel aus vielen verschiedenen Komponenten. Häufig verwendet werden dabei zum Beispiel Borax, Feldspat, Fluorid und Quarz. Eine verbreitete Bezeichnung für Emaille ist unter anderem Schmelzglas. Welche besonderen Eigenschaften zeichnen Emaille aus? Emaille besitzt eine sehr glatte und porenfreie Oberfläche, die sich leicht reinigen und pflegen lässt. Emaille, die für Kochtöpfe und Geschirr eingesetzt wird, ähnelt in vieler Hinsicht den Eigenschaften von Glas bzw. Keramikoberflächen. So rostet Emaille beispielsweise nicht. Im Herstellungsprozess lassen sich die Eigenschaften von Emaille durch die Zugabe von verschiedenen Inhaltsstoffen und deren Verhältnis zueinander sehr gut beeinflussen. Wusstest du, dass die erste bekannte Emailarbeit ein Schmuckstück war und vor mehr als 3500 Jahren als Grabbeilage eingesetzt wurde! Warum eignet sich Emaille als Material für Töpfe und Pfannen? Emaille-Töpfe bestehen in der Regel aus einem Eisenkern, der mit einer Emaille-Beschichtung überzogen ist. Der Eisen besitzt die fürs Kochen wichtige Eigenschaften wie eine hohe Wärmeleitfähigkeit, ist jedoch anfällig gegenüber Rost. Durch die Emaille-Beschichtung wird das Eisen dauerhaft geschützt. Das für Kochgeschirr eingesetzte Emaille ist wie Glas auch lebensmittelneutral und eignet sich somit zum Kochen oder auch als Geschirr. Im Vergleich zu Töpfen aus Kupfer oder Edelstahl lässt sich Emaille in verschiedensten Farben und Mustern auf dem Topf aufbringen. So gibt es bei Emaille-Kochgeschirr eine deutlich größere Vielfalt an Farben und Mustern. (C) Christina Haeusler /­­/­­ Photographer Sind Emaille-Töpfe induktionsgeeignet? Ohne dir ausführlich zu erklären, wie ein Induktionsherd funktioniert (eine gute Erklärung findest du hier), ist es entscheidend, dass das verwendete Kochgeschirr magnetisierbar ist (etwas genauer: zumindest eine dünne Schicht aus ferromagnetischem Material besitzt). Da Emaille-Töpfe häufig mit einer Topfbasis aus Eisen gefertigt werden, sind sie in vielen Fällen für Induktionsfelder geeignet. Dies kann aber je nach Marke und Hersteller unterschiedlich sein, sodass du im Zweifel am besten einmal nachfragst. Gibt es bestimmte Dinge, die du beim Gebrauch von Emaille-Töpfen berücksichtigen musst? Dadurch, dass die meisten Emaille-Töpfe aus einem Eisenkern bestehen, werden die Griffe und der Deckel des Topfs sehr schnell heiß und erreichen eine ähnliche Temperatur, wie der Topf selber. Du solltest also beim Kochen unbedingt mit entsprechenden Topflappen arbeiten. Ähnlich wie bei Gläsern und anderen Glasgefäßen solltest du vermeiden die Töpfe extremen Temperaturunterschieden zu unterziehen. Beispielsweise solltest du den Topf nach dem Kochen von Nudeln oder Kartoffeln nicht sofort mit kaltem Wasser ausspülen. Dabei besteht die Gefahr, dass die Emaille-Beschichten springt und beschädigt wird. Das Kochgeschirr zunächst lieber ein paar Minuten abkühlen lassen. Die ersten emaillierten Gefäße wurden bereits 1764 vom Hüttenwerk Königsbronn in Württemberg auf den Markt gebracht Wie muss man Emaille-Töpfe pflegen? Emaille-Töpfe und Geschirr ist verhältnismäßig schnitt- und kratzfest, sodass die Reinigung und Pflege einfach und unkompliziert ist. Ähnlich wie bei Glas lässt sich die Oberfläche einfach reinigen und warmes Wasser sowie etwas Spülmittel reichen in aller Regel aus. Auf Stahlbürsten oder sandhaltige Scheuermittel solltest du trotzdem verzichten, um eine lange Lebensdauer des Kochgeschirrs zu gewährleisten. Sind kleine Kratzer in der Emaille bedenklich? Kleine Kratzer auf der Oberfläche beeinträchtigen nur die Optik, sodass die Töpfe problemlos weiterverwendet werden können. Sollte der Topf aber so beschädigt sein, dass die Eisenschicht hervortritt, besteht die Gefahr, dass der Topf an dieser Stelle Rost ansetzt. In diesem Fall sollte der Topf nicht weiter benutzt werden. Welche Unterschiede gibt es bei Emaille-Töpfen? Wenn du dich im Fachhandel nach Emaille-Töpfen umschaust, wirst du schnell feststellen, dass es viele unterschiedliche Töpfe gibt. Dies gilt sowohl in Größe, Form aber auch im Preis und Design. Ein großer Unterschied besteht in der Dicke der Töpfe und speziell bei dem im Topf verwendeten Eisenkern. Umso dicker diese Schicht ist, umso schwerer wird der Topf natürlich. Dafür profitiert aber die Wärmeverteilung am Boden des Topfs oder der Pfanne. Daraus resultiert eine gleichmäßige Temperaturverteilung beim Kochen und Anbraten. Das Beschichten mit Emaille ist eine technische und handwerkliche Herausforderung und muss mit entsprechender Sorgfalt geschehen, damit die Emaillierung gleichmäßig aufgetragen wird und dem Kochgeschirr die gewünschte Langlebigkeit garantiert. Auch hier gibt es zwischen den verschiedenen Anbietern große Unterschiede. Viele (alte) Straßen- und Verkehrsschilder sind mit Emaille beschichtet, da sie witterungsbeständig sind und nicht rosten. Worauf musst du beim Kauf von Emaille-Töpfen achten? Wenn du die Entscheidung für Emaille-Töpfe getroffen haben solltest, gibt es zusätzlich einige Punkte zu berücksichtigen: - Solltest du ein Induktionsfeld besitzen, gehe sicher, dass die Emaille-Töpfe induktionsgeeignet sind - Emaille-Töpfe gibt es in vielen verschiedenen Farben und unterschiedlichsten Designs. Wähle deinen persönlichen Liebling aus - Wähle lieber einen Topf, mit einem dickeren Boden, auch wenn dieser teurer ist. Du wirst beim Kochen und vor allem in Hinblick auf die Langlebigkeit des Topfs darüber dankbar sein Marken, die Emaille-Töpfe und Geschirr herstellen, die du kennen solltest Speziell bei Herstellern von Emaille-Töpfen und Geschirr findest du eine Vielzahl von kleinen Handwerksbetrieben, die sich auf die Produktion und das Emaillieren spezialisiert haben. Dies liegt vor allem an der anspruchsvollen Fertigung, zum anderen natürlich ein Stück weit an der Exklusivität dieser Produkte. Nicht nur qualitativ hochwertige Töpfe, sondern optisch auch sehr zeitgemäßes und attraktives Emaille-Kochgeschirr produziert die Firma Riess. Die Manufaktur aus Österreich produziert bereits seit 1922 Emaille-Kochgeschirr. Die Familienunternehmen wird mittlerweile in der neunten Generation geführt! Eine große Auswahl von Töpfen und anderem Geschirr der Firma Riess gibt es bei Bleywaren. Dort findest du neben vielen weiteren tollen Produkten auch eines der sympathischsten Firmenlogos, das ich kenne :). Du hast tolle, enttäuschende oder gar lustige Erfahrungen mit deinen Emaille-Töpfen gemacht?! Dann hinterlasse gerne einen kurzen Kommentar unter diesem Beitrag. Mich würde zum Beispiel besonders interessieren, welche Töpfe bei dir tagtäglich zum Einsatz kommen und ob du mit diesen zufrieden bist. Achtest du darüber hinaus bei der Reinigung auf besondere Dinge oder Hauptsache sauber ;)? Ich freue mich auf deine Rückmeldungen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Bleywaren entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post 10 Dinge, die du über Emaille-Töpfe wissen solltest appeared first on The Vegetarian Diaries.

orientalischer Bulgur-Salat mit Tofu Curcuma von Taifun

27. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

orientalischer Bulgur-Salat mit Tofu Curcuma von Taifun Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Taifun. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Falls du ab und zu hier im Blog vorbeischauen solltest, wirst du wissen, dass ich immer wieder gerne verschiedene Tofu-Sorten ausprobiere und in meinen Rezepten integriere. Dabei ist Tofu nicht unbedingt als „Fleischersatz oder Alternative“ zu verstehen. Tofu ist für mich (und z.B. im asiatischen Raum) ein Lebensmittel, das sich für bestimmte Gerichte hervorragend eignet und für manche eben nicht. Darüber hinaus gibt es neben dem klassischen Naturtofu viele spannende und vor allem sehr abwechslungsreiche Tofu-Varianten. Genau um eine dieser Sorten, den neuen Tofu Curcuma von Taifun geht es heute! Was an diesem Tofu so besonders ist und wie man ihn ganz fantastisch in einem einfachen und schnellen Rezept einsetzten kann, das verrate ich dir in diesem Beitrag. Tofu Curcuma von Taifun Hättest du auf den ersten Blick erkannt, dass die Spieße aus Tofu bestehen? Die Farbe und Struktur des neuen Tofu Curcuma von Taifun macht in jedem Fall einen tollen Eindruck und erinnert so gut wie gar nicht an einen Tofu. Das liegt neben dem Curcuma, das für die gelbe Färbung verantwortlich ist, vor allem an der enthaltenen Paprika und dem Schwarzkümmel. Das verleiht dem Tofu eine tolle Struktur, Farbe und vor allem einen orientalisch würzigen Geschmack. Das Unternehmen Taifun kennst du bestimmt. Ich habe hier im Blog schon einige Male über den Hersteller von Tofu-Produkten aus Freiburg geschrieben. Beispielsweise im Rahmen des 1000 Gärten-Projekts oder mit einem ausführlichen Blick hinter die Kulissen und der Frage, wie Tofu überhaupt hergestellt wird. Wie bei allen anderen Produkten auch besteht der Tofu Curcuma zu 100% aus Bio-Soja aus Deutschland, Frankreich und Österreich. Der neue Tofu Curcuma kann hervorragend kalt zum Beispiel zu einem Chutney gegessen werden, als gegrillte Beilage zu Salaten und passt zu bunten Bowls genauso wie in einer würzigen Reis- und Gemüsepfanne. Ich mag es aktuell am liebsten kurz und scharf angebraten zum Salat. Ganz besonders gut passt der Tofu zu diesem orientalischem Bulgur-Salat mit gerösteten Kichererbsen, Tomaten und frischem Koriander! orientalischer Bulgur-Salat mit Curcuma Tofu Rezept drucken Ergibt: 3 Portionen Zutaten - Bulgur-Salat - 200 g Bulgur - (Gemüsebrühe) - 1/­­2 Salatgurke - 1 kleine rote Zwiebel - 1 Dose Kichererbsen - 300 g gemischte Cocktailtomaten - frischer Koriander oder Petersilie - Salz, PfefferKreuzkümmel - Pininienkerne - Tofu Curcuma Spieße - Tofu Curcuma (von Taifun) - Zwiebel - Öl, Pfeffer, KorianderPistazien Zubereitung 1 Für den Salat: Den Bulgur nach Packungsanweisung aufquellen beziehungsweise garen. Ich verwende dazu statt heißem Wasser gerne Gemüsebrühe. Dies gibt dem Bulgur zusätzlich etwas Geschmack und eine würzige Note. Die Zwiebel abziehen und in feine Stücke zuschneiden. Gurke waschen und in mundgerechte Stücke teilen. 2 Die Kichererbsen abtropfen lassen und die Cocktailtomaten waschen und halbieren. Beides gemeinsam in eine Schüssel geben und mit Olivenöl sowie Kreuzkümmel, Salz und etwas Pfeffer vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C für ca. 10 Minuten rösten. Die Flüssigkeit der Tomaten und das Öl kannst du als Dressing für den Salat verwenden. 3 In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne leicht anbräunen. 4 Anschließend alle Zutaten für den Salat miteinander vermischen und gegebenenfalls noch mal abschmecken. 5 Für die Tofu-Spieße: Den Tofu in gleich große Würfel zuschneiden. Eine Zwiebel abziehen und in Stücke schneiden, die in etwa so groß sind wie der Tofu. Auf kurzen Holzspießen abwechselnd Tofu und Zwiebel aufspießen. Mit etwas Salz, Pfeffer und Öl würzen. Je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit die Spieße auf einem Grill, Kontaktgrill oder in der Pfanne scharf rösten. Notes Ergibt mit der Menge 3-4 Portionen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Taifun entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post orientalischer Bulgur-Salat mit Tofu Curcuma von Taifun appeared first on The Vegetarian Diaries.

10 Dinge, die du über Kuper-Töpfe wissen solltest

19. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

Zum Auftakt der Blog-Serie, in dem ich dir verschiedene Materialien von Küchentöpfen und Pfanne vorstelle, ging es im ersten Beitrag um 10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest. Im zweiten Teil der Reihe dreht sich im folgenden Beitrag alles um 10 Dinge, die du über Kupfer wissen solltest. Angefangen mit der Frage, was Kupfer überhaupt ist, wie du Kupfertöpfe pflegen solltest und worauf du beim Kauf achten kannst. In den kommenden Wochen folgen dann die beiden abschließenden Beiträge zu Emaille und Gusseisen. Was ist Kupfer? Kupfer, vom lateinischen cuprum, ist ein Übergangsmetall und chemisches Element. Kupfer ist ein verhältnismäßig weiches und gut formbares Metall, dabei aber sehr zäh. Reines Kupfer weißt eine orange-rötliche Farbe auf. Der lateinische Name cuprum leitet sich übrigens von ‚cyprium‘ ab und bedeutet „Erz von der griechischen Inseln Zypern“. Welche besonderen Eigenschaft zeichnen Kupfer aus? Kupfer besitzt eine hohe Wärme- und elektrische Leitfähigkeit. Es eignet sich dadurch hervorragend als Wärme- oder Stromleiter. Nach Gold weist Kupfer die zweithöchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle auf und findet so zum Beispiel Einsatz als elektrischer Leiter für Stromkabel, Oberleitungen oder auf elektrischen Bauteilen. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit kommt Kupfer zum Beispiel in Wärmetauschern oder Kühlkörpern zum Einsatz. Darüber hinaus ist Kupfer für viele Mikroorganismen bereits in geringen Konzentrationen toxisch, für den Menschen und andere Wirbeltiere aber unbedenklich. Neben der hohen Verfügbarkeit und leichten Verarbeitung ist dies ein wichtiger Grund, warum Wasserleitungen und Rohre häufig Kupfer enthalten. Warum eignet sich Kupfer als Material für Töpfe und Pfannen? Kupfertöpfe besitzen eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit, sodass sich die Wärme im Topf sehr gleichmäßig verteilt und an das Gargut weitergegeben werden kann. Darüber hinaus lässt sich die Wärme, die beim Inhalt des Topfes ankommt, gut steuern und bei Bedarf schnell ändern. Wusstest du, dass es Krankenhäuser gibt, in denen alle Türklinken und Treppengeländer aus Kupfer sind? Da Kupfer nachweislich antimikrobiell wirkt, hilft es dabei die Übertragung von gefährlichen Keimen wie Bakterien, Pilzen und Viren deutlich zu reduzieren. Sind Kupfertöpfe indkutionsggeeignet? Ohne dir ausführlich zu erklären, wie ein Induktionsherd funktioniert (eine gute Erklärung findest du hier), ist es entscheidend, dass das verwendete Kochgeschirr magnetisierbar ist (etwas genauer: zumindest eine dünne Schicht aus ferromagnetischem Material besitzt). Nicht-Metalle wie Edelstahl oder Aluminium und eben bspw. Kupfer weisen diese Eigenschaft nicht auf, sind also zunächst einmal nicht induktionsgeeignet. Es gibt jedoch Hersteller, die diese Topfarten mit einer ferromagnetischen Schicht am Boden des  Topfs versehen, sodass die Töpfe dann auch induktionsgeeignet sind (siehe weiter unten). Wann benutzt man Kupfer-Töpfe am besten? Kupfertöpfe lassen sich ganz normal im täglichen Gebrauch in der Küche verwenden, sind aber etwas empfindlicher als Töpfe aus beispielsweise Edelstahl. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit ermöglichen Kupfertöpfe und Pfannen ein sehr genaues Dosieren und Justieren der Temperatur beim Gargut. Entsprechend kommen Kupfertöpfe häufig bei Köchen und Köchinnen zum Einsatz, die darauf angewiesen sind, die Temperaturen sehr präzise und schnell ändern zu können. Neben dem optischen Aspekt halten Kupfertöpfe bei entsprechender Pflege quasi ein Leben lang. Du kannst ganz einfach herausfinden, ob deine Töpfe induktionsgeeignet sind: halte einfach einen Magneten an die Unterseite des Topfs. Bleibt er daran haften, sind die Töpfe induktionsgeeignet. Kupfertöpfe oder Schüsseln aus Kupfer (ohne Beschichtung) kommen darüber hinaus vor allem beim Einkochen von Marmeladen zum Einsatz. Die hervorragende Wärmeleitfähigkeit und gleichmäßige Verteilung der Hitze ermöglichen ein einfaches und unkompliziertes Einkochen der Marmelade, ohne ein Anbrennen am Boden der Schüssel bzw. des Topfes. Wie muss man Kupfertöpfe pflegen? Kupfer ist ein vergleichsweise weiches Metall und entsprechend empfindlich gegenüber Kratzern, kleinen Dellen und Verformungen. Zur täglichen Reinigung wird warmes Wasser, gegebenenfalls etwas Spülmittel und ein Spültuch verwendet. Darüber hinaus gibt es für Kupfertöpfe, die vonseiten des Herstellers poliert werden, spezielle Polierpasten, mit denen die Oberfläche bearbeitet werden kann, sodass die Töpfe auch nach vielfacher Benutzung ihren Glanz nicht verlieren. Unter keinen Umständen solltest du den Kupfertopf mit einem Scheuermittel, einer Stahlbürste bearbeiten oder in die Spülmaschine packen! Stimmt es, dass sich die Farbe von Kupfer mit der Zeit ändert? Wenn du das nächste Mal in einer größeren Stadt unterwegs bist, wirst du bestimmt das ein oder andere grüne Kirchdach erblicken. Hier in Hamburg wimmelt es davon nur. Vor allem Kirchen wurden häufig mit Kupferdächern versehen. Dabei bildet sich auf diesen Dächern mit der Zeit eine sogenannte Kupferpatina. Diese bildet sich durch Korrosion, da das Kupfer der Witterung ausgesetzt ist. Dies ist ganz bewusst gewollt, da diese Patina eine extrem stabile Schutzschicht für das Dach bildet. Auch Töpfe oder anderes Geschirr in der Küche unterliegt in geringem Maße einer natürlichen „Witterung“ und kommt beispielsweise mit Wärme und erhöhter Luftfeuchtigkeit in Kontakt. Dabei können sich die Töpfer verfärben und beispielsweise eine deutlich dunklere, unregelmäßigere Farbe annehmen, als beim Kauf. Wusstest du, dass die Statue of Liberty in New York vollständig mit einer Kupferummantelung überzogen ist?! Welche Unterschiede gibt es bei Kupfertöpfen? Wenn du dich im Fachhandel nach Kupfertöpfen umschaust, wirst du schnell feststellen, dass es einige unterschiedliche „Arten“ von Kupfertöpfen zu kaufen gibt. Diese unterscheiden sich vor allem in folgenden Punkten: - Kupfertöpfe ohne jegliche zusätzliche Beschichtung - Kupfertöpfe mit einer Zinnbeschichtung erlauben das Abkühlen von Speisen im Kupfertopf, ohne das sich eine Verfärbung des Kupfers einstellt. Die Zinnschicht verändert ihre Farbe jedoch selber mit der Zeit ein wenig und wird leicht gräulich - Kupfertöpfe mit Edelstahlbeschichtung, die verhindern, dass sich das Topfinnere generell verfärbt - Kupfertöpfe, die mit Griffen aus einem anderen Material versehen werden, um zu verhindern, dass sich diese zu stark erhitzen Worauf musst du beim Kauf von Edelstahl-Töpfen achten? Wenn du die Entscheidung für Kupfer-Töpfe getroffen haben solltest, gibt es zusätzlich einige Punkte zu berücksichtigen: - besitzt du ein Cerankochfeld, sollten die Kupfertöpfe einen dickwandigen Kupferboden besitzen, damit sie auch beim Erhitzen plan auf dem Kochfeld aufliegen - besitzt du einen Gasherd lassen sich auch dünnwandige Kupfertöpfe einsetzen - Töpfe aus Kupfer sind zunächst einmal nicht induktionsgeeignet. Es gibt mittlerweile jedoch Hersteller, die Kupfertöpfe mit einem ferromagnetischen Boden anbieten, sodass diese auch für Induktionskochfelder geeignet sind - achte beim Kauf darauf, dass der Topf auch wirklich zu mindestens 90 % aus Kupfer besteht. Es gibt eine Vielzahl von Aluminium-Edelstahltöpfen, die lediglich mit einer dünnen Kupfer-Ummantelung auf den Markt gebracht werden Marken, die Kupfertöpfe herstellen, die du kennen solltest Speziell bei Herstellern von Kupfertöpfen und Geschirr findest du eine Vielzahl von kleinen Handwerksbetrieben, die sich auf die Produktion von Kupferwaren spezialisiert haben. Dies liegt vor allem an der anspruchsvollen Fertigung, zum anderen natürlich ein Stück weit an der Exklusivität dieser Produkte. Ein guter Kupfertopf begleitet dich bei ordentlicher Pflege ein Leben lang. Nicht nur qualitativ hochwertige Töpfe, sondern meiner Meinung nach auch die mit Abstand optisch attraktivsten Töpfe kommen von der Firma Weyersberg. Die kleine Manufaktur aus der Nähe von Tübingen produziert seit über 30 Jahren Kupfergeschirr und hat in ihrer neusten Produktreihe induktionsgeeignetes Kochgeschirr aus Kupfer auf den Markt gebracht. Alle Töpfe und Pfannen dieser Serie von Weyersberg kannst du bei Bleywaren beziehen. Dort findest du neben vielen weiteren tollen Produkten auch eines der sympathischsten Firmenlogos, das ich kenne :). Du hast tolle, enttäuschende oder gar lustige Erfahrungen mit deinen Kupfer-Töpfen gemacht?! Dann hinterlasse gerne einen kurzen Kommentar unter diesem Beitrag. Mich würde zum Beispiel besonders interessieren, welche Töpfe bei dir tagtäglich zum Einsatz kommen und ob du mit diesen zufrieden bist. Achtest du darüber hinaus bei der Reinigung auf besondere Dinge oder Hauptsache sauber ;)? Ich freue mich auf deine Rückmeldungen. The post 10 Dinge, die du über Kuper-Töpfe wissen solltest appeared first on The Vegetarian Diaries.

mexikanische Tacos mit Fajita Gemüse

14. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Was sind deine ersten Assoziationen mit Museen? Verstaubte, langweilige Ausstellungen und Exponate, die sich in irgendeiner Form mit der Vergangenheit beschäftigen? Dass es abwechslungsreich, bunt und vor allem auch um die Zukunft gehen kann, zeigt aktuell das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Bis Ende Oktober kommen alle Food-Begeisterten (und alle anderen natürlich auch) in den Genuss der Ausstellung Food Revolution 5.0. Diese beschäftigt sich mit einer der wichtigsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung in Hinblick auf steigende Bevölkerungszahlen und schwindenden Ressourcen aus. Innerhalb der Ausstellung werfen Wissenschaftler, Architekten und  Gestalter einen kritischen Blick auf die globale Lebensmittelindustrie und entwickeln Visionen für dringend benötigte Veränderungen. Die mexikanischen Tacos mit Fajita Gemüse und Guacamole sind Teil der Kampagne #myfoodrevolution. Das Rezept, mehr zur Ausstellung und alle Infos dazu verrate ich dir in diesem Beitrag. Food Revolution 5.0 Das in vielen Bereichen der (großindustriellen) Lebensmittelproduktion gewaltige Herausforderungen auf uns warten, ist wohl unstrittig. Immer mehr Menschen leben auf dem Planeten und der Verzehr von verarbeiteten Produkten steigt rapide. Dabei ändern sich die vorhandenen Ressourcen aber nicht maßgeblich. Wie schaffen wir es also auch in Zukunft satt zu werden und immer mehr Menschen zu ernähren, gleichzeitig unseren Planeten (den einen, den wir haben) nachhaltig zu erhalten und mit unseren Ressourcen verantwortungsbewusst umzugehen. Paul Gong, the cow of tomorrow, 2015, (C) Paul Gong Dieser Frage geht die Ausstellung Food Revolution 5.0 auf ganz spezielle Art und Weise auf den Grund. Eine Vielzahl von Künstlern, Architekten, Visionären und Wissenschaftlern haben in die nahe und ferne Zukunft geblickt und verschiedenste Szenarien entworfen, die Antworten auf diese Frage aufzeigen sollen. Dabei werden in der Ausstellung so unterschiedliche Themenschwerpunkte wie (Massen-)Tierhaltung, Agrar- und Ökosysteme, unsere veränderte Wahrnehmung und unser Verhalten zum und beim Essen thematisiert. Darüber hinaus gibt es ganz konkrete Fragestellungen, die einen Bezug zur Stadt Hamburg behandeln wie zum Beispiel „Wie innovativ is(s)t Hamburg? Initiativen für eine Ernährungswende in der Stadt“. Die Food Revolution 5.0 ist eine überaus informative, bunte, interaktive und auch für Familien mit Kindern hervorragend geeignete Ausstellung. Falls du es bisher nicht geschafft hast, dort vorbeizuschauen wird es Zeit. Noch bis Ende Oktober hast du täglich von Dienstag bis Sonntag die Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen. Es gibt wohl wenige Themen, die jeden Menschen an jedem einzelnen Tag so sehr beschäftigen wie das Essen. Chloé Rutzerveld, ,,Edible Growth 2014, by Chloé Rutzerveld, (C) Chloé Rutzerveld #myfoodrevolution Was könnte zu einer Ausstellung zum Thema Food besser passen als Food? Eben! In diesem Zuge hat das Museum für Kunst und Gewerbe die Aktion #myfoodrevolution ins Leben gerufen. Passend zur Erntezeit im Herbst sind alle Food-Revoluzzer, Stadtgärtner, Balkonbäuerinnen, Kleingarten-Imker, Begleitgrün-Bepflanzerinnen aufgerufen ihre Ernte bei Facebook, Twitter oder Instagram zu präsentieren und mit dem Hashtag #myfoodrevolution zu versehen. Insgesamt vier BloggerInnen (einer davon bin ich) haben sich aus den so eingereichten Beiträgen jeweils 5 saisonale Zutaten ausgewählt und ein Rezept damit kreiert. Alle Rezepte und Infos zur Aktion findest du auf der Food Revolution 5.0 Website. Etwas zum Gewinnen gibt es natürlich auch noch. Es lohnt sich also flott vorbeizuschauen. Für mein Rezept habe ich mir folgende Zutaten ausgewählt: Tomaten von Verena, Mais von Lucy, Zucchini von Eva & Philpp, frische Chilis von Miwored und Pilze von A Cat in a Pan. Gerade im Herbst und bei der riesigen Auswahl an frischem Gemüse sind die Möglichkeiten ja quasi unbegrenzt. Die Entscheidung mexikanische Tacos mit einer Fajita-Gemüse Füllung zuzubereiten, liegt zum Einen an meiner großen Liebe zur mexikanischen Küche und zum Anderen daran, dass es dazu im Blog quasi noch keine Rezepte gibt. Dazu sind Tacos so herrlich vielfältig und abwechslungsreich. So kannst du die Füllung deinen persönlichen Vorlieben und saisonal verfügbarem Gemüse anpassen. Du magst keine Guacamole? Dann verwende einfach eine (Tomaten-)Salsa. Statt Koriander kannst du Petersilie verwenden. Grüner Reis, gerösteter Kürbis, eingelegtes Gemüse, alles passt und schmeckt vor allem in diesen kleinen Maisfladen. Genug erzählt! Jetzt zum Rezept. mexikanische Tacos mit Fajita Gemüse Rezept drucken Ergibt: 2 Personen Zutaten - Fajita-Gemüse - 1 kleine Zucchini - 1/­­2 rote Paprika - 1/­­2 gelbe Paprika - 3/­­4 rote Zwiebel - Fajita-Gewürzmischung (Zwiebel, Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, Salz, Knoblauch, Pfeffer) - Guacamole - 1 Avocado - 1/­­4 rote Zwiebel - 2-3 Cocktailtomaten - Salz, Pfefferfrische Limette - Teigfladen - Maismehl (original mexikanisches Maismehl) - Olivenöl - Salz - zum Belegen - frischer Koriander oder glatte Petersilie - scharfe Tabasco-Soße - Mais - fein geschnittene Jalapeno-Streifen Zubereitung 1 Für das Fajita-Gemüse: Zwiebeln abziehen und in dünne Stifte zuschneiden. Die Champignons, Paprika und Zucchini waschen und ebenfalls in dünne Stifte zuschneiden. Je nach Größe der Paprika und Champigons diese noch mal halbiereren. 2 In einer Pfanne Öl heiß werden lassen und das Gemüse scharf anrösten, bis es von allen Seiten gut Farbe angenommen hat. Mit der Fajita-Gewürzmischung abschmecken und zur Seite stellen. 3 Für die Guacamole: 1/­­4 rote Zwiebel sehr fein hacken. 2-3 Cocktailtomaten abwaschen und in kleine Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch einer Avocado in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und mit der Zwiebel und Tomate vermischen. Mit Salz, Pfeffer und frischer Limette abschmecken. Wenn du magst, kannst du auch ein wenig Chili oder eine andere Schärfe hinzugeben. 4 Für die Taco-Fladen: Die oben im Rezepte genannten Mengen beziehen sich auf die Zubereitung mit Maismehl aus Mexiko (das kannst du z.B. hier bestellen). Mit einem anderen Maismehl varriert die Menge an Flüssigkeit gegebenenfalls. Das Mehl zunächst mit 100 ml lauwarmen Wasser, 1 El Olivenöl und 1/­­2 Tl Salz ganz grob vermischen und für 10 Minuten abgedeckt stehen lassen. 5 Anschließend noch mal 100 ml Wasser hinzugeben und zu einem homogenen Teig vermischen. Aus dem Teig 10 gleichgroße Teigkugeln formen. Zum Formen bzw. Ausrollen der Fladen kannst du ein Nudelholz verwenden. Noch einfacher geht es mit einer Taco-Presse. Damit werden die Fladen gleichmäßig dick und rund. Die Investition lohnt sich in jedem Fall! 6 Die Teigfladen in einer Pfanne (ohne Öl) erhitzen. Nach ca. 3-4 Minuten einmal wenden und von der anderen Seite leicht anbräunen. 7 Zum belegen der Tacos Guacamole auf dem Fladen veteilen, Fajit-Gemüse, Mais, frisch gehackten Koriander oder Petersilie sowie eine scharfe Tabasco-Soße darauf geben. Die Tacos werden in der Hand zu einer Mulde geformt und direkt verzehrt. Notes Ergibt mit der Teigmenge aus dem Rezept 10 Tacos und reicht für 2 Personen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post mexikanische Tacos mit Fajita Gemüse appeared first on The Vegetarian Diaries.

10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest

12. September 2017 The Vegetarian Diaries 

10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Bleywaren. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Heute freue ich mich, dir den Auftakt einer Beitrags-Serie hier im Blog vorzustellen. In den kommenden Wochen werde ich dir in vier Beiträgen, die beliebtesten Materialien für Kochtöpfe, Pfannen und anderes Kochgeschirr vorstellen. Dabei stelle ich die jeweiligen Vor- und Nachteile der bestimmten Materialien vor und zeige dir, worauf du beim Kauf gegebenenfalls achten muss. Außerdem wird es darum gehen, warum es überhaupt so viele verschiedene Materialien gibt, was ihre Besonderheiten & Eigenheiten sind und vor allem, wann du welches Material benötigst. Heute starten wir mit dem wohl weiterverbreiteten Material in der Küche überhaupt: Edelstahl. Es folgen dann in den kommenden Wochen die Beiträge zu Kupfer, Emaille und Gusseisen. Ich freue mich! Was ist Edelstahl? Mit Edelstahl bezeichnet man alle metallischen Legierungen, deren Hauptbestandteil Eisen ist und die darüber hinaus einen besonderen Reinheitsgrad aufweisen. Viele Edelstahl-Sorten enthalten neben Eisen zum Beispiel Nickel oder Chrom. Häufig ist Edelstahl rostfrei. Was bedeutet die Bezeichnung 18/­­10 auf Töpfen? Fast alle Edelstahl-Produkte, die du in deiner Küche findest, werden eine Prägung „18/­­10“ tragen. Dies ist eine Bezeichnung für die Legierung X5CrNi18-10 und der weltweit am häufigsten produzierte Edelstahl. Die Zahlen 18/­­10 bezeichnen dabei den Anteil an Chrom (18 %) und Nickel (10 %). Eine ziemlich nüchterne Bezeichnung also ;). Im Jahr 2016 wurden weltweit fast 46 Millionen Tonnen Edelstahl produziert. Das entspricht der Masse von etwa 10 Millionen ausgewachsener asiatischer Elefanten Welche besonderen Eigenschaften hat Edelstahl? Es gibt Hunderte von unterschiedlichen Edelstählen. Diese unterscheiden sich jeweils in ihrer Zusammensetzung. Grundbestandteil ist dabei immer Eisen. Darüber hinaus werden je nach Anforderung eine Vielzahl weiterer Legierungselemente hinzugeben. Das sind beispielsweise Chrom, Nickel, Titan, Wolfram und viele Weitere. Die speziellen Eigenschaften, die ein Edelstahl aufweist, hängen stark von dieser Zusammensetzung ab. Bereits geringe Unterschiede in der genauen Zusammensetzung können die Eigenschaften extrem verändern. Warum eignet sich Edelstahl als Material für Töpfe, Pfannen und Co? Gerade in Hinblick auf die Verwendung von Edelstahl in der Küche und zum Kochen gibt es einige Eigenschaften, die besonders wichtig und praktisch sind: - rostfrei - hohe Beständigkeit gegen Korrosion und Säuren - weitgehend unmagnetisch - hitzebeständig - leicht zu reinigen - hohe Geschmacks- und Geruchsneutralität Wann benutzt man Edelstahl-Töpfe am besten? Edelstahl-Töpfe gehören quasi zur Standardausrüstung in der Küche. Sie sind vielseitig einsetzbar und eignen sich prinzipiell für alle Zwecke, sei es zum Kochen, Erhitzen oder auch Anbraten. Durch die hohe Beständigkeit gegen Korrosion werden Edelstahl-Töpfe typischerweise immer dann eingesetzt, wenn „gekocht“ werden soll. Dies kann das Nudelwasser, eine Suppe oder das Abkochen von Kartoffeln sein. Auch das Anbraten in Edelstahl-Töpfen ist möglich, erfordert aber etwas mehr Übung. In der Regel beschränkt man sich hier zum Beispiel auf das Anschwitzen von Zwiebeln, bevor weitere Arbeitsschritte folgen. Ich habe gehört, Edelstahl leitet die Wärme ziemlich schlecht, stimmt das? Edelstahl besitzt im Vergleich zu anderen Materialien wie Kupfer oder Eisen einen niedrigeren Wärmeleitkoeffizienten, das heißt es leitet die Wärme schlechter. Damit brauchen Edelstahl-Töpfe und Pfannen länger um die Wärme an das Innere des Topfs oder der Pfanne weiterzuleiten. Andersherum verbleibt die Wärme dafür aber auch länger im Topf erhalten. Im Vergleich zu Aluminium übrigens leitet Edelstahl die Wärme deutlich besser. Edelstahl dehnt sich beim Erhitzen aus, sodass sich dein Topf oder deine Pfanne beim Kochen um bis zu einen Millimeter ausdehnt. Dies ist auch der Grund, warum der Eiffelturm im Sommer bis zu 6 cm höher ist, als im Winter. Wie muss man Edelstahl pflegen? Für gängige Verschmutzungen von Edelstahl-Töpfen und Pfannen reichen ein Spülmittel und warmes Wasser in der Regel aus. Sollten hartnäckige Verschmutzungen sich damit nicht entfernen lassen, kann auf eine Reinigungsmilch oder Essiglösung zurückgegriffen werden. Darüber hinaus gibt es spezielle Reinigungsmittel für Edelstahl-Oberflächen. Diese hinterlassen, je nach Produkt, einen Schutzfilm auf dem Edelstahl und sollten entsprechend nur für Oberflächen aber nicht im Topf oder der Pfanne eingesetzt werden. Edelstahl-Töpfe lassen sich in der Spülmaschine reinigen. Das solltest du mit Edelstahl auf keinen Fall machen Achtung! Edelstahl-Töpfe und Pfannen sollten NIE mit Stahlwolle gereinigt werden. Dabei besteht die Gefahr, dass der Edelstahl beschädigt wird. Dies führt häufig zu beschädigten Stellen, die dann als kleine Rostflecken sichtbar werden. Auch auf Scheuermittel solltest du verzichten, um den Edelstahl nicht zu beschädigen und zu zerkratzen. Außerdem haben Edelstahl-Töpfe, Pfannen, Schüsseln oder Geschirr nichts in der Mikrowelle zu suchen! Wo kommt Edelstahl noch zum Einsatz? Neben den bereits erwähnten Produkten wie Geschirr, Spülbecken oder gebürsteten Oberflächen wird Edelstahl enorm vielfältig eingesetzt. Du findest es zum Beispiel als Material für Schrauben, im Autobau, in der Medizintechnik, für chirurgische Instrumente, beim Schwimmbadbau und vieles, vieles weitere. Wenn du dich während eines Tages einmal aufmerksam umschaust, wirst du merken, wie vielseitig Edelstahl eingesetzt wird. Worauf musst du beim Kauf von Edelstahl-Töpfen achten? Generell lohnt es sich beim Kauf von Edelstahl-Töpfen auf eine entsprechende Qualität zu achten. Einige Anhaltspunkte um beim Kauf auf Nummer sicher zu gehen können sein: - Die Töpfe sollten sauber verarbeitet sein und sich ohne zu Wackeln auf einer ebenen Fläche abstellen lassen - umso dicker die Edelstahlschicht des Topfs, umso besser und gleichmäßiger wird die Wärme im Inneren verteilt. Die Töpfe werden dadurch deutlich schwerer und in der Regel auch teurer - sind die Griffe isoliert oder müssen entsprechende Kochhandschuhe beim Hantieren getragen werden? - Passt die Kochtopfgröße zum Herd zu Hause? Einige Hersteller geben den Durchmesser des Deckels an und nicht der Topfaufstellfläche - Achte darauf, ob die Edelstahl-Töpfe für Induktions-Kochfelder geeignet sind Marken, die Edelstahltöpfe herstellen, die du kennen solltest Neben den, gerade in Deutschland, sehr populären Edelstahl-Produkten von Fissler und WMF, sind Le Creuset und Schulte zwei sehr bekannte Hersteller für qualitativ hochwertige Produkte. Darüber hinaus gibt es natürlich noch eine Vielzahl weiterer Hersteller bis hin zu absoluten Billigprodukten. Wie bei vielen anderen Küchenutensilien kann es sich sehr lohnen etwa Zeit und Geld in entsprechend hohe Qualität zu investieren. Diese Töpfe begleiten dich dann im Idealfall viele, viele Jahre. Wenn du Lust hast, durch eine Vielzahl hochwertiger Edelstahl-Produkte von unterschiedlichsten Anbietern zu stöbern, schaue doch sehr gerne mal bei Bleywaren vorbei. Dort findest du neben tollen Produkten auch eines der sympathischsten Firmenlogos, das ich kenne :). Du hast tolle, enttäuschende oder gar lustige Erfahrungen mit deinen Edelstahl-Töpfen gemacht?! Dann hinterlasse gerne einen kurzen Kommentar unter diesem Beitrag. Mich würde zum Beispiel besonders interessieren, welche Töpfe bei dir tagtäglich zum Einsatz kommen und ob du mit diesen zufrieden bist.  Achtest du darüber hinaus bei der Reinigung auf besondere Dinge oder Hauptsache sauber ;)? Ich freue mich auf deine Rückmeldungen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Bleywaren entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post 10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest appeared first on The Vegetarian Diaries.

Warum knurrt der Magen, wenn man Hunger hat?

6. Juli 2017 The Vegetarian Diaries 

Warum knurrt der Magen, wenn man Hunger hat? Hast du dich schon mal gefragt, warum der Magen knurrt, wenn du Hunger hast? Und warum muss das ausgerechnet kurz vor dem Mittagessen in der Bürobesprechung passieren, wenn es auch noch jeder Kollege hört? In diesem Beitrag erkläre ich dir, warum der Magen überhaupt knurrt und wie du auch ohne Essen etwas dagegen tun kannst. Die ‚houskeeper waves‘ Unser Magen-Darm-Trakt ist quasi immer in Bewegung. Sowohl die Magenwände als auch der Darm ziehen sich ständig zusammen und dehnen sich wieder aus. Dies sorgt dafür, dass der Verdauungstrakt ordentlich funktioniert und Speisereste weitertransportiert werden können. Diese wellenartigen Bewegungen werden aus diesem Grund auch „housekeeper waves“ genannt. Befinden sich im Magen-Darm-Trakt verhältnismäßig wenig Speisereste und Flüssigkeiten, ist er vor allem mit Luft gefüllt. Der Magen wirkt dann wie ein großer Hohlkörper, ähnlich wie bei einer Gitarre oder einer Pauke. Die darin enthaltende Luft wird durch das wellenähnliche Ausdehnen und Zusammenziehen in Schwingung versetzt und wird als Magenknurren wahrgenommen. Denkst du in dieser Situation auch noch an Essen oder riecht etwas Leckeres, sorgt man ungewollt für ein reflexartiges Zusammenziehen des Magens und regt die Luft so zusätzlich zum Schwingen an. Cool bleiben und Wasser trinken Und was tut man gegen das Magenknurren? Ganz einfach: Etwas essen, sodass der Magen wieder gut gefüllt ist. Falls dies gerade nicht möglich ist, versuche nicht bewusst an Essen zu denken bzw. lenke dich ab und trinke einen Schluss. Die Flüssigkeit gelangt schnell in den Magen und hilft das Magenknurren für kurze Zeit zu unterdrücken und abzuschwächen. Der Beitrag hat dir gefallen? Dann schau doch mal in meiner Rubrik Food Science vorbei. Dort findest du viele weitere spannenden Beiträge zu interessanten Fragen rund ums Kochen, Essen und Genießen wie zum Beispiel:

One Pot Quinoa Protein-Bowl

21. Juni 2017 The Vegetarian Diaries 

One Pot Quinoa Protein-Bowl Umso länger und intensiver ich mich mit meiner Ernährung und gesundheitlichen Aspekten beschäftige, umso mehr hinterfrage ich Ernährungsgewohnheiten und achte auf bestimmte Dinge. Ganz konkret zum Beispiel mit der Frage, ob ich ausreichend Eiweiß /­­ Protein zu mir nehme? Muss ich darauf achten oder klappt das auch ohne besonderen Wert darauf zu legen? Entsprechend freue ich mich umso mehr, dir in diesem Beitrag eine tolle One Pot Quinoa Bowl vorzustellen, die nicht nur schnell zubereitet ist, sondern voller pflanzlicher Eiweißquellen steckt. Darüber hinaus lässt sie sich super mitnehmen und ist der perfekte Begleiter für einen stressigen Tag, an dem du nicht auf eine gesunde Mahlzeit verzichten möchtest! Die Sache mit dem Eiweiß Eine Frage, die Menschen, die auf tierische Produkte verzichten mit Sicherheit schon gehört haben, lautet: „Wo kriegst du eigentlich dein Eiweiß /­­ deine Proteine her?“. Die Vorstellung, dass nur tierisches Eiweiß wertvoll und für eine Ernährung zwingend erforderlich, ist weit verbreitet. Dabei stimmt das überhaupt nicht und gerade in einer ausgewogenen veganen Ernährung mangelt es nicht an proteinreichen Lebensmitteln. Zu den Spitzenreitern der eiweißhaltigsten pflanzlichen Lebensmittel gehören dabei vor allem Hülsenfrüchte, Nüsse und beispielsweise Kartoffeln. So enthalten 100 g Sojabohnen 34 g Protein. Im Vergleich enthält zum Beispiel Rindfleisch „nur“ etwa 21 g. Protein hat im Körper eine Vielzahl wichtiger Aufgaben: vom Aufbau und Erhalt von Körperzellen bis hin zur Heilung von Krankheiten oder Wunden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und Gesundheit empfiehlt einen Verzehr von 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Für eine Person mit 70 kg Körpergewicht bedeutet dies also 56 g Protein pro Tag. Klingt auf den ersten Blick viel, ist aber in einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung ohne Probleme zu schaffen. Falls du trotzdem Schwierigkeiten haben solltest ausreichend Eiweiß zu dir zu nehmen, dann ist diese „Protein-Bowl-Bombe“ genau das Richtige für dich. Im Rezept sind nicht nur Quinoa (15 g auf 100 g), Sojabohnen (34 g auf 100 g) und Erbsen (5 g auf 100 g) enthalten, sondern auch noch der neuste NOA-Aufstrich „weiße Bohne-Tomate“ mit 5 g Proteine auf 100 g. So hast du mit einer Portion dieser Bowl deinen Tagesbedarf locker gedeckt und schmecken tut es natürlich auch. Bowl to go Besonders praktisch an diesem Rezept: du kannst es ganz hervorragend vorbereiten und anschließend für die nächsten Tage im Kühlschrank aufbewahren und zum Beispiel mit zur Arbeit nehmen, auf dem Weg vom Sport Snacken oder einfach am Abend essen. Kalt schmeckt das Ganze ebenfalls super und lässt sich fast als Salat bezeichnen. Als „Dressing“ verwende ich einfach den NOA-Aufstrich weiße Bohne-Tomate und vermische ihn mit etwas Öl und Essig. Hunger bekommen? Dann schnell ausprobieren und schmecken lassen! One Pot Quinoa Protein-Bowl Rezept drucken Ergibt: 2 Portionen Zutaten - 1 rote Zwiebel - 1 El frischer Ingwer - 2 Knoblauchzehen - 2 Möhren - 200 g Rotkraut - 200 g rotes Quinoa - 1 rote Paprika - 100 g Tk Erbsen - 100 g Edamame (geschält) - Gemüsebrühe - Salz, Pfeffer - NOA weiße Bohne - Tomate Zubereitung 1 Zwiebel, Knoblauch und Ingwer abziehen und fein hacken. Die Möhren schälen und in dünne Ringe schneiden. Das frische Rotkraut in dünne Streifen oder kleine Stücke so wie die gewaschene Paprika zuschneiden 2 In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Anschließend das Rotkraut und die Möhrenstücke hinzugeben. Nach zwei bis drei Minuten das Quinoa hinzugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Pfeffer hinzugeben und bei kleiner Flamme für 20 Minuten köcheln lassen. 3 Die Erbsen und Edamame entweder nach 15 Minuten mit der Paprika zum Quinoa geben oder separat für zwei Minuten blanchieren und dann frisch zum Quinoa geben. 4 Sobald das Quinoa gar ist, mit Salz, Pfeffer und frischem Limettensaft abschmecken. Als Dressing bzw. Dip NOA weise Bohne-Tomaten verwenden. Wer es ein wenig flüssiger mag, gibt einen kleinen Schuss Gemüsebrühe hinzu. Alternativ vermischst du den NOA-Aufstrich mit ein wenig Öl und Essig. Notes Ergibt mit der Menge 2-3 gute Portionen. Lässt sich super lagern und am nächsten Tag (kalt) verzehren. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit NOA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Süßkartoffelcurry mit Reis und frischem Gemüse – Meal Prep mit der MaxiCook-Serie

6. Juni 2017 The Vegetarian Diaries 

Meal Prep, also das Vorbereiten von Speisen, ist einer der Trends der letzten Monate. Gründe dafür gibt es viele: keine Lust mittags immer das Gleiche zu essen, ein gesteigertes Bewusstsein und Interesse an einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, Kostengründe oder einfach die Lust und der Spaß am Kochen. All diese Punkte lassen sich ganz hervorragend unter einen Hut bringen, wenn du dein Mittagessen zu Hause vorbereitest und dann im Laufe der Woche mit ins Büro nimmst (oder dir natürlich auch unterwegs schmecken lässt). Ein paar Basics zum Thema Meal Prep, tolle Küchenhelfer, die dich bei der Zubereitung unterstützen und ein ganz fantastisches Gericht zeige ich dir in diesem Beitrag. Was heißt Meal Prep eigentlich? Meal Prep wird als Abkürzung für Meal Preparation verwendet und meint auf gut Deutsch eigentlich nichts Anderes als Vorkochen bzw. das Vorbereiten von Speisen. Lebensmittel, wie Gemüse und andere Frischwaren, werden nach dem Kauf zeitnah zubereitet und anschließend vorgegart im Kühlschrank gelagert. Im Lauf der Woche können die vorbereiteten Mahlzeiten im Büro, beim Sport oder auch zu Hause gegebenenfalls noch mal erhitzt und gegessen werden. Je nach Gerichten werden zusätzlich frische Zutaten, wie Avocado, Tomaten oder auch ein Dressing hinzugegeben. Der Großteil der Arbeit ist dann aber schon erledigt. Planen ist alles Damit das Meal Prep gut funktioniert brauchst du nicht viel mehr machen, als ein paar Minuten Planung zu investieren und dir über ein paar Dinge klar zu werden: - Welche (frischen) Lebensmittel habe ich noch zu Hause, die aufgebracht werden müssen? - Welches Gericht möchte ich kochen und eignet sich dieses Gericht, um es einige Tage kühl aufzubewahren und wieder zu erwärmen? - Wie oft möchte ich das Gericht in den kommenden Tagen essen und welche Produkte und Mengen muss ich dafür einkaufen? - Wann habe ich Zeit das Gericht vorzubereiten? - Habe ich die entsprechenden Aufbewahrungsmöglichkeiten zu Hause (Dosen, Platz im Kühlschrank oder Gefrierfach)? Welche Gerichte und Lebensmittel eignen sich zum Meal Prep? Im Prinzip kannst du so ziemlich alle Gerichte vorbereiten und ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Ob sie dann noch so gut schmecken, aussehen und vor allem auch vom Bissgefühl Freude bereiten ist eine andere Frage. Deswegen lohnt es sich nicht nur passende Gerichte auszuwählen, sondern die einzelnen Zutaten in der „richtigen Reihenfolge“ aufzubewahren. Zutaten, die viel Feuchtigkeit enthalten oder dazu neigen Wasser abzugeben kommen nach unten. Frische Zutaten wie Obst und Gemüse ganz nach oben. So vermeidest du, dass das Gericht nach ein paar Tagen Lagerung durchgematscht ist. Neben der Konsistenz und dem Geschmack lohnt es sich beim regelmäßigen Vorbereiten deiner Gerichte,sich ebenfalls ein paar Gedanken zur Zubereitung der verwendeten Lebensmittel zu machen. Idealerweise soll das Essen ja nicht nur gut vorzubereiten, sondern auch schmecken und gesund sein. Ein wichtiger Aspekt kann dabei zum Beispiel das schonende Garen von Gemüse sein. So bleiben wichtige Inhaltsstoffe im Gemüse enthalten, ohne dass du den Brokkoli, die Möhren oder auch die Paprika roh verzehren musst. Die MaxiCook Serie von Russell Hobbs Die neue MaxiCook Serie von Russell Hobbs bestehend aus einem Dampfgarer, Schongarer und Teppan-Yaki Tischgrill unterstützt dich genau an dieser Stelle. Nicht nur lassen sich mit den drei Geräten der Serie verschiedenste Zutaten und Gerichte, sondern auch größere Mengen bequem und einfach vorbereiten. Darüber hinaus helfen dir die Geräte bei einer kalorienbewussten und schonenden Zubereitung der Speisen. Dampfgarer Gerade bei Gemüse, das einige Tage später verzehrt werden soll, solltest du auf eine entsprechende Zubereitung beziehungsweise Garmethode achten. Einige Gemüsesorten lassen sich problemlos roh verzehren. Bei Gemüse wie zum Beispiel Brokkoli, Blumenkohl oder Ähnliches lohnt sich aber das Vorbereiten. Damit das Gemüse möglichst viele (gesunde und wertvolle) Inhaltsstoffe behält, lohnt sich das Garen mit Wasserdampf. Der  MaxiCook  Dampfgarer fasst in insgesamt drei Dampfgarbehältern mehr als 10 Liter und verfügt über eine Reisschale, in der du parallel auch Reis garen kannst. So lassen sich gleichzeitig eine Vielzahl von Gemüsesorten (oder natürlich auch Fisch- und Fleisch) garen. Während des Garprozesses kannst du Kräuter oder Gewürze hinzugeben, um die enthaltenen Lebensmittel zusätzlich zu aromatisieren. Das Wasser für den Dampfgarer wird über eine externe Öffnung hinzugeben, sodass du auch während des Betriebs gegebenenfalls Wasser nachgießen kannst. Eine entsprechende Wasserstandsanzeige findest du auf der Vorderseite. Das gesammelte Kondenswasser wird in einer Abtropfschale gesammelt und kann nach dem Garvorgang geleert werden. Schongarer Ein Schongarer erhitzt die Speisen auf Temperaturen unter dem Siedepunkt und gart so schonend in der Regel über einen längeren Zeitraum. Entsprechend werden diese Produkte häufig auch als Slow Cooker bezeichnet. Beim MaxiCook Schongarer lassen sich drei Temperaturstufen bis maximal 90°C auswählen, sowie die gewünschte Garzeit und gegebenenfalls ein verzögerter Startzeitpunkt einstellen. Das Fassungsvermögen beträgt 6 Liter, sodass sich auch große Mengen problemlos auf einen Schlag zubereiten lassen. Teppan-Yaki Tischgrill Möchtest du größere Mengen an Lebensmittel anbraten, dabei aber nicht im Öl ertrinken eignet sich dafür der MaxiCook Teppan-Yaki Tischgrill. Durch die leicht abgewinkelten Grillplatten fließt überschüssiges Öl und Fett in zwei der Fettauffangschalen und kann separat geleert werden. Die Temperatur der Grillplatten kann variabel eingestellt werden und so an das entsprechende Grillgut angepasst werden. Das Thermostat inklusive Kabel kann abgenommen werden, sodass du den Grill auch als Servierplatte einsetzten kannst. Und was koche ich jetzt als Meal Prep? Als Inspiration und guten Ausgangspunkt für ein einfaches & leckeres Meal Prep findest du hier ein Rezept für Reis mit einem Süßkartoffelcurry und knackigem Gemüse. Typisch für viele Meal Prep Gerichte ist, dass du verschiedene Komponenten deines Essens zubereitest und getrennt lagerst. Statt des Langkornreis, könntest du hier genauso gut Wildreis, Quinoa, Couscous oder Nudeln zubereiten. Keine Lust auf ein Süßkartoffelcurry? Kein Problem: Bereite ein Spinat-Curry, ein Linsen Dal, ein thailändisches Curry, eine Bolognese.. zu. Du magst keinen Brokkoli? Verwende einfach Blumenkohl, Spargel, Spinat oder dein persönliches Lieblingsgemüse. Du merkst schon, die Kombinationsmöglichkeiten sind quasi endlos. Mit Sicherheit findest auch du deine Lieblingsvariante und vielleicht schmeckt dir das folgende Rezept genauso gut wie mir! Süßkartoffelcurry mit Reis und frischem Gemüse Rezept drucken Ergibt: 4 Portionen Zutaten - 250 g Langkornreis - Süßkartoffelcurry - 1 Zwiebel - 1 Knoblauchzehe - 1 Süßkartoffel - 3 Kartoffeln - 1 Dose Kichererbsen (vorgekocht oder eingeweicht) - 1 Dose gehackte Tomaten oder passierte Tomaten - Salz, Pfeffer, CurrygewürzGemüseBrokkoliPaprikaTomatenMöhren Zubereitung 1 Für das Süßkartoffelcurry: Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Die Kartoffeln schälen und in kleine, mundgerechte Stücke teilen. Kichererbsen gründlich spülen und anschließend abtropfen lassen. Etwas Öl in den MaxiCook Schongarer geben und auf die hohe Gartemperatur (höchste Stufe) stellen. Die Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und für 5 Minuten leicht anschwitzen. Anschließend alle übrigen Zutaten hinzugeben, Deckel schließen und für etwa 45 Minuten garen lassen. Das Curry ist fertig, wenn die Kartoffeln und Kichererbsen gut durch sind. Je nachdem wie groß oder klein du die Kartoffeln würfelst, kann es gegebenenfalls etwas länger dauern. Abschließend noch mal mit Salz, Pfeffer und einem Curry-Gewürz (ich benutze gerne das Good old mild von Herbaria) würzen. 2 In der Zwischenzeit das übrige Gemüse (bei mir: Brokkoli, Paprika, Tomaten und Möhren) gegebenenfalls schälen und reinigen. In mundgerechte Größe zuschneiden und anschließend im MaxiCook Dampfgarer garen. Ich habe dabei die Karotten ganz unten platziert und darüber die Paprika und den Brokkoli. Je nach dem, welches du Gemüse verwendest, solltest du die Reihenfolge ändern. Zutaten, die länger benötigen und heißer erhitzt werden sollen, kommen nach ganz unten. 3 Den Reis nach Packungsanweisung abkochen, abgießen und zur Seite stellen. Je nachdem welche Gemüsesorten du zubereiten möchtest, kannst du den Reis auch im Dampfgarer zubereiten oder mit dem Curry in den Schongarer geben. 4 Alle Zutaten sofort servieren oder alternativ als Meal Prep in geeignete Aufbewahrungsbehälter packen. Die Gerichte halten sich gut verschlossen und im Kühlschrank gelagert ohne Probleme einige Tage lang. Notes Ergibt mit der obigen Menge etwa 4 Portionen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Russell Hobbs entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

vegane Spätzle mit deftiger Linsensoße

9. Mai 2017 The Vegetarian Diaries 

Wir schreiben gerade den 08. Mai 2017, in Hamburg ist es ziemlich dunkel, grau und vor allem nasskalt. Die Heizung läuft (noch) und gerade habe ich einen heißen Tee getrunken. Im Moment ist also wenig Frühling oder Sommer in Sicht. Ich hoffe auf baldige Änderung und nutze die Zeit und koche noch das ein oder andere deftige & wärmende Gericht. Heute gibt es vegane Spätzle mit einer deftigen Linsen-Gemüse Soße und dazu Räuchertofu. Bestes und vor allem wärmendes Soul-Food sozusagen. Inspiriert von dem tollen Gericht drüben bei Lea. vegane Spätzle mit deftiger Linsensoße Rezept drucken Ergibt: 2 Portionen Zutaten - 1 Zwiebel - 1 Knoblauchzehe - 3 Möhren - Stück Knollensellerie - 4 Kartoffeln - 1/­­2 Lauch - 150 g Räuchertofu - 200 g Berglinsen - Gemüsebrühe - Sojasoße - Salz, PfefferThymian, Majorna, Rauchpaprika - Loorbeerblatt - vegane Spätzle Zubereitung 1 Die Zwiebeln und Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. Den Lauch reinigen und in dünne Ringe zuschneiden. Das restliche Gemüse schälen und so wie den Räuchertofu in mundgerechte Stücke teilen. 2 In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln für ein paar Minuten anschwitzen. Anschließend das restliche Gemüse und die Linsen hinzugeben. Nach ein paar Minuten mit Gemüsebrühe ablöschen. Ich habe etwa 750 ml Gemüsebrühe verwendet. Das Gemüse und die Linsen sollten leicht bedeckt sein. 3 Einen kleinen Schuss Sojasoße und die übrigen Gewürze hinzugeben und zugedeckt für knapp 30 Minuten leise köcheln lassen. Anschließend sollten die Linsen gut durch sein. 4 Parallel die Spätzle abkochen und die Soße noch mal kräftig abschmecken. Ich verwende sehr gerne Rauchpaprika und Majoran um einen sehr kräftig, deftigen Geschmack zu erhalten. Notes Mit den Spätzle und frischer Petersilie servieren. Ergibt zwei große Portionen.

Pizza mit scharfer Currysauce und Zuckerschoten

26. April 2017 The Vegetarian Diaries 

Das letzte Rezept für eine vegane Pizza hier im Blog ist schon ein bisschen her. Das liegt aber nicht daran, dass es in der Zeit keine Pizzen gegeben hätte, ganz im Gegenteil. Aber irgendwie habe ich es nicht geschafft die Pizzen zu fotografieren und anschließend hier zu veröffentlichen. Vielleicht waren die Pizzen einfach zu lecker und zu schnell aufgegessen und nichts mehr da, was ich hätte fotografieren können ;). Deswegen gibt es jetzt eine neue Strategie: So viele Pizzen auf einmal machen, dass es in jedem Fall ein oder zwei Rezepte bis in den Blog schaffen! Klingt nach einem Plan oder?! Das heutige Rezept ist eine der Pizzen, die es auch in meinem veganen Pizza-Kochkurs bzw. Pizza-Workshop in der Kurkuma-Kochschule in ähnlicher Form regelmäßig gibt. Statt einer Tomatensoße bildet die Grundlage hier eine asiatisch inspirierte rote Curry-Soße, die mit frischem Gemüse belegt wird. Die Soße auf Basis von Kokosmilch und roter Curry-Paste kann in der Schärfe nach persönlicher Vorliebe angepasst werden und funktioniert zum Beispiel auch ganz hervorragend mit einer grünen Currypaste. Dazu passen ganz hervorragend Räuchertofu und frische Frühlingszwiebeln. Pizza mit scharfer Currysauce und Zuckerschoten Rezept drucken Ergibt: 1 Pizza Zutaten - Teig - 150 g Weizenmehl (Type 550) - 20 g Hartweizengrieß - 100 ml Wasser - 3,5 g frische Hefe - Prise Salz - rote Curry-Soße - 100 ml Kokosmilch - 3 Tl Erdnusspaste -  1/­­2 - 1 Tl rote Currypaste (je nach Schärfe) - 1 Tl Zucker - Belag - 1/­­2 rote Zwiebelfrische Zuckerschoten - Räuchertofu - rote Paprika - 1 Möhre - Frühlingszwiebeln Zubereitung 1 Für den Teig: Alle Zutaten gut miteinander vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt für eine halbe Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Im Kühlschrank über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag rechtzeitig entnehmen, sodass der Teig etwas Zeit hat, Temperatur anzunehmen. 2 Für die Soße: Die Kokosmilch mit der Erdnusspaste vermischen und gut umrühren, bis sich die Paste gut vermischt hat und eine zähflüssige Konsistenz ergeben hat. Anschließend je nach gewünschter Schärfe die rote Currypaste unterheben und mit einer Prise Zucker abschmecken. 3 Das Gemüse gründlich reinigen und in mundgerechte Stücke zuschneiden. Die Möhre kann beispielsweise grob geraspelt werden. Den Räuchertofu in kleine Würfel teilen. 4 Den Pizzateig rechtzeitig aus dem Kühlschrank entnehmen und kurz erwärmen lassen und auf einem Backblech ausrollen oder in eine Pizzaform geben. Mit der Soße bestreichen und das Gemüse darauf geben. 5 Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 15 Minuten ausbacken (je nach Ofen vielleicht auch ein bisschen kürzer oder länger). Notes Mit frischen in dünne Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln servieren. Ergibt eine Pizza mit einem Durchmesser von 28 cm.

Koche mit mir beim Kochwettkampf „Koch die Welt ein bisschen besser“ in Hamburg!

10. April 2017 The Vegetarian Diaries 

Koche mit mir beim Kochwettkampf „Koch die Welt ein bisschen besser“ in Hamburg! Ich freue mich wahnsinnig dir heute den nachhaltigen Kochwettkampf „Koch die Welt ein bisschen besser!“ in Zusammenarbeit mit der WirtschaftsWerkstatt anzukündigen! Gemeinsam mit Mia, der „Kuechenchaotin“ hast du die Möglichkeit mit uns beiden in ein freundschaftliches Kochduell zu starten. Und das Beste daran: Du und eine Begleitung deiner Wahl werden nach Hamburg eingeladen (Übernachtung und Anfahrt inklusive) und etwas zu gewinnen gibt es natürlich auch! Warum der Wettkampf? Spricht man über Nachhaltigkeit, werden oft Themen wie Plastiktüten, der Einweg-Kaffeebecher, das übermäßige Fliegen und Autofahren oder das neue Smartphone alle zwei Jahre thematisiert. Daneben ist deine tagtägliche Ernährung und vor allem deine Konsumgewohnheiten aber einer der wichtigsten Themenbereiche, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Das Schöne daran: Du kannst sie jeden Tag aufs Neue hinterfragen, diskutieren, ändern und vor allem verbessern. Gerade Lebensmittel sind bei den monatlichen Lebenshaltungskosten einer der größten Faktoren. Verständlich also, wenn du hier an der ein oder anderen Stelle sparen musst oder willst. Schnell geht der Griff zur Billigware und gegebenenfalls auch zum günstigen Fertigprodukt. Dabei schließt sich eine günstige und vor allem auch nachhaltige Ernährung gar nicht aus. Mit dem Kochwettkampf wollen die Wirtschaftswerkstatt, Mia und ich dir zeigen, worauf man achten muss um umweltfreundliche und nachhaltige Gerichte mit wenig Geld zubereiten kann. Schmecken soll das Ganze natürlich auch noch! Und damit wir das alles zusammen schaffen, brauchen wir deine Hilfe! Vielfalt saisonaler und regionaler Lebensmittel Jetzt mitmachen! Du liebst es, in der Küche zu stehen und leckere Gerichte mit regionalen, saisonalen und schadstofffreien Zutaten zu zaubern? Dann bewirb dich für den Kochwettkampf! Wir laden 4 Gewinner mit jeweils einer Begleitperson nach Hamburg ein (inkl. Anreise und Übernachtung), wo sie zusammen mit Arne von ,,The Vegetarian Diaries und Mia von ,,Küchenchaotin sowie einem professionellen Koch beweisen können, dass umweltfreundlich Kochen weder schwer noch teuer ist, sondern Spaß und Sinn macht! Und so bist du dabei!  Lade auf der Website der WirtschaftsWerkstatt ein Bild von deinem selbstgemachten Gericht hoch und schreib warum dieses Gericht schonend für die Umwelt ist. Hast du nur saisonale oder regionale Produkte verwendet? Oder das Gericht aus Resten zubereitet, die sonst im Müll gelandet wären? Wir sind gespannt auf deine Vorschläge und ich drücke dir in jedem Fall die Daumen und würde mich sehr freuen, wenn wir uns im Mai in Hamburg treffen! Die Teilnahmebedingungen findest du hier. Du musst zwischen 18 und 25 Jahren alt sein und solltest am Wochenende vom 13./­­14. Mai Zeit haben. Viel Erfolg! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der WirtschaftsWerkstatt entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

No-Bake Acai-Heidelbeer Torte

30. März 2017 The Vegetarian Diaries 

No-Bake Acai-Heidelbeer Torte Sobald es draußen wieder wärmer wird, sinkt die Lust in der Küche den Backofen anzuwerfen und sich dort noch zusätzlich einzuheizen. Gleichzeitig steigt aber die Motivation einen Kaffee und ein Stück Kuchen draußen in der Sonne zu genießen enorm an. Stellt sich die Frage, wie man Beides am besten unter einen Hut bekommt!? Mit dieser No-Bake Acai-Heidelbeer-Torte kannst du problemlos das Beste aus zwei Welten miteinander verbinden, denn diese Torte kommt ganz ohne Backen aus. Stattdessen wird sie im Tiefkühlfach gelagert und ist somit auch noch die perfekte Abkühlung für einen warmen Sommertag. Damit die Torte auch ohne ein Ausbacken „hält“, wird in dieser Variante kein Mehl verwendet und stattdessen auf verschiedene Nüsse, Hülsenfrüchte und getrocknetes Obst zurückgegriffen. So besteht der Torten-Boden aus Walnüssen, Datteln und Kakaonis (hergestellt aus fermentierten Kakaobohnen). Für die Füllung wird als Basis eine Mischung aus Cashewkernen, Datteln und Kokosöl verwendet. Das Kokosöl besitzt eine Schmelztemperatur bei etwa 23°-26° C und ist somit bei Raumtemperatur noch fest aber sehr leicht schmelzbar. Wird es im Anschluss wieder abgekühlt zum Beispiel im Kühlschrank oder Gefrierfach, härtet es schnell wieder aus. So wird aus der eher zähflüssigen Masse in Kombination mit dem Acai-Smoothie eine feste, gut schneidbare und essbare Torte. No-Bake Acai-Heidelbeer Torte Rezept drucken Ergibt: 1 Torte mit 18 cm Durchmesser Zutaten - Boden - 50 g Kakaonibs + 25 g - 60 g Walnüsse - 90 g Datteln (entsteint) - Füllung - Saft einer Zitrone - 1 Tl Agavendicksaft - 150 g Cashews (mindestens 2 Stunden eingeweicht) - 1 sehr reife Banane - 90 g Datteln (entsteint) - 150 g Heidelbeeren + 100 g als Topping - 75 ml Berioo-Acai-Saft - 45 g geschmolzenes Kokosöl - Prise Salz Zubereitung 1 50 g der Kakaonibs mit den Walnüssen und Datteln in einer geeigneten Küchenmaschine oder mit einem leistungsstarken Standmixer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Je nach Feuchtigkeit der Datteln 1-2 Tl Wasser hinzugeben. Anschließend die restlichen 25 g Kakaonibs unterheben und die Masse in einer Springform (Durchmesser 18 cm) glatt ausstreichen. 2 Für die Füllung: Eingeweichte und abgetropfte Cashews mit dem Agavendicksaft und Zitronensaft in einem Mixer zu einer homogenen Masse pürieren. Anschließend alle weiteren Zutaten hinzugeben und auf höchster Stufe für ca. 45 Sekunden bis 1 Minute verarbeiten bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Konsistenz sollte bereits cremig und dickflüssig sein. 3 Die Füllung gleichmäßig auf dem Boden verteilen und abgedeckt für eine Stunde im Tiefkühlfach ruhen lassen. Nach der Stunde die restlichen 100 g Heidelbeeren auf der Torte garnieren und leicht andrücken. Für weitere mindestens zwei Stunden im Tiefkühlfach ruhen lassen. 4 Vor dem Essen ein paar Minuten antauen lassen! Notes Tipp: Statt Blaubeeren können natürlich auch Himbeeren, Erdbeeren usw. verwendet werden.

schnelles Thai-Erdnuss Hummus

1. März 2017 The Vegetarian Diaries 

schnelles Thai-Erdnuss Hummus Manchmal muss es einfach schnell gehen. Am besten so schnell, dass man nur den Kühlschrank aufmachen muss und schon fast fertig ist. Nach den fantastischen und ebenfalls ziemlich flott zubereiten fünf veganen Süßkartoffeltoasts gibt es heute ein leckeres Thai-Erdnuss-Hummus. Warum das Ganze so schnell geht? Statt das Hummus selber zu machen, habe ich auf das ‚NOA Hummus natur‚ zurückgegriffen. Dieses eignet sich nicht nur ganz hervorragend als Grundlage zum Weiterverarbeiten, so wie hier, sondern schmeckt auch pur klasse. Es gibt unfassbar viele Möglichkeiten und Variationen Hummus zuzubereiten. Dabei sind der Kreativität und vor allem den unterschiedlichen Geschmäckern kaum Grenzen gesetzt. Ob mit Rote Bete, Avocado, Edamame, getrockneten Tomaten, Harissa oder frischen Kräutern. So ziemlich alles ist möglich. Für dieses Thai-Erdnuss Hummus habe ich Erdnussmus, frische Limette und zum Abschmecken etwas Sriracha verwendet. Lässt sich hervorragend mit Nachos oder Gemüsesticks snacken und schmecken lassen. Probiert es aus! Thai-Erdnuss-Humus Rezept drucken Ergibt: 1 große Schüssel Zutaten - 1 Packung NOA Hummus Natur - 2 Tl Erdnussmus - 1 Knoblauchzehe - 1 Limette - 2 Tl Sriracha oder andere Schärfe - handvoll Erdnüsse - 1 Frühlingszwiebel Zubereitung 1 Die Knoblauchzehe abziehen und auspressen. Limette waschen und abreiben, im Anschluss ausdrücken. Das NOA Humus mit Erdnussmus, dem Knoblauch, Limettenabrieb und Limettensaft 2 abschmecken. Für etwas Schärfe nach Vorliebe Sriracha oder eine andere Schärfe hinzugeben. Alles gut vermischen und mit klein gehackten Erdnüssen und etwas Frühlingszwiebeln anrichten. Notes Dazu passen ganz hervorragend verschiedene Gemüse oder auch Tortilla-Chips. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit NOA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Wie wird Tofu eigentlich hergestellt? – Ein Blick hinter die Kulissen bei Taifun

16. Februar 2017 The Vegetarian Diaries 

Wie wird Tofu eigentlich hergestellt? – Ein Blick hinter die Kulissen bei Taifun Heute gibt es ausnahmsweise mal kein Rezept oder einen Beitrag zu Themen aus der Küche, sondern wir werfen gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen der Tofu-Herstellung. Das macht man natürlich am besten bei DEM Tofu-Hersteller in Deutschland – Der Life Food GmbH, die ihr wahrscheinlich durch die Taifun Tofuprodukte kennt. Im vergangenen Jahr hatte Taifun gemeinsam mit der Universität Hohenheim zum Projekt ‚Soja-Experiment – 1000 Gärten‘ aufgerufen. Ziel war es eine Vielzahl neuer Sojastämme, in Zusammenarbeit mit interessierten Gärtnern, in den verschiedenen klimatischen Regionen in Deutschland anzubauen. Das Projekt war ein riesiger Erfolg und über 2000 Hobbygärtner, Schulen, Vereine und botanische Gärten haben sich daran beteiligt. Nach der Ernte im September & Oktober letzten Jahres wurden die gereiften Sojabohnen zur Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim gesendet und werden dort ausgewertet. Wichtige Kriterien sind neben dem Wachstum vor allem der Geschmack und die Tauglichkeit zur Tofu-Herstellung. Wenn ihr mehr zum ‚Soja-Experiment – 1000 Gärten‘ wissen möchtet, schaut doch einfach mal auf der Themen-Website vorbei. Dort findet ihr eine Vielzahl von weiteren Informationen, Berichten von teilnehmenden Gärtnern und Bildern. Außerdem habe ich hier im Blog bereits drei Beiträge zum Thema veröffentlicht: Das Soja-Experiment - 1000 Gärten und der Sojaanbau in Deutschland - Startschuss und Aussaat, Der 1000-Gärten Soja-Erlebnistag im Prinzessinnengarten Berlin und Die Sojaernte und ein erfolgreicher Abschluss des Sojaexperiments. Vor einigen Wochen hatte ich das große Vergnügen mir die Tofu-Produktion bei Taifun anzuschauen. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes im Tofuhimmel. Aber seht selbst: Wie wird Tofu hergestellt? Vielleicht habt ihr zu Hause ja schon einmal Tofu selber gemacht. Egal, ob im (groß-)industriellen Maßstab oder in der Küche zu Hause, die Arbeitsschritte von der Bohne bis zum Tofu sind quasi gleich. Eine tolle Anleitung, wie ihr das Ganze zu Hause einmal ausprobieren könnt, findet ihr drüben bei Jörg und Nadine von eat-this. Hier nun ein kleiner Einblick, wie die verschiedenen Taifun-Tofuprodukte hergestellt werden: Zubereitung von Sojamilch Alles beginnt mit den Sojabohnen: Diese werden gründlich gewaschen und knapp 12 Stunden eingeweicht. Dabei nehmen die Bohnen Wasser auf und haben ihre Größe fast verdoppelt. Anschließend werden die Bohnen püriert und mit Wasser aufgekocht. Durch sieben werden die Schalen- und Faserstoffe getrennt und zurück bleibt der Sojabohnensaft, besser bekannt als Sojamilch zurück. Gerinnung Die so produzierte Sojamilch ist der Ausgangspunkt für alle weiteren Arbeitsschritte und Sojaprodukte. Als nächster Schritt wird die Sojamilch mit einem Gerinnungsmittel versetzt. Traditionell kommt hier Nigari beziehungsweise Calciumsulfat zum Einsatz. Die Sojamilch beginnt auszuflocken, sodass sich Molke und das Sojaeiweiß trennen lassen. Dieses Sojaeiweiß ist die Rohmasse, die man als „Naturtofu“ im Handel kaufen kann. Pressung Das Sojaeiweiß wird im Anschluss in großen Kästen ausgepresst und in Form gebracht. Anschließend werden die Tofublöcke geschnitten und in einem Wasserbad abgekühlt. Verpackung oder Weiterverarbeitung Je nachdem welches Tofuprodukt hergestellt wird, schließen sich weitere Arbeitsschritte in der Produktion an. So wird der Tofu zum Beispiel in großen Räucherkammern zu Räuchertofu verarbeitet. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Tofu-Variationen, die mit zusätzlichen Gewürzen & Kräutern verfeinert werden. Auch die Verarbeitung den Tofu-Wienern oder einem frittiertem Tofu, findet direkt vor Ort statt. Abschließend werden alle so produzierten Tofuprodukte entsprechend gelabelt, verpackt und auf ihre Reise durch Deutschland geschickt. Falls ihr also gerade ein Stück Taifun-Tofu in den Händen haben solltet, wisst ihr jetzt, wo es herkommt und vor allem wie es hergestellt wurde! Was passiert mit den Sojabohnen aus dem 1000 Gärten Projekt? Die über 15000 (!) unterschiedlichen Sojabohnen, der teilnehmenden Gärtner wurden gesammelt und mit den Aufzeichnungen der Gärtner katalogisiert. Anschließend wurde für jede Probe der Eiweiß- und Ölgehalt bestimmt. Insbesondere für die Produktion von Tofu ist ein hoher Proteingehalt der Bohne wünschenswert. Die vielversprechendsten neuen Kreuzungen werden anschließend zurück an Taifun gesendet. Aus diesen Bohnen wird in der hauseigenen Mini-Tofurei ein Testtofu hergestellt. Im Prinzip passiert also genau das Gleiche wie oben gezeigt, nur eben im kleinen Maßstab. Durch die Produktion der Testtofus können wichtige Eigenschaften wie Wassergehalt, Geschmack und Konsistenz getestet und bewertet werden. Wer wissen möchte, wie es mit den Bohnen weitergeht und welche aktuellen Ergebnisse gewonnen wurden, schaut einfach direkt beim Sojaexperiment – 1000 Gärten vorbei. Zum Abschluss noch ein paar Impressionen aus der Produktion:

Süßkartoffel-Toast: fünf leckere Varianten

1. Februar 2017 The Vegetarian Diaries 

Süßkartoffel-Toasts habt ihr schon mal gehört oder?! Falls nicht, dann unbedingt weiterlesen und vor allem ausprobieren. Die dünn geschnittenen Scheiben werden im Toaster, alternativ aber auch gerne im Ofen oder Kontaktgrill für einige Minuten bei hoher Temperatur gegart und anschließend nach Lust und Laune belegt und genossen! Dabei sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob eher süß, herzhaft, richtig deftig oder alles gleichzeitig. Alles ist möglich. Netter Nebeneffekt: Süßkartoffeln enthalten im Vergleich zu einem Toast deutlich weniger Kohlenhydrate und vor allem Kalorien. Sie sind somit eine gesunde Abwechslung im Speiseplan und schmecken dabei auch noch überaus lecker. Und das Beste zum Schluss: Die Süßkartoffel-Toasts gehen auch noch unglaublich schnell: Süßkartoffel in dünne Scheiben schneiden, ab in den Toaster (ich mag sie aus dem Kontaktgrill noch lieber) und nach ca. 3-4 Minuten sind sie fertig. Belegen und schmecken lassen! Das war’s :). Schnell, gesund und abwechslungsreich Der ein oder andere von euch wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich vergangenes Jahr in München zu Besuch bei NOA – pflanzlich genießen zum Launch der Marke und den vier pflanzlichen Aufstrichen war. Falls nicht, könnt ihr hier noch mal nachschauen, was wir dort erlebt haben und warum man im Sommer in München eigentlich immer eine Badehose anhaben sollte. Bis heute kaufe ich die vier Aufstriche regelmäßig, vor allem Linse-Curry hat es mir so richtig angetan. Alle vier Varianten kommen ohne Konservierungsstoffe aus, sind glutenfrei, rein pflanzlich sowieso, dazu noch überaus lecker und vor allem vielseitig einsetzbar. Ihr seid euch unsicher, ob Süßkartoffel-Toasts etwas für euch ist? Mein Vorschlag: Überlegt euch kurz, welcher euer Lieblingsaufstrich oder Belag auf einem Toast oder Brot ist. Beispielsweise Avocado mit etwas Salz und Pfeffer? Probiert das Ganze einfach mal auf einer Süßkartoffel aus und ihr werdet wahrscheinlich positiv überrascht sein. Oder ihr probiert natürlich eine der Varianten, die ich euch heute hier vorstellen möchte: Zucchini-Erdnuss, Avocado, Tomate-Frühlingszwiebel, Radieschen-Kresse oder Granatapfel-Frühlingszwiebel. Wie ihr seht, ganz einfache und vor allem schnelle Kombinationen. Und jetzt ruck-zuck zum Toaster und ausprobieren! Süßkartoffel-Toast: fünf leckere Rezepte Rezept drucken Ergibt: etwa 10 Toasts Zutaten - NOA Humus Kräuter - 1 große Süßkartoffel - nach VorliebeTomatenFrühlingszwiebel - Radieschen - AvocadoZucchiniGranatapfelKresse Zubereitung 1 Die Süßkartoffel gründlich reinigen und in dünne Scheiben (0,5 - 1 cm) zuschneiden. Die Scheiben in einem Toaster zweimal auf höchster Stufe toasten oder alternativ in einem Panini-Grill für 8-10 Minuten garen. Die Süßkartoffel sollte im Anschluss gar sein und Farbe angenommen haben. 2 Anschließend mit dem NOA Humus Kräuter bestreichen und nach Lust und Laune belegen. Gut passen z.B. Tomaten & Frühlingszwiebeln, Avocado & Pfeffer, Radieschen & frische Kresse oder Zucchini & Erdnüsse. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit NOA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Wasser und Wein, das muss sein!

19. Januar 2017 The Vegetarian Diaries 

Wasser und Wein, das muss sein! In den vergangenen Wochen habe ich in einer kleinen Serie, Beiträge rund um das Heilwasser von Staatl. Fachingen veröffentlicht. Im ersten Beitrag habe ich euch zunächst erklärt, worin der Unterschied zwischen einem Leitungs-, Mineral- und Heilwasser liegt. Im zweiten Beitrag ging es dann ganz konkret um die Frage, welche besondere Mineralstoffzusammensetzung im Staatl. Fachingen Heilwasser enthalten ist und wie dadurch die vorbeugende, beziehungsweise lindernde Wirkung zustande kommt. Anschließend habe ich euch gezeigt, worauf der Säure-Basen-Haushalt im Körper beruht und wie Sodbrennen durch ein Heilwasser vorgebeugt werden kann. Im heutigen Beitrag erkläre ich euch, warum das Wasser von Staatl. Fachingen so hervorragend zu einem guten Wein passt. Die Sache mit den Neujahrsvorsätzen Mitte Januar ist ein guter Zeitpunkt um einen Blick auf die Neujahrsvorsätze zu werfen. Seid ihr noch dabei oder habt ihr einen Großteil dieser schon über Bord geworfen? Falls nicht, ist das ein gutes Zeichen. Wie sagt man so schön: „Aller Anfang ist schwer“. Häufig scheitern die guten Vorsätze nicht nur am Wollen, sondern an unrealistischen Zielen und persönlichen Einschränkungen, die man zwar ein paar Tage oder Wochen in Kauf nimmt, schlussendlich aber doch wieder verwirft. Auch wenn der Vorsatz an sich eine gute Idee ist, wie zum Beispiel konsequent auf industriell verarbeiteten Zucker zu verzichten, keinen Alkohol zu konsumieren oder auf Fleischprodukte zu verzichten. Deutlich erfolgversprechender ist häufig diese Vorsätze auf ein Maß zu reduzieren, bei dem man sich kleinere, dafür aber realistisch erreichbare Ziele setzt. In den meisten Fällen möchte man ja gerade nicht auf den damit verbundenen Genuss und Geschmack verzichten, sondern die Auswirkungen eines übermäßigen Konsums wie zum Beispiel Gewichtszunahme oder den Kater am nächsten Morgen vermeiden. Ganz konkret kann das bedeuten, sich bewusster mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen und Ernährungsgewohnheiten entsprechend anzupassen, statt diese zwanghaft meiden zu wollen. So sind die Chancen sich ausgewogen und gleichzeitig abwechslungsreich zu ernähren und vor allem den Spaß daran nicht zu verlieren, deutlich größer, wenn man beispielsweise Zucker oder Alkohol ganz bewusst in Maßen genießt. Wasser und Wein, das muss sein! Wohl kaum ein Getränk verbindet man mit einer Belohnung oder gutem Essen so sehr wie ein Glas Wein. Die enorme Vielfalt durch verschiedene Trauben und Anbaugebiete machen Wein zu einem komplexen und überaus abwechslungsreichen Getränk. Egal ob Weiß- oder Rotwein, gerade in Kombination mit Essen, lassen sich so fantastische Geschmackserlebnisse kreieren. Jeder Wein enthält Weinsäure. Diese verleiht dem Wein seine Haltbarkeit und Frische. Vor allem in Weißweinen ist eine hohe Konzentration dieser Säure vorhanden. Ein hoher Säureanteil kann aber zu einer Übersäuerung des Körpers führen und schlägt mitunter buchstäblich auf den Magen. Genau hier kommt ein gutes Wasser ins Spiel. Mit der richtigen Kombination an Mineralstoffen hilft es die Säure-Basen-Balance im Körper aufrechtzuerhalten. Das Heilwasser von Staatl. Fachingen enthält neben wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Calcium, Magnesium und Natrium einen hohen Anteil an Hydrogencarbonat. Hydrogencarbonat dient im Körper unter anderem als natürlicher Säurepuffer und hilft so aktiv den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Wer mehr darüber wissen möchte, schaut gerne in den letzten Beitrag zu diesem Thema. Darüber hinaus wirkt das Wasser ausgleichend auf den Geschmackssinn, indem es Geschmacksnerven neutralisiert. Daher ist es gerade bei der Verkostung von Weinen oder auch dem Verzehr eines Mehr-Gänge-Menüs mit Weinbegleitung unverzichtbar, um die vielfältigen Aromen und Geschmacksnuancen der verschiedenen Weine gebührend erschmecken und genießen zu können. Staatl. Fachingen sorgt so für Weingenuss ohne Reue und macht den maßvollen Konsum von Wein noch zusätzlich verträglicher. Das gilt nicht nur für den Moment, in dem man den Wein und das Wasser genießt, sondern auch noch am folgenden Tag. Durch die enthaltenen Mineralien und Spurenelemente wirkt das Wasser von Staatl. Fachingen der Dehydrierung durch den Alkohol entgegen, sodass man auch am nächsten Tag noch von den positiven Eigenschaften des Wassers profitiert. Das Auge isst (und trinkt) mit Das Essen kann so gut sein, wie es will, passt die Atmosphäre und Optik nicht, ist das Ganze nur halb so lecker und ansprechend. Das gilt nicht nur für das Essen, sondern auch für die Getränke und das entsprechende Tischarrangement. Hier setzt Staatl. Fachingen mit einem besonders hochwertigen und edlen Flaschendesign Maßstäbe. Die an eine Bordeaux-Flasche aus dem 19. Jahrhundert angelehnte Flaschenform bildet auf jedem Tisch ein elegantes optisches Highlight und sorgt für die richtige Stimmung. Wie sieht es denn mit euren Neujahrsvorsätzen aus? Habt ihr euch etwas vorgenommen und seid noch dabei? Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Staatl. Fachingen entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Eure Top Ten aus 2016

8. Januar 2017 The Vegetarian Diaries 

Eure Top Ten aus 2016 Das vergangene Jahr hatte es in vielerlei Hinsicht in sich und war am Ende dann doch wie immer Ruck-Zuck vorbei. So wie ich mir regelmäßig vornehme einen (ausführlichen) Jahresrückblick zu verfassen, klappt das auch regelmäßig nicht. Deswegen freue ich mich heute umso mehr, euch (gerade noch rechtzeitig, wie ich finde) die beliebtesten veganen Rezepte und Beiträge aus 2016 zu präsentieren. An dieser Stelle einen großen Dank an eat-this, die mit ihrem Rückblick, mir genau die Motivation gegebenen haben, dies ebenfalls noch nachzuholen. Obwohl mir der erste Platz schon im Vorhinein klar war, gab es doch die ein oder andere Überraschung unten den ersten zehn Plätzen. Durch einen Klick auf das Bild oder den Link, gelangt ihr entsprechend zum Beitrag bzw. Rezept. Viel Spaß dabei. Taucht euer persönlicher Favorit aus dem letzten Jahr mit in der Liste auf, oder habt ihr etwas ganz anderes auf dem Schirm gehabt? Einen tollen Start ins Jahr euch!  Platz 10 Zucchini- und Süßkartoffelsuppe mit gerösteten Kürbiskernen Suppe geht immer, das seht ihr anscheinend auch so ;). In dieser Kombination mit Zucchini & Süßkartoffeln, abgerundet durch Knoblauch-Kürbiskerne. Platz 9: vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüse So ähnlich wie Suppe ist Pasta auf jeden Fall ein absolutes Soul- und Comfortfood. Diese Wirsing-Pasta passt darüber hinaus auch noch super in den Winter. Platz 8: Selbstgebackenes Fladenbrot Solltet ihr die Tage mal Lust & Zeit haben Brot selber zu backen, probiert unbedingt dieses fantastische Fladenbrot! Alleine der Geruch beim Ausbacken lohnt! Platz 7:  vegane Sauce hollandaise mit Spargel und Kartoffeln Auch wenn es bis zum Frühjahr und der Spargelsaison leider noch ein wenig hin ist, könnt ihr euch mit diesem Rezept für eine vegane Sauce hollandaise ja schon mal ein bisschen einstimmen. Platz 6: veganer Möhren-Kuchen Spätestens zum Osterfest ist dieser vegane Möhren-Kuchen auf jeden Fall Pflicht ;)! Platz 5: sommerlicher Couscous-Salat Den Beginn der Top 5 macht einer meiner persönlichen Lieblingssalate überhaupt: ein veganer Couscoussalat mit Sommergemüse. Nicht nur zum Grillen die perfekte Beilage! Platz 4: vegane Lasagne Und gleich noch ein All-Time Favor! DIE vegane Lasagne. Wenn ihr einmal eine vegane Lasagne ausprobieren möchtet, probiert es mit dieser. Word! Platz 3: veganen Oreo-Brownies mit Erdnussbutter-Schokoladen-Topping – ohne Worte – (: Platz 2: Ist Brot vegan? Etwas überraschend auf Platz 2 gelandet ist der Beitrag mit der Frage, ob Brot vegan bzw. vegetarisch ist?  So selbstverständlich, wie man vielleicht meinen könnte, ist es leider nicht. Warum, schaut im Beitrag vorbei! Darüber hinaus gibt es im Blog noch eine Vielzahl weiterer Beiträge, die sich mit der Frage, ob bestimme Lebensmittel(gruppen) vegan sind, befassen. Platz 1: One-Pot-Pasta Trommelwirbel….und wie die Jahre zuvor auch, unangefochten auf Platz 1: eine einfache, schnelle und tatsächlich schmackhafte One-Pot-Pasta-Variante. Schon ausprobiert? Und zum Abschluss, noch flott die BestNine 2016 von Instagram.

Was macht das Staatl. Fachingen Heilwasser aus?

2. Dezember 2016 The Vegetarian Diaries 

Was macht das Staatl. Fachingen Heilwasser aus? Vor einigen Tagen habe ich euch an dieser Stelle erklärt, was der Unterschied zwischen einem Leitungs-, Mineral- und Heilwasser ist. So muss ein Heilwasser in Deutschland eine wissenschaftlich nachgewiesene lindernde beziehungsweise vorbeugende Wirkung aufweisen. Erst mit diesem Nachweis und einem entsprechenden Zulassungsverfahren darf ein Wasser das Prädikat Heilwasser tragen. In diesem Beitrag möchte ich euch am Beispiel des wahrscheinlich bekanntesten Heilwassers in Deutschland, dem  Staatl. Fachingen STILL, vorstellen, welche Mineralstoffe und Spurenelemente in diesem Wasser enthalten sind und welche umfangreiche Tradition die Quelle und das daraus gewonnene Heilwasser besitzt. Entdeckung der Fachinger-Quelle Die Fachinger Quelle in der Nähe von Diez an der Lahn (Rheinland-Pfalz) wird im Jahr 1740 von einem Kölner Schiffer entdeckt, der durch das Trinken sein Verdauungsleiden lindern konnte. Die erste Analyse der Zusammensetzung des Quellwassers wird bereits zwei Jahre später von einem Amtsphysicus (ein approbierter Arzt) durchgeführt. Seither wird das Jahr 1742 als offizielles Gründungsjahr von Staatl. Fachingen angesehen. Ab 1746 wird das Wasser in Tonkrügen abgefüllt und schnell in ganz Deutschland vertrieben. Bereits wenige Jahre nach der Entdeckung entsteht eine erste Doktorarbeit, die „Über die Heilwirkungen des Fachingenwassers“ verfasst wird und speziell die natürliche Wirksamkeit gegen Sodbrennen hervorhebt. In den darauf folgenden Jahren und Jahrzehnten erscheinen viele weitere wissenschaftliche Schriften in entsprechenden Fachzeitschriften. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten waren im Laufe der mittlerweile über 270 Jahre bestehenden Firmengeschichte Genießer des Heilwassers. So schrieb Johann Wolfgang von Goethe beispielsweise im Jahr 1817 „die nächsten vier Wochen sollen Wunder leisten. Hierzu wünsche aber mit Fachinger Wasser und weißem Wein vorzüglich begünstigt zu werden, das eine zu Befreyung des Geists, das andere zu dessen Anregung.“ Der Fachinger Mineralbrunnen um das Jahr 1834 Welche Mineralstoffe sind in einer Flasche Staatl. Fachingen STILL enthalten? Entscheidend für die lindernde beziehungsweise vorbeugende Wirkung eines Heilwassers sind die enthaltenen Mineralstoffe. Eine Liste mit diesen Inhaltsstoffen findet sich generell auf jeder verkauften Flasche Wasser. Dort aufgelistet ist eine Übersicht der enthaltenen Mineralstoffe und deren Mengenangaben pro Liter. Darüber hinaus findet sich häufig eine Empfehlung zur Höhe der Tageszufuhr. Wie dies für eine Flasche Staatl. Fachingen STILL aussieht, lässt sich der unten stehenden Abbildung entnehmen. Der Vergleich zu den empfohlenen Tagesmengen hilft, die angegebenen Mineralstoffgehalte in ein Verhältnis zu setzen und quantitative Aussagen zum Mineralstoffgehalt treffen zu können. Die Fachingen Quelle zeichnet sich durch eine ausgewogene Mineralisierung und einen besonders hohen Hydrogencarbonatgehalt aus. Was ist Hydrogencarbonat? Als Hydrogencarbonat werden allgemein die Salze der Kohlensäure bezeichnet. Umgangssprachlich bezeichnet man damit häufig das Anion (negativ geladenes Teilchen) dieser Salze (HCO3–). Es dient als Säurepuffer, reguliert den Säure-Basen-Haushalt und hat eine säureneutralisierende Wirkung. Der menschliche Organismus ist in der Lage Hydrogencarbonat im Rahmen des Stoffwechsels selbst zu bilden. Gerade bei einer erhöhten Säurebelastung, z.B. ernährungsbedingt, reichen diese Kapazitäten jedoch häufig nicht aus, um ein konstantes Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper aufrechtzuerhalten. Wie kommt das Hydrogencarbonat ins Wasser? Allen Heilwässern gemein ist, dass sie direkt aus der Quelle entnommen werden müssen und in ihrer Mineralstoff-Zusammensetzung nicht verändert werden dürfen. Der für eine Quelle charakteristische Gehalt an diesen Mineralstoffen spiegelt sich somit 1:1 in einem Heilwasser wieder. Einer hoher Anteil an Hydrogencarbonat im Wasser ist typisch für Quellen, die aus Regionen mit abklingendem Vulkanismus stammen. Das Wasser löst beim Durchgang durch verschiedene Gesteinsschichten nicht nur Hydrogencarbonat, sondern auch viele weitere Mineralstoffe. Warum das Säure-Basen-Gleichgewicht für den Körper so wichtig ist, wie Sodbrennen entsteht und wie das Heilwasser von Staatl. Fachingen helfen kann, den natürlichen Säure-Basen-Haushalt im Körper zu unterstützen, verrate ich euch im nächsten Beitrag. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Staatl. Fachingen entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Mehl

15. November 2016 The Vegetarian Diaries 

Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Mehl Sobald es etwas stressiger ist und man sich seine Zeit etwas besser einteilen muss, kommen leider häufig Dinge zu kurz, die einem vielleicht wichtig sind, es die Zeit aber nicht mehr zulässt. Das habe ich in den letzten Monaten unter anderem beim Kochen gemerkt, ganz besonders aber beim Backen. Habe ich vergangenes Jahr einen Großteil meiner Brote & Brötchen selber gebacken, habe ich es dieses Jahr so gut wie noch gar nicht geschafft. Das ist nicht nur schade, weil Brot backen eine fantastische Sache ist, sondern vor allem auch deswegen, weil es gar nicht so einfach ist gutes, leckeres und gesundes Brot zu kaufen. Versucht mal bei einem „Bäcker“ um die Ecke ein gescheites (Vollkorn-)Brot auf Dinkel oder Roggenbasis zu kaufen. Selbst hier in Hamburg muss man da schon ein wenig Weg auf sich nehmen und früh dran sein. Selbst beim selber backen, muss man gegebenenfalls ein wenig suchen, bis man die gewünschten Mehlsorten findet. Viele Gründe also wieder selber den Ofen vorzuheizen und loszulegen. In diesem Beitrag verrate ich euch was der Unterschied zwischen „normalen“ Mehl und Vollkornmehl ist, warum es besonders gesund ist und wie ihr mit der Mockmill Getreidemühle kinderleicht euer eigenes Mehl mahlen könnt.  Was ist der Unterschied zwischen Mehl und Vollkornmehl? Wer im Supermarkt vor dem Regal mit Mehl steht, wird schnell merken, dass Mehl nicht gleich Mehl ist. Neben den verschiedenen Getreidesorten finden sich eine Vielzahl verschiedener Bezeichnungen für die Mehle. So gibt es zum Beispiel Unterscheidungen, die mit einer Typebezeichnung wie Type 550 oder 1050 versehen sind, Vollkornmehle, Mehl für Pizza- oder Brotteige und viele weitere. Die Typebezeichnung ist ein Maß für den Mineralstoffgehalt des Mehls. Niedrige Werte bedeuten einen vergleichsweise geringen Gehalt und resultieren in sehr hellen Mehlen. Bestes Beispiel ist das Weizenmehl Type 405. Im Gegensatz dazu stehen die Vollkornmehle: Wie der Name verrät, müssen für diese Mehle das ganze Korn verarbeitet werden. In der entsprechenden Definition (DIN 10355) heißt es dazu: ,,Vollkornmehl und Vollkornschrot müssen die gesamten Bestandteile der gereinigten Körner, einschließlich des Keimlings, enthalten“ [1]. Dadurch sind die Mehle in der Regel deutlich dunkler und nicht ganz so fein gemahlen. Warum Vollkornmehl so gesund ist? Ein Großteil der Ballaststoffe, Vitamine, Öle und Mineralstoffen, die ein Getreide nahrhaft und „gesund“ machen, stecken in der Schale. Bei der Verarbeitung des ganzen Korns bleiben diese erhalten und können in weiteren Verarbeitungsschritten und im Anschluss zu einem Nahrungsmittel verarbeitet werden. Der Mineralstoffgehalt hängt dabei stark vom verwendeten Getreide ab und unterliegt wie bei vielen anderen Agrarprodukten natürlichen Schwankungen, bedingt durch Klima und Witterung. Neben dem erhöhten Mineralstoffgehalt von Vollkornmehlen sind vor allem die enthaltenen Öle das, was umgangssprachlich als gesund bezeichnet wird. Der Anteil essenzieller Fettsäuren, also die Fettsäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann, liegen bei Vollkornprodukten besonders hoch [2]. Dies ist einer der vielen Gründe, warum Vollkornprodukte so häufig mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung in Zusammenhang gebracht werden [3]. Die Mockmill Getreidemühle Jeder der regelmäßig backt kennt die Problematik das passendes Mehl vorrätig zu haben. Gerade bei Broten und Brötchen benötigt man unter Umständen eine Vielzahl von verschiedenen Typen, Vollkornmehlen, Schroten und und und. Abgesehen davon, dass man diese häufig gar nicht so einfach überall käuflich erwerben kann, nehmen die ganzen Packungen schnell jede Menge Platz in der Küche ein. Viel praktischer also, wenn man sein Mehl schnell und einfach selber mahlen kann und dabei den gewünschten Mahlgrad auch noch einstellen kann. Umso besser, wenn man nicht auch noch ein zusätzliches Gerät in der Küche angeschafft werden muss, sondern eine vorhandene Küchenmaschine zum Einsatz kommen kann. All das geht kann die Mockmill Getreidemühle. Die aufsetzbare Getreidemühle ist kompatibel mit Küchenmaschinen von AEG, Electrolux, KitchenAid, Kenmore und einigen anderen. Die Mühle mit den Keramik-Mahlsteinen lässt sich von sehr fein bis sehr grob stufenlos einstellen und mahlt bis zu 70 g Getreide pro Minute. Das Design ist so gewählt, dass das gemahlene Mehl direkt in die Schüssel der entsprechenden Küchenmaschine fällt, sodass kein weiteres Zubehör benötigt wird. Mit der Mockmill Getreidemühle lassen sich alle Getreidesorten mahlen aber auch trockene Gewürze wie zum Beispiel Pfeffer oder Koriander können verarbeitet werden.   Und weil sich die Mühle natürlich hervorragend eignet, um Brot zu backen gibt es direkt noch ein Rezept für ein Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Dinkel und Roggen. 5 from 1 reviews Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Mehl   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Brot, Backen Zutaten Vorteig 350 g Roggenvollkornmehl (fein gemahlen) 350 g lauwarmes Wasser 70 g Anstellgut vom Roggensauer 7 g Salz Brühstück 45 g Dinkelvollkornmehl (grob gemahlen) 180 g Wasser 10 g Salz Teig Vorteig & Brühstück 350 g Dinkelvollkornmehl (fein gemahlen) 50 g Roggenvollkornmehl (fein gemahlen) 5 g frische Hefe 70 g lauwarmes Wasser 25 g Sonnenblumenkerne 25 g Leinsamen Zubereitung Für den Vorteig: Alle Zutaten gut miteinander vermischen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Bei Raumtemperatur etwa 20 Stunden stehen lassen. Für das Brühstück: Alle Zutaten in einem kleinen Topf erhitzen und zum Köcheln bringen. Unter Rühren einkochen, bis sich ein zähflüssiger Brei gebildet hat. Für knapp 2 Stunden ruhen lassen. Für den Teig: Alle Zutaten miteinander vermischen, bis sich ein glatter Teig ergibt. Abgedeckt für 60 Minuten gehen lassen und anschließend in eine gefettete Kastenform geben. Noch mal bei Raumtemperatur für 60 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen und fallend auf 200°C für 80 Minuten ausbacken. 3.4.3177 [1] Deutsches Institut für Normung e. V.: DIN 10355, Mahlerzeugnisse aus Getreide, Berlin 1991 [2] REKS-Arkady-Institut für Bäckereiwissenschaft (Hrsg.): IREKS-ABC der Bäckerei. 4. Auflage. Institut für Bäckereiwissenschaft, Kulmbach 1985 [3] Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Vollwertige Ernährung Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Wolfgang Mock GmbH entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Was ist ein Heilwasser und wie unterscheidet es sich von einem Mineralwasser?

31. Oktober 2016 The Vegetarian Diaries 

Was ist ein Heilwasser und wie unterscheidet es sich von einem Mineralwasser? Wasser ist nicht nur ein viel diskutiertes, sondern vor allem ständig präsentes Thema und das wichtigste Lebensmittel überhaupt. In Deutschland gibt es Hunderte Anbieter für Wasser mit den verschiedensten Eigenschaften, Preisen, Herkünften und Zusammensetzungen. Aber worin unterscheiden sich Wasser überhaupt? Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einem Heil-, Mineral- und Leitungswasser? In diesem Beitrag möchte ich euch die wichtigsten Merkmale dieser verschiedenen Wasser vorstellen und zeigen, was sich hinter der Bezeichnung Heilwasser verbirgt. Wichtig: Die Informationen beziehen sich auf die gesetzlichen Gegebenheiten in Deutschland und können in anderen Ländern zum Teil sehr deutlich abweichen!  Was ist Leitungswasser? Als Leitungswasser werden alle Wasser bezeichnet, die durch Wasserleitungen bzw. Rohre zugeführt werden. Darin inbegriffen sind neben dem umgangssprachlichen Trinkwasser aber auch Brauch- bzw. Betriebswasser, die zum Beispiel in der Industrie häufig zum Einsatz kommen. Die Qualität dieses Wassers hängt neben der Aufbereitung vor allem vom Zustand des vorhandenen Wasserrohrnetztes ab. In Deutschland wird Trinkwasser intensiv kontrolliert und ist flächendeckend zum Verzehr geeignet. Was ist ein Mineralwasser? Ein Mineralwasser ist ein Grundwasser, das aus unterirdischen Wasservorkommen stammen und von ursprünglicher Reinheit sein muss. Das Mineralwasser muss direkt am Ort der Quelle bzw. des Brunnen abgefüllt werden und vorher amtlich anerkannt werden. Alle rechtlichen Grundlagen werden in der deutschen Mineral- und Tafelwasserordnung festgehalten und geben unter anderem die Grenzwerte für eine Vielzahl von Inhaltsstoffen an. Aktuell gibt es in Deutschland mehr als 800 amtlich anerkannte Quellen, aus denen Mineralwasser gewonnen und abgefüllt werden darf. Entscheidend für die Anerkennung als Mineralwasser ist, dass die Temperatur der Quelle und die Zusammensetzung des natürlichen Mineralwassers im Rahmen natürlicher Schwankungen stabil bleiben muss. Das Mineralwasser darf vor dem Abfüllen nur sehr eingeschränkt behandelt werden. Darunter fällt zum Beispiel das Entziehen von Eisen- oder Schwefelverbindungen. Zusätzlich darf dem Mineralwasser Kohlensäure hinzugefügt oder entzogen werden. Auch für diese Prozesse gibt es Grenzwerte und Beschränkungen, die amtlich überprüft und in der Wasserverordnung nieder geschrieben sind. Was ist ein Heilwasser? Ein Heilwasser muss neben den Bedingungen, die auch ein Mineralwasser erfüllen muss, zusätzlich aufgrund seiner enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente eine wissenschaftlich nachgewiesene lindernde beziehungsweise vorbeugende Wirkung aufweisen. Erst nach dem erfolgten Nachweis kann ein Heilwasser amtlich zugelassen und auf den Markt gebracht werden. In Deutschland fallen alle Heilwasser nach § 2 des Arzneimittelgesetz in die Kategorie der Arzneimittel. Allen Heilwassern ist gemein, dass sie zum Beispiel im Vergleich zu Leitungswasser viele gelöste Mineralstoffe bzw. Spurenelemente enthalten. Die genaue Zusammensetzung und die daraus resultierende Wirkung des Wassers unterscheidet sich je nach Quelle zum Teil deutlich. Aktuell gibt es in Deutschland 35 zugelassene Heilwässer. Heilwasser von Staatl. Fachingen Das wohl bekannteste deutsche Heilwasser stammt von Staatl. Fachingen und wird aus einer Quelle in der Nähe von Diez an der Lahn gewonnen. Die Marke Staatl. Fachingen kann mit der Entdeckung der Quelle im Jahr 1740 auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Der erste schriftliche Nachweis der Wirksamkeit des Wassers stammt von einem Frankfurter Arzt aus dem Jahr 1748. Bis heute wird dieses Heilwasser gewonnen und weltweit unter dem Namen Staatl. Fachingen STILL vertrieben. Neben einem hohen Calcium- und Natriumgehalt zeichnet sich das Staatl. Fachingen Heilwasser vor allem durch seinen hohen Anteil an Hydrogencarbonat (HCO3–) aus, das unter anderem wichtig für den Säure-Basen-Haushalt des Körpers ist. Welche lindernde beziehungsweise vorbeugende Wirkung das Heilwasser hat, verrate ich euch im nächsten Beitrag. Dort erfahrt ihr dann auch was ein scharfes Chili, Wein und Johann Wolfgang von Goethe mit dem Heilwasser von Staatl. Fachingen zu tun haben. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Staatl. Fachingen entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit

6. Oktober 2016 The Vegetarian Diaries 

Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit Der Begriff Nachhaltigkeit wird aktuell häufig in Zusammenhang mit etwas verwendet, dass möglichst lange Zeit besteht und verwendet werden kann, nachdem es gekauft oder begonnen wurde. Beispiele sind neben Kleidung, Möbeln natürlich auch Gegenstände des alltäglichen Lebens, die nach ihrer eigentlichen Verwendung weiter benutzt werden und auch in einem anderem Kontext Verwendung finden können. Auf der anderen Seite verwendet man den Begriff Nachhaltigkeit aber auch genau für den entgegengesetzten Punkt der Wertschöpfungskette: den Punkt, an dem man beginnt ein Produkt herzustellen, etwas anzubauen oder wachsen zu lassen. Nachhaltige Landwirtschaft, ressourcenschonender Anbau von Lebensmitteln sowie die saisonal, regionale Verwendung von Produkten sind hier nur einige Beispiele. Lebensmitteln gehören dabei zu den wenigen Gebrauchsgütern, die global von jedem Menschen, unabhängig von Herkunft und Lebensumständen, benötigt und entsprechend konsumiert werden müssen. Landwirtschaft global Dass Landwirtschaft und Ernährung global gesehen einer der wichtigsten Faktoren für ein nachhaltiges Leben auf der Erde darstellen, lässt sich schnell durch ein paar Zahlen verdeutlichen: 70 % des verfügbaren Wassers aus Flüssen, Seen und dem Grundwasser wird für die Landwirtschaft eingesetzt [1] Über 30 % der weltweiten Klimagasemissionen stammen aus der Landwirtschaft [2] etwa 1/­­3 aller Erwerbstätigen weltweit arbeitet in der Landwirtschaft [2] zwischen 15- 20  % der global genutzten Gesamtenergie wird für die Lebensmittelprodutkion benötigt [3] Gerade in Deutschland arbeiten jedoch vergleichsweise wenig Menschen mit direktem Bezug zur Landwirtschaft, sodass für viele eine direkte Verbindung zu vielen Aspekten der modernen Landwirtschaft z.B. der exzessiven Massentierhaltung nicht mehr gegeben sind. Umso wichtiger ist es sich bewusst mit diesen Themen auseinanderzusetzen und sich Gedanken darüber zu machen, wo das Essen auf dem Teller herkommt und welchen Weg es genommen hat. Ressourcenverbrauch von Lebensmitteln Neben dem Transport und den verwendeten Verpackungen werden vor allem beim Anbau bzw. der Herstellung von Lebensmitteln der größte Anteil an Ressourcen verbraucht. Je nach Produkt gibt es dabei aber extreme Unterschiede, die eindrucksvoll vor Augen führen, wie unterschiedlich stark man sich vorhandener Ressourcen bedienen muss. So werden zur Herstellung eines Kilogramm Rindfleischs zum Beispiel etwa 15 000 Liter Wasser benötigt, bei Schweinefleisch etwa 5000 Liter und bei Kartoffeln etwa 140 Liter [4]. Dies hat natürlich auch direkte Auswirkungen auf die damit einhergehenden Treibhausemissionen, die sich direkt mit der Ernährung verknüpfen lassen. Diese liegen bei einem hohen Fleischverzehr im Durchschnitt fast doppelt so hoch wie bei einer vegan /­­ vegetarischen Ernährung bzw. einem sehr bewussten und eingeschränkten Verzehr von tierischen Produkten. Aber auch beim Kauf von pflanzlichen Lebensmitteln gibt es bezüglich des Energieverbrauchs enorme Unterschiede. So liegt der CO 2 – Ausstoß von einem Kilo Tomaten aus einem beheizten Treibhaus mit 9300 g/­­kg mehr als 100 mal höher als von einem Kilo aus Freilandhaltung aus der Region [5]. Wie immer gilt auch hier mit dem richtigen Augenmaß zu argumentieren und genau hinzuschauen. 5 einfache Wege zu einer nachhaltigeren Ernährung Ernährung ist vielfältig, individuell und bedeutet für jeden von uns etwas anderes. Nichtsdestotrotz gibt es verschiedene, einfache Tipps, die dabei helfen einen bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit den zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln und Ressourcen zu ermöglichen: Verwendung von regionalen Lebensmitteln Des Öfteren auf Fleisch & Fisch und andere tierische Produkte verzichten Saisonale Lebensmittel verwenden Bevorzugung wenig verarbeiteter Lebensmittel Vermeidung von Verpackungsmüll Bewusst genießen und  verbrauchsgerecht einkaufen Vielfalt regionaler und saisonaler Lebensmittel Was auf meinem Teller landet und wie ich esse, ist eine Entscheidung, die ich tagtäglich viele Male treffen muss und bietet damit einen hervorragenden Ansatzpunkt das unglaublich weite Thema Nachhaltigkeit greifbar zu machen und für sich selbst einfache, leckere Möglichkeiten zu finden einen kleinen Anteil zu leisten. [1] – Weltargrarbericht 2013, Zukunftsstiftung Landwirtschaft [2] – Vierter Sachstandsbericht des IPCC (AR4), Climate change 2007: Climate change impacts, adaptation and vulnerability [3] – Jungbluth, N. (2000): Umweltfolgen des Nahrungsmittelkonsums. Herausgegeben von: Ökoinstitut Freiburg, Werkstattreihe Nr.123 [4] – Chapagain& Hoekstra, 2013, Virtual water trade [5] – Einfluss von Landwirtschaft und Ernährung auf unser Klima, 2008, Bio Austria

Die Kurkuma Kochschule – Deutschlands erste vegane Kochschule!

8. September 2016 The Vegetarian Diaries 

Die Kurkuma Kochschule – Deutschlands erste vegane Kochschule! Aufmerksame Leser und Follower auf den diversen Social-Media-Kanälen wissen, dass ich seit knapp einem Jahr regelmäßig Kochkurse gebe. Das mache ich nicht irgendwo, sondern in Deutschlands erster veganen Kochschule – dem Kurkuma in Hamburg-Eimsbüttel. Umso mehr freue ich mich an dieser Stelle auch noch einmal ganz offiziell zu machen, dass ich seit Anfang August gemeinsam mit Lena von „A Very Vegan Life“ und Roman Witt Inhaber der Kochschule bin! WhoopWhoop – Yippie Yeah! Das Angebot im Kurkuma Für euch heißt das unter anderem natürlich, dass es in den nächsten Wochen und Monaten deutlich mehr Kochkurse von mir geben wird. Auch Lena und Roman haben schon einige neue Termine im Angebot. Darüber hinaus arbeiten wir mit verschiedenen Köchen zusammen, die in unserer Kochschule vegane Kochkurse zu den unterschiedlichsten Themen geben. So gibt es aktuell zum Beispiel verschieden Kurse mit Länderschwerpunkten aus Thailand, Indien, mediterranen Gefilden oder Mexiko. Auch wichtige und spannende Themen wie Superbowls, Rohkost oder Ernährung bei Rheuma-Erkrankungen finden sich im aktuellen Angebot wieder. Und natürlich sind wir stetig bemüht neue und spannende Themen anzubieten. Falls ihr Ideen und vor allem Wünsche haben sollte, dann meldet euch jederzeit gerne und lasst uns das wissen! Eine kleine Auswahl der Kochkurse seht ihr wie folgt. Mit einem Klick gelangt ihr direkt zu einer Übersicht aller angebotenen Kurse. Das Kurkuma Die Kochschule findet ihr in Hamburg-Eimsbüttel in direkter Nähe zum bekannten Happenpappen und der Osterstraße. Dort haben wir eine tolle und vor allem schöne Location, in der wir Kochkurse und Events für bis zu 25 Personen anbieten können. Einen kleinen Eindruck könnt ihr durch die Bilder hier erfahren. Weitere Impressionen findet ihr auf der Website der Kochschule. Neben den Kochkursen, Dinnerabenden und Workshops kann die Kochschule auch für Presse-Events, Weihnachs- oder Geburtstagsfeiern sowie für Film- und Fotoproduktionen gemietet werden. Fotos: Mr.Living Alles vegan! Kochschulen bzw. Eventlocations, die Kochkurse anbieten gibt es in Deutschland mittlerweile viele. Auch das Angebot an veganen Kochkursen und Workshops steigt gerade in großen Städten stetig. Das Kurkuma, eröffnet im Sommer 2015 ist nicht nur in Hamburg, sondern in Deutschland die erste rein vegane Kochschule. Das heißt alle angebotenen Kochkurse, Workshops, Dinner und weiteren Events befassen sich mit Themen der veganen Ernährung. Entsprechend werden in der Kochschule nur rein pflanzliche Lebensmittel verarbeitet und angeboten. Meet & Eat Damit ihr und alle Interessierten die Möglichkeit habt die Kochschule ganz unverbindlich zu besichtigen und die ein oder andere vegane Leckerei probieren könnt, findet jeden Samstag von 10-15 Uhr ein Meet & Eat statt. In dieser Zeit bereitet Lena verschiedene vegane Frühstücksgerichte, Smoothies und Süßspeisen zu, die ihr vor Ort kaufen könnt. Wenn ihr mögt, verbindet euer Frühstück doch gleich mit einem Besuch auf dem Eimsbüttler Wochenmarkt, auf dem ihr eine große Auswahl an Obst- und Gemüsehändlern vorfindet. Fotos: A Very Vegan Life Darüber hinaus bieten wir jeden Dienstag ein Open Office an, zu dem ihr uns in der Kochschule besuchen könnt. Habt ihr zum Beispiel Interesse das Kurkuma für eine Veranstaltung zu mieten, euren Geburtstag dort zu feiern oder möchtet einfach nur einen Kaffee mit uns trinken? Dann kommt einfach am Dienstag vorbei. Wir freuen uns auf euch!

WeinEntdecker in deiner Stadt werden! + Gewinnspiel

2. September 2016 The Vegetarian Diaries 

WeinEntdecker in deiner Stadt werden! + Gewinnspiel Bier oder Wein? Irgendwie eine ziemlich häufig zu treffende Entscheidung, wenn man abends mal unterwegs ist. Ich würde mich selber (bisher) ganz klar zu Ersterem bekennen und kann wirklich nicht behaupten in den vergangenen Jahren viel Wein getrunken zu haben oder gar mich damit auszukennen. Tatsächlich habe ich aber in den vergangenen Monaten und Jahren gemerkt, dass die Lust auf Bier immer mehr nachlässt. Lässt man den aktuellen Craft-Beer-Trend einmal außen vor, sind sich die allermeisten Biere schon sehr ähnlich. Somit spielt es häufig gar nicht die allergrößte Rolle, auf welche Sorte man zurückgreift. In den meisten Fällen weiß man ziemlich genau, was einen erwarten wird. Vielleicht ist dies auch einer der Gründe, warum mir der Einstieg ins Thema Wein  schwieriger fällt. Alleine die schiere Anzahl an Sorten, Jahrgänge, Abfüllungen, Regionen und Rebsorten, die es gibt, lassen einen schnell den Überblick verlieren und gerade als Einsteiger häufig verzweifelt vor dem Weinregal stehen, bis man eine Entscheidung nach dem Motto „Oh, der sieht gut aus“ trifft. WeinEntdecker werden! Das muss natürlich nicht sein. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Weininstitut gibt es nun zum fünften Mal die Aktion „WeinEntdecker werden„. Vom 09. bis 25. September haben alle Interessierten die Möglichkeit sich auf eine Entdeckungsreise durch alle 13 deutschen Weinanbaugebiete zu begeben. Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 200 Partner, die in diesem Zeitraum Vorträge, Weintouren, Verkostungen und Menüabende zu den Anbaugebieten und deutschen Weinen anbieten. Häufig handelt es sich dabei um lokale Weinhändler, Restaurants aber auch Weinsommelier bieten verschiedene Touren und Events an. So ist für jeden, sei es Einsteiger oder Weinexperte ein spannendes Thema dabei. Alle Informationen zu den verschiedenen Events und Touren findet ihr auf weinentdecker-werden.de, auf der ihr zum Teil auch direkt Buchungen für einige Events vornehmen könnt. Darüber hinaus findet ihr dort eine Übersicht aller teilnehmenden Locations und könnt euch für eure Stadt einen ersten guten Überblick verschaffen. Mit den teilnehmenden Weinhandlungen vor Ort, habt ihr auch für euch selber gleich einen super Anlaufpunkt, wenn ihr mit dem Thema Wein bisher nicht so viel zu tun hattet. Vin Aqua Vin – Brew Club and Wines So bin ich dort zum Beispiel auf die Weinhandlung „Vin Aqua Vin – Brew Club and Wines“ gestoßen, die mit verschiedenen Events an den WeinEntdecker-Touren teilnehmen und habe mich vor Ort zum Thema Wein beraten lassen. Die Weinhandlung ist spezialisiert auf deutsche Weine, wobei großen Wert auf einen ökologischen, nachhaltigen Anbau der Weine sowie ein ganzheitliches Konzept der Winzer gelegt wird. Entsprechend wird vor Ort besonders Wert auf Qualität statt Quantität gesetzt. Dies hat für Einsteiger wie mich den netten Nebeneffekt, dass man von der Auswahl an verschiedensten Weinen nicht direkt erschlagen wird und man das Gefühl hat für sich selber noch eine entsprechende Auswahl treffen zu können. Der große Vorteil am Besuch beim Weinhändler ist natürlich die Möglichkeit sich beraten zu lassen und zugleich Rückfragen stellen zu können. Gerade in Hinblick auf das Thema vegane Weine (warum Wein nicht immer vegan ist, habe ich an dieser Stelle bereits einmal erklärt) kann das Gold Wert sein. Zum Teil weisen Hersteller und Abfüller mittlerweile aus, ob ein Wein ohne die Verwendung von tierischen Bestandteilen geschönt wurde oder nicht, aber eben nicht immer. Hier kann die direkte Nachfrage vor Ort helfen und gleichzeitig bei Händlern und Herstellern klar machen, das Interesse und ein Bewusstsein für dieses Thema besteht. Nehmt euch die Zeit und schaut einfach einmal in einem Laden vorbei und lasst euch beraten. Idealerweise könnt ihr vor Ort auch noch den ein oder anderen Wein probieren und werdet mit Sicherheit viel über euren Weingeschmack und Vorlieben lernen. WeinEntdecker in Hamburg  Solltet ihr jetzt ein wenig Lust auf einen kühlen Rot- oder Weißwein bekommen haben oder traut euch nun vielleicht doch einmal zu einer Weinverkostung, dann schaut doch einfach in der Eventübersicht nach, ob und gegebenenfalls welche Aktionen im Zeitraum vom 09. bis 25. September in eurer Nähe stattfinden werden. Einen tollen Einstieg bietet zum Beispiel die ‚Weinentdecker-Tour in Hamburg Eimsbüttel‘, bei der ihr in drei verschiedenen Weinhandlungen insgesamt 9 verschiedene Weine probieren könnt. Auch für alle, die Wein lieber mit etwas zu Essen kombinieren gibt es verschiedene Events, bei denen ihr auf eure Kosten kommen könnt. Seid ihr Weintrinker beziehungsweise möchtet es gerne werden und kennt ihr die WeinEntdecker-Aktion oder habt bereits einmal daran teilgenommen? Und was würdet ihr mir, als Einsteiger raten? Freue mich auf euer Feedback und Tipps. Gewinnspiel Das Beste zum Schluss: Gewinnt zwei Tickets für die WeinEntdecker-Touren. Verratet mir einfach in den Kommentaren welche Tour ihr gerne besuchen möchtet. Das Gewinnspiel läuft bis zum 04.09.2016. Teilnahme ab 18 Jahren und nur mit Wohnsitz in Deutschland. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg! Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem deutschen Weininstitut entstanden. Auf die oben genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Der 1000-Gärten Soja-Erlebnistag im Prinzessinnengarten Berlin

16. August 2016 The Vegetarian Diaries 

Der 1000-Gärten Soja-Erlebnistag im Prinzessinnengarten Berlin Vor einigen Wochen habe ich euch das Soja-Experiment – 1000 Gärten von Taifun und der Universität Hohenheim vorgestellt. Ziel des Experiments ist es unter anderem den heimischen Anbau von Soja zu stärken und mittelfristig in allen Regionen Deutschlands zu ermöglichen. Das Experiment läuft nun schon seit einigen Monaten und ist mit mehr als 2400 teilnehmenden Gärtnern aus ganz Deutschland ein voller Erfolg. Mittlerweile sind die Sojapflanzen überall kräftig gewachsen, sodass es viele Erfahrungen, Tipps & Tricks und Erlebnisse auszutauschen gibt. So fand am vergangenen Sonntag im Berliner Prinzessinnengarten der erste Soja-Erlebnistag statt. Hier bestand nicht nur Möglichkeit sich mit Experten zum Thema Soja auszutauschen, sondern auch die ein oder andere Tofu-Spezialität zu verkosten, einen Erlebnisparcours zu bewältigen oder sich im Soja-Kino den Film „Agrokalypse“ anzusehen.  Soja als Erlebnis Soja als Pflanze, die man selber vor Ort im Garten anbauen und kultivieren kann, ist für sich genommen schon eine sehr spannende Sache. Aber auch um das Gärtnern herum gibt es viele spannende Themen. So lassen sich aus den Sojabohnen eine Vielzahl leckerer und vor allem abwechslungsreicher Speisen und Getränke zubereiten. Die Vielfalt der von Taifun angebotenen Produkte zeigt zum Beispiel eindrucksvoll, dass Soja nicht nur ein einfacher Tofu bedeuten muss. Der Kreativität und Geschmackskombinationen sind quasi keine Grenzen gesetzt. Neben verschiedenen Häppchen & Süßspeisen gab es innerhalb des Erlebnisparcours unter anderem eine Blindverkostung, bei der die Besucher verschiedene Joghurts verkosten konnten und im Anschluss sagen sollten, in welchem Soja verwendet wurde. Sobald man nicht weiß, dass es sich um ein Produkt mit Soja, Tofu oder auch einfach nur um ein veganes Gericht handelt, schmeckt man den Unterschied häufig gar nicht. So erging es auch vielen Besuchern, die überrascht waren, dass sie nun wirklich ein milchfreies Produkt verzehrt haben. Darüber hinaus bestand im Prinzessinnengarten die Möglichkeit Soja als Pflanze einmal richtig nahezukommen. So nimmt auch die Organisation Nomadisch Grün am 1000 Gärten Experiment teil und hat verschiedene Sojasorten ausgesät. So hatten auch die Besucher, die nicht selber säen die Möglichkeit einmal eine Sojapflanze im Wachstum zu sehen und erleben. Soja: Gold oder Gift? Neben den Verkostungen und Möglichkeiten mit Soja und den daraus produzierten Lebensmitteln in Kontakt zu kommen, bestand vor Ort auch die Möglichkeit mit verschiedenen Experten über das Thema Soja und Sojaanbau zu diskutieren. So gab es zwei Vorträge von Martin Miersch, seines Zeichen Leiter des Landwirtschaftlichen Zentrums für Sojaanbau und Entwicklung. In seinem Vortrag hat Martin erklärt warum Soja zu Recht als Königin der Hülsenfrüchte gilt und auf der anderen Seite leider viel zu häufig in der Kritik steht. Letzteres liegt natürlich nicht an der Pflanze selber, sondern vor allem am exzessiven Anbau und der Verwendung als Tierfutter. Das es auch andere Wege und Möglichkeiten gibt Soja nachhaltig und biologisch anzubauen, wird bei Taifun in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum für Sojaanbau und Entwicklung seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert. Wer zu den Hintergründen eines ökologisch und nachhaltigen Sojaanbaus in Deutschland und Europa interessiert ist, findet hier wertvolle Informationen. Agrokalypse – Der Tag, an dem das Gensoja kam Die Problematik und die Folgen des rücksichtslosen Anbaus von Soja vor allem in Südamerika beleuchtet der Film „Agrokalypse – Der Tag, an dem das Gensoja kam“ von Marco Keller. Dort erzählt er die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Fleischkonsums und zeigt, wie wir mit Lebensmitteln die Welt verändern. Der Film läuft seit Juni in ausgewählten deutschen Kinos. Eine Übersicht zu den kommenden Terminen findet ihr hier. vegane Tofuvielfalt Dass man aus Sojabohnen mehr als „nur“ Naturtofu produzieren kann, wissen die meisten mit Sicherheit. Welche vielfältigen Möglichkeiten aber möglich sind, überrascht selbst mich immer wieder. Ich hatte das große Vergnügen am Sonntag einige dieser Spezialitäten zu probieren. So gab es untern anderem einen Heidelbeer-Smoothie mit Seidentofu, Basilikum-„Mozzarella“-Tofu mit Tomaten, frisches Wok-Gemüse mit Räuchertofu und Reis, Obstsalat mit Schoko-Mousse und Hiyashidofu. Alle Rezepte zu den Gerichten und viele weitere Inspirationen findet ihr auf der Website von Taifun. Mein persönlicher Favorit des Tages war in jedem Fall das Räuchertofu-Wokgemüse mit Mandelsoße und Reis. Und damit ich euch nicht länger den Mund wässrig mache hier das Rezept zum selber machen und schmecken lassen. 5 from 1 reviews Räuchertofu-Wokgemüse mit Mandelsoße und Reis   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Zutaten Mandelsoße 1 Zitrone 1 rote Chilischote 200 g gemahlene Mandeln 250 ml warmes Wasser 1 Knoblauchzehe Sojasoße Wok-Gemüse 400 g Räuchertofu z.B. Black Forest von Taifun Sojasoße 1 Bund Frühlingszwiebeln 2 Salatgurken 3 Möhren 1 rote Paprikaschote 1 Bund Petersilie 100 g Mungobohnensprossen Salz, Pfeffer, Öl Zubereitung Für die Mandelsoße: Zitrone reiben und anschließend auspressen. Chili und Knoblauchzehe fein hacken. Im Anschluss Hände waschen nicht vergessen. Die Mandeln ohne Öl in einer Pfanne anrösten, bis sie beginnen braun zu werden. Achtung: Das geht am Ende schnell, also am besten in der Nähe bleiben! Die Mandeln mit 2 El Öl und einem Pürierstab zerkleinern und im Anschluss Chili und Knoblauchzehe hinzugeben.Mit dem Abrieb der Zitrone, Zitronensaft und Sojasoße abschmecken. Für das Wokgemüse: Das Gemüse gründlich reinigen und gegebenenfalls schälen und im Anschluss in mundgerechte Größe zuschneiden. Den Tofu je nach Vorliebe entweder in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden. In einem Wok mit Öl von allen Seiten gut anbraten, bis er deutlich Farbe angenommen hat. Anschließend kurz das Gemüse hinzugeben und für 1-2 Minuten mit im Wok anbraten. Gehackte Petersilie, Sprossen unterheben und mit Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Basmati-Reis und der Mandelsoße servieren. Ergibt 4 gute Portionen. 3.4.3177

vegane Gemüse-Bowl mit Hummus von NOA

2. August 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Gemüse-Bowl mit Hummus von NOA Diejenigen unter euch, die ‚The Vegetarian Diaries‘ bei Facebook oder auch Twitter folgen, haben vielleicht vor ein paar Tagen schon ein paar tolle Eindrücke aus München mitnehmen können. Dort stand ein Tag voll und ganz im Rahmen von NOA – einer neuen pflanzlichen Marke, die es seit einigen Wochen auf dem deutschen Mark gibt. NOA heißt Natürliche Rohwaren, Originelle Rezepturen und Authentische Produkte. Aktuell umfasst das Sortiment vier pflanzliche Produkte, die sich u.a. zum Dippen, Streichen und auch Kochen eignen. In den nächsten Monat wird das Sortiment kontinuierlich erweitert, sodass ihr schon jetzt gespannt sein dürft! NOA – Pflanzlich genießen Im Gegensatz zu vielen anderen Marken und auch Eigenmarken von großen Ketten setzt NOA ganz bewusst auf natürliche und pflanzliche Produkte. Das heißt konkret keine „Fleischimitate“ oder andere Ersatzprodukte, keine Konservierungsstoffe, keine Gentechnik, glutenfrei und alles zu 100 % vegan. Zum Start im Juli gibt es in (fast) allen Supermärkten vier pflanzliche Aufstriche in den Geschmacksrichtungen Hummus natur, Hummus Kräuter, Bohne-Paprika und Linse-Curry. So viel kann ich euch schon verraten: alle vier sind auf ihre spezielle Weise super lecker und lassen sich vielfältig einsetzen! Da alle Aufstriche ohne Konservierungsstoffe oder Ähnliches auskommen, findet ihr die Produkte in der Kühltheke und solltet diese entsprechend auch im Kühlschrank aufbewahren. Barre Workout, veganes Essen & ein Sommertag in München Zurück zum Tag in München, der vollgepackt war mit tollen Erlebnissen, Events, vielen fantastischen Bloggern aus ganz Deutschland und dazu einem München, das sich bei sommerlichem Wetter von seiner schönsten Seite gezeigt hat. Nach einem kurzen Willkommenssnack und einer Vorstellung haben wir zunächst ein Barre-Workout belegt. Trotz tropischer Temperaturen im Übungsraum haben wir uns knapp eine Dreiviertelstunde lang nicht hängen lassen, sondern ganz im Gegenteil alles gegeben. Danach hatten wir uns die ein oder andere Erfrischung in jedem Fall verdient und wurden als Belohnung mit Rikschas einmal quer durch München gefahren. Es ging vorbei an der Isar mit der wohl berühmtesten Welle Deutschlands, vorbei am englischen Garten über den Marienplatz bis zum nächsten Zwischenstopp zum Picknicken am Ufer der Isar. Man kann einen Tag definitiv schlechter verbringen als im Schatten mit Muffins, Mini-Pizzen, jeder Menge frischem Obst und einigen kühlen Getränken. Zum krönenden Abschluss des Tages ging es zum gemeinsamen Kochen & Genießen ins Iunu. Dort haben wir ein fantastisches Menü mit den verschiedenen NOA-Produkten zubereitet und uns natürlich schmecken lassen. So standen auf der Speisekarte unter anderem selbst gemacht Sommerrollen an verschiedenen NOA-Dips, als Hauptspeise ein Kircherbsencurry und zum Abschluss ein Hummus-Halva mit Beeren und Eis. Ein großes Lob und vielen Dank für die tolle Bewirtung und vor allem den tollen Laden an das gesamte Iunu-Team! Dass man die vier NOA-Produkte ganz hervorragend zum Kochen verwenden kann, haben wir beim gemeinsamen Kochen in München eindrucksvoll erleben dürfen. Daran wollte ich mit dieser veganen Gemüse-Bowl mit BBQ-Einlage anschließen. Der Hummus Natur aber auch der Hummus Kräuter eignen sich hervorragend als schnelle und einfache Zugabe zur Bowl. So seid ihr nicht nur ruck-zuck fertig, sondern könnt eure Bowl individuell anrichten. 5 from 1 reviews vegane Gemüse-Bowl mit BBQ-Einlage   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Bowl, Fresh, Gesund Zutaten 250 g Brokkoli 2 Möhren handvoll Cocktail-Tomaten 3-4 Radieschen 1 Frühlingszwiebel 100 g Naturreis /­­ Reismischung Hummus natur von NOA BBQ-Einlage 1 Dose Kichererbsen (vorgegart oder eingeweicht) 1 Süßkartoffel 5-6 kleine Kartoffeln Salz, Pfeffer 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe Majoran, Paprika Öl, BBQ-Soße Zubereitung Für die BBQ-Einlage: Kartoffeln schälen und in mundgerechte Größe zuschneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben. Mit etwas Öl, BBQ-Soße und den Gewürzen nach Vorliebe würzen und gut vermischen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech im Ofen bei 180°C für ca. 25 Minuten ausbacken. Dabei mindestens einmal mit einem großen Löffel durchmischen. In der Zwischenzeit den Reis bzw. die Reismischung nach Packungsanweisung abkochen. Brokkoli gründlich waschen und in kleine Röschen teilen. Das restliche Gemüse gegebenenfalls schälen, reinigen und in mundgerechte Größe zuschneiden. Den Brokkoli für eine Minute blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken (so bleibt die knackig, frische grüne Farbe erhalten). Den Reis, die BBQ-Einlage und das Gemüse anrichten und mit Hummus Natur Dip von NOA schmecken lassen. 3.4.3177 Verlosung – Gewinnt 1 von 10 NOA-Kühltaschen Ich hoffe, ihr habt ein bisschen Lust auf die verschiedenen Aufstriche bekommen. Falls ja, habt ihr jetzt die perfekte Möglichkeit die verschiedenen Geschmacksrichtungen einmal auszuprobieren. Bis zum 12.08.2016 könnt ihr eine von zehn NOA-Kühltaschen gefüllt mit den vier NOA-Aufstrichen & Dips gewinnen. Zum Mitmachen hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag. Wenn ihr mögt, verratet mir doch, welche Geschmacksrichtung euch am meisten interessieren würde! Die Verlosung ist beendet. Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben. Teilnahme ab 18 Jahren und nur mit Wohnsitz in Deutschland. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

vegane Tortillas mit geröstetem Quinoa

14. Juli 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Tortillas mit geröstetem Quinoa It’s Tortilla Thursday Baby! Gibt es bei euch gewisses Essen immer an den gleichen Tagen? Also so nach dem Motto: Montag Nudeln, Dienstag Kartoffeln, Mittwoch Suppe und so weiter oder seid ihr da flexibel und kocht lieber nach Lust und Laune? Ich zähle mich ganz klar zu Letzteren und bleibe gerne möglichst unkonkret, bis zu dem Moment, wo ich mich beim Einkaufen dann wirklich entscheiden muss. Bei diesen fantastischen Tortillas mit den Tortilla-Schalen von Old El Paso überlege ich aber bald eine Ausnahme zu machen und den Tortilla-Donnerstag fest ins Programm aufzunehmen. Neben der einfachen Zubereitung sind Tortillas unfassbar flexibel und abwechslungsreich in der Zubereitung. Ob eine typische mexikanische Füllung mit Mais, Jalapenos, Guacamole oder eine eher europäische Interpretation bis hin zu einer süßen Füllung als Dessert, sind der Fantasie quasi keine Grenzen gesetzt. In dieser Variante gibt es neben etwas frischem Salat, Avocado, Zwiebeln, Chilis vor allem kross und knackig geröstetes Quinoa als Beilage. Dabei wird das Quinoa abgekocht und anschließend gut gewürzt im Ofen geröstet. Das macht das Quinoa nicht nur sehr aromatisch, sondern vor allem auch knackig und von der Konsistenz fest, sodass man etwas zum Beißen hat! Darüber hinaus habe ich die soften Tortilla-Schalen von Old El Paso verwendet, die man nur noch kurz im Ofen erwärmen muss. Diese haben nicht nur den riesigen Vorteil, dass sie schnell zubereitet sind, sondern vor allem, dass sie sich kinderleicht füllen und anschließend auch verzehren lassen. Dabei könnt ihr getrost auf Gabel & Messer verzichten, denn die kleinen Schalen lassen sich einfach in die Hand nehmen und direkt verspeisen, perfekt also zum Beispiel auch als Partyfood! Wenn ich so an meine letzten Tortilla- oder auch Taco-Abende denke, ist meistens die Hälfte wieder auf oder neben dem Teller gelandet. Mit den Schalen passiert das auf jeden Fall nicht und ihr könnt eure Tortillas noch voller packen; am besten natürlich mit dem gerösteten Quinoa ;). 5 from 1 reviews vegane Tortillas mit geröstetem Quinoa   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Tortillas, Mexikanisch, Fast Food Zutaten softe Tortilla-Schalen von Old El Paso geröstetes Quinoa 150 g rotes Quinoa Gemüsebrühe 100 ml Salsa (gerne etwas scharf) 1 Tl Kreuzkümmel 1 Knoblauchzehe, gepresst Schuss Olivenöl Salz, Pfeffer Füllung grüner Salat (hier Eisbergsalat) rote Chilis Avocado Cocktailtomaten Petersilie oder Koriander Frühlingszwiebel rote Zwiebel Zubereitung Für das geröstete Quinoa: Quinoa mit Gemüsebrühe nach Packungsanweisung abkochen. Anschließend in einer Schüssel mit der Salsa und den restlichen Gewürzen vermischen und abschmecken. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und im Ofen bei 190°C für etwa 25 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal gut durchmischen, sodass alle Seiten gleichmäßig gebräunt werden. Das Quinoa sollte im Anschluss kross sein aber nicht verbrennen! In der Zwischenzeit das restliche Gemüse (hier: Salat, Tomaten, Avocado, Zwiebeln und Chilis) in mundgerechte Größe zuschneiden und bereitstellen. Die Tortilla-Schalen in Aluminiumfolie einschlagen und im Ofen für einige Minuten mit erhitzen. Bei mir haben knapp fünf Minuten vollkommen ausgereicht. Die Tortillas nach Lust und Laune belegen und füllen. Als Sauce habe ich ebenfalls eine Salsa und Guacamole verwendet. 3.4.3177 Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Old El Paso entstanden. Auf die oben genannten Informationen und das Rezept wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

veganes Frühstück mit Barnhouse Granola

27. Juni 2016 The Vegetarian Diaries 

veganes Frühstück mit Barnhouse Granola   Lange habe ich mir vorgenommen mein Frühstück nicht nur abwechslungsreicher, sondern auch gesünder zu gestalten. Ausreden findet man meistens schnell, wenn es dann doch nicht klappt. Hat man es aber einmal geschafft, stellt sich wie bei vielen Dingen, schnelle eine Routine ein und man fragt sich, warum man nicht viel früher damit begonnen hat. So frühstücke ich in den letzten Wochen eigentlich immer eine Kombination aus frischem Obst, einem Müsli mit verschiedenen Superfoods und je nach Hunger Brot mit wechselnden Aufstrichen und frischem Gemüse. Damit das Ganze nicht langweilig wird und immer mal wieder etwas Neues auf dem Teller oder in der Schüssel landet, bin ich immer auf der Suche nach spannenden veganen Müslis und Zerealienmischungen. Umso mehr freue ich mich, euch heute die drei neuen Sorten Granola von Barnhouse vorzustellen. Barnhouse Granola Seit Mai gibt es von Barnhouse drei neue Granola-Sorten, die Abwechslung auf den Frühstückstisch bringen. Auf Hafer-Basis, der zu 100 % aus Deutschland stammt, gibt es die Geschmacksrichtungen Saaten, Waldbeere und Goji-Cashew. Alle drei Varianten sind vegan, ausschließlich mit Naturprodukten produziert und Bio-zertifiziert. Der Hafer wird schonend gebacken und das Granola lediglich mit Reissirup gesüßt. Der Bio-Hafer stammt von zertifizierten Bio-Bauernhöfen aus einer Region in der Nähe von München, Freising und Mühldorf. In enger Zusammenarbeit zwischen den Bauern und Barnhouse wird dort besonderer Wert auf einen ökologischen und nachhaltigen Anbau gelegt. So kann sichergestellt werden Naturkost in höchster Qualität anzubauen und weiterverarbeiten zu können. Aus dieser engen Zusammenarbeit der vergangenen Jahre sind so unter anderem nun die drei Granola-Sorten hervorgegangen, die ausschließlich mit regional angebautem Bio-Hafer hergestellt werden. Das Granola wird mit Reissirup gesüßt und weißt je nach Sorte zwischen 6 und knapp 10 g Zucker pro 100 g auf. Das ist im Vergleich zu vielen anderen Knuspermüslis deutlich weniger aber mehr als ausreichend, sodass man das Frühstücksmüsli nicht noch zusätzlich zuckern muss. Durch die im Müsli vorhanden Süße bietet sich eine Kombination mit einem ungesüßten Joghurt oder einer entsprechenden Milchalternative an. Die drei Sorten basieren auf Haferflocken und eben Reissirup und unterscheiden sich durch die Zugabe der spezifischen Geschmackskomponenten. Trotz der gleichen Geschmacksgrundlage unterscheiden sich die drei Varianten geschmacklich deutlich, sodass am Frühstückstisch keine Langeweile aufkommt. 5 from 1 reviews veganes Frühstück mit Barnhouse Granola   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Frühstück, Granola Zutaten Barnhouse Granola Joghurt nach Vorliebe (hier: Soja-Kokos-Joghurt) frisches Obst (hier: Blaubeeren, Himbeeren) gehackte Mandeln oder Haselnüsse Kokosflocken Kakaonibs Chia-Samen Leinsamen Goji Beeren Zubereitung Obst gründlich säubern und gegebenenfalls in mundgerechte Größe zuschneiden. Joghurt in eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten anrichten. Nach Lust und Laune mit verschiedenen Superfoods und anderen Toppings verfeinern und schmecken lassen. 3.4.3177 Mein persönlicher Favorit ist die Sorte Goji-Cashew, die ihr auch in den Bildern seht. Die Kombination von Hafer und Cashew erscheint vielleicht ein bisschen ungewohnt, funktioniert zusammen aber ganz hervorragend. Habt ihr die Granolas von Barnhouse schon eimal probiert? Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Barnhouse und Blogfoster entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Das 1000 Gärten Experiment – Sojaanbau in Deutschland – Startschuss und Aussaat

9. Juni 2016 The Vegetarian Diaries 

Hand aufs Herz: Woran denkt ihr als erstes, wenn ihr Soja hört? Tofu, Sojasoße, Sojamilch oder Joghurt, vielleicht auch den weltweiten Sojaanbau und die damit verbundenen Probleme? Wohl nur wenige Menschen werden bei dem Wort Soja an die eigentliche Sojapflanze und somit den Ursprung aller Folgeprodukte und Auswirkungen denken. Gehen wir noch einen Schritt weiter und fragen, wie denn eine Sojapflanze eigentlich aussieht und wächst, werden viele wohl passen müssen. Dies hat natürlich vielfältige Gründe unter anderem., dass Soja in Deutschland vergleichsweise wenig angebaut wird und vor allem als Futtermittel in Umlauf gebracht wird und der direkte Kontakt zwischen Sojapflanzen und Menschen sehr eingeschränkt ist. Umso mehr freue ich mich, euch heute ein fantastisches Projekt vorzustellen, dass sich zum Ziel gesetzt hat den Sojaanbau in Deutschland nicht nur zu fördern und in alle (klimatischen) Regionen zu tragen, sondern vor allem auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu zeigen, was eine Sojapflanze ausmacht und welche tollen Eigenschaften diese mit sich bringt. Das 1000 Gärten-Experiment Das 1000-Gärten Experiment hat sich zum Ziel gesetzt gemeinsam mit einer Vielzahl an Hobbygärtnern, Vereinen, Schulen und Interessenten Soja in ganz Deutschland anzubauen. In Zusammenarbeit zwischen der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim und Taifun sind interessierte Gärtner deutschlandweit aufgerufen worden bei Interesse teilzunehmen. Idee des Experiments ist es verschiedene Sojabohnen und Stämme in den verschiedensten klimatischen Regionen und Böden Deutschlands wachsen zu lassen, zu ernten und im Anschluss die Ergebnisse wissenschaftlich auszuwerten. Die ursprünglich anvisierte Anzahl von 1000 Gärtnern und unterschiedlichen Aufzuchtsorten wurde bei weitem übertroffen, sodass aktuell mehr als 2500 Gärtner aus allen Regionen Deutschlands am Experiment teilnehmen. Jeder Teilnehmer wurde vor einigen Wochen mit einer zum Garten bzw. Saatfläche passenden Menge an Saatgut sowie allen Infos für eine erfolgreiche Aussaat ausgestattet. Je nach Region und vor allem Wetter vor Ort wachsen die Sojapflanzen mittlerweile schon seit 4-6 Wochen oder wurden wie hier in Hamburg erst vor knapp drei Wochen ausgesät. Wer sich einen kleinen Eindruck verschaffen möchte wie unterschiedlich und vielfältig die teilnehmenden Gärten und Rahmenbedingen ausfallen, der kann im ,,Gärtnerblog vorbeischauen. Dort tauschen sich die Gärtner aus und gewähren regelmäßig einen Blick in ihren Garten. Botanischer Garten der Universität Hamburg Da ich selber mangels Balkon oder Garten leider keine Möglichkeit habe Soja zu pflanzen, bin ich sehr froh mit dem Botanischen Garten der Universität Hamburg einen fantastischen Partnergarten gefunden zu haben. Dort besteht ausreichend Platz um eine Vielzahl von Sojabohnen auszusäen. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass die heranwachsenden Pflanzen optimal betreut und versorgt werden. Alle Schritte werden von gelernten Gärtnern begleitet, sodass eine bestmögliche Umgebung für die Pflanzen geschaffen wird. Die Sojapflanzen konnten, bedingt durch die Witterungsbedingungen hier in Hamburg erst Anfang Mai ausgesät werden und befinden sich in einem Beet des Wüstengartens im Loki-Schmidt-Garten in Hamburg-Klein-Flottbek Der Garten ist täglich geöffnet und der Eintritt ist kostenfrei. Neben den Sojapflanzen gibt es natürlich eine Vielzahl weiterer (Nutz-)Pflanzen, Rhododendren, Rosen, die besichtigt werden können. Was ist Soja eigentlich? Zurück zum Soja: Soja als Lebensmittel in den verschiedensten Formen kennt fast jeder. Die Pflanze an sich ist im Vergleich zu vielen anderen Nutzpflanzen vielen Menschen aber weitgehend unbekannt. Soja gehört der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler an und ist eine Hülsenfrucht. Sie wird seit vielen Jahrtausenden von Menschen genutzt und wird aktuell auf knapp 6 % der weltweiten Nutzflächen angebaut. Sie ist damit die mit Abstand wichtigste Ölsaat weltweit. Sojabohnen enthalten knapp 20 Prozent Öl und mehr als 35 % Eiweiß. Dies unterscheidet Soja von den meisten anderen Pflanzen und ist einer von vielen Gründen für den exzessiven Einsatz als Futtermittel in der Massentierhaltung. Sojabohnen werden weltweit in den verschiedensten Ländern und Klimaregionen angebaut. Die größten Sojaproduzenten sind die USA gefolgt von Brasilien, Argentinien, China und Indien. Neben China gehört Deutschland zu den größten Importeuren von Soja und hat 2015 über 3 Millionen Tonnen Sojabohnen importiert. Deutlich mehr als 80 Prozent dieses vor allem aus Südamerika importierten Soja wird direkt für die Fütterung in der Massentierhaltung verwendet. Aussaat Die Aussaat erfolgt in der Regel ab Mitte bis Ende April, im Norden Deutschlands auch ein wenig später. Wichtig ist, dass die Soja-Keimlinge in den ersten Tagen einen warmen Boden, um die 10°C, für einen guten Start vorfinden. Gerade bei nasskalter Witterung und in eher kühlen Frühjahren ist eine gute Saatqualität entscheidend für die Triebkraft. Der Ertrag und Erfolg beim Anbau von Soja hängt entscheidend von der Symbiose mit Stickstoff-fixierenden Knöllchenbakterien ab, die die Pflanzen mit Stickstoff versorgen.Diese Bakterien kommen in europäischen Böden nicht natürlich vor. Entsprechend müssen die Sojakeimlinge ,,geimpft werden. Dazu gibt es verschiedene Verfahren. Das am weitesten verbreitete Verfahren und auch beim 1000-Gärten-Experiment zum Einsatz kommende Vorgehen ist die sogenannte Kontaktimpfung. Dabei wird das Saatgut kurz vor der Aussaat mit dem Impfstoff vermischt und anschließend ausgesät. Ich hoffe, ich konnte euch einen ersten Einblick in das überaus spannende Experiment und den Anbau von Soja geben. Der nächste Artikel wird sich thematisch dem Keimen und den Jungpflanzen widmen. Dabei wird es unter anderem auch um das Thema Beikrautregulierung und Glyphosat gehen. Habt ihr Fragen oder Themen, die euch rund um die Pflanze und den Sojaanbau interessieren? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Life Food GmbH  und dem 1000-Gärten Experiment entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

gesundes Sandwich mit Bärlauch-Mayonnaise und Sprossen – Fast Good mit A.Vogel

12. April 2016 The Vegetarian Diaries 

gesundes Sandwich mit Bärlauch-Mayonnaise und Sprossen – Fast Good mit A.Vogel Endlich wieder Frühling, Sonne, wärmere Temperaturen und damit auch Bärlauch- und Spargelzeit. Die Tage werden wieder länger und man verbringt deutlich mehr Zeit außerhalb der eigenen vier Wände. Die Zeit fehlt dann natürlich irgendwo und so kommt es schon mal vor, dass es gerade beim Essen und Vorbereiten etwas schneller gehen muss. Passenderweise gibt es bei A.Vogel gerade eine fantastische Bloggerparade mit dem Motto „Fast Good“. Dabei geht es im Gegensatz zum „typischen Fast Food“ um schnelle UND gesunde Rezeptideen. Noch bis zum 30. April habt ihr Zeit teilzunehmen. Ich freue mich sehr dabei zu sein und dieses vegane, gesunde Sandwich mit vielen frischen Zutaten und einer selbstgemachten Bärlauch-Mayonnaise beizusteuern. Besucht unbedingt auch den Fast Good Blog und schaut euch an, was für spannende Rezeptideen dort in den nächsten Tagen noch veröffentlicht werden. Praktischerweise wird es im Anschluss an die Bloggerparade ein eBook mit allen Rezepten geben. Es lohnt sich also auch in ein paar Wochen noch mal vorbeizuschauen. Wo ich ganz zu Beginn schon von Bärlauch gesprochen habe, habe ich mir es nicht nehmen lassen in meinem Beitrag zur Fast Good Bloggerparade das wunderbar aromatische Wildgemüse zu verwenden. Neben Pesto eignet sich Bärlauch unter anderem auch ganz hervorragend zur Verarbeitung in einer veganen Majonnaise. Gut verpackt und gekühlt hält sich diese dann auch für einige Zeit im Kühlschrank, sodass man ein wenig länger vom Bärlauch zehren kann. Rund um die Bärlauch-Mayonnaise gibt es frische Zutaten wie Avocado, Tomaten, Gurke und frische Sprossen. Also Brot habe ich ein Vollkornbrot verwendet aber hier sind euren Vorlieben natürlich keine Grenzen gesetzt. Auch mit einem Pumpernickel schmeckt das Ganze hervorragend und ist darüber hinaus schnell zubereitet. Solltet ihr Bärlauch nicht mögen, er saisonal nicht mehr verfügbar sein oder ihr einfach keine „Knoblauch“-Fahne haben wollt, lässt sich die vegane Mayonnaise auch ganz hervorragend mit anderen Kräutern zubereiten. Zum kräftigen Abschmecken zum Beispiel ein Spicey-Kräutersalz von Herbamare verwenden. 5 from 1 reviews healthy Sandwich mit Bärlauch-Mayonnaise und Sprossen   Drucken 2 große Scheiben Brot oder Toast nach Vorliebe 1 Tomate ½ Avocado Gurke 1 Möhre ½ rote Paprika Blattsalat (hier Eisberg-Salat) frische Sprossen (hier Alfala-Sprossen) Bärlauch-Majonnaise 50 g frischer Bärlauch (oder andere frische Kräuter der Saison) 150 ml Soja-Milch 250 ml Sonnenblumenöl ¼ Tl Schwefel-Salz (Kala Namak) ½ Tl Herbamare Spicy Pikant Kräutersalz ¼ Tl Pfeffer, Zucker 1 El Zitronensaft ½ Tl Senf Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Sandwich, Bärlauch, Frühjahr Zutaten Für die Mayonnaise: Bärlauch gründlich waschen und grob von den Stielen befreien. Alle Zutaten zusammen in einen hohen Becher geben und mit einem Stabmixer für 30 bis 45 Sekunden auf höchster Stufe verarbeiten, bis die Mayonnaise fest geworden ist. (Unbedingt Soja-Milch verwenden und keine andere pflanzliche Milch-Alternative!). Je nach persönlicher Vorliebe abschmecken. Für das Sandwich: Avocado von der Schale sowie Kern befreien und in dünne Scheiben schneiden. Gurke und Tomate reinigen und in dünne Scheiben schneiden. Die Sprossen und den Salat ebenfalls gründlich reinigen und abtropfen lassen. Die Möhre schälen und wie die Paprika in dünne Stifte zuschneiden. Die beiden Brot- oder Toastscheiben mit der Bärlauch-Mayonnaise bestreichen. Zunächst den Salat und die Avocado platzieren. Anschließend die Tomaten, Gurke, Sprossen, Paprika und Möhre. Wer mag, gibt noch ein wenig frischen Pfeffer und Kräutersalz hinzu. 3.4.3177 Dieser Beitrag ist in Kooperation mit A.Vogel entstanden. Auf die oben genannten Gerichte und den Artikel selber wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

vegane Oreo-Cupcakes

17. Februar 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Oreo-Cupcakes Der ein oder andere wird vielleicht mitbekommen haben, dass es in den letzten Wochen hier ein klein wenig ruhiger gewesen ist. Das liegt unter anderem daran, dass ich im Moment mit meiner Promotion ziemlich eingespannt bin und es auch langsam dem Ende dieser entgegen geht. Klar, dass da noch mal ein ordentlicher Berg Arbeit wartet. Darüber hinaus habe ich in den letzten Wochen verstärkt an einer neuen Homepage gearbeitet. Auf veganinhamburg.de findet ihr ab sofort eine große Übersicht des veganen Angebots in der Hansestadt. Ob Restaurant, Café oder Einkaufsmöglichkeit, hier könnt ihr euch schnell und einfach mit wenigen Klicks über alle Locations informieren. Schaut unbedingt mal vorbei! Jetzt aber zum heutigen Rezept. Die veganen Oreo-Brownies gab es mittlerweile ja schon in verschiedenen Ausführungen (z.B. auch mit Bretzeln und glutenfrei) und gehören schon seit Langem zu den beliebtesten Rezepten hier auf dem Blog überhaupt. Das Zeug haben diese veganen Oreo-Cupcakes auch. Unbedingt mal ausprobieren und vergleichen :). 5 from 1 reviews vegane Oreo-Cupcakes   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Süß, Cupcakes, Oreos Zutaten Schokoladen-Cupcake 1 Tasse pflanzliche Milch 1 Tl Apfelessig ¾ Tasse Zucker ⅓ Tasse neutrales Öl 1½ Tl Vanilleextrakt 1 Tasse Weizenmehl (Type 450) ⅓ Tasse Kakaopulver 10 Oreos ¾ Tl Natron ½ Tl Backpulver ½ Tl Salz Oreo-Topping 1 Tasse Margarine 3 Tassen Puderzucker ½ Tasse gehackte Oreos 1½ Tl Vanilleextrakt pflanzliche Milch Zubereitung Für den Schokoladen-Cupcake: Die pflanzliche Milch mit dem Apfelessig vermischen. Kurz stehen lassen und anschließend Öl, Vanilleextrakt und Zucker hinzugeben. Oreos klein hacken und mit den restlichen trockenen Zutaten vermischen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem homogenen Teig verrühren. Muffinförmchen zu jeweils ¾ mit Teig füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/­­Unterhitze für 18-20 Minuten ausbacken (gerne mit einem Stäbchen probieren, ob der Teig durch ist. Das ist der Fall, wenn sich das Stäbchen ohne Teigrückstände herausziehen lässt). Förmchen anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Für das Topping: Margarine mit dem Puderzucker vermischen, bis eine zähe Masse entstanden ist. Vanilleextrakt und die sehr fein gehackten Oreos unterheben und etwas pflanzliche Milch hinzugeben, sodass sich das Topping gut weiterverarbeiten lässt. Auf den Schokoladen-Teiglingen verteilen und mit einem halben Oreo dekorieren. Ergibt 16 Cupcakes. 3.4.3177  

vegane Blumenkohl-Pastinaken-Suppe

26. Januar 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Blumenkohl-Pastinaken-Suppe Auch wenn es gerade wieder ein bisschen wärmer draußen geworden ist, war es in den letzten ein-zwei Wochen draußen knackig kalt. Kein Wunder, dass Suppen und Eintöpfe dann ganz besonders hoch im Kurs stehen. Vielleicht habt ihr auch im Winter eine Biokiste bzw. bezieht regelmäßig Obst & Gemüse von einem Bauern aus eurer Region. Gerade in den Wintermonaten kann es da schnell eintönig werden, wenn jede Woche der gleiche Eintopf mit Rüben und Kohl auf dem Programm steht. Diese vegane Blumenkohl-Suppe mit Pastinaken, Möhren und Kartoffeln ist auf jeden Fall eine schöne Abwechslung im Suppenalltag. Die leicht süßliche Note der Pastinake ergänzt sich ganz hervorragend mit dem Blumenkohl und den Kartoffeln. Neben gerösteten Kürbis- oder Sonnenblumenkernen finde ich Cro?tons zu einer Suppe immer ganz hervorragend. Der Gegensatz von cremiger Suppe und den knackigen Cro?tons macht einfach Spaß. Dazu gab es frischen Schnittlauch und fertig ist die schnelle und einfache Suppe – ideal für den Winter. 5 from 1 reviews vegane Blumenkohl-Pastinaken-Suppe   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Suppe, Winter, Pastinaken, Blumenkohl Zutaten 1 Zwiebel 2 Frühlingszwiebel 1 rote, getrocknete Chili-Schote 3 Möhren 6 Kartoffeln 3 Pastinaken ½ Blumenkohle Gemüsebrühe Salz, Pfeffer Cro?tons Schnittlauch Zubereitung Zwiebel abziehen und in kleine Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Chilischote fein hacken und anschließend Hände waschen nicht vergessen! Möhren, Kartoffeln und Pastinake schälen und in grobe Stücke teilen. Den Blumenkohl gründlich abspülen und in kleine Röschen brechen. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebel mit der Chilischote anschwitzen. Kurz die Frühlingszwiebeln und das restliche Gemüse hinzugeben. Mit Gemüsebrühe ablöschen, sodass das Gemüse knapp bedeckt ist. Etwas Salz und Pfeffer hinzugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Toastbrot (oder auch jedes andere Brot) in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anrösten. Dabei ab und zu umdrehen, sodass sie von allen Seiten geröstet werden. Sobald das Gemüse durch ist die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer oder einem Hochleistungsmixer (ich verwende einen Vitamix) pürieren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Mit den Croutons und frischem Schnittlauch servieren. Ergibt 2-3 Portionen 3.4.3177 Darüber hinaus freue ich mich sehr mit diesem Rezept Teil des Westwing Genuss Guide zu sein. Dort findet ihr eine Auswahl verschiedenster Rezepte (zum Teil auch vegan). Viele verschiedene Blogger haben bereits mitgemacht, sodass sich ein Blick auf jeden Fall lohnt.

Wie kommt die Kohlensäure ins Wasser und wie funktioniert ein SodaStream?

6. Januar 2016 The Vegetarian Diaries 

Mit oder ohne, laut oder leise? Bei dieser Standardfrage im Restaurant geht es natürlich darum, ob man das Wasser mit oder ohne Kohlensäure bestellen möchte. Aber wie kommt die Kohlensäure überhaupt ins Wasser, was ist Kohlensäure eigentlich genau und wie funktioniert ein Trinkwassersprudler? Genau diese Fragen möchte ich euch in diesem Beitrag beantworten. Was ist Kohlensäure? Kohlensäure, chemisch beschrieben durch die Strukturformel H2CO3, ist eine anorganische Säure, die durch die Reaktion von Kohlenstoffdioxid (CO2) mit Wasser (H2O) hervorgeht. Neben vielfältigen industriellen und produktionstechnischen Anwendungen spielt sie eine entscheidende Rolle im Säure-Basen-Haushalt des Wassers, des Blutes und anderer Körperflüssigkeiten. Den meisten Menschen ist sie aber vor allem durch die Verwendung in Erfrischungsgetränken, speziell im Mineralwasser bekannt. Dort sorgt sie nicht nur für ihren erfrischenden Charakter beim Verzehr, sondern dient auch der Haltbarkeit. Durch die Ansäuerung herrscht in der Flasche eine stark antimikrobielle Umgebung, die der Haltbarkeit zugute kommt. Wie kommt die Kohlensäure ins Wasser? Im Gegensatz zu vielen anderen Gasen wie Sauerstoff (O2) oder Stickstoff (N2) ist Kohlendioxid gut in Wasser löslich und reagiert zu einem geringen Prozentsatz zu Kohlensäure. Dabei stellt sich ein chemisches Gleichgewicht zwischen Wasser, Kohlendioxid und Kohlensäure ein. Dieses Gleichgewicht und somit der Anteil der Kohlensäure im Wasser hängt u.a. von der Temperatur und dem Druck ab. Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten, wie Kohlensäure in das Wasser gelangen kann: - natürlich: Es gibt Wasserquellen, die durch geologische Gegebenheiten z.B. beim Einsickern des Wassers in erkaltete Magmamassen auf natürlichem Wege größere Mengen Kohlensäure aufweisen. - industriell: Hierbei wird das Wasser bei der Abfüllung in Flaschen unter Druck mit Kohlenstoffdioxid (CO2) versetzt, sodass sich wie oben beschrieben Kohlensäure im Wasser bildet. Das ist auch der Grund dafür, dass die Mineralwasserflasche beim Öffnen zischt. Beim Öffnen wird schlagartig der in der Flasche bestehende Überdruck abgebaut, was sich u.a. akustisch bemerkbar macht. Wie funktioniert ein Sodastream Wassersprudler? Seit einigen Jahren erfreuen sich Trinkwassersprudler wie die Produkte von SodaStream großer Beliebtheit. Hier kann das zu Hause vorhandene Leitungswasser nach Bedarf mit Kohlensäure angereichert werden. Das erübrigt nicht nur den Kauf von Mineralwasserflaschen, sondern vor allem auch den Transport und die Abfüllung selber. Die Geräte von Sodastream arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip: Auf der Rückseite befindet sich eine Gaskartusche, die mit Kohlenstoffdioxid (CO2) unter hohem Druck gefüllt ist. Das Leitungswasser wird in eine druckbeständige Glas- oder Kunststoffflasche bzw. Karaffe gefüllt und in das Gerät eingesetzt.  Durch Knopfdruck wird ein Ventil geöffnet, dass das CO2 in das Gefäß leitet. Durch Wiederholung des Vorgangs kann der Kohlensäuregehalt im Wasser vom Nutzer selber angepasst werden. Die Kartuschen enthalten typischerweise einige 100 g Kohlenstoffdioxid, was zur Anreicherung von mehr als 50 Liter Wasser reicht. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Sodastram entstanden. Auf die oben genannten Informationen und den Artikel wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

veganes zu Silvester

29. Dezember 2015 The Vegetarian Diaries 

veganes zu SilvesterIch hoffe ihr habt die Weihnachtsfeiertage gut überstanden und konntet vielleicht sogar noch ein paar freie Tage genießen. Silvester steht mal wieder vor der Tür und der ein oder andere wird sicherlich bei Freunden, Familie und Co. zu Besuch sein oder vielleicht selber Gastgeber einer kleinen Feier sein. In diesem Beitrag habe ich euch einige vegane Gerichte zusammengestellt, die sich meiner Meinung nach hervorragend für Silvester eignen. Entweder, weil sie sich super als Fingerfood und zum Mitnehmen machen oder aber einfach vorzubereiten sind. Die Rezepte findet ihr jeweils durch einen Klick auf die Bilder oder den passenden Link in der Überschrift! Einen guten Rutsch euch ins neue Jahr und alles Gute! Taboulé Einer der Klassiker, der libanesischen Küche. Super einfach vorzubereiten und problemlos im Transport zum Zielort. Schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, sodass ihr den 31. ganz entspannt entgegenblicken könnt! Ob klassisch mit viel Petersilie oder so wie in diesem Rezept mit Rote Bete, eurer Fantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt. Quinoa-Wildreis-Salat Wenn es auch mal etwas anderes sein darf als Nudel- und Kartoffelsalat: Eine Mischung aus Quinoa, Wildreis und frischem Gemüse. So könnt ihr mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr schon im alten loslegen!       Süßkartoffel-Zucchini-Suppe Eine Suppe macht sich natürlich auch immer super. Gerade jetzt wo es passend zu Silvester wieder kalt werden soll, ist etwas Wärmendes nach dem Feuerwerk schauen genau das Richtige. Ein paar Chili-Kürbiskerne sorgen darüber hinaus für das gewisse Etwas.       veganes Chili Einer der Klassiker, wenn es um Party-Essen geht. Meine Lieblingsvariante kommt mit ganz viel Gemüse, gerne etwas Kakao oder Schokolade daher. Zusätzlich findet ihr in diesem Chili rote Linsen und ein wenig Soja“hack“. Macht am besten gleich etwas mehr ;).       veganer Flammkuchen Falls ihr an dem Abend etwas mehr Zeit habt beziehungsweise die Runde nicht allzu groß ist, dann sind Pizza und Flammkuchen natürlich eine super Möglichkeit alle Geschmäcker und Vorlieben unter einen Hut zu bekommen. Jeder belegt sich sein Stück, so wie er es selber am liebsten hat. Kein Streit, keine Diskussionen und am Ende sind alle satt! Hier in der „klassischveganen Variante mit Schmand, Lauch und Räuchertofu.       Banana-Cupcakes Klar, dass der Nachtisch auf keinen Fall zu kurz kommen sollte. Vor allem da der Abend in der Regel lang ist und entsprechend viel Zeit zum Essen und Schlemmen vorhanden ist. Die veganen Cupcakes lassen sich ebenfalls gut vorbereiten, nur beim Transport müsst ihr gegebenenfalls etwas aufpassen.       Oreo-Chocolate-Brownies Ok, vergesst alles, was ich bisher gesagt habe. Wenn ihr sicher gehen möchtet am Silvesterabend so richtig zu rocken, dann bringt diese Schokoladen-Erdnuss-Oreo-Brownies mit. Jeder wird euch dafür feiern!

Quinoa-Pizza mit Falafel und den neuen "EDEKA Bio+ Vegan" Produkten

20. Juli 2015 The Vegetarian Diaries 

Quinoa-Pizza mit Falafel und den neuen So langsam merkt man nicht nur, dass viele Restaurants und Cafés vegane Gerichte und Speisen im Angebot haben, sondern auch die großen Lebensmittelhersteller und Ketten beginnen verstärkt vegane Produkte in ihrem Sortiment anzubieten. So gibt es seit einigen Wochen von Edeka eine neue Eigenmarke mit dem Namen "EDEKA Bio+ Vegan". Der Name ist hier auf jeden Fall Programm: Alle Produkte sind natürlich vegan und darüber hinaus aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft. Nach einem Blick in das Sortiment war ich wirklich positiv überrascht. Neben verschiedenen veganen Wurstalternativen gibt es zum Beispiel Tofu, Buchweizenmehl, Quinoa, Mandelmus, gepufften Amarant und noch einiges mehr. Es tut sich also etwas! Falls ihr das nächste Mal in einem Edeka einkaufen solltet, haltet doch mal Ausschau nach den grün-schwarzen Bio+ Produkten. Da ich schon lange einmal eine Pizza mit einem Teig auf Quinoa-Basis zubereiten wollte, habe ich mir die Chance hier natürlich nicht nehmen lassen. Auch die veganen Falafel wollten unbedingt ausprobiert werden und so gab es hier zum ersten Mal eine vegane Falafel-Pizza! Auch wenn die Kombination ein wenig ungewöhnlich klingen mag, geschmeckt hat es auf jeden Fall. Quinoa als Teiggrundlage sollte man unbedingt einmal ausprobieren und auch die Falafel frisch aus dem Ofen haben Klasse geschmeckt. Wird für mich auf jeden Fall nicht die letzte vegane Quiona-Falafel-Pizza gewesen sein! vegane Quinoa-Pizza mit Falafel Teig 150 g Quinoa  1 Tl Balsamico  Prise Salz 1 Tl Oregano Soße pflanzlicher Joghurt (oder Alternative) 1 Knoblauchzehe Salz, Pfeffer, Zitronensaft Belag veganen Joghurt + Zitrone, Salz, Pfeffer Falafel-Bällchen Zwiebel grüne, rote Chilischote Tomate Pfeffer, frische Petersilie Für den Teig: Quinoa nach Packungsanweisung abkochen. Wer etwas mehr Geschmack reinbringen möchte, kann das Quinoa auch mit Gemüsebrühe kochen. Anschließend abgießen und etwas abkühlen lassen. Mit Balsamico, Oregano und Salz vermischen.  Eine passende Form (bei mir ein rundes Pizza-Backblech) mit Backpapier auslegen und das Quinoa gleichmäßig darauf verteilen. Das geht super mit den Händen oder auch mit einem großen Löffel. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 20-30 Minuten vorbacken. Der Rand sollte deutlich beginnen Farbe anzunehmen.  Für die Soße: Veganen Joghurt (veganer Frischkäse bzw. Sauerrahm passt bestimmt auch gut) mit einer sehr fein gehackten Knoblauchzehe vermischen. Oregano und Salz unterheben und dünn auf dem Boden verteilen.  Für den Belag: Zwiebel und Chili-Schoten in dünne Ringe schneiden. Die Falafel-Bällchen halbieren und die Tomate in kleine Stücke teilen. Nach persönlicher Vorliebe den vorgebackenen Teig damit belegen und noch mal für knapp 15 Minuten im Ofen bei 180°C ausbacken. Das Quinoa sollte an den Rändern deutlich Farbe annehmen.  Mit frischer Petersilie und Pfeffer servieren. Ergibt 1 Pizza (Durchmesser 28 cm)  ---- Dieser Beitrag und das Rezept ist in Zusammenarbeit mit Edeka entstanden. Auf meine Berichterstattung wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

buntes Wokgemüse mit scharf angebratenem Erdnuss-Seitan

6. Juli 2015 The Vegetarian Diaries 

buntes Wokgemüse mit scharf angebratenem Erdnuss-SeitanDa habe ich vor ein paar Tagen noch geschrieben, dass ich so wenig asiatisch inspirierte Rezepte veröffentliche und schon folgt das Nächste! Gerade für Vegetarier und Veganer ist ein Besuch in einem gut sortierten Asia-Laden, häufig wie Weihnachten oder Geburtstag. Viele Produkte, die vegan sind und sich in den meisten klassischen Supermärkten hier in Deutschland nicht zu kaufen gibt. Gerade bei Tofu- und Seitanprodukten findet man so häufig sehr interessante Lebensmittel. So bin ich vor einiger Zeit auf bereits mariniert und frittierten Erdnuss-Seitan gestoßen. Zugegebenermaßen hat die Verpackung mehr den Eindruck von Dosenfleisch vermittelt aber es kommt ja schließlich auf die inneren Werte an. Darin versteckt sich mariniertes Seitan, der direkt mit der passenden Soße /­­ Marinade verkauft wird. Das macht die Zubereitung natürlich sehr einfach und vor allem schnell. Etwas Gemüse und Reis vorbereiten und schon ist man fertig. Ganz im Sinne der fantastischen Mock Duck Gerichte  gab es auch mit diesem veganen Fleischersatz ein schnelles Wok-Gericht. buntes Wokgemüse mit Erdnus-Seitan 1/­­2 Brokkoli 1 Möhre 1 rote Spitzpaprika kleines Stück Weißkohl 2 Frühlingszwiebeln 1 Knoblauchzehe 1 rote Zwiebel 1 rote Chilischote Erdnuss-Seitan (Asia Laden) Asia-Würzmischung (u.a. Koriander, Chili, Ingwer, Paprika) Basmati-Reis Brokkoli, Möhre, Spitzpaprika und Weißkohl waschen und in mundgerechte Größe zuschneiden. Wer das Gemüse frisch und knackig mag, kann das Gemüse so wie hier im Rezept einfach für einige Minuten blanchieren und später mit servieren. Wer das Gemüse gerne richtig durch mag, kann es natürlich auch direkt mit in den Wok geben. Frühligszwiebeln, Zwiebel und Chilischote fein hacken. In einem Wok Öl erhitzen und Zwiebeln, das Weiß von den Frühlingszwiebeln und Chili scharf anbraten. Den Erdnuss-Seitan hinzugeben und kurz scharf anbraten. In der Zwischenzeit den Reis abkochen. Den Seitan mit einem Asia-Gewürz oder Gewürzen nach persönlicher Vorliebe abschmecken und mit dem Reis und frischen Gemüse servieren. Ergibt zwei Portionen

veganes Sandwich mit selbstgemachter BBQ-Soße

23. Juni 2015 The Vegetarian Diaries 

veganes Sandwich mit selbstgemachter BBQ-SoßeAuch wenn am Sonntag offiziell Sommerbeginn war, lässt die Sonne und vor allem das warme Wetter noch ein wenig auf sich warten.  Dabei ist jetzt eigentlich die beste Zeit des Jahres zum Grillen: Lange Nächte, Temperaturen, die auch nachts dazu einladen draußen zu sein und vor allem trockenes Wetter, sodass man ruhig ein paar Tage vorher schon ein wenig planen kann. Nutzen wir einfach die kurze Sommerpause um etwas Zeit in der Küche zu verbringen und zum Beispiel eine ganz fantastische vegane BBQ-Soße selber zu machen.  Neben vielen klassischen Zutaten wie Rauchsalz, passierten Tomaten, etwas Whisky, Liquid Smoke oder auch Orangensaft, enthält diese Variante ihre besondere Note auch durch die Kokosblütenvinaigretten von Tropicai . Beide Vinaigretten werden durch Fermentation aus dem Blütensaft der Kokospalme gewonnen, nicht erhitzt und nach der Reifezeit kalt abgefüllt.   Entgegen der ersten Assoziation zu Kokosnüssen schmecken beide Vinaigretten nicht nach Kokosnuss oder Kokosmilch. Die Variante "Balsamico Style" lässt sich, wie der Name vermuten lässt, am besten mit einem Balsamico-Essig vergleichen und passt so zum Beispiel auch hervorragend für Salate. "Nectar Dream" hat im Vergleich ein deutlich fruchtigeres Aroma und harmoniert so zum Beispiel hervorragend zu Obstsalaten.  In der BBQ-Soße, wo verschiedene süße Komponenten mit Herzhaftem und Scharfem kombiniert werden, passen beide Vinaigretten natürlich ganz besonders gut zusammen.  Mit der BBQ-Soße habe ich im Anschluss ein paar Soja-Big-Steaks mariniert und scharf angebraten bzw. gegrillt. Das funktioniert natürlich auch mit Tofu oder Fleisch. Ansonsten die Soße einfach zur Lieblingsspeise anbieten.  Sollte der Sommer dann bald auch wiederkommen, seid ihr mit dieser selbst gemachten, veganen BBQ-Soße garantiert der Mittelpunkt eurer Grillrunde.  vegane BBQ-Soße /­­ Marinade 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 getrocknete, rote Chilischote 1 El Zucker 150 ml passierte Tomaten 150 ml Orangensaft 20 ml Whisky 20 ml Kokosblütenvinaigretten "Balsamico Style 20 ml Kokosblütenvinaigretten "Nectar Dream" 25 ml Worcestersauce 1 Tl Rauchsalz 1/­­2 Tl Kreuzkümmel 1 Tl Paprikapulver (scharf) Pfeffer, Liquid Smoke Sandwich Gurke, Tomate, Salat Krautsalat, Zwiebeln Soja-Big Steaks Für die BBQ-Soße: Zwiebel, Knoblauch und Chilischote sehr fein hacken und mit etwas Öl in einem Topf anschwitzen. Die restlichen Zutaten miteinander vermischen und nach ein paar Minuten mit in den Topf geben.  Kurz aufkochen lassen und anschließend für knapp 30 Minuten leise köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren. Die Konsistenz sollte zum Schluss beginnen leicht dickflüssig zu werden. Gegebenenfalls noch ein paar Minuten länger auf dem Herd stehen lassen.  Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Durch die Kombination mit dem Orangensaft ist die vegane BBQ-Soße recht süß. Wer es etwas schärfer und herzhafter mag, kann zum Beispiel den zusätzlichen Zucker weglassen oder ein wenig Orangensaft durch passierte Tomaten ersetzten.  Für das Sandwich: Tomate, Gurke, Salat, Zwiebeln und andere Zutaten nach Vorliebe in mundgerechte Stücke zuschneiden.  Soja-Big Steaks für knapp 10 Minuten in Gemüsebrühe kochen und anschließend gut ausdrücken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Big-Steaks von beiden Seiten scharf anbraten. Anschließend BBQ-Soße hinzugeben und Temperatur sofort reduzieren. Die Big-Steaks in der Soße wenden, bis diese vollständig aufgenommen wurde. Sandwich belegen und schmecken lassen! ---- Dieser Beitrag und das Rezept ist in Zusammenarbeit mit Tropicai entstanden. Auf meine Berichterstattung wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. 

Frühlings-Pizza mit grünem Spargel

1. Juni 2015 The Vegetarian Diaries 

Frühlings-Pizza mit grünem SpargelWer mir hier schon ein wenig länger folgt, wird wissen, dass ich ein ziemlich großer Fan (Achtung Untertreibung) von Pizzen aller Art bin. Bei Pizzen kann es mir fast nicht abgefahren beziehungsweise ungewöhnlich genug sein. Immer nur Tomatensoße mit Gemüse ist einfach ein bisschen zu langweilig. Dabei gibt es so unfassbar viele Möglichkeiten, sodass ich es selber immer gar nicht schaffe, alles auszuprobieren. Umso mehr freue ich mich dann, wenn mal wieder Pizzatag angesagt ist und ich ein wenig rumprobieren kann. Heute eine ganz fantastische Frühlings-Variante mit grünem Spargel, Zuckerschoten und einer veganen Sauce hollandaise als Grundlage. Sollte es öfter geben! Pizza for the win! vegane Frühlings-Pizza mit grünem Spargel Teig 150 g Weizenmehl (Type 550) 20 g Hartweizengrieß 100 g Wasser 1,5 g frische Hefe Prise Salz Sauce hollandaise 25 g Margarine 10 g Mehl Schuss Weißwein 75 ml Gemüsebrühe 75 ml Hafersahne Salz, Pfeffer, Senf, Kurkuma Belag 5 Stangen grüner Spargel 10 Zuckerschoten Mais handvoll gelbe Tomaten Pinienkerne  Für den Teig: Alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Für eine halbe Stunde ruhen lassen und anschließend abgedeckt über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Am nächsten Tag rechtzeitig entnehmen und etwas aufwärmen lassen. Teig dünn ausrollen und in eine geeignete Form geben.  Für die Sauce hollandaise: Margarine in einem kleinen Topf schmelzen und anschließend das Mehl unterrühren. Mit einem Schuss Weißwein, Gemüsebrühe und der Hafersahne ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Senf und etwas Kurkuma abschmecken und für einige Minuten eindicken lassen. Für den Belag: Spargel waschen und gegebenenfalls von den Enden befreien. In mundgerechte Stücke zuschneiden. Zuckerschoten und Tomaten ebenfalls gründlich reinigen.  Den Pizzateig mit der Sauce hollandaise bestreichen und mit den restlichen Zutaten belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 12-15 Minuten backen. Darauf achten, dass der Spargel nicht verbrennt. Mit Pinienkernen servieren und schmecken lassen. 

knuspriges Weizenbrot aus dem Römertopf

18. Mai 2015 The Vegetarian Diaries 

knuspriges Weizenbrot aus dem RömertopfWie versprochen endlich das fantastische Brot mit dem Reisgurt (veganer Joghurt auf Reisbasis). Glückwunsch an die Jungs von Brüder Gleich, die ihr Fundingziel auf Startnext mittlerweile deutlich übertroffen haben und hoffentlich bald die Produktion starten können! Die Brotvariante gab es so ähnlich vor ein paar Wochen schon einmal. Hier ist nun der Soja-Joghurt durch den oben bereits genannten Reisgurt ersetzt worden. Außerdem habe ich die Temperatur beim Backen etwas erhöht. Beides hat dem Brot, wie ihr unten sehen könnt, auf jeden Fall ziemlich gut getan. Statt dem Ausbacken im Römertopf klappt das Brot aber auch ganz hervorragend einfach auf dem Blech.  veganes Römertopf-Brot 270 g Weizenmehl (Type 550) 270 g Weizenmehl (Type 1150) 60 g Roggenvollkornmehl 180 g Soja-Joghurt (natur) oder Reisgurt 320 g Wasser (~40°) 12 g Salz 3 g frische Hefe 12 g Sonnenblumenöl Alle Zutaten miteinander vermischen und mit der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe für knapp fünf Minuten verarbeiten. Anschließend auf zweiter Stufe für weitere fünf Minuten kneten lassen. Den Teig für zwei Stunden abgedeckt stehen lassen. Dabei nach einer Stunde den einmal gut dehnen und falten.  Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern. (Wer einen Römertopf hat, kann den Teig direkt mit Schluss nach oben in den Topf geben).  Am nächsten Tag den Ofen auf 250°C vorheizen und das Brot mit Dampf (ich stelle zu Beginn einfach eine Schüssel mit Wasser in den Ofen) fallend auf 220°C für ca. 50 Minuten ausbacken. 

veganes Bärlauchrisotto mit grünem Spargel

2. Mai 2015 The Vegetarian Diaries 

veganes Bärlauchrisotto mit grünem SpargelSchade, dass die Überschneidung von Bärlauch- und Spargel-Saison meistens nur recht kurz ist. Dabei passt beides doch so ganz hervorragend zusammen! Ein ähnliches Risotto gab es hier schon einmal, damals in Kombination mit Kohlrabi und Erbsen .  Gerade bei einem veganen Risotto, bei dem der Parmesan als recht dominanter Geschmacksträger fehlt, finde ich es super ein bisschen  mit den Zutaten zu varieren. So lässt sich ganz einfach wie oben mit dem Kohlrabi oder in diesem Rezept mit der Möhre etwas Geschmack in das Risotto bringen, ohne das der typische Charakter des Risottos verloren geht.  Der grüne Spargel wird hier nur kurz blanchiert. Alternativ kann man die klein geschnittenen Spargelstangen natürlich auch schon vorher zum Reis selber dazugeben. Gerade bei den meistens deutlich dickeren weißen Spargelstangen empfiehlt es sich, diese bereits für ein paar Minuten mit im Reis zu köcheln.   veganes Bärlauchrisotto mit Spargel 2 Schalotten 250 g Risotto-Reis Schuss veganen Weißwein ~ 750 ml Gemüsebrühe 2 Möhren gute Handvoll Bärlauch 200 g grüner Spargel Salz, Pfeffer, Margarine Die Möhre schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten in klein schneiden und mit etwas Margarine in einem Topf anschwitzen. Anschließend den Risotto-Reis und Möhrenwürfel hinzugeben, bis der Reis eine glasige Farbe annimmt. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen und kurz einköcheln lassen. Nun nach und nach die Gemüsebrühe hinzugeben und dabei regelmäßig umrühren. Wieder etwas Gemüsebrühe hinzugeben und so weiter.  In der Zwischenzeit den Bärlauch gründlich waschen und grob hacken. Spargel gegebenenfalls von den Enden befreien und in mundgerechte Stücke teilen. In einem Topf etwas Wasser erhitzen und den Spargel für ca. 2-4 Minuten blanchieren (je nach Dicke des Spargels). Die Spitzen brauchen ein klein wenig kürzer und können entsprechend später in das Wasser gegeben werden. Anschließend unter kaltem Wasser ablöschen und zur Seite stellen. Kurz bevor der Reis gar ist, Bärlauch unterheben. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und den frischem Spargel servieren.  Ergibt zwei gute Portionen. 

vegane Quiche mit grünem Spargel + der neue Russell Hobbs Illumina 4 in 1 Stabmixer + große Verlosung

19. April 2015 The Vegetarian Diaries 

vegane Quiche mit grünem Spargel + der neue Russell Hobbs Illumina 4 in 1 Stabmixer + große VerlosungKaum wird das Wetter draußen wieder besser steigt bei mir die Vorfreude über den Wochenendmarkt zu schlendern und vor allem jede Menge frisches (grünes) Gemüse einzukaufen. Egal ob ein schneller Salat, eine Quiche, eine Suppe oder das schnelle Pasta-Gericht für zwischendurch, die Lust und Laune selber in der Küche aktiv zu sein, steigt auf jeden Fall mit dem guten Wetter! Eines der Küchengeräte, welches für viele, viele Gerichte aus der Küche nicht wegzudenken ist, ist natürlich der 'gute alte Stabmixer'. Umso mehr freue ich mich, euch heute den neuen Russell Hobbs 4 in 1 Illumina Stabmixer vorzustellen und drei Geräte zu verlosen! Der Stabmixer trumpft mit einem abnehmbaren Edelstahl-Mixfuß und titanbeschichteten Messern auf. Ihr könnt bei der Zubereitung zwischen vier verschiedenen Geschwindigkeitsstufen wählen, die zum Beispiel auf die Zubereitung von Suppen oder das Aufschlagen von Sahne abgestimmt sind. Damit ihr immer wisst, auf welcher Stufe ihr das Produkt betreibt, besitzt der Illumina Stabmixer einen gleichnamigen Leuchtring, der entsprechend der Geschwindigkeitsstufe in einer von vier Farben leuchtet.  Neben dem klassischen mixen hat der Illumina aber noch einiges anderes zu bieten: So gibt es im Zubehörset zum Beispiel einen spülmaschinenfesten Edelstahl-Schneebesen, einen Gemüse- und Kartoffelstampfaufsatz sowie einen passenden Messbecher und einen Zerkleinerer mit passendem Gefäß. In diesem sind die Klingen zum Zerkleinern bereits integriert und der Mixer wird als Aufsatz verwendet.  Sowohl der Messbecher als auch der Zerkleinerer werden mit Anti-Rutsch-Füßen ausgeliefert, die das Verrutschen vor allem auf glatten Oberflächen ganz hervorragend verhindern.  Alle Zubehörteile und auch der Illumina Mixer selber, sind in einem schlichten und sehr ansprechenden Design gehalten. Die Edelstahl- und schwarzen Kunststoffflächen lassen sich einfach und pflegeleicht reinigen. Alle Bauteile (außer der Motorblock) können darüber hinaus ohne Probleme in der Spülmaschine gereinigt werden.  Klar also, dass ich mit dem Mixer gleich in der Küche aktiv werden musste. Umso besser, dass die Spargelsaison gerade begonnen hat und so gab es hier eine vegane Spargel-Quiche mit Cocktailtomaten. Praktischerweise konnte ich den Mixer hier gleich zwei Mal einsetzten. Einmal um Zwiebel und Knoblauch zu zerkleinern und das zweite Mal die Füllung zu pürieren! Das Verarbeiten der Zwiebel und Knoblauch mit dem im Zubehörset enthaltenen Zerkleinerer funktioniert in dem einfach der Motorblock mit einem Adapter auf dem Zerkleinerer angebracht wird. Anschließend kann man über die Geschwindigkeit und vor allem Dauer entscheiden wie grob oder fein das Ganze werden soll. Das funktioniert genauso einfach, wie es sich anhört und der "Umbau" zwischen Mix- und Zerkleinerer-Funktion dauert gerade einmal ein paar Sekunden. Für das Pürieren der Seidentofu-Masse habe ich den mitgelieferten Messbecher verwendet. Auch hier werden alle Zutaten zusammen in den Behälter gegeben und zu einer homogenen Masse verarbeitet. Durch die Anti-Rutsch-Füße, bleibt das Behältnis auch bei hoher Drehzahl an Ort und Stelle. Das Umschalten zwischen den verschiedenen Geschwindigkeitsstufen lässt sich auch während des Betriebs vornehmen, wobei man durch den Illumina-Leuchtring immer weiß, wo man sich gerade befindet. Fazit: Für mich ist der Illumina 4 in 1 ein rundum gelungener Stabmixer! Schlicht und ansprechend designt und mit einem großen und sinnvollen Zubehörset ausgestattet. So lassen sich mit einem Gerät viele verschiedene Arbeiten in der Küche erledigen, Platz und Zeit sparen. vegane Spargel-Quiche veganer Mürbeteig 330 g Dinkelmehl (Type 630) 80 g Wasser 140 g Margarine 1 Tl Salz Füllung 400 g Seidentofu 1/­­2 Zitrone 2 El Stärke 2 El Öl Salz, Pfeffer 2 rote Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 75 g getrocknete, eingelegte Tomaten 250 g grüner Spargel 50 g Cocktailtomaten Für den Teig: Mehl und Salz vermischen. Die Margarine in kleine Stücke schneiden und mit dem Wasser zum Mehl geben. Mit der Hand kneten, bis ein fester Teig entstanden ist. Abgedeckt in einer Schüssel für knapp eine Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: Den Seidentofu mit dem Saft einer halben Zitrone, zwei Esslöffel Stärke und Öl in einen Messbecher geben. Mit dem Stabmixer auf 2. Stufe für knapp 30 Sekunden mixen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.  Die roten Zwiebeln und Knoblauchzehen abziehen und mit dem Zerkleinerer (Stufe 3) grob pürieren. Die getrockneten, eingelegten Tomaten in mundgerechte Stücke zuschneiden.  Den grünen Spargel gründlich reinigen und ebenfalls in kleine Stücke zuschneiden. Zwiebeln und Spargel mit der Seidentofumasse vermischen und gegebenenfalls noch mal abschmecken. Nach der Stunde den Teig aus dem Kühlschrank entnehmen und in eine gefettete Springform (Durchmesser 28 cm) geben. Dabei einen Rand von 2-3 cm formen.  Anschließend die Füllung hinzugeben und mit ein paar Cocktailtomaten und auf Wunsch Spargelstangen garnieren.  Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 35 bis 40 Minuten ausbacken.  Und das Beste zum Schluss: Gewinnt einen Russell Hobbs Illumina 4 in 1 Stabmixer mit umfangreichen Zubehör. - Hinterlasst mir einfach einen Kommentar hier im Beitrag oder nehmt über Facebook oder Twitter teil - Falls ihr keine E-Mail Adresse hinterlassen möchtet, schaut bitte nach dem Ende der Verlosung vorbei, ob ihr gewonnen habt. - Das Gewinnspiel läuft bis zum 26.04.2015 - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Viel Erfolg!

vegane Burrito Bowl Baby!

1. April 2015 The Vegetarian Diaries 

vegane Burrito Bowl Baby!Wer dem Blog oder auch auf dem ein oder anderen Social-Media Kanal (findet ihr ganz links oben) aufmerksam folgt, der wird wissen, dass ich im letzten Jahr einige Male in Berlin unterwegs war. Dort gibt es mit dem Dolores , den für mich mit Abstand besten Burrito-Laden, den ich bisher kenne. Bei einem Besuch in Berlin versteht es sich für mich so quasi von selbst, dass ich dort mindestens einmal vorbeischaue! Dieses Jahr habe ich sogar mein Geburtstagsmittagessen dort genossen ;). Neben klassischen Burritos gibt es dort natürlich auch Quesadillas, Tacos, Salate und unter anderem auch Burrito Bowls. Hier werden die Zutaten aus dem Burrito statt in einem Teigfladen in einer Schüssel serviert. Und genau dieses Gericht hat mich im Dolores so überzeugt, dass ich es dort bis jetzt jedes mal gegessen habe und mich immer, wie ein kleines Kind darüber freue. Falls ihr einmal dort sein solltet, bestellt die "Vegan Lover Burrito Bowl" und verratet mir unbedingt, wie es euch geschmeckt hat! Kaum wieder zurück aus Berlin musste ich das Ganze dann natürlich auch einmal zu Hause ausprobieren. Und hier ist sie: Meine vegane Burrito Bowl mit mariniertem Sojafleisch, Tomatenreis, schwarzen Bohnen, Mais, gerösteten Zwiebeln, Salat und selbst gemachter Guacamole! vegane Burrito Bowl Guacamole 1 Avocado 4 kleine Cocktailtomaten Saft einer halben Zitrone 1/­­2 Knoblauchzehe Salz, Pfeffer würziger Tomatenreis mit schwarzen Bohnen 200 g Reis 1 Zwiebel  2 Tomaten  1 getrocknete rote Chilischote  Rauchsalz, Pfeffer, Chili, Paprikagewürz 1 kleine Dose Black Beans  Sojafleisch  150 g Schnetzel  Gemüsebrühe  3 El Sojasoße  1 El Tomatenmark  BBQ-Soße  BBQ-Sauce nach Vorliebe Ketchup Liquid Smoke  Pfeffer, Rauchsalz und sonst Gurke  1 gelbe Paprika  rote Zwiebel geröstete Zwiebeln BBQ Soße  Mais Für das Sojafleisch: Die Soja-Schnetzel mit der kochenden Gemüsebrühe, Sojasoße und Tomatenmark übergießen. Die Flüssigkeitsmenge sollte die Schnetzel knapp nicht bedecken. Für ca. 15 Minuten einweichen lassen und dabei ab und zu vermischen. Idealerweise sollte die gesamte Flüssigkeit aufgesaugt sein. Die Schnetzel anschließend in einer Pfanne mit heißem Öl von allen Seiten scharf anbraten. Zum Schluss mit der BBQ-Soßenmischung übergießen, die Hitze reduzieren und für einige Minuten durchziehen lassen. Für den Tomatenreis: Reis nach Packungsanweisung abkochen und anschließend abgießen. Zwiebel, Chilischote und Tomaten fein hacken und kurz mit etwas Öl anschwitzen. Anschließend den Reis und die schwarzen Bohnen hinzugeben und etwas einköcheln lassen. Kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili abschmecken. Für die Guacamole: Die Knoblauchzehe fein hacken, Tomaten reinigen und in kleine Stücke teilen. Zusammen mit der Avocado und dem Saft der Zitrone vermischen, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.  Und sonst: Für den Belag Gurke, Paprika und rote Zwiebeln in mundgerechte Größe zuschneiden. Zusätzlich 2-3 Zwiebeln abziehen, in dünne Ringe schneiden und in einer Pfanne mit Öl scharf anbraten, bis sie beginnen deutlich Farbe anzunehmen.  Alle Zutaten in einer großen Schüssel anrichten und schmecken lassen!

veganer Flammkuchen mit Birnen und Walnüssen

18. März 2015 The Vegetarian Diaries 

veganer Flammkuchen mit Birnen und WalnüssenIn den letzten Monaten ist in Sachen veganer "Ersatzprodukte" ja wirklich extrem viel passiert. Nicht immer sind die Produkte wirklich schmackhaft oder entsprechen dem vermeidlichen Vorbild aber immer wieder gibt es auch richtig positive Überraschungen.  So hatte ich in der Vergangenheit zum Beispiel immer Schwierigkeiten einen guten Sauerrahmersatz zu finden. Der "Soyananda wie Sauerrahm" hat diese Lücke für mich nun geschlossen.  Um die Grundlage des Flammkuchens auch gleich noch etwas spannender zu gestalten, habe ich diesen mit einer Rote Bete Meerrettich Streichcreme von Alnatura kombiniert. Das hat nicht nur der Konsistenz sehr gut getan, sondern hat dem Ganzen das gewisse Etwas gegeben. Die Kombination aus leichter Schärfe des Meerrettichs mit den Walnüssen und Birnen hat hervorragend gepasst. Wird es wieder geben! Und ein "klassicher veganer" Flammkuchen folgt in den nächsten Tagen auch noch! veganer Flammkuchen mit Birne und Walnüssen Teig 150 g Weizenmehl (Type 550) 20 g Hartweizengrieß 100 ml Wasser 3,5 g frische Hefe Prise Salz Belag 75 g veganer Sauerrahm (z.B. von Soyanada) Rote Bete Meerrettich Streichcreme (z.B. von Alnatura) Zitrone, Salz, Pfeffer 1 Knoblauchzehe weitere Gewürze nach Vorliebe (Schnittlauch etc.) 1 Birne Lauch rote Zwiebel Walnüssen Für den Teig: Alle Zutaten gut miteinander vermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist, der sich gut vom Schüsselrand lösen lässt. Abgedeckt im Kühlschrank über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag rechtzeitig entnehmen und etwas aufwärmen lassen. Für den Belag: Den Sauerrahm mit einer gepressten Knoblauchzehe und dem Saft 1/­­2 Zitrone vermischen. Nun so viel Rote Bete Meerrettich Streichcreme wie ihr möchtet hinzugeben. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe zusätzlich noch etwas frischen Schnittlauch hinzugeben.  Den Teig dünn ausrollen, mit dem Sauerrahm bestreichen und anschließend mit dünnen Birnenscheiben, grob gehackten Walnüssen, roter Zwiebel und frischem Lauch belegen.  Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 10-12 Minuten ausbacken.  Ergibt einen Flammkuchen mit einem Durchmesser von ca. 28 cm. Für ein Blech solltet ihr die Menge ca verdoppeln. 

cremige Pasta mit geröstetem Grünkohl

13. März 2015 The Vegetarian Diaries 

cremige Pasta mit geröstetem GrünkohlIch wohne seit mittlerweile mehr als drei Jahren in Hamburg und habe es tatsächlich noch nicht geschafft, auch nur ein einziges Gericht mit Grünkohl hier im Blog zu veröffentlichen. Gerade noch rechtzeitig, denn die Saison bzw. das Angebot geht mit dem Beginn des Frühlings bald zu Ende. Zugegebenermaßen ist Grünkohl gerade hier im Norden ja vor allem in Verbindung mit Fleisch bekannt und zur Saison allgegenwertig. Dass man mit Grünkohl natürlich viel mehr machen kann, als ihn als Beilage oder Grundlage im Eintopf zu verwenden, zeigen nicht nur die vielen Smoothie-Rezepte mit Grünkohlanteil oder zum Beispiel Grünkohlchips. Tatsächlich habe ich es nun endlich geschafft, nicht nur mit Grünkohl zu kochen, sondern vor allem das Ganze auch noch fotografiert, sodass ich das erste Rezept mit Grünkohl präsentieren kann. Und so viel kann ich ja schon einmal verraten: Die nächsten Rezepte sind schon in Arbeit und zum Teil sogar schon ausprobiert worden. Zum Einstieg heute also eine cremige Tomatenpasta mit geröstetem Grünkohl aus der Pfanne. Inspiriert nach einem Rezept drüben von B. Britnell . vegane Pasta mit geröstetem Grünkohl 500 g Nudeln 400 ml passierte Tomaten 1 Knoblauchzehe 3/­­4 cup Cashewkerne (ca. 75 g bis 100 g) Rauchsalz, Pfeffer 75 g getrocknete, eingelegte Tomaten 4 El Hefeflocken 200 ml Gemüsebrühe 100 g Grünkohl Die Nudeln nach Packungsanweisung abkochen. Knoblauch, Cashewkerne (idealerweise ein paar Stunden vorher eingeweicht) und die restlichen Zutaten in einem Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Alternativ kann man auch einen guten Pürierstab verwenden. Umso besser bzw. leistungsfähiger der Mixer ist, umso cremiger wird die Konsistenz der Soße später. Einen kleinen Teil des Nudelwassers aufbewahren und die Soße mit den Nudeln zusammen noch mal erhitzen. Dabei je nach Vorliebe noch ein bisschen würzen und abschmecken. In der Zwischenzeit den Grünkohl in mundgerechte Stücke zuschneiden und gründlich säubern. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzten und die Grünkohlblätter anschließend darin scharf anrösten. Pro Seite sollte man so 2-4 Minuten einplanen (je nach Dicke der Blätter). Der Grünkohl sollte nun durch und bereits leicht knusprig sein. Pasta mit den Grünkohlchips servieren und schmecken lassen.  Ergibt vier Portionen.

veganer Eintopf mit Mangold

3. März 2015 The Vegetarian Diaries 

veganer Eintopf mit MangoldEs hat zwar gerade erst der März begonnen, hier in Hamburg ist aktuell aber schon April-Wetter angesagt. Regen, Wind, Wolken, danach auf einmal Sonnenschein und das Ganze gefolgt von mehreren Graupelschauern! Verrücktes Wetter (Update: heute Nacht hat es dann auch noch geschneit!) Genau das Richtige für einen deftigen, wärmenden Eintopf. Auf der Suche nach interessanten Rezepten habe ich in den letzten Monaten immer wieder auch das ein oder andere vegane Kochbuch zurate gezogen. Ganz weit vorne aktuell ist definitiv "Vegan kann jeder " von Jörg und Nadine vom fantastischen Blog 'eat-this '.  Auf diese vegane Winter-Minestrone (bei mir ging es eher in Richtung Eintopf durch etwas mehr Gemüseanteil) bin ich genau dort gestoßen. Ein einfaches, schnelles und verdammt leckeres Gericht. Wer nicht extra einen Weißkohl kaufen möchte, kann dieses natürlich auch weglassen oder durch anderes Gemüse ersetzen.  veganer Eintopf mit Mandold 100 g Mangold 200 g Weißkohl 150 g Nudeln 1 Pck. /­­ Glas stückige Tomaten 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 Möhren Salz, Pfeffer Thymian, Oregano, Majoran Zimt, Piment frische Petersilie Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Den Mangold säubern und in mundgerechte Stücke teilen. Grüne und weiße Stücke grob trennen. Den Weißkohl ebenfalls klein schneiden. Möhre schälen und in dünne Ringe zuschneiden.  In einem großen Topf etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit Knoblauch kurz anschwitzen. Anschließend Mangold (das Grün erst etwas später), Weißkohl und Möhre hinzugeben. Für einige Minuten andünsten lassen und anschließend je einen Teelöffel Thymian, Oregano und Majoran hinzugeben. Mit den Tomaten und Gemüsebrühe übergießen, sodass das Gemüse gut bedeckt ist. Einen halben Teelöffel Piment und Zimt hinzugeben und die Nudeln unterrühren. Gegebenenfalls ein wenig Wasser nachfüllen und für knapp 10 bis 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und frischer Petersilie servieren.  Ergibt vier Portionen.

Pasta mit veganer Linsenbolognese

25. Februar 2015 The Vegetarian Diaries 

Pasta mit veganer LinsenbologneseIn den letzten Jahren haben sich hier im Blog mehrere 100te Rezepte angesammelt. Klar, dass ich viele davon (bisher) nur einmal gekocht habe und sich dies bei vielen so schnell auch (in naher Zukunft) nicht ändern wird. Ein paar Ausnahmen bestätigen aber bekanntlich die Regel. Das sind häufig Rezepte, die nicht nur ganz hervorragend schmecken, sondern auch in der Zubereitung einfach und schnell gehen und sich darüber hinaus idealerweise auch noch ein paar Tage aufbewahren lassen. Da ich seit einigen Monaten mein Mittagessen vorbereite und dann auf der Arbeit esse, sind genau diese Art von Rezepten in letzter Zeit bei mir besonders hoch im Kurs.  Perfektes Beispiel ist so diese vegane Linsenbolognese mit Möhren, Lauch und Sellerie. Die genaue Zusammensetzung des Gemüses passe ich in der Regel den Resten im Kühlschrank an oder verwende gerne ein Bund Suppengrün. Auch die Sorte der Linsen lässt sich sehr gut variieren, sodass man sich nach den Vorräten richten kann.  vegane Linsenbolognese  2 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 2 Möhren kleines Stück Knollen-Sellerie 1/­­2 Stange Lauch 100 g braune Champignons 1 getrocknete, rote Chilischote 100 ml Rotwein (optional) 1 Dose geschälte (stückige) Tomaten Gemüsebrühe 2 El Tomatenmark 150 g Linsen (rote, grüne, Berglinsen) Salz, Pfeffer Lorbeerblätter Thymian, Rosmarin, Majoran frischer Petersilie Zwiebeln, Knoblauchzehen und die Chilischote abziehen und fein hacken (Hände waschen danach!). Möhren, Sellerie, Lauch und Champignons gegebenenfalls schälen, gründlich säubern und in mundgerechte Größe zuschneiden.  In einer großen Pfanne etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel, Lauch, Knoblauch und Chili anschwitzen. Anschließend Tomatenmark und das Gemüse hinzugeben. Kurz anschwitzen und gut vermischen. Den Rotwein in die Pfanne geben und kurz etwas einköcheln lassen.  Anschließend die Tomaten und Linsen hinzugeben und mit der Gemüsebrühe auffüllen, sodass die Pfanne leicht mit Flüssigkeit bedeckt ist. Ein bis zwei Lorbeerblätter und Thymian, Rosmarin und Majoran hinzugeben und leise köcheln lassen.  In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung abkochen. Die Bolognese ist fertig, sobald die Linsen und Sellerie durch sind. Lorbeerblätter entnehmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Ergibt vier gute Portionen. 

asiatischer Glasnudelsalat mit Mango-Chili-Dressing

16. Februar 2015 The Vegetarian Diaries 

asiatischer Glasnudelsalat mit Mango-Chili-DressingRegelmäßig nehme ich mir vor mehr vegane asiatische Gerichte zu kochen und kusprobieren aber so richtig klappen will das in letzter Zeit nicht und das obwohl hier die Möglichkeiten und Dinge, die man ausprobieren kann quasi unerschöpflich sind. Etwas was (zumindest) auf dem deutschen Kochbuchmarkt auf jeden Fall auch noch fehlt, ist ein gutes vegan /­­ vegetarisches Kochbuch für die (oder gerne eine) asiatische Küche. Hoffentlich kommt da ja bald mal etwas. Bis dahin versuche ich mich vielleicht doch mal wieder verstärkt an dem ein oder anderen Gericht aus Fernost. Ein guter Anfang ist mit diesem veganen Glasnudelsalat auf jeden Fall schon einmal geglückt. Bereits mehrfach erprobt und auch beim Silvesterbuffet vor ein paar Wochen sehr beliebt gewesen: veganer Glasnudelnsalat Mango-Chili-Dressing Salat 150 g Glasnudeln 3 Möhren (gerieben) 1/­­2 Chinakohl 1/­­2 Bund Radieschen 3 Frühlingszwiebeln frische Sprossen Sesam Erdnüsse Dressing Öl 1 Limette 2 rote, getrocknete Chilischoten 1 Knoblauchzehe 1/­­2 Tl frischer Ingwer 1 El Mango Salz, Pfeffer Reisessig Agavendicksaft Die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten, kalt abschrecken und anschließend etwas abkühlen lassen. Wer Probleme hat, dass die Nudeln nach dem Abkochen /­­ Einweichen gerne einmal zusammenkleben, der kann die Nudeln zum Beispiel einmal in der Mitte durchbrechen. So lassen sich die Nudeln später im Salat deutlich besser durchmischen und passen etwas bequemer auf die Gabel. Möhren schälen und reiben, Frühlingszwiebeln fein hacken und die Radieschen und den Chinakohl in mundgerechte Größe zuschneiden. Die frischen Sprossen gründlich säubern und den Sesam in einer Pfanne anrösten. Für das Dressing: Die Chilischoten, Knoblauch und Ingwer abziehen und fein hacken (Hände danach waschen!). Die Mango sehr fein hacken, Limette auspressen und alle Zutaten miteinander vermischen und mit Agavendicksaft abschmecken. Wer es nicht so scharf mag, kann auch mit einer Chilischote beginnen und bei Bedarf nachschärfen. Alle Zutaten für den Salat miteinander vermischen und gegebenenfalls noch etwas nachwürzen. Idealerweise den Salat vor dem Servieren noch einige Stunden durchziehen lassen und mit frischem Sesam, Limette und Frühlingszwiebeln servieren.

Baby-Maiskolben Manchuria (Mandschurei) mit Basmatireis

9. Februar 2015 The Vegetarian Diaries 

Baby-Maiskolben Manchuria (Mandschurei) mit Basmatireissüßlich-würzig asiatische Soße mit Baby-Maiskolben mit Basmati-Reis Zugegebenermaßen hatte ich nicht die leiseste Ahnung was "Manchuria" bedeutet und vor allem was man sich darunter vorzustellen kann. Konkret handelt es sich dabei um eine Region im Nordosten Chinas. Entsprechend sollte man den Teil des Namens wohl nur als geografische Einordnung verstehen dürfen.  Beim Gericht selber handelt es sich um eine ziemlich würzige Soße auf Basis von Knoblauch, Ingwer und Chili, die mit Soja-Soße und Weißweinessig eingekocht wird. Ob diese Art der Zubereitung nun wirklich aus Mandchuria stammt, kann ich euch leider nicht genau sagen. Wer etwas mehr darüber erfahren möchte, kann aber gerne drüben bei Manali von 'Cook with Manali ' vorbeischauen. Von dort stammt auch die Inspiration für das Gericht.  Zu der süßlich-würzigen Soße passen Nudeln oder natürlich auch Reis. Für mich gab es letzteres in Form von einem Basmatireis.  Baby-Maiskolben Manchuria gerösteter Mais 1 Glas Baby-Maiskolben 1 Tl Stärke 1 Tl Mehl 2 El Wasser Salz, Pfeffer Soße 3 Knoblauchzehen 1 Tl frischer Ingwer 1 getrocknete Chilischote 1/­2 Zwiebel 1 grüne Paprika 2 Frühlingszwiebeln 3 El Sojasoße 1 Tl Weißweinessig Gemüsebrühe 1 Tl Stärke Salz, Pfeffer, Zucker Basmatireis Für den gerösteten Mais: Wer möchte, kann die Baby-Maiskolben vorher kurz scharf anbraten, sodass sie ein bisschen mehr Biss und Eigengeschmack haben. Dafür Mais abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Stärke, Mehl und Wasser vermischen, bis eine dickflüssige Masse entstanden ist. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, kann an dieser Stelle auch etwas Chili für die Schärfe beigeben. Maiskolben von allen Seiten mit der Panade bedecken.  Etwas Öl in einem Wok heiß werden lassen und den Mais anschließend kurz scharf anbraten und beiseite stellen.  Für die Soße: Knoblauchzehen, Ingwer,  Chilischote und Zwiebel abziehen und fein hacken. Die Paprika und Frühlingszwiebeln waschen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Im Wok wieder ein wenig Öl heiß werden lassen und Chilischote, Ingwer und Knoblauch kurz anbraten. Anschließend Zwiebel und Frühlingszwiebeln hinzugeben und nach ein bis zwei Minuten die Paprika. Das Gemüse sollte noch Biss haben, entsprechend nur kurz und heiß anbraten.  In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten für die Soße vermischen und mit in den Wok geben. Je nach Vorliebe etwas mehr oder weniger Stärke hinzugeben. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist den Mais hinzugeben, mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker abschmecken und vom Herd nehmen.  Mit Reis und frischer Frühlingszwiebeln servieren. Ergibt zwei Portionen. 

Vorstellung und Verlosung: Keramikmesser von Kyocera

29. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

Vorstellung und Verlosung: Keramikmesser von KyoceraIch freu mich sehr euch heute nicht nur neue Messer vorzustellen, sonder darüber hinaus auch noch ein fantastisches Set bestehend aus zwei Keramikmessern, Sparschäler und einem Hobel von Kyocera zu verlosen. Zugegeben war mir Kyocera bisher auch eher als Hersteller von Druckern und Kopieren bekannt. Eine anderer großer Unternehmensbereich sind aber Feinkeramik-Bauteile und Küchenprodukte. Speziell bei Keramikmessern ist das Unternehmen in der Weltspitze zu finden. Höchste Zeit also einmal ein paar Messer auszuprobieren und zu testen. Wer schon einmal mit Keramikmessern gearbeitet hat, dem sind bestimmt einige Unterschiede und Besonderheiten im Vergleich zu Metallklingen aufgefallen. Durch das verwendete Material (hier ganz konkret Zirkoniakkeramik) sind die Messer in der Regel deutlich leichter als Messer mit Metallklingen. Darüber weißt das Material eine deutlich erhöhte Härte auf, eine gute Bearbeitung der Klinge und eine besonders lange Schnitthaltigkeit. So sollte ein Nachschärfen der Klingen höchstens alle paar Monate bis Jahre nötig sein. Durch die deutlich erhöhte Härte der Klingen, besteht aber auch eine entsprechend erhöhte Bruchgefahr. Dies muss man bei der Verwendung berücksichtigen und sollte so zum Beispiel nicht auf Glas- oder Metallunterlagen schneiden.Ansonsten sind die Messer aber sehr pflegeleicht und können prinzipiell auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Nach den ersten Tagen der Verwendung kann ich nur bestätigen, dass die Messer verdammt scharf sind und entsprechend gut schneiden. Die Messer liegen gut in der Hand und geben ein gutes "Schneidegefühl".  Falls man es gewohnt ist mit deutlich schwereren Messer zu schneiden, braucht man eventuell ein bisschen Zeit zur Umgewöhnung, da die Keramikklingen doch deutlich leichter sind.  Neben dem guten Schneideverhalten sehen die Messer meiner Meinung auch verdammt schick aus. Wer seine Küche gerne in Schwarz- und Weißtönen hält, wird sich über die einfarbigen (schwarzen oder auch weißen) Messer bestimmt freuen. Und das Beste: Ihr könnt ein Set Keramikmesser von Kyocera gewinnen! Darin enthalten sind ein Allzweck- sowie ein Santokumesser (siehe Abbildung oben). Darüber hinaus gibt es obendrauf noch einen Sparschäler und einen Hobel mit Keramikklingen. Beides mindestens genauso scharf und pflegeleicht wie die Messer. Der Wert des gesamten Sets liegt bei fast 100 EUR. Und so könnt ihr teilnehmen: - Hinterlasst bis zum 06.02.2015 einen Kommentar unter diesem Beitrag oder bei Facebook - Gebt unbedingt eine E-Mail-Adresse an, über die ihr im Falle eines Gewinns benachrichtigt werden könnt - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Viel Erfolg!

vegan Essen in Washington D.C.

21. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

vegan Essen in Washington D.C.vegane Restaurant, Foodtrucks und Essensmöglichkeiten in Washington Nach den veganen Restaurant-Empfehlungen für New York vor ein paar Wochen möchte ich euch in diesem Artikel einige vegane Essens-Empfehlungen für Washington D.C. zeigen. Ich habe dort knapp eine Woche verbracht und mittags musste es meistens schnell gehen, sodass hier vor allem Möglichkeiten gezeigt werden, bei denen man zügig und günstig vegan essen konnte. Ähnlich wie in New York gibt es dazu in Washington D.C. überraschend viele Möglichkeiten, auch wenn das Angebot insgesamt natürlich deutlich geringer ist.  Von einigen Restaurants habe ich leider keine Bilder gemacht, entsprechend findet ihr ganz unten ein paar Empfehlungen ohne Bebilderung. Ansonsten kann man quasi wie auch für New York generell sagen, dass fast überall vegane Alternativen angeboten werden und auf Nachfrage gerne das ein oder andere Gericht auch auf rein pflanzlicher Basis zubereitet wird. Darüber hinaus gibt es auch in Washington natürlich ein riesiges Angebot an Food Trucks, ein Teil davon auch mit veganen Angeboten. Besonders aufgefallen ist mir in Washington, dass es extrem viele Essensmöglichkeiten gibt, bei denen man sich sein Essen "modular" zusammenstellt. So zum Beispiel für Pizzen, Salate, Reisgerichte und vieles mehr. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man sich sein Gericht nach den persönlichen Vorstellungen zusammenstellt, sondern auch, dass man so häufig ohne Probleme vegane Gerichte kaufen kann. &Pizza Eines der (kulinarischen) Highlights in Washington war mit Sicherheit der Besuch bei &Pizza. Das oben beschriebene modulare Zusammenstellen der Gerichte wird hier quasi in Perfektion angeboten. Zuerst wählt man zwischen verschiedenen Teigen, dann hat man die Wahl zwischen sieben oder acht (!!!) verschiedenen Soßen, bevor es mit den eigentlichen Belägen und weiteren Toppings weitergeht. Wenn man bei der Auswahl des Teiges sagt, dass man gerne eine vegane Pizza zusammenstellen möchte, wissen alle Angestellten Bescheid und wechseln (unaufgefordert) die Handschuhe und die Schneidewerkzeuge. Zusätzlich wurde mir bei jedem Bestellabschnitt gesagt, was nicht vegan ist, bis ich meine Pizza fertig belegt hatte. Anschließend fährt die Pizza durch einen Ofen und kommt fertig ausgebacken am anderen Ende heraus und kann in einem letzten Schritt noch einmal (!) mit ein paar frischen Zutaten belegt werden. Geschmeckt hat sie fantastisch: Der Teig war dünn, außen knusprig und auf den Punkt gebacken. Als Soße hatte ich mich für eine scharfe Tomatensoße entschiedene, die ihrem Namen alle Ehre gemacht hat. Als Beilagen hatte ich allerhand verschiedene Gemüse und Daiya Cheese als "Käse". &Pizza gibt es mittlerweile sieben Mal in Washington (weitere Filialen in Planung) und der näheren Umgebung. Falls ihr demnächst dort unterwegs seid und Lust auf Pizza habt, schaut unbedingt mal rein. Einziger Kritikpunkt war die schlechte Luft in der von uns besuchten Filiale. Da der Pizzaofen quasi im Raum steht, war die Luft doch arg verraucht und stickig. Also am besten die Pizza in der übrigens sehr coolen Verpackung mitnehmen und draußen schmecken lassen! Wo: verschiedene Locations (siehe Homepage ) Wie teuer: knapp 10 Dollar veganer Foodtruck - Woodlands Vegan Bistro Die quasi omnipräsenten Food-Trucks in den amerikanischen Großstädten hatte ich bereits oben und im veganen New York Guide erwähnt. Auch Washington D.C. hat da keine Ausnahme gemacht. Dafür gibt es sogar eine eigene Website,  auf der ihr in Echtzeit nachschauen könnt, wo sich welcher Food Truck für den entsprechenden Tag aufhält. Besonders toll, wenn es dann auch vegetarische beziehungsweise vegane Varianten gibt wie zum Beispiel den Woodlands Vegan Bistro.  Dort gibt es täglich die Auswahl zwischen zwei bis vier Hauptspeisen, die dann mit verschiedenen Beilagen bestellt werden können. Darüber hinaus gibt es eine Auswahl an Sandwiches und Getränken. Für mich gab es bei unserem Besuch BBQ-Chicken Wings mit Mac 'n Cheese und einem rohen Grünkohl-Salat mit Knoblauchdressing. Außer den Chicken Wings auf Seitan-Basis kann ich das Essen leider nicht wirklich empfehlen. Die Nudeln waren ziemlich trocken und schwach gewürzt und der Salat mit so viel Knoblauch ertränkt, dass man quasi nur eine beißende Knoblauchschärfe vernommen hat. Vielleicht hätten die anderen Beilagen deutlich besser geschmeckt oder wir haben nur einen schlechten Tag erwischt. Wo: unterschiedlich (siehe Website ) Wie teuer: zwischen 5 und 10 Dollar ShopHouse Southeast Asian Kitchen Das bei &Pizza bereits beschriebene System, des individuell zusammenstellbaren Gerichts, könnt ihr euch quasi eins zu eins übertragen auf einen Asiaten vorstellen. Hier beginnt man statt mit dem Pizzateig mit der Reisauswahl, gefolgt von verschiedenen Beilagen, Soßen und Toppings. Das Ganze geht auch hier wieder super einfach, unkompliziert und schnell, sodass man sein Hauptgericht nach knapp einer Minuten in der Hand hält. Auch hier war es wieder unproblematisch eine vegane Variante zu erhalten, da sowieso fast alle Zutaten rein pflanzlich waren. Für mich gab es neben braunem Reis, Tofu noch eine Sommer-Gemüse-Mischung, Mais, Erdnüsse, Krautsalat und dazu eine Tamarindensoße. Das was beim Bestellvorgang im ShopHouse am längsten gedauert hat, war die Zeit, die ich gebraucht habe mich zu entscheiden, welche Zutaten ich denn gerne hätte. Das Gericht hat gut geschmeckt und entsprach dadurch, dass ich es mir ja selber zusammengestellt habe genau meiner Vorstellung und vor allem meinem Appetit in dem Moment. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war super und man hatte das Essen nach wenigen Minuten fertig vor sich. Perfekt für einen schnellen Snack oder die Mittagspause. Ganz klare Empfehlung, wenn ihr Lust auf asiatisches Essen habt.  Wo: verschiedene Locations (siehe Website ) Wie teuer: zwischen 7 und 10 Dollar Sweetgreen Wo wir gerade beim asiatischen Essen war, müsst ihr von dort nur eine Tür weitergehen und gelangt direkt zum Sweetgreen, die mittlerweile mehrere Filialen in den USA betreiben. Auch hier wieder das gleiche (meiner Meinung nach grandiose) Prinzip, dass ihr euch euren Salat komplett individuell zusammenstellen könnt. Darüber hinaus gab es einige zur Saison passende Menü-Vorschläge. Neben einem Melonen-Gazpacho habe ich mich für einen Salat mit Spinat, Avocado, Sonnenblumenkerne, Paprika, Möhren, Wildreis und etwas Rotkraut entschieden.  Auch hier waren fast alle Zutaten und Salate vegan, sodass man ohne Probleme fündig wurde. Ähnlich wie bei &Pizza und ShopHouse Southeast Asian Kitchen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis super gewesen. Alle Salat und Beilagen waren frisch und lecker. Wenn man bedenkt, dass es auch in Großstädten teilweise unmöglich ist, leckere, frische Salate zu essen, kann ich euch entsprechend nur empfehlen einmal im Sweetgreen vorbeizuschauen. Hier könnte sich Deutschland definitiv mal eine Scheibe abschneiden! Wo: verschiedene Locations (siehe Website ) Wie teuer: zwischen 5 und 15 Dollar Wholefoods Einer der absoluten Pflichtbesuche, wenn ihr in den USA unterwegs sein solltet, sind die Wholefoods-Supermärkte. Mittlerweile gibt es davon in den gesamten USA über 380 Stück. Die Wholefoods-Märkte kann man vielleicht mit Bio-Supermärkten wie Alnatura aus Deutschland vergleichen. In der Regel ist das Angebot aber um vieles (!!!) größer und vielfältiger. Von riesigen Obst- und Gemüseabteilungen über Salatbars, Säften, Süßem bis hin zu (gefühlt) kilometerlangen Kühltheken und Tiefkühlschränken. An jeder Ecke wird man erschlagen mit Eindrücken und einer unglaublichen Auswahl an Lebensmitteln. Je nachdem wo ihr unterwegs sein solltet, gibt es viele regionale Artikel, sei es Käse, Fleisch, Backwaren oder andere frische Lebensmittel. In der Regel bieten fast alle Wholefoods-Filialen ein großes Angebot an Salaten, Pizzen, anderen Mittagsgerichten, frischen Backwaren und Getränken an. Ideal für alle, die schnell etwas auf dem Weg essen möchten und sich so zum Beispiel ganz einfach einen frischen Salat, etwas Obst kaufen können. Die Preise werden meistens nach Gewicht berechnet und waren für meinen Eindruck fair. Für einen großen Salat, etwas Obst und einem Wasser habe ich knapp 10 Dollar bezahlt. Auch ohne etwas essen oder einkaufen zu wollen, solltet ihr einfach mal durch einen der Märkte laufen! Amsterdam Falafelshop Je nach Viertel, das man in Washington D.C. aufsucht, kann man sehr schnell extreme Unterschiede in Sachen Lebensstandard, Essens- und Freizeitangebot und vielem mehr beobachten. Verlässt man das unmittelbare Stadtzentrum mit Capitol und den unzähligen Sehenswürdigkeiten nur ein wenig und läuft etwas Richtung Norden, hat man ganz schnell das Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Hier reihen sich unzählige kleine (Keller-)bars mit Live-Musik aneinander. Dazwischen gibt es immer wieder Pizzerien, kleine Imbisse und jede Menge Wohnhäuser mit Verbindungen. So ist auf den Straßen und Plätzen immer etwas los. In dieser Umgebung findet ihr den Amsterdam Falafelshop . Wie der Name schon verrät, gibt es hier Falafel mit einer riesigen Auswahl an verschiedensten Zutaten. Besonderheit ist, dass man sich seine Falafeltasche oder Salat nach der Bestellung selber belegen kann. Neben einer großen Auswahl an frischem Gemüse gibt es unzählige Soßen, Toppings und auch die ein oder andere eher ungewöhnliche Zutat für eine typische Falafeltasche. Neben der großen Vielfalt stimmt auch hier das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für einen richtig gut gefüllten Falafel bezahlt man so etwa sechs Dollar. Wo: verschieden Locations (siehe Website ) Wie teuer: ab 5 Dollar vegane Burger Eigentlich schon fast 'selbstverständlich', dass man in den USA mindestens einmal Burger mit Pommes und einer Coke essen muss oder möchte. Glücklicherweise geht das auch in der rein veganen Variante häufig ohne allzu große Schwierigkeiten. Eigentlich fast alle Burgerläden bieten von Haus sowieso vegetarische Burger an, die in den meisten Fällen mit einem Black-Bean-Patty daherkommen. Auf Nachfrage sind diese häufig vegan. Lässt man die Majo weg und wählt zum Beispiel ein Vollkorn-Brötchen, sollte man gute Chancen haben einen veganen Burger bestellen zu können. Generell ist mir aufgefallen, dass viele Restaurants und Imbisse gut auf Sonderwünsche eingestellt und informiert sind und entsprechend reagieren.

bunter Salat mit gerösteten Süßkartoffelwürfeln und Wildreis

14. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

bunter Salat mit gerösteten Süßkartoffelwürfeln und WildreisIn den letzten Monaten und Jahren ist die Menge an Salat, die ich esse kontinuierlich gestiegen. So gibt es mittlerweile doch viele Abende, an den ein frischer Salat auf dem Tisch steht. Dazu ein Stück frischgebackenes Brot und viel besser kann man den Feierabend nicht einläuten. Dabei gibt es nicht nur grüne Blattsalate, sondern gerne auch immer wieder abwechslungsreiche Salatvariationen. So wie diese mit gerösteten Süßkartoffelwürfeln und jeder Menge frischem Gemüse. Dazu gibt es noch Wildreis und ein würziges Limetten-Chilidressing. Durch den Reis und die Süßkartoffeln macht das Ganze natürlich gut satt, hat durch das restliche, frische Gemüse aber immer noch einen ausreichend "leichten" Charakter. Nach einer Inspiration von 'Sweet Peas & Saffron '. veganer Salat mit gerösteten Süßkartoffelwürfeln und Wildreis Süßkartoffelwürfel 2 Süßkartoffeln 1 El Olivenöl Pfeffer, Paprikagewürz 1/­­2 Tl Chili Salat 200 g Wildreis(mischung) 2 Möhren 1 gelbe + rote Paprika 2 kleine Stangen Staudensellerie 1 kleine, rote Zwiebel Dressing 1/­­2 Limette Öl,  Salz, Pfeffer, Chili 2 El Agavendicksaft 2 El Weißweinessig 1 Knoblauchzehe Für die gerösteten Süßkartoffelwürfel, Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel teilen (umso kleiner, umso schneller geht es später im Ofen natürlich). Mit dem Olivenöl und den Gewürzen vermischen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C für knapp 20 Minuten rösten. Die Süßkartoffel sollte gut durch sein. Dabei alle fünf Minuten einmal "umdrehen".  Für den Salat: Den Wildreis (oder eine Wildreismischung) abkochen und anschließend zur Seite stellen. In der Zwischenzeit Möhren, Paprika, Staudensellerie und Zwiebel gründlich reinigen, gegebenenfalls abziehen und in mundgerechte Größe zuschneiden.  Für das Dressing Limette und Knoblauch auspressen, die Chili sehr fein hacken (Hände waschen nicht vergessen!) und mit den restlichen Zutaten abschmecken. Je nach Vorliebe etwas mehr Agavendicksaft oder auch Limette zugeben.  Alle Zutaten miteinander vermischen und schmecken lassen. Ergibt zwei gute Portionen.

good dEATs - Das erste vegane Café in Potsdam

9. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

good dEATs - Das erste vegane Café in PotsdamBei unserem Urlaub in Berlin (zugegebenermaßen schon ein paar Monate her) haben wir an einem Tag das wirklich fantastische Wetter genutzt und sind Richtung Potsdam und dem Schlossgelände Sanssouci gefahren. Auch in Potsdam hat sich in Sachen veganem Essensangebot in den letzten Monaten einiges getan. So gibt es mittlerweile verschiedene Möglichkeiten (rein) vegan Essen zu gehen. Inmitten des holländischen Viertels gelegen, gibt es dort seit einiger Zeit das erste vegane Café & Chocolaterie Potsdams.  Das 'good dEats ' wurde letztes Jahr unter anderem vom Feinschmecker auf die Liste der besten Cafés Deutschlands aufgenommen. Das ist umso erstaunlicher, da dass Café ausschließlich rein pflanzliche Gerichte anbietet. Entsprechend gespannt waren wir bei unserem ersten Besuch hier. Neben einer großen Auswahl an Heißgetränken gibt es natürlich alles, was süße Herzen höher schlagen lässt.  Sein es Cookies, Cupcakes, Torten oder Kuchen. Nach ein paar Minuten der Entscheidungsfindung (eher zehn bis fünfzehn Minuten) haben wir uns schließlich für einen Macha Latte, Power Chai Latte, einen Pfirsisch-Maracuja-Cupcake, ein Stück Schokotorte und eine Waldfruchttorte entschieden.  So viel vorweg: Lecker war es und geschmeckt hat es uns auch. Aber leider konnte uns keines der Gerichte so 100 % überzeugen. Die Getränke haben gut geschmeckt, haben wir aber schon besser getrunken (oder selber gemacht). Die Kuchen waren auch alle lecker, nicht mehr und nicht weniger. Gerade von der Schokotorte hatte ich mehr (vor allem Schokolade) erwartet. Vielleicht lag es ein bisschen daran, dass unsere Erwartungshaltung durch die vielen Vorschusslorbeeren zu hoch waren oder sich das ausgefallene Mittagessen doch bemerkbar gemacht hat. Entsprechend würde ich gerne noch einmal vorbeikommen, um noch ein paar der angeboten süßen Sünden auszuprobieren. Mittlerweile gibt es auch verschiedene vegane Frühstücksvarianten und eine vegane Burger Night. Genug Neues, das ausprobiert werden möchte! Adresse: Kurfürstenstraße 9, 14467 Potsdam Öffnungszeiten: Mi,Do,Sa, So: 10-18 Uhr, Fre 10-22 Uhr Preise: 2 Getränke + 2 Torten + Cupcake ~ 20 EUR Typ: vegan

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen Ende 2014 u.a. mit 'vegan kann jeder' und 'vegan X-mas'

5. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

Zunächst einmal ein frohes neues Jahr euch allen! Die letzten Tage waren etwas ruhiger hier aber jetzt kann es wieder voll losgehen und ich freue mich euch in nächster Zeit den ein oder anderen neuen Beitrag zu präsentieren. Nach dem erfolgreichen und meiner Meinung übersichtlichen Beitrag zu den veganen Kochbuch-Neuerscheinungen für September an dieser Stelle, möchte ich euch heuten einen großen Schwung neuer veganer Koch- und Backbücher präsentieren, die Ende des vergangenen Jahres erschienen sind. Und so viel schon einmal vorweg. Darunter sind definitiv einige Highlights zu finden! Titel: Vegane Tapas Autor: Gonzalo Baró Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 64 Preis: 4,90 EUR "Klein aber fein". So könnte man "vegane Tapas" von Gonzalo Baró wohl am besten zusammenfassen. Das Kochbuch hält genau, was es verspricht. Gonzalo präsentiert insgesamt über 30 verschiedene kalte und warme vegane Tapas-Rezepte. Diese reichen von Klassikern wie geröstetem Gemüse und Edamame über das spanische Kartoffelomelett bis hin zu veganer Chorizo in Cidre oder Shiitake-Kroketten. Die Rezepte sind nicht nur abwechselungsreich und kreativ, sondern auch sehr ansprechend in Szene gesetzt. Mengenangaben und Rezeptanleitung sind gut und klar verständlich gehalten, sodass beim Einkauf und Nachkochen keine Missverständnisse auftreten. Fazit: Wer auf vegane Tapas steht und für den nächsten Tapas-Abend noch ein paar Inspirationen benötigt, sollte sich das Buch von Gonzalo Baró unbedingt einmal näher anschauen! Bei einem Preis von knapp 5 Euro kann man fast nichts falsch machen! Titel: Vegan kann jeder Autor: Nadine Horn & Jörg Mayer Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 224 Preis: 19,95 EUR Den aufmerksamen Lesern des Blogs wird das Buch vielleicht bekannt vorkommen. Das liegt nicht nur daran, dass Nadine und Jörg den Blog "eat-this" betreiben, den ich hier auch häufiger mal erwähne, sondern vor allem daran, dass ich das Buch vor ein paar Wochen mit auf die Liste meiner besten veganen Kochbücher 2014  gepackt habe. Das möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen und das Buch dabei ein wenig ausführlicher vorstellen. In "vegan kann jeder" stellen die beiden insgesamt mehr als 100  vegane Rezepte vor. Dabei ist alles von Frühstück, Snacks, Brot & Gebäck, Hauptgerichten, dem schnellen Mittagessen, Dips, Party-Snacks und Süßes dabei. Der Name des Buchs ist dabei jederzeit Programm, sodass keine Scheu beim Nachkochen oder Backen aufkommt. Einige der Rezepte kommen mit Tofu und Co. daher, der Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf frischen Zutaten. Darüber hinaus sind die Gerichte abwechslungsreich und aus verschiedensten internationalen Küchen zusammengesetzt. So ist stets für Abwechslung gesorgt und auch beim fünften Durchblättern findet ihr bestimmt noch mal etwas "Neues", auf das ihr genau in diesem Moment Lust habt. Wer den Blog von Nadine und Jörg kennt, der weiß, dass das Buch gar nicht "nicht schön" aufgemacht sein kann. Und genau das ist auch der Fall. Von vorne bis hinten ein ansprechendes Design und tolle, einfache nicht überlandende Bilder, die zur Nachahmung einladen. Fazit: Ich werde dann gleich mal in der Küche verschwinden und das ein oder andere Rezept nachkochen! Wer mit dem Gedanken spielt demnächst ein neues (veganes) Kochbuch anzuschaffen, sollte mit "vegan kann jeder" von Nadine und Jörg anfangen! Punkt! Titel:  kick it vegan! Autor: Ilja Lauber Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 352 Preis: 19,95 EUR Ilja ernährt sich seit ihrem 17. Lebensjahr vegan, betreibt regelmäßig Kampfsport, Kraftsport und Tanzen. Dies lässt schon einmal erste Rückschlüsse auf den Titel ihres ersten Buchs mit den Namen "Kick it vegan!". Darin stellt sie vier Dinge vor, die für ihr Leben einen besonderen Stellenwert bieten und für eine gesunde Ernährung (mit Schwerpunkt für Sportler) ebenfalls wichtig sein sollten: Vegan, Essen, Kochen und Sport. Entsprechend dieser Themen ist auch das Buch gestaltet. Den ersten Teil machen somit Grundlagen zur veganen Ernährung, zu verschiedenen Sportarten, Kochen und Dingen wir Nährstoffe, Fette, Kalorien etc. aus. Alles sehr verständlich und gut lesbar geschrieben, leider ohne Quellenangaben oder weiterführende Hinweise. Im zweiten großen Kapitel mit dem Namen "Masterplan" geht es konkret darum, wie jeder für sich selber mögliche Zielvorstellungen und den dazugehörigen Weg definieren und erfolgreich meistern kann. Konkret zeigt Ilja zum Beispiel verschiedene Essenspläne für unterschiedliche Kalorienbedarfe. Den Großteil des Buches macht aber der Rezeptteil aus. Dort wird eine riesige Auswahl veganer Rezepte aus den Bereichen Basis, Suppen & Salate, Hauptgerichten, Snacks und Desserts präsentiert. Man merk Ilja bereits beim ersten Durchblättern sofort ihre Begeisterung und Liebe fürs Kochen an. Neben vielen abwechslungsreichen Gerichten findet man auch immer wieder Tipps und Erläuterungen zu den Rezepten. Die Rezeptanleitungen sind ausführlich und gut verständlich verfasst. Ein Teil der Rezepte ist bebildert und ansprechend in Szene gesetzt. Fazit: Wer auf der Suche nach einer großen Auswahl veganer Rezepte ist, sollte auf jeden Fall einmal in "Kick it vegan!" hineinschauen. Wer zusätzlich noch regelmäßig Sport treibt bzw. es vorhat, sollte hier sowieso zuschlagen! Titel: Vegane Kuchen-Träume werden wahr Autor: Isa Chandra Moksowitz + Terry Hope Romero Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 226 Preis: 11,95 EUR Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero waren beim letzten Mal schon mit einem Buch vertreten. Mit ihren veganen Backkünsten haben sie mittlerweile nicht nur mehrere vegane Backbücher veröffentlicht, sondern sind bzw. waren auch auf Youtube aktiv und eröffnen gerade ein veganes Restaurant. Das mittlerweile in der deutschen Fassung erhältliche "vegane Kuchen-Träume werden wahr" ist ein bunter Streifzug durch vegane Kuchen- und Tortenrezepte. Seien es Grundrezepte zu Kuchenböden, Kuchen mit Fruchtfüllung, Schokoladenkuchen oder aber saisonal passende Kuchen. Bei über 75 Rezepten sollte sich hier für jeden Geschmack etwas finden lassen. Neben den Rezepten selber, gibt es ein ausführliches Vorwort mit Tipps und Tricks zum Backen von veganen Kuchen und den benötigen Küchenutensilien. Die meisten Rezepte sind bebildert und ansprechend in Szene gesetzt. Die Übersetzung aus dem Englischen ist gelungen und sowohl die Rezeptanleitungen als auch die weiterführenden Tipps lesen sich gut. Leider sind bei den Mengenangaben die "amerikanischen" Cups über geblieben. Hier sollte man beim Nachbacken also entsprechend ein wenig aufpassen. Fazit: Wer auf der Suche nach veganen Kuchenrezepte ist, sollte sich "vegane Kuchen-Träume werden wahr" unbedingt einmal näher anschauen! Titel: InterEssen Autor: T. Colin Campbell Verlag: Verlag Systemische Medizin Seiten: 336 Preis: 29,80 EUR Mit "The China Study" ist T. Collin Campbell weltweit bekannt geworden. Vor Kurzem ist ein weiteres seiner Bücher in der deutschen Übersetzung erschienen. Darin widmet sich der mittlerweile emeritierte Professor vor allem dem Zusammenhang zwischen Ernährungswissenschaft und ökonomischen Gesichtspunkten. So widmen sich große Teile des Buchs Themen der Ernährung, der Genetik, der westlichen Medizin aber auch Themen rund um Profitmaximierung und industrielle Ausbeutung. Zusätzlich wird im ersten Teil des Buchs auf aktuelle Entwicklungen und auf Kritiken zu "The China Study" eingegangen. Wie auch schon dort werden die Themen sehr ausführlich und detailliert besprochen. Darüber hinaus gibt es einen großen Anhang mit Quellen und weiterführender Literatur. Fazit: Wer sich gerne und vor allem ausführlich mit den sehr vielschichtigen Beziehungen zwischen Ökonomie, Medizin und gesunder Ernährung auseinandersetzen möchte, dem ist InterEssen von T. Colin Campbell ans Herz gelegt. Titel: Kekskunst zum Selbermachen Autor: Nadja Bruhn Verlag: Kosmos Seiten: 144 Preis: 14,99 EUR Ausnahmsweise kein veganes oder typisches Koch- und Backbuch, die ich hier sonst in der Regel rezensiere. Nadja Bruhn ist Deutschlands erste Keksdesignerin und führt in Hamburg unter anderem die Keksmanufaktur "Henk und Henri". In 'kekskunst' zeigt sie mit einer Mischung aus Grundrezepten- und -techniken wie man aus einem einfachen Keks ein Kunstwerk zaubert. Das Buch teilt sich dabei in verschiedene Kapitel ein, die unterschiedliche Schwerpunkte wie zum Beispiel Kekse zu bestimmen Anlässen und Jahreszeiten, Kekskunst für den Alltag oder auf Kekskunst auf Reisen legen. Fast alle Rezepte kommen mit den gleichen Grundzutaten aus und unterscheiden sich vor allem in Form und der finalen Verzierung. Dabei sind die Rezeptanleitungen klar verständlich und auch die Zutatenlisten machen deutlich, was (unter anderem an Zubehör) benötigt wird. Alle Rezepte sind sehr ansprechend in Szene gesetzt. Bei vielen der Keksvarianten staunt man doch, was sich aus so alles aus wenigen Zutaten machen lässt. Ich hatte das Vergnügen beim diesjährigen FoodBlog Award in Berlin den ein oder anderen Keks von Nadja zu bestaunen und muss sagen, dass die Kekse ja schon fast zu schade zum Essen sind. Fazit: Wer zu Hause selber kreative, abwechslungsreiche und vor allem schön anzuschauende Kekse backen möchte, sollte sich 'kekskunst' von Nadja Bruhn unbedingt einmal näher anschauen. Auch als Geschenk natürlich eine ganz tolle Möglichkeit. Titel: The Lotus and the Artichoke - Mexico! Autor: Justin P. Moore Verlag: Ventil Verlag Seiten: 128 Preis: 14,00 EUR Justin P. Moore hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren nicht nur mit seinem ersten veganen Kochbuch "The Lotus and the Artichoke " einen Namen gemacht, sondern vor allem auch durch seine vielen Live-Kochshows und Auftritte mit anderen Köchen. In seinem neuen Buch "The Lotus and the Artichoke - Mexiko" knüpft er quasi nahtlos an den Vorgänger an. Einziger Unterschied ist, dass hier nun "ausschließlich" Rezepte aus bzw. mit mexikanischem Ursprung enthalten sind. In diesem Zusammenhang war Justin knapp drei Monate in Mexiko und hat sich dort intensiv mit der mexikanischen Küche auseinandergesetzt. So haben es über 60 Rezepte von Salat und Suppen, über typische Tacos, Burritos bis hin zu Desserts und Süßspeisen in das Buch geschafft. Alle Rezepte sind wieder gut und ausführlich beschrieben und im gleichen Stil und 'Charme' des ersten Buches aufgemacht und fotografiert worden. Bei der Übersetzung der englischen Mengenangaben wurde zwar die "Maßeinheit Tasse" übernommen aber praktischerweise auch eine Gewichtsangabe hinzugefügt. Hier könnten sich einige Verlage mal eine Scheibe von abschneiden! Ansonsten sind die Rezepte sehr abwechselungsreich, voll mit verschiedensten frischen Gemüsesorten und natürlich vielen Gewürzen, Salsa und Soßen. Neben vielen Klassikern der mexikanischen Küche, die auch in Deutschland bekannt und teilweise verbreitet sind, findet man natürlich auch viele "neue" spannende und typisch mexikanische Gerichte. Fazit: Für alle Justin P. Moore und "The Lotus and the Artichoke" Fans natürlich ein absoluter Pflichtkauf. Wer gerne mexikanisch isst, sollte auf jeden Fall einen Blick in "The Lotus and the Artichoke - Mexiko" werfen. Titel: Tender | Gemüse Autor: Nigel Slater Verlag: Dumont Seiten: 624 Preis: 39,95 EUR Fast alle Bücher, die ich bisher hier im Blog vorgestellt habe, waren rein vegetarisch oder vegan. Nur ganz selten kommt es vor, dass ich ein Buch hier überhaupt vorstelle, was nicht in irgendeiner Form damit zu tun hat. Wie immer bestätigen Ausnahmen ja die Regel und bei "Gemüse" von Nigel Slater mache ich so eine Ausnahme mehr als gerne. In "Tender | Gemüse" hat Nigel Slater seine Leidenschaft und Kreativität rund um frisches Gemüse eine Plattform gegeben. Das Buch ist deutlich mehr als ein reines Kochbuch, auch wenn es über 400 Rezepte enthält. Fast schon akribisch und stellenweise sehr detailliert geht Nigel Slater auf Eigenschaften, Details, Wissenswertes und vieles mehr zu verschiedenen Gemüsesorten ein. So erfährt man nicht nur, was zum Beispiel gut zur Pastinake passt, sondern auch wie viele Sorten Brokkoli es gibt, warum Grünkohl und Zitrone gut zusammenpassen oder aber warum Minze und Lauch eine tolle Kombination abgeben. Nigel Slater kommt dabei immer wieder auf seine eigenen Erfahrungen und seinen Garten zurück. Stellenweise (un-)freiwillig komisch und immer unterhaltsam. Ein Großteil der Rezepte ist "natürlich" mit Fisch, Fleisch und Co. jedoch in der Regel mit vielen verschiedenen, frischen Sorten Gemüse. Ein Teil der Rezepte ist bebildert, der Schwerpunkt liegt aber immer auf dem jeweils thematisierten Gemüse. Fazit: Wer in Koch- und Backbüchern auch gerne liest und sich in erste Linie inspirieren lassen will, der sollte sich "Tender | Gemüse" von Nigel Slater auf keinen Fall entgehen lassen. Wer auf der Suche nach einem vegan /­­ vegetarischen Kochbuch mit vielen regional oder saisonalen Gerichten ist, der sollte sich vielleicht doch anderweitig umschauen. Titel: Vegetarisch mit Leidenschaft Autor: Andi Schweiger Verlag: Zabert Sandmann Verlag Seiten: 256 Preis: 24,95 EUR Bis vor einem knappen halben Jahr hätte ich bei dem Namen Andi Schweiger wohl nur mit dem Kopf geschüttelt und keine Ahnung gehabt, wer das ist. Da es beim Food Blog Award Finale in Berlin jedoch unter anderem einen Kochkurs bei eben diesem Andi Schweiger zu gewinnen gab, bin ich nun mittlerweile also auch im Bilde. In "vegetarisch mit Leidenschaft" präsentiert Andi eine bunte Auswahl saisonaler vegetarischer Speisen. Laut eigener Aussage war das Entwickeln der Rezepte für dieses Buch für ihn ein großes "Aha-Erlebnis". Erst durch das Schreiben und Kochen der Gerichte ist ihm der volle Reichtum der Gemüseküche klar geworden. Das Buch gliedert sich nach den vier Jahreszeiten und präsentiert so eine große Auswahl saisonaler und regionaler Rezepte mit dem Schwerpunkt frisches Gemüse und dessen Zubereitung. Neben einigen Klassikern der vegetarischen Küche findet sich viele kreative und sehr abwechslungsreiche Gerichte, die sofort Lust machen sich selbst an den Herd zu stellen. Ein Großteil der Rezepte ist sehr ansprechend in Szene gesetzt. Die Zutatenlisten und Anleitungen sind ausführlich und an vielen Stellen im Buch gibt es nützliche Tipps. Viele der Rezepte sind mit Milch, Eiern und Co. zubereitet, lassen sich an vielen Stellen, aber ohne größere Probleme auch rein vegan kochen. In einigen Rezepten werden recht spezielle Zutaten benötigt, sodass an der ein oder Stelle etwas Kreativität gefordert sein kann. Fazit: Wer auf der Suche nach einem umfangreichen, vegetarischem Kochbuch ist, dass einen kreativen Eindruck der "Gemüseküche" vermittelt, der sollte sich "vegetarisch mit Leidenschaft" auf jeden Fall einmal näher anschauen! Titel: Eat to Live Autor: Dr. Joel Furhmann Verlag: Unimedica Seiten: 432 Preis: 24,80 EUR Mit "Eat to live - Das wirkungsvolle nährstoffreiche Programm für schnelles und nachhaltiges Abnehmen" von Dr. Joel Furhmann ist ein weiteres sehr ausführliches Buch erschienen, das sich mit der "richtigen" Ernährung befasst. Ähnlich wie in InterEssen oder vergleichbaren Werken wird unter amderen ausführlich auf die aktuelle Nahrungsmittelversorgung bzw. Essensgewohnheiten in vielen westlichen Ländern eingegangen. An konkreten Beispielen werden unzählige Fakten aus Medizin und Ernährungswissenschaft präsentiert. Unter anderem finden sich so im Buch auch mehrere Kapitel und Unterkapitel, die sich mit den Problemen tierischer Proteine und dessen Folgen auseinandersetzen. Nach den vielen Grundlagen und Hintergründen schließt das Buch mit dem sogenannten "Eat to Live Plan" in dem der Leser innerhalb von sechs Wochen die wissenschaftlichen Ergebnisse und Erkenntnisse konkret umgesetzt sollen kann. Zum Schluss schließt sich eine Auswahl von Rezepten an, die sich gut mit dem vorher vorgestellten Ernährungsplan kombinieren lassen sollen. Das Buch ist ausführlich und detailliert verfasst. Neben vielen Hintergrundinformationen werden auch ausreichend Verweise, Quellen und weiterführende Literatur empfohlen, sodass man sich jederzeit tiefer und eingehender mit der Materie befassen kann. Das, dass Buch ein wenig auf der Diät/­­Abnehmen-Schiene fährt, finde ich persönlich schade, denn das wäre überhaupt nicht nötig gewesen. Auch der Sechs-Wochen-Plan mag eine Motivation darstellen, nur sollte es eben nicht bei den sechs Wochen bleiben. Die Rezepte sind einfach gehalten und vor allem mit frischem Obst und Gemüse zubereitet. Fazit: Wer sich bereits ausführlich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinandergesetzt hat, wird in "Eat to Live" nicht viel Neues lernen können. Für alle anderen, die sich gerne einmal ausführlich mit dem Thema beschäftigen möchte, sollten unbedingt einen Blick in das Buch werfen. Titel: Vegan international Autor: Gabriele Lendle Verlag: Trias Verlag Seiten: 168 Preis: 19,99 EUR Zwei Bücher von Gabriele Lenlde habe ich mittlerweile schon rezensiert. Mit "vegan international" ist vor einigen Monaten nun bereits ihr viertes Kochbuch erschienen. In diesem Buch dreht sich diesmal alles um vegane Rezepte aus aller Welt. Entsprechend gliedert sich das Buch in verschiedene Länder bzw. Regionen, zu denen entsprechende Rezepte vorgestellt werden. Schwerpunkt sind neben einigen europäischen Rezepten vor allem asiatische Gerichte und Spezialitäten. So findet man zum Beispiel neben einem arabischen Rote-Bete-Granatapfel Salat, ein Libanesisches Fladenbrot, Kimchi, eine japanische Miso-Suppe oder ein indonesisches Mie Goreng. Ein Teil der Rezepte wird mit Seitan oder auch Lupinen zubereitet, sodass auch Freunde der veganen "Ersatzprodukte" das ein oder andere interessante Rezept entdecken sollten. Die Zubereitungsschritte und Erläuterungen zu den Rezepten sind knapp aber gut verständlich formuliert. Bei der Aufmachung bleibt Gabriele Lendle ihren vorherigen Büchern treu. Leider ist nur ein (kleiner) Teil der Rezepte bebildert. Gerade bei Gerichten, die in Europa eher unbekannt sind, hilft ein Bild oft, um sich zumindest einen ersten guten Eindruck zu verschaffen, was einen erwartet. Fazit: Wer Lust auf abwechslungsreiche, internationale vegane Küche hat, sollte unbedingt einen Blick in "vegan international" von Gabriele Lendle werfen. Titel: Vegan X-mas Autor: Stina Spielberger Verlag: Edition Fackelträger Seiten: 144 Preis: 19,95 EUR Ich weiß, dass ich ein klein wenig spät dran bin für Weihnachtsgeschenke und vor allem für weihnachtliche Bücher. Dabei hätte "vegan X-mas - Vegane Plätzchen für die Winter & Weihnachtszeit" von Stina definitiv unter den veganen Weihnachtsbaum gehört. Da Kekse und Gebäck ja auch jetzt im kalten Januar noch hervorragend passen, solltet ihr euch das Ganze vielleicht doch noch mal genauer anschauen.  In ihrem zweiten veganen Backbuch präsentiert Stina wieder eine große Auswahl süßer Versuchungen. Wie immer rein pflanzlich, schön anzuschauen und zum Nachbacken einladend. Im Buch findet man eine große Auswahl veganer Klassiker aus der Weihnachtszeit wie zum Beispiel Stollen, Linzer Plätzchen, Spekulatius, Florentiner oder aber Vanillekipferl.  Die Rezeptanleitungen sind ausführlich und auch die Mengenangaben passen. Einen Großteil der Zutaten findet ihr in den gängigen Supermärkten, sodass dem Nachbacken nichts mehr im Wege stehen sollte. Fazit: Wer auf der Suche nach veganen Keks- und Weihnachtsrezepten sein sollte, kommt nicht an "vegan X-mas" vorbei. Jetzt schon mal auf die Wunschliste für das kommende Weihnachten schreiben! Alle Links sind Afiliate-Links. Bei dem Kauf über diesen Link unterstützt ihr "The Vegetarian Diaries".

vegane Linzer Plätzchen

22. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Linzer Plätzchenveganes, weihnachtliches Gebäck - gefüllte Linzer Plätzchen Auch wenn es ein bisschen gedauert hat, schaffe ich es heute euch noch ein verdammt leckeres, veganes Plätzchen-Rezept mit in die Feiertage zu geben. Dieses Jahr ist bisher irgendwie nicht die "richtige Weihnachtsstimmung" aufgekommen. Das liegt unter anderem an den andauernden Regenfällen hier im Norden Deutschlands. Wäre das mal Schnee gewesen, hätte ich wohl die ganze Zeit in der Küche gestanden und Kekse und Co. zubereitet. So ist es bisher bei nur einem Backtag zusammen mit Christina geblieben. Vielleicht gibt es noch eine Wiederholung in den nächsten Tagen. Die klassischen Linzer Plätzchen in der veganen Varianten stammen im Original von Stina und aus ihrem neusten veganen Backbuch "vegan x-mas". Die Rezension dazu folgt in den nächsten Tagen. Ihr dürft euch auf jeden Fall schon einmal freuen! vegane Linzer Plätzchen 460 g Dinkelmehl (Type 630) 80 g gemahlene Haselnüsse 100 g Zucker 1 Tl Backpulver Prise Zimt + Pfeffer 250 g zimmerwarme Margarine (z.B. von Alsan) 5 El Mandelmilch Füllung 200 g Himbeermarmelade Puderzucker Alle trockenen Zutaten (Mehl, Haselnüsse, Zucker, Gewürze, Backpulver) in einer Schüssel gut vermischen. Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank entnehmen, sodass sie schön weich geworden ist. Mit der Mandelmilch und den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.  Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und ausstechen. Bei der Hälfte der Kekse solltet ihr nun in der Mitte noch zusätzlich einen kleinen Kreis (oder jede andere Form) des Teigs ausstechen, sodass ihr am Ende jeweils eine Ober- und Unterhälfte erhaltet.  Die Formen müssen natürlich nicht rund sein, auch alle anderen Kombinationen klappen, der Teigrand sollte nur nicht allzu dünn werden.  Die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 10-12 Minuten ausbacken. Die Marmelade mit einem Löffel glatt rühren und jeweils ca. einen halben Teelöffel auf den Keks geben. Oberseite leicht andrücken und mit Puderzucker bestäubt servieren! Ergibt ca. 50 Plätzchen (mit kleinen Ausstechern)

veganer Mandarinen-Mandel Kuchen

15. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

veganer Mandarinen-Mandel KuchenDie aufmerksamen Leser des Blogs und der entsprechenden Social-Media Kanäle werden vielleicht schon mitbekommen haben, dass ich in der letzten Ausgabe des Magazins Sweet Paul vertreten war.  Vor ein paar Wochen hatte SanLucar gemeinsam mit Sweet Paul zu einem kleinen Workshop hier in Hamburg eingeladen. Schwerpunkt dort war das Kochen und Backen mit Mandarinen von SanLucar. Dies haben wir einen ganzen Nachmittag auch sehr ausgiebig getan und dabei die ein oder andere interessante Kreation gezaubert. Ausgestattet mit der ein oder anderen Mandarine, hat es sich ein Teil der anwesenden Blogger nicht nehmen lassen, zu Hause den Backlöffel gleich noch einmal zu schwingen. So ist bei mir dieser vegane Mandarinen-Mandel Kuchen entstanden. Obwohl ich gar kein so großer Fan von Orangen, Mandarinen und Co bin, ist er doch ziemlich, ziemlich lecker geworden. Falls ihr also gerade in die Verlegenheit gekommen seid, ein paar Mandarinen über zu haben, kann ich diese Variante nur wärmstens empfehlen! veganer Mandarinen-Mandel Kuchen 465 g Weizenmehl (Type 405) 230 g Zucker 1 Pck. Vanillezucker 1 Pck. Backpulver 2 El Sojamehl Prise Salz 50 g Mandeln (gehobelt) 75 ml Sonnenblumenöl 200 ml Mineralwasser 160 g Sojajoghurt (natur) 300 g geschälte Mandarinen Saft 1/­­2 Zitrone Puderzucker Alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Mandarinen schälen und gründlich von Fasern befreien. Anschließend Mehlmasse mit Mineralwasser, Öl, Saft der halben Zitrone und dem Sojajoghurt vermischen, bis ein dickflüssiger Teig entstanden ist. Anschließend vorsichtig die Mandarinen unterheben. Den Backofen auf 170°C vorheizen. Eine Kastenform (30 cm) gründlich mit Margarine einfetten und etwas mit Mehl einstäuben. Den Teig hineingeben und im Backofen für ca. 70 Minuten ausbacken. Falls der Teig zu braun werden sollte mit Aluminiumfolie abdecken und die Stäbchenprobe nicht vergessen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker und ein paar Mandeln anrichten.

veganes vietnamesisches Essen im Chay Village - Berlin-Schöneberg

10. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

veganes vietnamesisches Essen im Chay Village - Berlin-Schönebergvegane und vegetarische asiatische Küche im Chay Village Unser Urlaub in der Hauptstadt liegt nun auch schon ein wenig zurück und die ein oder andere vegane Essensempfehlung steht noch immer aus. Eine Übersicht zu allen bisher erschienene Veggie-Guides Berlin findet ihr oben in der Menüleiste.  Heute widmen wir uns dem vegan /­­ vegetarisch asiatischen Essen im Chay Village. Wichtig: Es gibt zwei Chay Village Filialen in Berlin. Eine in Schöneberg und die andere in Friedrichshain. Wir haben beide besucht und leider unterscheiden sich beide doch sehr stark voneinander. Falls ihr überlegt dort essen zu gehen, würde ich euch definitiv zu der in Schöneberg raten! Nach dem wir es endlich mal geschafft haben das Tempelhofer Feld fußläufig zu erkunden, hat sich der Besuch im Osten Berlins angeboten. Neben den vielen veganen Fast-Food Varianten in Berlin, bietet ein asiatisches Essen immer eine willkommen Abwechslung. So war der Besuch im Chay Village, welches sich auf die vietnamesische Küche spezialisiert hat, eine willkommene Gelegenheit. Auf der Karte finden sich quasi alle Klassiker, die man hier in Deutschland typischerweise kennt und schätzen gelernt hat. Das Chay Village ist rein vegetarisch, ein Großteil der Speisen ist vegan beziehungsweise kann als vegan bestellt werden. So gab es für uns als Vorspeise eine Chay Village Goi Cuon, also eine Sommerrolle mit mariniertem Tofu, Salat und Kräutern. Dazu gibt es nach Wahl einen Soja- oder Erdnussdip. Für mich gab es einen Weißkohl-Karotten Salat mit Tofustreifen, Erdnüssen und frischen Kräutern. Beides ziemlich lecker, vor allem der Salat in Kombination mit dem Soja-Dressing hat voll und ganz überzeugen können! Als Hauptspeise haben wir uns für die Pho-Suppe mit Ingwer, Tofu, dicken Reisbandnudeln, Sojaschnetzeln, Pilzen und Kräutern und das Bun Xa mit Reisbandnudeln, Salaten der Saison, vietnamesischen Kräutern, Zitronengras, Chili, Erdnüssen, Porree und gegrilltem Tofu und Seitan entschieden. Gerade Letzteres war ein absolutes Highlight der Woche in Berlin. Der Seitan war nicht nur gut angebraten, sondern auch verdammt lecker abgeschmeckt und in Kombination mit dem Gemüse und den Reisbandnudeln ein Traum. Die Pho-Suppe war geschmacklich gut, wie so häufig ist der Tofu aber nicht nur in Dezimeter große Stücke geschnitten, sondern auch vollkommen geschmackslos gewesen. Wie oben schon erwähnt haben wir ein paar Tage später auch die zweite Filiale in Friedrichshain besucht. Ich habe dort zum Beispiel den gleichen Vorspeisen-Salat gegessen, der deutlich schlechter geschmeckt hat. Auch die anderen Gerichte dort konnten leider überhaupt nicht überzeugen! Adresse: Eisenacher Straße 40 12629 Berlin Öffnungszeiten: täglich Preise: Vorspeise + Hauptgericht und Getränk für ~ 10 bis 15 EUR Typ: vegetarisch, vieles vegan

Die besten veganen Koch- und Backbücher 2014 - Geschenkideen zu Weihnachten

6. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

Die besten veganen Kochbücher 2014 - Das perfekte Weihnachtsgeschenk Bücher gehören mit Sicherheit zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken überhaupt. Wie jedes Jahr sind auch dieses Jahr wieder unzählige Koch- und Backbücher erschienen. Besonders viele Neuerscheinungen gab es ganz speziell im Bereich der vegetarisch und veganen Nachschlagewerke. Darunter sind natürlich viele bekannte Gesichter aber auch der ein oder andere (bekannte) Blogger hat es dieses Jahr mit einem Buch auf den Markt geschafft.  Ich habe dieses Jahr bereits mehr als 25 Bücher hier im Blog rezensiert und ein großer Schwung wartet noch auf die Veröffentlichung.  Hier nun meine ganz persönlichen, veganen Lieblingsbücher dieses Jahr. Jedes Einzelne davon würde ich besten Gewissens sofort verschenken beziehungsweise mich selber sehr darüber freuen. Vielleicht findet ihr ja auch die ein oder Anregung passend zum bevorstehenden Weihnachtsfest!  "Vegan kann jeder!" von Nadine Horn und Jörg Mayer Nadine und Jörg von "Eat This" betreiben nicht nur einen ganz fantastischen veganen Food-Blog, sondern haben gerade auch ihr erstes Kochbuch veröffentlicht. Damit ist ihnen gleich ein absoluter Volltreffer gelungen. Fantastische Rezepte, die nicht nur zum Nachmachen einladen, sondern auch noch toll in Szene gesetzt. Das Ganze immer abwechslungsreich, nie kompliziert und gut erklärt und strukturiert. Eine ausführliche Rezension folgt in den nächsten Tagen.  "Veganes Backen " von Dunja Gulin Cupcakes, Muffins, Torten, Kekse, Tartes, Scones und vieles mehr findet ihr im veganen Backbuch von Dunja Gulin. Alle Rezepte sind auf rein pflanzlicher Basis und fantastisch in Szene gesetzt. Hier macht es einfach Spaß durch das Buch zu blättern. Die meisten Rezepte kommen ohne besonders ausgefallen Zutaten aus, sodass dem Nachbacken nichts im Wege steht. Gerade jetzt zur Weihnachts- und Winterzeit natürlich genau das richtige Geschenk.  "Vegan Daily " von Surdham Göb Hier ist der Name wirklich Programm. Surdham Göb hat es geschafft ein Kochbuch mit vielen saisonalen Rezepten zu kreieren, aus dem man sich ohne Probleme für das tägliche Kochen inspirieren lassen kann. Einfach die entsprechende Jahreszeit auswählen, eine beliebige Seite auswählen und man wird mit Sicherheit fündig!  "Vegane Lieblingsküche " von Sophie Mathisz Das in Kooperation mit dem bekannten Online-Shop "Alles vegetarisch" erschienene Kochbuch "vegane Lieblingsküche" von Sophie Mathisz bietet mehr als 100 vegane Rezepte aus allen Bereichen. Wer gerne auf das ein oder andere Ersatzprodukt aus Tofu- oder Seitanbasis zurückgreift, wird hier jede Menge interessante Inspirationen und Rezepte finden.  "Vegetarisch kreativ " von Dusko Fiedler Der Name verrät schon, dass das Kochbuch auch Gerichte mit Ei und Milch enthält. Nichtsdestotrotz habe ich es in die Liste meiner beliebtesten veganen Kochbücher hier aufgenommen. Das liegt vor allem an den besonders kreativen, interessanten und teilweise außergewöhnlichen Rezepten, die in "vegetarisch kreativ" präsentiert werden. Zugegebenermaßen sind die Rezepte zum Teil sehr aufwendig aber wann hat man schon mal mehr Zeit als an den Feiertagen? Eben! Viele der in dem Buch verwendeten Rezepte beziehungsweise Komponenten sind auf rein pflanzlicher Basis oder können ohne große Probleme veganisiert werden.  --- Alle Links sind Afiliate. Wenn ihr das Buch über diesen Link bei Amazon erwerbt, unterstützt ihr dadurch "The Vegetarian Diaries". Euch entstehen dadurch keine Zusatzkosten oder Ähnliches. Natürlich könnt ihr alle Bücher auch über euren Buchhändler vor Ort beziehen!

vegane Pizza Asia - Bánh m? Pizza

1. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Pizza Asia - Bánh m? PizzaDen aufmerksamen Lesern des Blogs wird nicht entgangen sein, dass ich ein großer Fan von veganen Pizzen aller Art bin! Besonders spannend finde ich dabei Pizza-Varianten abseits von Pizza vegetaria und Co. Man muss eine Pizza nicht immer nur mit Tomatensoße bestreichen und ein paar Stücke Gemüse darauf packen. Auch auf den Käse oder den veganen Käserersatz kann man ohne Probleme gerne einmal verzichten. Eine Übersicht aller bisher erschienenen (veganen) Pizza-Rezepte hier im Blog findet ihr direkt oben in der Menüleiste! Heute also eine Art asiatisch inspirierte Pizza in Anlehnung an ein Rezept von 'The Sweet Life Online '. Die Variante gab es bei mir nun schon zwei mal. Beim ersten Mal habe ich ein, zwei Kleinigkeiten bemerkt, die ich beim zweiten Versuch dann korrigieren konnte. Als Soßengrundlage dient in diesem Fall eine Kombination aus Soja-, Pflaumen- und Hoisin-Soße in Kombination mit einer Remoulade oder auch veganen Majo. Klingt definitiv ungewöhnlich, ist es auch, schmeckt aber vielleicht gerade deswegen überaus gut. Der Belag besteht neben einem eingelegten Gurken-Möhren-Salat aus Räuchertofu-Bacon. Dieser wird in einer würzigen Marinade eingelegt und anschließend richtig kross angebraten. Eignet sich auch ganz hervorragend für viele andere Gerichte und wird es in nächster Zeit hier bestimmt häufiger geben. vegane Pizza Asia Teig 150 g Weizenmehl (Type 550) 20 g Hartweizengrieß 100 ml Wasser 3,5 g frische Hefe Prise Salz Gemüse 1/­­2 kleinere Gurke 1 Möhre 2 El Reisessig 1 Tl Zucker +  1 Tl Salz Tofu 100 g Räuchertofu 2 El Sojasauce 1 El Sesamöl 2 El Reisessig 2 El Agavendicksaft 1 El BBQ-Soße Salz, Pfeffer Soße 2 El vegane Remoulade 1 El Sojasoße 1 El Pflaumensauce 1 El Hoisin-Soße Belag 1/­­2 orange Paprika frische Petersilie /­­ Koriander rote Chilischote Für den Teig: Alle Zutaten gut miteinander vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt für eine halbe Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Im Kühlschrank über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag rechtzeitig entnehmen, sodass der Teig etwas Zeit hat, Temperatur anzunehmen. Für die Soße: Alle Zutaten miteinander vermischen und je nach Vorliebe abschmecken. Wer es gerne etwas süßlicher mag, gibt zum Beispiel mehr Pflaumensoße hinzu.  Für den Tofu: Den Räuchertofu in sehr dünne Scheiben zuschneiden (umso dünner, umso besser und schneller lässt sich das Ganze später kross anbraten und marinieren). Die restlichen Zutaten miteinander vermischen und den Tofu darin für mindestens eine Stunde marinieren (besser noch etwas länger). Abtropfen lassen und in einer Pfanne mit etwas Öl sehr scharf von beiden Seiten anbraten. Anschließend die Hitze reduzieren und die übrig gebliebene Marinade mit in die Pfanne geben. Für den Salat: Gurke und Möhre schälen und in feine Stifte schneiden. Alles zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Für eine halbe Stunde im Kühlschrank stehen lassen. Das Gemüse vor dem Belegen gut ausdrücken und noch mal abschmecken.  Paprika waschen und in dünne Streifen schneiden. Die Chilischote ebenfalls waschen und in kleine Ringe teilen. Den Teig dünn ausrollen und in eine geeignete Form oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für knapp 5-7 Minuten vorbacken. Kurz aus dem Ofen entnehmen und die Pizza mit der Soße bestreichen, Tofu und Paprika darauf geben und weitere 5-10 Minuten ausbacken. Die Pizza ist gut, sobald der Teig durch ist.  Anschließend mit dem Salat, der Chili und frischer Petersilie beziehungsweise Koriander belegen.  Ergibt eine Pizza mit einem Durchmesser von ca. 28 cm. 

veganes Bauernbrot mit Roggen - no knead

25. November 2014 The Vegetarian Diaries 

veganes Bauernbrot mit Roggen - no kneadEinfaches Brot mit Roggenmehl - ganz ohne kneten und Küchenmaschine! Bei den letzten Broten und Brötchen habe ich deutlich gemerkt, dass ich beim "richtigen" Einschneiden noch ordentlich Nachholbedarf habe. Nach ein paar weiteren Versuchen in den vergangenen Tagen und Wochen klappt dies nun etwas besser. Man darf einfach nicht zu zärtlich sein, sondern muss dem Teig schon einen ordentlichen Schnitt verpassen. Dann klappt es danach auch mit dem Ausbacken. Ich bleibe dran! Heute gibt es ein veganes Bauernbrot mit Roggen- und Weizenmehl! Darüber hinaus kommt das Brot ganz ohne Knetmaschine und Kneten aus. Also keine Ausreden mehr, das Brot nicht einmal selber auszuprobieren. Inspiriert nach einem Rezept drüben von Lutz und anschließend so abgeändert, dass es vegan ist. Diese Bauernbrot-Variante mit einem Roggensauerteig gab es hier nun schon ein paar Mal. Das Brot gehört definitv zu meinen Lieblingen. Verhältnismäßig einfach in der Herstellung und ein fantastischer, aromatischer Geschmack! veganes Bauernbrot Roggensauerteig 200 g Roggenmehl (Type 1150) 160 g Wasser 20 g Anstellgut vom Roggensauer Autolysteig 600 g Weizenmehl (Type 1050) 400 g Wasser Hauptteig Sauerteig Autolyseteig 200 g Roggenmehl (Type 1150) 100 g Wasser 15 g Margarine 20 g Agavendicksaft 20 g Salt 20 g Zuckerrübensirup Die Zutaten für den Roggensauerteig gut vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur für 20 Stunden reifen lassen. Am nächsten Tag das Weizenmehl und warmes Wasser für den Autolyseteig vermischen und für 60 Minuten ruhen lassen. Anschließend alle Zutaten (Vorteig, Autolyseteig und Hauptteig) in einer großen Schüssel entweder per Hand oder mit einem stabilen Löffel vermischen. Den Teig abgedeckt für 90 Minuten stehen lassen. Nach jeweils 30 Minuten einmal falten (den Teig von allen Seiten einmal in die Mitte "falten"). Einen Gärkorb mit Mehl bestäuben und den Teig weitere 60 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 250°C fallend auf 220°C mit Dampf (dafür stelle ich einfach eine Backform mit Wasser vor dem Beginn des Aufheizens in den Ofen) für 60 bis 65 Minuten ausbacken.

vegane Blumenkohlpizza mit frischen Sprossen

22. November 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Blumenkohlpizza mit frischen Sprossengesunde Blumenkohlpizza mit frischem Gemüse und Sprossen Sprossen gehören sicherlich zu den am einfachsten zu Hause herzustellenden Lebensmitteln. Mehr als ein geeignetes Gefäß, Samen, Wasser und Licht brauch man eigentlich nicht. Gibt man den Sprossen die benötigte Zeit, hat man nach drei bis sechs Tagen nicht nur sehr leckere, sondern vor allem auch sehr gesunde frische Sprossen zu Hause.  Verwenden kann man diese natürlich auf alle erdenklichen Arten und Weisen. Sei es im Salat, auf dem Brot, zur Suppe oder wie hier auf einer frischen Pizza.  Genau um diese Vielfalt geht es beim aktuellen Blogevent von A.Vogel. Dort werden kreative Rezepte rund um das Thema Sprossen gesammelt und anschließend auch in einem eBook zusammengefasst und veröffentlicht. Da ich mir schon lange vorgenommen habe, mal ernsthafter ins Sprossengeschäft einzusteigen, bietet sich diese Kombination ja gerade zu an. Entsprechend habe ich mich sehr gefreut teilzunehmen und hier mein Rezept mit frischen, selbst gezogenen Sprossen zu präsentieren. Da ich ganz bewusst keinen Salat oder Sandwich beisteuern wollte, musste ich mir etwas anderes ausdenken. Umso passender, dass ich auch schon länger einmal eine vegane Pizza mit einem Blumenkohlteig testen wollte. Packen wir also einfach beides zusammen und herauskommt eine etwas andere Pizza mit einem gesunden, knackigem Belag.  vegane Blumenkohlpizza mit Sprossen Teig 500 g Blumenkohl (ca. 1/­­2 Blumenkohl) 2 El Leinsamen 1/­­2 Tl Salz 3 El Speisestärke 2 El Hefeflocken 1 El Öl  Sojamilch (oder eine andere pflanzliche Alternative) Soße 3 Tomaten 1/­­2 Zwiebel 1 Knoblauchzehe + kleine Chilischote Salz, Pfeffer, Zucker Thymian, Oregano, Basilikum Belag Sprossen (bei mir: Radieschen) Tomaten Radieschen Frühlingszwiebeln Den Blumenkohl grob von Strünken und Grün befreien und gründliche sauber machen. Idealerweise mit einem guten Mixer fein pürieren. Alternativ kann man den Blumenkohl mit einer Reibe auch fein hobeln. Anschließend in der Mikrowelle für 2-3 Minuten erhitzen oder für einige Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Anschließend den Blumenkohl in ein sauberes Geschirrtuch geben und gründlich ausdrücken. Umso mehr Wasser man hier herausbekommt umso besser.  Mit den restlichen Zutaten vermischen und vorsichtig nach und nach etwas Sojamilch hinzugeben, sodass eine zähflüssige Masse entsteht. Gegebenenfalls noch mal abschmecken und zwei runde "Teigfladen" auf einem Backpapier platzieren. Dabei sollte der Blumenkohl recht dünn ausgestrichen werden. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für ca. 25-30 Minuten ausbacken (falls der Teig dicker sein sollte, auch gerne ein paar Minuten länger). Der Rand sollte nach dieser Zeit deutlich an Farbe gewonnen haben.  In der Zwischenzeit die Chili, Knoblauch und Zwiebel abziehen und fein hacken. In einem kleinen Topf mit etwas Öl anschwitzen und anschließend die grob gewürfelten Tomaten hinzugeben. Gewürze unterrühren (gut würzen!) und für knapp 20 Minuten leise köcheln lassen. Zum Schluss sollte ein Großteil der Flüssigkeit verdampft sein, sodass sich die Tomatensoße gut auf dem Belag verteilen lässt. Den Blumenkohlteig aus dem Backofen entnehmen, mit der Soße bestreichen und mit den frischen Zutaten belegen. Hier sind eurer Fantasie und Vorliebe natürlich keine Grenzen gesetzt. Bei dieser Variante gab es Radieschen, Tomaten, Frühlingszwiebeln mit Salz, Pfeffer und ein klein bisschen Olivenöl.  Ergibt mit der obigen Menge zwei kleinere runde Pizzen. 

veganer Burger mit BioBio Tofu-Curry Bratlingen

17. November 2014 The Vegetarian Diaries 

veganer Burger mit BioBio Tofu-Curry BratlingenHat man einmal spontan Heißhunger auf leckere vegane Burger, kann es schon mal schwierig werden. Das Vorbereiten der Burgerbrötchen und des veganen Bratlings, wenn man sie selber machen möchte, dauert nicht nur ziemlich lange, sondern wird idealerweise schon im Vorhinein geplant.  Praktisch also, wenn man Alternativen findet, die man käuflich erwerben kann, umso den spontanen Heißhunger zu stillen. Viele der angebotenen Burgerbrötchen sind erfreulicherweise auf rein pflanzlicher Basis. Auch bei den Bratlingen hat sich in letzter Zeit viel getan. So gibt es mittlerweile bei Netto zum Beispiel vegane Tofu-Bratlinge von der hauseigenen BioBio-Marke .  Diese Eigenmarke umfasst aktuell über 170 Lebensmittel, die aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft stammen. Seien es Obst, Gemüse, Tiefkühlprodukte, Nudeln, Reis oder die hier verwendeten Bratlinge. Die Standards werden regelmäßig durch unabhängige Kontrollen garantiert. So finden sich zum Beispiel aktuelle Tests von Öko-Test oder seitens der DLG .  Die veganen BioBio-Produkte sind entsprechend gekennzeichnet, sodass sie auf den ersten Blick erkannt werden können. Darüber hinaus wird angegeben, ob die verwendeten Zutaten aus europäischer Landwirtschaft stammen oder nicht. Natürlich gilt wie immer, dass ein Bio-Siegel nicht die Lösung aller Probleme ist und regelmäßig kontrolliert werden sollte, jedoch auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.  Die Bratlinge bestehen aus einer Mischung von Tofu, Seitan, Reis, Gemüse und Gewürzen. Die Konsistenz ist gut gelungen und die Bratlinge lassen sich ohne Probleme verarbeiten, wenden und anbraten. Zutaten Burgerbrötchen Bratling (z.B. Tofu-Bratling von BioBio) Zwiebelringe Tomate Gurke Krautsalat frischer Salat (hier Rucola) Ketchup, Senf Die Bratlinge in einer Pfanne mit heißem Öl von beiden Seiten für ca. zwei Minuten scharf anbraten. Man sollte eine deutliche braune Verfärbung des Bratlings erkennen können. Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Tomaten und Gurke waschen und in mundgerechte Scheiben zuschneiden. Den Salat sauber machen und abtropfen lassen. Statt Rucola eignet sich natürlich auch ein Blattsalat wie Feld- oder Eisberg-Salat hervorragend. Die Brötchenhälften je nach Vorliebe vorher anrösten, im Ofen erhitzen oder so wie sie sind verwenden. Beide Hälften mit einer Mischung aus Ketchup und Senf bestreichen. Anschließend den Salat auf die untere Hälfte geben, Bratlingen darauf platzieren und mit den restlichen Zutaten belegen. ---- Das Rezept und der Beitrag ist in Kooperation mit Netto entstanden.

Vorstellung: kaltgepresste Säfte von Uzuma

10. November 2014 The Vegetarian Diaries 

Vorstellung: kaltgepresste Säfte von UzumaAuch wenn ich in letzter Zeit eher weniger vegane Smoothie-Rezepte hier veröffentlicht habe, heißt das nicht, dass ich diese nicht regelmäßig trinke. Was ich aber bisher immer noch nicht so richtig geschafft habe, ist mich an grüne Smoothies zu wagen. Hier fehlen mir oft die Ideen und die Hemmschwelle ist häufig noch zu hoch. Umso mehr freue ich mich immer, wenn ich die Möglichkeit habe, neue und vor allem interessante Smoothie- oder auch Saft-Kombinationen und Kreationen auszuprobieren.  So gibt es mit Uzuma seit einiger Zeit einen Hersteller, der sich auf die Herstellung von kaltgepressten Säften spezialisiert hat. Dabei wird darauf geachtet, dass lediglich frische Zutaten verwendet werden, die so schonend wie möglich entsaftet werden. Das bedeutet keine rotierenden Klingen, keine Pasteurisierung, lange Lagerzeiten oder die Zugabe von jeglichen Konservierungs- oder Zusatzstoffen.  Insgesamt bietet Uzuma aktuell sieben verschiedene Slow Juices an. Darunter befinden zum Beispiel Saft-Kombinationen wie: Zen: Brokkoli, Ingwer, Grünkohl, Spitzkohl, Chinakohl, Gurke, Avocado, Spinat, Limette und Apfel Uzuma: Möhre, Ananas, Apfel, Orange und Zitrone Fuze: Rote Bete, Gurke, Limette, Möhre, Sellerie und Apfel So werden nicht nur "reine" grüne Smoothies angeboten, sondern auch Varianten, die einen hohen Anteil an Möhre oder Rote Bete enthalten.  Gemein ist allen Säften, dass sie 100 % roh, vegan sind und frei von Konservierungsstoffen, Zusatzstoffen und Süßungsmitteln sind. Neben der Möglichkeit die Säfte individuell zu bestellen, gibt es verschiedene Slow Juice Programme, die auf bestimmte Bedürfnisse und Vorlieben eingehen und die Saftauswahl entsprechend anpassen. Ich habe mich in den letzten Wochen einmal durch alle Säfte probieren können und war von allen positiv überrascht. Natürlich gibt es die ein oder andere Variante, die mir besser geschmeckt hat, als andere. Ich würde jedoch jeden Saft wieder trinken.  Meine klaren Favoriten sind dabei Fuze und Vibe gewesen! Der Beitrag ist in Kooperation mit Uzuma entstanden, spiegelt jedoch meine eigene Meinung und Einschätzung der Produkte dar!

Die besten veganen Restaurants, Cafés und Imbisse in Hamburg

6. November 2014 The Vegetarian Diaries 

Die besten veganen Restaurants, Cafés und Imbisse in HamburgDie besten veganen Essensmöglichkeiten in Hamburg - regelmäßig aktualisiertMittlerweile wohne ich seit fast drei Jahren in Hamburg. In dieser Zeit hat sich vor allem im Bereich der vegan /­­ vegetarischen Restaurants, Cafés und Imbisse (zum Glück) ziemlich viel getan. Schon seit Langem gibt es hier im Blog die Veggie-Guides, die genau solche Essens- und Ausgehmöglichkeiten vorstellen. So haben sich in den Jahren mittlerweile fast 30 Tipps für die Hansestadt angesammelt. Eine Übersicht zu allen Guides findet ihr direkt oben in der Menüleiste. Da häufig Fragen auftauchen wie: Wo kann man in Hamburg am besten vegan essen, Wo gibt es die beste vegane Pizza?; Wo kann ich mit einer Freundin am besten vegan frühstücken?; oder Wo kann ich mit meinen Eltern am besten essen gehen, sodass alle etwas Leckeres bekommen? Entsprechend habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst, was für mich die besten veganen Restaurants, Cafés oder auch Imbisse hier in Hamburg sind. Natürlich ist diese Zusammenstellung subjektiv und nicht zu 100 % vollständig, da ich noch nicht alle veganen Essensmöglichkeiten ausprobiert habe. Nichtsdestotrotz würde ich behaupten, dass ich einen recht guten Überblick habe und in den meisten Lokalitäten auch schon mehr als einmal zu Gast gewesen bin. Zu den meisten Tipps hier findet ihr direkt einen Link zu dem entsprechenden ausführlichen Beitrag. Darüber hinaus werde ich den Beitrag regelmäßig aktualisieren und updaten. Schaut also einfach regelmäßig vorbei. Ich freue mich natürlich sehr über euer Feedback! Bei Gefallen gerne weiterempfehlen und teilen! Die besten veganen Pizzen in Hamburg - Slim Jims : Wer Lust auf einen dünnen, knusprigen Teig hat und sich seine Pizzabeläge gerne selber zusammenstellt, ist bei  Slims Jims in der Schanze genau richtig. Als Käsealternative gibt es Wilmersburger und /­­ oder einen Hefeschmelz. Das Slim  Jims ist quasi immer gut besucht. Eine Pizza kostet je nach Menge der Beläge zwischen 7-12 Euro. - La Monella : Das italienisch, vegetarische Restaurant La Monella bietet neben einigen Pizzen vor allem authentische  vegetarische Küche aus Italien. Dabei zeigen Kata und Carmelo, dass dies mehr als Pizza und Pasta bedeutet. Die Pizzen  können seit einiger Zeit auch vegan bestellt werden und kommen mit Wilmersburger Pizzaschmelz daher. Die Preise bewegen  sich zwischen 8-15 Euro. Das beste vegane Frühstück in Hamburg - Café Latte : Mein klarer Favorit, wenn es ein ausgiebiges, veganes Frühstück sein soll. Verschiedene hausgemachte Aufstriche, frisches Obst und Gemüse, gebratener Tofu und eine Auswahl an Brot und Brötchen. Alles frisch und verdammt lecker. Auch das Café Latte ist vor allem am Wochenende gut besucht. Das vegane Frühstück kostet knapp 10 Euro. - Café Miller : Hier gibt es mittlerweile vier verschiedene vegane Frühstücksvarianten. Besonders empfehlen kann ich die deftige Variante mit Baked Beans und Würstchen. Perfekt nach einer langen Nacht auf der Reeperbahn oder Schanze. Besonders praktisch, da es bis 18 Uhr Frühstück gibt. Preise von 5 bis 8 Euro. - Frühstücksclub : War mal ein Geheimtipp, ist mittlerweile in der Regel aber mehr als gut besucht und teilweise sogar überaus voll. Einmal im Monat gibt es im Gängeviertel ein veganes Brunch mit einer großen Auswahl an veganen Gerichten. Diese wechseln ständig und orientieren sich teilweise an saisonalen Produkten. Es kann sich lohen erst spät zu kommen, da ein Teil der Speise bewusst zurückgehalten wird. Bezahlt wird nach freiwilliger Spende. Weitere Infos hier. Die besten veganen Restaurants in Hamburg Mit die besten veganen Restaurants meine ich in diesem Fall eine Lokalität, die man zum Beispiel gerne für ein Geburtstagsessen, Firmenfeiern oder vergleichbares aufsuchen möchte. Entsprechend sollte die Atmosphäre und das Ambiente mindestens so einladend sein, dass man nicht nur schnell zum Essen einkehrt. - Leaf : Eines der ersten rein veganen Restaurants Hamburgs, das vor allem durch eine regelmäßig wechselnde saisonale Karte bekannt ist. Schwerpunkt ist ganz klar eine kreative Küche, die nicht haltmacht vor gewagten und eher ungewöhnlichen Kombinationen. Seit Kurzem gibt es auch einen täglich wechselnden Mittagstisch. Preise bewegen sich für die Vor- und Nachspeisen bei ca. 6-10 EUR und die Hauptgerichte um die 15 EUR. - La Monella : Neben den oben bereits erwähnten Pizzen liegt der Schwerpunkt auf traditioneller, saisonaler italienischen Küche. Am besten vorher reservieren. Preise zwischen 10 und 20 Euro - Kuchnia : Hier gibt es authentische osteuropäische Küche. Dabei findet ihr auf der Karte Klassiker wie Pierogi, Blinis, Borschtsch und Bigos. Ein Teil der Speisen ist vegetarisch oder vegan. Darüber hinaus gibt es eine tolle Auswahl an Cocktails und Drinks. Preise zwischen 5 und 13 Euro. Das beste vegane asiatische Essen in Hamburg In vielen asiatischen Restaurants kann man in der Regel vegane Gerichte bestellen. Besonders aufpassen sollte man jedoch bezüglich Fischsoßen und vermeidlichen Gemüsebrühen. - Loving Hut: Das rein vegane Restaurant in der Neustadt bietet quasi einmal die komplette Karte, die man von einem typisch asiatischen Restaurant hier in Deutschland kennt. Dabei findet ihr viele Gerichte mit Tofu oder auch Soja-Produtkten. Unter der Woche gibt es einen günstigen Mittagstisch für 7 Euro. Die Preise auf der Abendkarte bewegen sich im Bereich von 5-15 Euro Die besten veganen Burger in Hamburg - Happenpappen : Seit Kurzem gibt es im Happenpappen Freitag und Samstagabend vegane Burger. Dabei wird vom Bun, über die Soßen bis zum Patty alles selber gemacht. Ihr habt dabei die Qual der Wahl und könnt eure Burger teilweise selber zusammenstellen. Dazu gibt es eine Auswahl verschiedener Beilagen. Der beste vegane Mittagstisch in Hamburg - Monkey Deli : Hier hat man sich ganz auf den veganen Mittagstisch spezialisiert. So hat das Monkey Deli entsprechend nur von Monat bis Freitag in der Mittagszeit geöffnet. Es wird eine wöchentlich wechselnde Karte angeboten. - Happenpappen : Neben den Burgern (siehe oben), gibt es im Happenpappen ein täglich wechselndes Angebot an veganen Mittagsgerichten und anderen Kleinigkeiten. Besonderheit ist hier, dass quasi vor euren Augen gekocht und gearbeitet wird. Fast alle Zutaten werden frisch verarbeitet und so gut wie alles wird hausgemacht. Der Name vegane Wohnküche ist hier auf jeden Fall Programm. - Feldstern : Hier gibt es eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte, die auch immer mehrere vegane Gerichte beinhaltet. Auch auf der Abendkarte finden sich einige vegane Speisen, daneben aber auch nicht vegetarische /­­ vegane Gerichte. Besonders zu empfehlen ist das vegane Club-Sandwich. Die Preise liegen zwischen 5 und 13 Euro. Das beste vegane Cafés in Hamburg - Goodies : Die seit Kurzem neu eröffnete erste Filiale in Hamburg befindet sich direkt in den Räumen des veganen Supermarkt Veganz. Dort gibt es neben veganen Kuchen und Torten auch eine Auswahl veganer Brote, Brötchen, Salate und vieles mehr. Darüber hinaus gibt es auch eine Auswahl roher Torten sowie verschiedener Heißgetränke. Preise zwischen 3 und 6 Euro. - Liebes Bisschen : Dieses kleine Café auf der Schanze bietet eine Auswahl an Cupcakes, Kuchen und anderem Kleingebäck an. Ein Teil der Gerichte ist vegan und entsprechend gekennzeichnet. Da es nur wenige Sitzplätze gibt, solltet ihr gerade am Wochenende damit rechnen nur etwas mitnehmen zu können. Preise zwischen 2 und 4 Euro - Eiscafé Liberty : Neben dem Eis gibt es hier ein wechselndes Angebot veganer Kuchen und Torten. In direkter Nähe zur Elbe und zum Fischmarkt ein beliebtes Ziel nach einem Spaziergang. Im Winter leider geschlossen. Preise zwischen 1 und 5 Euro. Das beste vegane Eis in Hamburg - Eisbande : Inmitten des Schanzenviertels gelegen gibt es hier ein täglich wechselndes Angebot veganer (und auch nicht veganer) Eissorten. Dabei wird nicht nur Sojamilch, sondern auch Hafer, Dinkel oder Kokosnuss verwendet. Leider nur von April bis Oktober geöffnet. Ein absolutes Muss sind die Sorten Schniggers und Mousse au Chocolat. - Eiscafé Liberty : Neben den oben bereits erwähnten Kuchen und Torten gibt es auch hier ein abwechslungsreiches Angebot an veganen Eissorten. Auch das Liberty hat im Winter leider geschlossen. Das beste vegane Fast-Food in Hamburg - Befried : Vegane Burger, veganen Döner, veganes Schnitzel, vegane FishnChips, vegane Currywurst, Pommes, über 15 verschiedene Soßen und vegan frittierte Süßigkeiten. All das bekommt ihr im Befried in direkter Nähe zur Reeperbahn. Am Wochenende auch bis 01 Uhr Nachts geöffnet, lässt sich hier optimal eine Grundlage schaffen. Preise liegen zwischen 5 und 10 Euro. - Azeitona : Die besten veganen Falafel gibt es im Azeitona im Schanzenviertel. Besonders zu empfehlen sind aber auch die verschiedenen Vorspeisen und vor allem der gemischte Falafel-Teller. Preise zwischen 4 und 10 Euro - Jim Burritos : Burritos, Enchiladas oder Quesadillas gibt es im Jim Burittos sowohl vegan, vegetarisch als auch mit Fleisch. Immer frisch zubereitet und gut besucht. Die besten veganen Supermärkte, Einkaufsmöglichkeiten in Hamburg  - Veganz : Die erste vegane Supermarktkette in Deutschland hat auch in Hamburg eine Filiale. Darüber hinaus gibt es in den Räumlichkeiten das Goodies (siehe oben) und das Café Faux Vau , in dem es neben einem veganen Brunch am Sonntag auch einen Mittagstisch gibt. - Bevegend : Der erste rein vegane Supermarkt in Hamburg von den Betreibern des Befried. Ihr findet hier eine kleine Auswahl vieler beliebter veganer Nahrungsmittel. Darüber hinaus gibt es ein Angebot an veganer Tiernahrung - Reformhäuser : Viele der Reformhäuser in Hamburg haben mittlerweile ein überaus ansprechendes veganes Sortiment. So gibt es je nach Filiale eine große Auswahl an Käse- oder auch Wurstalternativen. Darüber hinaus natürlich auch Tofu, Soja-Produkte und vegane Süßigkeiten. Besonders zu empfehlen ist die Filiale in Altona - Große Bergstraße direkt gegenüber von Ikea. Der perfekte vegane Tag in Hamburg Falls ihr von der Auswahl schon ein wenig überfordert seid oder nicht entscheiden könnt, was und wo ihr essen möchtet, hier mein aktueller veganer Tagestipp für euch: - Frühstück: Startet den Tag mit einem veganen Frühstück im Café Latte. Da ihr jetzt sowieso schon in der Nähe des Schanzenviertels und der Reeperbahn seid, lohnt sich ein Besuch in der näheren Umgebung, sei es zum schlendern, shoppen oder Besuch eines Museums. - Mittagessen: Schaut im Happenpappen vorbei und lasst euch euer Mittagessen vor der Nase zubereiten. Da die Gerichte quasi täglich wechseln, müsst ihr euch hier ein bisschen überraschen lassen. - Abendessen: Insofern ihr wieder Hunger haben solltet und Lust auf kreative, etwas exklusivere vegane Küche habt, schaut im Leaf vorbei. Ansonsten lohnt ein Besuch im Feldstern oder Loving Hut. Nachmittag: Im Sommer unbedingt ein Eis bei der Eisbande essen und im Winter im Liebes Bisschen einkehren.

vegane Kürbis-Quiche mit Cocktailtomaten

25. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Kürbis-Quiche mit CocktailtomatenObwohl ich eigentlich gar kein sooo großer Kürbis-Fan bin, habe ich das Gefühl in den letzten ein, zwei Wochen ständig Kürbis gegessen zu haben. Gerade wenn man aktuell auswärts essen geht, hat man das Gefühl, dass alle Suppen und Hauptgerichte aus oder mit Kürbis zubereitet werden. Da reihe ich mich dann doch gleich noch mal mit einem feinen veganen Kürbis-Quiche-Rezept ein.  Der Teig und die Füllung sind an die tolle vegane Bärlauch-Quiche angelehnt. Mit diesem Rezept bin ich übrigens in der Kategorie 'Bestes veganes Rezept' beim deutschen Food-Blog-Award 2014 im Finale . Am ersten November-Wochenende findet das Finale in Berlin statt. Dort treffe ich dann mit vielen anderen tollen Bloggern zusammen. Neben einem vollbepackten kulinarischen Programm in Berlin werden unter anderem auch die Gewinner in insgesamt fünf Kategorien ermittelt. Ich bin jetzt schon gespannt und ein klein wenig aufgeregt. Mehr dazu schon ganz bald.  Zurück zur Quiche: Die Füllung ist in diesem Fall eine Kombination aus Kürbis, Seidentofu, Gemüse und vor allem guter Gewürze. Ich habe ein bisschen Zimt hinzugegeben, da ich die Kombination Zimt Kürbis super finde. Wem das in einem Hauptgericht stört oder irritiert lässt den Zimt einfach weg! Zutaten Teig 330 g Dinkelmehl (Type 630) 80 g Wasser 140 g Margarine 1 Tl Salz Füllung 500 g Hokkaido-Kürbis (entkernt und geschält) 150 g Seidentofu 3 Knoblauchzehen Pfeffer, Zimt, Zucker 2 El Sonnenblumenöl 2 El Stärke Saft 1/­­2 Zitrone 1 Stange Lauch 5-6 getrocknete, eingelegte Tomaten handvoll Cocktailtomaten Salz, Pfeffer Für den Teig alle Zutaten gut miteinander vermischen und zu einer glatten, homogenen Masse verarbeiten. Abgedeckt für eine halbe Stunde im Kühlschrank lagern. In der Zwischenzeit den Kürbis bearbeiten. Die 500 g geschält und entkernter Kürbis waren in meinem Fall etwas ein halber Hokkaido-KürbisKürbis in grobe Stücke teilen und mit den geschälten, geviertelten Knoblauchzehen auf ein Backblech geben. Ein klein wenig Öl darüber träufeln, mit Pfeffer, Zucker und Zimt bestreuen und bei 180°C für knapp 15 bis 20 Minuten backen. Der Kürbis sollte so weich geworden sein, sodass er sich gut pürieren lässt.  Kürbis, Knoblauchzehen, Seidentofu und zwei Esslöffel Sonnenblumenöl zusammen fein pürieren. Saft einer halben Zitrone zur Seite stellen und die zwei Esslöffel Stärke mit etwas Wasser vermischen. Lauch und getrocknete Tomaten in mundgerechte Größe zuschneiden und mit Stärke und Zitronensaft unter die Kürbismasse heben. Mit Salz, Pfeffer und je nach Vorliebe Zimt kräftig abschmecken. Den Teig rechtzeitig aus dem Ofen entnehmen und in einer gut gefetteten Quiche- oder Spring-Form (28 cm Durchmesser) ausbreiten. Einen Rand von 2-4 cm formen und die Füllung gleichmäßig darin verteilen. Zum Schluss die halbierten Cocktailtomaten platzieren. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für ca. 35 Minuten ausbacken. 

vegane Miso-Suppe mit frischem Gemüse und Glasnudeln

19. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Miso-Suppe mit frischem Gemüse und GlasnudelnBis vor einigen Monaten habe ich Instagram nur sehr sporadisch verwendet und wenn überhaupt dann eigentlich nur um "The Vegetarian Diaries"-Profil dort ab und an mit einem neuen Bild zu aktualisieren. Anderen "gefolgt" bin ich so gut wie gar nicht. Das hat sich mittlerweile ein bisschen geändert, denn die Menge an Foodbloggern oder "Food-Instagramern" gerade auch im Bereich des veganen Essens ist wirklich erstaunlich. Darüber hinaus hat Instagram ganz klar den Vorteil, dass es als Inspirationsquelle unfassbar schnell und unkompliziert ist. So habe ich in den letzten Wochen immer wieder Miso-Suppen in allen Varianten und Kombinationen gesehen und war jedes Mal begeistert.  Mehr als ein guter Grund also, das Ganze zu Hause anzugehen und nach langer Zeit mal wieder eine Miso-Suppe auf den Esstisch zu bringen. Das ist daraus geworden: Zutaten 3 Champignons 1 Möhre 1 Frühlingszwiebel 50 g Tofu (natur) 2 Baby Pak Choi 1/­­4 Brokkoli 3 Radieschen handvoll frische Erbsen 50 g feine Glasnudeln Miso (hier von Arche) 1 Tl Samba Olek optional Ingwer, Sesam Möhre schälen und das restliche Gemüse gründlich waschen und sauber machen. Möhre, Champignons, Radieschen und Frühlingszwiebel in dünne Scheiben schneiden. Den Brokkoli in mundgerechte Röschen brechen und gegebenenfalls von großen Strunken befreien. Den Pak Choi "auseinanderbrechen" und je nach Vorliebe etwas kürzen. Erbsen von ihrer Hülle befreien und das Gemüse in einem entsprechenden Topf (oder was ihr da habt) dämpfen. Bei mir hat das Ganze wirklich nur ein paar Minuten gedauert. Das Gemüse soll noch schön knackig bleiben.  In der Zwischenzeit die Glasnudeln nach Packungsanweisung abkochen. Miso mit der entsprechenden Menge Wasser (bei mir war es für eine Portion so ca. 400 ml) kurz aufkochen lassen. Den Naturtofu in kleine Würfel schneiden und alle Zutaten zusammen in einen großen Teller geben. Mit etwas Sesam anrichten und schmecken lassen. Wer es gerne etwas würziger mag, der gibt noch ein wenig frischen Ingwer dazu. 

vegane Kürbis-Pizza

13. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Kürbis-PizzaDer Herbst bietet noch einmal jede Menge tolle, saisonale und vor allem regionale Gemüsesorten, bevor es dann im Winter ein bisschen kleiner mit der Auswahl wird. Zusätzlich kommt so langsam die Zeit, in der man den Backofen wieder gerne anschmeißt. Für mich die perfekte Gelegenheit wieder ein paar neue Pizza-Rezepte auszuprobieren. Und was bietet sich dort Mitte Oktober besseres an, als Kürbis zu verwenden?! Eben!  Dazu gab es Zwiebeln, Walnüsse und frischen Rucola. Eigentlich sollte auch noch Birne mit auf die Pizza, die hab ich aber einfach glatt vergessen und im Anschluss dann so gegessen. Hätte mit Sicherheit noch gut dazu gepasst. Beim nächsten Mal dann auf jeden Fall.  Auch wenn die Kombination aus Süßem (Agavendicksaft, Zimt) und den Zwiebeln mit dem Rucola im ersten Moment gewöhnungsbedürftig klingt, bin ich sehr positiv überrascht gewesen.  Zutaten Teig 150 g Weizemhel (Type 550) 20 g Hartweizengrieß 100 ml Wasser 3,5 frische Hefe Prise Salz Soße 100 g Seidentofu 2 El Öl 2 El Agavendicksaft Salz, Pfeffer, Zimt Belag Hokkaido Kürbis 1/­­2 rote Zwiebel handvoll Walnüsse Rucola Alle Zutaten für den Teig zu einer homogenen Masse verarbeiten. Für eine halbe Stunde ruhen lassen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank über Nacht stehen lassen. Für die Soße den Seidentofu mit zwei Esslöffeln Öl und  Agavendicksaft  vermischen (am besten kurz mit dem Mixer verarbeiten) und mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zimt abschmecken.  Den Kürbis schälen und in dünne Stifte zuschneiden. Zwiebel abziehen und in feine Ringe schneiden.  Den Teig rechtzeitig aus dem Kühlschrank entnehmen und dünn ausrollen. Entweder in eine gefettete Pizzaform geben oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech platzieren. Mit der Soße bestreichen und belegen. Wie oben erwähnt, würde ich beim nächsten Mal noch dünne Birnestücke hinzugeben.  Bei 200°C für ca. 15 Minuten ausbacken und mit frischem Rucola servieren. 

vegane Pfifferling-Rahm Soße mit Kartoffelnknödeln

9. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Pfifferling-Rahm Soße mit KartoffelnknödelnDie Pfifferlings-Zeit ist dieses Jahr durch das Wetter wohl im Vergleich bereits recht früh gestartet. Irgendwie ist das ganz an mir vorbeigegangen und das, obwohl ich mich immer sehr auf die kurze Pfifferlings-Zeit freue. Da werde ich nächstes Jahr etwas aufmerksamer sein. Bis dahin hoffe ich aber noch das ein oder andere Gericht ausprobieren zu können. Ein paar Pfifferling-Rezepte findet ihr hier im Blog aber auch schon.  Bereichern wir kleine Sammlung durch einen Klassiker, hier in der veganen Variante: eine Pfifferling-Rahm Soße mit Kartoffelknödeln. Als kleines Highlight gibt es in der Soße statt Speck, scharf angebratenen Räuchertofu, der für das gewisse Etwas sorgt. Außerdem viel frische Petersilie und immer gut würzen das Ganze. Herbstliches Souldfood! Zutaten Knödel (hier vegane Mini-Knödel von Burgis) 250 g Pfifferlinge 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe Schuss Weißwein 100 g Räuchertofu 200 ml Sojasahne Schuss Gemüsebrühe Salz, Pfeffer, Muskat 1/­­2 Bund frische Petersilie Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Die Pfifferlinge gründlich säubern und gegebenenfalls in kleinere Stücke zuschneiden. Den Räuchertofu in kleine Würfel teilen.  In einer Pfanne etwas Öl heiß werden lassen und den Räuchertofu für einige Minuten scharf anbraten bis er beginnt Farbe anzunehmen. Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und für einige Minuten mit anschwitzen.  Pfifferlinge hinzugeben und nach ein bis zwei Minuten mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Die Sojasahne und etwas Gemüsebrühe hineinfüllen. Kurz aufkochen lassen und Hitze reduzieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und noch kurz einköcheln lassen. Kurz vor dem Servieren einen Teil der Petersilie unterheben und nochmals abschmecken. In der Zwischenzeit die Knödel zubereiten beziehungsweise nach Packungsanweisung abkochen (vorher auf die Garzeit achten!).  Knödel. Soße und frische Petersilie anrichten und schmecken lassen. Ergibt drei bis vier Portionen.

vegane Cr?perie und Burger im Let it Be - Berlin-Neukölln

5. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Cr?perie und Burger im Let it Be - Berlin-NeuköllnEinen ersten Eindruck von unserem Berlin-Besuch vor ein paar Wochen habe ich heute mit dem tollen Fast Rabbit ja schon gegeben. Heute soll es mit der veganen Cr?perie, Burger & Bar "Let it Be " weitergehen.  Direkt neben dem veganen Pizza-Tempel "Sfizy Veg" inmitten von Berlin-Neukölln gelegen, bietet das Let it Be seit einigen Monaten neben einer großen Auswahl veganer Cr?pes, sowohl süß als auch herzhaft, eine Auswahl an Burgern und verschiedener anderen Kleinigkeiten wie Sandwiches und Salate an. Darüber hinaus kann man auch das ein oder andere alkoholische Getränk verzehren.  Für uns ging es nach dem Besuch im (leider ein wenig enttäuschendem) Bauhaus-Archiv zum verspäteten Mittagessen Richtung vegane Burger und Cr?pes. Zu dem Zeitpunkt war der Laden quasi leer. Eigentlich schade, denn man konnte nicht nur draußen sitzen, sondern auch im sehr ansprechend gestalteten Innenbereich ist viel Platz.  Christina hat sich für den "Daryl Hannah" Cr?pes mit Rucola, Pesto, Mozzarella und getrockneten Tomaten entschieden. Für mich gab es einen "Mike Tyson" Burger mit BBQ-Chicken Steak, karamellisierten Zwiebeln und BBQ-Sauce.  Wie ihr schon gemerkt habt, sind die Gerichte nach vegan lebenden "Promis" benannt. Der Mike Tyson war ziemlich gut und hat wie die Faust aufs Auge gepasst ;). Das Steak war ein Soja-Big-Steak mit Marinade und super zubereitet; kräftig gewürzt und vor allem so serviert, dass es nicht die häufig schwammige Konsistenz angenommen hat. Auch das Brötchen und die restlichen Beilagen waren super. Schön, dass es statt "normaler" Pommes auch mal zur Abwechslung Wedges gab. Gut gewürzt und mit Ketchup und hausgemachter Mayo serviert. Leider lässt sich all das über den "Daryl Hannah" nicht sagen. Der Teig des Cr?pes war recht trocken und vor allem ziemlich geschmacksneutral. Vom Belag bezwiehungsweise der Fülung konnte man leider auch nicht wirklich sprechen. Ein paar vereinzelte getrocknete Tomaten, ein paar Streusel veganer "Reibekäse" und ein wenig Pesto. Dazu zwar eine riesen Portion Rucola, der jedoch seine besten Tage schon deutlich hinter sich hatte und zum großen Teil schon arg vertrocknet war. Gleiches galt auch für die meisten Zutaten des Beilagensalats sowohl beim Burger- als auch beim Cr?pes-Gericht.  Burger top, Cr?pes flop und frische Zutaten, die nicht mehr richtig frisch waren. Leider ein sehr gemischtes Erlebnis. Hoffen wir einfach mal, dass wir nur einen schlechten Tag erwischt haben. War von euch schon mal jemand dort und kann etwas zu den Cr?pes sagen? Adresse: Treptowerstr. 90 Öffnungszeiten: Mi-So (siehe Homepage) Preis: 2 Hauptgerichte + Getränke ~ 25 EUR Typ: vegan

Rezension: Leon - Fast Food vegetarisch

30. September 2014 The Vegetarian Diaries 

Ich muss zugeben, dass mir die LEON-Bücher und auch die dazugehörige Fast Food Kette aus London bisher gänzlich unbekannt waren. Das liegt vielleicht auch ein bisschen daran, dass sowohl die Restaurants als auch die Bücher bisher nicht besonders durch vegetarisch oder vegane Speisen aufgefallen wären. Das hat sich zumindest mit dem Erscheinen von "Fast Food - Vegetarisch "* nun geändert. Ganz im Stile der bereits erschienenen vier anderen Kochbücher werden darin viele sehr abwechslungsreiche, schnelle Rezepte präsentiert. "Fast Food" bezieht sich in diesem Fall auch nicht wie sonst so häufig, auf fettiges, frittiertes, langweiliges Essen a la Pommes und Co, sondern ist hier in den meisten Fällen wirklich nur auf die Zubereitungszeit bezogen. Stattdessen wird eine große Breite an Rezepten mit viel und vor allem sehr unterschiedlichen Gemüsesorten vorgestellt. Obwohl das Buch selber "nur" vegetarisch ist, finden sich (ob absichtlich oder "ausversehen", spielt keine Rolle) viele rein vegane Rezepte darin. Darüber hinaus sind alle Rezepte so gekennzeichnet, dass man auch gluten- oder weizenfreie Gerichte auf einem Blick erkennen kann. Das Buch ist zweigeteilt: Im ersten Abschnitt finden sich Gerichte, die eigenständig als Hauptgericht zubereitet werden können. Darunter findet ihr viele Salate, Suppen, Aufläufe, Currys und Rezepte, die besonders auf Kinder zugeschnitten sein sollen. Im zweiten Teil befinden sich dann die sogenannten Nebendarsteller, also Snacks, Beilagen sowie Süßes und Desserts. Alle der mehr als 150 Rezepte sind bebildert und aufwendig gestaltet worden. Auch sonst ist das Buch sehr ansprechend aufgemacht und weißt den typischen "LEON-Stil" auf, den man sobald man einmal ein Buch in der Hand hatte, sofort wiedererkennen wird. Die Rezeptanleitungen sind ausführlich und auch die Übersetzung der Zutatenlisten aus dem Englischen macht einen guten Eindruck. Was die Rezepte selber angeht, sollte hier jeder fündig werden können. Allein schon die große Auswahl an Gemüsesorten, mit denen gekocht wird, laden an vieler Stelle zum Nachkochen an. Besonders gelungen finde ich die immer wieder auftauchenden Tipps und kleinen Änderungen zu verschiedenen Rezepten, um diese speziell auf (kleine) Kinder anzupassen. Wer auf der Suche nach einem interessanten, abwechslungsreichen vegetarischen Kochbuch ist, und sich auch gerne abseits der Rezepte inspirieren lässt, sollte sich "Fast Food vegetarisch" auf jeden Fall einmal näher anschauen. "Leon - Fast Food vegetarisch" von Jane Baxter und Henry Dimbleby ist im Dumon-Verlag erschienen und kann dort direkt oder natürlich bei eurem Buchhändler vor Ort bezogen werden. *Afiliate-Link

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt

5. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit ViO. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Falls du mir bei Instagram folgst, konntest du meinen Ausflug ins Biosphärenreservat Mittelelbe vor ein paar Tagen quasi live mitverfolgen. Was ich dort genau gemacht habe, was es zu sehen gab und wie du mitentscheiden kannst, welches tolle Naturschutzprojekt gefördert werden soll, verrate ich dir in diesem Beitrag. Darüber hinaus gibt es einen fantastischen veganen Zwetschgenkuchen mit Mohn und Pflaumen der Saison!  Das ViOtope-Projekt In Zusammenarbeit mit EUROPARC Deutschland e.V. setzt sich ViO aktiv für die Erhaltung heimischer Natur ein. Als ViOtope werden dabei Naturschutzprojekte bezeichnet, die natürliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere schützt und bei denen eine regionale Artenvielfalt gefördert wird. ViO bezieht das Mineralwasser sowie die in den Apfel-, Rhabarber- und Johannisbeer-Schorlen verwendeten Früchte aus heimischen Anbaugebieten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Mit den ViOtopen möchte ViO diesen Regionen etwas zurückgeben. Insgesamt 16 Naturschutzprojekte, verteilt auf ganz Deutschland, wurden dabei ausgewählt. Von der Kiesgrube zur Biberburg – Das Biosphärenreservat Mittelelbe Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist eines von 15 in Deutschland anerkannten Biosphärenreservaten und erstreckt sich entlang der Elbe von Wahrenberg über Magdeburg bis Jessen. In den Biosphärenreservaten wird ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen der Natur erprobt, erforscht und gelebt. Gleichzeitig bleibt die menschliche Beeinflussung dabei berücksichtigt und wird auf den Landschafts- und Artenschutz ausgerichtet. Lediglich ca. 3 % der Fläche eines Biosphärenreservats sind von menschlichen Einflüssen vollständig geschützt und sollen ungestörte Abläufe für Tier und Natur ermöglichen. Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte, die sich beispielsweise der Erhaltung von Elbauen widmen, Rückzugsorte für seltene Vogelarten schaffen, Weidengebiete oder den Elbebieber schützen. Eines dieser Projekte ist das Viotop „Von der Kiesgrube zur Biberburg“ , das in der Nähe von Tangermünde in direkter Nähe zur Elbe liegt. Dort soll eine alte Kiesgrube renaturalsiert werden und passende Rahmenbedingungen für eine Ansiedlung von Bibern ermöglichen. Wichtige Vorarbeiten auf diesem Wege wurden bereits geleistet. Damit sich Biber in der neuen Umgebung ansiedeln können, sind jedoch weitere wichtige Maßnahmen erforderlich. Unter anderem ist es nötig alte Betonplatten zu entfernen und versiegelte Flächen freizulegen. Zudem sollen Hart- und Weichhölzer gepflanzt werden, um die Artenvielfalt zu fördern und Baumaterialien für die Biber bereitzustellen. Der neu geschaffene Schutzraum wird durch einen Auenpfad, ein mit Bäumen bepflanzter Wanderweg, für den Menschen erlebbar. Auf diesen Wegen können sich Besucher über typische Tierarten der Region, Lebensräume und die Besonderheiten der jeweiligen landschaftlichen Räume informieren. Wähle dein Lieblings-ViOtope An dieser Stelle kommst du ins Spiel! Neben dem von mir besuchten ViOtope im Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es 15 weitere Projekte, die über ganz Deutschland verteilt sind. Von Rückzugsorten für Bienen, Streuobstwiesen bis hin zu Freigehegen für verwaiste Biberkinder gibt es eine bunte Vielfalt an Projekten. Bis zum 30. November 2017 hast du  die Möglichkeit dein persönliches Lieblingsprojekt per Online-Wahl zu unterstützen. Alle weiteren Infos zu den verschiedenen Projekten, sowie die Möglichkeit deine Stimme abzugeben, findest du auf der Website von ViO. Ich würde mich sehr freuen, wenn du an der Auswahl teilnimmst und damit eines der tollen Projekte unterstützt! Vielen Dank :). Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe, das sich über viele hundert Kilometer entlang der Elbe erstreckt, finden sich natürlich auch viele landwirtschaftlich genutzte Flächen. Bei meinem Besuch sind mir vor allem viele Streuobstwiesen und generell der Anbau von Obst aufgefallen. Gerade jetzt im Herbst leuchten an jeder Ecke frische Äpfel, Birnen oder Pflaumen. Was liegt da näher als dieses tolle regionale Angebot zu nutzen?! Gesagt, getan und herausgekommen ist dabei dieser tolle vegane Zwetschgenkuchen mit Mohn! veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn Rezept drucken Ergibt: 1 Kuchen mit 28 cm Durchmesser Zutaten -  Teig - 200 g Weizenmehl (Type 550) - 1 Tl Soja- oder Kichererbsenmehl - 1 Tl Zimt - Prise Salz - 100 g Zucker - 1/­­2 Tl Natron - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Apfelmus - 120 ml pflanzliche Milch oder Wasser - 30 ml neutrales Öl - 600 g Zwetschgen (Pflaumen) - 1/­­2 Tl Essig (z.B. Apfelessig oder einen hellen Balsamico) - Joghurt-Mohn-Masse - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Mohnback (vegan, alternativ selber anrühren) - Streusel - 2 El Margarine (z.B. Alsan) - 2 El Mehl - 2 El Zucker - 1 Tl Zimt Zubereitung 1 Für den Teig: Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und gemeinsam mit den übrigen Zutaten in einer Küchenmaschine oder per Hand zu einem homogenen Teig vermischen. Die Konsistenz des Teigs soll zähflüssig sein, sodass er sich in der Springform gut verteilen lässt. 2 Für die Joghurt-Mohn-Masse: Joghurt und das Mohnback gut miteinander vermischen, sodass die Mohnmasse gleichmäßig im Joghurt verteil ist. 3 Für die Streusel: Alle Zutaten miteinander vermischen und mit der Hand oder einer Gabel verarbeiten, bis sich kleine Brösel gebildet haben. Falls die Brösel zu feucht oder trocken sein sollte, gegebenenfalls mit Zucker oder Margarine ausgleichen. 4 Den Backofen auf 170°C vorheizen und eine Springform mit einem Durchmesser von 28 cm einfetten. Den Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen und glatt streichen. Die Joghurt-Mohn-Masse darauf geben und vorsichtig verteilen. Die Pflaumen spülen, halbieren und entkernen. Die Hälften auf dem Kuchen platzieren und die Zimt-Streusel darauf verteilen. 5 Den Kuchen für ca. 60 Minuten ausbacken. Mit der Stäbchenprobe sicher gehen, dass der Teig gut durch ist. Anschließend etwas abkühlen lassen und dann erst aufschneiden. Notes Mit Puderzucker oder (veganer) Schlagsahne servieren. Ergibt einen Kuchen mit einem Durchmesser von 28 cm. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit ViO entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt appeared first on The Vegetarian Diaries.

Mach mit! – WeinEntdecker-Touren in Hamburg

5. September 2017 The Vegetarian Diaries 

Mach mit! – WeinEntdecker-Touren in Hamburg Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Weininsitut. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Du erkundest gerne die Stadt, bist neugierig, trinkst gerne Wein oder suchst nach einer guten Möglichkeit dich endlich einmal etwas intensiver mit dem Thema Wein &  Genuss auseinanderzusetzen?! Dann habe ich genau das Richtige für dich: Im Zuge der Aktion WeinEntdecker werden! finden auch in diesem Jahr die WeinEndecker-Touren statt. Während des Aktionszeitraums vom 8. bis 24. September werden in Hamburg zwei Touren angeboten: am 09. September in St. Pauli und am 23. September in Eimsbüttel. Gemeinsam mit Gleichgesinnten hast du bei diesen Touren die Möglichkeit spannende Weinhändler aus Hamburg kennenzulernen und dich dabei durch verschiedene Weine aus deutschen Anbaugebieten zu kosten. Gleichzeitig erkundest du gemeinsam mit einem Weinexperten die angesagtesten Viertel Hamburgs. Die WeinEntdecker-Touren 2017 Die WeinEntdecker-Touren laden nach der Premiere im vergangenen Jahr auch dieses Jahr wieder Interessierte in verschiedenen Großstädten zum Probieren und Genießen ein. Bei den durch erfahrene Weinexperten geführten Touren, werden drei verschiedene Weinhändler besucht. Vor Ort werden dann jeweils drei verschiedene, ausgewählte Weine aus deutschen Anbaugebieten gemeinsam verkostet. Dabei stehen die Inhaber der besuchten Läden gerne Rede und Antwort und teilen ihr Expertenwissen mit den Teilnehmern. Die Weine werden so ausgewählt, dass sie einen guten Überblick über die verschiedenen Anbaugebiete und Rebsorten in Deutschland geben und darüber hinaus interessante Hintergrundinformationen zu Produktion und Herstellung vermittelt werden. Wie diese Weine ausgewählt werden, wird dem jeweiligen Inhaber vor Ort überlassen. So kann es beispielsweise drei Weine der selben Rebsorte geben, drei verschiedene Anbaugebiete oder gar eine Blindverkostung, bei der du dich einfach überraschen lassen kannst! Die Touren finden mit maximal 20 Teilnehmern statt und ermöglichen so eine entspannte Atmosphäre, die zum gemeinsamen Austausch und Genießen einlädt. Jede Tour wird durch einen Experten begleitet, der dich zu den teilnehmenden Weinhändlern begleitet und mit seinem Expertenwissen für Fragen und Diskussionen jederzeit zur Verfügung steht. Für die beiden Touren in Hamburg wird dich der Weinsommelier Lucas Fordinal begleiten. Die Termine In den kommenden Wochen finden am Samstag den 09. und 23. September zwei ausgewählte WeinEntdecker-Touren in Hamburg statt. Am 09. September bieten drei Weinhändler aus St. Pauli bzw. der Neustadt eine exklusive Verkostung von insgesamt 9 ausgewählten Weinen aus deutschen Anbaugebieten. Am 23. September findet die WeinEntdecker-Tour in Eimsbüttel statt. Die Touren dauern 3 Stunden. Dabei verbringst du bei den jeweiligen Weinhändlern ca. 45 Minuten. Am 09. September geht es um 16 Uhr los, am 23. September um 15 Uhr. Die Weinhändler In diesem Jahr nehmen insgesamt sechs verschiedene Weinhändler aus Hamburg an den WeinEntdecker-Touren teil. Mit dabei sind Alles Elbe, FinoVino, die Weingaleristen, Mosel Wein, Weingutwein und Vin Aqua Vin. Vielleicht kennst du ja bereits einen der Händler oder standest, so wie ich, schon das ein oder andere Mal am Schaufenster. Es lohnt sich einfach mal reinzuschauen, „Hallo“ zu sagen, einen Wein zu probieren und zu kaufen. Nirgends hast du die Möglichkeit so einfach und kompetent Informationen und Wissen zu den verschiedenen Weinen, Rebsorten und Abfüllungen zu erhalten. Darüber hinaus besteht bei vielen Händlern die Möglichkeit ausgewählte Weine zu verkosten. Ich habe in den vergangenen Tagen einige der teilnehmenden Händler besucht und möchte dir vorab hier zwei kurz vorstellen. Mosel Wein Wie der Name vermuten lässt, dreht sich bei Michael Schmitt von ‚Mosel Wein‘ alles um Weine aus dem Anbaugebiet rund um die Mosel. Dass an der Mosel nicht nur Riesling angebaut wird, zeigt ‚Mosel Wein‘ mit einer großen Auswahl an Weißweinsorten aber auch Rotweinen, die aus der Region stammen. Michael Schmitt stammt selber von der Mosel und kennt die meisten Winzer bereits seit vielen Jahren und Jahrzehnten. Aktuell führt er Weine aus mehr als 20 Weingütern und vergrößert sein Sortiment stetig. Zur WeinEntdecker-Tour am 23. September bietet er einen Bacchus, einen Riesling sowie einen Winzersekt zur Verkostung an. Vin Aqua Vin Das Vin Aqua Vin ist spezialisiert auf deutsche Weine, wobei großer Wert auf einen ökologischen & nachhaltigen Anbau der Weine sowie ein ganzheitliches Konzept der Winzer gelegt wird. Ganz bewusst findest du hier nur eine begrenzte Auswahl an Winzern und Weinen. Treu nach dem Motto Qualität statt Quantität. Darüber hinaus bietet das Vin Aqua Vin eine Auswahl an Kaffee und Biersorten an und ist neben Weinhandlung gleichzeitig auch Kaffee. So kannst du tagsüber einen Kaffee genießen und gleichzeitig den passenden Wein für den Abend auswählen. So bist du dabei Lust bekommen bei einer der WeinEntdecker-Touren dabei zu sein?! Vielleicht fällt dir ja noch jemand ein, der unbedingt dabei sein sollte oder mit dem du gemeinsam einen Nachmittag lang in die Welt der deutschen Weine abtauchen möchtest. Gleichzeitig erkundest du eines der Szeneviertel von Hamburg auf ganz neue Art und Weise! Tickets oder auch Gutscheine zum Verschenken kannst du für beide Tage direkt hier buchen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Deutschen Weininstitut entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post Mach mit! – WeinEntdecker-Touren in Hamburg appeared first on The Vegetarian Diaries.

Burger mit Pfirsich-Salsa und glutenfreien Brötchen von EDEKA

24. Juni 2017 The Vegetarian Diaries 

Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit EDEKA. Durch dein Lesen, Kommentieren und Teilen des Artikels unterstützt du meine Arbeit. Vielen Dank dafür! Burger sind nun wahrlich nicht als Essen für den Sommer bekannt. Eigentlich aber komisch, denn nicht nur bieten die vielen frischen Obst- und Gemüsesorten eine große Vielfalt an Zubereitungsmöglichkeiten. Sie schmecken frisch geerntet auch einfach besser. Mit aromatischen Tomaten und Salat schmeckt gleich jeder Burger doppelt so gut. Dass man auch typisches Obst aus dem Sommer ganz fantastisch mit einem deftigen Burger verbinden kann, zeige ich dir im heutigen Rezept. Zusammen mit den neuen glutenfreien Broten und Brötchen von EDEKA sowie einer feurigen Pfirsich-Salsa holst du dir den Sommer auf den Teller. Glutenfreie Brote und Brötchen von EDEKA EDEKA bietet seit Neustem vier verschiedene glutenfreie Brot- und Brötchensorten an: Saatenbrot, Bio-Knusperbrot sowie Bäcker- und Weltmeisterbrötchen. Alle Produkte sind glutenfrei, vegan und ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Für die Burger habe ich die Bäckerbrötchen verwendet, die sich dafür hervorragend eignen aber natürlich auch süß zum Frühstück oder als schnelle Zwischenmahlzeit. Die glutenfreien Bäckerbrötchen sind auf Basis von Reismehl, Mais- und Tapiokastärke hergestellt und mit dem Vegan-Siegel/­Label des Vegetarierbundes ausgezeichnet. Die Brötchen werden im Ofen aufgebacken und im Viererpack angeboten. Darüber hinaus gibt es Weltmeisterbrötchen, die ebenfalls auf Reismehlbasis hergestellt werden und zusätzlich mit Leinsamen, Sesam, Mohn und Sonnenblumenkernen daherkommen. Die beiden Brotvarianten müssen im Vergleich zu den Brötchen nicht aufgebacken werden und können sofort verzehrt werden. In den Verpackungen befinden sich jeweils 4 Brötchen beziehungsweise zwischen 100 – 300 g Brot. Super für den unbeschwerten Genuss, um einfach mal etwas Neues zu probieren und eine glutenfreie Variante im Haus zu haben. sommerlicher Burger mit Pfirsich-Salsa Rezept drucken Ergibt: 4 Portionen Zutaten - Zwiebel - Tomate - SalatSenf - EDEKA glutenfreie Bäckerbrötchen - (vegane, glutenfreie) Burger-Patties nach VorliebePfirsich-Salsa - 2 Schalotten - 1 kleine Knoblauchzehe - 1 rote Chilischote - 2 Pfirsiche - Salz, Pfeffer Zubereitung 1 Für die Pfirsich-Salsa: Schalotte und Knoblauch abziehen und so wie die Chilischote klein schneiden. Die beiden Pfirsiche von der Haut befreien, entkernen und ebenfalls in kleine Stücke zuschneiden. In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen und Knoblauch, Zwiebel und Chili kurz anrösten. Anschließend den Pfirsich hinzugeben und für 2-3 Minuten erhitzen, sodass er weich geworden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen. 2 Die EDEKA glutenfreien Bäckerbrötchen nach Packungsanweisung im Ofen aufbacken. Mit Senf (oder anderen Soßen) bestreichen. Tomate, Zwiebel und Salat waschen und in dünne Ringe bzw. passende Größe für die Brötchen schneiden. 3 Wer Lust (und Zeit) hat, bereitet die (veganen, glutenfreien) Patty rechtzeitig zu. Alternativ gibt es mittlerweile auch im Handel eine entsprechend große Auswahl. Brötchen mit etwas Senf bestreichen und nach persönlicher Vorliebe belegen. Notes Die Menge an Salsa aus dem Rezept reicht für etwa 4 Burger und somit 2-4 Personen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit EDEKA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Ratatouille-Gratin

16. Juni 2017 The Vegetarian Diaries 

Ratatouille-Gratin Kennst du das: Du überlegst dir, was du kochen möchtest und landest schnell bei einem Gericht, dass super lecker ist, optisch aber meistens nicht wirklich Appetit macht?! Bestes Beispiel sind wahrscheinlich Eintöpfe und Wokgerichte mit Sojasoße. Dazu gehört für mich auch Ratatouille, dass gerade mit frischem Gemüse wahnsinnig lecker ist, aber immer ein wenig unter dem Eindruck leidet, dass die Zucchini und Aubergine in Tomatensoße ertränkt werden. Dass das auch anders geht, zeige ich dir heute mit diesem Ratatouille-Gratin. Mindestens genauso lecker, wie das „Original“ und gleichzeitig noch ein echter Hingucker auf dem Tisch. Clever Cooking Blog Parade Das Rezept für das Ratatouille-Gratin ist Teil der Clever Cooking Blogparade von Villeroy & Boch, bei der die neuen Clever Cooking Produkte im Mittelpunkt stehen. Die Kollektion bestehend aus verschiedenen Backformen, Servierplatten und passenden Accessoires überzeugt neben dem minimalistischen Design vor allem durch ihre Funktionalität. Ob bei der Auflaufform inklusive passendem Lasagneheber, der mitgebacken werden kann, den passenden Servierschalen oder den praktischen Silikondeckeln, mit denen Gerichte direkt in der entsprechenden Form abgedeckt und aufbewahrt werden können. Bei allen Produkten merkt man einfach, dass sich Gedanken um den Zweck und die Nutzung in der Küche gemacht wurde. Da macht das Kochen und Backen gleich doppelt Spaß. Darüber hinaus finde ich das sehr klare und reduzierte Design im Klassischen weiß überaus ansprechend und passend für jede Küche. Da sieht das auch Gratin gleich noch ein wenig schicker aus. Neben meinem Rezept haben fünf weitere Blogger bei der Blog-Parade teilgenommen und in den vergangenen Tagen bereits tolle Rezepte veröffentlicht. Schau doch gerne mal vorbei: Gemüse-Auflauf vom Kuchenbäcker Erdbeer-French-Toast-Auflauf von Zimtkeks & Apfeltarte Mac and Cheese von Moeys Kitchen Himbeer-Hefeschnecken von Maras Wunderland Baklava von Life is full of goodies Ratatouille-Gratin Rezept drucken Ergibt: 4 Portionen Zutaten - 1 grüne Zucchini - 1 gelbe Zucchini - 1 Aubergine - 2 rote Zwiebeln - 3 Kartoffeln - frischer ThymianTomatensoße - 800 g gehackte Tomaten (frisch oder aus der Dose) - 1 Zwiebel - 1 Knoblauchzehe - Zucker, Salz, PfefferOregano, Basilikum, Thymian Zubereitung 1 Für die Tomatensoße: Zwiebeln und Knoblauchzehe fein hacken und in einem Topf für ein paar Minuten andünsten. Anschließend die gehackten Tomaten zugeben und würzen. Für ca. 10 Minuten leise köcheln lassen und anschließend abschmecken. 2 Das Gemüse gründlich reinigen und in dünne Ringe hobeln. Beim Einkauf darauf achten, dass die Zucchini, Zwiebeln und Kartoffeln in etwa die gleiche Größe (Durchmesser) haben. Falls ihr keine kleinen Aubergine findet die Scheiben einfach halbieren oder vierteln. 3 Die Tomatensoße in eine Form, ich benutze eine runde Backform mit Deckel aus der Clever Cooking Serie von Villeroy & Boch mit einem Durchmesser von 24 cm, geben und gleichmäßig verteilen. Anschließend die Gemüsescheiben platzieren. Dabei außen beginnen und immer abwechselnd Zucchini, Kartoffeln, Zwiebel und Aubergine verwenden. Zum Schluss etwas Salz, Pfeffer und frischen Thymian über dem Gemüse verteilen. 4 Den Backofen in der Zwischenzeit auf 190°C vorheizen und sobald du fertig bist hineinstellen. Für etwa 40 Minuten ausbacken. Dabei gerne für die letzten 10 Minuten auf Oberhitze stellen, sodass das Gemüse angebräunt wird. Notes Ergibt eine Auflaufform mit 24 cm Durchmessern und reicht für 4 Portionen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Villeroy & Boch entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Kochwettkampf – Koch die Welt ein bisschen besser

17. Mai 2017 The Vegetarian Diaries 

Kochwettkampf – Koch die Welt ein bisschen besser Vor knapp vier Wochen habe ich gemeinsam mit Mia von „Kuechenchaotin“ und der WirtschaftsWerkstatt zum Kochwettkampf mit dem Thema „Koch die Welt ein bisschen besser“ aufgerufen. Aufgabe war es ein Gericht unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zuzubereiten beziehungsweise herauszustellen, was an diesem Gericht nachhaltig ist. Unter den Einsendungen wurden anschließend per Online-Voting insgesamt vier GewinnerInnen ermittelt, die am vergangenen Wochenende mit Begleitung nach Hamburg eingeladen wurden. In der Kochschule Vlet haben wir gemeinsam und gegeneinander gekocht, gebrutzelt, gelacht und vor allem sehr lecker gegessen. Was alles auf den Tellern gelandet ist und welches Team gewonnen hat, verrate ich euch in diesem Beitrag! Die Menüauswahl Nachdem wir uns alle ein wenig kennengelernt und die tolle Küche und Location bestaunt haben, wurde es langsam ernst. Die beiden Teams wurden eingeteilt, jeweils vier GewinnerInnen + Mia und ich, sodass zwei 5er-Teams gegeneinander antreten konnten: Das Team von Mia mit Felix, Josef (bei Instagram), Tomislaw und Christin (vom Blog Ofengeflüster) gegen das Team Ronja, Danielle, Yolanda (hat einen tollen Instagram-Account), Julia (auch ein toller Instagram-Account) und Arne. Stellte sich natürlich sofort die Frage, was wir denn eigentlich kochen? Im Vlet standen zwei große Tische mit Zutaten bereit. Schwerpunkt waren hier vor allem regionale und saisonale Lebensmittel. Mitten im Frühling also viel frisches Gemüse, ein paar Obstsorten sowie verschiedene „Basis-Zutaten“. Um den Nachhaltigkeitsaspekt noch weiter zu unterstreichen, wurde auf tierische Lebensmittel verzichtet, sodass alle Speisen des Tages vegan waren. Die beiden Teams hatten im Anschluss 20 Minuten Zeit, sich ein 3-Gänge-Menü mit den vorhandenen Lebensmitteln zu überlegen und zu Papier zu bringen. Die so niedergeschriebenen Gerichte und eingesetzten Lebensmittel sollten möglichst eingehalten werden, sonst drohte Punktabzug ;). Steht man auf einmal vor zwei riesigen Tischen mit Lebensmitteln und hat die freie Wahl, was gekocht werden soll, kann es ganz schnell schwierig werden. Zu Hause im Kühlschrank läuft es ja meistens anders: Hier verwendet man das, was weg muss beziehungsweise was noch da ist. Die 20 Minuten waren somit knapp bemessen aber wir haben uns gut zusammengerauft und uns ein einfaches, frühlingshaftes 3-Gänge-Menü überlegt, das seinen Schwerpunkt vor allem auf saisonales Obst und Gemüse legt. Vorspeise Mitte Mai, endlich Frühling in Hamburg. Wie kann man ein Menü besser beginnen, als mit frischem Spargel und den ersten Erdbeeren aus heimischem Anbau? Eben! So haben wir als Vorspeise einen Salat mit ofengeröstetem Spargel, verfeinert mit etwas Zitrone, Öl, Salz serviert. Dazu gab es Feldsalat, Gurken, Tomaten, Pinienkerne und ein einfaches Balsamico-Senf Dressing. Neben zwei Tellern für die Jury haben wir weitere sechs Teller serviert, die unser „gegnerisches Team“ um Mia essen durfte. Umgekehrt haben wir die Speisen des Teams von Mia gegessen, sodass wir unser eigenes Menü zwar abgeschmeckt aber nicht selber gegessen haben. Ein, wie ich finde, ziemlich guter Modus für einen unterhaltsamen Kochwettbewerb! Hauptspeise Nach einer kurzen Pause und dem gemeinsamen Essen der Vorspeise ging es für weitere 15 Minuten in die Küche, um die Hauptspeise fertigzustellen und zu servieren. Hier hatten wir im Vorgang wohl am längsten miteinander diskutiert und überlegt, was es geben soll. Eher etwas Ausgefallenes oder Bodenständiges? Geeinigt haben wir uns auf eine Happy Frühlings Bowl mit geröstetem Ofengemüse, Safran-Reis, frittierten Sellerie-Würfeln und einem Avocado-Dressing. Das hieß für uns vor allem viel Schnibbeln, Reis kochen, Gemüse im Ofen im Blick behalten, frittieren und nebenbei das Dressing zubereiten, während auch Vor- und Nachspeise schon vorbereitet werden sollten. Dabei haben wir wohl vergessen, den Safran rechtzeitig zum Reis zu geben, sodass es dann doch „nur“ ein normaler Reis geworden ist. Aber das hat dem Geschmack keinen großen Abbruch getan. Und schön anzusehen, war die Bowl in jedem Fall! Nachspeise Nach hektischen und anstrengenden knapp zwei Stunden wurde es mit den letzten Vorbereitungen für die Nachspeise deutlich entspannter. Das lag vielleicht auch an der bereits leicht eingesetzten Sättigung nach Vor- und Hauptspeise! Zum Nachtisch haben wir uns an einen Klassiker von Oma getraut: Ein Rhabarber-Erdbeer-Blechkuchen mit Streuseln. Dazu haben wir den Rhabarber mit etwas Zucker(sirup) eingekocht und mit den Erdbeeren auf einem einfachen Blechkuchenteig verteilt. On Top ein paar Streusel und ab in den Ofen. Dazu gab es aufgeschlagene Sahne, geröstete Mandeln und ein Obstspiegel aus Erdbeeren und Rhabarber. Der Kuchen ist so unfassbar lecker geworden, dass unser Team hier eine Ausnahme machen musste und auch selber ein, zwei, viele (große) Stücke essen musste! Das Menü von Mia und ihrem Team Gegessen haben wir unser eigenes Menü nicht (mit Ausnahme des Nachtischs aber *pssst* ;)), stattdessen wurden wir quasi von Mia und ihrem Team bekocht. So gab es als Vorspeise ein Salat mit Avocado, Kartoffelsalat und frischem Feldsalat. Als Hauptspeise wurden Möhrenpommes mit Blumenkohltalern auf einer Tomaten-Salsa serviert und als Abschluss gab es Schokoladen-Avocado-Brownies mit Sahne und einer Rhabarber-Soße. Alles sehr lecker und vor allem ansprechend angerichtet und serviert!   Die GewinnerInnen Ich hätte mich nicht entscheiden können, welches Menü „besser“ war aber die Jury musste eine Entscheidung treffen. Dabei wurden die Gerichte nach insgesamt fünf Kriterien bewertet: Geschmack, Aussehen, Innovation, Nachhaltigkeit und ob das Gericht auch dem auf der Karte vorgestellten Gericht entsprach. Gaaanz knapp haben wir dabei die Nase vorne gehabt, sodass sich Ronja, Danielle, Yolanda und Julia über einen zusätzlichen Gewinn freuen durfte. Denn gewonnen haben wir an dem Tag sowieso schon alle. Ein toller Vormittag in Hamburg, leckeres Essen, nette Menschen und die Erfahrung, dass nachhaltiges Essen abwechslungsreich, bunt, kreativ und vor allem lecker sein kann! Was hat die WirtschaftsWerkstatt mit Food zu tun? An dieser Stelle fragst du dich vielleicht, was die WirtschaftsWerkstatt mit dem Thema Nachhaltigkeit und Essen zu tun hat? Die ,,WirtschaftsWerkstatt ist eine Bildungsinitiative der SCHUFA Holding und richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die sich aus eigenem Interesse oder im Rahmen des Schulunterrichts über Wirtschafts- und Finanzthemen informieren wollen. Dabei stehen die Sensibilisierung für das eigene finanzielle Handeln und der verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Daten im Mittelpunkt. Ausgaben für Lebensmittel, Essen gehen und so weiter sind im monatlichen Budget ein wichtiger Posten und können schnell viele Hundert Euro im Monat betragen. Klar, dass man schnell geneigt ist auf möglichst günstige (Fertig-)Produkte zurückzugreifen. Dabei muss frisch, lecker und nachhaltig kochen nicht immer teuer bedeuten. Der Kochwettkampf hat dies eindrucksvoll gezeigt und allen TeilnehmerInnen viele Anregungen für das alltägliche Genießen mitgegeben. An dieser Stelle vielen Dank an alle TeilnehmerInnen, die Vlet Kochschule, speziell an Lars und Tobi, an die WirtschaftsWerkstatt und natürlich Mia für den tollen Tag. Auf bald einmal! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der WirtschaftsWerkstatt und der Schufa Holding GmbH entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

24 Stunden in Leipzig – #simplysaxony

1. Mai 2017 The Vegetarian Diaries 

Du fragst dich, was man innerhalb von 24 Stunden alles in Leipzig erleben, essen & trinken und sehen kann?! Du wärst überrascht, wie vielfältig, bunt und abwechslungsreich die Stadt ist. Von historischen Plätzen und Gebäuden über moderne Architektur, bis hin zu den alternativen und angesagtesten Spots der Stadt, hat Leipzig so ziemlich alles zu bieten. Im Rahmen der Kampagne #sogehtsächsisch bzw. #simplysaxony hatte ich das große Vergnügen gemeinsam mit Liv von Thank you for eating, Kerstin von my cooking love affair, Anja von schönes + leben, Astrid von Arthurs Tochter kocht und Niamh von Eat like a girl ein Wochenende in Leipzig zu verbringen. Was ich in  24 Stunden in Leipzig erlebt habe, möchte ich euch in diesem Beitrag zeigen. Die Leipziger Innenstadt Falls das Wetter mitspielen sollte und du gerne Fahrrad fährst, nutze die Chance und leiht dir ein Rad aus und erkunde die Stadt auf zwei Rädern. Nach einem kurzen Abstecher zur Thomas-Kirche haben wir eine kleine Runde durch die wundervolle Leipziger Innenstadt gedreht. Vorbei am Coffe Baum, Europas zweitältestem Kaffeehaus, über den Leipziger Marktplatz Platz und dem alten Rathaus, durch die Mädler-Passage mit dem berühmten Auerbachs Keller, der Goethe zu seinem Stück Faust inspiriert hat, bis hin zum neuen Rathaus; übrigens eines der größten Rathausbauten der Welt mit über 600 Räumen. Innerhalb von wenigen Metern kannst du hier jede Menge historische und geschichtsträchtige Orte durchschreiten und stehst mit dem nächsten Schritt mitten in der Moderne, so wie die gegenüber dem neuen Rathaus gelegene Katholische Propstei St. Trinitatis. alternative Südvorstadt Anschließend haben wir uns auf unsere Räder geschwungen und sind entlang der Karl-Liebknecht-Straße Richtung Südvorstadt gefahren. In diesem Teil Leipzigs findet ihr viele kleine Restaurants, Bars, Läden, kreative Gastro-Konzepte und Hinterhöfe in denen kleine Märkte stattfinden oder das bekannte Kulturdenkmal ‚Löffelfamilie‘. Durch eine SMS oder einen Anruf könnt ihr die 12 x 7 Meter große Leuchtreklame zum Leuchten bringen und euch gleichzeitig am Erhalt und Wartung beteiligen. Direkt nebenan fand im Innenhof des alten Fabrik- und Gewerbehofs die Feinkost Beben Marktzeit statt. Dies ist ein offener Markt mit Künstlern, Kleinhandwerkern, Streetfood und Getränken. Abends gibt es darüber hinaus Livemusik, DJs und den ein oder anderen Drink. Bayrischer Bahnhof und Street Food Market Im Anschluss ging es weiter Richtung Altes Messegelände vorbei am Bayrischen Bahnhof. Ein Bayrischer Bahnhof mitten in Leipzig?! Im 19. Jahrhundert gab es in Leipzig und vielen anderen Städten eine Vielzahl von Bahnhöfen und Stecken, die Städte miteinander verbanden. Je nach Lage dieser Städte wurden die betreibenden Eisenbahngesellschaften benannt. In diesem Falle verlief die Bahnverbindung von Leipzig nach Hof in Bayern und wurde von der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn-Compagnie betrieben; daher der Name Bayrischer Bahnhof mitten in Leipzig. Heute befindet sich an dieser Stelle ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit vielen S-Bahnen und Busverbindungen. Die damaligen Bahnhofsgebäude werden heute als Eventlocations und der Gose-Brauerei genutzt. Anschließend hatten wir uns unsere Mittagspause bereits mehr als verdient. Auf dem alten Messegelände in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals fand passenderweise an diesem Wochenende eines der größten Food-Truck-Festivals Deutschlands statt. Über 80 Food-Trucks aus ganz Deutschland waren zu Gast in Leipzig und luden zum Schlemmen und Genießen ein. Sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen, was es überhaupt alles zu essen gibt und dann zu entscheiden, WAS man wirklich isst, war gar nicht so einfach. Ich hatte mir bereits im Vorhinein vorgenommen Dinge zu probieren, die es so in Hamburg oder in Food-Trucks, die ich bereits kenne, nicht gibt. Das hat sich in jedem Fall ausgezahlt. Neben fantastischen Avodcado-Chili-Fries mit einem BBQ-Dip vom Veggiemobil, gab es zweierlei vegane Tacos und frisch gezapftes Craftbier von Weiße Elster Biere. Mein persönliches Highlight war aber das vegane Handbrot bzw. die veganen Handröllchen. Frisch gebackenes Brot aus dem Ofen, gefüllt mit Gemüse und dazu ein veganer „Quarkdip“. Direkt aus dem Ofen in die Hand. Schade, dass ich nach drei Stück schon satt war. Der Leipziger Ratskeller Klar, dass die Kalorien wieder verbrannt werden mussten. So ging es anschließend der Straße vom 18. September folgend, radelnd Richtung neues Rathaus. Das Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Gebäude beherbergt traditionell den Ratskeller, der seit 1999 wieder als Restaurant, Brauerei und Event-Location betrieben wird. Highlight ist das seit diesem März im Haus gebraute Ratskellerbier. Neben einem hellen, schwarzen und Weizenbier gibt es eine saisonale Sorte, die regelmäßig wechselt und sich im Geschmack und Aroma deutlich von den anderen drei Sorten abhebt. Darüber hinaus bietet der Ratskeller eine große Auswahl an Weinen und Speisen an. Dabei wird bewusst auf eine Mischung aus traditioneller und moderner Küche wert gelegt, sowie die Verwendung von saisonalen und regionalen Lebensmitteln. Nach einer Bierverkostung und Rundgang durch die verschiedenen Räumlichkeiten (mein persönliches Highlight der Ratskeller Club) ging es mit den Fahrrädern am späten Nachmittag wieder zurück Richtung Innenstadt und Hotel. Höchste Zeit also für einen Kaffee und etwas Süßes. Direkt neben der bekannten Thomaskirche gelegen, befindet sich Tonis Eisladen. Dort gibt es neben einer Auswahl an veganen Sorbets und Eissorten auch veganen Kuchen und andere Süßspeisen. Wir haben ein wenig die Sonne genossen und uns eine Kugel Chunky Monkey schmecken lassen. Hotel INNSIDE und Panorama über Leipzig Zum abendlichen Programm und auch zur Übernachtung sind wir im Hotel INNSIDE Leipzig zusammengekommen. Ebenfalls direkt neben der Thomaskirche gelegen, bildet das Hotel einen super Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden. In die Innenstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten ist es nicht mal ein Steinwurf. Das Hotel wurde erst im September 2016 eröffnet und präsentiert sich als modernes Vier-Sterne-Superior Haus mit so ziemlich allen Annehmlichkeiten, die man sich wünschen kann. Im Hotel gelegen, befindet sich das SYNDEO Restaurant, das ganztägig, nicht nur als Gast des Hotels besucht werden kann. Das SYNDEO bietet neben einem wechselnden Business-Lunch, abends Essen ? la carte mit wechselnden saisonalen Gerichten an. Klar, dass man als Food-Blogger gerne einen Blick hinter die Kulissen wirft. Netterweise durften wir uns sehr ausgiebig in der Küche umschauen, uns mit den Köchen vor Ort austauschen und unser Abendessen quasi selbst anrichten. Neben dem Essen war die Dachterrasse inklusive Sonnenuntergang natürlich ein absoluter Hingucker! Oh, und habe ich schon erwähnt, dass es in der Hotel-Lobby eine Süßigkeiten-Ecke zur Selbstbedienung inklusive Popcorn gibt?! Brunch im Fela Am nächsten Morgen hieß es zwar schon wieder packen und langsam Abschied von Leipzig nehmen aber natürlich nicht, ohne sich vorher noch einmal den Bauch ordentlich vollzuschlagen! Gemeinsam sind wir zum Brunch ins Fela gefahren und haben uns dort noch mal kulinarisch verwöhnen lassen. Neben den klassischen Brunch-Gerichten wie Brot, Brötchen Croissants, Müsli, einigen warmen Speisen, konnte das Fela vor allem mit einer großen und sehr abwechslungsreichen Auswahl an Salaten punkten. An dieser Stelle vielen Dank an Liv, Kersten, Astrid, Anja, Niamh und Manu, dem INNSIDE Hotel sowie allen anderen Gastgebern für dieses tolle Wochenende in Leipzig! Ich komme in jedem Fall wieder! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Kampagne ,,So geht sächsisch entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Meine 5 leckersten Spargel-Rezepte

18. April 2017 The Vegetarian Diaries 

Meine 5 leckersten Spargel-Rezepte Die Spargel-Saison ist kurz und beginnt, sobald die Spargeltriebe im Frühjahr den Boden sichtbar durchbrochen haben. Je nach Witterungsbedingungen wird der erste Spargel aus Deutschland typischerweise ab Anfang bis Mitte April angeboten. Die Saison dauert maximal bis zum 24. Juni, dem Johannistag, um den Pflanzen ausreichend Regenerationszeit zu ermöglichen. Finded der Erntebeginn sehr früh statt, wird dieser Termin auch ein wenig nach vorne verschoben. Da die Zeit, in dem es ein regionales Angebot an Spargel gibt, nur kurz ist, zeige ich dir hier meine fünf liebsten veganen Spargel-Rezepte. Durch einen Klick auf das Bild oder den passenden Link im Text gelangst du direkt zum entsprechenden Rezept und kannst sofort loslegen. Lasst es dir schmecken und verrate mir in den Kommentaren doch gerne dein liebstes Spargel-Gericht. vegane Sauce hollandaise mit Spargel und Kartoffeln DER Klassiker, wenn es um Spargelrezepte geht: Spargel mit Sauce hollandaise – auch in einer rein pflanzlichen Variante super lecker und einfach zubereitet. vegane Quiche mit grünem Spargel Quiches sind eine tolle Möglichkeit saisonal zu kochen und dabei immer wieder etwas Neues auszuprobieren. So, wie bei dieser veganen Quiche mit grünem Spargel und Tomaten. Frühlings-Pizza mit grünem Spargel Spargel lässt sich natürlich nicht nur ganz klassisch als Beilage zu Kartoffeln & Co zubereiten, sondern passt beispielsweise auch ganz hervorragend auf einer Pizza. In dieser Variante auf einer veganen Pizza mit Sauce hollandaise als Grundlage und frischem Gemüse als Topping. grün-weiße Spargelstreifen in einer Sahnesoße Spargel und Pasta!? Passt überraschenderweise ganz hervorragend zusammen und ist auch noch schnell zubereitet. Frühlings-Bowl Die einfachsten Dinge sind oft die besten. So findest du in dieser gesunden Frühlingsbowl jede Menge frisches Gemüse, angemacht mit einem schnellen Dressing. Viel Spaß beim Nachkochen und Schmecken lassen! Wie isst du denn deinen Spargel am liebsten und welches Rezept darf in der Spargelsaison bei dir auf keinen Fall fehlen?

Ist Gin-Tonic vegan?

5. April 2017 The Vegetarian Diaries 

Ist Gin-Tonic vegan? Gin-Tonics gehören seit einigen Jahren zu den beliebtesten Longdrinks überhaupt. Darüber hinaus kommt sowohl Gin als auch Tonic in vielen weiteren Longdrinks und Cocktails zum Einsatz. In diesem Beitrag beantworte ich dir die Frage, ob ein Gin-Tonic vegan ist. Etwas präziser also, ob Gin vegan ist und ob Tonic vegan ist. Für weitere Beiträge, die sich mit der Frage beschäftigen, ob bestimmte Lebensmittel aus rein pflanzlichen Bestandteilen bestehen oder doch tierische beinhalten, schau gerne in der Rubrik „Food Science“ vorbei. Dort findest du unter anderem die Antwort auf die Frage, ob Bier vegan ist oder ob Wein vegan ist. Wie wird Tonic hergestellt und welche Zutaten werden verwendet? Tonic ist ein chininhaltiges Erfrischungsgetränk, dass mit Kohlensäure versetzt wird und zu den Bitterlimonaden zählt. Chinin wird aus der Rinde von Bäumen gewonnen, die vor allem in Anbaugebieten in Indonesien, Malaysia und der Demokratischen Republik Kongo zu finden sind. Das enthaltene Chinin ist für den bitteren Geschmack verantwortlich. In vielen Tonic-Sorten findet sich neben Chinin, Kohlensäure auch Zucker oder andere Süßungsmittel wie Agavendicksaft. Darüber hinaus gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen, die beispielsweise mit weiteren Kräutern und Gewürzen hergestellt und abgefüllt werden. In der Regel sind alle enthaltenen Zutaten wie Kräuter, Chinin, Süßstoffe vegan. Wie bei vielen anderen Getränken wie Fruchtsäften, Weinen oder Bieren stellt sich die Frage nach der Filterung bzw. Klärung. Hier müsstest du im Zweifelsfall beim Hersteller selber nachfragen, ob eine Filterung durchgeführt wird und falls ja, mit welchen Hilfsmitteln. Da die meisten Tonics im Endeffekt aber ein bittersüßes Wasser sind, sollte dies die Ausnahme sein. Wie wird Gin hergestellt und welche Zutaten werden verwendet? Gin wird aus verschiedenen stärkehaltigen Ausgangsstoffen wie beispielsweise Getreide oder Melasse gebrannt. Seinen charakteristischen Geschmack erhält er durch die Aromatisierung mit Gewürzen, vor allem Wacholderbeeren und Koriander. Je nach Hersteller werden auch viele weitere Kräuter und Gewürze eingesetzt. Die unzähligen Gin-Sorten unterscheiden sich nach verschiedensten Kriterien, die zum Beispiel beim London Gin oder Dry Gin gesetzlich festgelegt sind. Bei der Herstellung von Gin kommen neben den stärkehaltigen Ausgangsstoffen vor allem Kräuter, Gewürze, Zucker,  (natürliche) Aromen und Farbstoffe zum Einsatz. Im Einzelfall können natürlich auch andere Zutaten verwendet werden, die gegebenenfalls nicht vegan sind. Beispielsweise gibt es Gin-Sorten, die mit Honig gesüßt sind und damit nicht mehr vegan sind (Warum Honig nicht vegan ist, habe ich hier erklärt). Außerdem gibt es auch wirklich geschmacklose Gin-Sorten, bei denen beispielsweise Ameisen destilliert werden, siehe hier. Hier gilt ebenfalls im Zweifel einen Blick auf die enthalten Zutaten bzw. Zusätze zu haben und gegebenenfalls nachzufragen. Auch beim Gin stellt sich abschließend die Frage nach der Klärung bzw. Filtrierung des Alkohols. Viele Hersteller kühlen ihre Alkohole sehr stark ab und filtern sie anschließend mit Hilfe von Papier-Eiweißfiltern. Diese Filter sollen dafür sorgen, dass leicht flüchtige Stoffe aus dem Alkohol zu binden und eine „klaren“ Alkohol abzufüllen. Gin-Sorten, die so abgefüllt werden, sind unter Umständen nicht mehr vegan (und auch nicht vegetarisch). Gibt es Hersteller, die ihren Gin oder Tonic als vegan kennzeichnen? Die Kennzeichnung, ob ein Gin oder Tonic vegan ist, ist nicht vorgeschrieben, sodass eine Angabe freiwillig geschieht. Mittlerweile gibt es einige Hersteller, die ihre Produkte entsprechend kennzeichnen. Falls du nicht sicher bist, ob ein Produkt mit rein pflanzlichen Zutaten und Inhaltsstoffen hergestellt wird, frage im Zweifelsfall beim Hersteller nach. Eine gute Datenbank für alkoholische Getränke findet ihr beispielsweise bei Barnivore. Dort kannst du nach der entsprechenden Marke suchen und erfährst, ob die Produkte ausschließlich mit rein pflanzlichen Zutaten produziert und abgefüllt werden. Eine kleine aktuelle Auswahl veganer Gin und Tonics findest du hier: Gin Feel! Munich Dry Gin Bio (unfiltriert) The Duke Hendrick’s Gin (auf Nachfrage) Tonic Schweppes Indian Tonic Water (auf Nachfrage) Thomas Henry Tonic Water (auf Nachfrage)

Meine 5 leckersten Bärlauch-Rezepte

8. März 2017 The Vegetarian Diaries 

Die Bärlauch-Saison ist kurz und dauert in der Regel nur von Anfang /­­ Mitte März bis Mai. Also leider nicht allzu viel Zeit das leckere Wildgemüse zuzubereiten. Umso besser also, wenn du dir nicht lange mit der Suche nach veganen Bärlauch-Rezepten aufhalten musst. Aus diesem Grund habe ich in diesem Beitrag meine fünf besten und leckersten Bärlauch-Rezepte zusammengestellt. Durch einen Klick auf das Bild oder den passenden Link im Text gelangst du direkt zum entsprechenden Rezept und kannst sofort loslegen. Lasst es dir schmecken und verratet mir in den Kommentaren doch gerne dein liebstes Bärlauch Gericht. grünes Spargel-Bärlauch-Kohlrabi Risotto Einer der absoluten Klassiker in meiner Küche. So gibt es dieses grüne Risotto mindestens einmal in der Bärlauch-Saison. Die Zeit, in der es frischen Bärlauch UND grünen Spargel gibt, ist leider nur klein. Also schnell zum Rezept. veganes Sandwich mit Bärlauch, Avocado und Räuchertofu Neben Pesto oder Butter eignet sich Bärlauch auch hervorragend, um damit eine vegane Mayonnaise zuzubereiten. So lässt sich der Bärlauch nicht nur etwas länger haltbar machen, sondern vor allem auf dieses fantastische Sandwich mit Räuchertofu und Avocado packen. vegane Bärlauch-Quiche mit Cocktailtomaten Diese Quiche ist nicht nur eines meiner Lieblingsrezepte mit Bärlauch, sondern wirklich ein absoluter Favorit unter den vielen Rezepten hier auf dem Blog. Schaut super aus, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt einfach klasse. Wenn du schon immer mal eine vegane Quiche zubereiten wolltest, starte mit dieser! Spaghetti in einer Bärlauch-Tomatensoße Wenn es richtig schnell gehen soll und du gleichzeitig Lust auf Pasta hast, dann probier doch mal diese Tomatensoße mit frischem Bärlauch und SpaghettiBärlauch-Rucola-Pesto mit Nudeln Klar, dass der Klassiker unter den Bärlauch-Rezepten hier in veganer Variante nicht fehlen darf: veganes Bärlauch-Pesto. In diesem Rezept gemeinsam mit Rucola, Cashewkernen und Walnüssen zubereitet.

schnelle, gesunde Bowl mit Pistazien

23. Februar 2017 The Vegetarian Diaries 

schnelle, gesunde Bowl mit Pistazien So langsam wird es draußen wieder ein wenig milder und der Frühling lässt hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten! Mit dieser farbenfrohen, gesunden Bowl, vollgepackt mit frischem Gemüse stimmen wir uns dann gleich noch ein bisschen mehr auf die schönste Zeit des Jahres ein! Das Besondere an der Bowl sind neben den gerösteten Möhren und dem roten Reis vor allem die amerikanischen Pistazien. Sie eignen sich nicht nur ganz hervorragend als Topping, sondern lassen sich auch super zu einem Dressing verarbeiten. Dazu einfach einige geschälte Pistazien mit etwas Öl und Weißweinessig pürieren. Zum Binden und für eine angenehme Cremigkeit des Dressings habe ich eine halbe Avocado hinzugeben. Das schmeckt, ist gesund und eine tolle Alternative zu Sahne, Cr?me fraîche und Co. Passenderweise ist der 26. Februar der Welt-Pistazien-Tag. Ein Tag, der ganz im Zeichen der kleinen, grünen Nüsse steht. Neben vielen wichtigen Vitaminen und Nährstoffe sind sie im Vergleich zu anderen Nüssen kalorienarm und enthalten einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Und als ob das noch nicht genug ist, schmecken sie ganz hervorragend und machen auch optisch etwas her, oder findet ihr nicht? Falls ihr noch unsicher sein solltet, ob ihr die Bowl einmal ausprobieren solltet!? Unbedingt, denn das Rezept ist: schnell gesund farbenfroh eiweißreich glutenfrei & LECKER! Und jetzt flott auf dem Markt vorbeischauen, frisches Gemüse einkaufen, amerikanische Pistazien besorgen und loslegen! schnelle, gesunde Bowl mit Pistazien Rezept drucken Ergibt: 2 Portionen Zutaten - 100 g roter Reis - 4-6 Möhren - 1/­2 Brokkoli - 1/­4 Blumenkohl - 1 Avocado - 1 rote (Spitz-)Paprika - 100 g Kichererbsen (abgekocht und abgetropft) - handvoll Cocktailtomaten - 1 Frühlingszwiebel - PistazienPistazien-Dressing - 50 g geschälte Pistazien - 3-4 El neutrales Öl - 1/­2 Avocado - 1 El Apfelessig /­ Weißweinessig - Salz, Pfeffer, Prise Zucker Zubereitung 1 Die Möhren waschen und von den Enden befreien. Schräg in dünne Scheiben schneiden, mit etwas Öl bestreichen und bei 180°C für etwa 10 Minuten backen. Die Möhren sollen gut Farbe angenommen haben. 2 In der Zwischenzeit den roten Reis abkochen. Blumenkohl und Brokkoli in kleine Röschen teilen, gründlich waschen und kurz blanchieren. Mit kaltem Wasser abschrecken. Das restliche Gemüse waschen und in mundgerechte Stücke zuschneiden. 3 Für das Dressing alle Zutaten mit einem Pürierstab mixen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Je nach Größe der Avocado die Konsistenz mit etwas mehr oder weniger Öl anpassen. Notes Alle Zutaten in zwei großen Schüsseln anrichten und mit dem Dressing sowie Pistazien servieren. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit den ‚American Pistachio Growers‘ und lisa.de entstanden. Auf das Rezept oder die Berichterstattung wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Warum fällt das Toast immer auf die Marmeladenseite?

9. Februar 2017 The Vegetarian Diaries 

Ihr kennt das bestimmt alle: Es muss morgens mal wieder schnell gehen, der Kaffee ist gerade fertig und genau dann stößt man gegen den Teller, sodass das Marmeladenbrot ins Rutschen kommt und auf den Boden fällt. Und natürlich landet es auf der Marmeladenseite und an ein Weiteressen ist nicht zu denken! Aber warum fällt das Toast immer auf die Marmeladenseite und stimmt das überhaupt? Warum landet das Toast auf der Marmeladenseite? Entscheidend für die Beantwortung der Frage, ob das Toast immer auf der Marmeladenseite landet, sind vor allem zwei Dinge: Zum einen die Tatsache, dass das Toast in der Regel vorher auf einem Tisch oder Teller liegt und aus einer bestimmten Höhe fällt. Zum anderen, dass es nicht einfach nur nach unten fällt, sondern vorher noch einen Stoß bekommen hat oder zum Beispiel vom Teller rutscht. Sobald das Toast über die Tischkante ragt, neigt sich die Vorderseite des Toast nach unten und das Toast beginnt sich zu drehen. Wie weit sich das Toast nun drehen kann, hängt vor allem von der Fallhöhe ab. Bei einer typischen Tischhöhe von etwa 75 cm führt die Fallhöhe und daraus resultierende Rotation des Toast gerade dazu, dass es auf der Marmeladenseite landet. Erst wenn man das Toast aus deutlich größerer Höhe fallen lässt (ab ca. 1,25 m) reicht die Fallzeit, sodass das Toast nicht mehr auf der Marmeladenseite landet und sich genau einmal vollständig gedreht hat. Da die Tischhöhe jedoch fast überall zwischen 60-80 cm beträgt, landet das Toast so (fast) immer auf der vermeidlich falschen Seite. Dabei ist es egal, ob das Toast mit Butter oder Marmelade geschmiert ist. Lediglich die Größe des Toast hat noch einen nennenswerten Einfluss auf die Rotation. Verwendet man statt dem Toast zum Beispiel ein deutlich kleineres Gebäck wie Zwieback, stellt man fest, dass sich dieses schneller dreht und so bei einer typischen Fallhöhe des Tischs bereits eine volle Rotation schafft und auf der richtigen Seite landet. Wer also sicher gehen möchte, dass das Toast nicht auf der Marmeladenseite landet, sollte entweder gut aufpassen oder an einem Stehtisch frühstücken. Ihr möchtet weitere interessante Beiträge rund um das Thema Food Science lesen?! Dann schaut doch einfach in meiner Rubrik „Gewußt?“ vorbei. Dort findet ihr eine Vielzahl weiterer Beiträge zum Thema!

Grüne Smoothie Bowl mit Früchten

26. Januar 2017 The Vegetarian Diaries 

Ob das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, wird in den vergangenen Jahren immer wieder intensiv diskutiert. Gerade mit dem Hintergrund, dass statt einem Frühstück zu Hause, häufig auf dem Weg zur Arbeit der Besuch beim Bäcker genutzt wird, wäre ein Frühstück zu Hause in vielen Fällen kostengünstiger und vor allem gesünder. Wie und vor allem was gefrühstückt wird, unterscheidet sich nicht nur von Land zu Land enorm, sondern vor allem auch von Person zu Person. Hier ein schwarzer Kaffee und ein Brot, dort Müsli oder Speck, Eier und Toast.  Besonders kreativ oder abwechslungsreich war mein Frühstück in den vergangenen Jahren leider nicht. Auch wenn ich am Abend vorher noch hoch motiviert war, mir am kommenden Morgen mehr Zeit für das Frühstücken nehmen zu wollen, war das spätestens nach dem zweiten ‚Snoozen‘ vergessen. Dieses Jahr habe ich noch mal einen neuen Anlauf genommen und versuche mehr und vor allem gesündere Frühstücksvarianten auf den Teller bzw. in die Schüssel zu bringen. So gibt es mittlerweile regelmäßig grüne Smoothies und was liegt da näher, als diesen am Morgen nicht zu trinken, sondern als Bowl zu essen!? Dazu einfach den grünen Smoothie zubereiten und anschließend mit 1-2 gefrorenen und klein geschnittenen Bananen im Hochleistungsmixer zubereiten, sodass eine cremige, dickflüssige Masse entsteht. Als Topping könnt ihr eure liebsten Obstsorten, Superfoods, Nüsse und und und verwenden. Schnell, lecker, gesund und vor allem super einfach! Was gibt es denn bei euch zum Frühstück im Moment? Grüne Smoothie Bowl mit Früchten und Acai Rezept drucken Ergibt: 1 Bowl Zutaten - Smoothie - euer liebster grüner Smoothie (selbstgemacht oder gekauft. Ich mag die Berioo-Drinks ganz gerne) - 2 gefrorene Bananen (vorher geschält und in kleine Stücke geschnitten) - optional grünes Gemüse wie Spinat, Grünkohl usw. - Topping - Chiasamen - Goji Beeren - HeidelbeerenBanane - gefrorene Himbeeren, Johannisbeeren - Kokosraspel Zubereitung 1 Bananen von der Schale befreien, grob in Stücke teilen und mindestens einen Tag vorher einfrieren. 2 Für die Zubereitung euren grünen Smoothie mit den gefrorenen Bananenstückchen und optional frischem Gemüse in einen Hochleistungsmixer geben und auf höchster Stufe für 30 Sekunden mixen. Danach sollte sich eine homogene, leicht dickflüssige Masse gebildet haben. 3 In eine Schüssel umfüllen und nach Vorliebe mit Toppings wie Heidelbeeren, verschiedensten Superfoods wie Chia-Samen oder Goji Beeren schmecken lassen!

vegane Schokoladen-Erdnussbutter Tartelettes mit Oreo-Kruste

12. Januar 2017 The Vegetarian Diaries 

vegane Schokoladen-Erdnussbutter Tartelettes mit Oreo-Kruste Falls ihr gerade mit euren Neujahrsvorsätzen kämpfen solltet, dann lest vielleicht gar nicht erst weiter. Falls ihr aber so richtig Lust auf etwas Süßes, Schokoladiges, Salziges quasi eine Kalorienbombe habt, dann habe ich genau das Richtige für euch: Schokoladen-Erndussbutter Tartelettes mit einer Kruste aus Oreo-Keksen. Viel mehr Kalorien kann man auf einem Durchmesser von 10 cm wohl fast nicht unterbringen. Schmeckt dafür aber umso besser und ist genau das Richtige, wenn man gerne mit der Familie, Freunden oder den Arbeitskollegen teilt. Ein halbes Tartelettes reicht in den meisten Fällen schon aus, um genug zu haben! Die Kruste ist aus Oreo-Keksen gemacht und im Handumdrehen fertig. Alternativ könnt ihr natürlich auch mit anderen Kekssorten arbeiten. Die Kruste kann kurz im Ofen vorgebacken werden, dann wird sie etwas härter und knuspriger. Aber auch ohne das zusätzliche Vorbacken klappt das Ganze ohne Probleme. Die Erdnussbutter-Füllung und der Schokoladenüberzug werden anschließend dazu gegeben und im Tiefkühlfach ausgekühlt, fertig. Besonders einfach lassen sich kleine Mini-Tartelettes-Formen verwenden. Alternativ könnt ihr aber auch auf Muffin-Förmchen oder etwas Vergleichbares zurückgreifen. Umso steifer und fester eure Unterlage bzw. Form ist, umso einfacher lässt sich die Oreo-Kruste, Füllung und Topping verteilen. Das werden mit Sicherheit nicht die letzten Mini-Tartelettes gewesen sein, die es hier gegeben hat! vegane Schokoladen-Erdnussbutter Tartelettes Rezept drucken Ergibt: 8 Tartelettes Zutaten - Oreo-Kruste - 16 Oreo-Kekse (mit der Füllung) - 3 El Margarine (z.B. Alsan) - Füllung - 125 g gesalzene Erdnussbutter (creamy) - 4 El Margarine - 2 Tl Vanille oder Mandelextrakt - 240 g Puderzucker - 4-5 El Mandelmilch - Ganache - 80 ml Mandelmilch - 175 g Zartbitter Schokoladen-Drops - 2 El Kokosöl Zubereitung 1 Für die Oreo-Kruste die Kekse in einem Mixer oder Food-Processor fein pürieren. Alternativ mit einem Messer hacken, bis die Keksstücke sehr klein geworden sind. Die Füllung der Oreo-Kekse könnt ihr dabei mit verwenden, diese hilft, die Masse im Anschluss zusammenzuhalten. Oreo-Stückchen mit der geschmolzenen Margarine vermischen und in 8 kleine Tartelettes-Förmchen (Durchmesser etwa 10 cm) drücken, sodass der Boden gut bedeckt ist. Wer mag, kann die Förmchen vorher noch ein wenig mit Öl bestreichen oder einsprühen. Die Kruste im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 5 Minuten vorbacken und anschließend zur Seite stellen. 2 Für die Erdnussbutter-Füllung: Erdnussbutter mit der Margarine und dem Extrakt vermischen und mit einem Löffel oder Schneebesen cremig schlagen. Anschließend den Puderzucker nach und nach dazu sieben und sorgfältig unterheben. Zum Schluss die Mandelmilch unterheben, bis eine zähflüssige, cremige Füllung entstanden ist. 3 Die abgekühlten Tartelettes-Förmchen mit der Erdnussbutter-Masse füllen und mit einem Löffel oder den Händen glätten. Im Kühlschrank oder Gefrierfach für mindestens eine halbe Stunde auskühlen lassen. 4 Zum Abschluss die Mandelmilch in einem kleinen Topf aufkochen, ausschalten und anschließend die Schokoladen-Drops und das Kokosöl unterheben. Gut durchmischen, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. Auf die Tartelettes verteilen, für 10 Minuten auskühlen lassen und dann über Nacht im Tiefkühlfach stehen lassen. Zum Servieren könnt ihr die Tartelettes einfach umdrehen und vorsichtig aus den Formen drücken. Vor dem Verzehr 5 Minuten antauen lassen.

Sodbrennen und der Säure-Basen-Haushalt im Körper

20. Dezember 2016 The Vegetarian Diaries 

Sodbrennen und der Säure-Basen-Haushalt im Körper Im ersten Beitrag mit dem Schwerpunkt Heilwasser habe ich euch zunächst erklärt, worin der Unterschied zwischen einem Leitungs-, Mineral- und Heilwasser liegt. Im zweiten Beitrag ging es dann ganz konkret am Beispiel des Heilwassers von Staatl. Fachingen um die Frage, welche besondere Mineralstoffzusammensetzung in diesem Wasser enthalten ist und wie dadurch die vorbeugende, beziehungsweise lindernde Wirkung zustande kommt. Im Fall der Fachinger Quelle durchläuft das Wasser kalksteinhaltige Schichten und löst aus dem Gestein unter anderem große Mengen Hydrogencarbonat, sodass das abgefüllte Heilwasser einen hohen Hydrogencarbonatgehalt pro Liter aufweist. Hydrogencarbonat (HCO3–) kann den Körper unter anderem dabei unterstützen, den Säure-Basen-Haushalt im Körper auszugleichen. Der Säure-Basen Haushalt im Körper Unter dem Säure-Basen-Haushalt im Körper versteht man zunächst einmal alle Regelmechanismen, die unserem Körper zur Verfügung stehen, um den pH-Wert konstant zu halten. Dieser ist ein Maß für den sauren beziehungsweise basischen Charakter einer wässrigen Lösung, beispielsweise das Blut. Ein pH-Wert von 1 weist zum Beispiel die Magensäure (= sehr sauer) auf. Ein Wert von 14 ist entsprechend sehr basisch typisch für eine Lauge. Der pH-Wert des Bluts beträgt 7,4 und sollte lediglich um ? 0,05, das ist weniger als 1%, von diesem Wert abweichen. Bei größeren Abweichungen, die über einen längeren Zeitraum im Körper vorliegen, drohen sonst Beeinträchtigungen wichtiger Funktionen des Körpers. Hydrogencarbonat als natürlicher Säurepuffer Der Körper hat verschiedene Puffersysteme entwickelt, die es ihm ermöglichen auf kurzfristige Veränderungen des pH-Wertes zu reagieren. Die wichtigsten sind dabei neben dem Abatmen (CO2 kann in der Lunge frei zwischen Blut und Luft wechseln) und Proteinpuffern, die Säurebindung durch Hydrogencarbonat und dem anschließenden Ausscheiden durch die Niere. Eine Übersäuerung ist häufig auf einen Säureüberschuss durch aufgenommene Lebensmittel zurückzuführen. Vor allem tierische und eiweißreiche Produkte wie Fleisch, Eier oder Fisch sowie ein übermäßiger Konsum von Alkohol führen zu einer verstärkten Säurebildung im Körper. Aber auch viel Sport, Fasten oder Diabetes können eine dauerhafte Übersäuerung im Körper begünstigen. Dem entgegen wirken basenbildende Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Säfte und basenbildende Heilwässer. Als gutes Maß für den basischen Charakter eines Heilwassers kann der Gehalt an Hydrogencarbonat herangezogen werden. Ab 1300 mg Hydrogencarbonat pro Liter spricht man von basischen Heilwassern. Das Staatl. Fachingen STILL liegt mit 1846 mg/­­l deutlich darüber und kann so besonders effektiv zum Neutralisieren von überschüssigen Säuren im Körper beitragen. Darüber hinaus enthält das Heilwasser weitere wichtige Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium. Sodbrennen Sodbrennen wird häufig durch Lebensmittel wie üppige, fette, süße und saure Speisen begünstigt. Auch ein erhöhter Alkohol- und Nikotinkonsum können zu Sodbrennen führen. Gerade in der anstehenden Weihnachtszeit, wenn sich viele Festmahle, koffein- und alkoholhaltige Getränke aneinanderreihen, erhöht sich die Zahl derer, die über Beschwerden klagen. Das durch das Heilwasser aufgenommene Hydrogencarbonat wirkt vor allem im Magen und kann dort lokal helfen Säuren zu neutralisieren und so dem Sodbrennen vorzubeugen und Beschwerden zu lindern. Gerade in der Schwangerschaft, speziell im letzten Drittel, treten durch einen hormonbedingten gestörten Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen bei vielen Frauen Beschwerden auf. Auch diese lassen sich durch mehrmaliges, tägliches Trinken von Staatl. Fachingen STILL lindern. Dass ein Heilwasser vielfältig in der Küche eingesetzt werden kann und wie es bei einem gesunden und vitalen Start ins neue Jahr helfen kann, zeige ich euch dann im nächsten Beitrag. Kommt gesund und ohne Sodbrennen durch die Feiertage. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Staatl. Fachingen entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

6 Jahre The Vegetarian Diaries – Blog-Geburtstag mit Gewinnspiel

28. November 2016 The Vegetarian Diaries 

6 Jahre The Vegetarian Diaries – Blog-Geburtstag mit Gewinnspiel Wow, wow, wow! 6 Jahre The Vegetarian Diaries – Happy Birthday! Wie die Zeit vergeht… Gefühlt habe ich vor Kurzem noch gedacht, dass der Blog ja nun schon mehr als 5 Jahre Bestand hat und schwups ist wieder ein Jahr rum. Zeit für einen kleinen Rückblick aber vor allem einen Blick nach vorne und auf das, was im nächsten Jahr so alles passieren soll. Etwas zu gewinnen wird es natürlich auch geben ;). Das vergangene Jahr Als regelmäßiger Besucher werdet ihr sicher festgestellt haben, dass es im vergangenen Jahr hier etwas ruhiger zuging und die Anzahl der neuen Rezepte und Beiträge deutlich geringer ausgefallen ist, als in den Jahren zuvor. Das hat viele verschiedene Gründe, ist aber vor allem dem Abschluss meiner Promotion „geschuldet“ gewesen. Das Schreiben der Dissertation sowie die anschließende Disputation haben mich doch für einige Monate ziemlich in Anspruch genommen, sodass das Bloggen ein wenig in den Hintergrund rücken musste. Darüber hinaus bin ich seit einigen Monaten Teilhaber Deutschlands erster veganen Kochschule, dem Kurkuma in Hamburg. Auch dort gibt es viel zu tun, sei es meine eigenen Kochkurse, Planung von Team- und Firmenevents oder der Geschäftsführung mit viel Papierkram. Aber die Arbeit und investierte Zeit lohnt sich. Eine Vielzahl von fantastischen & vor allem leckeren Kochkursen hat in den vergangenen Monaten stattgefunden und werden auch in den kommenden Wochen stattfinden. Das kommende Jahr Viel wichtiger als der Blick zurück ist aber der Blick nach vorne! Nach dem ich meine Promotion nun beendet habe, werde ich mich im kommenden (Blog-)Jahr deutlich intensiver dem Kochen und anderen Food-Themen widmen (können). Für euch bedeutet das in jedem Fall wieder mehr Beiträge, vor allem auch wieder mehr vegane Rezepte und Gerichte. Darüber hinaus wird es in den kommenden Wochen einen großen Relaunch der Website mit neuem Design und Inhalten geben. Das grobe Layout ist gedanklich schon fertig und wartet nun darauf in die Tat umgesetzt zu werden. Darüber hinaus wird es einige neue Themenschwerpunkte geben. Ihr dürft gespannt sein! Auch in der Kurkuma Kochschule sind eine Vielzahl neuer, spannender Formate geplant. So werde ich weiterhin vegane Kochkurse und Workshops anbieten (unter anderem einen „vegan Basics Kochkurs“ und mexikanischen Kochkurs). Außerdem wird es einige neue Formate geben, zum Beispiel eine Art offene Küche immer am ersten Freitag des Monats und vieles mehr. Falls ihr in Hamburg oder näheren Umgebung wohnt, schaut doch einfach mal im Kurkuma vorbei. Ich würde mich in jedem Fall sehr freuen! 6 Jahre The Vegetarian Diaries in Zahlen Ich muss zugeben, dass ich nicht zuletzt als Physiker eine gewisse Affinität zu Zahlen habe und mir doch ganze gerne einmal anschaue, was auf dem Blog so passiert. Was sind die beliebtesten Beiträge, wie haben sich die Besucherzahlen in den vergangenen Monaten und Jahren verändert und wer besucht das Blog überhaupt? Hier eine kleine Auswahl meiner liebsten Zahlen aus den vergangenen sechs Jahren: 7 325 796 Millionen Seitenaufrufe in den vergangenen 6 Jahren 86 688 Seitenaufrufe – One Pot Pasta 6 240 veröffentlichte Kommentare 858 veröffentlichte Beiträge 79 Restaurant- & Reiseberichte 72 Rezensionen 49 Pizza (bezogene) Rezepte 1 Seitenaufruf aus Turkmenistan 0 Gerichte mit Fleisch Geburtstags-Verlosung Etwas zu gewinnen gibt es natürlich auch. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet mir doch einfach folgende Frage: Welches ist euer Lieblingsrezept oder Beitrag auf dem Blog? Darüber hinaus würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mit verratet, was ihr euch für das kommende Jahr und den großen Blogumbau wünschen würdet! Und das gibt es zu gewinnen: Teilnahmebedingungen – Hinterlasst einfach einen Kommentar mit der oben beantworteten Frage unter diesem Beitrag – Falls ihr einen der Preis besonders im Auge habt, schreibt dies bitte mit in euren Kommentar – Das Gewinnspiel endet am 09.12.2016 , 24:00 Uhr. – Versand nur innerhalb Deutschlands – Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Viel Erfolg!

Eine Woche ohne Kühlschrank – Geht das und wenn ja, wie?

3. November 2016 The Vegetarian Diaries 

In unserem Alltag haben mittlerweile unzählige Geräte Einzug gehalten über die wir uns gar keine Gedanken machen und ohne die ein Leben, so wie es die meisten von uns führen, nur schwer denkbar ist. Aktuellstes Beispiel dafür ist vielleicht das Handy bzw. Smartphone, das in dieser Form vor 20 Jahren quasi undenkbar war. Aber auch viele anderen Gegenstände des täglichen Lebens sind noch gar nicht allzu lang flächendeckend verfügbar und  in jedem Haushalt vorhanden. Bestes Beispiel aus der Wohnung beziehungsweise Küche ist der Kühlschrank um den es in diesem Beitrag gehen soll. Kann man eine Woche lang ohne Kühlschrank auskommen und wie macht man das beziehungsweise welche Möglichkeiten der Kühlung und Lagerung hat man? Der Kühlschrank – Eine Erfolgsgeschichte mit Verspätung Die Kühlung von Lebensmitteln wird seit der Antike betrieben, wobei sich die Art und Weise über die Jahrhunderte vor allem auf Eis und natürlich gekühlte Höhlen beschränkt hat. Im 18. Jahrhundert wurden die ersten künstlichen Kühlverfahren vorgestellt und entwickelt. Zur kommerziellen Serienreife hat es der Kühlschrank zunächst in den USA geschafft. Dort hatte bereits Ende der 30er Jahre jeder zweite Haushalt einen eigenen Kühlschrank. In Deutschland hat die Verbreitung hingegen ein wenig gedauert und ist erst in den 50er Jahren in Schwung gekommen. Zunächst als Luxusprodukt und spätestens ab den 70er Jahren auch als Standardausrüstung jeder Küche. Nicht einmal 50 Jahre sind seit dem vergangen und der ein oder andere von euch kann ja einmal die Großeltern befragen, wie man ohne Kühlschrank ausgekommen ist und vor allem, wie sich die Ernährungsgewohnheiten seit dem geändert haben ;). Im Jahr 2013 besaßen 99,7 % der privaten Haushalte in Deutschland mindestens einen Kühlschrank und über 50 % zusätzlich einen Gefrierschrank. Alternativen zum Kühlschrank Im Rahmen einer einwöchigen Challenge habe ich auf meinen Kühlschrank verzichtet und mich dabei nach Möglichkeiten umgesehen, wie man ohne diesen auskommt und trotzdem lecker und abwechslungsreich kochen und backen kann. Hier vier einfache Möglichkeiten ohne Kühlschrank über die Runden zu kommen: 1 – Das Wetter nutzen Gerade im Herbst oder Winter hat man es verhältnismäßig leicht. Einfach die entsprechenden Lebensmittel in einem geeigneten Behältnis auf dem Fensterbrett, Balkon oder der Terrasse lagern. Dabei darauf achten, dass die Lebensmittel zum einen fest verschlossen sind, um ungebetene Tiere fernzuhalten, zum anderen auf die Temperaturen und Sonneneinstrahlung achten.Sollte es draußen zu kalt sein und gefrieren besser auf den Keller bzw. einen kühlen Raum zurückgreifen. Wenn es das Wetter zulässt, können Lebensmittel ohne Probleme auf dem Fensterbrett, Balkon oder der Terrasse gelagert werden. 2 – Der gute alte Keller Wer Zugang zu einem kühlen und trockenen Keller hat, kann einen guten Teil der Lebensmittel dort vorübergehen lagern. Auch hier gilt wieder auf eine entsprechende geschlossene Lagerhaltung zu achten und die Temperatur im Keller zumindest grob einschätzen zu können. 3 – Frisch einkaufen und Kochen Ein Großteil der Lebensmittel, die im Kühlschrank gelagert werden, müssen dort gar nicht aufbewahrt werden. Stattdessen lieber frische Lebensmittel einkaufen und diese sofort zubereiten und verzehren. Frische Lebensmittel, vor allem Obst und Gemüse schmecken am besten frisch zubereitet und lassen sich häufig ohne Kühlschrank lagern 4 – Auf tierische Produkte verzichten Fast alle Lebensmittel, die auf eine ununterbrochene Kühlkette angewiesen sind, werden mit oder aus tierischen Bestandteilen hergestellt (Eier, Milch, Fleisch, Fisch usw.). Verzichtet man auf diese Produkte gibt es nur noch wenige Lebensmittel, die unbedingt im Kühlschrank gelagert werden müssen. Fast alle Obst- und Gemüsesorten lassen sich (zumindest für kurze Zeit) auch anderweitig aufbewahren. Falls euer Kühlschrank plötzlich kaputt geht, gibt es natürlich immer die Möglichkeit beim Nachbarn, bei Freunden oder Familie nachzufragen, ob man verderbliche Produkte zwischenlagern kann. Wer längere Zeit, zum Beispiel bedingt durch einen Umzug auf einen Kühlschrank verzichten muss, kann alternativ auch auf haltbare Lebensmittel zurückgreifen, die nicht gekühlt werden müssen. Eine Woche ohne Kühlschrank – Es geht! Ist man ein wenig vorbereitet, kommt man ohne Probleme für eine Woche ohne einen Kühlschrank aus. Wenn es dazu noch Herbst bzw. Winter in Deutschland ist, fällt dies gar nicht so schwer. Durch die Lagerung einiger Lebensmittel auf dem Balkon, muss man quasi auf nichts verzichten. Muss man im Sommer auf den Kühlschrank verzichten, wird es natürlich ein wenig schwieriger und man muss gegebenenfalls ein paar Kompromisse eingehen. Unabhängig davon kann es nicht schaden ganz bewusst einmal in den Kühlschrank zu schauen und sich zu fragen, welche Lebensmittel man wirklich braucht und benutzt. Häufig ist es nicht nur gesünder, sondern auch einfacher und kostengünstiger frische Zutaten zu kaufen und sofort zu verzehren. Dieser Beitrag ist im Rahmen der AO One Week Challenge in Kooperation mit AO entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. Bei AO Life findet ihr viele weitere Informationen zu den Themen Kühlschrank, Smart Home, Essen & Trinken und erfahrt zum Beispiel, wie ihr einen Kühlschrank richtig einräumt und benutzt.

Die Sojaernte und ein erfolgreicher Abschluss des Sojaexperiments – 1000 Gärten

16. Oktober 2016 The Vegetarian Diaries 

Die Sojaernte und ein erfolgreicher Abschluss des Sojaexperiments – 1000 Gärten Nach einem fantastischen Spätsommer 2016 ist in Deutschland nun endgültig der Herbst angekommen. Kürzere Tage, tiefere Temperaturen, Regen und Wind sind nur einige der direkten klimatischen Folgen. Der Herbst läutet in der Landwirtschaft traditionell das Ende der Ernte von vielen Getreidesorten, Wein und einer Vielzahl von Gemüsesorten ein. So findet auch die Sojaernte in der Regel ab September bis hinein in den Oktober statt. Der genaue Zeitpunkt hängt stark von regionalen klimatischen Bedingungen sowie der angebauten Sojasorte ab. Für das Sojaexperiment – 1000 Gärten, dass ich hier und hier ausführlich vorgestellt habe bedeutet das, dass die vielen Gärtner, die über ganz Deutschland verteilt sind, zum Teil sehr unterschiedliche Erntezeitpunkte haben bzw. bereits gehabt haben. So wurden in der Nähe von Magdeburg beispielsweise bereits Ende August die ersten reifen Schoten geerntet, während hier in Hamburg ein Teil der Ernte gar noch aussteht bzw. die Pflanzen wohl nicht mehr vollständig reifen.  Wann sind die Sojapflanzen reif? Sobald die Pflanzen reif sind, beginnen die Blätter herunterzufallen und die Schoten mit den Sojabohnen färben sich gelblich und anschließend rotbraun. Wichtig für den richtigen Erntezeitpunkt ist die noch vorhandene Restfeuchtigkeit, die bei etwa 15 % liegen sollte. Schüttel man die Hülsen, sollte ein leises Klappern zu hören sein, was für den Hobbygärtner als ein guter Indikator zur Ernte herangezogen werden kann. Großindustriell wird die Restfeuchtigkeit regelmäßig vermessen, um so den bestmöglichen Zeitpunkt der Ernte nicht zu verpassen. Sind die Sojapflanzen bis Mitte Oktober nicht reif, wird die Ernte schwierig, da die hohe Luftfeuchtigkeit dafür sorgt, dass die Kornfeuchte nicht im gewünschten Bereich liegt. Die Ernte ist dann zwar noch möglich, alle weiteren Verarbeitungsschritte (Reinigung, Lagerung) werden deutlich aufwendiger. Wer nicht bis zur Reife warten möchte, kann die Sojahülsen auch deutlich früher ernten und als Edamame zubereiten und verzehren. Diese unreif geernteten Sojabohnen werden kurz in kochendem Wasser erhitzt und anschließend mit etwas Salz oder Chili gewürzt und in der Hülse serviert. Der richtige Erntezeitpunkt ist erreicht, wenn sich die Bohnen in der Hülse bereits deutlich sichtbar ausgebildet haben und die Härchen auf der Hülse noch flaumig und hell sind. Wie wird Soja geerntet? Für die Hobbygärtner findet die Ernte der reifen Hülsen in der Regel per Hand statt. Genau wie bei einer Ernte im großindustriellen Maßstab muss dabei darauf geachtet werden, dass die Hülse nicht bricht. Die so gesammelten Hülsen werden im Anschluss trocken gelagert. Soja lässt sich wie viele andere Getreidesorten auch dreschen und so zum Beispiel mit einem Mähdrescher ernten. Um die Ernteverluste dabei möglichst gering zu halten, ist ein gewisses Maß an Erfahrung und eine gute Einstellung der zum Einsatz kommenden Geräte notwendig. Was passiert mit den geernteten Sojabohnen? Die im Rahmen des Sojaexperiments – 1000 Gärten in ganz Deutschland angebauten Sojapflanzen wurden von den vielen Hobbygärtnern nach erfolgter Reife abgeerntet. Dabei wurden jeweils 300-400 Hülsen pro angebauter Sorte eingesammelt, Erntezeitpunkt erfasst und im Anschluss eingesendet. Diese vielen Hunderte von Sojaproben werden nun in Zusammenarbeit mit der Saatzuchtanstalt der Universität Hohenheim von Wissenschaftlern und Sojaexperten ausgewertet. Dabei gibt es eine Vielzahl von Aspekten, die für die verschiedensten Sojasorten unter den teils sehr unterschiedlichen klimatischen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Neben den Hülsen und Sojabohnen spielt so zum Beispiel der Vegetationsverlauf, der von den Hobbygärtnern während der Wachstums- und Reifephase, beobachtet und notiert wurde, eine wichtige Rolle. Und natürlich werden die Sojabohnen auch auf ihre Eignung zur Herstellung von Tofu getestet und verkostet. Darauf werde ich im nächsten Beitrag noch einmal ausführlich eingehen. Ihr konntet dieses Jahr beim Experiment leider nicht teilnehmen, findet das Thema Soja aber super spannend?! Dann schaut doch einfach mal auf der 1000 Sojagärten-Seite vorbei. Dort findet ihr jede Menge Infos rund um das Thema Soja und unter anderem den Gärtnerblog, in dem ihr einen Blick in die vielen teilnehmen Gärten aus ganz Deutschland werfen könnt. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Life Food GmbH und dem Soja-Experiment – 1000 Gärten entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

vier vegane Bruschetta-Varianten mit Aceto Balsamico di Modena von Mazzetti

26. September 2016 The Vegetarian Diaries 

vier vegane Bruschetta-Varianten mit Aceto Balsamico di Modena von Mazzetti Es gibt einige Lebensmittel, bei denen man selbst als ungeübter Koch beziehungsweise Esser riesige Qualitätsunterschiede und verschiedene Eigenheiten des Produkts erschmecken kann. Man denke zum Beispiel an Öle, Weine oder auch Essige. Wer schon einmal das Vergnügen hatte Essige mit verschiedenen Reifezeiten probieren zu können, weiß, wovon ich spreche. Aus dem anfänglich unverdünnt fast ungenießbaren Essig kann so im Laufe von vielen Jahren ein unglaublich komplexes, aromatisches und mildes Endprodukt entstehen. Auch die Unterschiede dieser umgangssprachlich häufig einfach nur als Balsamico bezeichneten Essige variieren dabei deutlich. Ist Balsamico gleich Balsamico? Auch wenn man umgangssprachlich häufig pauschal von Balsamico spricht, gibt es wichtige Unterschiede zwischen den verschiedenen Bezeichnungen. Die Bezeichnung „Balsamico“ ist nicht geschützt und kann somit von jedem Hersteller verwendet werden. Die Benennung ‚Aceto balsamico‘ besagt, dass das Produkt aus der italienischen Provinz Modena oder Reggio Emilia stammen muss. Speziell in Deutschland weit verbreitet (und in der Regel sehr billig verfügbar) ist der in großen Mengen hergestellte Essig ‚Aceto Balsamico di Modena‘. Dabei wird eine Mischung aus Weinessig mit eingedicktem Traubenmost mit Zuckercouleur braun gefärbt. Diese Mischung versucht dabei dem Geschmack des „ursprünglichen“ Balsamico ‚Aceto Balsamico Tradizionale di Modena‘ möglichst nahezukommen. Neben der Herkunft der Trauben aus der Region Modena und Reggio Emilia darf der Tradizionale nur aus eingedicktem Traubensaft hergestellt werden. Wie wird ein ‚Aceto Balsamico di Modena‘ hergestellt? Die Herstellung des Aceto Balsamico di Modena beginnt mit der Auswahl der entsprechenden weißen und roten Trauben, die alle aus der Region um Modena stammen. Diese werden nach erfolgter Reife, wenn die Trauben besonders süß und saftig sind, geerntet, anschließend gepresst und aus der entstandenen Maische der Traubenmost gefiltert. Großindustriell wird dieser Most häufig unter Vakuum konzentriert und anschließend weiterverarbeitet. Nur wenige Hersteller, darunter auch Mazzetti setzen hingegen auf die traditionelle Methode des Einkochen. Dabei wird der Most über viele Stunden bei knapp 100°C erhitzt, bis er zu karamellisieren beginnt und eine sirupartige Konsistenz annimmt. Durch das Karamellisieren nimmt der Most die typisch dunkle Färbung an, die sonst zugesetzt werden muss. Anschließend wird der Most mit Weinessig zur Gärung angesetzt, in Eichholzfässern abgefüllt und gelagert. Alle  ‚Aceto Balsamico di Modena‘ müssen dabei mindestens 60 Tage reifen, bevor sie in den Handel gelangen dürfen. Je nach gewünschter Qualität und Geschmack des Balsamico kann die Reifung bis zu 12 Jahre andauern. In diesen vielen Jahren verdunstet ein Großteil des Essigs, wobei sich ein intensiver, feiner Geschmack ausbildet. Der endgültige Geschmack hängt von vielen Faktoren ab und kann zum Beispiel durch das verwendete Holz der Fässer stark beeinflusst werden. Ist Balsamico vegan? Wie bei so vielen anderen Lebensmitteln (dazu hier mehr) auch, ist es vielleicht ein wenig überraschend, dass nicht alle Essige vegan hergestellt werden. Wie bei Säften oder Wein auch, werden zur Klärung verschiedene Zusätze verwendet, so zum Beispiel Gelatine. Dies hilft Trüb- und Schwebestoffe aus dem Essig zu filtern. Gelatine wird aus tierischem Gewebe gewonnen und ist somit ein nicht pflanzliches Produkt. Dass es auch anders geht, zeigt Mazzetti. Alle angebotenen Essige werden mit feinem Filterpapier geklärt. Diesen Filter kann man sich vorstellen wie einen Kaffeefilter, der feste Bestandteile zurückhält und so eine Klärung ohne tierische Bestandteile ermöglicht. Balsamico di Modena von Mazzetti Einen Essig oder Balsamico di Modena von Mazzetti, abgefüllt in den charakteristischen Flaschen, werden die meisten von euch bestimmt schon einmal gesehen oder probiert haben. Vielleicht habt ihr ja auch die ein oder andere Flasche zu Hause! Alle Balsamico-Varianten von Mazzetti werden nach einem traditionellen Verfahren hergestellt. Bereits seit 1940 wird so in Piemont hochwertiger Balsamico-Essig produziert. Die Produktpalette von Mazzetti umfasst aktuell sieben verschiedene Aceto Balsamico di Modena sowie einige Condimento-Variationen. Die Balsamicos unterscheiden sich vor allem durch ihre Reifezeit und die verwendeten Fässer. Dadurch ergeben sich sehr unterschiedliche und vielfältige Geschmacksrichtungen. Ihr könnt beim Einkauf auf einen Blick die Qualität und damit auch den Preis der unterschiedlichen Balsamicos anhand der Anzahl von Weinblättern auf der Flasche erkennen. Diese reichen von einem bis vier Weinblättern und erlauben so einen ersten Rückschluss auf die Qualität. Die durch die Lagerung und Reife sehr unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Anteile von Säure, Süße oder Fruchtigkeit erlauben eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten. Gerade hochwertige Balsamicos eignen sich hervorragend um Speisen zu verfeinern oder gar den Balsamico als Aperitif zu reichen. So bietet sich die Verwendung zum Beispiel bei einer Bruschetta gerade zu an. Für die vier veganen Bruschetta-Variationen habe ich mich für den ‚Mazzetti Aceto Balsamico Testa Rossa‘ entschieden, der als eines der Premium-Produkte von Mazzetti angeboten wird. Dieser mehrere Jahre lang gereift Balsamico die Modena besitzt nur noch sehr wenig Säure und besticht vor allem durch eine sehr komplexe Süße und ist bereits sehr zähflüssig und intensiv im Geschmack. Im Gegensatz dazu benötigt man zum Beispiel zum Einkochen oder auch konfieren eher einen Balsamico, der eine gute Balance zwischen Süße und Säure bietet. So habe ich mich hier für den Mazzetti Bio Balsamico entschieden, der nach einer Reife von knapp zwei Monaten leicht säuerlich schmeckt und so den typischen Essig-Charakter mit in das Gericht bringt. 5 from 1 reviews klassische Tomaten-Bruschetta   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Italienisch, Schnell, Bruschetta Zutaten ½ weiße Zwiebel 1 kleine Knoblauchzehe 4-5 aromatische Tomaten hochwertiges Olivenöl Salz, Pfeffer frischer Basilikum Aceto Balsamico Tradizionale di Modena Zubereitung Die Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und in feine Stücke zuschneiden. Die Tomaten gründlich reinigen und anschließend in kleine Stücke zuschneiden. Dabei das Fruchtfleisch vorher entfernen. Basilikum waschen und grob hacken. Alle Zutaten miteinander vermischen und mit etwas Olivenöl sowie Salz und Pfeffer abschmecken. 3.4.3177   5 from 1 reviews Pfifferling-Bruschetta   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Herbst, Pfifferlinge, Bruschetta Zutaten handvoll Pfifferlinge Thymian Salz, Pfeffer Olivenöl Aceto Balsamico Tradizionale di Modena Zubereitung Die Pfifferlinge mit einer Bürste vom Dreck befreien und je nach Größe gegebenenfalls halbieren. Eine Pfanne ohne Öl erhitzen und die Pfifferlinge für knapp ein bis zwei Minuten bei hoher Temperatur anrösten. Bevor sie beginnen Wasser zu lassen aus der Pfanne entnehmen. Mit etwas Thymian, Salz und Pfeffer würzen und servieren. 3.4.3177 5 from 1 reviews Zucchini-Bruschetta   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Bruschetta, Herbst, Schnell Zutaten 1 kleine Zucchini Pfeffer Pinienkerne Aceto Balsamico Tradizionale di Modena Zubereitung Die Zucchini waschen und von ihren Enden befreien. Mit einer Reibe der Länge nach dünne Scheiben hobeln. Diese in der Pfanne oder auf einem Kontaktgrill mit etwas Öl scharf anbraten, bis die Zucchini deutlich Farbe angenommen hat. In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten, bis sie von allen Seiten braun geworden sind. Die Zucchini mit den Pinienkernen und etwas Pfeffer anrichten und mit Aceto Balsamico Tradizionale di Modena beträufeln. 3.4.3177 5 from 1 reviews Bruschetta mit Balsamico-Zwiebeln und Pfirsisch   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Bruschetta, Herbst, Schnell Zutaten 4-5 rote Zwiebel 2 Tl Zucker 75 ml Mazzetti Bio Balsamico Prise Salz ½ Pfirsisch Mazzetti Aceto Balsamico Testa Rossa Zubereitung Die Zwiebeln abziehen, halbieren und in dünne Ringe zuschneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Zwiebeln zugeben. Für einige Minuten scharf anbraten, bis die Zwiebeln beginnen Farbe anzunehmen. Anschließend den Zucker zugeben und mit dem Balsamico ablöschen. Temperatur reduzieren und für etwa 10-15 Minuten bei kleiner Flamme einköcheln lassen. Sobald der Balsamico eingekocht ist, mit etwas Salz abschmecken und vom Herd nehmen. Den Pfirsich in kleine Stücke zuschneiden und mit den Zwiebeln und etwas Mazzetti Aceto Balsamico Testa Rossa servieren. 3.4.3177  

WeinEntdecker in deiner Stadt werden!

2. September 2016 The Vegetarian Diaries 

WeinEntdecker in deiner Stadt werden! Bier oder Wein? Irgendwie eine ziemlich häufig zu treffende Entscheidung, wenn man abends mal unterwegs ist. Ich würde mich selber (bisher) ganz klar zu Ersterem bekennen und kann wirklich nicht behaupten in den vergangenen Jahren viel Wein getrunken zu haben oder gar mich damit auszukennen. Tatsächlich habe ich aber in den vergangenen Monaten und Jahren gemerkt, dass die Lust auf Bier immer mehr nachlässt. Lässt man den aktuellen Craft-Beer-Trend einmal außen vor, sind sich die allermeisten Biere schon sehr ähnlich. Somit spielt es häufig gar nicht die allergrößte Rolle, auf welche Sorte man zurückgreift. In den meisten Fällen weiß man ziemlich genau, was einen erwarten wird. Vielleicht ist dies auch einer der Gründe, warum mir der Einstieg ins Thema Wein  schwieriger fällt. Alleine die schiere Anzahl an Sorten, Jahrgänge, Abfüllungen, Regionen und Rebsorten, die es gibt, lassen einen schnell den Überblick verlieren und gerade als Einsteiger häufig verzweifelt vor dem Weinregal stehen, bis man eine Entscheidung nach dem Motto „Oh, der sieht gut aus“ trifft. WeinEntdecker werden! Das muss natürlich nicht sein. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Weininstitut gibt es nun zum fünften Mal die Aktion „WeinEntdecker werden„. Vom 09. bis 25. September haben alle Interessierten die Möglichkeit sich auf eine Entdeckungsreise durch alle 13 deutschen Weinanbaugebiete zu begeben. Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 200 Partner, die in diesem Zeitraum Vorträge, Weintouren, Verkostungen und Menüabende zu den Anbaugebieten und deutschen Weinen anbieten. Häufig handelt es sich dabei um lokale Weinhändler, Restaurants aber auch Weinsommelier bieten verschiedene Touren und Events an. So ist für jeden, sei es Einsteiger oder Weinexperte ein spannendes Thema dabei. Alle Informationen zu den verschiedenen Events und Touren findet ihr auf weinentdecker-werden.de, auf der ihr zum Teil auch direkt Buchungen für einige Events vornehmen könnt. Darüber hinaus findet ihr dort eine Übersicht aller teilnehmenden Locations und könnt euch für eure Stadt einen ersten guten Überblick verschaffen. Mit den teilnehmenden Weinhandlungen vor Ort, habt ihr auch für euch selber gleich einen super Anlaufpunkt, wenn ihr mit dem Thema Wein bisher nicht so viel zu tun hattet. Vin Aqua Vin – Brew Club and Wines So bin ich dort zum Beispiel auf die Weinhandlung „Vin Aqua Vin – Brew Club and Wines“ gestoßen, die mit verschiedenen Events an den WeinEntdecker-Touren teilnehmen und habe mich vor Ort zum Thema Wein beraten lassen. Die Weinhandlung ist spezialisiert auf deutsche Weine, wobei großen Wert auf einen ökologischen, nachhaltigen Anbau der Weine sowie ein ganzheitliches Konzept der Winzer gelegt wird. Entsprechend wird vor Ort besonders Wert auf Qualität statt Quantität gesetzt. Dies hat für Einsteiger wie mich den netten Nebeneffekt, dass man von der Auswahl an verschiedensten Weinen nicht direkt erschlagen wird und man das Gefühl hat für sich selber noch eine entsprechende Auswahl treffen zu können. Der große Vorteil am Besuch beim Weinhändler ist natürlich die Möglichkeit sich beraten zu lassen und zugleich Rückfragen stellen zu können. Gerade in Hinblick auf das Thema vegane Weine (warum Wein nicht immer vegan ist, habe ich an dieser Stelle bereits einmal erklärt) kann das Gold Wert sein. Zum Teil weisen Hersteller und Abfüller mittlerweile aus, ob ein Wein ohne die Verwendung von tierischen Bestandteilen geschönt wurde oder nicht, aber eben nicht immer. Hier kann die direkte Nachfrage vor Ort helfen und gleichzeitig bei Händlern und Herstellern klar machen, das Interesse und ein Bewusstsein für dieses Thema besteht. Nehmt euch die Zeit und schaut einfach einmal in einem Laden vorbei und lasst euch beraten. Idealerweise könnt ihr vor Ort auch noch den ein oder anderen Wein probieren und werdet mit Sicherheit viel über euren Weingeschmack und Vorlieben lernen. WeinEntdecker in Hamburg  Solltet ihr jetzt ein wenig Lust auf einen kühlen Rot- oder Weißwein bekommen haben oder traut euch nun vielleicht doch einmal zu einer Weinverkostung, dann schaut doch einfach in der Eventübersicht nach, ob und gegebenenfalls welche Aktionen im Zeitraum vom 09. bis 25. September in eurer Nähe stattfinden werden. Einen tollen Einstieg bietet zum Beispiel die ‚Weinentdecker-Tour in Hamburg Eimsbüttel‘, bei der ihr in drei verschiedenen Weinhandlungen insgesamt 9 verschiedene Weine probieren könnt. Auch für alle, die Wein lieber mit etwas zu Essen kombinieren gibt es verschiedene Events, bei denen ihr auf eure Kosten kommen könnt. Seid ihr Weintrinker beziehungsweise möchtet es gerne werden und kennt ihr die WeinEntdecker-Aktion oder habt bereits einmal daran teilgenommen? Und was würdet ihr mir, als Einsteiger raten? Freue mich auf euer Feedback und Tipps. Gewinnspiel Das Beste zum Schluss: Gewinnt zwei Tickets für die WeinEntdecker-Touren. Verratet mir einfach in den Kommentaren welche Tour ihr gerne besuchen möchtet. Das Gewinnspiel ist beendet! Teilnahme ab 18 Jahren und nur mit Wohnsitz in Deutschland. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg! Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem deutschen Weininstitut entstanden. Auf die oben genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

vegane Kichererbsen-Burger mit Mango-Cole-Slaw

24. August 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Kichererbsen-Burger mit Mango-Cole-Slaw Mit selbst gemachten Burgern ist es immer so eine Sache. Will man Brötchen, Patty, Soßen und alles andere frisch und vor allem selber zubereiten, dann dauert das Ganze schnell einige Zeit. Praktisch, wenn man in der Küche auf den ein oder anderen Helfer zurückgreifen kann, der einem hier ein wenig Arbeit abnimmt. Ganz besonders praktisch wird es, wenn man diesen gleich für mehrere Aufgaben einsetzen kann. So hatte ich in den vergangenen Tagen das Vergnügen die GEFU Trommelreibe TRANSFORMA ausgiebig zu testen, mit der ich nicht nur fleißig Obst & Gemüse geraspelt habe, sondern auch die Bratlinge für die Burger zubereitet habe.  Die Trommelreibe TRANSFORMA Ob ihr Obst, Gemüse, Schokoladen, Nüsse oder eine Vielzahl andere Lebensmittel in dünne Scheiben oder auch feine Flocken und Stifte raspeln möchtet, könnt ihr die Trommelreibe vielseitig einsetzen und im Handumdrehen (im wahrsten Sinne des Wortes) verarbeiten. Dafür wird die TRANSFORMA von Haus aus mit drei verschiedenen Trommeln ausgeliefert, die sich je nach gewünschtem Ergebnis einfach austauschen lassen und so zum Beispiel das Raspeln von dünnen Scheiben oder auch Stiften erlaubt. Zusätzlich können zwei weitere Schneidtrommeln bezogen werden, die das Raspeln von Kartoffeln und vor allem zur Zubereitung von Bircher-Müsli geeignet sind. Sowohl der Zusammenbau als auch die Bedienung sind quasi selbsterklärend und spielend einfach. Damit beim Verarbeiten, gerade bei härterem Obst & Gemüse eine ausreichende Standfestigkeit des Geräts sichergestellt ist, lässt sich das Gerät sowohl mit einem Saugfuß oder alternativ mit einer Tischklammer befestigen. Das Gerät steht im Anschluss fest auf dem Tisch, sodass sich  zum Beispiel Möhren problemlos verarbeiten lassen. Anschließend müsst ihr das Obst, Gemüse oder auch die Nüsse nur noch in die Öffnung geben und mit einem Stößel etwas nachdrücken während ihr gleichzeitig fleißig die Kurbel dreht. Unter der Trommelreibe lassen sich problemlos große Teller oder Schüssel platzieren, in die dann die verarbeiteten Lebensmittel fallen. Da ein Bild bekanntlich mehr als 1000 Worte sagt, schaut euch einfach die bewegten Bilder der TRANSFORMA an und ihr seht wie einfach und flott das Arbeiten damit geht. vegane Burger und der Fleischwolf Wenn ihr jetzt denkt: „Huch, ein Fleischwolf bei einem veganen Burger-Rezept, hier stimmt etwas nicht“, dann kann ich euch beruhigen. Mithilfe eines Fleischwolfeinsatzes lässt sich die TRANSFORMA einfach in einen Fleischwolf umwandeln. Das heißt aber natürlich nicht, dass man damit nur Fleisch verarbeiten muss. Der Aufsatz eignet sich so zum Beispiel auch hervorragend für die Zubereitung von Gemüse oder gar Spritzgebäck. Und da man mit der integrierten Transportschnecke in Kombination mit einem Flügelmesser ganz hervorragend verschiedene Bestandteile zu einer homogenen Masse verarbeiten kann, kam der Fleischwolf für diese veganen Kichererbsen-Burger zum Einsatz. So lassen sich die Zutaten für die selbst gemachten Bratlinge einfach und unkompliziert miteinander vermischen und in Form pressen. Anschließend werden die Bratlinge nur noch gewürzt und in Form gebracht, fertig. Das spart nicht nur Zeit, sondern geht vor allem super einfach. Die einzelnen Bestandteile der Reibe und des Fleischwolfaufsatz lassen sich schnell und in wenigen Handgriffen auseinanderbauen. Dabei sind fast alle Bauteile spülmaschinenfest, was die Reinigung einfach macht. 5 from 1 reviews vegane Burger mit Kircherbsen-Tomaten Bratling und Mango-Cole-Slaw   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Burger, Amerikanisch, Vegan Zutaten Burger-Bratlinge 2 Dosen Kichererbsen (Abtropfgewicht 240 g) 1 rote Zwiebel 2 Knoblauchzehen 75 g eingelegte, getrocknete Tomaten 100 g blanchierte Mandeln 1 Tl Salz Pfeffer, Majoran, Paprikagewürz 1 Tl Olivenöl Cole-Slaw 1 Mango ¼ Weißkohl 3 Möhren Salz, Pfeffer, Zucker 1 Esslöffel vegane Majonnaise Schuss Apfelessig Burger Burger-Brötchen Tomaten Salat Zwiebel frische Sprossen Senf, Ketchup Zubereitung Für die Bratlinge: Kichererbsen abbrausen und für einige Minuten abtropfen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und grob schneiden.Die getrockneten Tomaten ebenfalls in kleine Stücke zuschneiden. Den Fleischwolfvorsatz TRANSFORMA anbrigen und alle Zutaten nach und nach in den Einfüllbereich geben und parallel an der Kurbel drehen. Ich habe den großen Aufsatz verwendet, der vollkommen ausreicht, um eine homogene Masse zu formen. Im Anschluss mit Salz, Pfeffer, Majoran und Paprikagewürz abschmecken. Einen Teelöffel Olivenöl unterheben und aus der Masse fünf gleichgroße Bratlinge formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und von beiden Seiten mit etwas Öl bestreichen. Für 20 Minuten im Ofen bei 180°C ausheizen. Dabei nach zehn Minuten einmal wenden. Alternativ könnt ihr die Bratlinge auch in der Pfanne anbraten. Für den Cole-Slaw: Die Möhren und Mango schälen und den Salat reinigen. Anschließend die Reibe für grobe Raspel in die TRANSFORMA geben und das Gemüse grob raspeln. In einer großen Schüssel mit Salz, Pfeffer, dem Essig und ein wenig Mayonnaise vermischen und abschmecken. Idealerweise bereitet ihr den Krautsalat bereits einen Tag vorher zu und lasst ihn abgedeckt im Kühlschrank ziehen. Die Burger: Burgerbrötchen nach Lust und Laune belegen und mit den Bratlingen und Mango-Cole-Slaw servieren. Die Menge reicht für fünf Bratlinge und eine große Schüssel Cole-Slaw, der zusätzlich als Beilage gereicht werden kann oder in den kommenden Tagen gegessen wird. 3.4.3177 Dieser Beitrag ist in Kooperation mit GEFU entstanden. Auf die oben genannten Informationen und das Rezept wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

vegane Gemüse-Bowl mit Hummus von NOA & große Verlosung

2. August 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Gemüse-Bowl mit Hummus von NOA & große Verlosung Diejenigen unter euch, die ‚The Vegetarian Diaries‘ bei Facebook oder auch Twitter folgen, haben vielleicht vor ein paar Tagen schon ein paar tolle Eindrücke aus München mitnehmen können. Dort stand ein Tag voll und ganz im Rahmen von NOA – einer neuen pflanzlichen Marke, die es seit einigen Wochen auf dem deutschen Mark gibt. NOA heißt Natürliche Rohwaren, Originelle Rezepturen und Authentische Produkte. Aktuell umfasst das Sortiment vier pflanzliche Produkte, die sich u.a. zum Dippen, Streichen und auch Kochen eignen. In den nächsten Monat wird das Sortiment kontinuierlich erweitert, sodass ihr schon jetzt gespannt sein dürft! NOA – Pflanzlich genießen Im Gegensatz zu vielen anderen Marken und auch Eigenmarken von großen Ketten setzt NOA ganz bewusst auf natürliche und pflanzliche Produkte. Das heißt konkret keine „Fleischimitate“ oder andere Ersatzprodukte, keine Konservierungsstoffe, keine Gentechnik, glutenfrei und alles zu 100 % vegan. Zum Start im Juli gibt es in (fast) allen Supermärkten vier pflanzliche Aufstriche in den Geschmacksrichtungen Hummus natur, Hummus Kräuter, Bohne-Paprika und Linse-Curry. So viel kann ich euch schon verraten: alle vier sind auf ihre spezielle Weise super lecker und lassen sich vielfältig einsetzen! Da alle Aufstriche ohne Konservierungsstoffe oder Ähnliches auskommen, findet ihr die Produkte in der Kühltheke und solltet diese entsprechend auch im Kühlschrank aufbewahren. Barre Workout, veganes Essen & ein Sommertag in München Zurück zum Tag in München, der vollgepackt war mit tollen Erlebnissen, Events, vielen fantastischen Bloggern aus ganz Deutschland und dazu einem München, das sich bei sommerlichem Wetter von seiner schönsten Seite gezeigt hat. Nach einem kurzen Willkommenssnack und einer Vorstellung haben wir zunächst ein Barre-Workout belegt. Trotz tropischer Temperaturen im Übungsraum haben wir uns knapp eine Dreiviertelstunde lang nicht hängen lassen, sondern ganz im Gegenteil alles gegeben. Danach hatten wir uns die ein oder andere Erfrischung in jedem Fall verdient und wurden als Belohnung mit Rikschas einmal quer durch München gefahren. Es ging vorbei an der Isar mit der wohl berühmtesten Welle Deutschlands, vorbei am englischen Garten über den Marienplatz bis zum nächsten Zwischenstopp zum Picknicken am Ufer der Isar. Man kann einen Tag definitiv schlechter verbringen als im Schatten mit Muffins, Mini-Pizzen, jeder Menge frischem Obst und einigen kühlen Getränken. Zum krönenden Abschluss des Tages ging es zum gemeinsamen Kochen & Genießen ins Iunu. Dort haben wir ein fantastisches Menü mit den verschiedenen NOA-Produkten zubereitet und uns natürlich schmecken lassen. So standen auf der Speisekarte unter anderem selbst gemacht Sommerrollen an verschiedenen NOA-Dips, als Hauptspeise ein Kircherbsencurry und zum Abschluss ein Hummus-Halva mit Beeren und Eis. Ein großes Lob und vielen Dank für die tolle Bewirtung und vor allem den tollen Laden an das gesamte Iunu-Team! Dass man die vier NOA-Produkte ganz hervorragend zum Kochen verwenden kann, haben wir beim gemeinsamen Kochen in München eindrucksvoll erleben dürfen. Daran wollte ich mit dieser veganen Gemüse-Bowl mit BBQ-Einlage anschließen. Der Hummus Natur aber auch der Hummus Kräuter eignen sich hervorragend als schnelle und einfache Zugabe zur Bowl. So seid ihr nicht nur ruck-zuck fertig, sondern könnt eure Bowl individuell anrichten. 5 from 1 reviews vegane Gemüse-Bowl mit BBQ-Einlage   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Bowl, Fresh, Gesund Zutaten 250 g Brokkoli 2 Möhren handvoll Cocktail-Tomaten 3-4 Radieschen 1 Frühlingszwiebel 100 g Naturreis /­­ Reismischung Hummus natur von NOA BBQ-Einlage 1 Dose Kichererbsen (vorgegart oder eingeweicht) 1 Süßkartoffel 5-6 kleine Kartoffeln Salz, Pfeffer 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe Majoran, Paprika Öl, BBQ-Soße Zubereitung Für die BBQ-Einlage: Kartoffeln schälen und in mundgerechte Größe zuschneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben. Mit etwas Öl, BBQ-Soße und den Gewürzen nach Vorliebe würzen und gut vermischen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech im Ofen bei 180°C für ca. 25 Minuten ausbacken. Dabei mindestens einmal mit einem großen Löffel durchmischen. In der Zwischenzeit den Reis bzw. die Reismischung nach Packungsanweisung abkochen. Brokkoli gründlich waschen und in kleine Röschen teilen. Das restliche Gemüse gegebenenfalls schälen, reinigen und in mundgerechte Größe zuschneiden. Den Brokkoli für eine Minute blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken (so bleibt die knackig, frische grüne Farbe erhalten). Den Reis, die BBQ-Einlage und das Gemüse anrichten und mit Hummus Natur Dip von NOA schmecken lassen. 3.4.3177 Verlosung – Gewinnt 1 von 10 NOA-Kühltaschen Ich hoffe, ihr habt ein bisschen Lust auf die verschiedenen Aufstriche bekommen. Falls ja, habt ihr jetzt die perfekte Möglichkeit die verschiedenen Geschmacksrichtungen einmal auszuprobieren. Bis zum 12.08.2016 könnt ihr eine von zehn NOA-Kühltaschen gefüllt mit den vier NOA-Aufstrichen & Dips gewinnen. Zum Mitmachen hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag. Wenn ihr mögt, verratet mir doch, welche Geschmacksrichtung euch am meisten interessieren würde! Teilnahme ab 18 Jahren und nur mit Wohnsitz in Deutschland. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew Topping – Edeka Food Labs

22. Juli 2016 The Vegetarian Diaries 

Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew Topping – Edeka Food Labs Die ganz aufmerksamen LeserInnen unter euch erinnern sich vielleicht noch daran, dass ich vor ein paar Wochen das große Vergnügen hatte, bei den ersten Edeka Food Labs teilzunehmen und mit vielen anderen fantastischen BloggerInnen hier in Hamburg einen tollen Tag zu verbringen. In diesem Beitrag möchte ich nicht nur ein paar Impressionen des Tages mit euch teilen, sondern vor allem auf zwei verdammt leckere Rezepte von Jörg und Nadine von eat this vorstellen: Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew-Topping und einen Jamaica-Burger mit einer scharfen Ananas-Salsa. Alles vegan, mit viel Liebe selbst gemacht und vor allem verdammt lecker! Edeka Food Labs Vegan Bei den ersten Edeka Food Labs standen die Zeichen ganz auf „vegan“ und so ging es einen Tag nicht nur ums Kochen, Schlemmen und Genießen sondern auch um den Austausch zwischen (veganen) Bloggern, Foodies und Experten. Im Zentrum stand dabei nicht nur der Erfahrungsaustausch untereinander, sonder vor allem das stetige Experimentieren und Ausprobieren. So haben wir den Tag vor allem in der Küche verbracht. Bevor es so weit war stand aber noch ein Frühstück im Happenpappen auf dem Programm! Cathy hat sich wie immer etwas Besonderes einfallen lassen, sodass alle gestärkt und vor allem bestens gelaunt in den Tag starten konnten. Wer in Hamburg wohnt oder einmal zu Besuch ist, sollte dort unbedingt vorbeischauen! Jörg und Nadine von eat this Im Anschluss ging es für uns ein paar Meter weiter in Deutschlands erste vegane Kochschule: das Kurkuma! Dort haben wir den restlichen Tag verbracht und gemeinsam gekocht, gebacken und natürlich auch gegessen. Mit dabei waren viele fantastische Blogger wie zum Beispiel Lena von A Very Vegan Life, Sarah von Vegan Guerilla, natürlich Jörg  und Nadine von eat this gemeinsam mit Edeka als Gastgeber, Laura & Nora von Our Food Stories und viele, viele mehr. Einen großen Dank an dieser Stelle an das Team vom Kurkuma für die fantastische Bewirtung und die tolle Location im Herzen von Eimsbüttel. vegane Produkte bei Edeka Im Vordergrund stand an diesem Tag natürlich das Essen. Zu diesem Zweck haben Jörg und Nadine zwei Rezepte entwickelt, die in gemeinsamer Gruppenarbeit zubereitet worden. Zum einen gab es einen Jamaica Burger mit scharfer Ananas-Salsa und selbstgemachten Dinkel-Burger-Brötchen. Als Nachtisch  Rote-Bete-Cupcakes mit einem Chia-Cashew-Frosting. Das Rezept für die Burger findet ihr drüben bei eat this und für die Cupcakes weiter unten oder natürlich auch bei Jörg und Nadine. Einige der in den Rezepten verwendeten Zutaten sind mit Artikeln der ‚Edeka Bio+ vegan – Serie‘ zubereitet, die es seit einiger Zeit im Edeka-Sortiment gibt. Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog bereits ausführlich darüber berichtet und mit einigen dieser Produkte eine fantastische Quinoa-Pizza mit Falafel zubereitet. Neben einigen ‚Ersatzprodukten‘ wie veganer Wurst oder Aufstrichen bietet diese Serie vor auch eine Auswahl an Grundnahrungsmitteln wie Quinoa, Amaranth, Buchweizen, die sich in der veganen Küche hervorragend einsetzen lassen und Abwechslung auf den Teller bringen! vegane Produkte aus der Bio+ vegan Serie von Edeka   5 from 1 reviews Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew Topping   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Süß, Cupcakes, Dessert, Nachspeise Zutaten Teig 80 g gekochte Rote Bete 30 ml Rapsöl ½ TL Apfelessig 50 g Zartbitterschokolade (vegan) 120 g Dinkelmehl (Type 630) 60 g Rohrohrzucker 1 EL Kakaopulver 1 TL Backpulver ½ TL Natron ½ TL Zimt 1 Prise Salz 100 ml Sojamilch (natur) Frosting 150 g eingeweichte Cashewkerne 1 EL Kokosöl 50 g Sojajoghurt 1 EL weißes Mandelmus 2 EL Ahornsirup 2 EL Chia-Samen Zubereitung Für den Teig: Die rote Bete mit Rapsöl und Apfelessig in einem Mixer pürieren. Parallel die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und zur Roten Bete hinzugeben. Die übrigen trockenen Zutaten gut miteinander vermischen und zur Rote-Bete-Mischung geben. Anschließend die Sojamilch unterrühren, sodass sich ein zähflüssiger Teig bildet. Jeweils drei Esslöffel des Teiges in eine Muffin-Papierform geben und diese in einem Muffinblech platzieren. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für knapp 20 Minuten ausbacken (gerne die Stäbchenprobe machen). Für das Frosting: Die Cashewkerne idealerweise am Vortag im Wasserbad einweichen lassen. Das Kokosöl in einem kleinen Topf oder einer kleinen Pfanne schmelzen und alle Zutaten außer den Chia-Samen pürieren. Abschließend die Chia-Samen unterheben und die Masse in einen Spritzbeutel füllen. Falls ihr keinen Spritzbeutel zur Hand habt, könnt ihr eine kleine Plastiktüte verwenden, die ihr an einer Ecke passend abschneidet. Das Frosting für eine knappe halbe Stunde im Kühlschrank auskühlen lassen und im Anschluss die Cupcakes verzieren. 3.4.3177   Quinoa-Burger mit Ananas-Salsa und Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew-Frosting Abschließend einen herzlichen Dank für die Einladung an Edeka, Pony und Blond, Jörg und Nadine für die fantastischen Rezepte und den schönen Tag im Happenpappen & Kurkuma! Darüber hinaus ein großes Lob und vielen Dank für die tollen Bilder an Caren Detje Photographie. Falls ihr noch mehr Eindrücke von diesem Tag haben möchtet, schaut doch einfach mal in das folgende Video rein.

roh-vegane Beeren-Torte mit Zespri Kiwis

4. Juli 2016 The Vegetarian Diaries 

roh-vegane Beeren-Torte mit Zespri Kiwis Ich weiß nicht genau wie es euch mit der Konsistenz von Obst oder Gemüse geht aber ich bin diesbezüglich lange sehr empfindlich gewesen. Gerade wenn es um Obst geht, waren viele Sorten abseits von Apfel und Birne schon eine echte Herausforderung. Die unterschiedlichen Bestandteile und Konsistenzen zum Beispiel einer Orange haben mich den Geschmack dieser leider schnell vergessen lassen, sodass ich als Konsequenz lieber bei den Äpfeln geblieben bin. Glücklicherweise ändern sich Gewohnheiten mit der Zeit dann doch noch und man probiert das ein oder andere noch mal und stellt plötzlich fest, dass es gar nicht so schlimm ist. Kiwis haben lange Zeit auch zu den Obstsorten gehört, um die ich einen Schlenker gemacht habe. Nicht weil sie nicht schmecken würden, ganz im Gegenteil, aber alleine die haarige Schale hat mich häufig schon abgeschreckt. Umso mehr habe ich mich über die neue SunGold Kiwi-Sorte von Zespri gefreut, die nicht nur besonders aromatisch, sondern auch haarlos daherkommt! Links die Sorte ‚Green‘ und rechts ‚SunGold‘ Was steckt in einer Kiwi? Mit was assoziiert ihr eine Kiwi? Braune, haarige Schale, grünes Inneres und dem tollen Aussehen, wenn sie aufgeschnitten ist?! Aber wie ist es um die inneren Werte der Kiwi bestellt? Auch ich war ziemlich überrascht, als ich mich im Rahmen des Artikels mit den Inhaltsstoffen und Merkmalen der Kiwi auseinandergesetzt habe. Ein paar Beispiele: Die SunGold-Sorte enthält mehr als 160 mg Vitamin C pro 100 g essbarem Fruchtfleisch. Das ist dreimal so viel wie in Orangen und mehr als 18 mal mehr als in Bananen. Darüber hinaus sind Kiwis ein hervorragender Lieferant für Kalium, Folsäure und verschiedenste Ballaststoffe. Die erst seit Kurzem erhältliche Sorte SunGold zeichnet sich vor allem durch den hohen Vitamin C – Gehalt und ihr haarlose Schale aus. Das Fruchtfleisch ist im Vergleich zu vielen anderen Kiwi-Sorten hellgold bis gelblich. Geschmacklich sind diese Kiwis besonders süß und saftig und eignen sich somit natürlich im Besonderen für den Snack zwischendurch oder aber auch für Desserts und Nachspeisen. Auch das ein oder andere Kind (und vielleicht auch Erwachsener) mag diese Süße bestimmt besonders! 5 from 1 reviews rohe Beeren-Torte mit Zespri Kiwis   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Roh, Raw, Torte, Dessert, Kiwi Zutaten Boden 50 g Kakaonibs 60 g Walnüsse 90 g Datteln Füllung 150 g Cashews (eingeweicht) Saft einer Zitrone 1 Tl Agavendicksaft 1 reife Banane 2 Zespri SunGold Kiwis 90 g Datteln 45 g geschmolzenes Kokosöl Prise Salz Topping 150 g rote Beeren (hier eine TK-Mischung mit Himbeeren, Johannis- und Heidelbeeren) 1 Zespri SunGold Kiwi Zubereitung Die Kakaonibs, Datteln und Walnüsse mit einer Küchenmaschine oder einem leistungsstarken Stabmixer grob pürieren. Alternativ alle Bestandteile sehr fein hacken und miteinander vermischen. Die Masse sollte durch die Feuchtigkeit der Datteln kleben. Gegebenenfalls einen kleinen Schluss Wasser hinzugeben und in einer Springform mit 18 cm Durchmesser gleichmäßig auf dem Boden verteilen und mit einem Löffel festdrücken. Für die Füllung: Die Cashews mindestens für zwei Stunden einweichen. Anschließend alle Zutaten in einem Hochleistungsmixer zu einer homogenen Masse pürieren, bis eine zähflüssige Konsistenz erreich ist. Gegebenenfalls etwas Wasser oder Kokoswasser hinzugeben. Masse gleichmäßig auf dem Rohkost-Boden verteilen und im Tiefkühlfach für eine Stunde abkühlen lassen. Mit Beeren und der in kleine Stücke geschnittenen Kiwi garnieren und leicht andrücken. Über Nacht im Tiefkühlfach ausfrieren und vor dem Verzehr einige Minuten aufwärmen lassen. 3.4.3177 Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Blogfoster und Zespri entstanden. Auf die oben genannten Informationen und das Rezept wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Das Soja-Experiment – 1000 Gärten und der Sojaanbau in Deutschland – Startschuss und Aussaat

9. Juni 2016 The Vegetarian Diaries 

Hand aufs Herz: Woran denkt ihr als erstes, wenn ihr Soja hört? Tofu, Sojasoße, Sojamilch oder Joghurt, vielleicht auch den weltweiten Sojaanbau und die damit verbundenen Probleme? Wohl nur wenige Menschen werden bei dem Wort Soja an die eigentliche Sojapflanze und somit den Ursprung aller Folgeprodukte und Auswirkungen denken. Gehen wir noch einen Schritt weiter und fragen, wie denn eine Sojapflanze eigentlich aussieht und wächst, werden viele wohl passen müssen. Dies hat natürlich vielfältige Gründe unter anderem., dass Soja in Deutschland vergleichsweise wenig angebaut wird und vor allem als Futtermittel in Umlauf gebracht wird und der direkte Kontakt zwischen Sojapflanzen und Menschen sehr eingeschränkt ist. Umso mehr freue ich mich, euch heute ein fantastisches Projekt vorzustellen, dass sich zum Ziel gesetzt hat den Sojaanbau in Deutschland nicht nur zu fördern und in alle (klimatischen) Regionen zu tragen, sondern vor allem auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu zeigen, was eine Sojapflanze ausmacht und welche tollen Eigenschaften diese mit sich bringt. Das Soja-Experiment – 1000 Gärten Das Soja-Experiment hat sich zum Ziel gesetzt gemeinsam mit einer Vielzahl an Hobbygärtnern, Vereinen, Schulen und Interessenten Soja in ganz Deutschland anzubauen. In Zusammenarbeit zwischen der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim und Taifun sind interessierte Gärtner deutschlandweit aufgerufen worden bei Interesse teilzunehmen. Idee des Experiments ist es verschiedene Sojabohnen und Stämme in den verschiedensten klimatischen Regionen und Böden Deutschlands wachsen zu lassen, zu ernten und im Anschluss die Ergebnisse wissenschaftlich auszuwerten. Die ursprünglich anvisierte Anzahl von 1000 Gärtnern und unterschiedlichen Aufzuchtsorten wurde bei weitem übertroffen, sodass aktuell mehr als 2500 Gärtner aus allen Regionen Deutschlands am Experiment teilnehmen. Bei der Vielzahl von verschiedenen Sojabohnen, die so in ganz Deutschland angebaut werden, handelt es sich ausschließlich um Speisesoja, der für den direkten Verzehr gedacht ist. Dadurch sollen neben geeigneten Sojastämmen auch neue Anbauflächen und Klimaregionen in Kombination mit der passenden Sojapflanze gefunden werden. Bisher wird Speisesoja fast ausschließlich in einer kleinen Region im hügeligen Süden angebaut. Entsprechend eingeschränkt ist die Menge an biologisch und vor allem genfreiem Soja, das direkt aus Deutschland bezogen werden kann. Die im Rahmen des Experiments gesammelten Ergebnisse werden unter anderem von der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim ausgewertet und im Anschluss öffentlich zugänglich sein. Und wer weiß: Vielleicht hat ein Hobbygärtner im hohen Norden gerade die perfekte Speisesojabohne für die Herstellung von Tofu gesät ;). Jeder Teilnehmer wurde vor einigen Wochen mit einer zum Garten bzw. Saatfläche passenden Menge an Saatgut sowie allen Infos für eine erfolgreiche Aussaat ausgestattet. Je nach Region und vor allem Wetter vor Ort wachsen die Sojapflanzen mittlerweile schon seit 4-6 Wochen oder wurden wie hier in Hamburg erst vor knapp drei Wochen ausgesät. Wer sich einen kleinen Eindruck verschaffen möchte wie unterschiedlich und vielfältig die teilnehmenden Gärten und Rahmenbedingen ausfallen, der kann im ,,Gärtnerblog vorbeischauen. Dort tauschen sich die Gärtner aus und gewähren regelmäßig einen Blick in ihren Garten. Botanischer Garten der Universität Hamburg Da ich selber mangels Balkon oder Garten leider keine Möglichkeit habe Soja zu pflanzen, bin ich sehr froh mit dem Botanischen Garten der Universität Hamburg einen fantastischen Partnergarten gefunden zu haben. Dort besteht ausreichend Platz um eine Vielzahl von Sojabohnen auszusäen. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass die heranwachsenden Pflanzen optimal betreut und versorgt werden. Alle Schritte werden von gelernten Gärtnern begleitet, sodass eine bestmögliche Umgebung für die Pflanzen geschaffen wird. Die Sojapflanzen konnten, bedingt durch die Witterungsbedingungen hier in Hamburg erst Anfang Mai ausgesät werden und befinden sich in einem Beet des Wüstengartens im Loki-Schmidt-Garten in Hamburg-Klein-Flottbek Der Garten ist täglich geöffnet und der Eintritt ist kostenfrei. Neben den Sojapflanzen gibt es natürlich eine Vielzahl weiterer (Nutz-)Pflanzen, Rhododendren, Rosen, die besichtigt werden können. Was ist Soja eigentlich? Zurück zum Soja: Soja als Lebensmittel in den verschiedensten Formen kennt fast jeder. Die Pflanze an sich ist im Vergleich zu vielen anderen Nutzpflanzen vielen Menschen aber weitgehend unbekannt. Soja gehört der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler an und ist eine Hülsenfrucht. Sie wird seit vielen Jahrtausenden von Menschen genutzt und wird aktuell auf knapp 6 % der weltweiten Nutzflächen angebaut. Sie ist damit die mit Abstand wichtigste Ölsaat weltweit. Sojabohnen enthalten knapp 20 Prozent Öl und mehr als 35 % Eiweiß. Dies unterscheidet Soja von den meisten anderen Pflanzen und ist einer von vielen Gründen für den Einsatz als Futtermittel in der Massentierhaltung. Sojabohnen werden weltweit in den verschiedensten Ländern und Klimaregionen angebaut. Die größten Sojaproduzenten sind die USA gefolgt von Brasilien, Argentinien, China und Indien. Neben China gehört Deutschland zu den größten Importeuren von Soja und hat 2015 über 3 Millionen Tonnen Sojabohnen importiert. Aussaat Die Aussaat erfolgt in der Regel ab Mitte bis Ende April, im Norden Deutschlands auch ein wenig später. Wichtig ist, dass die Soja-Keimlinge in den ersten Tagen einen warmen Boden, um die 10°C, für einen guten Start vorfinden. Gerade bei nasskalter Witterung und in eher kühlen Frühjahren ist eine gute Saatqualität entscheidend für die Triebkraft. Der Ertrag und Erfolg beim Anbau von Soja hängt entscheidend von der Symbiose mit Stickstoff-fixierenden Knöllchenbakterien ab, die die Pflanzen mit Stickstoff versorgen.Diese Bakterien kommen in europäischen Böden nicht natürlich vor. Entsprechend müssen die Sojakeimlinge ,,geimpft werden. Dazu gibt es verschiedene Verfahren. Das am weitesten verbreitete Verfahren und auch beim Soja-Experiment zum Einsatz kommende Vorgehen ist die sogenannte Kontaktimpfung. Dabei wird das Saatgut kurz vor der Aussaat mit dem Impfstoff vermischt und anschließend ausgesät. Ich hoffe, ich konnte euch einen ersten Einblick in das überaus spannende Experiment und den Anbau von Soja geben. Der nächste Artikel wird sich thematisch dem Keimen und den Jungpflanzen widmen. Dabei wird es unter anderem auch um das Thema Beikrautregulierung und Glyphosat gehen. Habt ihr Fragen oder Themen, die euch rund um die Pflanze und den Sojaanbau interessieren? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Life Food GmbH  und dem Soja-Experiment entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

vegane Frühstücksmüslis mit Allos VITA KORN AMARANTH(R) + Gewinnspiel!

18. Mai 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Frühstücksmüslis mit  Allos VITA KORN AMARANTH(R) + Gewinnspiel! Der ein oder andere hat sich vielleicht schon gewundert, warum es hier in den letzten Wochen und Monaten so ruhig gewesen ist. Das lag unter anderem daran, dass ich gerade in den letzten Zügen meiner Promotion bin. Leider mussten so einige andere Dinge ein wenig zurückstecken. Vor allem fehlt Zeit zum ausgiebigen Kochen, Backen und Ausprobieren in der Küche. Umso mehr freue ich mich, wenn ich dann auf einige Produkte zurückgreifen kann, die nicht nur Zeit sparen, sondern vor allem lecker schmecken und trotzdem gesund sind. Wenn man dann noch einen idealen Energielieferanten für die anstrengenden Tage findet, hat man eigentlich alles richtig gemacht.  Gerade beim Frühstück bin ich nicht unbedingt der Kreativste und in der Regel auch nicht sonderlich motiviert mich morgens länger in der Küche aufzuhalten. Ganz besonders dann nicht, wenn man gefühlt eigentlich schon auf dem Weg zur Arbeit sein sollte und mit dem Kopf schon bei zig verschiedenen Aufgaben des Tages ist. Gerade weil ein gutes Frühstück den Start in den Tag aber so viel besser gestalten kann, sollte man sich die Zeit unbedingt nehmen. So habe ich in den vergangenen Tagen mein Frühstück mit verschiedenen Bio-Sorten von Allos VITA KORN AMARANTH(R) zubereitet und mich durch die Vielzahl veganer Frühstücks-Müslis und Frühstücks-Breis probiert. Der glykämische Index Alle Allos VITA KORN AMARANTH(R)-Müslis bestehen aus mindestens 20 % Amaranth.  Amaranth gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit und wurde unter anderem schon von den Majas, Inkas und Azteken als Hauptnahrungsmittel verwendet. Im Vergleich zu vielen Getreidesorten enthält Amaranth viel Eiweiß, Nährstoffe sowie Zink, Eisen und Magnesium. Durch den hohen Anteil in den Allos VITA KORN AMARANTH(R)-Müslis besitzen diese, einen im Vergleich zu vielen anderen Müslis, deutlich geringeren glykämischen Index. Der glykämische Index kann als Maß für die Wirkung eines kohlehydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel interpretiert werden. Umso höher dieser ausfällt, umso schneller steigt der Blutzuckerspiegel an. Idealerweise werden die Kohlehydrate gleichmäßig über einen längeren Zeitraum an den Körper abgegeben. Dies verhindert, dass man nach kurzer Zeit bereits wieder Hunger verspürt und so zum Beispiel zum zweiten Frühstück oder ungesunden Snacks zwischendurch greift. Die insgesamt elf verschiedenen Geschmacksrichtungen von VITA KORN AMARANTH(R) reichen von Schoko, Früchten und Nuss bis hin zu Matcha oder Moringa. So ist wirklich für jeden etwas dabei und es fällt leicht mit einem gesunden Sattmacher in den Tag zu starten! Gerade jetzt, da der Sommer vor der Tür steht, gibt es wieder eine Vielzahl frischer Obstsorten, die sich hervorragend in Kombination zum Frühstück und speziell einem Müsli eignen. So gibt es hier aktuell vor allem eine Mischung aus Erdbeeren, Bananen und Heidelbeeren. Unabhängig von der Müslisorte, sollte man unbedingt die Chance nutzten und sich das Müsli nach seinen eigenen Vorstellungen zu verfeinern. Das macht nicht nur Lust auf das Frühstück, bringt Abwechslung in die morgendliche Routine, sondern kann auch überaus gesund sein. So stehen bei mir Zutaten wie Kokosflocken, geschroteten Leinsamen, Gojibeeren, Mandeln oder Rosinen immer bereit und werden passend und vor allem nach Lust und Laune dem Müsli hinzugegeben. Auch bei der Wahl der Flüssigkeitsgrundlage gibt es mittlerweile eine Vielzahl von fantastischen Milch- und Joghurtalternativen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und probiert vor allem immer etwas Neues aus! 5 from 1 reviews veganes Frühstücksmüsli   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Frühstück, Müsli Zutaten VITA KORN AMARANTH(R) (hier: Sorte Nuss) Heidelbeeren Erdbeeren pflanz. Joghurtalternative geschrotete Leinsamen Chiasamen gehackte Mandeln Kokosflocken Gojibeeren Agavendicksaft zum Süßen (optional) Zubereitung Die Beeren gründlich reinigen und gegebenenfalls in mundgerechte Größe zuschneiden. Mandeln grob hacken. Joghurt in eine Schüssel geben und anschließend die gewünschte Menge an VITA KORN AMARANTH(R) hinzugeben. Mit den übrigen Zutaten nach Lust und Laune garnieren und schmecken lassen! 3.4.3177 Gewinnt! Ich hoffe, ihr habt ein wenig Lust auf ein gesundes, abwechslungsreiches Frühstück bekommen. Damit ihr das Ganze hoffentlich auch bald zu Hause einmal ausprobieren könnt, verlose ich ein Set bestehend aus drei Sorten VITA KORN AMARANTH(R) und einer passenden Müslischale! Verratet mir einfach bis zum 22.05.2016, was euer Lieblingsfrühstück ist und hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag.  Teilnahme ab 18 Jahren und nur mit Wohnsitz in Deutschland. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg! Weitere Infos, alle Inhaltsstoffe und vieles mehr, findet ihr bei Allos und auf der Kampagnen-Seite zur #EatLifeBalance: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Allos und Blogfoster entstanden. Auf die oben gezeigten Gerichte und den Artikel selber wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Erbsen-Bouillon-Suppe und Kaisergemüse auf Möhren-Püree mit Kartoffelröstis

15. März 2016 The Vegetarian Diaries 

Erbsen-Bouillon-Suppe und Kaisergemüse auf Möhren-Püree mit Kartoffelröstis Was verbindet ihr mit einem ‚typischen‘ Sonntags-, Geburtstags- oder auch feierlichem Essen? Ich habe ein wenig über diese Frage nachgedacht und musste häufig an meine Kindheit und Jugend denken. Dort bestand solch ein Essen vor allem immer aus vielen verschiedenen Komponenten. Speziell ist mir im Nachhinein in Erinnerung geblieben, dass es häufig verschiedenste Gemüse wie Möhren, Kohlrabi, Erbsen, Wirsing, Sauerkraut, Rotkohl usw. gab. Nicht, dass es Gemüse sonst nicht gegeben hätte, aber zu diesen Anlässen gab es einfach viele Dinge auf einmal. Kartoffeln waren irgendwie gefühlt auch immer dabei, ob als Bratkartoffeln, Püree, Pellkartoffeln oder in Form von Klößen. Und wenn das nicht eigentlich schon genug zu essen wäre, hat es eine Suppe in den meisten Fällen auch noch ihren Weg auf den Teller gefunden. Klar, dass man nicht jeden Tag Lust hat Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi und Sauerkraut auf einmal zuzubereiten. Dafür dauert das Schälen, Schnibbeln und Köcheln einfach zu lange. Auf der anderen Seite gibt es ja die Möglichkeit verschiedenste Gemüse (und natürlich auch andere Produkte) vorbereitet und tiefgefroren zu kaufen. Womit wir auch direkt bei einer zweiten Kindheitserinnerung angekommen wären: Dem bofrost* – Truck, der regelmäßig seine Runden durch die vielen kleinen Straßen in unserer Nachbarschaft gedreht hat. Es ist wirklich schon verdammt lange her, dass ich das letzte Mal vor einem bofrost*-Fahrer gestanden und etwas entgegen genommen habe. Vor ein paar Tagen war es dann nach vielen, vielen Jahren mal wieder soweit. bofrost* feiert sein 50-jähriges Jubiläum und ich hatte das Vergnügen mich einmal durch die bunte Angebotspalette durchzuprobieren. Gibt es vegane Gerichte oder Speisen bei bofrost*? Ich wusste, dass es bei bofrost* eine Vielzahl verschiedenster Produkte wie Eis, Gemüse sowie Fleisch und Fisch gibt und war überrascht, dass es mittlerweile auch eine „veggie“-Linie im Angebot gibt. Diese beinhaltet eine Auswahl verschiedener Fertiggerichte aber auch einigen Produkten wie vegetarische ‚Nuggets‘ oder ‚Schnitzel‘. Letztere beide sind sogar auf rein pflanzlicher Basis. Darüber hinaus gibt es natürlich viele, viele Gemüse- und Obstmischungen, die ebenfalls vegan sind. Auch bei den Kartoffelprodukten finden sich viele Optionen, die ohne tierische Bestandteile auskommen. So ist eigentlich für jeden etwas dabei und vielleicht wird die ‚veggie‘-Linie demnächst ja  noch etwas erweitert! Bei den Desserts wie Torten, Kuchen oder Eis sieht es aktuelle leider noch nicht so gut aus aber vielleicht passiert hier demnächst auch noch etwas! Erbsen-Suppe mit Bouillon-Gemüse Klar, dass ich passend zu diesem runden Geburtstag zwei Gerichte mit viel Gemüse zubereitet habe. Ganz besonders gefreut habe ich mich so zum Beispiel über das Bouillon-Gemüse in feinen Würfeln. Diese selber zuzubereiten und vor allem so fein zu schneiden ist wirklich extrem zeitaufwendig. Dabei sind die kleinen Würfel nicht nur direkt in der Suppe, sondern vor allem als Einlage super lecker und geben der Suppe das gewisse Etwas! 5 from 1 reviews Erbsen-Suppe mit Boullion-Gemüse   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Suppe, Gemüse, Erbsen Zutaten 2 kleine Zwiebeln 1 Knoblauchhzehe 1 El Mehl 500 g Bouillon-Gemüse 500 g Erbsen Gemüsebrühe Salz, Pfeffer Schuss Weißwein frische Kräuter nach Vorliebe etwas vom Bouillon-Gemüse als Einlage Zubereitung Die beiden Zwiebeln und die Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. In einem Topf mit Öl anschwitzen, bis die Zwiebeln beginnen glasig zu werden. Anschließend das Mehl zugeben und unterrühren. Nun nach und nach etwas Weißwein hinzugeben. Am besten einen kleinen Schneebesen verwenden, sodass sich keine Klümpchen bilden. Das Gemüse in den Topf geben und mit Gemüsebrühe übergießen, sodass die Zutaten gerade leicht bedeckt sind. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und leise köcheln lassen. Sobald das Gemüse durch ist, die Suppe mit einem Stabmixer pürieren. Alternativ funktioniert auch ein Standmixer ganz hervorragend. Dort wird die Suppe noch ein wenig cremiger. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, frischer Kräutern (hier etwas Kresse) und ein wenig von dem Bouillon-Gemüse als Einlage servieren. 3.4.3177 Kaisergemüse auf Möhren-Püree mit Kartoffelröstis Wenig überraschend, dass auch bei der Hauptspeise Gemüse im Vordergrund steht. Statt in einer Suppe oder Eintopf lassen sich viele Gemüsesorten ganz hervorragend zu einem Püree verarbeiten. Das funktioniert nicht nur mit Kartoffeln super, sondern zum Beispiel auch mit Möhren. Dazu gibt es Kaisergemüse, Kartoffelröstis und eine Sahne-Dill-Soße. Wer möchte reicht dazu noch ein veganes „Schnitzel“. 5 from 1 reviews Kaisergemüse auf Möhren-Püree mit Kartoffelröstis   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Gemüse, Püree, Kartoffeln Zutaten Kräutersoße Zwiebel Schuss pflanzliche Milch 100 ml Hafersahne frische Kräuter oder eine TK-Kräutermischung Salz, Pfeffer Möhren-Püree 500 g Möhren 1 Nelke 1 Lorbeerblatt Pfeffer, Muskat Schuss Agavendicksaft Öl 500 g Kaisergemüse Kartoffelröstis nach Wunsch veggie Schnitzel Wiener Art Zubereitung Das Kaisergemüse in kochendes Wasser geben und kurz aufkochen lassen. Temperatur anschließend reduzieren und nach ca. 5-6 Minuten das Wasser abgießen. Die Kartoffelröstis im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 25 Minuten ausbacken. Wer Schnitzel dazu reichen möchte, gibt diese für knapp 15 Minuten mit in den Backofen. Alternativ lassen sich die Schnitzel auch in der Pfanne mit etwas Öl anbraten. Für das Möhren-Püree: In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Möhren kurz anschwitzen. Anschließend das Lorbeerblatt und Nelke hinzugeben. Die Temperatur reduzieren und mit geschlossenem Deckel für etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dabei regelmäßig umrühren. Falls die Möhren nicht genug Feuchtigkeit abgeben, einen kleinen Schluck Wasser hinzufügen. Sobald die Möhren weich sind vom Herd nehmen, Nelke und Lorbeerblatt entfernen und mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es etwas süßlicher mag, gibt noch ein wenig Agavendicksaft hinzu. Für die Kräuter-Soße: Zwiebel abziehen und sehr fein hacken. Mit etwas Öl in einem kleinen Topf anschwitzen. Mit der Hafersahne ablöschen und einmal kurz aufkochen lassen. Anschließend die Temperatur reduzieren und die Kräuter, Salz und Pfeffer unterheben. Für einige Minuten leise köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer die Soße etwas flüssiger mag, gibt noch einen Schuss pflanzliche Milch hinzu. 3.4.3177 50 Jahre bofrost* – Gewinnt einen 500 EUR Einkaufsgutschein Wie oben schon kurz erwähnt, feiert bofrost* dieses Jahr sein 50 jähriges Bestehen. Das wird natürlich gefeiert und so gibt es unter anderem immer wieder neue Gerichte im Online-Shop, die speziell zum Jubiläum aufgelegt werden. Darüber hinaus habt ihr die Möglichkeit bei Instagram bofrost*-Gutscheine im Wert von 500 EUR (1.Platz) und 300 EUR (2.-5. Platz) zu gewinnen. Alles was ihr dafür tun müsst, ist an der wirliebenbofrost-Aktion teilzunehmen. Postet ein Bild, ob mit einem bofrost*-Fahrer, eurem Lieblingsgericht, einer vollen Tiefkühltruhe oder dem fertigen Essen und vergesst den Hashtag #wirliebenbofrost nicht und schon seid ihr dabei! Viel Glück euch! Dieser Beitrag ist in Kooperation mit bofrost* und Blogfoster entstanden. Auf die oben genannten Gerichte und den Artikel selber wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Gesund und fit durchs Jahr – Infused Water und Sirups

28. Januar 2016 The Vegetarian Diaries 

Gesund und fit durchs Jahr – Infused Water und SirupsHand aufs Herz: Wie ist es um eure Neujahrsvorsätze bestellt? Habt ihr die ersten Wochen des Jahres so gestalten können, wie ihr euch das vorgenommen habt, oder gab es doch schon den ein oder anderen Rückschlag? Falls Letzteres der Fall ist, woran lag es? Zu viel auf einmal gewollt, einfach nicht konsequent genug gewesen oder eingesehen, dass man es nicht schafft bzw. nicht schaffen möchte? Auch wenn ich mir eigentlich jedes Jahr aufs Neue sage, dass es Quatsch ist, sich gerade zum Beginn des neuen Jahres Vorsätze vorzunehmen, wo man das doch jeden Tag machen kann. Irgendwie passiert es dann aber doch immer wieder. Meistens sind es die kleinen, unscheinbaren Dinge, die langfristig den Unterschied machen, ob der Vorsatz einer bleibt oder sich doch tatsächlich langfristig etwas ändert. Ganz speziell will ich mich in diesem Beitrag mit den Themen Trinken, Wasser und Süßgetränke auseinandersetzen. Das liegt zum einen natürlich daran, dass Trinken zu den elementarsten Grundbedürfnissen gehört. Trotzdem macht man sich darüber was und wie viel man von etwas trinkt vergleichsweise wenig Gedanken. Zum anderen ist es ein Thema, dass mich aktuell viel beschäftigt, da ich versuche die ein oder andere (schlechte) Gewohnheit abzulegen. Trinkt mehr Wasser So profan und einfach die Aussage ist, umso schwieriger ist sie manchmal im Alltag umzusetzen. Ohne ins Detail gehen zu wollen, wie viel Wasser oder Flüssigkeit nun die genau richtige Menge ist, sollten es pro Tag schon knapp 2 Liter sein. Für den ein oder anderen mag das kein Problem sein, schaut man aber nicht nur darauf, wie viel man getrunken hat, sondern auch was, wird man vielleicht überrascht sein. Hier einen Kaffee, dort einen Fruchtsaft, ein Softdrink, ein Glas Bier oder Wein und so weiter. Häufig nimmt man zwar Flüssigkeit zu sich aber gleichzeitig jede Menge Zucker, unter Umständen noch Alkohol oder große Mengen Koffein. Natürlich muss man nicht auf den Softdrink verzichten aber es hilft sich die Entscheidung dafür oder eben dagegen wieder gegenwärtig zu machen und ganz bewusst zu treffen. Wenn ich ganz bewusst und mit Vorsatz ein solches Getränk aus Genuss zu mir nehme, schmeckt es auch gleich doppelt so gut. Die Kohlensäure macht’s Beim Griff zum Softdrink spielt die darin enthaltene Kohlensäure genauso wie der Zucker eine wichtige Rolle. Das Gefühl etwas Erfrischendes zu trinken und zu sich zu nehmen ist in dieser Kombination einfach ein wichtiges Kriterium. Ist das Getränk dann noch gekühlt, fällt es mitunter schwer zu widerstehen. Wie die Kohlensäure ins Wasser kommt, habe ich euch ja bereits vor ein paar Tagen erklärt. Kein Grund also sich seine Erfrischung für zwischendurch nicht einfach selber zuzubereiten. Ob ihr einen Trinkwassersprudler wie den SodaStream verwendet oder Sprudelwasser vorrätig habt. Verwendet man zusätzlich noch ein paar Eiswürfel, wird auch aus einem „einfachen“ Wasser ein deutlich erfrischenderes Getränk. Seid kreativ Gerade in den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass mein Konsum an Softdrinks (Mate, Spezi usw.) stark gestiegen ist. Das liegt unter anderem an einem deutlich gestiegenen Angebot aber auch an dem Bedürfnis ab und zu etwas „mit Geschmack“ und  Zucker oder Süße zu trinken. Den ganzen Tag „nur“ Wasser zu trinken, kann schnell langweilig werden. Zum Glück gibt es unzählige Möglichkeiten mit ein paar einfachen Zutaten eine gesunde Erfrischung für zwischendurch zu zaubern. Zwei einfache und praktische Möglichkeiten möchte ich euch kurz näher bringen: Statt einen Softdrink zu kaufen, bereit euch eine Limonade mithilfe eines Sirups zu. Dies hat gleich mehrere Vorteile: - ihr bestimmt die Menge, die ihr konsumiert und könnt auch nur ein kleines Glas trinken, ohne eine Flasche geöffnet zu haben, die dann „weg muss“ - reduziert nach und nach die Menge an Sirup und ihr werdet schnell merken, dass andere Getränke unfassbar süß und stark gezuckert sind - spielt mit Zutaten, ergänzt einen Sirup z.B. durch frische Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder gebt frische Zitrusfrüchte hinzu - Sirups sind günstiger als Cola & Co und ebenfalls in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich. Allein SodaStream bietet aktuell über 40 verschiedene Geschmacksvarianten an. Darunter auch vier Bio-Sirupe. Infused Water ist spätestens seit letztem Sommer einer der Trends, wenn es um Wasser geht. Mit wenigen Zutaten wird aus eurem Wasser ein überaus leckerer Drink, der auch noch schön anzuschauen ist. Das Beste daran ist, dass ihr bestimmt welche Zutaten ihr verwendet. Gerade im Winter bieten sich natürlich Zitrusfrüchte an, im Sommer erfrischende Kombinationen mit Obst. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hier vier Kombinationen, die ich aktuell besonders mag - Der Klassiker: frische Zitrone und Limette. Ein paar Eiswürfel, mehr braucht es nicht. - Der Frische: Gurke, Zitrone und etwas frischer Basilikum. - Der Fruchtige: Blutorange, Kiwi. - Der Überraschende: Heidelbeeren und Orange. Was sind eure Lieblingskombination und schafft ihr es ausreichend Wasser zu trinken? Dieser Beitrag ist in Kooperation mit SodaStream entstanden. Auf die oben genannten Informationen und den Artikel wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Couscous-Salat mit orientalischem Pur-erh-Tee + Verlosung

13. Januar 2016 The Vegetarian Diaries 

Couscous-Salat mit orientalischem Pur-erh-Tee + Verlosung Jetzt zu Beginn des Jahres und mitten in der kalten Jahreszeit stehen Tees wieder ganz hoch im Kurs. Sei es als wärmendes Getränk am Abend, passend zu etwas Süßem am Nachmittag, als Begleiter zum Detoxen und sogar zum Kochen und Backen. Tee ist nicht nur im Geschmack, sondern auch in der Verarbeitung und Zubereitung extrem flexibel und bietet so vielfältige Möglichkeiten. Umso mehr freue ich mich, euch heute die Wellness-Tees von Deepure vorzustellen. Den drei verschiedenen Sorten Classic Original, Oriental Original und Kamille ist allen gemein, dass sie auf Basis von natürlichem Pu-erh-Tee hergestellt werden. Pu-erh-Tee – Das Getränk der Kaiser Pu-erh-Tee wird aus einer Unterart des Teestrauchs gewonnen und gilt als eine der Ursprungsformen des Tees überhaupt. Alle Teepflanzen stammen aus der chinesischen Provinz Yunnan. Pu-erh-Tee wird in einem aufwendigen Reifeprozess hergestellt, der unter Umständen bis zu fünf Jahren dauern kann. Im Gegensatz zu vielen anderen Tees, gewinnt ein Pu-erh-Tee so mit der Zeit an Qualität und Geschmack. Im Vergleich zu vielen anderen Teesorten zeichnen sich die Pu-erh-Tees vor allem durch ihr dunkle Farbe, dem kräftigen Geschmack und einem hohen Anteil an Koffein und Theobromin aus. Darüber hinaus besitzt der Tee antimutagene und antimikrobielle Eigenschaften und eignet sich so zum Beispiel als Begleiter zum Detoxen. Deepure – Tee-Essenzen Traditionell wurde Pu-erh-Tee für die chinesischen Kaiser zubereitet. Mittlerweile sind die Premium-Tees aber natürlich auch für Teeliebhaber weltweit verfügbar. Deepure ist hier noch einen Schritt weitergegangen und bietet den Tee als Essenz an. So befindet sich in den Teebeuteln statt der groben Teeblätter eine Tee-Essenz, die sich beim Übergießen mit (heißem) Wasser auflöst. Neben der unkomplizierten und vor allem schnellen Zubereitung hat dies den Vorteil, dass der Tee auch kalt genossen werden kann. Gerade im Sommer oder nach dem Sport, kann der Tee somit sofort verzehrt werden und bietet gleichzeitig eine willkommene Erfrischung. Das man den Tee aber nicht nur trinken kann möchte ich euch mit dem folgenden Rezept zeigen. Von den drei Deepure-Sorten eignet sich meiner Meinung nach vor allem der Oriental Original ganz besonders gut um damit Gerichte zu verfeinern. In diesem Fall wird der Tee mit heißem Wasser übergossen und anschließend zur Zubereitung des Couscous verwendet. Ähnlich könnte man zum Beispiel auch ohne Probleme Bulgur oder Grieß verarbeiten. Durch den leicht süßlichen Geschmack des Tees, schafft man bereits einen interessanten Geschmack des Couscous ohne eine weitere Zutat hinzugegeben zu haben. In dieser einfachen Varianten wird der Salat mit frischen Tomaten, Paprika, Gurke sowie Petersilie und Schnittlauch serviert. Natürlich sind eurer Fantasie hier keine Grenzen gesetzt. Besonders passend sind zum Beispiel auch Zutaten wie Datteln, Minze, Rosinen oder Kichererbsen. Die drei Sorten von Deepure können zum Beispiel über Amazon oder in ausgewählten Teehäusern bezogen werden. Wenn ihr immer auf dem Laufenden bleiben möchtet, dann schaut doch einfach mal bei Deepure auf Facebook vorbei. 5 from 1 reviews Couscous-Salat mit orientalischem Pur-erh-Tee   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Salat, Couscous Zutaten 300 g Couscous 1 Tee-Essenz Original Oriental Gemüsebrühe Salz, Pfeffer 1 Salatgurke 200 g Cocktailtomaten 1 rote Paprika 1 rote Zwiebel Saft einer Zitrone frische Petersilie frischer Schnittlauch Zubereitung Wasser zum Kochen bringen und für einige Minuten abkühlen lassen. Tee-Essenz und Gemüsebrühe mit dem Wasser vermischen und über den Couscous gießen. Dieser sollte leicht bedeckt sein. Für einige Minuten quellen lassen und ab und zu umrühren. In der Zwischenzeit die Gurke, Tomaten und Paprika gründlich reinigen und in mundgerechte Stücke zuschneiden. Die Zwiebel abziehen und fein hacken. Petersilie und Schnittlauch waschen und ebenfalls fein hacken. Die Zitrone auspressen und alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls Zitrone abschmecken und mit frischer Petersilie und Schnittlauch servieren. 3.4.3177 Gewinnt ein Detox-Teeset Und das Beste wie immer zum Schluss: Damit ihr die Möglichkeit habt, den Tee auch selber einmal auszuprobieren, verlose ich ein Teeset von Deepure. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar welche Teesorte denn euer persönlicher Favorit ist. Das Gewinnspiel ist beendet! Und so seid ihr dabei: - Hinterlasst einfach einen Kommentar mit eurer Lieblings-Teesorte - Das Gewinnspiel endet am 17.01.2016 , 24:00 Uhr. - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Viel Erfolg! #meindeepure #Detox Dieser Artikel wurde gesponsert von Deepure. Auf die oben genannten Informationen und den Artikel wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

veganer Kürbiskuchen – Pumpkin Pie

3. Januar 2016 The Vegetarian Diaries 

veganer Kürbiskuchen – Pumpkin PieIch hoffe, ihr seid gut ins Jahr 2016 gestartet und konntet vielleicht sogar ein paar freie Tage genießen. Ich habe länger überlegt, mit welchem Beitrag ich ins neue Jahr starten soll beziehungsweise ob es einen Beitrag zum Thema Ernährung & gute Vorsätze geben soll. Im Endeffekt habe ich mich aber dazu entschieden mit einem fantastischen, veganen Kürbiskuchen ins neue Jahr zu starten :).  Wenn es um Ziele und Vorsätze für das kommende Jahr geht, könnte ich hier wahrscheinlich viele Seiten füllen. Dazu werde ich in den nächsten Wochen und Monaten auf jeden Fall noch einige Male etwas schreiben. Der für mich wichtigste Vorsatz ist es aber dieses Jahr wieder mehr und vor allem abwechslungsreicher zu kochen. Im vergangenen Jahre habe ich verhältnismäßig häufig auswärts gegessen und deutlich zu wenig neue Rezepte ausprobiert. Das wird sich dieses Jahr auf jeden Fall wieder ein wenig ändern. Ihr dürft auf jeden Fall gespant sein! Zurück zum veganen Kürbiskuchen: In den USA gehören die Pumpkin-Pies zum Standardreportai, wenn es um Torten und Kuchen geht. Hier in Deutschland ist die Kombination von Kürbis und Dessert noch nicht allzu sehr ausgeprägt. Falls ihr also in einer eurer Bio-Gemüse-Kisten noch Kürbisse über habt oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchtet, kann ich euch dieses Kuchen nur sehr ans Herz legen. Die Zutatenmengen sind ausnahmsweise in typisch amerikanischen cup-Einheiten angegeben. Umrechnung zu metrischen Maßen findet ihr ohne Probleme im Internet oder ihr verwendet einfach entsprechendes Küchenzubehör wie diese Messlöffel*. 5 from 1 reviews veganer Kürbiskuchen - Pumpkin Pie   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Kuchen, Dessert, Kürbis Zutaten Kuchenboden 1½ Tassen Mehl 2 El Zucker ½ Tl Salz ½ Tasse Margarine 4 El kaltes Wasser 2 Tl Apfelessig Kürbisfüllung 3 Tassen Kürbispüree ½ Tasse Ahornsirup ½ Tasse pflanzliche Milch 4 Tl neutrales Öl 1 Tl Zimt 1 Tl Ingwerpulver ¼ Muskat Prise Nelken ½ Tl Salz 2 El Speisestärke 1 Tl Agar-Agar Pulver Zubereitung Für den Kuchenboden: Mehl, Salz und Zucker miteinander vermischen. Die Margarine etwas erwärmen lassen und mit der Mehlmasse verrühren, sodass sich ein bröseliger Teig bildet. Den Essig mit dem kalten Wasser vermischen und nach und nach zur Mehlmasse hinzugeben. Der Teig sollte sich anschließend gut formen und vom Schüsselrand lösen lassen. In Frischhaltefolie einschlagen und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder auf einem Backpapier ausrollen. Die Teigmenge eignet sich für eine Tarte- /­­ Quicheform mit einem Durchmesser von 23-24 cm. Den Teig ca. mit einem Durchmesser von 30 cm ausrollen, sodass ihr auf beiden Seiten noch einige Zentimeter Rand habt. Für die Füllung: Den Kürbis von den Kernen und Schale befreien und in Stücke zuschneiden. Wenn ihr einen Hochleistungsmixer oder einen guten Food Processor besitzt, könnte ihr den Kürbis roh pürieren. Ansonsten den Kürbis für 15-20 Minuten im Ofen rösten und anschließend pürieren. Alle anderen Zutaten zum Kürbispüree hinzugeben und noch mal fein pürieren, bis sich eine homogene Masse gebildet hat. Gleichmäßig auf dem Kuchenboden verteilen und bei 180°C im vorgeheizten Backofen für 60-65 Minuten ausbacken. Der Kuchen sollte in der Mitte nicht mehr flüssig sein aber noch eine gute Feuchte haben. Der Teigrand sollte nach der Backzeit eine leichte Braunfärbung vollzogen haben. Kuchen für mindestens eine Stunde gut auskühlen lassen und dann servieren. 3.4.3177  

rohe Beeren-Torte mit Superfoods von WYLD

17. Dezember 2015 The Vegetarian Diaries 

rohe Beeren-Torte mit Superfoods von WYLDSo einige Superfoods haben nicht nur überraschend schnell den Einzug in meine Küche gehalten, sondern sind mittlerweile auch in vielen Koch-Zeitschriften und Büchern zu finden. Darüber hinaus ebenso in vielen angesagten Cafés, Restaurants und natürlich in vielen, vielen Blogs und Online-Magazinen. Ganz besonders sind hier natürlich die Klassiker wie Chia-Samen und Goji Beeren zu nennen. Aber auch Kakao Nibs findet man in letzter Zeit immer häufiger. Klar, dass das nicht nur daran liegt, dass speziell diese Superfoods besonders gesund sind. Meiner Meinung nach liegt es daran, dass sie sich gut und vor allem vielseitig verwenden lassen UND gut schmecken. Rohe Kakao Nibs schmecken auch ohne weitere Verarbeitung schon gefährlich gut und so ein paar Goji Beeren kann man eigentlich auch immer essen. WYLD – Lifestyle Nutrition Umso mehr freue ich mich, euch heute die Produkte von WYLD vorzustellen. Das junge Startup aus München vertreibt seit einigen Monaten hochwertige Superfoods, Müslis und Protein- Mischungen. Neben den Superfood-Klassikern Chia Samen, Goji Beeren und Kakao Nibs, gibt es aktuell noch zwei Müsli- und Protein-Mischungen im Angebot. Alle Produkte sind zu 100 % biologisch und frei von jeglichen Zusatzstoffen oder Geschmacksverstärkern. Für 2016 steht eine Ausweitung des Produktportfolios an, sodass man sehr gespannt sein darf, was da so auf uns zukommt! Neben den qualitativ hochwertigen Bestandteilen sind die WYLD-Produkte vor allem auch ein Hingucker. Endlich ein Hersteller, der die Superfoods, nicht in eine biedere Plastik-Verpackung steckt, sondern auch in Sachen Design und Packaging einen guten Job macht. Da stellt man sich die Superfoods doch gleich doppelt gerne in die Küche! Falls ihr noch auf der Suche nach einem schönen und gesundem Weihnachtsgeschenk seid, dann gibt es gerade vielleicht genau das Richtige für euch: 2 Bio-Müslimischungen, einmal Chia Samen und eine passende Schüssel im Set für nur 24,90 EUR. Bio Chia Samen Die in Mittelamerika seit vielen Jahrhunderten bekannten Chia Samen haben es in sich: Mehr als 20 g Eiweiß pro 100 g und jede Menge Ballaststoffe, Omega-3 und Calcium machen die kleinen Samen zu einem wahren Superfood. Ob für Sportler, Abnehmwillige oder Ernärhungsbewusste, mit Chia Samen kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Darüber hinaus lassen sie sich überaus vielfältig einsetzten: zum Beispiel im Müsli, im Porridge, beim Backen von Brot und Brötchen oder aber auch in Süßspeisen und Desserts. Bio Cacao Nibs Kakao in Pulverform werden die meisten noch kennen und zum Beispiel beim Backen regelmäßig verwenden. Die Kakao-Bohne selber ist in Europa aber eher unbekannt. Kakao Nibs sind gebrochen und getrocknete Kakaobohnen. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Anzahl an Spurenelementen und Nährstoffen aus. Die bereits bei den Azteken überaus beliebten Nibs tragen nicht umsonst den Beinamen „Gold der Azteken“. Pur schmecken die Nibs leicht herb und bitter. Wer Zartbitterschokolade mag, wird die Nibs auf jeden Fall lieben. In der Verwendung sind sie ähnlich vielfältig wie die Chia Samen und eignen sich natürlich perfekt für allerhand Süßspeisen. 5 from 1 reviews rohe Beeren-Torte mit Chia Samen und Kakao Nibs   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Roh, Raw, Torte, Dessert Zutaten Teigboden 50 g Kakaonibs 60 g Walnüsse 90 g Datteln Topping Saft einer Zitrone 1 Tl Agavendicksaft 1 reife Banane 150 g eingeweichte Cashews 90 g Datteln 1 Tl Chia-Samen 150 g rote Beeren (hier eine TK-Mischung mit Himbeeren, Johannis- und Heidelbeeren) 45 g geschmolzenes Kokosöl Prise Salz (50 ml Wasser oder Kokoswasser) Topping Chia-Samen Kakaonibs Beerenmischung Zubereitung Die Kakaonibs, Datteln und Walnüsse mit einer Küchenmaschine oder einem leistungsstarken Stabmixer grob pürieren. Alternativ alle Bestandteile sehr fein hacken und miteinander vermischen. Die Masse sollte durch die Feuchtigkeit der Datteln kleben. Gegebenfalls einen kleinen Schluss Wasser hinzugeben und in einer Springform mit 18 cm Durchmesser gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Für die Füllung: Die Cashews mindestens für zwei Stunden einfweichen. Anschließend alle Zutaten in einem Hochleistungsmixer zu einer homogenen Masse pürireren. Die Masse sollte zähflüssig sein. Gegebenenfalls etwas Wasser oder Kokoswasser nachgeben. Masse gleichmäßig auf dem Boden verteilen und im Tiefkühlfach für eine Stunde abkühlen lassen. Mit Beeren, Kakaonibs und einigen Chia-Samen toppen und diese leicht andrücken. Über Nacht im Tiefkühlfach frieren und vor dem Verzehr einige Minuten aufwärmen lassen. 3.4.3177 Dieser Beitrag ist in Kooperation mit WYLD entstanden. Auf die oben genannten Informationen und den Artikel wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

crushed Süßkartoffeln mit Spinat-Tomaten-Pesto

13. Juli 2015 The Vegetarian Diaries 

crushed Süßkartoffeln mit Spinat-Tomaten-PestoBei Kartoffelgerichten tue ich mich ja immer ein bisschen schwer. So als klassische Beilage finde ich noch keine regelmäßige Verwendung für die guten Knollen.  Eines der besten Kartoffelrezepte sind aber auf jeden Fall die Crushed Potatoes , die es hier vor einiger Zeit schon einmal gab. Kein Wunder, dass das Rezept zu den beliebtesten hier auf dem Blog gehört. In eine ähnliche Richtung geht es hier mit den Crushed Sweet Potatoes. Im Gegensatz zu den 'normalen' Kartoffeln wird mit einem veganen Spinat-Tomaten Pesto in dieser Variante aber zu einer eigenständigen Hauptspeise. Das Pesto wird mit getrockneten Tomaten zubereitet und da war ja klar, dass ich das unbedingt einmal ausprobieren musste. Süßkartoffeln als Ganzes sind ja überraschend sättigend, sodass die Kombination mit dem einfachen Pesto vollkommen ausgereicht hat. Inspiriert nach einem Rezept drüben von 'my fussy eater '.  crushed Süßkartoffeln mit veganem Spinat-Tomaten-Pesto 4-5 größere Süßkartoffeln Salz, Pfeffer, Öl Pesto 100 g frischer Spinat 100 g getrocknete, eingelegte Tomaten + Öl 1 Knoblauchzehe 2 El Hefeflocken Salz, Pfeffer Für die Süßkartoffeln: Süßkartoffeln grob reinigen und halbieren. Für 10 bis 15 Minuten abkochen, bis sie einigermaßen weich geworden sind. Hier kommt es vor allem auf die Dicke der Kartoffeln an. Bei mir hat es eher 15 Minuten gedauert.  Anschließend abtropfen lassen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech platzieren. Mit einem Stampfer die Kartoffeln von oben kräftig eindrücken (hätte bei mir etwas mehr sein können). Mit etwas Öl beträufeln und bei 180°C im Backofen backen. Sobald die Schale beginnt knusprig zu werden aus dem Ofen entnehmen.  Für das Pesto: Spinat gründlich reinigen und gegebenenfalls von groben Strunk /­­ Stielen befreien. Knoblauchzehe abziehen und alle Zutaten zusammen mit einem Mixer zu einer homogenen Masse pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Reihenfolge der Zubereitung (Vorschlag) Während die Kartoffeln abgekocht werden und anschließend im Ofen sind, das Pesto zubereiten. Frische Petersilie hacken und nach Vorliebe mit getrockneten, eingelegten Tomaten, dem Pesto und Petersilie anrichten.

sommerlicher Asia-Salat mit Mango Power Dressing

29. Juni 2015 The Vegetarian Diaries 

sommerlicher Asia-Salat mit Mango Power DressingPassend zum zurückgekehrten sommerlichen Wetter hier in Deutschland (und sogar im hohen Norden), gibt es hier endlich mal wieder einen Salat. Darüber hinaus hatte ich das Vergnügen die neuen, Enjoy-Dressings von Kühne auszuprobieren. Diese gibt es seit einigen Wochen in insgesamt vier verschiedenen Geschmacksrichtungen: Mango, Sylter Art sowie Himbeer- und Balsamico Vinaigrette.  Eine Besonderheit ist, dass alle Dressing-Varianten vegan sind und somit vollständig auf tierische Bestandteile verzichten. Zusätzlich sind die Dressings gluten- und laktosefrei.  Weitere Infos zu den Dressings sowie eine große Auswahl an Rezepten findet ihr auf der passenden Themen-Website. Für den asiatisch inspirierten Salat mit Edamame und Erdnüssen habe ich mich für das Mango Power Dressing entschieden. Neben Mango, Weißweinessig und Rapsöl erhält es durch Zugabe der Superfoods Acai-Beere und Acerola den besonderen Kick. Wer keine Edamame greifbar hat, kann diese zum Beispiel durch frische Erbsen ersetzen. Auch ein wenig scharf angebratener Räuchertofu, passt mit Sicherheit gut zu dieser veganen Salat-Variante.  sommerlicher Asia-Salat 1/­­2 Gurke 2-3 Möhren 250 g Edamame (ungeschält) 1 gelbe Paprika kleines Stück Rotkohl Frühlingszwiebel gesalzene Erdnüsse Salz, Pfeffer, Sesam Mango Power Dressing Gurke und Paprika gründlich reinigen und in kleine, mundgerechte Stücke zuschneiden. Die Möhren schälen und mit einer Reibe in kleine Stifte reiben.  Die tiefgefrorenen Edamame für knapp fünf Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Kalt abspülen und anschließend schälen. Den Rotkohl gegebenenfalls vom Strunk befreien und in kleine Stifte zuschneiden.  Das Gemüse in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Sesam würzen und dem Mango Dressing abschmecken.  Je nach Vorliebe mit Erdnüssen und frisch gehackter Frühlingszwiebel servieren.  Ergibt 1 gute Portion.  ---- Dieser Beitrag und das Rezept ist in Zusammenarbeit mit Kühne entstanden. Auf meine Berichterstattung wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

veganes Kartoffelrisotto mit Champignons und Bohnen

16. Juni 2015 The Vegetarian Diaries 

veganes Kartoffelrisotto mit Champignons und BohnenKartoffeln bedeuten für mich irgendwie immer automatisch auch ein kleines bisschen veganes Soul-Food. Keine Ahnung, warum das so ist, ich freue mich aber auf jeden Fall immer sehr, wenn ich mal etwas mit Kartoffeln zubereite. Leider passiert das wirklich selten. Oft fehlen mir die Ideen, was man denn (spannendes) damit zubereiten kann. Da in der veganen Küche ja generell nicht so viel mit verschiedenen "eigentständigen" Beilagen gekocht wird, habe ich das Gefühl, dass die Kartoffel gerne mal ein bisschen untergeht. Wird also dringend Zeit hier mal ein bisschen was nachzuholen! Was sind denn eure veganen Lieblings-Kartoffelrezepte? Freue mich sehr über Anregungen und Vorschläge! veganes Kartoffelrisotto mit Champignons und Bohnen 1 kg Kartoffeln (festkochend) 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 150 g frische Brech-Bohnen Weißwein (vegan) 750 ml Gemüsebrühe 200 g braune Champigons Thymian, Salz, Pfeffer frische Petersilie Die Kartoffeln schälen, reinigen und in kleine Würfel schneiden. Umso kleiner ihr diese würfelt umso schneller geht es später natürlich. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken. Die Bohnen gründlich reinigen, gegebenenfalls von den Enden befreien und in mundgerechte Größe zuschneiden. In einem Topf etwas Margarine erhitzen und Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Nach ein paar Minuten die Kartoffeln hinzugeben und nach ein bis zwei Minuten mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Nun nach und nach Gemüsebrühe eingießen und leise köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Champignons reinigen und je nach Größe halbieren oder vierteln. In einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten und bevor sie beginnen Wasser zu lassen vom Herd nehmen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.  Die Bohnen habe ich knapp 5 Minuten bevor die Kartoffeln durch waren mit dazugegeben, sodass  sie noch einigermaßen knackig waren. Wer es etwas weicher mag, kann das aber auch gerne schon etwas früher machen.  Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Champignons sowie frischer Petersilie anrichten.  Reihenfolge der Zubereitung (Vorschlag) Zu erst Zwiebel und Knoblauch fein hacken sowie die Kartoffeln schälen und würfeln. Sobald alles im Topf ist, die Bohnen schneiden und parallel regelmäßig Gemüsebrühe nachschütten. Champignons schneiden, anbraten und zum Schluss würzen sowie die Petersilie hacken.  Ergibt zwei gute Portionen.

vegane Burritos

26. Mai 2015 The Vegetarian Diaries 

vegane BurritosVor ein paar Tagen gab es schon die fantastische vegane Burrito-Bowl , inspiriert vom allerfeinsten Fast Food im Dolores in Berlin. Und wenn man schon mal alle Zutaten zur Hand hat, isst man natürlich auch flott einen veganen Burrito. Die Zutaten sind quasi die gleichen wie für die Bowl auch: mariniertes Soja-Fleisch, frisches Gemüse, Salat, selbstgemachte Guacamole, Mais, Zwiebeln und ein scharfer Tomatenreis. Die Fladen lassen sich einfach selber machen oder bei Zeitmangel auch fertig kaufen. Mittlerweile gibt es in vielen Bio-Läden oder Supermärkten auch Varianten, die ohne 100 verschiedene Stabilisatoren, Geschmacksverstärker und unnötige andere Dinge auskommen. Ansonsten kommt in den nächsten Tagen auf jeden Fall auch noch ein Gericht mit selbst gemachten Fladen. vegane Burritos Guacamole  1 Avocado  4 kleine Cocktailtomaten  Saft einer halben Zitrone  1/­­2 Knoblauchzehe  Salz, Pfeffer  würziger Tomatenreis mit schwarzen Bohnen  200 g Reis  1 Zwiebel  2 Tomaten  1 getrocknete rote Chilischote  Rauchsalz, Pfeffer, Chili, Paprikagewürz  1 kleine Dose Black Beans  Sojafleisch  150 g Schnetzel  Gemüsebrühe  3 El Sojasoße  1 El Tomatenmark  BBQ-Soße  BBQ-Sauce nach Vorliebe  Ketchup  Liquid Smoke  Pfeffer, Rauchsalz  und sonst  vegane Teigfladen Gurke  1 gelbe Paprika  rote Zwiebel  geröstete Zwiebeln  BBQ Soße  Mais  Für das Sojafleisch: Soja-Sauce und Tomatenmark mit der Gemüsebrühe vermischen und über die Soja-Schnetzel geben. Die Flüssigkeitsmenge sollte die Schnetzel knapp bedecken. Für ca. 15 Minuten einweichen lassen und dabei ab und zu vermischen. Idealerweise sollte die gesamte Flüssigkeit nach dieser Zeit aufgesaugt sein. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und die Schnetzel anschließend von allen Seiten scharf anbraten. Zum Schluss mit der BBQ-Soßenmischung übergießen, die Hitze reduzieren und für einige Minuten durchziehen lassen.  Für den Tomatenreis: Reis nach Packungsanweisung abkochen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Zwiebel, Chilischote und Tomaten fein hacken und kurz mit etwas Öl anschwitzen. Anschließend den Reis und die schwarzen Bohnen hinzugeben und etwas einköcheln lassen. Kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili abschmecken. Für die Guacamole: Die Knoblauchzehe fein hacken, Tomaten reinigen und in kleine Stücke teilen. Zusammen mit der Avocado und dem Saft der Zitrone vermischen, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Für den restlichen Belag einfach Zutaten nach Lust und Laune in mundgerechte Größe zuschneiden. Bei mir gab es rote Zwiebel, Gurke, Paprika, ein paar geröstete Zwiebel sowie Mais.

Happy Frühlings-Bowl - grün, frisch, gesund von Allyouneed Fresh

5. Mai 2015 The Vegetarian Diaries 

Happy Frühlings-Bowl - grün, frisch, gesund von Allyouneed FreshLieferservice im Internet haben in den vergangenen Jahren einen beachtlichen Zuwachs verzeichnen können. Gerade in den letzten Monaten sind auch immer mehr Anbieter im Bereich der Lebensmittel hinzugekommen und bieten den schnellen und unkomplizierten Einkauf von zu Hause an. Einer der bekanntesten Portale ist der Online-Supermarkt von Allyouneed Fresh. Dort findet man viele Tausend Artikel, angefangen bei Obst und Gemüse über Drogerieartikel, Getränke, Kühltheken-Artikel und natürlich jede Menge andere Lebensmittel. Im Vergleich zum Supermarkt um die Ecke kann man die Produkte vorher natürlich nicht 'real' in der Hand halten. Dafür hat man hier Hunderte beziehungsweise Tausende Produkte auf einen Blick und das in wenigen Sekunden. Wer die Such- und Filterfunktionen benutzt, wird schnell merken, wie angenehm es sein kann zum Beispiel nur nach 'veganen' Lebensmitteln zu suchen. Oder aber ihr lasst euch nur Bio-Lebensmittel in einem bestimmten Warenbereich anzeigen und habt eine Sekunde später alle Bio zertifizierten Angebote auf dem Schirm. Gerade die letzten beiden Punkte finde ich persönlich unheimlich praktisch und zeitsparend. Darüber hinaus habe ich so auf einen Schlag jede Menge neue Produkte entdeckt, die vegan waren und mir vorher vollkommen unbekannt war. Die Lieferung der Produkte erfolgt per DHL und für gekühlte und frische Waren per Kurierservice. Dabei werden Bestellungen vor 12 Uhr in der Regel noch am gleichen Tag versendet. Besonders praktisch ist, dass man in vielen Großstädten mittlerweile auch Lieferzeitpunkte am späteren Abend angeben kann. So lassen sich Überschneidungen mit den Arbeitszeiten in vielen Fällen umgehen. Meine beiden Bestellungen haben ohne Probleme geklappt. Der Lieferservice war pünktlich, die Lebensmittel vollständig, gut gekühlt und innerhalb eines halben Tages bei mir zu Hause. Das Online-Lebensmittel-Shopping wird für mich den Markteinkauf natürlich nicht ersetzen, ist aber in der ein oder anderen Situation auf jeden Fall eine super Alternative! Mehr Infos zu den Angeboten, Lieferbedingungen und alles weitere findet ihr hier. grüne Frühlingsbowl 75 g Reis (hier Reismischung Natur, dunkel) 1/­2 Brokkoli 5-8 Stangen grüner Spargel 1 rote Paprika 1/­2 Gurke handvoll Radieschen 1 Frühlingszwiebel handvoll frische Zuckererbsen Kresse, Rucolasprossen Sesam, Salz, Pfeffer Zitronensaft, Olivenöl Den Reis nach Packungsanweisung abkochen und anschließend zur Seite stellen. Das Gemüse gründlich waschen. Spargel gegebenenfalls von den trockenen Enden befreien. Brokkoli in kleine Stücke brechen. Brokkoli, Spargel und die Zuckererbsen für 2-3 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Die Spargelstücke brauchen je nach Dicke einen kleinen Moment länger, sodass ihr den Rest etwas später hinzugeben könnt. Mit kaltem Wasser abspülen und zur Seite stellen. Gurke, Paprika, Radieschen und die Frühlingszwiebel in mundgerechte Größe zuschneiden. Alle Zutaten zusammen in eine große Schüssel geben und Kresse, Rucolasprossen und den Sesam hinzugeben. Als 'Dressing' habe ich hier einfach ein bisschen frisch gepressten Zitronensaft mit etwas Olivenöl vermischt und das Ganze mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt! Der Artikel ist in Zusammenarbeit mit Allyouneed Fresh entstanden.

vegane Schokoladen-Minz Cupcakes

22. April 2015 The Vegetarian Diaries 

vegane Schokoladen-Minz CupcakesNach den vielen Hauptgerichten, Suppen, Salaten und Broten in den letzten Wochen und Monaten, wird es unbedingt mal wieder Zeit für etwas richtig, geiles Süßes.  Nach den phänomenalen veganen Oreo-Brownies mit Erdnuss-Schokoladen-Topping , gibt es heute endlich wieder einmal Cupcakes! Und nicht nur "irgendwelche", sondern meine bisher liebste Kombination aus Schokolade und Minze. Auch bei Cookies oder Schokolade finde ich das Zusammenspiel von herzhafter Zartbitterschokolade und Minze überragend. Keine Frage also, dass das bei dieser veganen Variante nicht anders ist.  Das Rezept stammt im Original aus dem ganz fantastischen Cupcake-Kochbuch "Vegan Cupcakes erobern die Welt". Neben einer Unmenge von tollen Toppings finden sich darin auch ziemlich leckere und einfache Teigrezepte als Grundlagen. Es lohnt sich also auf jeden Fall einen Blick in das Buch zu werfen. Gefunden auf otto.de . vegane Schokoladen-Minz Cupcakes Schoko-Cupcake-Teig 230 ml Sojamilch 1 Tl Apfelessig 170 g  Zucker 75 g Tasse Öl (neutral) 1 Tl Vanilleextrakt 120 g Mehl 40 g Kakaopulver 3/­4 Tl Natron 1/­2 Tl Backpulver 1/­4 Tl Salz Minz-Topping 55 g Margarine 300 g Puderzucker 60 ml Sojamilch (oder andere Alternative) 1 1/­2 Tl Minzextrakt 1/­2 Tl Vanilleextrakt Tropfen grüne Lebensmittelfarbe (vegan) Schoko-Tropfen (Zartbitter) Für den Teig: Die Sojamilch mit dem Essig vermischen und für einige Minuten stehen lassen. Alle anderen trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Natron, Backpulver und Zucker) gut vermischen und zusammen mit dem Öl und dem  Vanilleextrakt  zur Sojamilch geben. Das Ganze gut vermischen, sodass ein homogener Teig entsteht.  Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Cupcake-Förmchen zu drei Viertel mit dem Teig füllen und für 18-20 Minuten ausbacken. Die Backzeit hängt ein wenig von eurem Ofen ab (Ober- /­ Unterhitze oder Umluft). Der Teig ist fertig, wenn ihr einen Zahnstocher aus dem Teig herausziehen könnt, ohne das Teig daran kleben bleibt. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.  Für das Icing:  Die Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank entnehmen und anschließend mit einer Gabel 'schaumig' rühren. Nun nach und nach den Puderzucker und die Sojamilch unterheben, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss den Minz- und Vanilleextrakt sowie die Lebensmittelfarbe unterheben.  Das Icing in einen Spritzbeutel geben und gleichmäßig auf die Cupcakes verteilen. Wer mag, gibt noch einige Schoko-Tropfen oben drauf.  Ergibt insgesamt 12 veganSchokoladen-Minz Cupcakes

Reisgurt - Deutschlands erster veganer Joghurt auf Reisbasis

9. April 2015 The Vegetarian Diaries 

Reisgurt - Deutschlands erster veganer Joghurt auf ReisbasisWer auf der Suche nach veganen Joghurt-Alternativen ist, der hat es nicht ganz einfach. Zwar gibt es mittlerweile viele, viele Varianten auf Soja-Basis, diese haben jedoch entweder einen intensiven Eigengeschmack oder kommen mit ziemlich viel Zucker und anderen Süßungsmitteln daher.  Kein Wunder also, dass gerade Joghurt und auch ähnliche Milch-Produkte häufig als Vorwand herhalten müssen, wenn es darum geht auf gewisse tierische Produkte nicht verzichten zu können /­ wollen. Umso besser, dass mit dem Reisgurt nun Deutschlands erste vegane Joghurt-Alternative auf Reisbasis in den Startlöchern steht.  Reisgurt, das sind die 'Brüder Gleich ' aus Hamburg, die mit Reisgurt eine natürliche Joghurt-Alternative auf den Markt bringen möchten, die nicht nur Bio ist, sondern darüber hinaus vegan, glutenfrei, frei von Allergenen und vor allem auch Zucker. Für die Herstellung wird so ausschließlich Reis aus biologischem Anbau, Wasser und Bakterien verwendet.  Ich konnte mich in den vergangenen Tagen bereits davon überzeugen, dass der Reisgurt nicht nur aussieht und riecht wie ein 'typischer' Natur-Joghurt, sondern vor allem auch so schmeckt. Kein typischer Nachgeschmack wie man ihn von vielen anderen Produkten kennt. Und das man mit dem Reisgurt nicht nur einen Joghurt zubereiten kann, sondern ihn auch für viele andere Dinge in der Küche verwenden kann, davon habe ich mich bereits überzeugt. Vielleicht das erste Brot überhaupt, dass mit Reisgurt gebacken wurde. Das Rezept folgt dann in ein paar Tagen, versprochen ;).  Und natürlich ist die 'pure' Reisgurt-Variante nur die Spitze des Eisbergs. Die Möglichkeiten sind quasi unerschöfplich: von Joghurt-Alternativen auf Hafer- oder Dinkelbasis,  über Streichcremes auf Reisbasis, Quark aus Reis bis hin zu Mousse au chocolat auf Getreidebasis ist alles denkbar.  Damit das ganze Unternehmen nicht nur möglichst bald starten, sondern vor allem auch erfolgreich und in größerem Maßstab starten kann, brauchen die Brüder Gleich aber noch eure Mithilfe.  Auf Startnext findet gerade eine Crowdfunding-Kampagne von Reisgurt statt.  Neben der Möglichkeit eure erste Bestellung des Reisgurts in Auftrag zu geben, könnte ihr auch Tickets für Verkostungspartys, Pakete für Einzelhändler erwerben oder eure Botschaft und Nachricht auf 500 000 Becher drucken lassen! Wenn ihr noch mehr Infos zum Produkt, der Idee dahinter und vor allem der Kampgange sucht, schaut unbedingt auf der Website oder dem Facebook-Profil  vorbei. 

Lauch-Fenchel Suppe mit Apfel und gerösteten Walnüssen

23. März 2015 The Vegetarian Diaries 

Lauch-Fenchel Suppe mit Apfel und gerösteten WalnüssenAuch wenn der Frühling langsam aber sicher Einzug hält, ist eine wärmende Suppe niemals fehl am Platze. In den vergangenen Monaten gab es hier schon einige Rezepte mit Fenchel. Sei es eine Pasta, geröstetes Ofengemüse oder gefülltes Fenchelgemüse . Leider hat mir Fenchel in letzter Zeit nicht mehr so gut geschmeckt. Der Geschmack ist recht dominant und irgendwie habe ich nicht die passenden Zutaten verwendet um ein stimmiges Geschmackserlebnis zu erhalten. Trotzdem habe ich mich nach längerer Zeit nun mal wieder an ein Rezept mit Fenchel gewagt. Nach einer Inspiration von 'The First Mess' gab es eine vegane Lauch-Fenchel Suppe mit Apfel und gerösteten Walnüssen. Hier hat der Fenchel (fast schon überraschend) hervorragend gepasst und war auch nicht zu dominant. Eine sehr schmackhafte, einfache und schnell zubereitet SuppeLauch-Fenchel Suppe mit Apfel und gerösteten Walnüssen 2 Stangen Lauch  1 Fenchel-Knolle  1 Apfel  1 Zwiebel  1 Knoblauchzehe  Gemüsebrühe  75 g Walnüsse (geröstetThymian Salz, Pfeffer Kurkuma geröstete Croutons Den Lauch gründlichen säubern und in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Den Apfel in die Fenchelknolle in kleine Stücke schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und Zwiebeln, Lauch und Knoblauch für einige Minuten anschwitzen. Anschließend den Fenchel, Apfel und 1 Tl Thymian hinzugeben. Nach ein bis zwei Minuten mit Gemüsebrühe ablöschen, sodass die Zutaten gut bedeckt sind.  Für ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne anrösten. Sobald das Gemüse gar ist, die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer pürieren (ich verwende dazu meinen Vitamix. Dort wird die Suppe besonders cremig). Suppe mit etwas Salz, Pfeffer und Kurkuma abschmecken. Mit gerösteten Walnusskernen, Croutons und etwas Grün des Fenchels servieren. 

Ist Cola vegan?

16. März 2015 The Vegetarian Diaries 

Ist Cola vegan?Sind Cola-Marken wie Coca-Cola, Pepsi oder Fritz-Cola vegan? Nach den Beiträgen zu veganen Energy-Drinks , veganem Bier und Wein und einigen anderen Beiträgen aus der Kategorie Ist ... vegan? soll es heute um die Frage gehen, ob Cola vegan ist. Damit ist erst mal gar nicht unbedingt eine bestimmte Marke wie Coca Cola oder Pepsi gemeint, sondern ganz allgemein die Frage nach Inhaltsstoffen und Verarbeitung. Welche Inhaltsstoffe sind in Cola enthalten? Neben den Hauptzutaten Wasser und Zucker erhält Cola ihren charakteristischen Geschmack durch die Beigabe der Kolanuss und weiteren typischen Zutaten wie Vanille, Zimtöl, Nelken und Zitrone. Zusätzlich wird vor allem Koffein und Phosphorsäure beigeben. Darüber hinaus werden fast alle Colasorten mit dem Zusatzstoff E150 d versetzt um die typisch dunkle Farbe zu erhalten. Dabei handelt es sich um Zuckercouleur. Zucker couleur  ist eine Lebensmittelfarbe, die durch Karamellisierung hergestellt wird. Was darf sonst in einer Cola enthalten sein? Im Vergleich zu Getränken wie Wein, Bier oder auch Fruchtsäften gibt es für Cola-Getränke natürlich andere Bestimmungen. So dürfen in 'Coffeinhaltige Limonaden' in Deutschland maximal 32 mg /­­100 ml Coffein enthalten sein.  Ein Blick in den Supermarkt genug häufig schon um eine schier endlose Anzahl verschiedener Varianten von Cola zu entdecken. So gibt es zum Beispiel Light-Sorten, die statt des Zuckers mit Aspartam gesüßt sind, verschiedenste Geschmacksrichtungen und vieles mehr.  Herstellung und Verpackung von Cola-Produkten Wie bei vielen Getränken stellt die Herstellung, das Filtern und die Verpackung eines der größten Probleme dar, wenn es um die Frage nach veganen Produkten geht.  Bis vor einigen Jahren gab es so zum Beispiel einige Produkte von Coca Cola, die Spuren von Fischgelatine enthalten haben, die als Träger des Farbstoffes Carotine genutzt wurde.  Diesbezüglich hat sich gerade in den letzten Jahren viel getan, sodass viele Hersteller mittlerweile auf den Einsatz von Gelatine verzichten.  Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich vorher aber bei dem jeweiligen Hersteller informieren und im Zweifel nachfragen.  Gleiches gilt natürlich auch für die Verpackung und hier ganz speziell die Verwendung des Klebers, um Etiketten auf Glas- und Plastikflaschen anzubringen.  Fazit Erfreulicherweise sind die meisten Cola-Getränke und generell coffeinhaltige Limonaden und die verwendeten Zutaten von Haus aus vegan. Wer sicher gehen möchte, das auch im Herstellungsprozess keine tierischen Produkte verwendet werden, sollte sich beim Hersteller direkt informieren. Alternativ gibt es zum Beispiel auf den Seiten von Peta einen veganen Einkaufsführer , der unter anderem auch eine Getränke-Liste führt.  Noch besser ist es natürlich, wenn ihr auf Hersteller zurückgreift, die ihre Produkte, Herstellung und Verpackung als 100 % vegan deklarieren wie zum Beispiel Fritz Cola. 

Mangold-Pasta mit Chili-Bröseln

8. März 2015 The Vegetarian Diaries 

Mangold-Pasta mit Chili-Bröselnschnelle vegane Mangold-Pasta mit Chili-Bröseln Jetzt wo die Mangold-Saison quasi vor der Tür steht, nutze ich sofort die Gelegenheit euch eines meiner Lieblings-Mangold-Gerichte vorzustellen. Schnell und ziemlich einfach in der Zubereitung und durch die gerösteten Chili-Bröseln mit dem gewissen Etwas.  Alternativ zu den Chili-Bröseln passen auch ganz hervorragend Knoblauch-Brösel. Dazu einfach die Chilischoten durch eine Knoblauchzehe ersetzen. Auch beides zusammen ist eine super Sache.  Inspiriert nach einem Rezept drüben von Juliane von "schöner Tag noch ". vegane Mangold-Pasta mit Chili-Bröseln 500 g Mangold 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 200 ml Sojasahne 200 ml Gemüsebrühe Salz, Pfeffer 1 rote Chilischote 4 El Semmelbrösel 300 g Farafalle Den Mangold gründlich reinigen und in mundgerechte Stücke zuschneiden. Dabei das Grün und Weiß trennen. Die Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. In einer Pfanne etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit der Knoblauchzehe für ein paar Minuten anschwitzen.  Anschließend mit der Sojasahne und Gemüsebrühe übergießen und einmal kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und leise köcheln lassen.  Parallel die Chilischote fein hacken und in einer kleinen Pfanne mit etwas Margarine anschwitzen. Nach ein paar Minuten die Semmelbrösel hinzugeben und anrösten, bis diese beginnen Farbe bekommen und beginnen zu duften.  In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung abkochen. Das Weiß des Mangolds sollte insgesamt für ca. 5 Minuten mit in dem Nudelwasser kochen. Das Grün des Mangolds benötigt nur ein bis zwei Minuten. Am besten passt das Ganze natürlich, wenn man es zeitlich so abpasst, dass man alles gemeinsam abgießen kann.  Nudeln mit dem Mangold in die Sahnesoße geben und gut vermischen. Gegebenenfalls noch mal würzen und mit den Chili-Bröseln servieren.  Ergibt zwei gute Portionen

veganer Eintopf mit Mandold

3. März 2015 The Vegetarian Diaries 

veganer Eintopf mit MandoldEs hat zwar gerade erst der März begonnen, hier in Hamburg ist aktuell aber schon April-Wetter angesagt. Regen, Wind, Wolken, danach auf einmal Sonnenschein und das Ganze gefolgt von mehreren Graupelschauern! Verrücktes Wetter (Update: heute Nacht hat es dann auch noch geschneit!) Genau das Richtige für einen deftigen, wärmenden Eintopf. Auf der Suche nach interessanten Rezepten habe ich in den letzten Monaten immer wieder auch das ein oder andere vegane Kochbuch zurate gezogen. Ganz weit vorne aktuell ist definitiv "Vegan kann jeder " von Jörg und Nadine vom fantastischen Blog 'eat-this '.  Auf diese vegane Winter-Minestrone (bei mir ging es eher in Richtung Eintopf durch etwas mehr Gemüseanteil) bin ich genau dort gestoßen. Ein einfaches, schnelles und verdammt leckeres Gericht. Wer nicht extra einen Weißkohl kaufen möchte, kann dieses natürlich auch weglassen oder durch anderes Gemüse ersetzen.  veganer Eintopf mit Mandold 100 g Mangold 200 g Weißkohl 150 g Nudeln 1 Pck. /­­ Glas stückige Tomaten 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 Möhren Salz, Pfeffer Thymian, Oregano, Majoran Zimt, Piment frische Petersilie Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Den Mangold säubern und in mundgerechte Stücke teilen. Grüne und weiße Stücke grob trennen. Den Weißkohl ebenfalls klein schneiden. Möhre schälen und in dünne Ringe zuschneiden.  In einem großen Topf etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit Knoblauch kurz anschwitzen. Anschließend Mangold (das Grün erst etwas später), Weißkohl und Möhre hinzugeben. Für einige Minuten andünsten lassen und anschließend je einen Teelöffel Thymian, Oregano und Majoran hinzugeben. Mit den Tomaten und Gemüsebrühe übergießen, sodass das Gemüse gut bedeckt ist. Einen halben Teelöffel Piment und Zimt hinzugeben und die Nudeln unterrühren. Gegebenenfalls ein wenig Wasser nachfüllen und für knapp 10 bis 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und frischer Petersilie servieren.  Ergibt vier Portionen.

Vorstellung und große Verlosung: Kokoswasser von Fountain of Youth

18. Februar 2015 The Vegetarian Diaries 

Vorstellung und große Verlosung: Kokoswasser von Fountain of YouthKoko swasser und Kokos-Drinks gehören zu einem der Getränketrends der vergangenen Monate und Jahre. Umso mehr freue ich mich, euch heute nicht nur eines meiner persönlich liebsten Kokoswasser vorzustellen, sondern euch auch eine ganz fantastische Verlosung zu präsentieren!  Das Kokoswasser von Fountain of Youth ist auch wirklich ein "reines Kokoswasser", das heißt 100 % Saft aus jungen, grünen thailändischen Kokosnüssen. Im Saft steckt jede Menge Natrium, Magnesium, Kalium und Kalzium. Also ein perfekter, natürlich isotonischer Drink. Und das Beste daran: wenig Kalorien, kein zugesetzter Zucker oder andere Chemie und natürlich vegan.  Trinken kann man Fountain of Youth natürlich pur, am besten leicht gekühlt oder natürlich ganz hervorragend als Grundlage für Longdrinks und Cocktails (natürlich auch gerne mit einem Schuss Alkohol).  Mehr Infos zur Herstellung, Bezugsquellen und vielen anderen Themen rund um das Kokoswasser findet ihr auf der ziemlich abgefahrenen Website von 'Fountain of Youth '. Begleitet vom Monkey-Maskottchen, sehr bunt und mit passender Musik untermalt, werdet ihr hier schon einmal gut unterhalten.  Für alle Kokoswasser-Junkies gibt es die Möglichkeit einer Abo-Bestellung . So werdet ihr regelmäßig mit Kokoswasser versorgt, euer Vorrat geht nie zur Neige und ihr könnt noch richtig Geld sparen.  Für alle unter euch, die nun gerne einmal Fountain of Youth probieren möchten, kommt die folgende Verlosung natürlich genau richtig.  Gewinnt eines von drei Fountain of Youth Paketen bestehend aus:  24 x 520 ml Kokoswasser + T-Shirt + Mütze im Wert von fast 100 EUR Hinterlasst mir einfach einen Kommentar hier im Beitrag oder nehmt über Facebook oder Twitter teil Falls ihr keine E-Mail Adresse hinterlassen möchtet, schaut bitte nach dem Ende der Verlosung vorbei, ob ihr gewonnen habt.  Die Verlosung endet am 28.02.2015 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Viel Erfolg!

rustikales Bauernbrot aus dem Römertopf

12. Februar 2015 The Vegetarian Diaries 

rustikales Bauernbrot aus dem RömertopfDer "Römertopf" wird vielen bestimmt ein Begriff sein. Vor allem natürlich in Hinblick auf den Sonntagsbraten aus dem typisch, länglichen Tongefäß. Von Römertopf selber gibt es mittlerweile aber auch ein deutlich größeres Sortiment an Küchenutensilien. So findet man nicht nur verschiedenste Bräter im Angebot, sondern zum Beispiel auch Brottöpfe zum Aufbewahren und Brotbackformen, mit denen das Brot direkt im Backofen ausgebacken werden kann. Da ich mittlerweile regelmäßig Brot backe, hat mich vor allem die Backform 'Pane' interessiert. Dieses aus Ton bestehende offene Gefäß kann direkt als Teigform zur Gare und zum anschließenden Ausbacken verwendet werden.  Für ein optimales Backergebnis kann man das Tongefäß vor dem Backen für einige Minuten ins Wasser stellen, sodass der Ton dieses zum Teil aufnehmen kann und beim Backen die richtige Feuchtigkeit im Ofen herrscht.  Zum Ausprobieren habe ich das altbewährte und fantastische Rezept zum Bauernbrot verwendet und einfach in der Brotschale gebacken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn es noch ein paar Feinheiten gibt, an denen ich beim nächsten Mal arbeiten werde.  Bauernbrot aus dem Römertopf Roggensauerteig  200 g Roggenmehl (Type 1150)  160 g Wasser  20 g Anstellgut vom Roggensauer  Autolysteig  600 g Weizenmehl (Type 1050)  400 g Wasser  Hauptteig  Sauerteig  Autolyseteig  200 g Roggenmehl (Type 1150)  100 g Wasser  15 g Margarine  20 g Agavendicksaft 20 g Salz 20 g Zuckerrübensirup Die Zutaten für den Sauerteig gut miteinander vermischen und abgedeckt über Nacht (ca. 20 Stunden) ruhen lassen.  Für den Autolyseteig Wasser und Mehl vermischen und für knapp eine Stunde stehen lassen. Anschließend alle Zutaten zusammen zu einem homogenen Teig vermischen. Es reicht mit einem stabilen Löffel oder kurz mit den Händen alles gut zu vermischen. Teig abgedeckt für 90 Minuten ruhen lassen. Dabei alle 30 Minuten falten (den Teig von allen Seiten einmal in die Mitte 'klappen').  Nun den Teig rund wirken und in die Römertopf 'Pane' Form geben und noch mal eine Stunde ruhen lassen. Wer möchte, kann die Schale nun in lauwarmes Wasser stellen. Alternativ könnt ihr später aber auch ein kleines Gefäß mit Wasser in den Backofen stellen.  Im vorgeheizten Backofen bei 220°C für 60 bis 65 Minuten ausbacken. 

DIE veganen Oreo-Brownies mit Erdnussbutter-Schokoladen-Topping

2. Februar 2015 The Vegetarian Diaries 

DIE veganen Oreo-Brownies mit Erdnussbutter-Schokoladen-ToppingDie veganen Oreo-Brownies von vor knapp zwei Jahren gehören zu den beliebtesten Rezepten hier im Blog. Kein Wunder bei diesen veganen Kalorien-und Schokobomben. Einfach in der Zubereitung, gut vorzubereiten und vor allem natürlich verdammt lecker, sind sie genau das Richtige zum Verschenken, Mitbringen oder natürlich selber Genießen! Schon seit längerer Zeit hatte ich mir vorgenommen die Oreo-Brownies ein zweites Mal zu machen und das erste Rezept zu toppen - sprichwörtlich! In dieser Variante gibt es also vegane Oreo-Browies mit einem Schokoladen-Erdnuss-Erdnussbutter-Topping. Viel mehr muss ich dazu eigentlich auch gar nicht mehr sagen. Geschmacklich und kalorientechnisch eine Macht. Unbedingt ausprobieren und weitersagen! vegane Oreo-Brownies mit Erdnussbutter-Schoko-Topping und Erdnüssen Brownies 80 g Margarine 75 g Erdnussbutter 75 g Schokolade 150 g Zucker 1 Tl Vanille 250 ml Sojamilch (hier: Vanille) 2 El Leinsamen 2 El Speisestärke 180 g Mehl (Type 550) 30 g Kakaopulver 1 Pck. Vanillezucker Schokoladenüberzug 125 g Schokolade 2 El Kokosöl Erdnussbutterüberzug 75 g Erdnussbutter 40 g Puderzucker 3 El Sojamilch Topping handvoll Erdnüsse 125 g Oreos Für die Brownies: Margarine mit Erdnussbutter und der Schokolade langsam schmelzen. In der Zwischenzeit Zucker, Vanille, Leinsamen, Mehl, Kakaopulver und Vanillezucker miteinander vermischen. Speisestärke mit etwas Wasser vermischen und mit der Sojamilch mischen. Alles miteinander vermischen, sodass ein schöner Teig entsteht. In eine gut gefettete Brownie-Form geben (ich benutze eine quadratische Form mit ca. 24 x 24 cm). Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 30 Minuten ausbacken. Sicherheitshalber die Stäbchenprobe machen! Für den Schokoladenüberzug: Schokolade mit zwei Esslöffeln Kokosöl schmelzen und anschließend über die leicht erkalteten Brownies geben. Wer mag, lässt ein klein wenig Schokolade über und gibt diese ganz am Ende noch darüber.  Für den Erdnussbutterüberzug: Erdnussbutter mit dem Puderzucker und der Sojamilch vermischen, bis eine zähflüssige Masse entstanden ist. Ebenfalls auf den Brownies verteilen (das geht ein bisschen schlechter als mit dem Schokoladenüberzug, lohnt sich aber!).  Nun die Oreo-Kekse grob hacken und mit den Erdnüssen auf den Brownies verteilen. Zum Schluss noch ein kleine wenig des Schokoladenüberzugs verteilen und für mindestens zwei Stunden auskühlen lassen!  Brownies in Stücke schneiden (bei mir 16 Stück) und schmecken lassen!

vegane Apfel-Crumble Muffins mit Marzipan-Mandel Füllung

26. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

vegane Apfel-Crumble Muffins mit Marzipan-Mandel FüllungGerade am Wochenende hat es einfach etwas, wenn man sich nachmittags eine Kanne Tee machen kann und etwas selbst gebackenes, veganes und vor allem Süßes im Haus hat. Da wird der Tag gleich ein wenig besser und vielleicht kann sich der ein oder andere damit auch motivieren etwas zu schaffen und sich so eine kleine Belohnung gönnen.  Damit man nicht den ganzen Tag in der Küche steht, findet ihr hier ein ganz fantastisches und vor allem schnelles Rezept für vegane Apfel-Crumble Muffins. Gefüllt sind diese mit einer Mischung aus Äpfeln, Mandeln, Marzipan. Dazu gibt es kleine Streusel. Beim Ausbacken der ersten zwölf Stück musste ich mich selber arg bremsen, nicht die restliche Füllung komplett aufzuessen.  Als ich dann die Fotos machen wollte, musste ich mich ebenfalls ein wenig beeilen, denn da waren auch nur noch wenige übrig. Im Hintergrund seht ihr übrigens meine neue, ganz fantastische Teekanne von 'Kettle', die man zum Beispiel über netzshopping.de beziehen kann. Optional kann man noch ein Stövchen dazu kaufen, sodass der Tee mit einer Kerze bei angenehmer Trinktemperatur gehalten wird.  Mittlerweile sind auch wirklich alle 24 Muffins aufgegessen. Da muss ich mir für nächstes Wochenende wohl etwas neues ausdenken! vegane Apfel-Crumble Muffins 450 g Blätterteig (vegan) 200 g Rohrohrzucker 200 g Mehl (Type 550) 200 g Margarine (zimmerwarm) Füllung: 2 große Äpfel 100 g gehackte Mandeln 50 g Marzipan 2 Tl Zimt 1 Pck. Vanillezucker geriebene Vanille (falls ihr mögt) Den Blätterteig rechtzeitig aus dem Tiefkühlfach entnehmen und antauen lassen. Für die Streusel Margarine grob in Stücke teilen und mit dem Mehl und dem Zucker vermischen. Mit den Händen so lange kneten, bis sich Streusel gebildet haben.  Für die Füllung die Äpfel entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den gehackten Mandeln, Zimt, Vanillezucker und den in kleine Stücke geteilten Marzipan vermischen. Wer möchte, gibt noch ein bisschen geriebene (frische) Vanille hinzu.  Den Blätterteig in passende Stücke für die Muffinförmchen schneiden. Alternativ könnt ihr den Teig auch mit einer Tasse ausstechen. Anschließend Füllung hineingeben und zum Schluss die Streusel.  Im Backofen bei 180°C für 20 Minuten ausbacken.  Ergibt mit der obigen Menge 24 Muffins. 

vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüse

19. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüsewinterliches, veganes  Nudelgericht mit Wirsing  Im Winter mag die Auswahl an saisonalen Obst- und Gemüsesorten nicht sonderlich groß sein aber aus dem, was es so gibt, kann man natürlich ganz viele verschiedene Dinge machen. Gerade Kohl und Co. lassen sich auf vielfältige Art und Weise verarbeiten ohne das am Ende immer eine Suppe oder ein Eintopf auf dem Teller landen muss. Mal schauen ob ich es in den nächsten Tagen und Wochen noch schaffe, dass ein oder andere spannende und vor allem abwechslungsreiche Rezept auszuprobieren.  Wirsing habe ich bisher fast immer nur zu Weihnachten gegessen. Dort gab es häufig Wirsinggemüse als Beilage zu Knödeln und Co. In dieser Variante mit Nudeln darf er 'ausnahmsweise' mal die Hauptrolle spielen. Gut gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat ergibt sich ein schnelles und vor allem einfaches Nudelgericht. Schmeckt statt mit Wirsing bestimmt auch mit Mangold ganz hervorragend! Inspiriert nach einer Idee von 'Yummy Beet '. vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüse 1 kleiner Wirsing 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe Gemüsebrühe Salz, Pfeffer, Muskat Soße 25 g Margarine 1 El Mehl 200 ml Sojamilch (natur,  ungesüßt) 1 Tl Thymian 1 unbehandelte Limette Salz, Pfeffer Nudeln Den Wirsing gründlich reinigen, grob vom Strunk befreien und anschließend in mundgerechte Größe zuschneiden (je nach Vorliebe dünne Streifen oder kleine Stücke). Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. In einem Topf etwas Öl erhitzen und beides für ein paar Minuten anschwitzen. Anschließend den Wirsing hinzugeben und für ein paar Minuten unter Rühren anschwitzen. Einen Schuss Gemüsebrühe hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Bei geschlossenem Deckel leise köcheln lassen. Je nachdem wie dick oder dünn ihr den Wirsing geschnitten habt, ist dieser bereits nach ein paar Minuten durch. Das Ganze sollte noch ein wenig Biss haben (es sei denn. ihr möchtet es richtig gut durch. Dann einfach noch ein paar Minuten länger köcheln lassen).  In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung abkochen. Für die Soße Margarine in einem kleinen Topf zerlassen und anschließend das Mehl unterrühren. Mit der Sojamilch (oder eine andere, neutrale, pflanzliche Milch) unterrühren und einmal kurz aufköcheln lassen. Unter ständigem Rühren etwas eindicken lasse, vom Herd nehmen und mit Thymian und Saft einer Limette abschmecken.  Nudeln mit Wirsing und der Soße im Nudeltopf vermischen und schmecken lassen.  Ergibt drei bis vier Portionen. 

veganer Gemüse-Eintopf mit Zartweizen aus der veganen kochabo-Box

12. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

veganer Gemüse-Eintopf mit Zartweizen aus der veganen kochabo-BoxKochabos und Koch- beziehungsweise Rezeptboxen sind mit Sicherheit einer der Trends letztes Jahr gewesen. Gerade für Menschen, die viel zu tun haben, oft unterwegs sind, immer nur das Gleiche kochen und sich auf Abwechslung freuen oder einfach nur neugierig sind, ist ein solches Kochabo, bei dem man wöchentlich (fast) alle benötigten Zutaten nach Hause geschickt bekommt, mit Sicherheit eine interessante Möglichkeit spannende, neue Gerichte auszuprobieren. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter, die zum Teil auch vegetarische Kochboxen im Angebot haben. Mir ist bisher jedoch nur kochabo.de bekannt, die auch ein rein veganes Kochabo auf ihrer Website anbieten.  Dort kann man zwischen einer Variante für zwei oder vier Personen wählen. Geliefert werden pro Woche Zutaten für drei verschiedene Gerichte. Neben der aktuellen Box und den darin enthaltenen Rezepten , findet ihr auf der Homepage auch eine Auswahl von Gerichten, die bereits in älteren Boxen enthalten waren oder in Zukunft ausgeliefert werden sollen.  Die veganen Gerichte werden von Eva Fischer entworfen, die einige vielleicht vom Blog foodtastic kennen und die ich beim diesjährigen Food Blog Award in Berlin kennenlernen durfte. Alle drei Gerichte, die ich in meiner Box ausprobieren konnte, ließen sich gut und vor allem schnell (~ 30 Minuten) nachkochen und haben gut geschmeckt. Der Rahmen der Rezepte lässt in den meisten Fällen immer auch Raum um kleine Details oder Vorlieben nach den eigenen Vorstellungen zu ändern oder anzupassen.  Wenn ihr nun neugierig seid, was es in der nächsten veganen kochabo-Box Leckeres gibt, schaut einfach auf der Homepage vorbei. Dort findet ihr auch die anderen (nicht veganen) Boxen, weitere Infos zu den Lieferbedingungen und vieles mehr.  Wer den Code "VegetarianDiaries" bei einer Bestellung verwendet, erhält zudem eine Obst-Kiste kostenlos!  veganer Gemüse-Eintopf mit Zartweizen 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 Möhren 1/­­2 Brokkoli 1/­­2 Dose weiße Bohnen 125 g Ebly (Zartweizen) oder Dinkel 400 g stückige Tomaten (aus der Dose oder frisch) Gemüsebrühe, Schuss Wein Salz, Pfeffer, Zucker Kräuter der Provence Die Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Brokkoli gründlich abspülen und in kleine Röschen teilen.  In einem Topf etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Nach einigen Minuten den Zartweizen hinzugeben und kurz mit andünsten. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen und kurz einköcheln lassen. Anschließend mit den Tomaten und Gemüsebrühe aufgießen. Der Zartweizen sollte gut bedeckt sein. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und den Kräutern der Provence (Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran und Bohnenkraut) würzen und für 20 Minuten leise köcheln lassen. Nach 10 Minuten die Bohnen hinzugeben und zum Schluss noch einmal abschmecken.  Parallel die Möhren und den Brokkoli in kochendem Wasser für 2-3 Minuten blanchieren. So behält das Gemüse seinen Biss und die Farbe. Wenn ihr das Gemüse lieber direkt im Eintopf habt, dann gebt den Brokkoli und die Möhren vor dem Ebly für ein bis zwei Minuten mit in den Topf.  Zusammen mit dem Zartweizen servieren und mit frischer Petersilie schmecken lassen. Ergibt zwei gute Portionen. 

veganes Kümmelbrot mit Roggenmehl

7. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

veganes Kümmelbrot mit RoggenmehlIn den letzten Wochen und Monaten habe ich wieder verstärkt Brot- und Brötchen-Rezepte gebacken, die ich schon mehrfach ausprobiert habe. Das hat zum einen den Grund, dass darunter einige Brote sind, die einfach so lecker sind, dass es keinen Grund gibt, diese nicht auch öfter zu machen. Auf der anderen Seite habe ich gemerkt, dass man auch bei der Zubereitung und Teigformung bei einem Rezept jedes Mal noch viel lernen kann. So hatte ich bei den letzten Broten, die ich gebacken habe, immer ein wenig Probleme mit dem Einschneiden des Teiges. Ich möchte nicht behaupten, dass ich es jetzt kann, habe aber zumindest gemerkt, dass ich dort oftmals einfach ein wenig zu zaghaft gewesen bin. Einschneiden muss man in diesem Fall wirklich wörtlich nehmen und dem Teig gut eins verpassen ;). Mit dem Ergebnis unten bin ich sehr zufrieden gewesen, und da Kümmelbrote sowieso etwas ganz besonders leckeres sind, gibt es das Rezept hier noch einmal für euch: Kümmelbrot mit Roggenmehl Sauerteig 150 g  Roggenvollkornmehl  150 g Wasser  16 g Anstellgut (Roggensauerteig)  Hauptteig  300 g Weizenmehl (Type 1150)  110 g Wasser  10 g Salz  4 g frische Hefe  1 1/­­2 Tl Kümmel Alle Zutaten für den Sauerteig in einer kleinen Schüssel zu einer homogenen Masse vermischen. Abgedeckt bei Raumtemperatur für ca. 20 Stunden stehen lassen. Am nächsten Tag alle restlichen Zutaten und den Sauerteig in der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe für sechs Minuten kneten lassen. Anschließend die Geschwindigkeit kurz erhöhen, bis ein fester Teig entstanden ist. Den Teig für 90 Minuten ruhen lassen und dabei nach 45 Minuten einmal kurz kräftig durchkneten (ausstoßen). Rechtzeitig den Backofen auf 240°C vorheizen und das Brot in etwas Grieß wälzen und für weitere 45 Minuten ruhen lassen. Bevor es für 45 Minuten in den Backofen geht, kreuzweise einschneiden (einen ordentlichen Schnitt machen!) und mit Dampf ausbacken (ich stelle vor dem Vorheizen des Backofens einfach eine kleine Auflaufform mit Wasser in den Ofen). Wer es gerne kümmelig mag, kann ruhig auch noch etwas mehr Kümmel hinzugeben!

vegane Snacks, Fingerfood und mehr zu Silvester

29. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Snacks, Fingerfood und mehr zu Silvestervegan, gut vorzubereiten und lecker - vegane Snacks und Fingerfood zu Silvester Ich hoffe ihr habt die Weihnachtsfeiertage gut und vor allem kulinarisch sehr lecker überstanden. Kaum sind die ersten Feiertage vorbei, stehen für viele schon die nächsten Feierlichkeiten und vor allem große Schlemmereien an: Silvester.  Neben einigen Klassikern wie Raclette oder auch Fondue ist Silvester wohl einer der Tage an dem die meisten Häppchen, Snacks, Fingerfood und was so dazugehört serviert wird.  Oft trifft man sich in größerer Runde zum Essen, Trinken und Feiern und so bietet es sich natürlich an, dass jeder etwas beisteuert.  In diesem Beitrag möchte ich euch heute ein paar Vorschläge machen, was ihr zu eurer (veganen) Silvesterfeier mitbringen könnt beziehungsweise natürlich selber anbieten könnt.  Gemein ist allen Rezepten, dass sie vegan sind und sich vor allem gut vorbereiten lassen. Einen Teil könnt ihr so zum Beispiel bereits am Vortag oder morgens fertig zubereiten und habt so abends keinen Stress. Alle Rezepte findet ihr "hinter" dem Link oder indem ihr einfach auf das jeweilige Bild klickt! veganes Taboulé mit Bulgur Nicht nur als flottes Mittagessen, sondern auch als "Salat" für das abendliche Buffet hervorragend geeignet. Lasst sich am Tag vorher vorbereiten und mit ein paar frischen Zutaten anrichten und servieren.  vegane Kürbis-Süßkartoffel Suppe Neben Salat sind Suppen ebenfalls gut vorzubereiten, leicht warmzuhalten und passen so perfekt zum abendlichen Buffet. Hier eine super winterliche Kombination aus Kürbis und Süßkartoffeln. Dazu ein wenig frisches Brot oder Baguette reichen! vegane Sommerrollen Auch wenn der Sommer noch etwas hin ist, sind diese Sommerrollen auch im Winter eine super Snack-Variante. Auch jetzt gibt es ausreichend leckere Dinge, die man in Reispapier eingewickelt anbieten kann (Möhre, Salat, Räuchertofu, Gurke, Glasnudeln, Sprossen um nur ein paar zu nennen).  veganes Chili Auch ein Chili darf hier auf keinen Fall fehlen und gerne betone ich an dieser Stelle noch einmal, dass dies mit Abstand mein liebstes Chili ist und vorerst auch bleibt!  vegane Kürbis-Quiche Dieses vegane Quiche-Rezept hat mich dieses Jahr unter anderem zum Food-Blog-Award Finale nach Berlin gebracht. Damit kommt ihr bestimmt auch gut ins neue Jahr! vegane Amerikaner Natürlich darf auch die ein oder andere süße Leckerei nicht fehlen. Diese veganen Amerikaner sind nicht nur einfach und schnell vorbreitet, sondern lassen sich auch noch denkbar einfach verzehen. Keine Gabel und kein Teller nötig (putzen muss man am nächsten Tag sowieso :)).  vegane Oreo-Brownies Eigentlich klar, dass diese Brownies hier als Empfehlung nicht fehlen dürfen. Auch ein ganz heißer Anwärter als Mitbringsel für unser Silvester dieses Jahr.  Falls ihr noch nicht so richtig fündig geworden seid, schaut doch einfach noch ein wenig hier im Blog herum. Vielleicht findet ihr ja doch noch die ein oder andere Inspiration.  Ansonsten wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

veganer Braten mit Klößen, Rotkraut und Bratensoße - vegane Hauptspeise zu Weihnachten

18. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

veganer Braten mit Klößen, Rotkraut und Bratensoße - vegane Hauptspeise zu WeihnachtenKommen wir zum vorerst letzten Beitrag zu veganen Weihnachtsgerichten dieses Jahr. Nach dem fantastischen veganen Braten , dem veganen Kartoffelsalat mit Würstchen und der ein oder anderen Rezeptidee, folgt heute mit dem Hauptgang der Abschluss.  Wer sich alle bisher erschienenen veganen Weihnachtsgerichte noch einmal in Ruhe anschauen möchte, schaut einfach in der entsprechenden Kategorie oben in der Menüleiste vorbei.  Rotkraut gehört hier irgendwie schon fast immer mit dazu aber auch Wirsinggemüse passt natürlich ganz hervorragend und bringt vor allem ein wenig Abwechselung auf den Tisch. Dazu gibt es den veganen Braten, Kartoffelklöße und eine vegane Bratensoße auf Basis von verschiedenen Gemüsesorten und einem Sud aus Sojasoße und Gemüsebrühe. veganer Braten mit Klößen, Rotkraut und Kartoffelknödel Kartoffel-Klöße (vegan z.B. von Burgis) oder selbstgemacht Rotkraut (wenn ihr Zeit habt selbst gemacht mit Rotwein, Nelken und Orange) vegane Bratensoße 1 Bund Suppengrün (Lauch, Sellerie, Möhre, Petersilienwurzel) 1 Stange Staudensellerie 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe Gemüsebrühe Sojasoße Salz, Pfeffer, Zucker Rauchsalz veganer Braten nach diesem Rezept Der Braten lässt sich ganz hervorragend einige Tage vorher vorbereiten und muss am entsprechenden Tag nur noch kurz mit etwas Öl scharf angebraten werden.  Auch das Rotkraut könnt ihr schon im Vorhinein vorbereiten und gut über Nacht durchziehen lassen.  Für die Bratensoße das Gemüse sehr klein schneiden beziehungsweise würfeln. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. In einem Topf Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit Knoblauch für einige Minuten andünsten. Das Gemüse für einige Minuten hinzugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Gemüse sollte leicht bedeckt sein. Sojasoße und einen Schwung Gewürze hinzugeben und bei kleiner Flamme leicht köcheln lassen.  Je nach Zeit lasst ihr die Soße nun ruhig eine Stunde (gerne auch länger) vor sich hinköcheln. Gegebenenfalls etwas umrühren und noch mal kräftig abschmecken. Die Klöße rechtzeitig in das Kochwasser geben und alles gemeinsam servieren. Ganz hervorragend schmecken die Klöße auch, wenn sie am nächsten Tag scharf angebraten aus der Pfanne gegessen werden. 

veganer Kartoffelsalat mit Würstchen - DAS Weihnachtsessen

12. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

veganer Kartoffelsalat mit Würstchen - DAS WeihnachtsessenDer Klassiker an Weihnachten - vegan und einfach vorzubereiten Nachdem ich euch in den letzten Tagen ja schon das ein oder andere vegane Rezept für Weihnachten vorgeschlagen habe, gibt es heute DAS klassische "deutsche" Weihnachtsgericht in der veganen Varianten überhaupt: Kartoffelsalat mit Würstchen.  Warum dieses Essen an Weihnachten so beliebt ist, weiß ich gar nicht genau. Ich vermute einfach, das es eine Kombination aus "gut vorzubereiten", "einfach zu kochen", "man kann nicht viel falsch machen" und  "es geht schnell und jeder kann sich wieder seinen Geschenken widmen" ist.  Auch in dieser veganen Variante gelten all diese Attribute, sodass man den Salat ohne Probleme schon einige Tage vorher vorbereiten kann und so einen sehr entspannten Weihnachtsabend verbringen kann.  Für weitere vegane Rezeptideen zu Weihnachten schaut doch einfach in der entsprechenden Rubrik unter dem Menüpunkt Jahreszeiten nach.  veganer Kartoffelsalat mit Würstchen 6 größere Kartoffeln  200 g Räuchertofu 1/­­2 Zwiebel 1 kleines Glas Cornichons 3-4 El vegane Remoulade (z.B. von BioVita) Flüssigkeit von den Cornichons Salz, Pfeffer frischer Schnittlauch vegane Würstchen (z.B. von Hobelz oder aus dem Alnatura) Die Kartoffeln mit Schale kochen, bis sie knapp durch sind. Dabei am besten festkochende Sorten verwenden, sodass die Kartoffeln nach dem Abkochen und Pellen noch geschnitten werden können.  In mundgerechte Größe zuschneiden. Zwiebel abziehen und fein hacken. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und alle Zutaten miteinander vermischen. Je nach persönlicher Vorliebe und Geschmack die Menge an Gurkenwasser und Remoulade variieren. Mit Salz, Pfeffer und frischem Schnittlauch abschmecken.  Der Salat schmeckt am besten, wenn er einige Stunden oder über Nacht durchziehen konnte.  Die veganen Würstchen gegebenenfalls von der "Haut" befreien und in heißem Wasser für einige Minuten erhitzen. Natürlich könnt ihr sie auch kalt dazu servieren. Mit Senf servieren und schmecken lassen.

veganer Braten zum Weihnachtsfest

8. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

veganer Braten zum Weihnachtsfestselbst gemachter veganer Braten auf Seitanbasis - veganes Weihnachtsessen So langsam aber sicher rückt Weihnachten immer näher und nicht nur das ein oder andere Geschenk muss noch besorgt werden, sondern auch die Frage, was es dann an den Feiertagen zu Essen geben soll, muss beantwortet werden. Ihr findet hier auf 'The Vegetarian Diaries' unter der Rubrik 'Weihnachten ' einige Vorschläge zu veganen Weihnachtsmenüs und weitere Rezeptvorschläge. In den nächsten Tagen folgen dann noch einige Gerichte, die ich euch für ein gelungenes, veganes Weihnachten empfehlen möchte.  Starten wir heute mit einem selbst gemachten, veganen Weihnachtsbraten. Mittlerweile kann man ja so ziemlich alle Produkte als "Ersatzprodukte" kaufen. Darunter fallen auch immer mehr typische "Feiertagsgerichte", wie Braten, vegane Truthahn-Imitate und vieles, vieles mehr. Gemein ist diesen Allen, dass sie ziemlich teuer sind und man mal schnell 20 Euro dafür zahlt.  Also, einfach selber machen. Das ist nicht nur deutlich billiger, sondern schmeckt auch noch besser. Der folgende vegane Braten kommt als Grundlage mit einer Mischung aus Seitan und Kichererbsenmehl sowie Champignons daher. Dazu kommen dann verschiedene Gewürze so ähnlich wie drüben bei 'keepin' it kind '. Beim nächsten Mal würde ich noch kräftiger würzen und vielleicht noch etwas Majoran hinzugeben. Außerdem kann man den veganen Braten statt im Backofen auszubacken auch dämpfen und zum Schluss eventuell noch im Bräter mit einer veganen Bratensoße ziehen lassen. Ihr seht schon, dass man hier noch viel ausprobieren und je nach persönlicher Vorliebe ändern kann. Geschmeckt hat es schon mal ganz hervorragend. Die Zubereitung ist ziemlich einfach und das Ganze lässt sich hervorragend vorbereiten und anschließend im Kühlschrank aufbewahren! veganer Weihnachtsbraten 200 g Seitan-Pulver 70 g Kichererbsenmehl 30 g Hefeflocken 1 Tl Thymian 1 Tl Salbei 1 Tl Cumin 1/­2 Tl Rauchsalz + Pfeffer 2 Knoblauchzehen 175 g Champignons 275 g Gemüsebrühe 3 El Sojasauce 1 Tl Öl 1 Tl Liquid Smoke Alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Die Knoblauchzehen abziehen und sehr fein hacken (oder auspressen). Die Champignons säubern und am besten in einem kleinen Handmixer pürieren, bis sie so fein sind, dass man keine größeren Stücke mehr vorfindet. Knoblauch, Champignons, Sojasoße, Öl, Liquid Smoke und die Gemüsebrühe vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Beides gut miteinander vermischen und zu einer zähen Masse verkneten. Die Seitanmasse sollte sich zu einem großen Stück formen lassen und halten.  Zwei ca. 30 cm lange Stücke Aluminiumfolie auslegen und mit ein wenig Öl bestreichen. Dabei ein Stück Alufolie auf der langen Seite ca. 10 cm über das andere ragen lassen. Seitanmasse auf der Alufolie zu einem Strang formen. An den Rändern solltet ihr knapp 2-3 cm Platz lassen. Anschließend wickelt ihr den Seitanstrang längt in die Alufolie ein und verdreht die Enden, sodass alles fest verpackt ist.  Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für 65 Minuten ausbacken, dabei alle 10 Minuten drehen. Der vegane Braten sollte dann von außen eine feste Kruste haben und gut durch sein.  Etwas abkühlen lassen und servieren. Sollte für mindestens sechs-acht Portionen reichen.

schneller Salat mit knackigem Gemüse, Glasnudeln und Sprossen

3. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

schneller Salat mit knackigem Gemüse, Glasnudeln und Sprossenveganer Salat mit frischem Gemüse, Glasnudeln und Sprossen Vor ein paar Tagen hatte ich euch die Pizza auf Blumenkohlbasis mit Sprossen an dieser Stelle präsentiert. Seit dem hat es bei mir auch weiterhin fleißig frisch gezüchtete Sprossen aus der heimischen Küche gegeben. Das Ganze geht wunderbar einfach und passt super zu allen möglichen Gerichten. Auch die Auswahl an verschiedenen Sprossen, die man mit den entsprechenden Keimlingen ziehen kann, sind abwechslungsreich und bieten so jede Menge Variationsmöglichkeiten. Die unterschiedlichen Keimlinge findet man in gut sortieren Bio-Supermärkten, Reformhäusern oder natürlich auch online wie zum Beispiel hier .  Eigentlich das Einzige was man beachten muss, ist das die Sprossen in der Regel fünf bis sieben Tage benötigen, bis man sie verzehren kann. Viel Spontanität ist da natürlich nicht gegeben aber auch das kriegt man in den Griff! Zurück zum Rezept: Heute gibt es einen schnellen Salat, der ein wenig asiatisch angehaucht ist. Glasnudeln, frisches Gemüse, Sprossen und ein Dressing mit Ingwer und Reisessig sorgen für ein bisschen Abwechslung auf dem Teller.  Salat mit Glasnudeln und Sprossen Glasnudeln Radieschen Frühlingszwiebel frische Zuckerschoten Sprossen Sesam Dressing 5 El Sojasauce 2 El Sesamöl 1 El Reisessig 1 El Erdnussmus 1 El Agavendicksaft 1 El fein geriebener Ingwer Salz, Pfeffer Für den Salat alle Zutaten gründlich reinigen und in mundgerechte Größe zuschneiden. Die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Die Zuckerschoten kann man noch kurz blanchieren und kurz kalt abschrecken oder einfach so in den Salat geben.  Für das Dressing den Ingwer sehr fein hacken und anschließend mit den restlichen Zutaten vermischen. Je nach persönlicher Vorliebe etwas mehr Erdnuss oder auch Agavendicksaft hinzugeben. Wer kein Sesamöl hat oder verwenden möchte, kann dies auch durch ein neutraleres Öl ersetzten. Das Dressing mit dem Salat vermischen und mit Sesam und Frühlingszwiebel anrichten. 

The Vegetarian Diaries feiert den 4. Geburtstag - Gewinnt einen Vitamix TurboBlend

27. November 2014 The Vegetarian Diaries 

The Vegetarian Diaries feiert den 4. Geburtstag - Gewinnt einen Vitamix TurboBlendKaum zu glauben aber mittlerweile gibt es "The Vegetarian Diaries" schon vier Jahre lang. Angefangen hat alles mit vegan /­­ vegetarischen Rezepten, die hier eigentlich nur schnell notiert und abgelegt worden sind. Mit der Zeit kamen viele weitere Themen hinzu. So gibt es mittlerweile über 75 Veggie-Guides , in denen interessante Restaurants, Cafés und Imbisse vorgestellt werden. Diese reichen vom Süden Deutschlands wie München , über Mannheim und Köln bis hoch in den Norden nach Berlin und Hamburg . Auch einige ausländische Städte wie Kopenhagen , Barcelona oder New York sind mittlerweile vertreten. Schaut einfach mal rein und vielleicht findet ihr ja auch etwas für eure Stadt. Darüber hinaus schreibe ich seit einiger Zeit immer wieder Artikel, die sich mit der Frage befassen, ob bestimmte Lebensmittel vegan sind. In der Serie "Ist ... vegan" findet ihr so zum Beispiel Antworten auf die Frage, ob Wein, Bier, Hefe oder auch Honig vegan sind. Außerdem sind gerade in den letzten Wochen und Monaten viele Buchrezensionen erschienen. Dies liegt zum einen daran, dass ich wieder begonnen habe regelmäßiger in Kochbücher zu schauen aber vor allem daran, dass es mittlerweile eine wirklich gute Auswahl an veganen Koch- und Backbüchern gibt. Ich bin sehr gespannt, was dort in den nächsten Wochen und Monaten noch alles auf uns zukommen wird! Zugegebenermaßen ist im Bereich "Food Science ", indem ich interessante wissenschaftliche Aspekte des Kochens darstelle, im vergangenen Jahr leider nicht allzu viel passiert aber ich kann euch an dieser Stelle sagen, dass diesbezüglich einiges in Planung ist und bestimmt bald wieder weitergeht. Ansonsten war das Jahr 2014 für mich überaus spannend. Ich habe nicht nur viele neue, leckere Rezepte ausprobiert, in vielen interessanten Restaurants gegessen, sondern auch viele Blogger-Events besucht und tolle Menschen kennengelernt. Der Umbau des Blogdesigns Anfang des Jahres hat mich zwar viele Stunden und Nerven gekostet, ich bin aber auch jetzt noch sehr zufrieden damit. Natürlich gibt es immer Baustellen aber das gehört wohl dazu. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Leser und Leserinnen. Ich freue mich immer über euer Feedback, eure Kritik oder jegliche Anregungen. Wenn ihr auf "The Vegetarian Diaries" etwas Leckeres findet, es eventuell ausprobiert oder euch einfach nur etwas inspirieren lassen könnt, freut mich das natürlich umso mehr. Falls ihr mir gerne einmal sagen möchtet, was ihr hier gerne in Zukunft lesen und sehen möchtet, ist jetzt natürlich genau der richtige Zeitpunkt ;). Mehr Veggie-Guides, mehr Rezensionen, mehr Hintergrundwissen zu veganer Ernährung, mehr Food Science oder doch lieber mehr vegane Rezepte?! Immer raus damit! Und da man ja nicht so oft in die Verlegenheit kommt Geburtstag zu feiern, gibt es "natürlich" auch etwas zu gewinnen. Gewinnt einen Vitamix TurboBlend im Wert von 500 EUR Die aufmerksamen Leser unter euch werden wissen, dass ich seit Jahren einen Vitamix mein Eigen nennen darf und diesen nicht nur regelmäßig benutze, sonder vor allem extrem zufrieden damit bin. Ein Smoothie oder eine Suppe lässt sich nicht nur bedeutend einfacher verarbeiten, sondern schmeckt auch einfach besser. Der Vitamix TurboBlend ist der ideale Einstieg, wenn es ein Hochleistungsmixer sein soll. Mit über 1000 Watt Leistung solltet ihr ohne Probleme alles klein kriegen. Sei es ein Smoothie, eine Suppe oder sogar Teige und Nüsse. Durch zwei verschiedene Geschwindigkeitseinstellungen habt ihr einfach die Möglichkeit auf bestimmte Zutaten zu reagieren, müsst euch auf der anderen Seite aber auch nicht allzu viele Gedanken machen, welche denn die geeignete Einstellung ist. Im Lieferumfang ist neben dem Mixer und dem dazu passenden 1,4 Liter fassenden Behälter der entsprechende Deckel, Stopfer und ein ausführliches Kochbuch enthalten. So könnt ihr gewinnen: Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, müsst ihr eigentlich gar nicht viel machen, außer auf diesen Beitrag zu verweisen. Wo und wie ihr das genau macht, ist euch überlassen. Verlinkt von eurer Homepage /­­ eurem Blog hierher, erwähnt "The Vegetarian Diaries" bei Facebook , Twitter , Instagram , google+ oder was es sonst noch gibt. Einzige Voraussetzung ist wie gesagt der Verweis + Link hierher bzw. auf die Website "The Vegetarian Diaries". Hier noch einmal kurz zusammengefasst: Verweist auf diesen Beitag bzw. die Website "The Vegetarian Diaries" Hinterlasst bitte einen Kommentar oder schreibt mir eine Email , sobald ihr das getan habt, sodass ich den Gewinner nach der Verlosung benachrichtigen kann.  Ihr habt bis zum 07.12.2014 Zeit an dem Gewinnspiel teilzunehmen! Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen  Viel Erfolg! 

Vorstellung: Messerschärfer von Tyrolit

24. November 2014 The Vegetarian Diaries 

Vorstellung: Messerschärfer von TyrolitIch würde von mir behaupten, dass ich recht häufig und regelmäßig koche. Eines der wichtigsten "Werkzeuge", sei es des Profi- oder Hobby-Kochs ist auf jeden Fall das Messer. Sei es zum Schneiden von Zwiebeln, Knoblauch, grünem Gemüse oder was sonst noch in dem Topf landen soll, gibt es oft keinen Weg vorbei an ein paar verschiedenen Messern.  Mit meinem Messerset bin ich bisher sehr zufrieden gewesen. Was ich aber einfach nicht gemacht habe, ist das Schärfen meiner Messer. Das liegt nicht mal daran, dass ich keinen Schärfer hatte, sondern dass ich schlichtweg zu faul und gemütlich war oder es einfach nicht für nötig gehalten habe. Das Messer war zwar etwas stumpfer, geschnitten hat es ja aber trotzdem noch.  Dass das natürlich nicht die Lösung ist, sollte klar sein. Umso mehr habe ich mich gefreut, als sich die Gelegenheit ergeben hat, den neuen Messerschärfer von Tyrolit auszuprobieren. Tyrolit ist ein weltweit führender Hersteller für Schleifwerkzeuge und Maschinen für die Bauindustrie. Mit dem Messerschärfer ist nur das erste Konsumgut des Tiroler Familienunternehmens auf dem Markt erschienen.  Der Messerschärfer ist ein mechanisches Schärfgerät mit drei Schärfsteinen, die jeweils unterschiedliche  Körnungen aufweisen. So können Messer mit verschiedener Klingenqualität optimal geschärft und bearbeitet werden.  Dadurch, dass die Schärfsteine bereits fest montiert und im richtigen Winkel (bezogen auf einen 90° Winkel zum Tisch) ausgerichtet sind, braucht der Anwender die Messer "nur" noch gerade von oben nach unten über den Schleifstein zu ziehen und die Messer so nach und nach schärfen.  Alle Schärfsteine können ohne Probleme von der Halterung genommen und gereinigt werden. Gehalten werden die Steine magnetisch, sodass kein lästiges An- oder Abschrauben von Nöten ist.  Im Vergleich zu einem typischen Wetzstahl ist der Messerschärfer natürlich deutlich größer und lässt sich nicht so ohne Weiteres in einer kleinen Schublade unterbringen. Für mich ist aber genau das eine der guten Eigenschaften. Seit dem ich den Schärfer offen und sichtbar in der Küche stehen habe, schärfe ich meine Messer endlich auch regelmäßig. Neben dem ansprechenden Design sorgt auch der gute Stand dafür, dass dem schnellen Nachschärfen vor dem Schneiden nichts im Wege steht.  Für weitere Infos und Abbildungen zu dem Messerschärfer, könnt ihr einfach auf der Website von Tyrolit direkt nachsehen. ---- Der Beitrag ist in Kooperation mit Tyrolit entstanden.

Max Pett - Das vegane Restaurant in München

20. November 2014 The Vegetarian Diaries 

Max Pett - Das vegane Restaurant in Münchenvegane Käsespätzle und vegane Torte im Max Pett in Münchens Zentrum Liebes München! Warum haben sonntags fast alle vegan /­­ vegetarischen Restaurants und Cafés geschlossen!? Ich habe mir vor meinem Besuch vor ein paar Wochen mehr als zehn verschiedene Locations herausgesucht, die ich gerne ausprobiert hätte. Darunter zum Beispiel veganer Döner, vegane Pizza oder vegane Burger. Unglaublich aber wahr, dass von diesen zehn Spots nur ein Einziges (!) an einem Sonntag geöffnet hatte. Lange Rede kurzer Sinn: Das Max Pett in München- hat sonntags geöffnet und dort gibt es veganes Essen ;). Das bereits seit vielen Jahren bestehende rein vegane Restaurant Max Pett bietet eine Auswahl verschiedener Vor-, Haupt- und Nachspeisen an. Die Karte könnt ihr euch online hier ansehen. Die Gerichte sind ein bunter Mix aus verschiedensten Küchen und Ländern. So gibt es neben indischem Palak Tofu, Döner, Schnitzel oder zum Beispiel vegane 'Kässpatzen' im Angebot. Darüber hinaus werden wechselnde Torten, Kuchen und Eis angeboten. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich bei den Gerichten nur schwer entscheiden konnte. Das lag zum einen daran, dass die Karte so bunt zusammengewürfelt war und ich Schwierigkeiten hatte überhaupt zu entscheiden, welche grobe Richtung ich denn ausprobieren möchte. Zum Glück konnte ich bei den Tischnachbarn das ein oder andere Gericht "live" sehen und mich im Endeffekt für die veganen Käsespätzle mit Röstzwiebeln und Beilagensalat entscheiden.  Schließlich war ich im Süden von Deutschland und einen Döner oder auch etwas indisches, kann man so gut wie überall essen. Die Spinat-Käsespätzle würden stilecht in der Stahlpfanne serviert und konnten voll überzeugen. Ich bin mit nicht 100 % sicher, ob der Käsersatz auf Hefeschmelzbasis hergestellt wurde, es war zumindest keine mir bekannte vegan käufliches Käseersatzprodukt. Hat in jedem Fall wirklich gut geschmeckt und auch eine super Konsistenz gehabt. Leider hätte man sich den Beilagensalat ohne (zu schmeckendes) Dressing quasi sparen können. Als Nachtisch habe ich mich für eine vegane Sacher-Torte entschieden. Leider sah sie viel ansprechender und besser aus, als sie dann geschmeckt hat. Auch wenn es schon ein paar Jahre her ist, dass ich eine original Sacher-Torte gegessen habe, hatte das hier nichts mit dem vermeidlichen Vorbild zutun gehabt. Viel zu trocken und auch geschmacklich eher langweilig. Selbst das vegane Topping und die Kuvertüre konnten da leider nicht mehr viel retten. Bei meinem nächsten Besuch in München hoffe ich, das ich auch an einem anderen Wochentag einmal andere Restaurants und Cafés besuchen und ausprobieren kann. Ansonsten kann ich das Max Pett empfehlen, vor allem wenn man nicht nur schnell etwas auf die Hand haben möchte und auf der Suche nach einem klassischen Restaurant ist!  Adresse:  Pettenkoferstr. 8, 80336 München Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-23 Uhr, Sa 09-23 Uhr, So 10-23 Uhr Preise: Hauptgericht, Dessert und Getränk ~ 20 EUR

Pink my Taboulé - veganes Taboulé mit Rote Bete

14. November 2014 The Vegetarian Diaries 

Pink my Taboulé - veganes Taboulé mit Rote Beteschnelles veganes Mittagessen - Ideal zum Vorbereiten Seitdem ich mein Mittagessen zu Hause vorbereite und dann über die Woche verteilt mit auf die Arbeit nehme, muss ich mich gezwungenermaßen häufiger einmal fragen, welche Gerichte sich dafür gut eignen. Idealerweise sollte sich das Ganze gut vorbereiten lassen, gut transportieren und ohne Probleme ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren lassen. Ein Taboulé erfüllt alle Kriterien quasi perfekt und lässt sich dabei noch ganz hervorragend variieren und abwechslungsreich zubereiten. In dieser Kombination ganz klassisch mit Bulgur und zusätzlich Rote Bete. Diese passt nicht nur geschmacklich ganz hervorragend dazu, sondern gibt dem Ganzen auch noch eine tolle Farbe. Taboulés kann man prinzipiell natürlich beliebig mit verschiedensten Gemüsesorten ausprobieren und auch andere Zutaten wie Nüsse oder auch scharf angebratenen Sojaschnetzel oder Vergleichbares passen ganz hervorragend dazu. Da es sich dann streng genommen nicht mehr um ein Taboulé im ursprünglichen Sinne handelt, könnte man das Ganze auch einfach Bulgursalat nennen ;).  veganes Taboulé mit Bulgur 250 g Bulgur 500 g Gemüsebrühe 2 frische Rote Bete 1 Zwiebel 1 Möhre handvoll Radieschen 1/­­2 grüne und rote Paprika 1 Bund Petersilie 1-2 Zitronen frische Minze Salz, Pfeffer Den Bulgur nach Packungsanweisung abkochen beziehungsweise quellen lassen. Die Rote Bete in kleine Würfel zuschneiden (auf die Kleidung achten und gegebenenfalls Einmalhandschuh tragen). Zwiebel abziehen und sehr fein hacken. Das restliche Gemüse waschen und in kleine, mundgerechte Stücke verarbeiten. Die Zitronen auspressen und frische Minze und Petersilie klein hacken. Alle Zutaten miteinander vermischen und mit Zitrone, Minze, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Dem Taboulé schadet es auf jeden Fall nicht, eine gewisse Zeit "durchziehen" zu können! Ergibt 3-4 Portionen und hält sich im Kühlschrank ohne Probleme für einige Tage.

vegane Kürbis-Süßkartoffel Suppe

8. November 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Kürbis-Süßkartoffel SuppeEigentlich dachte ich, dass ich dieses Jahr keine vegane Kürbissuppe hier veröffentliche, da es Kürbissuppen-Rezepte nun wirklich schon in Hülle und Fülle gibt und ich eigentlich auch nicht der größte Kürbisfan bin. Nichtsdestotrotz musste vor ein paar Tagen doch noch ein Kürbis aufgebraucht werden und da in der Küche auch noch zwei Süßkartoffeln auf ihre Verwendung gewartet haben, bot sich eine Kombination also quasi nahezu an. Dazu gab es die ganz fantastischen Chili-Knoblauch-Kürbiskerne und ein wenig Zimt. Gerade letzteres hat mir in der Suppe überaus gut gefallen und dem Ganzen das gewisse Etwas gegeben. Das war im Endeffekt auch einer der Hauptgründe, warum das Rezept dann doch hier gelandet ist.  vegane Kürbissuppe 1/­­2 Hokkaido-Kürbis 2 Süßkartoffeln 2 kleine Kartoffeln 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 getrocknete, rote Chilischote Gemüsebrühe Salz, Pfeffer Muskat, Zimt Frühlingszwiebel Kürbiskerne Den Kürbis entkernen und von der Schale befreien. Anschließend in grobe Stücke teilen. Umso kleiner, umso schneller geht es nachher natürlich beim Kochen. Die Süßkartoffeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke teilen. Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken.  In einem Topf etwas Öl erhitzen und anschließend Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Nach einigen Minuten Kürbis und Süßkartoffeln hinzugeben. Nach weiteren zwei bis drei Minuten mit der Gemüsebrühe ablöschen, sodass das Gemüse leicht bedeckt ist. Bei reduzierter Hitze leise köcheln lassen, bis das Gemüse durch ist (hat bei mir ca. 20 Minuten gedauert). In der Zwischenzeit eine weitere kleine Knoblauchzehe und Chili fein hacken und in einer Pfanne mit etwas Öl anschwitzen. Sobald der Knoblauch etwas Farbe annimmt eine handvoll Kürbiskerne hinzugeben und kurz mit anrösten. Sobald das Gemüse gut durch ist, je nach Vorliebe entweder stampfen, grob oder fein pürierern. Ich habe die Suppe einfach in meinen Vitamix gepackt, da man hier eine super cremige Konsistenz erhält. Anschließend mit Salz, Pfeffer, Muskat und einer Prise Zimt abschmecken und mit frischer Frühlingszwiebel und den Kürbiskernen servieren. 

vegane herbstliche Pizza mit Rote Bete

3. November 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane herbstliche Pizza mit Rote BeteBeim schnellen Durchklicken des ein oder anderen Rezeptbilds hier auf meinem PC ist mir aufgefallen, dass ich noch das ein oder andere vegane Pizza-Rezept in der Hinterhand habe, welches noch nicht den Weg in den Blog gefunden hat. Das liegt unter anderem daran, dass wenn es hier Pizza gibt, immer mindestens zwei verschiedene Beläge im Ofen landen. Ruck zuck kommt so dann die ein oder andere neue Variante zustande. Nach der herbstlichen Pizza-Variante mit Kürbis vor ein paar Tagen machen wir doch genau dort weiter. Rote Bete auf einer Pizza oder auch direkt mit in dem Pizzateig verarbeitet habe ich in den letzten Wochen und Monaten das ein oder andere mal gesehen. Das klang nicht nur interessant, sondern sah auch immer sehr ansprechend aus. Zeit also das Ganze einmal auszuprobieren. Der Teig ist quasi mein Standardteig gewesen und zusätzlich mit ein wenig Rote Bete Saft eingefärbt. Als Belag gab es Rote Bete, Paprika, eine selbstgemachte Tomatensoße, Cocktailtomaten und frischen Schnittlauch. Rote Bete Pizza mit Paprika und Tomaten Teig 150 g Weizenmehl (Type 550) 20 g Hartweizengrieß 100 ml Wasser 3,5 g frische Hefe Prise Salz (Rote Bete Saft) Soße 3 kleinere Tomaten 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe Salz, Pfeffer, Zucker Thymian, Oregano, Basilikum Belag 1 rote Bete 1/­­2 gelbe Paprika Tomatensauce 1/­­2 rote Zwiebel Cocktailtomaten 1 Frühlingszwiebel frischer Schnittlauch Alle Zutaten für den Teig gut miteinander vermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Für eine halbe Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen und anschließend abgedeckt über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Wer möchte ersetzt einen Teil des Wassers durch Rote Bete Saft. Dadurch erhält der Teig eine sehr charakteristische Färbung und zusätzlich natürlich etwas mehr Eigengeschmack. Den Teig nächsten Tag rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz etwas erwärmen lassen. Für die Soße: Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. In einem kleinen Topf etwas Öl heiß werden lassen und anschwitzen. Die grob gehackten Tomaten zugeben und alle Gewürze zugeben. Auf kleiner Flamme leise köcheln lassen und ab und zu umrühren. Die Soße sollte so lange eingekocht werden, dass eine dickflüssige Konsistenz erreicht wird (dauerte so ca. 20 Minuten). Die Rote Bete und Paprika in mundgerechte Stücke zuschneiden. Zwiebel in feine Ringe schneiden und Cocktailtomaten halbieren. Den Teig mit der Soße bestreichen und anschließend nach persönlicher Vorliebe belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 15 Minuten ausbacken (je nach Ofen vielleicht auch ein bisschen kürzer oder länger). Mit Frühlingszwiebel und frischem Schnittlauch servieren und schmecken lassen. Ergibt eine Pizza mit einem Durchmesser von ca. 28 cm.

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen im September u.a. mit 'So geht vegan' und 'Die Kunst vegan zu backen'

23. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen im September u.a. mit 'So geht vegan' und 'Die Kunst vegan zu backen'Mittlerweile erscheinen so viele spannende und interessante vegan /­­ vegetarische Kochbücher, dass es schwierig wird, immer den Überblick zu behalten. Darüber hinaus sollen auf dem Blog natürlich weiterhin die Rezepte (unter anderem aus den vielen tollen Büchern) weiterhin klar im Vordergrund stehen. Entsprechend werde ich nun regelmäßig Vorstellungen zu Büchern je nach Erscheinungsdatum zusammenfassen. An den Rezensionen selber ändert sich natürlich nichts. Bei Rezepten, die im Original aus den Büchern stammen, wird es natürlich auch weiterhin noch mal ein Hinweis und eine kurze Bewertung geben. Viel Spaß mit dem ersten Schwung für Veröffentlichungen aus dem Monat September!  Titel: Vegan Daily Autor: Surdham Göb Verlag: AT Verlag Seiten: 216 Preis: 24,90 EUR Surdham Göb war mir bis vor Kurzem gar nicht bekannt. Dabei ist er bereits seit vielen Jahren eine feste Größe in der Szene und hat unter anderem bereits zwei Bücher veröffentlicht.  Mit "Vegan Daily" folgte nun seine dritte Veröffentlichung, die sich besonders der alltäglichen veganen Ernährung widmet. Dabei ist das Buch passend in die Jahreszeiten Frühling, Sommer und Winter aufgeteilt. Warum in diesem Fall auf den Herbst verzichtet wurde, habe ich noch nicht herausgefunden, dafür gibt es jedoch noch ein Kapitel mit veganen Rezepten zu Kuchen, Keksen und Eis.  Die Rezepte sind bunt, abwechslungsreich und immer saisonal angepasst. So gibt es ein breites Angebot an Smoothies, Suppen, Broten und Aufstrichen, deftige Hauptgerichte und Süßes. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt ganz klar auf Gerichten, die sich gut in den Alltag integrieren lassen und auch mal schnell auf dem Tisch stehen müssen.  Alle Rezepte sind gut beschrieben und fantastisch in Szene gesetzt. Da kriegt man nur beim schnellen Durchblättern auf jeden Fall Lust sich in die Küche zu stellen.  Besonders gut gefallen hat mir neben der sehr abwechslungsreichen Rezeptauswahl vor allem auch die zu Beginn des Buchs vorgeschlagenen Wochenpläne. Passend zu den jeweiligen Jahreszeiten findet man dort Vorschläge für Frühstück, Mittag und Abendessen.  Fazit: Eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die auf der Suche nach einem veganen Kochbuch mit abwechslungsreichen Rezepten sind und sich gerne der saisonal, regionalen Küche bedienen. Titel: Die Kunst vegan zu backen Autor: Axel Meyer Verlag: Kosmos Seiten: 160 Preis: 19,99 EUR In "Die Kunst vegan zu backen" von Axel Meyer findet ihr ein breites Spektrum veganer Rezepte, die sich neben Süßem wie Keksen, Kuchen und Muffins auch verstärkt Broten und Brötchen widmen. Gerade in diesem Bereich gibt es meines Wissens aktuell nicht viel Fachliteratur in gedruckter Form. Umso gespannter war ich auf die Rezepte von Axel Meyer, der bereits seit vielen Jahrzehnten im Bereich der Naturkost und Bio-Szene bekannt ist. Das Buch ist aufgeteilt in die Kapitel Brötchen, Brote, Vollkornbrote, Pizza und Flammkuchen sowie Kuchen, Torten und Muffins. Insgesamt finden sich so mehr als 80 vegane Rezepte wieder. Alle Gerichte sind fantastisch in Szene gesetzt und machen sofort Lust zum Nachbacken und Ausprobieren. Die Rezeptanleitungen und Zutatenlisten sind gut strukturiert und verständlich. Darüber hinaus werden die Rezepte immer wieder durch nützliche Tipps und Tricks aufgelockert. So findet man zum Beispiel Infos zu Sauerteigen, veganen Zutaten und vielem mehr. Besonders angesprochen haben mich die Pizza- und Flammkuchen-Rezepte. Einige davon werden in den nächsten Wochen mit Sicherheit den Weg hier in den Blog finden. Viele der Brot- und Brötchen-Rezepte sind so gestaltet, dass sie innerhalb von kurzer Zeit (1-2 Stunden) zubereitet und ausgebacken werden können. Entsprechend hoch ist der Hefeanteil in den meisten Rezepten. Hier hätte ich mich gerne mehr Rezepte gewünscht, die mit einem Sauerteig geführt werden und dem Teig deutlich mehr Zeit gegeben wird.  Fazit: "Die Kunst zu vegan zu backen" ist ein rundum gelungenes veganes Koch- bzw. Backbuch. Wer auf der Suche nach einem breiten Angebot veganer Backgerichte, gerne auch Brot- und Brötchen-Rezepten ist, sollte sich das Buch unbedingt näher anschauen. Titel: Jeden Tag vegan genießen Autor: Mäggi Kokta Verlag: Löwenzahn Seiten: 154 Preis: 17,95 EUR Mäggi Kokta ist Biogärtnerin und betreibt mit ihrem Mann einen Onlineshop für bio-vegane Lebensmittel. In "Jeden Tag vegan genießen" präsentiert sie eine Auswahl saisonaler veganer Gerichte. Passend dazu ist das Buch in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter eingeteilt. Zu jeder Jahreszeit gibt es eine bunte Zusammenstellung verschiedener Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Dabei sind regional erhältliche Gemüse- und Obstsorten der wichtigste Bestandteil fast aller Gerichte. Auf Ersatzprodukte wird so quasi vollständig verzichtet und alle Zutaten sind entsprechend einfach und unkompliziert zu beziehen. Die Rezeptanleitungen sind kurz aber in den meisten Fällen verständlich formuliert. Dazu gibt es bei jedem Rezept noch einen Tipp zur Abwandlung, Abwechslung oder möglichen Variationen. Ein Großteil der Rezepte hat mich persönlich auf den ersten Blick leider nicht besonders angesprochen. Das ist natürlich immer ein wenig Geschmackssache, jedoch ist die Darstellung vieler Rezpete nicht besonders attraktiv gelungen. Ein Kochbuch bedeutet für mich auch immer eine ansprechende Gestaltung und Darstellung der Rezepte. Das dies natürlich erst mal nichts mit dem Geschmack oder Rezept selber zu tun ist klar, jedoch sorgt dies bei mir nicht für den Wunsch ein Gericht auszuprobieren und zu kochen. Gut gefallen hat mir die Aufteilung in die vier Jahreszeiten und vor allem das Verwenden saisonaler und vielseitiger Gemüsesorten. Gerade jetzt im Herbst lassen sich so interessante neue Dinge entdecken und ausprobieren! Fazit: Wer auf der Suche nach einem Buch mit einem breiten Spektrum veganer Gerichte mit viel Gemüse ist und gerne ohne Ersatzprodukte kocht, sollte sich "Jeden Tag vegan genießen" von Mäggi Kokta einmal näher anschauen. Titel: So geht vegan Autor: Patrick Bolk Verlag: Südwest Seiten: 208 Preis: 16,99 EUR Patrick Bolk hat sich nicht nur mit seiner Website "Deutschlandisstvegan", sondern vor allem auch durch das Buch "Ab heute vegan" einen Namen gemacht. Mit "So geht vegan" ist nun sein zweites Werk erschienen. Im Vergleich zu "Ab heute vegan" liegt der Schwerpunkt in diesem Buch deutlich mehr auf veganen Rezepten und deren Zubereitung und Verwendung im Alltag. Zusätzlich gibt es wieder viele nützliche Tipps rund um die vegane Lebensweise. Welche Ersatzprodukte gibt es, worauf muss man besonders achten, wo lassen sich bestimmte Lebensmittel gut kaufen und vieles mehr. Das Buch ist in insgesamt in zehn Kapitel eingeteilt, die sich jeweils einer speziellen Lebensmittelgruppe widmen. So findet ihr zum Beispiel spezielle Rezepte, die pflanzliche Alternativen zu Fleisch und Fisch präsentieren. Vergleichbares gibt es für Milchprodukte, Eier oder auch Getränke. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel ein Kapitel speziell zur veganen Ernährung mit Kindern oder Gerichte für unterwegs. In jedem dieser Unterkapitel findet man eine Auswahl von 5-15 teilweise bebilderten Rezepten. Durch die oben angesprochenen Kapitel ergibt sich so eine große Auswahl verschiedenster Rezepte. Die Rezepte sind mit einer ausführlichen Step by Step Anleitung versehen und werden immer wieder durch Tipps und Tricks ergänzt. Fazit: Wer auf der Suche nach einem veganen Rezeptbuch mit einer großen Auswahl verschiedener Rezepte ist und darüber hinaus gerne mehr über vegane Ersatzprodukte und Ernährung erfahren möchte, sollte sich "So geht vegan" von Patrick Bolk einmal nähe anschauen. Titel: Everyday Raw Express Autor: Matthew Kenney Verlag: Unimedica Seiten: 152 Preis: 19,80 EUR Rohkost bzw. rohköstliche Rezepte gibt es hier im Blog quasi (noch) gar nicht. Auch habe ich bisher erst ein paar Mal ganz bewusst rohköstliche Restaurants besucht beziehungsweise Essensangebote wahrgenommen. Umso gespannter war ich auf das Buch "Everyday Raw Express" von Matthew Kenney. Matthew ist ein bekannter amerikanischer Koch, Autor und Restaurantbesitzer. Darüber hinaus hat er die erste rohköstliche Kochschule gegründet und ist regelmäßiger Gast in Film und Fernsehen. "Everyday Raw Express" ist in der deutschen Übersetzung nun im Unimedica-Verlag erschienen. Schwerpunkt sind, wie der Name bereits andeutet, Rezepte für jeden Tag. Anspruch war es rohköstliche Rezepte, die in unter 30 Minuten auf dem Tisch stehen, zu präsentieren. Aufgeteilt sind die Kreationen ganz klassisch in Vorspeisen, Suppen, Pasta, Hauptspeisen, Desserts und einigen weitere Unterkapitel. Ein Großteil der Rezepte ist bebildert und sehr ansprechend in Szene gesetzt und auch die Übersetzung der Mengenangaben und Rezeptanleitungen aus dem englischen machen einen guten Eindruck. Neben vielen "klassischen" Rohkost-Rezepten wie zum Beispiel Zucchini-Nudeln, finden sich auch immer wieder sehr kreative Vorschläge. Besonders gut gefallen hat mir, dass in vielen Gerichten mit wenigen Zutaten und sehr interessanten Gewürzzusammensetzungen interessante und vor allem kreative Rohkost präsentiert wird. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit einmal das ein oder andere Rezepte hier im Blog präsentieren kann. Fazit: Wer auf der Suche nach einer großen Auswahl rohköstlicher Rezepte ist, die auch für Anfänger geeignet sind, sollte sich "Everyday Raw Express" von Matthew Kenney unbedingt einmal näher anschauen. Titel: Genussvoll schlemmen Autor: Jordan und Jessica Bourke Verlag: Thorbecke Seiten: 144 Preis: 19,99 EUR "Genussvoll schlemmen" von Jordan und Jessica Bourke ist zwar kein rein vegan oder vegetarisches Kochbuch, ist durch die Spezialisierung auf Rezepte ohne Weizen, Zucker und Milch aber auch für Vegetarier oder Veganer sicher einen Blick wert.  So werden zwar in einigen Rezepten Eier und vor allem bei den Hauptgerichten auch Fisch und Fleisch verwendet, der Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf Möglichkeiten Weizen, Zucker und Milch kreativ zu ersetzten.  So finden sich viele Rezepte, die mit Dinkel, Roggen- oder anderen Mehlsorten zubereitet werden. Auch pflanzliche Milchalternativen finden sich an vielen Stellen. Das Buch ist nach Rezeptkategorien wie Brunch, Seelenfutter, Selbst gebacken oder gemeinsam Tafeln aufgeteilt. Alle Bilder sind toll in Szene gesetzt. Auch die Rezeptbeschreibungen und Zutatenlisten, die aus dem Englischen übersetzt wurden, sind klar und deutlich verfasst.  Fazit: Für alle, die gerne Neues ausprobieren und auch durch das ein oder andere nicht vegetarische Gericht nicht abgeschreckt sind, sollten einen näheren Blick in "Genussvoll schlemmen" werfen.  Titel: Vegane Cupcakes erobern die Welt Autor: Isa Chandra Moskowitz & Terry Hope Romero Verlag: Neun Zehn Verlag Seiten: 176 Preis: 11,95 EUR Ein kleines, aber feines Buch mit ganz großartigem Inhalt. Mit ihrem Buch ,,Vegane Cupcakes erobern die Welt, das mehrfach ausgezeichnet worden ist, teilen Isa und Terry ihre Geheimnisse für gelungene vegane Cupcakes mit uns. Die Cupcakes fallen zusammen? Das Frosting sieht eklig aus? Diese und weitere Fragen werden hier mit möglichen Lösungsvorschlägen beantwortet. Ich habe schon ein paar Mal Cupcakes gebacken und hatte genau diese Probleme. Ich hoffe beim nächsten Backen passiert das nicht mehr! Das benötigte Backzubehör wird genau erklärt und bietet so für Anfänger sowie Fortgeschrittene Aufklärung. Darüber hinaus werden die wichtigsten Lebensmittel und benötigten Zutaten erläutert und kurz auf die bestmögliche Nutzung als Zutat eingegangen. Das Buch ist ansprechend bebildert und übersichtlich gelayoutet. Leider gibt es nicht zu jedem Rezept ein Foto, was Anfängern vielleicht Schwierigkeiten bereiten kann, vor allem bei der Dekoration und im Umgang mit der Spritztülle. Schön ist, dass es hier auch ausgefallenere Cupcakes gibt, wie zum Beispiel Apfelwein Cupcakes oder Pistazien Rosenwasser Cupcakes. Außerdem wird zu fast jedem Rezept eine Variation vorgeschlagen, das ist super! Ein Großteil der Rezepte kommt im Original leider nicht ohne Extrakte aus (Vanille, Mandel, Kokos, Minz..). Die sind nicht nur teuer, sondern auch nicht überall erhältlich. Selbst hier in Hamburg gibt es nur wenige Einkaufsmöglichkeiten (wie zum Beispiel das  American Heritage im Levantehaus). Ansonsten müssen die veganen Extrakte bestellt oder ersetzt werden. Neben den mehr als 70 enthaltenen Cupcake-Rezepten, gibt es auch eine Auswahl an Grundteigen und Frostings. So ergeben sich Hunderte neue und abwechslungsreiche Kombinationen und Rezepte.  Fazit: Wer gerne vegane Cupcakes backt oder einmal ausprobieren möchte, sollte bei "Vegane Cupcakes erobern die Welt" unbedingt zuschlagen.

veganes Bio-Café in Hamburg-Altona - Neueröffnung des Goodies und ein Smoothie-Gutschein für euch!

16. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

veganes Bio-Café in Hamburg-Altona - Neueröffnung des Goodies und ein Smoothie-Gutschein für euch!Für alle, die in Hamburg wohnen beziehungsweise öfter zu Besuch sind, gibt es tolle Neuigkeiten: Seit dem 10.Oktober gibt es mit dem Goodies das erste rein vegane Bio-Café mit einem riesigen Angebot an Kaffeespezialitäten, Smoothies, Kuchen & Torten, Cookies, Salaten, Backwaren, Suppen und und und. Das Beste daran: Alle Gerichte und Getränke sind rein pflanzlich und biozertifizert! Wem der Name Goodies irgendwie bekannt vorkommt, der kennt die Cafés vielleicht aus Berlin. Dort gibt es mittlerweile schon fünf Filialen und auch die erste Filiale in Leipzig soll bald eröffnet werden.  Genau wie in einer Filiale in der Hauptstadt, hat sich das Goodies hier in Hamburg nun quasi mit dem Veganz zusammengetan und nutzt die Räumlichkeiten, die im Gebäude vorhanden sind. Nach zwei bisher eher durchwachsenen Anläufen mit vorherigen Partnern im Veganz, sind nun aller guten Dinge hoffentlich drei. Für eine Übersicht der anderen Filialen und der im Goodies angebotenen Speisen und Getränke, könnte ihr einfach auf der Website vorbeischauen. Die Eröffnung hier in Hamburg fand am 10.Oktober statt und so etwas lässt man sich natürlich nicht zweimal sagen und so bin ich direkt am Freitagmorgen vor Ort gewesen. Statt also zu Hause zu frühstücken, habe ich das Ganze einfach spontan in das Goodies verlegt. So gab es für mich einen unfassbar leckeren Creamy Apple Pie (Vanille Soja Milch, Apfelmus und Zimt = Hammer!), einen Laugenbagel belegt mit Avocardocr?me, Humus, Antipasti und Salat und als Abschluss ein Stück Chocolate Peanut Torte. Viel mehr kann man von einem Frühstück nicht verlangen. Danach war ich dann aber auch so satt, dass ich es leider nicht mehr geschafft habe, noch einen Smoothie oder etwas anderes zu essen. Dabei hätte es noch so viel Interessantes gegeben, dass ich am besten den ganzen Tag geblieben wäre.  Wird bei einem der nächsten Besuche auf jeden Fall nachgeholt! Falls ihr in Hamburg wohnt oder in nächster Zeit einen Besuch plant, solltet ihr hier auf jeden Fall vorbeischauen. Das Goodies befindet sich in den Phoenixhöfen in Hamburg-Altona und ist mit den Buslinien 2 und 3, als auch fußläufig von Altona /­­ Ottensen problemlos zu erreichen.  Und um euch euren Besuch noch ein wenig schmackhafter zu machen, könnt ihr ganz einfach einen Smoothie-Gutschein euer Eigen nennen. Dafür müsst ihr einfach nur einen Kommentar hier hinterlassen. Mit dem Namen, den ihr dort angebt, schaut ihr im Anschluss einfach in der Filiale in Hamburg vorbei und sagt, dass ihr bei "The Vegetarian Diaries" kommentiert habt und nennt diesen Namen. Top oder!? Adresse: Schützenstraße 21 , 22761 Hamburg Öffnungszeiten: Mo-Sa 09:00 - 21:00 Uhr   Typ: vegan und biozertifiziert

Ist Honig vegan?

11. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

Ist Honig vegan?Endlich ein weiterer Beitrag in der Reihe "Ist ... vegan ?" Heute geht es um die Frage ob Honig vegan beziehungsweise vegetarisch ist. Das heißt ist Honig ein pflanzliches oder tierisches Produkt und welche Alternativen zu Honig gibt es? Was ist Honig? Die meisten Menschen werden wissen, dass Honig und Bienen in irgendeiner Form zusammengehören. Aber was genau ist Honig, woraus besteht er und wie genau kommen die Bienen ins Spiel? Honig wird durch Bienen aber auch einigen Ameisenvölkern aus dem Nektar von Blüten oder den zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukten (Honigtau) von verschiedenen Insekten gewonnen und dient der Nahrungsvorsorge zum Beispiel für die Wintermonate. Gewonnen wird der Honig indem Bienen süße Säfte (vor allem Nektarinensäfte) an lebenden Pflanzen aufnehmen, mit körpereigenen Stoffen anreichern, verändern und anschließend in Wabern speichern und reifen lassen. Der ursprüngliche Nektar oder Honigtau wird mit verschiedenen Säuren, Enzymen und anderen Eiweißen der Bienen versetzt, wodurch eine Invertierung der Saccharose stattfindet. Zusätzlich wird der zu Beginn bestehende Wassergehalt von 30-40 % kontinuierlich auf ca. 18-20 % reduziert, wodurch der typisch zähflüssige Charakter des Honigs entsteht. Honig besteht hauptsächlich aus Fructose und Glucose sowie Wasser, Saccharose, Maltose und anderen Mehrfachzuckern. Warum Honig nicht pflanzlich ist! Schaut man sich den "Herstellungsprozess" des Honigs an, erkennt man schnell, dass es sich um "Ausscheidungsprodukte" von Bienen handelt. Der Honig beziehungsweise der ursprüngliche Nektar wird in verschiedenen Schritten durch Bienen aufgenommen und anschließend mit körpereigenen Stoffen weiterverarbeitet und wieder ausgeschieden. Alle Bienen (allgemeiner Hautflügler) gehören zur Klasse der Insekten und damit zu den Tieren. Entsprechend ist Honig ein tierisches Produkt und nicht vegan! Welche Alternativen gibt es? Rein pflanzliche Alternativen zum Honig gibt es viele. Geht es "nur" darum etwas zu Süßen, bietet sich zum Beispiel Agavendicksaft, Ahorn-, Zuckerrüben- oder Reissirup an.  Soll ein Ersatz zum Honig als Aufstrich oder vergleichbarem gefunden werden, so gibt es mittlerweile verschiedene Produkte wie zum Beispiel Löwenzahnhonig oder auch Agaven-Cr?me.

veganes Tomaten-Zucchini Sugo mit Pasta

7. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

veganes Tomaten-Zucchini Sugo mit PastaEs gibt hier im Blog ja nur wenige Rezepte, die sich wiederholen. Das liegt zum einen daran, dass ich tatsächlich sehr häufig bemüht bin, neue Dinge auszuprobieren und abzuwandeln und auf der anderen Seite natürlich daran, dass die Wiederholungstäter gar nicht erst fotografiert werden. Eine Ausnahme scheint es bei diesem Tomaten-Zucchini Sugo aber irgendwie zu geben. Dieses habe ich bereits dreimal, jeweils Richtung Herbst, hier veröffentlicht. Und da ich die Kombination aus Tomaten und Zucchini noch immer so gern mag, gibt es das Ganze jetzt auch noch ein viertes Mal. Wie es dann nächstes Jahr aussieht, schauen wir mal :). Auch wenn die Hauptsaison für (deutsche) Tomaten und Zucchini mittlerweile so gut wie vorbei ist, solltet ihr doch noch die Möglichkeit haben schmackhafte Früchte kaufen zu können. Außerdem wartet noch ein Tomatenrisotto auf seine Veröffentlichung ... Zutaten 3 Knoblauchzehen (kleinere) 2 Zwiebeln 800 g Tomaten 250 g Zucchini Thymian, Rosmarin, Basilikum Salz, Pfeffer, Zucker Spaghetti Knoblauchzehen und Zwiebeln abziehen und fein hacken. In einer Pfanne ein wenig Öl heiß werden lassen. Anschließend beides für einige Minuten anschwitzen, bis die Zwiebeln beginnen Farbe anzunehmen. In der Zwischenzeit die Tomaten gründlich säubern und anschließend mit in die Pfanne geben. Thymian, Rosmarin, Basilikum, Salz, Pfeffer und Zucker hinzugeben und bei kleiner Flamme für ca. 25-30 Minuten köcheln lassen.  Die Nudeln rechtzeitig nach Packungsanweisung abkochen. Die Zucchini ebenfalls gründlich reinigen und in kleine Würfel zuschneiden. In einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten und etwas mit Pfeffer würzen. Das Sugo zum Schluss noch einmal abschmecken (ich mag es gerne etwas süßlicher und gebe gerne eine gute Prise Zucker dazu) Nudeln, Sugo und die Zucchiniwürfel gemeinsam anrichten und schmecken lassen. Ergibt drei bis vier Portionen.

Roggenmischbrot mit Kümmel

3. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

Roggenmischbrot mit KümmelVor einiger Zeit habe ich in einem großen italienischen Supermarkt ein Brot gekauft, dass den Namen "Schwiegermutter" oder so etwas Ähnliches getragen hat. Da das Brot nicht nur fantastisch aussah und gerochen hat, musste ich es unbedingt mitnehmen. Erst später ist mir aufgefallen, dass es sich um eine Art Kümmelbrot gehandelt hat. Im Nachhinein ein absoluter Glücksgriff. Da ich in den letzten Wochen ja wieder verstärkt Brot und Brötchen selber backe , wollte ich mich unbedingt an einer Variante mit Kümmel probieren. Nach einer Inspiration von Lutz ist so dieses Roggenmischbrot mit Kümmel entstanden. Geschmacklich auf jeden Fall sehr gelungen. Beim nächsten Mal würde ich noch ein wenig mehr Kümmel hinzugeben. Und wie immer muss ich das mit dem Einschneiden noch ein bisschen üben! Zutaten Sauerteig 150 g Roggenvollkornmehl 150 g Wasser 16 g Anstellgut (Roggensauerteig) Hauptteig 300 g Weizenmehl (Type 1150) 110 g Wasser 10 g Salz 4 g frische Hefe 1 Tl Kümmel Die Zutaten für den Sauerteig gut miteinander vermischen und für 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Am folgenden Tag alle Zutaten für sechs Minuten auf niedrigster Stufe der Küchenmaschine verarbeiten. Anschließend Geschwindigkeit noch mal kurz erhöhen, bis ein fester Teig entstanden ist.  Den Teig für 90 Minuten ruhen lassen und dabei nach 45 Minuten ausstoßen (kräftig durchkneten). Anschließend rund wirken und in etwas Grieß wälzen. Bei 24°C für weitere 45 Minuten gehen lassen und bei 250°C fallend für 40 Minuten mit Dampf (ich stelle zu Beginn des Aufheizens einfach eine Schüssel mit Wasser in den Backofen) ausbacken.

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